Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anno:
Magische Orte von Volker Mehnert
Orte und was sie besonders macht
Dieses Buch ist größer als übliche, vielleicht etwas unhandlich, aber auch sehr beeindruckend. Und ich glaube das wurde bewusst so gewählt- um den Orten gerecht zu werden, aber auch um das Werk für Kinder lesbar und ansprechend zu halten. Die Aufmachung des Buchs ist richtig schön. Jede Seite repräsentiert sein eigenes Thema perfekt, die Farbgebung wirkt natürlich gedeckt, angenehm bunt und sehr abwechslungsreich.
Die voll illustrierten Seiten verleihen dem Buch jedoch in der Anfangszeit auch den typischen Geruch nach Druckfarbe. Doch der verfliegt.
Inhaltlich ist dieses Werk tatsächlich magisch, die meisten darin aufgeführten Orte sind realer Herkunft und doch sagenumwoben. Sie wurden sogar in einer Landkarte eingezeichnet, die zugleich als Wegweiser durchs Buch dient. Mit jeder Doppelseite begegnet man einem anderen einzigartigen Ort und jede berichtet von Besonderheiten, Mystischem und von Fakten die man bereits kennt. Oft fungieren sie auch als eine Art Tor zu fremden Kulturen. Man lernt nämlich nicht nur die sagenumwobenen Stätten der Inka, Maya, der Griechen oder des Islams kennen, sondern erfährt in Infos und manchmal auch Sagen und Märchen vom Leben und Glauben dieser Menschen. Und genau dies macht diese Orte so lebendig und besonders. Sie existieren nur durch uns, entweder weil wir sie erbaut oder etwas Besonderes in ihnen gesehen haben. Vieles wurde durch die Zeit zwar vergessen oder mit Geschichten erklärt, die Faszination aber überdauerte bis heute und das ist in diesem Buch noch deutlich zu spüren.
Rezensionen von Anno:
Meine Erinnerungskiste von Raffaela Schöbitz
Was haben Kastanien mit Omas gemein?
Kinder sammeln gern, ich glaube das tut jedes. Jeder Stein und jeder Stock wird dann zu etwas Besonderem, das unbedingt mit nach Hause muss. Das Mädchen aus dieser Geschichte -sie erzählt diese in der Ich-Perspektive- hat dafür eine Metallkiste in der sie all ihre Schätze sammelt. Erst wirkt das Buch, wie ein normales erzählendes Bilderbuch, doch dann blättert man um und sieht sich einer Art Sachbuch gegenüber, das einige kindgerechte Hintergründe zu Steinen präsentiert.
Und zu Kastanien und zu Federn und einigem mehr. Schon das fand ich richtig toll, doch gegen Ende bringt das Buch noch einen weiteren Twist, der verdeutlicht, dass diese ohnehin schon wertvollen Dingen noch mehr Bedeutung zumisst. Es sind Erinnerungen an ihre Oma. Wow!
Zwischen diesen Seiten steckt also ganz schön viel Tolles. Unter anderem auch faszinierende Flat Lays von typischen Naturschätzen. Es könnte nur sein, dass das zuhörende Kind auch nach diesen Dingen fragt. Ruckzuck ist man dann im schönsten Gespräch gefangen und begreift auch als Erwachsener, wie viel dem Kind seine eigenen Funde bedeuten.
Rezensionen von marcialoup:
Bakterien – die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Fremdgesteuert durch kleine Helfer
Peter Wohlleben schreibt einladend über Bakterien, fachlich und wissenschaftlich ausgearbeitet, und vermittelt dabei u.a. aus alltagsbezogenen Situationen verständlich und anschaulich dargestellt wichtiges Wissen über Bakterien.
Ein Sachbuch, das sich sehr angenehm lesen lässt und faszinierende Informationen rund um Bakterien aufzeigt, die in die Tiefe gehen und spannende Details herausbringen - stellenweise sympathisch (die Mitochondrien), stellenweise bedenkenswert (z.
B. Haushaltsgeräte oder Tetanus betreffend).
In drei Abschnitte unterteilt, die quasi zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft passen würden, ist der Aufbau des Buches ineinandergreifend.
Wie ist alles entstanden?
Das Geheimnis der Mitochondrien, der Ursprung des mehrzelligen Lebens und woher kommt eigentlich das erste Bakterium?...
Und ... wir natürlich! Die Symbiose von Mensch und Bakterium.
Was können und machen Bakterien in und mit unserem Leben?
Richtig spannend finde ich die Mitochondrien und wie der kleine Mikrokosmos der Bakterien Mensch, Tier und Pflanzenwelt steuert.
Erschreckend wie wir Menschen mit manchen Dingen auch gute Bakterien zerstören, z.B. mit Antibiotika! Wie sorglos und unbedacht man mit sich umgeht und damit auch mit den Kleinsten in uns...
Peter Wohlleben hat auf eine unterhaltsame Art ein informatives Buch geschrieben, das sich sehr gut lesen läßt und Aha-Momente entstehen läßt.
Rezensionen von tonton:
Hilfe, zu viele Zaubereulen! von Mars-Leo Frei
Süße Geschichte mit schöner Botschaft
Das Cover finden wir sehr süß und auch die Geschichte hat uns gut gefallen. Der Schreibstil ist lebendig und für die Zielgruppe gut verständlich. Viele kleine schwarz-weiße Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf.
Das Buch erzählt die Geschichte von Zoa, die plötzlich ganz viele Veränderungen erlebt: ihre geliebte Oma zieht ins Ausland und Zoa muss umziehen und die Schule wechseln.
Damit kommt sie überhaupt nicht klar! Noch schlimmer: immer wieder tauchen um sie herum seltsame Eulen auf. Haben sie etwas mit Zoa und dem Eule-Schlüsselanhänger zu tun, den Oma ihr geschenkt hat? Und wie kann sie die Eulen wieder loswerden?
Das Buch greift das Thema Gefühle auf und behandelt es auf einer altersgerechte Weise. Die Botschaft, "Mach aus dem Hässlichen was Schönes", finde ich besonders relevant für die Zielgruppe. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass genauer beschreiben wird, wie Zoa die Eulen konkret loswird, damit das Buch für die Kinder noch etwas lehrreicher wäre.
Insgesamt ist das aber ein unterhaltsames Buch für Kinder ab etwa 8 Jahren.
Rezensionen von tonton:
Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn
Süße Geschichte, aber mühsam zum Lesen
Ich mag Marc-Uwe Kling als Kinderbuchautor und der erste Klugscheißerchen-Band hatte meinen Kindern und mir auch gut gefallen.
Mir diesem Band bin ich leider nicht ganz zufrieden. Die Geschichte and sich ist süß: das Klugscheißerchen trifft das Fehlerteufelchen -- ein kleines Wesen, das den Kindern in der Schule falsche Antworten zuflüstert.
Gegensätze ziehen sich an, und das Klugscheißerchen ist schockverliebt! Doch wie kann ein Klugscheißerchen ein Wesen leben, das Spaß daran hat, Fehler zu machen?
Dieser zweite Band ist originell und witzig, und die Figuren sind unkonventionell und liebenswert. Mein Kind hatte viel Spaß daran, die Fehler zu entziffern; das war für ihn wie Rätsel zu lösen.
Mir persönlich hat dieser Band aber leider nicht so gut gefallen. Die Sprachfehler des Fehlerteufelchens sind meiner Meinung nach etwas übertrieben, und treten so häufig auf, dass sie den Lesefluss eigentlich erschweren. Als Lektüre finde ich dieses Buch also nicht optimal.
Die Botschaft ist aber ganz süß: man sollte keine Angst vor Fehlern haben, und es ist nicht nötig, immer perfekt zu sein.
Rezensionen von Neobook:
Exoplaneten von Wendy Bjazevich
Bunte Exoplaneten
Das Buch Exoplaneten Eine Reise zu den Welten außerhalb unseres Sonnensystems ist ein wunderschön gestaltetes Wissensbuch für Kinder.
Besonders toll finde ich, dass das Buch außergewöhnlich bunt ist. Die Bilder sind alle mit sehr tollen Farben und Formen abgedruckt. Schon allein deshalb will man das Buch durchblättern.
Aber es wird auch interessantes Wissen vermittelt, wie zum Beispiel die Frage, wie man überhaupt Exoplaneten finden kann. Die verschiedenen Methoden waren für mich als Erwachsener auch etwas Neues. Es ist für Kinder so einfach wie möglich erklärt aber ich denke, es muss trotzdem bei den Kids großes Interesse zu dem Thema Universum, Planeten usw. vorhanden sein. Der Text war nämlich bei uns nicht ganz so von Interesse wie die tollen Bilder.
Aber insgesamt ein sehr schön gestaltetes Buch für wissenschaftlich interessierte Kinder.
Rezensionen von praja:
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe
Mochte es, aber es war jetzt auch kein highlight
„West of Wicked“ war für mich irgendwie genau das, was ich erwartet habe… und gleichzeitig auch wieder nicht. ????
Man merkt SOFORT, dass das Buch komplett auf Atmosphäre, Spannung und dieses düstere, verführerische Oz-Feeling setzt. Und genau das hat bei mir auch richtig gut funktioniert.
Dieses verfluchte, kaputte Oz hatte stellenweise echt etwas richtig Fiebertraum-artiges und ich mochte total, wie vertraute Elemente aus „Der Zauberer von Oz“ genommen und in etwas deutlich dunkleres verwandelt wurden.
Dorothy ist hier definitiv keine klassische „unschuldige Heldin“ und generell sind die Figuren eher morally grey unterwegs. Dazu kommen verlorene Erinnerungen, Geheimnisse, Machtspiele und natürlich eine ordentliche Portion Anziehung zwischen den Charakteren. Gerade die Dynamik mit dem verfluchten Attentäter hatte schon echt Potential und war für mich mit das stärkste am Buch.
ABER… ich muss auch sagen, dass mir an manchen Stellen etwas Tiefe gefehlt hat.
Die Welt und die Stimmung waren super interessant, aber ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass die Story schneller sein wollte als sie eigentlich schon war. Manche Entwicklungen gingen ziemlich abrupt und emotional hätte da für mich noch mehr drin sein können. Vor allem weil das Setting eigentlich SO viel Potential bietet. Teilweise wirkte es eher wie ein Auftakt, der erstmal Lust auf mehr machen soll, statt wie ein Band, der schon komplett überzeugt. Einige Szenen waren dafür aber wiederum richtig intensiv und haben mich komplett weiterlesen lassen. ????
Rezensionen von Petra:
Das Geheimnis des Geigenbauers von Evie Woods
Eine besondere Geige
Devlins Freundin hat mal gesagt das sie gerne Geige spielen lernen würde. Also schenkt er ihr eine zum Geburtstag. Aber es ist doch nicht das richtige Geschenk. Nun hat er eine wunderschöne Geige die einen besonderen Eindruck macht und weiß nicht so richtig was er damit machen soll. Vertrauensvoll wendet er sich an seinen ehemaligen Lehrer und der kennt eine Sachverständige die die Geige beurteilen soll.
Eine Geige, drei Mensschen, zwischen ihnen entsteht eine besondere Beziehung. Die sich nicht mit Worten erklären lässt. Die Geige ha tanscheinend mystische Fähigkeiten.
Ich hatte eine Geschichte mit Nachforschungen usw. zu einer Geige erwartet, auch das sich dadurch zwischenmensjchliche Beziehungen auftun bzw. sich verändern.
Aber hier kam noch eine Portion Fantasy ins Spiel, zusätzlich etwsa Crime und natürlich Liebe, fertig war ein geschmackvoller buchiger Eintopf.
Nur die Figuren waren bis auf Gabrielle, die stark mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen hatte, etwas naiv und ich hätte sie teilweise als Jugendliche betrachtet. Auch Devlin hatte Trauma aber seins wirkte nicht so bedeutend wie das von der Frau. Eher als ob keine andere Erklärung zur Verfügung stand. Der Lehrer der mit seiner Einsamkeit kämpft wirkt dagegen glaubwürdig.
Für mich war das etwas zuviel, weniger wäre mehr gewesen.
Rezensionen von Reiseweise:
Die Queen von Mayfair von Alex Hay
Filmreif
Dies ist eine Geschichte von zwei Häusern in London: Eines groß und hässlich, aber an der besten Adresse und bewohnt von einer uralten Adelsfamilie. Das andere ist auch groß (und nicht besonders schön), aber an einer weniger guten Adresse und bewohnt von einer Königin der halblegalen Welt: Quinn.
Sie möchte die Adelsfamilie um ihren Reichtum erleichtern, indem sie den jungen Duke heiratet - in fünf Tagen, nach einem festgelegten Ränkespiel. Doch jemand scheint sie daran hindern zu wollen…
Die Geschichte, die Alex Hay hier spinnt, lässt sich bestimmt hervorragend verfilmen. Ein bisschen Bridgerton, ein bisschen Heist Movie, ein bisschen Komödie, ein bisschen Spannung… Die Charaktere sind interessant, die Story allerdings teilweise sehr verworren und etwas unglaubwürdig. Innerhalb eines Tages wird ein Haus umgebaut, innerhalb von zwei Tagen ein Duke verführt, und alles baut darauf, dass der Betrug nicht erkannt wird. Einige Wendungen kamen unerwartet, andere waren sehr vorhersehbar. Insgesamt aber nett.
Rezensionen von gerlisch:
Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann
Spannender Romantasy-Auftakt
Empire of Whispers and Shadows erzählt eine intensive, düstere Geschichte, in der Saya und Teno um einen Platz in der Schattenarmee des Gottkaisers kämpfen. Dafür müssen sie sieben lebensgefährliche Prüfungen bestehen und das nur gemeinsam.
Die Geschichte wird durch wechselnde POVs erzählt, Saya, auf der Straße groß geworden, ist mutig, wachsam und misstrauisch.
Und Teno, der aus gehobenen Verhältnissen stammt, aber genauso von Verlust gezeichnet ist. Beide leiden noch unter dem Tod ihrer Eltern, was ihren Entscheidungen und Reaktionen spürbare Tiefe verleiht.
Die Dynamik zwischen ihnen ist eindeutig enemies to lovers, anfangs explosiv, mit verletzenden Dialogen und voller Reibung. Der Übergang von Hass zu Anziehung ist zwar vorhersehbar, aber glaubwürdig erzählt und sorgt für eine starke Energie zwischen den beiden. Nur manche Emotionen haben mich nicht ganz erreicht, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Besonders gefallen hat mir das Worldbuilding, Ein japanisches Setting, das mit Katanas, Tantos und Shuriken, blutigen Kämpfen und einer bedrohlichen Atmosphäre lebendig wirkt. Der Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und treibt die Handlung stetig voran, sodass die Geschichte zu keiner Zeit langweilig ist.
Nicht so gut gefallen hat mir das Magiesystem, es ist etwas vage dargestellt. Es wirkt interessant, aber nicht vollständig erklärt, sodass man sich an manchen Stellen mehr Klarheit wünscht.
Trotz kleiner Schwächen ein toller Romantasy-Auftakt.











