Kunden em pfehlungen
Rezensionen von youngreaders:
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan
Alles drin
Der Roman "Die Meerglas-Schwestern" von Eleanor Buchanan hat alles. was ich von einem guten Roman erwarte. Es ist der Auftakt zu einer Buchreihe voller Fragen, voller Schicksale, voller mystischer Ereignisse, voller Liebe, voller zwischenmenschlichen Beziehungen.
Der Ursprung der Geschichte spielt in Schottland - dort wurden vor vielen vielen Jahren vier Schwestern bei Nacht und Nebel entführt und tauchten nie wieder auf.
Der Vater stellte vier Steinsäulen auf, die niemand abreißen durfte bis die Schwestern heimkehren. Viele Jahre später ließ ein anderer Vater von vier Töchtern genau diese Steine niederlegen und der Fluch begann. Auch diese vier Schwestern zerstreuten sich in aller Länder Welt.
Man erfährt in diesem Buch das Schicksal von Iris, der ältesten dieser Schwestern und gleichzeitig wird die Geschichte von Roz in der Gegenwart erzählt.
Ich mag diese Art der Erzählung in der sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem vermischen. Der Schreibstil ist richtig gut und es liest sich wie eine große Saga. Freue mich jetzt schon auf die weiteren Meerglasschwesterbücher!
Rezensionen von signalhill:
The Artist von Lucy Steeds
Ein Roman wie ein Kunstwerk
Sofort wäre mir "The Artist - Die Farben des Lichts" von Lucy Steeds in der Buchhandlung aufgefallen mit seinem prägnanten, wunderschönen Cover und dem dazu passenden Titel. Das Buch selbst ist insgesamt schon optisch ein Kunstwerk und kommt sogar mit passendem Lesebändchen. Immer mehr gewinnt bei mir auch die Optik eines Buches an Bedeutung.
Der Plot steht dem Äußeren aber in nichts nach. Schon der Klappentext lässt ahnen, dass im Hause Tartuffe nicht alles so ist, wie es scheint. Und dass der englische Journalist Joseph Adelaide überhaupt Einlass in das Reich des Künstlers Èdouard Tartuffe bekommt, ist fast schon ein Wunder. Dabei beginnt der Roman sanft, unspektakulär und atmosphärisch, was sicher nicht alle Lesenden überzeugen wird, was mir aber gut gefiel, da die Landschaft gut vorstellbar ist und die Schreibweise gut passt. Dabei bewegt sich die Handlung stets am gleichen Ort, dem Haus des Künstlers, und zwischen den drei dort anwesenden Personen, Tartuffe (Tata), Joseph und Ettie, auch, wenn einige Nebenfiguren ebenso eine Rolle spielen.
Später nimmt das Buch an Fahrt auf, man merkt bald, dass nicht Tata, sondern seine Nichte Ettie, die bei ihm aufgewachsen ist, den Mittelpunkt des Romans darstellt. Auch die Beschreibung der Gemälde, die man sich bildlich vorstellen kann, nehmen einen großen Raum ein, und dies sicher nicht ohne Grund, denn die Malerei mit ihrer Farbe, die sich immer neu mischen lässt, der Farbauftrag, unter dem andere Farben verborgen sind, schlägt den poetischen Bogen zur Handlung, in deren Verlauf immer mehr Verborgenes zum Vorschein kommt.
Das Ende finde ich schlüssig, passend und gut. Auch die Anmerkungen der Autorin gefallen mir gut und runden den Roman schön ab. Schade, dass man die Gemälde der Tartuffes nur auf den Seiten des Romans selbst findet, aber es ist eben Fiktion. Vorstellen konnte ich sie mir dennoch sehr gut.
"The Artist" ist ein wunderschöner, bildhafter, poetischer Roman für Lesende, die eine schöne Sprache und atmosphärische Darstellung über den schnellen Handlungsfortgang eines Romans stellen. Wer auch die leisen Töne mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Für mich war "The Artist" eines der Lesehighlights dieses Frühjahrs.
Rezensionen von MarcoL:
Schwimmen in der Tinte von Rumiana Ebert
Wie man aus Bulgarien flüchtet. Oder eine ganz besondere Familiengeschichte
Wie mag es wohl sein, denn innigen Wunsch und Drang zu verspüren, seine Heimat verlassen zu wollen, um in der Fremde ein neues Leben aufzubauen.
Die Autorin geht an diese Fragestellung mit eigenen Erlebnissen sowie die ihrer Familie heran und erzählt uns in vielen Episoden vom Aufbruch und vom Ankommen.
In Etappen, mühsam wie kämpferisch, setzt die Mutter der Autorin alles daran, Bulgarien zu verlassen. Eine direkte Flucht scheint nicht möglich, also versucht sie es mit Diplomatie anzugehen. Über Jobs, die ihr die Ausreise in ein anderes kommunistisches Land ermöglichen. Vorzugsweise Berlin, denn man sagt sich in Bulgarien, dass man dort einfach so über die Grenze von Ost- nach Westberlin spazieren kann. Ein Trugschluss, wie sich herausstellt. Außerdem durfte sie niemals Familienmitglieder auf ihren Reisen mitnehmen, die wurden quasi als Pfand im Land behalten.
Doch eines Tages gelingt ihr der große Schritt in den Westen. Bis alle Familienmitglieder nachkommen können, vergeht Zeit. Viel Zeit.
Doch was ist besser im neuen, „gelobten“ Land. Die Ankunft erweist sich als schwierig, den Lebensunterhalt zu verdienen genauso.
Die Bindungen zur Heimat erschweren alles, Ausgrenzungen und Demütigungen tragen das ihre dazu bei, dass man manchmal verstohlen auf das alte Leben zurück blickt. War wirklich alles so schlecht? Letztendlich wird diese Frage mit einem Ja beantwortet, denn die Freiheiten der westlichen Welt, die es nicht zu jedem Preis gibt, überwiegen.
Verschiedene Einblicke in die Lebensgeschichte der Familie fügen sich im Roman aneinander. Szenen von Glück und Leid der einzelnen Personen setzen sich letztendlich zu einem großen, überschaubaren Ganzen zusammen. Auch wenn es beim Lesen ab und wann etwas Durchhaltevermögen kostet. Nichts desto trotz ist der Roman flüssig zu lesen und gibt tiefe Einblicke die Welt der Flucht vom stählernem Kommunismus in die knallharte Realität der freien Marktwirtschaft.
Gerne geben ich eine Leseempfehlung für diese interessanten, familiären Einblicke.
Rezensionen von signalhill:
Komm spielen von Linwood Barclay
Achtung Genremix!
Wer bei Linwood Barcleys "Komm spielen" einen Psychothriller erwartet, muss sich (leider) auf einen etwas anderen Thriller einstellen. In den Ankündigungen liest man bereits etwas von paranormalen Erfahrungen, ich hatte das aber wohl überlesen oder als zweitrangig eingestuft, da der Roman eindeutig als Thriller tituliert ist.
Weiterhin glaubte ich auch, Linwood Barcley zu kennen und damit richtig einordnen zu können. Aber dieser Roman ist anders.
Schon im Prolog wird klar, dass Sohn Charlie, der statt der erwünschten Playstation eine gebrauchte Modelleisenbahn bekommt, mit dieser unmöglich geglaubte Mächte besitzt. Er, der erst genervt ist, weil er die Modelleisenbahn gar nicht möchte, ist voll eingenommen von seines Vaters Geschenk, das im quasi Voodookräfte verleiht - und eine Zahl merkwürdiger Unfälle hervorzurufen scheint.
Keine Frage: "Komm spielen" ist spannend, aber nicht so im Sinne eines Psychothrillers, wo man am Ende jedes Kapitels einen Cliffhanger hat. Die Handlung ist düster und unheimlich, aber das Paranormale ist nicht so meins. Die Protagonisten wiederum haben mir gut gefallen, und es steht außer Frage, dass Barcley ein Meister seines Faches ist. Doch so wie auch Stephen Kind bereits auf dem Cover zitiert wird, so wird bald klar: Wer Stephen King mag, ist hier richtig. Ich bin von diesem Genremix leider nicht so angetan und halte mich lieber an andere Romane des Autors.
Rezensionen von signalhill:
Bakterien - die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Sachbuch, aber spannend
Ich mochte schon Peter Wohllebens Bäume-Bücher, nun hat er sich mit "Bakterien - die heimlichen Helden" in eine andere Richtung gewagt. Dabei schreibt Wohlleben ein Sachbuch im Fließtext, das ohne Graphiken, Bilder und Diagramme auskommt. Er richtet sich damit an alle lesenden Laien, denn seine Erklärungen kann man gut verstehen.
Weiterhin überzeugt sein Bakterienbuch auch durch eher kurze Kapitel und eine Einteilung in drei übergreifende Titel ("Die Erfindung des Lebens"/"Wie Bakterien unseren Alltag bestimmen"/"Verbündete für die Zukunft"). Man kann auch ein wenig querlesen und muss nicht unbedingt chronologisch lesen.
Schon in den ersten Kapiteln des Buches wird aber auch deutlich, dass ein wenig Vorwissen aus Studium oder Oberstufenbiologieunterricht recht hilfreich sein kann, z.B. schon am Anfang, wenn die Bakterien vorgestellt werden. Ich bin Naturwissenschaftlerin beschäftige mich aber nicht oder kaum mit Bakterien. Damit ist für mich dieses Buch hochspannend, da ich auch viel an mein Vorwissen anknüpfen kann. Ein starkes naturwissenschaftliches Interesse ist sicher eine gute Voraussetzung, um dieses Buch wirklich spannend zu finden. Ansonsten muss man vielleicht über einiges hinweglesen.
Besonders interessant fand ich z.B. das Kapitel über die Bakteriencocktails und andere mögliche Lebewesen in unserem Trinkwasser. Jeder kennt die Legionellenprüfung, aber man macht sich kaum Gedanken, was da genau los ist und was noch so alles im Wasser ist. Auch die berühmten Erdnussschälchen in Restaurants und andere Bakterienüberträgerwege werden angesprochen. Vieles kennt man, vieles ist neu, einiges hat man sich nie bewusst gemacht.
Somit ist "Bakterien - die heimlichen Helden" ein informatives, interessantes, lehrreiches Buch, das man wie einen Roman lesen kann, mal nebenbei, dann wieder mit voller Aufmerksamkeit. Ich freue mich schon auf weitere naturwissenschaftliche Bücher von Peter Wohlleben!
Rezensionen von signalhill:
Schlaf von Honor Jones
Erschütternd und realitätsnah
Honor Jones' "Schlaf" ist kein Roman, den man nebenbei lesen kann. Er beschreibt Beziehungen und Vorkommnisse, die man nicht gern glauben mag, von denen man aber immer wieder hört. Dabei ist das Cover wunderschön, sieht romantisch und kunstvoll aus und verrät sonst kaum etwas über den schon erschütternden Inhalt des Romans.
Auch das Layout und die Schrift fand ich besonders lesefreundlich und ansprechend.
Die Protagonistin des Roman, Margaret, selbst Mutter von Töchtern, erfährt als junges Mädchen, eigentlich noch als Kind, selbst emotionale Kälte und Distanz von ihrer Mutter. Von den männlichen Familienmitgliedern und dem Umkreis erfährt sie Übergriffe und Missbrauch. Als Erwachsene, im Beruf und privat, muss Margaret mit ihrem Trauma umgehen. Ihre Erwartungen und Handlungen sind das Resultat ihrer Kindheitserlebnisse.
Der Roman ist eigentlich nur bedingt explizit und geradeheraus. Er lebt von der Kreation einer Atmosphäre, die man deuten muss, die man verarbeiten muss. Manches wiederum war mir aber auch zu explizit und hat kaum zur Handlungsentwicklung beigetragen. Die Protagonistin Margaret bleibt für mich etwas blass und durchläuft kaum eine Entwicklung.
Das Thema selbst, allgegenwärtig, doch meist im Verborgenen, hat große Aktualität. Der Roman zeigt, was die Kälte einer Mutter und das Wegschauen anrichten kann. Damit hat mich der Roman aufgerüttelt, aber nicht komplett überzeugt. Ich würde den Roman aber gern weiterempfehlen. Er richtet sich an Lesende, die keinen leichten Sommerroman suchen und gern längere Passagen am Stück lesen. Nur so kann man die erzeugte Atmosphäre gut erfassen.
Rezensionen von bibi21:
Die Liebeshungrigen von Karine Tuil
Zwischen Liebe, Sehnsucht und Einsamkeit
Das Cover von Die Liebeshungrigen ist auf jeden Fall gelungen gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Auch der Titel macht neugierig und verspricht eine emotionale, tiefgründige Geschichte. Leider konnte mich der Inhalt dann nicht wirklich überzeugen.
Der Schreibstil von Karine Tuil hat mich persönlich nicht abgeholt.
Besonders die vielen Perspektivwechsel haben das Lesen für mich eher anstrengend gemacht, weil dadurch keine richtige Ruhe in die Handlung kam. Ich hatte oft das Gefühl, gerade erst in eine Szene oder Figur hineinzufinden, bevor schon wieder gewechselt wurde.
Dadurch bin ich insgesamt nicht richtig in die Geschichte reingekommen und konnte keine echte Verbindung zu den Figuren aufbauen. Schade, denn die Grundidee des Romans klang eigentlich sehr interessant. Wer gerne vielschichtige Erzählweisen mit verschiedenen Blickwinkeln mag, könnte das Buch vielleicht mehr schätzen – für mich war es jedoch eher enttäuschend.
Rezensionen von signalhill:
Nimm den Zwängen die Macht von Ulrich Voderholzer; Rebecca Schennach; Stefan Koch
Umfassender Ratgeber
Ich glaube, fast jeder und fast jede denkt, ein Sklave zwanghafter Handlungen zu sein. In diesem Fall bietet der Ratgeber "Nimm den Zwängen die Macht" von Ulrich Voderholzer, Stefan Koch und Rebecca Schennach schnelle Ersthilfe. Der allumfassende Ratgeber hilft erst einmal dabei, genau einzuordnen, ob man wirklich unter Zwängen leidet oder ob die Zwänge eher als Marotte durchgehen können.
Mir hat es sehr geholfen, zwischen beidem zu unterscheiden, wobei ich eher bei der Marotte gelandet bin, was dann wieder sehr erleichternd war. Liest man den Ratgeber, so erfährt man aber auch, welche Zwänge es so gibt: Vieles hat man schon gehört, anderes war mir neu. Viele Menschen "müssen" bestimmte Dinge tun, z.B. Treppenstufen zählen, doch wenn es für sie nicht einschränkend ist und andere nicht darunter leiden oder darauf hinweisen, ist dies kein Problem.
Eine echte Zwangserkrankung jedoch schränkt das Leben immens ein und kann z.B. auch zur Vereinsamung führen. In diesem Fall brauchen Betroffene Hilfe. Der Ratgeber ist allumfassend und daher sehr wertvoll für alle, die glauben, eine Zwangserkrankung zu haben. Und so kann es sein, dass man entweder mit der Marotte leben kann oder noch zusätzliche Hilfe in Anspruch nehmen muss, denn eine solche Erkrankung muss möglicherweise doch professionell behandelt werden. Alles in allem sehe ich den Ratgeber vor allem als Hilfe, auszuloten, wo man steht. Dass man sich dem Zwang durch ihn entziehen kann, wäre toll, darf man aber nicht erwarten.
Rezensionen von signalhill:
Narbenmädchen von Lilly Bogenberger
Negative Gefühle
"Narbenmädchen" von Lilly Bogenberger ist ganz klar ein Jugendbuch, nicht aber unbedingt sofort als solches zu erkennen. Vielmehr erinnert mich das Cover eher an einen Thriller. Das Thema macht es aber bald sehr deutlich, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, ebenso die Sprache aus der Sicht der Protagonistin Lara.
Diese ist ein fiktionaler Charakter, ich hatte beim Lesen aber stets das Gefühl, die Autorin hat dies vielleicht selbst so oder ähnlich erlebt und Lara ist oder ähnelt Lilly.
Der Roman lässt sich gut lesen, doch die Themen sind hart: Lara praktiziert selbstverletzendes Verhalten und kann auch nicht einfach damit aufhören, wie man das scheinbar glaubt. Hilfe bekommt sie in der zwangsverordeneten Kur nicht, ihre Mutter denkt auch lieber zuerst an sich selbst, hätte sie nicht Freundschaft mit ein paar Jungs aus der Klinik geschlossen...Alle haben unterschiedliche Probleme, und so werden die Lesenden mit sehr vielen Problemen konfrontiert.
Obwohl die Probleme der Jugendlichen gut nachvollziehbar sind, fand ich niemanden wirklich sympathisch, auch nicht die Protagonistin Lara. Sie rennt ständig zum Rauchen (und auch mal zum Trinken), was ja auch kein Wunder ist, da sie auch zuhause sogar in ihrem Zimmer rauchen durfte - und das mit 15! Auch sonst war sie für mich keine Sympathieträgerin. Auch die sehr saloppe Sprache hat mir nicht gefallen, es gibt nicht einen korrekten Kausalsatz, auch die Wortwahl fand ich nicht immer schön, obwohl sie für Lara sicher angemessen war.
So wurde mir während des Lesens klar, dass "Narbenmädchen" sicher einer jüngeren Zielgruppe besser gefallen würde, obwohl ich sonst auch gern Jugendromane lese. Doch würde ich den Roman Jugendlichen gern empfehlen? Ich würde dies nicht tun, weil er mir einfach zu negativ scheint, realistisch zwar möglicherweise schon, aber ich möchte ihn niemandem empfehlen, weil ich beim Lesen stets ein sehr bedrückendes Gefühl hatte. Vor allem für selbst Betroffene würde ich "Narbenmädchen" nicht empfehlen. Es gibt dann sicher noch andere gute Literatur. Die Warnung der Autorin am Anfang des Buches finde ich aber gut und wichtig.
Rezensionen von signalhill:
Marie und die Woche ohne Donnerstag von Elke Michel
Lebendige Erzählung
"Marie und die Woche ohne Donnerstag" von Elke Michel und Jutta Wetzel ist ein lebendiges Kinderbuch mit lustigen Illustrationen. Die Handlung dreht sich Marie und ihre Familie und eine Woche voller schöner Aktivitäten und anderer Dinge, die Marie lieber vermeiden möchte, allen voran der gefürchtete Zahnarztbesuch am Donnerstag.
Mit den magischen T-Shirts, die Maries Vater ihr auf dem Jahrmarkt gekauft hat, kann Marie sich in jeden Tag der Woche versetzen; sobald sie das verstanden hat, lässt sie natürlich immer wieder den Donnerstag aus. Das ist lustig und kurzweilig, doch nach ca. 2/3 des Buches verliert die Geschichte ihre Magie, denn Marie erlebt die gleichen Tage immer wieder, sodass es nicht mehr recht vorwärts geht. Damit ist irgendwann die Luft raus, das Buch ist zwar immer noch nett, aber nicht mehr spannend.
"Marie und die Woche ohne Donnerstag" würde ich für Erstlesende oder als Vorlesebuch empfehlen. Auf einen zweiten Teil hätte ich momentan keine Lust, bin aber dennoch gespannt, um was es gehen wird. Die T-Shirts haben mit dem ersten Band sicher ihren Dienst getan.











