Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Opfer, die wir bringen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Ich will mehr!
Eher durch Zufall war ich auf einer Lesung zum ersten Buch „Tode, die wir sterben“ der Tatort Malmö-Reihe. Natürlich habe ich mir das Buch sofort gekauft, weil die Lesung echt Spaß gemacht hat und ich die Geschichte so toll fand. Gleichzeitig spannend, aber auch herzergreifend traurig. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte mehr.
Die beiden so verschiedenen Ermittler Svea Karhuu und Kommissar Jon Nordh sind mir sehr ans Herz gewachsen. Klar, dass ich dann sofort auch „Schwüre, die wir brechen“ lesen wollte. Schon beim Zuklappen dieses zweiten Bandes wusste ich, dass ich Band 3 unbedingt lesen muss. Die Wartezeit war lang und ich habe das Buch schon vorbestellt. Ich lese viel und gerne, bestelle aber wenige Bücher vor oder lese sie gleich, wenn sie herauskommen. Bei diesem konnte ich nicht anders. Schon auf dem Heimweg von der Buchhandlung hab ich hineingelinst und hätte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt.
„Opfer, die wir bringen“ fand ich besonders spannend, weil es noch mehr von Schweden, seinen Traditionen und den Sami erzählt. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig fand ich auch die Kriminalgeschichte, die in einer Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen angesiedelt ist, so spannend. Und wieder tragisch. Absolut packend, ich wollte nur noch weiterlesen und gleichzeitig wollte ich nicht, dass das Buch zu Ende geht.
Mankell mit seinen Wallanderkrimis war mein erster Ausflug in die düstere Welt des Hohen Nordens, seitdem bin ich nie wieder davon losgekommen. Mit dem Autorenehepaar Voosen und Danielsson habe ich ein neues Suchtmittel entdeckt. Kein Wunder, wenn man so in Geschichten katapultiert wird, die realistischer und faszinierender nicht sein könnten. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, auch das vierte Buch der Reihe zu lesen – leider muss ich ein Jahr lang warten.
Mein Fazit: Unbedingt lesen! Aber am besten die Reihe von vorne starten, denn auch die Privatgeschichten des ungleichen Ermittlerduos sind sehr interessant und bauen aufeinander auf. Nordic Noir at its best!
Rezensionen von Streiflicht:
Dänische Brandung von Frida Gronover
Ermitteln mit Gitte macht Spaß
Nachdem ich Gitte bereits in Band 2 „Dänische Schuld“ kennengelernt hatte, war ich doch neugierig, wie es mit ihr weitergeht. Sie hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem bezaubernden Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch Leichen säumen ihren Weg … nicht nur, weil sie als Bestatterin arbeitet. Dieses Mal hat sie die Mutter eines Freundes auf dem Tisch, der auch zugleich Journalist ist.
Sie entdeckt einen verdächtigen Fleck, verständigt ihren Freund und Kommissar Ole Ansgaard und die Geschichte nimmt ihren Lauf ...
Wieder hat es großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Gitte, Ole und einigen anderen Figuren, die ich schon kannte, zu ermitteln. Es wird ziemlich gefährlich und am Ende stellt sich heraus, dass … Halt, zu viel möchte ich nicht verraten, denn ich kann das Buch wirklich empfehlen. Wahrscheinlich macht es noch mehr Spaß, wenn man die Geschichte der Reihe nach liest, aber auch ein Quereinstieg lohnt sich. Ich bin jedenfalls froh, dass es noch mehr Bücher mit Gitte gibt, die ich noch nicht kenne.
Ein wunderbarer Ausflug nach Dänemark, der nicht nur schöne, atmosphärische Beschreibungen der Landschaft und der Traditionen und Menschen dort liefert, sondern gleichzeitig spannende Leseunterhaltung mit einer sehr gelungenen Auflösung! Gerne mehr davon!
Rezensionen von DoraLupin:
Die Freundinnen vom Strandbad: Wellen des Schicksals // Wogen der Freiheit Die Müggelsee-Saga von Julie Heiland
Eine sehr interessante Dilogie
Ich habe diese Dilogie kurz hintereinander gelesen und sie konnte mich sehr gut unterhalten. Schon das Cover macht richtig Lust auf Sonne, Freibad und Meer und die Story eignet sich hervorragend für den Strandkorb oder den Liegestuhl im Garten.
Ost-Berlin, August 1961. Wie früher verbringen Martha und Betty gemeinsam einen Nachmittag im Strandbad Müggelsee, doch alles ist anders: Die Dritte im Bunde, Clara, ist nach West-Berlin geflohen, um sich ein neues Leben aufzubauen.
Betty ist mit dem linientreuen Regisseur Kurt verheiratet. An seiner Seite erhofft sie sich, im Filmgeschäft Fuß zu fassen, doch er betrügt sie. Martha spielt unterdessen mit dem Gedanken, sich den Oppositionellen anzuschließen. Und ausgerechnet Betty wird von der Stasi gezwungen, Martha auszuspionieren, um ihre Schauspielkarriere zu retten. Die Leben der Frauen entwickeln sich in völlig unterschiedliche Richtungen, und ihre Freundschaft droht endgültig zu zerbrechen. Werden die drei trotz aller politischen Widrigkeiten eines Tages wieder vereint sein?
Der Schreibstil ist locker und einfach geschrieben, deshalb ist es mir leicht gefallen mich ganz in die Geschichte zu vertiefen und ins Jahr 1961 zu reisen! Sehr angenehm und gleichzeitig lebendig erzählt die Autorin über das Leben in den 60er Jahren und webt eine sehr unterhaltsame Story drum herum.
Ich mochte alle drei Protagonistinnen sehr gerne, auf ihre eigene Weise. Sie sind vom Charakter unterschiedlich, doch alle sind starke Frauen die nicht so schnell aufgeben und für ihre Träume einstehen! Besonders ans Herz gewachsen ist mir Clara, aber ich hatte mit allen drei Frauen meinen Spaß!
Eine Dilogie die einfach sehr viel Spaß macht, entweder im Sommer und bei Hitze, oder aber im Herbst um sich "warme Gedanken" an den nächsten Sommer zu machen. Diese tollen Mädels kann man auf jeden Fall immer begleiten und deshalb empfehle ich die gesamte Dilogie auch gerne weiter.
Rezensionen von DoraLupin:
Keine Angst, Darling von Vera Buck
Tolles Buch
Der Klappentext hat sich bei diesem Buch sehr interessant und spannend angehört und deshalb war ich gespannt wie ich das Buch schlussendlich finden würde. Und was soll ich sagen? Ich bin sehr begeistert von diesem tollen Thriller, der nicht eine Minute langweilig war und ein sehr aktuelles und spannendes Thema aufgreift!
In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt.
Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
Ich habe schon andere Bücher der Autorin gelesen, bzw. die Hörbücher angehört und deshalb kannte ich ihren Schreibstil schon. Wieder war er sehr einnnehmend und spannend und ich habe das Buch deshalb auch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist immer leicht verständlich und sehr angenehm zu lesen, dennoch kann die Autorin sehr in den Bann ziehen!
Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben und es geht viel um das Thema "Trade-Wife" und das Leben im goldenen Käfig, das zunächst vielleicht von vielen als erstrebenswert wahrgenommen wird, bis man hinter die Kulisse sieht.
Die Personen im Buch werden authentisch beschrieben und besonders mit Paula konnte ich sehr gut mitfiebern und war mit ihr mitten im Geschehen dabei! Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und gebe gern die volle Punktzahl.
Rezensionen von Murksy:
Die Insel der Schimpansen von John Ironmonger
Evolution der Schimpansen
Eine junge Forscherin bekommt das unglaubliche Angebot auf einer Insel im Victoriasee eine Gruppe wildlebender Schimpansen zu beobachten. Das Ziel der Frau ist es, ihre Theorie, dass die Affen über eine Sprache verfügen, zu belegen. Dazu muss sie sich in die Gruppe einfügen und mit den Tieren leben.
Zunächst funktioniert das gut, das komplexe System der Affenhorde nimmt die Frau an. Doch als eine Investorengruppe die Insel kauft, wird die Insel zu einer tödlichen Bedrohung.
Der Autor ist Zoologe. Das merkt man dem Buch an. Geschickt verarbeitet er wissenschaftliche Erkenntnisse in seinem fiktiven Ökothriller. Inspiriert wurde John Ironmonger unter anderem von Jane Goodall, deren Forschungen mit Schimpansen bahnbrechend waren und sind. Die Kernfrage des Romans ist, ob Schimpansen sprechen können. Dass sie kommunizieren ist klar. Vögel zwitschern, Ameisen nutzen Pheromone und die Walgesänge sorgen immer wieder für Erstaunen. Doch wie sieht es mit einer Sprache aus? Bestimmte Laute oder Gesten, die etwas beschreiben sollen? Neue Forschungen unterstreichen diese Vermutung. Und warum auch nicht? Schimpansen haben trotz großer Unterschiede 98,7 Prozent Übereinstimmung mit unserem Erbgut. Hauptsächlich in der Nutzung der Gene sind die größten Differenzen zu vermerken. Betrachtet man aber das soziale Verhalten, die Nutzung von Werkzeugen, die unterschiedlichen Charaktere, dann sind die Unterschiede doch nicht so groß. Wie das Buch richtig beschreibt, lassen sich solche Fragen zur sprachlichen Kommunikation nur an wilden Tieren erforschen. Zootiere haben einen anderen Lebensraum und -zyklus. Dort tatsächlich Beobachtungen zu machen, die Wildtieren entsprechen, kann nur teilweise funktionieren. Werden durch solche Bücher Tiere vermenschlicht? Ich denke nein. Vielmehr wird der Leser dazu aufgefordert, über den Begriff des Menschseins nachzudenken. Wir sind nicht mehr als hoch entwickelte Menschenaffen. Sprache hat sich auch bei uns erst sehr kurzfristig, in Bezug auf die Evolutionsdauer gemessen, entwickelt. Wenn man sich betrachtet, dass alleine in Afrika zwischen 1000 und 2000 Sprachen vorkommen, erkennt man die Komplexität. Eine isolierte Gruppe, seien es Tiere oder Ureinwohner, haben weniger den Druck eine universelle Sprache zu erlernen. Unsere globalisierte Welt drängt uns dazu, auf wenige allgemeinverständliche Sprachen wie Englisch zurückzugreifen. Auf der anderen Seite ist aber auch klar, dass ein Mensch, der sich in die Gruppe einfügt, einen Faktor hinzufügt, der das Verhältnis in der Gruppe verändert und somit auch das System beeinträchtigt. Der Autor vermenschlicht die Tiere nicht. Vielmehr zeigt er, dass ihre komplexe Sozialstruktur immer noch von Instinkten und einer Hierarchie des Stärkeren geprägt ist. Und er führt uns vor Augen, dass der Mensch in seiner Gier und Allmachtsphantasie als Krönung der Schöpfung, rücksichtslos zerstört. Dass Liebe und Wissen diesen Teufelskreis durchbrechen können, ist die hoffnungsfrohe Botschaft des Romans. Mich hat das Buch bewegt. Ich kenne die Arbeiten von Goodall und anderen Forschern , bin immer wieder fasziniert, welche Geheimnisse diese Menschen der Natur entlocken, um zu einem besseren Verständnis und Miteinander mit ihren gemeinsamen Bewohnern auf dieser Insel namens Erde zu führen. Und ja, ich habe am Ende des Buches geweint. Als schockierenden Abschluss nennt der Autor im Nachwort einige Internetseiten, auf denen man sich über die Trophäenjagd informieren kann. Mir war zum Beispiel neu, dass in Afrika Tiger gezüchtet werden, damit reiche Jäger diese erschießen können. Tiger, die in Afrika nicht heimisch sind. Das größte Raubtier von allen bleibt der Mensch.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von LesenIstLeben:
Hinaus in den Wind von Trude Teige
eine Frau und ihr Leben an der norwegischen Küste
„Hinaus in den Wind“ von Trude Teige ist der zweite Roman über die Schifferin Kristiane und ihr Leben am und auf dem Meer in Norwegen.
Kristiane liebt das Leben am Meer, an der rauen Küste. Sie lebt mit ihrem Mann Lars, der mit ihrer Hilfe Schiffslotse werden konnte und ihren beiden Kindern Anders und Konstanze an der Küste von Sunnmøre.
Kristiane ist eine anerkannte Frau, die sich stets durchsetzen kann, besonders in der harten Männerdomäne am Meer. Auch ihr Sohn Anders soll einmal Schilflotse werden. Doch ihr Sohn liebt die Musik, sein Klavier und kann sich eine Welt ohne seine Leidenschaft nicht vorstellen.
Das Meer hilft, ihre Gedanken zu sortieren und als Kristiane sich in den Wind der Küste legt, macht sie eine grausame Entdeckung, die das ganze Dorf in Aufruhr bringt.
Die Autorin Trude Teige schafft es mit ihrer sanften und emotionalen Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns tief in die Geschichte einsteigen lassen. Alle Personen werden anschaulich und tiefgründig gezeichnet. Es bleibt aber stets genug Raum, seinen eigenen Gedanken freien Raum zu lassen. Der Roman entwickelt eine Art Sogwirkung und lässt die Leser:innen nicht mehr los. Übersetzung aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob ist sehr gelungen.
Das Buchcover in den dezenten Farben ist wunderschön und sehr ansprechend. Die Zeichnung der Frau auf den Steinen am Meer ist originell und ganz zauberhaft. Auch die Gestaltung der Innseiten ist sehr passend und rundet die Gesamtgestaltung des Romans wundervoll ab.
„Hinaus in den Wind“ von Trude Teige ist ein wirklich sehr gelungener, besonderer Roman und eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von Shilo:
Atme, Bella - wenn du kannst von Angelika Godau
Gefährliches Vertrauen
Bellas erste Begegnung mit Tom hat mich sofort etwas misstrauisch gemacht. In ihrer Panik ist er für sie genau der Mensch, den sie gerade braucht. Er bleibt ruhig, hilft ihr und gibt ihr das Gefühl, nicht allein zu sein. Umso unangenehmer war es, mitzuverfolgen, was daraus später wird.
Mit der Zeit mischt Tom sich immer mehr in Bellas Leben ein.
Erst fällt das kaum auf. Doch irgendwann ist er überall und Bella hat kaum noch Raum für sich selbst. Gerade diese langsame Veränderung fand ich spannend, weil man als Leserin merkt, dass etwas nicht stimmt, während Bella selbst noch an Toms Hilfe glaubt.
Auch Bellas Verhalten hat mich beschäftigt. Sie kennt Kontrolle bereits durch ihre Mutter und ist deshalb froh, dass Tom zunächst anders wirkt. Umso schwerer ist es für sie, seine Absichten zu durchschauen. Erst nach und nach merkt sie, dass seine Fürsorge nichts mit echter Hilfe zu tun hat.
Dass Bella sich trotzdem langsam wehrt, fand ich gut. Sie beginnt, ihrem eigenen Gefühl wieder mehr zu vertrauen. Dabei wirkt ihre Entwicklung nicht plötzlich, sondern nachvollziehbar.
Angelika Godau erzählt hier eine deutlich ernstere Geschichte. Es geht um Manipulation, Abhängigkeit und Kontrolle und darum, wie schnell sich vermeintliche Fürsorge verändern kann. Besonders die Beziehung zwischen Bella und Tom sorgt für Spannung. Dabei bleibt die Frage, wann Bella endlich erkennt, dass Tom sie nicht gerettet hat, sondern sie immer weiter in seine Kontrolle gerät.
Die Geschichte lebt für mich vor allem von der Beziehung zwischen Bella und Tom. Man möchte wissen, was Tom als Nächstes tut und ob Bella rechtzeitig erkennt, in welcher Lage sie steckt. Dadurch bleibt der Thriller spannend, obwohl vieles eher durch Toms Verhalten als durch große Ereignisse entsteht.
Gerade diese Art von Kontrolle fand ich beim Lesen beklemmend. Nach allem, was Bella erlebt hat, war es schön zu sehen, dass sie nicht aufgibt und versucht, wieder selbst über ihr Leben zu bestimmen.
Ein beklemmender Psychothriller über Manipulation und Kontrolle, der noch eine Weile im Kopf bleibt. Für mich sind es klare 5 Sterne.
Rezensionen von Tara:
DUMONT #genausoschön in Nordrhein-Westfalen von Antje Zimmermann
33 Traumziele in NRW
„#genausoschön in Nordrhein-Westfalen: 33 Traumziele und ihre schönsten Alternativen“ ist ein fantastischer Reiseratgeber mit Traumzielen in NRW der in Köln lebenden Autorin, Journalistin und Bloggerin Antje Zimmermann.
Ich mag es, die Welt zu erkunden und dabei Länder, Kulturen, Natur und Menschen kennenzulernen.
Ebenso wichtig ist es mir aber auch, viel über meine Umgebung zu wissen.
Hier bei uns in NRW gibt es eine Menge zu entdecken und genau damit beschäftigt sich Antje Zimmermann.
Für ihren Reiseratgeber hat sie sich 33 Ziele ausgesucht. Einige waren mir bekannt, andere noch nicht und diese haben mich neugierig gemacht.
Die Vielfalt im Buch ist enorm: Es gibt tolle Ideen zum Wandern und Baden sowie Inspirationen rund um Kultur, Radtouren, charmante Städte, Tierparks, historische Orte, Weihnachtsmärkte, Industriedenkmäler, außergewöhnliche Bahnreisen und vieles mehr. Zu jedem der Hauptziele werden thematische Alternativen vorgestellt, sodass insgesamt über 100 Ausflugsideen zusammenkommen.
Optisch ist der Ratgeber ein echtes Highlight. Auf jeder Seite finden sich wunderschöne Fotos, die sofort Lust darauf machen, seine Sachen zu packen und die Gegend zu erkunden. Für einen schnellen Überblick sorgt jeweils eine schematische Karte von NRW, auf der die Orte auf einen Blick zu erkennen sind. Besonders gelungen finde ich auch die Gestaltung der Innencover. Hier sieht man sofort, wie nah die verschiedenen Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten beieinanderliegen. So lassen sich mühelos mehrere Ideen miteinander verbinden.
Wer neue Ausflugsziele sucht, Abwechslung liebt und die eigene Heimat neu entdecken möchte, wird in diesem Ratgeber garantiert fündig. Unsere Wochenenden sind nun jedenfalls bis auf Weiteres komplett verplant!
Rezensionen von Liselottchen:
tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Faszinierende Fahrzeuge von Heike Tober
Wissenswertes, kindgerecht aufbereitet
Mein kleiner Enkel (5) ist unheimlich interessiert an allem Technischen und er hat sich sofort in das Buch verliebt. Wie alle Tiptoi-Bücher ist auch dieses liebevoll und kindgerecht gestaltet. Es ist breit gefächert, verschiedene Fahrzeuge von Rennwagen, Einsatzfahrzeugen, E-Autos, Heißluftballon bis hin zu Schiffen und Raketen.
Und natürlich sind auch seine heiß geliebten Traktoren dabei. Das Ganze ist liebevoll und detailgenau illustriert und erklärt, sowie in eine Rahmenhandlung eingebettet, die sich wie ein roter Faden durch die Story zieht. Nebenbei und unaufdringlich kommt auch das Bewusstsein für Natur und Umwelt nicht zu kurz. Mein Enkel ist begeistert und holt sich das Buch mindestens einmal täglich und das schon seit einiger Zeit. Ihm gefallen die Lieder und die typischen Geräusche der Fahrzeuge. Auch von der Technik versteht er schon einiges. Die Spiele sind ein zusätzlicher Bonus.
Auch seine jüngere Schwester (3) hat schon interessiert zugehört, selbst wenn sie natürlich noch nicht alles versteht. Daher kann ich das Buch alle kleinen Technikfreaks von Herzen empfehlen.
Rezensionen von LeserinLu :
Backen im Winter von Theresa Knipschild
Klassiker
„Backen im Winter“ ist ein schön gestaltetes, unkompliziertes Backbuch für die kalte Jahreszeit und hält vor allem, was der Titel verspricht: Hier findet man Rezepte, die von Herbst bis in den Februar begleiten und nicht ausschließlich aus klassischer Weihnachtsbäckerei bestehen. Das Buch versammelt eine gute Mischung aus Plätzchen, Kuchen, Torten und winterlichen Desserts.
Dabei sind viele Klassiker vertreten, ergänzt durch ein paar modernere Varianten und Kombinationen.
Was mir besonders wichtig ist: Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, haben zuverlässig funktioniert. Die Anleitungen sind verständlich und auch für Menschen geeignet, die noch nicht besonders viel Backerfahrung haben. Dazu kommen hilfreiche Tipps zum Backen, sodass man sich auch an etwas aufwendigere Rezepte heranwagen kann. Auch optisch macht das Buch einiges her. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, wodurch man sofort weiß, worauf man sich beim Backen freuen kann.
Für mich ist „Backen im Winter“ allerdings eher ein Buch für Menschen, die noch nicht viele Backbücher im Regal stehen haben. Wer bereits eine große Sammlung besitzt, wird vermutlich einige bekannte Klassiker und Rezeptideen wiederfinden und deshalb weniger Neues entdecken. Als unkompliziertes Winter-Backbuch mit gelingsicheren Rezepten, schönen Fotos und einer guten Mischung aus Klassikern und saisonalen Ideen kann ich es aber durchaus empfehlen. Ich werde nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten und fände es toll, Backbücher für alle Jahreszeiten im Regal zu haben.











