Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Reiseweise:
Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones
Zwei Freundinnen, zwei Leben
In diesem Roman von Tayari Jones geht es um Niecy und Annie. Die beiden Schwarzen Mädchen wachsen ohne Mutter im segregierten Süden der Vereinigten Staaten auf, zu Zeiten der Bürgerrechtsbewegung. Beide entfliehen ihrem kleinen Dorf Honeysuckle in Louisiana - während Niecy am renommierten Spelman College in Atlanta, Georgia, studieren darf und in die Schwarze High Society der Stadt einheiratet, schlägt sich Annie in Memphis, Tenessee, durch und sucht ihre Mutter in den Jazzkneipen der Stadt.
So unterschiedliche ihre Wege auch sein mögen, bleiben die beiden verbunden.
Diese selbstgewählten Bande, die eine echte Familie ersetzen können, geht es in dem Roman. Das ist oft berührend erzählt, hat aber teilweise auch Längen, obwohl diverse Handlungsstränge gar nicht auserzählt werden und andere abgebrochen werden. Insgesamt aber ein lesenswertes Buch, auch wenn ich den Hype auf BookTok nicht ganz nachvollziehen kann.
Rezensionen von Wolle:
Das Knistern im All von Stephan Lohse
Man hätte mehr aus der Geschichte machen können
Matti steckt mit seinen 15 Jahren mitten in der Pubertät, mit all deren Problemen. Doch nicht nur in Beziehung auf die Liebe ist der Jugendliche außerordentlich verwirrt, es stellt sich heraus, dass ihn auch psychologische Probleme quälen.
Während einer Klassenfahrt nach Amrum bricht Matti zusammen.
Im Anschluss verbringt er viel Zeit bei seiner Psychologin und schließlich in einer Klinik. Nach seiner Genesung taucht er dann für einige Tage unter. Während der ganzen Zeit, durch alle Höhen und Tiefen, begleiten ihn seine Freunde, die immer zu ihm stehen. Auch die Eltern, sehr betucht und stets bemüht um ihren Sohn, halten immer zu Matti. Genau deshalb hatte ich mit der ganzen Geschichte auch ein Problem. Es fühlt sich so unecht an. Kein Streit, stets Harmonie zwischen allen Personen. Das einzige mit was Matti nicht zurecht zukommen schein ist seine Umwelt: der Reichtum seiner Eltern, der Nazi in der Klasse und das Erwachsenwerden im Allgemeinen. Aber die zwischenmenschliche Harmonie finde ich wirklich extrem unrealistisch. Selbst als Matti die Luxuskarosse seiner Mutter schrottet und verbrennt, überdies auch noch filmt und live seiner Mutter präsentiert, ist diese zwar nicht erfreut, schafft es angesichts ihres glücklichen Sohnes aber nicht auch nur ein böses Wort zu sagen. Ich fand dieses Verhalten etwas verwirrend, oder sollte es angesichts des Reichtums der Eltern einfach nur dekadent wirken?
Insgesamt konnten mir die Personen, insbesondere Matti auch nicht so nahekommen. Die Handlung wirkt sehr distanziert. Die Probleme mit denen sich Matti herumschlägt werden lediglich immer wieder nur kurz angerissen. Ich denke 167 Seiten sind hier einfach etwas knapp um die Handlung vernünftig zu erzählen. Was aus der Geschichte hängen geblieben ist, ist die extreme Hin- und Hergerissenheit Mattis, das für sein Alter so bezeichnend ist sowie seine Identifikation mit dem Leben seiner Eltern. Insgesamt war mir die Handlung jedoch viel zu oberflächlich. Die Geschichte hätte viel mehr Potenzial gehabt.
Das Cover ist ein echter Hingucker. Die Beschreibung mit der Antilope im Innenteil passt aber nicht zusammen. Matti beschreibt das Tier ohne Hörner. Außergewöhnlich sind das Cover sowie der Tiel jedoch allemal und wecken somit sofort die Neugier auf den Inhalt des Romans.
Rezensionen von Wolle:
Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike
Ein modernes Mädchen
Im mittelalterlichen England verliert die jugendliche Tibb nach der Geburt ihrer Schwester ihre Mutter früh. Allein beginnt für die Landstreicherin nun eine Reise durch das Land. Dabei trifft sie auf die unterschiedlichsten Menschen.
Neben den vielen hartherzigen Bekanntschaften, lernt sie aber auch so manche gute Seele kennen.
Immer handelt es sich dabei selbst um Außenseiter und Ausgestoßene der Gesellschaft. Der Roman zeichnet so das überaus beschwerliche und düstere Leben der damaligen Zeit nach, das ein wahrer Überlebenskampf ist. Bei Tibb wechseln sich melancholische, überaus selbstkritische aber auch heitere und gar sehr freche Stimmungslagen miteinander ab. Auch in den schwierigsten Lebenslagen fängt sie sich immer wieder und findet neuen Lebensmut. Tibb ist so ein unterhaltsamer Charakter, dass man gar nicht genug von ihr bekommen kann.
Die Handlung besteht entgegen den vielen anderen historischen Romanen nicht darin geschichtliche Ereignisse zu erzählen, sondern die Lebens- und Stimmungslage der Zeit einzufangen. Mit der modernen und frechen Sprache wirkt der Roman dabei alles andere als wie eine verstaubte historische Erzählung.
Durch kurze Kapitel und einen reichhaltigen Handlungsverlauf lässt sich das Buch schnell durchlesen. Unterbrochen wird die Reise Tibbs durch kurze Zwischenkapitel, in denen schnell klar wird, dass es sich hier um das spätere Schicksal Ivos, ihrem frühen Freund, handelt. Der lange unklare Zusammenhang der beiden Handlungsstränge hält die Spannung aufrecht.
Das Cover mit dem Heiligenschein auf dem blonden Mädchen zieht den Blick auf sich und ist auf jeden Fall außergewöhnlich. Tibb wirkt darauf wie ein Engel, was sie ja in keinster Weise ist und wie sie sich selbst sicher auch nicht sehen würde. Ein ganz besonderer Mensch, der unter den vielen Menschen mit ihrer verengten und kleinlichen Sicht heraussticht ist sie jedoch allemal. In ironischer Weise passt das Cover hervorragend zu dem Mädchen, dass sich in keine Schublade stecken lässt.
Rezensionen von Wolle:
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Abgründe
Fünf Menschen stehen an einem Bahnsteig. Eines ist schon am Anfang der Handlung klar. Einer von gleich sterben. Doch wer wird es sein? Diese Frage wird – obwohl die ganze Handlung nur wenige Minuten dauert – erst ganz am Ende des Romans beantwortet.
Zunächst wird die Situation am Bahnsteig in einer Rahmenhandlung in allen Details erörtert.
In langen Einschüben wird dann jeweils das Leben jeder einzelnen dieser Personen unter die Lupe genommen. Mit der Zeit bildet man sich bereits sein Urteil, wenn es trifft oder treffen sollte. Doch die Autorin weiß, für wen wir uns entscheiden.
Ich fand den Thriller interessant, da er etliche ungewöhnliche Stilmittel enthält, die ihn aus der Masse herausheben. Einerseits wird der Leser immer wieder direkt angesprochen. Außerdem handelt es sich nicht um einen actionreichen Thriller bei dem dauern etwas anderes passiert, sondern der Fokus wird auf das psychologische Innenleben der fünf Protagonisten gelegt, dagegen bleiben einige weitere Passanten, von denen auch im Buch berichtet wird, weitgehend anonym. Alle diese Figuren verbergen Abgründe in sich, die man so nicht erahnt hätte. Vor allem die Geschichte von Mrs. Worth ist schockierend. Schlussendlich ist auch die Besonderheit, dass der Tod am Ende des Romans eintritt und dass die ganze Handlung nur wenige Minuten dauert herauszuheben. Trotz der ungewöhnlichen Erzählweise fand ich den Thriller dennoch sehr spannend. Man wird in jedem Kapitel wieder aufs Neue überrascht.
Das nette Titelbild täuscht über den Inhalt. Cover und Titel beziehen sich lediglich auf die besondere Zeitdarstellung des Romans. Die Abgründe hinter den Betroffenen werden hier nicht thematisiert
Rezensionen von Shilo:
Am Rand der Welt von Caroline Bernard
Zwischen Schuld und Liebe
Gretes Leben an der Nordsee hatte mit den Vorstellungen, die anfangs vielleicht vorhanden waren, wenig zu tun. Der neue Koog bringt harte Arbeit, Unsicherheit und eine Einsamkeit mit sich, die an vielen Stellen spürbar wird. Gerade diese Seiten des Buches wirkten besonders glaubwürdig. Das Meer ist ständig präsent und macht deutlich, wie abhängig die Menschen damals von ihrer Umgebung waren.
Vieles dreht sich um eine Entscheidung, die Grete wegen ihrer Tochter Luise trifft. Lange Zeit bleibt die ganze Tragweite davon im Hintergrund. Trotzdem ist immer zu spüren, dass etwas unausgesprochen zwischen den Zeilen steht. Das hat neugierig gemacht und die Geschichte zusammengehalten.
Immer wieder wechseln die Kapitel zu Kristine. Während sie sich mit der Vergangenheit ihrer Familie beschäftigt, werden einzelne Puzzleteile zusammengesetzt. Dadurch entstehen Verbindungen zwischen den Generationen, die nach und nach verständlich werden.
Niemand in dieser Geschichte ist frei von Fehlern. Die Figuren handeln manchmal aus Angst, manchmal aus Liebe und nicht jede Entscheidung lässt sich sofort verstehen. Das macht sie sehr menschlich. Ihre Sorgen und Zweifel wirken glaubwürdig und geben der Handlung zusätzliche Tiefe.
Auch die Landschaft bleibt in Erinnerung. Die Weite, der Wind und die Nähe zum Meer begleiten die Handlung fast durchgehend. Vieles davon ließ sich beim Lesen leicht vorstellen.
Nach dem letzten Kapitel blieb nicht eine einzelne Szene besonders hängen, sondern das Zusammenspiel der verschiedenen Lebensgeschichten. Die Verbindung zwischen Großmutter, Tochter und Enkelin entwickelt sich ruhig, aber mit Wirkung. Ein Roman, der ohne große Dramatik auskommt und gerade dadurch lange nachwirkt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Nessaja:
Nächstes Mal für immer von Lucien Marant
Überraschend tiefgründig
Nächstes Mal für immer
Mona war als junge Frau für ein halbes Jahr in Paris und kehrt zwanzig Jahre später wieder an ihren Sehnsuchtsort zurück. Dieses Mal um zu bleiben?
Geschrieben wurde das Buch von Lucien Marant, einem Lektor und Redakteur. Dies ist sein Debütroman.
Erschienen ist das Buch bei dtv.
Es umfasst 317 Seiten und ist eingeteilt in 15 Kapitel. Abwechselnd wird die Geschichte von Monas erstem Parisaufenthalt 1999 und Monas zweitem Aufenthalt 2019 erzählt. Manchmal haben mich die schnellen Wechsel ein wenig irritiert und ich musste nochmal nachschauen, in welcher Zeit wir gerade sind.
Die Art, wie Lucien Marant seine Geschichte erzählt, ist außergewöhnlich. Ich war schon nach wenigen Seiten drin im Geschehen und bis zum Schluss gebannt. Die Charaktere, nicht nur Mona, sondern zum Beispiel auch Thibauld und Lou, haben absoluten Liebhabecharakter. Der Autor hat die Sicht von Mona so überzeugend rübergebracht, dass ich lange einfach fälschlicher Weise davon ausgegangen bin, dass eine Frau schreibt. Paris als Setting war beeindruckend. Manche Wegbeschreibung mag etwas arg ausführlich gewesen sein, aber das französische „Savoir vivre“ kam perfekt rüber. Manch eine Szene fand ich etwas arg konstruiert, aber es gab immer wieder Twists, die ich so nicht habe kommen sehen und das Buch hatte plötzlich wesentlich mehr Tiefgang, als ich vom Cover und vom Klappentext her vermutet habe.
Fazit: Trotz ein paar kleinen Schwächen ein Buch, das mich total überrascht und gefesselt hat!
Rezensionen von peedee:
Zimtsterne und Pfötchenzauber von Petra Schier
Sehr emotional
Floristin Kati ist sehr pflichtbewusst. Immer. Sie stellt die Bedürfnisse anderer über die eigenen. Ihre Eltern und ihre jüngere Schwester profitieren davon in jeglicher Weise, wissen es aber nicht zu schätzen. Eine Beziehung hat Kati nicht. Will sie nicht. Kann sie nicht. Arian kennt sie seit Schulzeiten - er war schon lange an ihr interessiert, aber sie offensichtlich nicht an ihm.
Er kommt unverhofft auf den Hund: Kira findet sofort den Weg zu Katis Herzen - und er?
Erster Eindruck: Wie immer ein sehr schönes, weihnachtliches Cover. Dieses Mal mit einem Affenpinscher (diese Rasse war mir bis zu diesem Buch nicht bekannt - wieder etwas gelernt!)
Ich freue mich immer auf August, da dann die neuen Weihnachtsromane erscheinen. Dieses Mal war “Zimtsterne und Pfötchenzauber” unter den ersten Weihnachtsromanen. Ich bin grosser Fan von Santa Claus und seiner Truppe (insbesondere von Santas Frau). Santa benötigt die Hilfe des Christkindes, um den schwierigen Fall zu lösen.
Arian ist Podologe mit eigenem Nagelstudio. Das war mir etwas fremd, dass er als Mann selbst farbig lackierte Nägel hat (ja, sorry, das ist altmodisch). Er ist ein toller Mann - wie er Kira gerettet hat, war famos! Er ist sehr bemüht, Kati seine Zuneigung zu zeigen, ohne sie zu überfordern. Sie hat mir leid getan, wie viel “Gepäck” sie in ihrem Rucksack herumtragen muss und krampfhaft versucht, die Kontrolle zu behalten.
Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen, hatte süssen Hunde-Content, war ziemlich emotional (aber mit ernstem Hintergrund), weihnachtlich, mit ein bisschen spice (hier mein obligater Hinweis zu Petra-Schier-Romanen: Sie schreibt Bücher für Erwachsene, da kommt es auch zu ein paar “heissen” Szenen). Von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von Karin_50:
Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Geisterspuk von Mascha Matysiak
Ein Kinderbuch, das mich selbst überrascht hat
Durch meine Enkel habe ich im Laufe der Jahre schon viele Kinderbücher kennengelernt, aber ein Buch nach diesem Prinzip war für mich tatsächlich etwas Neues. Hier wird nicht einfach Seite für Seite gelesen. Die Kinder dürfen mitentscheiden, welchen Weg Paul einschlägt, springen dafür an eine andere Stelle im Buch und können zwischendurch kleine Rätsel lösen.
Diese Idee hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil die Kinder beim Lesen immer wieder selbst gefragt sind.
Die Geschichte rund um das verschwundene Geistermädchen Luzi passt wunderbar in die Halloweenzeit. Gemeinsam mit Paul geht es durch den Freizeitpark auf die Suche nach ihr. Dabei wird es zwar ein wenig gruselig, aber die vielen bunten und humorvollen Illustrationen nehmen dem Ganzen für mich viel von seinem Schrecken. Gerade auf den Bildern gibt es einiges zu entdecken. Auch die kurzen Textabschnitte und die große Schrift finde ich für junge Leser sehr angenehm.
Besonders schön ist für mich, dass man das Buch nicht unbedingt nach einem Durchgang zur Seite legen muss. Durch die verschiedenen Möglichkeiten kann man noch einmal einen anderen Weg ausprobieren und schauen, wohin dieser führt. Etwas schade finde ich lediglich, dass es nicht noch häufiger solche echten Entscheidungsmöglichkeiten gibt. Gerade die haben für mich den besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dieses ungewöhnliche Leseabenteuer gemeinsam mit meinen Enkeln zu entdecken und dabei wahrscheinlich genauso neugierig auf den nächsten Weg zu sein wie sie.
Rezensionen von Harakiri:
Düsterstunde von Jan-Erik Fjell
Anton Brekkes schwierigster Fall
Anton Brekkes schwierigster Fall.
In einem Oldtimer-Auto werden Knochen einer Hand gefunden. Kurz darauf stirbt eine Frau. Hängen die Fälle zusammen? Für Brekke ist klar: er will den Fall lösen, koste es, was es wolle.
Und das darf man gern wörtlich nehmen. Brekkes Ermittlungen führen ihn nach Las Vegas, ins Spielerparadies.
Denn dort scheint der Fall seinen Anfang genommen zu haben.
Das Buch spielt auf zwei Ebenen und ich konnte mir lange nicht vorstellen, wie die beiden Stränge zusammenhängen. Erst spät führen diese beiden Ebenen zusammen.
Fjells Schreibweise ist wie gewohnt flüssig und detailreich. Und das ist mein einziger negativer Punkt: manchmal zu detailreich. Für mich zieht sich das Buch in der Mitte ziemlich. Und die Szene im Casino am Schluss hätte ich auch nicht gebraucht.
Ansonsten fand ich den Fall wieder toll erdacht und ausgearbeitet und vor allem der Strang in Las Vegas hat mir sehr gut gefallen. Langsam baut sich die Handlung auf und Schritt für Schritt erfährt man die Hintergründe, was ich sehr gut gelöst fand.
Fazit: Eine Mischung aus Ermittlungsarbeit, Geheimnissen und menschlichen Abgründen, die teilweise etwas langatmig ist, insgesamt aber zu überzeugen weiß.
Rezensionen von uncletom:
Das Jahr der Wale von Kelly Anderson
Annie und Evan – eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt
Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in das Buch hineinzukommen. Das lag vor allem an den Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, an die ich mich zunächst gewöhnen musste. Dadurch war die Geschichte anfangs für mich etwas unübersichtlich.
Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen.
Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ließ sich das Buch immer flüssiger lesen und die Geschichte hat mich zunehmend gefesselt. Besonders die beiden Hauptfiguren Annie und Evan haben mich überzeugt. Beide wirken authentisch und gut ausgearbeitet, sodass ich ihre Geschichte gerne weiterverfolgt habe.
Insgesamt hat sich das Buch für mich von einem etwas schwierigen Einstieg zu einer schönen und lesenswerten Geschichte entwickelt. Wer sich auf die Zeitsprünge einlässt und etwas Geduld mit dem Anfang hat, wird mit einer einfühlsam erzählten Geschichte und interessanten Charakteren belohnt.
Mein Fazit: ein schöner Roman mit einem etwas holprigen Einstieg, der mich im weiteren Verlauf aber immer mehr überzeugen konnte.











