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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Annabell95:

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Wer blind vertraut von Tessa Duncan

Blindes Vertrauen

Lily Brown gerät in ihrem neuen therapeutischen Fall in einen Strudel aus emotionaler Belastung und realer Gefahr. Eine Patientin ringt mit der quälenden Frage, was mit ihrer seit Jahren verschwundenen Tochter geschehen ist. Gleichzeitig kämpft Lily darum, einen skrupellosen Heiratsschwindler zu stoppen, der eine andere Klientin finanziell ausgenommen hat und möglicherweise zu weit mehr fähig ist als Betrug.

Zwei düstere Fälle, die Lily an ihre Grenzen bringen.

"Wer blind vertraut" ist der dritte Band der Canterbury-Serie mit der Psychotherapeutin Lily Brown. Der Fall selbst ist in sich abgeschlossen und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Jedoch empfiehlt es sich für die Charakterentwicklung der Protagonisten auch die Vorgänger der Reihe zu kennen.

Der flüssige und bildhafte Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich sofort in den Bann gezogen worden sind. Da mir die Vorgänger bereits bekannt sind, konnte ich auch sehr schnell wieder eine Bindung zu den beiden Hauptprotagonisten Lily und Dan aufbauen. Ihre persönliche Geschichte ist präsent, aber nie überladen, sodass der Fall selbst weiterhin im Vordergrund steht. Die Geschichte und die Beziehung zueinander wurde sehr schön weiterentwickelt. Das macht die beiden so emotional greifbar und ihre Geschichte macht die komplette Buchreihe aus.

Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven (Lily, Dan, Mary-Ann, Caroline und einer geheimnisvollen unbekannten Person) erzählt. Die Perspektive der unbekannten Person ist sehr rätselhaft und man fragt sich wer genau dahintersteckt und rätselt beim Lesen mit. Diese Struktur mit den wechselnden Perspektiven sorgt für Dynamik, Abwechslung, aber auch für psychologische Spannung.

Der Roman arbeitet mit drei Handlungssträngen, die zunächst völlig unabhängig wirken. Genau das erzeugt den Reiz. Man fragt sich ununterbrochen, wie diese Fälle zusammenhängen könnten, und fiebert mit jeder neuen Szene mit. Die Auflösung ist am Ende schlüssig und logisch. Alle losen Enden und offenen Fragen werden aufgeklärt.

Die Thematik in diesem Roman rund um das Messie‑Syndrom ist sensibel und realitätsnah eingebettet. Sie verleiht dem Thriller zusätzliche Tiefe und zeigt, wie psychologische Faktoren Ermittlungen beeinflussen können.

Mein Fazit:
Ein sehr schöner Spannungsroman mit einer psychologischen Spannung, der aber auch ohne großartige Gänsehautmomente auskommt. Die Protagonisten sind sehr lebendig und authentisch gezeichnet, was den ganzen Roman greifbarer macht. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und gebe diesem Roman eine klare Leseempfehlung.

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Wer blind vertraut

Rezensionen von Annaja:

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Luft nach unten von Tamara Stajner

Mutter-Tochter Beziehung

Die Protagonistin Iva fährt zur Beerdigung ihrer Bezugsperson Marija, nach Ohrid in Nordmazedonien, wo sie selbst aufgewachsen ist und ihre Eltern leben. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Heimat, der Familie, die dort lebt und dem jetzigen Leben in Wien als Geigerin, verheiratet mit Felix, einem Schauspieler.

Beide versuchen seit einiger Zeit, ein Kind zu bekommen, was nicht gleich zu klappen scheint. Iva vergleicht sich unentwegt mit ihrer Mutter, verachtet diese, erkennt in ihr aber auch den gleichen, impulsiven, zerstörerischen Charakter. Die Konflikte zwischen Mutter und Tochter, die ungelöst bleiben, Hass und Liebe, intensiv und so nah beieinander.
Iva liebt ihren Mann Felix, ist jedoch gleichzeitig auch die Geliebte eines verheirateten Mannes, sie kann nichts loslassen.
Als sie ein kleines Mädchen, die Enkelin einer Bekannten aus Ohridsee bei sich in Wien aufnimmt, öffnet sich ihr Herz.
Der Roman ist so facettenreich und der Schreibstil dieser Autorin liest sich angenehm, leicht und verständlich, man kann die Gefühle und diese Zerrissenheit der Hauptfiguren sehr gut spüren.

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Luft nach unten

Rezensionen von Claudia R.:

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Verliebt in Rosa von Filz Sylvia; Konopatzki Sigrid

Nordseeroman

Klappentext / Inhalt:

Wo die Wellen neue Wege weisen
Mit ihrem Akkordeon wagt Rosa einen Neuanfang bei den Deichperlen, einem Chor für Shantys und Seemannslieder. Fünf neue Freundinnen, so unterschiedlich wie Ebbe und Flut, nehmen sie herzlich auf und schenken ihr das Gefühl, angekommen zu sein.

Ein Küstenherz zum Verlieben
Aber nicht nur die Musik bringt Rosas Herz zum Schwingen. In der alten Hafenkneipe Möwenposten begegnet sie Sören , einem Bundespolizisten mit Küstenherz – und verliebt sich in ihn.
Wenn Vertrauen wie ein zarter Wind ist
Doch schon bald steht sie vor der Frage, ob sie Sören wirklich vertrauen kann.
Ein Roman voller Nordseeflair, Gemeinschaft, Musik und großer Gefühle – frisch wie eine Meeresbrise und warm wie ein Lied, das man im Herzen behält.

Cover:

Der Blick vom Strand auf das Meer vermittelt Urlaubsfeeling und das Feeling nach Freiheit. Das Cover ist sehr schön gezeichnet und vermittelt eine tolle positive Atmosphäre. Eine Frau mit Akkordeon am Strand, sowie die Möwen und die Musik, die in der Luft liegt, vermitteln Meeresklänge und machen neugierig auf das Buch. Optisch und auch farblich ist das Ganze sehr schön und ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Eine steife Meeresbrise und allerhand Emotionen spielen hier in dieser Nordseeromanze mit. Rosa wagt einen Neuanfang und nicht nur beim Frauenchor wird sie herzlich aufgenommen, auch in der Hafenkneipe fängt hier Herz an schneller zu schlagen, als sie auf Sören trifft, aber kann sie dem Polizisten wirklich vertrauen?

Ein Nordseeroman mit Küstenflair, Freundschaft, Musik und Liebe.

Inhaltlich möchte ich hier aber nicht zu viel vorweg nehmen und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück. Schaut am Besten selbst hinein und lasst euch an die Nordseeküste entführen. Ambiente und Stimmung werden sehr gut und authentisch herüber gebracht.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Geschehnisse hinein. Emotionen und Gefühle sind sehr gut und nah spürbar. Rosa war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und die kleinen Noten ziehen sich thematisch durch. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung ist gut gewählt. Toll fand ich auch den wunderschönen Farbschnitt, welcher auch passend zur Gesamtthematik umgesetzt ist.

Die Geschichte ist emotionsreich und kurzweilig erzählt und man findet sich schnell in Situationen und auch die Atmosphäre hinein. Man kann das Meer fast riechen und hat das Gefühl an der Nordseeküste dabei zu sein.

Fazit:

Ein Nordseeroman mit Küstenflair, Freundschaft, Musik und Liebe.

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Verliebt in Rosa

Rezensionen von Claudia R.:

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Die Schule der außergewöhnlichen Feen (Bd. 1) von CJ Piper; Farnanda Vergissmein

besondere Gabe

Klappentext / Inhalt:

Es gibt nicht nur gute Feen …

Magisches Internatsabenteuer ab 10 Jahren
Außergewöhnliche Feen und magische Wesen
Über den Wert von Freundschaft und dem Mut, zu sich selbst zu stehen
Spannend, emotional und voller Fantasie
Elvas Gabe ist faszinierend und beängstigend zugleich: Sie kann sehen, wie Menschen sterben werden.

Das macht sie in der Menschenwelt zur Außenseiterin, doch als sie an der Schule für außergewöhnliche Feen aufgenommen wird, scheint sie endlich ihren Platz gefunden zu haben!

Hier trifft Elva auf Mitschüler und Mitschülerinnen, die alle halb Mensch und halb … etwas anderes sind. Doch hinter den Mauern der Schule schwelt ein alter Konflikt und als einer ihrer neuen Freunde spurlos verschwindet, muss Elva eine Entscheidung treffen. Kann sie sich ihrer größten Angst stellen: ihrer eigenen Magie? Kann sie einen Freund retten, dessen Schicksal sie selbst vorhergesehen hat?

Ein packendes Fantasyabenteuer über Freundschaft, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt – perfekt nicht nur für Fantasy-Fans ab 10 Jahren.

Cover:

Das Cover wirkt magisch und geheimnisvoll zugleich und man erwartet bereits hier ein spannendes Abenteuer. Durch die recht dunklen Farben des Hintergrundes bekommt das Ganze eine leicht düstere Note. Das Mädchen im Vordergrund ist etwas hervorgehoben und dieses umgibt eine magische violette Spur. Das Ganze ist farblich und optisch sehr schön und passend umgesetzt. Der Titel ist in glänzenden violetten Lettern hervorgehoben und die glänzende Schrift gibt dem Gesamten etwas besonderes. Die Umsetzung finde ich sehr schön.

Meinung:

Magisches Fantasyabenteuer voller Emotionen und offener Fragen. Der Einstieg ist gut gelungen und man findet sich schnell in die Geschichte hinein. Elva tut einen anfangs etwas leid und durch ihre besondere Gabe hat sie es nicht leicht in ihrer Welt. Denn ihre Gabe ist faszinierend und beängstigend zugleich. Mehr und mehr findet man sich in das Ganze hinein und die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel spannender. Leider haben sich hier auch ab und an einige Grammatik- und Rechtschreibfehler eingeschlichen, was es leider mehr und mehr schwieriger machte. Die Geschichte in sich ist sc hin erzählt, nur am Ende leider etwas verwirrend und es bleiben dann doch etwas zu viele Fragen offen. Die Neugier auf mehr, wurde aber dennoch geweckt.

Inhaltlich möchte ich hier auch nicht mehr verraten, wer Fantasy mag, wird hier auf jeden Fall sehr schöne Ansätze und eine tolle und kurzweilige Geschichte finden, die mich um großen und ganzen abgeholt hat und auch durchaus begeistern konnte, aber leider nicht zu 100% überzeugt hat.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar und die Überschriften passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Die kleinen Illustrationen an den Anfängen sind sehr schön gewählt und auch die schwarz-weiß Bilder im gesamten Buch runden es sehr schön ab und werten es im Gesamten auf. Die Illustrationen geben das Gelesene sehr gut wieder und setzen es sehr schön um. Die kleinen Illustrationen sind kreativ und fantasievoll umgesetzt. Die Zeichnungen sind sehr schön ausgewählt.

Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt, auch die Entwicklung der Charaktere ist gut durchdacht. Neben dem magischen Abenteuer stecken hier auch Werte, wie Mut, Freundschaft, Überwinden von Ängsten und Zusammenhalt drin und werden sehr gut vermittelt.

Eine tolle Fantasygeschichte und ein spannendes Abenteuer wartet hier auf Mädchen und Jungen ab ca. 10 Jahren.

Fazit:

Magisches Fantasyabenteuer voller Emotionen und offener Fragen.

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Die Schule der außergewöhnlichen Feen (Bd. 1)

Rezensionen von Claudia R.:

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Umtausch ausgeschlossen!? Familienchaos mit Gina und Charly von Ilona Einwohlt

turbulent, bunt chaotisch

Klappentext / Inhalt:

Familienchaos hoch zwei!
Unglaublich, aber wahr: Die ungleichen Sechstklässlerinnen Gina und Charly wurden als Babys verwechselt und sind bei den falschen Eltern aufgewachsen! Spontan beschließen sie einen Rücktausch und finden sich in zwei grundverschiedenen Familien wieder.

Nach einigen emotionalen Turbulenzen freunden sich die beiden Mädchen miteinander an. Und Kuschelkater Sprizz sorgt zusätzlich für gute Stimmung. Mithilfe des liebenswerten, aber leicht verpeilten Sozialarbeiters Mike und der warmherzigen italienischen Nonna und ihrem Kräutergarten finden Gina und Charly sich Schritt für Schritt in ihrem neuen Leben zurecht. Beide gewinnen ein neues Zuhause dazu – und damit auch ganz neue Freiheiten: Gina darf statt reiten in den Skaterpark und sich endlich die Haare blau färben. Charly findet im Umfeld des Edelrestaurants ihrer „neuen“ Eltern Inspiration und Unterstützung für ihre Koch- und Backleidenschaft. Dann allerdings läuft ausgerechnet vor dem großen Schulfest alles komplett aus dem Ruder und die beiden Mädchen stehen vor der Herausforderung ihres Lebens …
Gina & Charly – zusammen sind sie unschlagbar! Der neue Mädchenroman von Pubertätsexpertin Ilona Einwohlt – für alle, die sich manchmal fragen, ob sie nicht auch in der falschen Familie gelandet sind!

Cover:

Das Cover ist bunt und detailreich umgesetzt. Neben den beiden Mädchen Gina und Charly sind hier noch zahlreiche Artefakte, Symbole und alltägliche Dinge abgebildet, von Pflanzen, Muffins, Eis, über Smileys, Spraydosen und Spaghetti bis hin zu Tee und weiteren kleinen Skizzen. Das Ganze ist bunt und detailreich abgebildet und die Neugier wird hier auf jeden Fall geweckt, auch wenn es vermutlich eher Mädchen im Alter von ca. 10 Jahren anspricht. Optisch und farblich finde ich es passend und gut umgesetzt.

Meinung:

Eine turbulente, bunte, chaotisch und vielschichtige Geschichte aus der Sicht zweier Mädchen und Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide Mädchen Fühlen sich in ihren Familien nicht ganz zugehörig und während Gina eher laut und extrovertiert ist, ist Charly organisierter und aufgeräumter. Durch einen Unfall kommt heraus, dass sie als Babys vertauscht werden und auf einmal steht alles Kopf. Plötzlich ändert sich einiges und beide machen einige Entwicklungen durch.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die Geschichte und Geschehnisse findet man sich gut hinein und kann diesen auch gut folgen. Durch die wechselnden Perspektiven kommt Spannung und Tempo hinein. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Gina und Charly erzählt aus der jeweiligen Ich-Perspektive so findet man sich in beide Mädchen und deren Gedanken und Emotionen sehr gut hinein und kann diese gut nachempfinden.

Die Anfänge sind sehr schön gestaltet. Durch die kleinen Symbole und die Bilder der Mädchen kann man schnell und gut erkennen aus welcher Sicht erzählt wird. Zu Beginn stellten sich die Charaktere kurz vor und schon ist man in der Geschichte. Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Die kleinen Illustrationen zwischendurch lockern das Ganze sehr schön auf und runden es zudem gut ab. Toll fand ich auch die kleinen Rezept- und Bastelideen, welche geschickt mit eingebaut wurden. Diese fand ich sehr schön und haben das Ganze zusätzlich interessant gemacht und waren kreativ umgesetzt. Gliederung und Gestaltung hat mir hier sehr gut gefallen.

Ein tolles Buch besonders für Mädchen ab ca. 10 Jahren, aber eben nicht nur.

Die Umsetzung ist toll und auch die Geschichte im ganzen hat mir sehr gut gefallen. Die Thematik wurde gut herüber gemacht und auch Emotionen und Gedanken konnte man sehr gut folgen. Beide Mädchen, auch wenn sehr unterschiedlich, fand ich sympathisch und deren Entwicklungen haben mir gut gefallen.

Fazit:

Eine turbulente, bunte, chaotisch und vielschichtige Geschichte aus der Sicht zweier Mädchen und Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

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Umtausch ausgeschlossen!? Familienchaos mit Gina und Charly

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Im Bann des Erlkönigs von Mina Roth

Magie, Geheimnisse und ein Abenteuer, das mich verzaubert hat

Mit Im Bann des Erlkönigs beginnt eine fantastische Reise voller Magie, Geheimnisse und düsterer Rätsel. Dieser Auftakt einer Fantasy-, Mystery- und Romantasy-Reihe hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.
Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft und atmosphärisch. Die Welt rund um die Umbra Academy wurde so lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst ein Teil dieser geheimnisvollen, märchenhaften Fantasiewelt zu sein.

Zwischen dunklen Wesen, alter Magie und verborgenen Geheimnissen entsteht eine ganz besondere Stimmung, die mich vollkommen gefesselt hat.
Die Geschichte dreht sich um Zora, die bereits seit ihrer Kindheit düstere Wesen wahrnehmen kann. Durch einen fehlgeleiteten Zauber verschlägt es sie an die geheimnisumwobene Umbra Academy – eine Schule, an der seltsame Fabelwesen, rätselhafte Magie und viele Geheimnisse auf sie warten.
Dort muss sich Zora ganz allein zurechtfinden und herausfinden, wem sie wirklich vertrauen kann. Denn hinter Intrigen, Täuschungen, Manipulationen und falschen Behauptungen lauern viele Gefahren. Besonders spannend fand ich dabei die Frage, auf welchen der beiden unterschiedlichen Männer sie sich wirklich verlassen kann.
Die Mischung aus Magie, alten Mythen, spannenden Rätseln und einer Prise Romantik hat mir unglaublich gut gefallen. Die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre hat mich so gepackt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, was als Nächstes passiert.
Für mich ist Im Bann des Erlkönigs ein rundum gelungener Reihenauftakt, der märchenhaft, spannend, magisch und gefühlvoll erzählt wird. Ich freue mich schon sehr darauf, Zoras Abenteuer in den nächsten Bänden weiterzuverfolgen und wieder in diese faszinierende Welt einzutauchen.
https://www.lovelybooks.de/autor/Mina-Roth/Im-Bann-des-Erlk%C3%B6nigs-24998072240-w/

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Im Bann des Erlkönigs

Rezensionen von BarbaraM:

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Über vier Leben von Pauline Hatscher

Interessant verwoben, aber sehr bedrückend

„Über vier Leben“ von Pauline Hatscher erzählt die Geschichten von vier Frauen aus unterschiedlichen Generationen einer Familie. Besonders gelungen fand ich, wie die einzelnen Lebenswege nach und nach miteinander verwoben werden und sichtbar wird, wie Erlebnisse, Verletzungen und unausgesprochene Wahrheiten über Generationen hinweg fortwirken können.

Die wechselnden Perspektiven und Zeitebenen waren interessant aufgebaut und haben dafür gesorgt, dass ich die Zusammenhänge zwischen den vier Frauen immer besser verstehen wollte. Die Geschichte greift viele ernste Themen auf und regt dazu an, über familiäre Prägungen und weitergegebene Traumata nachzudenken. Allerdings war mir die Atmosphäre des Romans insgesamt zu schwer und bedrückend. Die vielen belastenden Erfahrungen der Figuren ließen kaum Raum für leichtere oder hoffnungsvollere Momente. Dadurch fiel es mir stellenweise schwer, eine wirkliche Nähe zur Geschichte aufzubauen. Insgesamt war „Über vier Leben“ für mich ein solides Buch mit einer spannenden Grundidee und vier geschickt miteinander verbundenen Lebensgeschichten. Die tiefgründige Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Frauen ist eindringlich, für meinen persönlichen Geschmack überwog jedoch die Schwere des Romans zu sehr.

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Über vier Leben

Rezensionen von Tom89:

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Arasis von Marvin Bensi

Eine kreative Welt, in der man sich verlieren kann

„Arasis: Identität“. Gehen wir rein.

Das Cover ist verträumt und diese Haltung findet sich absolut im Roman wieder. Aber ich wurde hier auch überrascht. Damit meine ich, dass es eben auch Kapitel gibt, die sehr düster und beklemmend sind. Aber der Reihe nach.

In Arasis begleiten wir Favon, einen angehenden Gardisten.

Mit seinem fliegenden Luchs Nappa bildet er ein Team, dem man beim Lesen einfach folgen will. Für mich waren es vor allem die kleinen Gesten, die diese zwei so real werden ließen. Sie vertrauen einander, und dieses Vertrauen ist bei dem, was auf sie wartet, auch bitter notwendig. Ich war jederzeit an ihrem Schicksal und dem Weg, der durch einige erdrückende Täler führt, interessiert.

Wenn ein Roman es schafft, dass du abends, am knisternden Lagerfeuer und mit Schürfwunden an Armen und Beinen, dabei bist und das kuschelige Fell des fliegenden Luchses neben dir regelrecht spüren kannst, dann macht er für mich so einiges richtig. Denn das ist es doch, worauf es beim Lesen ankommt. Vielleicht lässt sich das am besten in einem Wort festhalten: Immersion.

Dazu gibt es Figuren, die, wenn sie in Erscheinung treten, die Szene an sich reißen können. Die Dialoge sind dann pointiert, direkt, manchmal hart, aber immer unterhaltsam. Hin und wieder fliegen auch Schimpfwörter. Das war jetzt nicht unbedingt etwas, was ich immer passend fand. Aber man fiebert mit, weil gefühlt alles Mögliche geschehen könnte. Hier fühlte ich mich fast wie bei einem Bühnenstück. Und das meine ich absolut positiv.

Auch die Welt empfand ich als sehr reichhaltig. Fliegende Inseln, fliegende Tiere, Schiffe, die auf den Fäden von riesigen Spinnen dem Sonnenaufgang entgegensegeln, der mysteriöse Nebel, der unter den Inseln seine Bahnen zieht, oder natürlich der magische Rohstoff „Arasis“ – all das lässt das Fantasy-Herz höherschlagen. Für meinen Geschmack waren vielleicht etwas zu wenig Hintergrundinformationen vorhanden. Beim Lesen stellten sich mir doch Fragen, weshalb gewisse Dinge so sind, wie sie eben sind. Ja, der mystische Stoff „Arasis“ kann als Erklärung herangezogen werden. Aber dennoch war es mir einen Tick zu unkonkret. Gerade weil ich die Welt so aufgesogen habe, wollte ich mehr wissen.

Die Geschichte bietet neben Favon noch eine weitere Perspektive: Reika. Sie ist so ziemlich das exakte Gegenteil: Hart, vulgär, dreckig und rachsüchtig. Aber äußerst unterhaltsam. Wenn die Stränge spät im Roman enger rücken, zieht die Story nochmal anständig an. Dann werden offene Fragen sehr zufriedenstellend geklärt.

Der Schreibstil passt wunderschön zu dem, was der Roman erzählen will. Malerische Beschreibungen der himmlischen Welt wechseln sich mit düsteren, verruchten Schauplätzen ab. Manche Szenen sind derart konkret und intensiv, dass ich kurz innehalten wollte, um alles wirken zu lassen. Nur in wenigen Fällen war mir das eine Spur zu viel des Guten.

Fazit: „Arasis: Identität“ hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Endlich eine Welt, in der sich ein kreativer Geist voll ausgelebt hat. Die Figuren hoffen, leiden, träumen und scheitern.

Ich will wissen, wie es mit Favon, Reika und den anderen weitergeht. Und ich will sehen, was uns der Autor noch mit dem namensgebenden Arasis für Überraschungen bescheren kann.

5 von 5 Sternen.

Sattelt auf Gardisten – der Himmel ruft!

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Arasis

Rezensionen von Ameland:

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Suppenwetter oder eine Geschichte vom Stehlen, Schenken und Wegwerfen von Lucie Kolb

Wärmt das Herz so, wie eine heiße Suppe den Bauch wärmt

Annie und ihre Mutter sind in eine andere Stadt gezogen und Annie fühlt sich dort noch fremd. Neue Umgebung, neue Schule, keine Freunde und doofe Mitschüler. An einem Regentag trifft Annie Kurt, der mit seinem Suppenfahrrad eine heiße Suppe an seine Mitmenschen verkauft. Als ihm dieses besondere Fahrrad gestohlen wird, setzt Annie alles dran, um es zurückzuholen.

Dabei hofft sie auf Unterstützung von dem Wetterexperten Nikita in ihrer Klasse.

Ich gehe in meinen Rezensionen selten auf das Cover ein, aber hier muss ich es einfach machen. Es passt sowohl mit seinen gedeckten Farben, dem Gemüse und dem Suppentopf so gut zu der Geschichte wie die Faust aufs Auge. Ich bin davon ganz begeistert!

Ich habe die drei Hauptakteure alle in mein Herz geschlossen. Da ist zum einen Kurt, der selber nicht viel hat und trotzdem mit seinen Suppen gegen einen kleinen Obolus an Regentagen für ein warmes Gefühl bei seinen Mitmenschen sorgt. Zum anderen ist da die empathische Annie, die einen starken Gerechtigkeitssinn hat und sich für andere einsetzt. Last, but not least lernen wir Nikita kennen. Ein etwas zurückhaltender und ängstlicher Junge mit einem speziellen Hobby, welches ihn sicher auch zum Außenseiter macht. Aber als es drauf ankommt, springt er über seinen Schatten und beweist Mut.

Ich konnte kaum glauben welche Themen sich alle zwischen den Buchdeckeln befinden, die in die spannende Detektivgeschichte eingebaut sind, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Es geht um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, Vorurteile, Ausgrenzung und nicht zuletzt um unsere Lebensmittelverschwendung und Wegwerfgesellschaft. Auch ich kann mich nicht ganz frei davon sprechen und greife im Supermarkt zu Obst und Gemüse, das frisch, knackig und ohne Macken ist. So werden täglich viele Lebensmittel entsorgt, weil sie nicht verkauft werden können, obwohl man vielleicht nur ein paar Blätter vom Kohl entfernen müsste und die Banane unter der etwas braunen Schale durchaus noch gut ist. Menschen wie Kurt haben das erkannt, leider wird ihnen oft der Zugang zu den entsorgten Lebensmitteln untersagt. Aber es findet langsam ein Umdenken in unserer Gesellschaft statt und das finde ich gut.

Auch wenn mir heute bei 28 Grad nicht der Sinn nach einer heißen Suppe steht, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es bietet so viele Ansatzpunkte für weitergehende Gespräche mit den Kindern über das eine oder andere Thema.

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Suppenwetter oder eine Geschichte vom Stehlen, Schenken und Wegwerfen

Rezensionen von 19cici95:

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Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint

Feen-Action mit Molli Mandala

Der Titel ist ein Eye-Catcher. Wer möchte denn nicht wissen, worüber eine Geschichte über eine schlecht gelaunte kleine Fee handelt?

Feen sind allgemein ja eher als gut gelaunte Wesen bekannt und so werden sie auf der Feenschule auch erzogen. Doch Molli kann mit der ganzen guten Laune und dem glöckchenhellen Lachen überhaupt nichts anfangen.

Nachdem Molli etwas Verbotenes aus einem Menschenbuch zaubert, wird sie mit dem titelgebenden Wunschperlen-Auftrag in die Menschenwelt geschickt. Alle anderen Feen dürfen dort richtig zaubern, nur Molli muss froh sein, dass sie überhaupt zu den Menschen reisen darf.
Doch nicht mal diesen einfachen Auftrag bekommt sie hin. Und ihre Laune wird immer schlechter.

Die Autorin Emma Flint schreibt sehr gut einfach und verständlich für junge Kinder. Obwohl das Cover und die Feen-Thematik wahrscheinlich eher Mädchen ansprechen wird, ist die Geschichte an sich auch für Jungs geeignet. Spätestens, wenn Molli in die Menschenwelt kommt und dort Fabio kennenlernt.
Gespickt mit liebenswerten Nebencharakteren und netten Zeichnungen auf jeder Seite, die immer genau zum jeweiligen Text passen, macht dieses Buch Spaß zu lesen. Für mich eher nervig waren die vielen zusammengesetzten Ausrufe der Feen, „Mucksmäuschenachtschattenstill“ zum Beispiel. Doch da diese Begriffe auch in einer anderen Schriftart geschrieben wurden, trägt es zu der wunderlichen kleinen Feen-Atmosphäre auf jeden Fall bei.

Das Ende fand ich ein bisschen schnell, auch dass es für Molli nach der Rückkehr in die Feen-Welt keinerlei Konsequenzen für ihr nicht regelkonformes Handeln gibt. Und so schlecht gelaunt ist Molli alles in allem auch gar nicht. Ich fand sie im Vergleich zu den Nebencharakteren eher langweilig und nervig und hätte lieber mehr von Pepito gesehen. Oder mehr von anderen Feen außer ihre Beschreibungen mit bunten Haaren. Da es ja aber noch mehr Bücher in dieser Reihe gibt, habe ich noch Hoffnung auf mehr Feen-Action.

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Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag