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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Immenhof:

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Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand von Kirstin Hesse; Marion Hahn

Wohlfühlkrimi

Ich lese sehr gerne Bücher passend zu den jeweiligen Jahreszeiten. Bisher waren dies allerdings überwiegend Liebesromane, weshalb „Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ mein erster Krimi dieser Art war. Meine Erwartungen an einen Herbstroman wurden absolut erfüllt. Die Landschaft, das Wetter und die Atmosphäre werden schön beschrieben und sorgen für eine gemütliche Herbststimmung.

Der Kriminalfall fügt sich gut in die Handlung ein und macht neugierig auf den weiteren Verlauf. Allerdings handelt es sich für mich eher um einen Wohlfühlkrimi. Wer viel Detektivarbeit oder extreme Spannung erwartet, wird vermutlich etwas enttäuscht sein. Trotzdem bleibt die Geschichte unterhaltsam und hat mir gerade durch die Mischung aus Krimi und Herbstroman gut gefallen. Für mich ein gelungener Einstieg in herbstliche Krimis.

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Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand

Rezensionen von jori1020:

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Glasgow Boys von Margaret McDonald

Zwei Jungs, die man nicht so schnell vergisst

Prekäre Verhältnisse, Jugendliche am Rand der Gesellschaft und Glasgow als raues Setting. Da muss man unweigerlich an Douglas Stuart denken. Ganz leicht ist es sicher nicht, an einen solchen Autor anzuknüpfen, Margaret McDonald gelingt mit Glasgow Boys aber ein durchaus eigenständiger und vor allem sehr berührender Coming-of-Age-Roman, der eine eher jüngere Zielgruppe anspricht.

Im Mittelpunkt stehen Banjo und Finlay, die sich aus einem Jugendwohnheim kennen und deren Leben drei Jahre später ganz unterschiedlich weitergeht. Banjo kommt in eine neue Pflegefamilie und hat vor allem seine Wut nicht wirklich unter Kontrolle, während Finlay zum Studium nach Edinburgh zieht und sich am liebsten von allen Menschen fernhält. Was die beiden verbindet, ist eine gemeinsame Vergangenheit, über die lange nur Andeutungen gemacht werden. In Rückblenden setzt sich nach und nach zusammen, was damals zwischen ihnen passiert ist.

Gerade diese beiden Figuren haben mich schnell für sich eingenommen. McDonald erzählt sehr empathisch von ihrer Wut, ihrer Einsamkeit und ihrem Schwierigkeiten, anderen zu vertrauen und Nähe zuzulassen, ohne sie dabei auf ihre Vergangenheit zu reduzieren. Besonders interessant fand ich die Perspektive zweier Jugendlicher, die im Heim- und Pflegesystem aufgewachsen sind und deren Erfahrungen sie auch Jahre später noch begleiten. Dazu kommen Themen wie familiäre Konflikte, Gewalt, Krankheit und Queerness, die sich erstaunlich selbstverständlich in die Geschichte einfügen.

Sprachlich hat mir der Roman ebenfalls sehr gut gefallen. Die klare, direkte Sprache passt hervorragend zu den Figuren und dem Setting. Besonders Banjos Dialekt, der auch in der Übersetzung wunderbar funktioniert, verleiht ihm noch einmal eine ganz eigene Stimme. Überhaupt schafft es McDonald, die unterschiedlichen Charaktere sehr glaubwürdig zu zeichnen. Man versteht ihre Handlungen, selbst wenn man sie nicht immer gutheißen kann.

Lediglich gegen Ende wurde mir emotional etwas zu dick aufgetragen. Nach all dem, was Banjo und Finlay erlebt haben, gönnt man ihnen natürlich jedes bisschen Glück. Die Entwicklung war mir dann aber doch stellenweise zu glatt und zu versöhnlich. Ein bisschen weniger Kitsch und etwas mehr Ambivalenz hätten dem Roman meiner Meinung nach gutgetan.

Trotzdem bleibt vor allem eines: Ich habe Banjo und Finlay sehr gerne begleitet und ihre Geschichte hat mich wirklich berührt. Glasgow Boys erzählt davon, wie prägend fehlende Geborgenheit sein kann, aber auch davon, wie wichtig es ist, Menschen zu haben, die einen nicht auf das reduzieren, was einem widerfahren ist. Eine eindringliche und lesenswerte Coming-of-Age-Geschichte.

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Glasgow Boys

Rezensionen von Annabell95:

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Alles ihre Schuld von Andrea Mara

Suche nach Milo

Marissa will ihren Sohn abends von einem Playdate abholen. Doch als sie an der genannten Adresse ankommt, läuft dort alles anders. Die Frau, die öffnet, kennt weder Milo noch die angebliche Gastgeberin. Von einem Playdate weiß sie nichts. Milo ist verschwunden, und für Marissa beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit.

Während die Suche immer dringlicher wird, breiten sich im scheinbar friedlichen Dubliner Vorort Gerüchte aus, und eine junge Frau gerät unter Verdacht. Hinter der Fassade des Alltags kommen dunkle Wahrheiten ans Licht, die lange verborgen waren.

Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Schilderung der Geschehnisse ist jeweils aus Sicht der jeweils handelnden Protagonisten. Das macht die Protgaonisten greifbar und gleichzeitig sorgt es dafür, dass man nie sicher ist, wem man glauben kann. Jeder verbirgt seine eigenen Geheimnisse und Schatten, dass man sich die Frage stellt: “wem kann man wirklich trauen?”.

Es ist sehr undurchsichtig. Von Anfang an lässt es sich nicht erahnen, was hinter Milos Verschwinden steckt und wie es zu dieser Tragödie kam. Durch unerwartete Wendungen und falschen Fährten baut man sich immer wieder neue Theorien, sodass es bis zum Schluss spannend bleibt. Man liest weiter, weil man unbedingt wissen will, was mit Milo passiert ist und welche Geheimnisse die Nachbarschaft verschweigt. Einzig der Mittelteil hat ein paar kleine Längen durch Wiederholungen bzw. Gedanken und Gespräche, die sich ähneln. Am Ende fügt sich alles zu einer schlüssigen, stimmigen Auflösung zusammen.

Die emotionale Ebene zu den einzelnen Protagonisten ist stark gemacht. Marissas Panik, als ihr Sohn verschwindet, ist greifbar und authentisch. Man fühlt mit ihr, spürt ihre Verzweiflung, ihre Angst und die Hoffnung.

Das Setting mit dem wohlhabenen Vorort von Dublin ist gut gewählt. Es wirkt nach außen alles makellos, doch hinter der Fassade brodeln Neid, Gerüchte und Geheimnisse.

Mein Fazit:
Atmosphärisch, emotional und clever konstruiert. Ein Thriller, der mit Perspektivwechseln, falschen Fährten und starken Figuren überzeugt. Er zeigt, wie brüchig perfekte Fassaden sein können. Ich vergebe gerne eine klare Leseempfehlung.

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Alles ihre Schuld

Rezensionen von PMelittaM:

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Dinghai Fusheng Records. Buch 2 von Fei Tian Ye Xiang

Zweiter Band, der die Geschichte gut voran bringt

China im vierten Jahrhundert nach Christus: Xiang Shu ist nicht nur Chen Xings auserkorener Schutzpatron sondern auch der Große Chanyu, der Anführer der Stämme, die im Norden jenseits der Mauer leben, daher machen sich die beiden zunächst auf den Weg in Xiang Shus Heimat, danach gilt es die Dinghai-Perle zu finden, die, so hofft Chen Xing, ihm helfen kann, die Magie wieder herzustellen, die vor Jahrhunderten verschwand.

Bald stehen sie wieder großer Gefahr gegenüber.

Der Roman führt die Geschichte des ersten Buches nahtlos weiter, sogar die Kapitelnummerierung wird fortgesetzt, so dass man hier mit Kaptitel 27 startet. Die Erzählung startet zunächst recht geruhsam, man lernt mit Chen Xing die Region Chi-Le-Chuan und die Menschen, denen Xiang Shu vorsteht, kennen. Es gibt entspannte Szenen, eine Schnellballschlacht, es wird gerodelt und gefeiert, und einiges ist sehr humorvoll, wie schon im letzten Band steht Chen Xian dabei meist im Mittelpunkt. Dramatische Szenen werden noch genug folgen.

Denn dann geht es sehr schnell, die Gefahr ist da, die Spannung zieht an und man ist mittendrin im nächsten Abenteuer der beiden, oder besser gesagt geht deren Abenteuer weiter, denn der Feind ist immer noch derselbe, man erhält nun neue Informationen über ihn und diejenigen, die ihm folgen. Gleichzeitig erfährt man auch mehr über die Geschichte und Mythologie Chinas, denn das Geschehen basiert auf der realen Geschichte des Landes. Auch über die Protagonisten, vor allem über Xiang Shu erfährt man in diesem Band mehr. Fand ich im letzten Band die Geschichte noch hin und wieder etwas verwirrend, war das dieses Mal nicht der Fall.

Auch in diesem Band gibt nicht nur eine Karte und vielfältiges zusätzliches Material im Anhang, sondern auch mehrere im selben Stil wie das Cover gezeichnete Illustrationen im Roman, die die Charaktere in Romanszenen zeigen.

Die Geschichte geht spannend weiter, es gibt neue Erkenntnisse und Charaktere. Ich bin gespannt auf Band 3.

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Dinghai Fusheng Records. Buch 2

Rezensionen von Igela:

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Der Clan – Die Straße von Pascal Engman

Auftakt!

In Sollentuna, einem Vorort von Stockholm, regiert die Familie Mansour. Drogenhandel, Schlägereien, Gewalt, Unterdrückung, Schutzgelderpressung...die Liste der Vergehen ist lang.

Die Einwohner leiden unter dem Clan, der Mafia ähnlich organisiert ist.

Josef Mehrabi ist 19 Jahre alt und in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen.

Er kann sich, durch eine zündende Idee, dem Clan anschliessen und sieht sich am Ziel seiner finanziellen Probleme. Die gleichaltrige Antonia Strauss hingegen flüchtet nach einem traumatischen Erlebnis aus Schweden.

Hjalmar Noren, Polizist in Stockholm, versucht dem Clan das Handwerk zu legen.

Sie alle müssen erkennen, dass die Hand des Clans weit reicht...


Dieses Buch ist der Auftakt in eine neue Reihe, in dessen Mittelpunkt der Mansour-Clan steht. Wo sie sind, herrscht Angst und Gewalt ist nicht weit. Da werden junge Mädchen in Schwimmhallen belästigt, mit Drogen gehandelt oder Geld gewaschen. Und das fast immer straffrei und ohne Konsequenzen. Denn der Clan herrscht nicht nur über die Bevölkerung in dem Stockholmer Vorort, sondern dirigiert auch die Behörde, Politik und Teile der Ordnungsbehörde.

Etliche Erzählstränge machten mir den Start nicht leicht. Viele Figuren mit ihren Nebengeschichten mischen mit und öfters musste ich überlegen, wer wohin gehört. Dies vor allem bei den vielen Namen der Mitglieder des Mansour-Clans.

Die Geschichte ist mit all der vielschichtigen Kriminalität düster und gewaltvoll. Die Handlung empfand ich ab und zu doch als etwas zäh und langfädig, dies vor allem zu Beginn der Geschichte. Es gibt aber auch etliche Passagen, da lief es mir kalt den Rücken runter. So brutal und roh wie der Clan das Zepter führt, das war schon eindrücklich beschrieben. Es gibt immer wieder Szenen, bei denen ich schlucken musste.

Die Figuren sind gut charakterisiert.

Da ist zum Beispiel Josef Mehrabi, der bei seiner Mutter aufwächst, die chronisch verschuldet ist. Josef ist das Beispiel junger Leute, die versuchen sich aus der Armut zu befreien und in falsche Kreise abrutschen.

Eine weitere Figur ist Antonia Strauss, die Mobbing vom schlimmsten erlebt und versucht so schnell wie möglich Schweden den Rücken zu drehen. Antonia geht jedoch auch in Mailand, wo sie landet, durch Höhen und Tiefen. Sie versucht, als Model ihren ehemaligen Peinigern etwas zu beweisen. Diese Motivation habe ich nicht ganz nachvollziehen können, ich fand sie weit hergeholt.

Eine eindrückliche Lebensgeschichte erlebt Zara Mansour, die Tochter des Clanchefs. Mit ihr habe ich buchstäblich mitgelitten und gehofft, dass sie heil durch ihre Jugendzeit kommt.

Hjalmar Noren ist der Polizist, der versucht der Kriminalität Herr zu werden. Sich gegen einen ganzen Clan zu behaupten, ist nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Realität fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Das Ende hat Pascal Engman offen gestaltet, da es eine Trilogie werden soll. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Januar 2027 erscheinen soll.

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Der Clan – Die Straße

Rezensionen von Annaja:

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Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel

Fehlende Beweise

Ein auffälliges Cover mit Frau und wehender Haarmähne wurde als Hingucker für ein Buch, das nach Wahrheiten sucht, verwendet.
Ein psychologisch meisterhafter Thriller, den die Autorin hier als Debütwerk ausgezeichnet erzählt.
Marlene lehrt an einer Universität über ihr Fachgebiet Mikroexpressionen und erklärt den Studenten, wie sie Emotionen erfolgreich lesen können, sie ist eine Expertin auf ihrem Gebiet.

Kriminalhauptkommissar Deniz Kurt hat eine schwierige Einvernahme vor sich, da die einvernommene Person, eine junge Frau, nicht spricht. Sie hat aus Notwehr einen jungen Mann getötet, äußert sich jedoch nicht dazu. Denizs Exlebensgefährtin Marlene soll ihm jetzt helfen. Sie erkennt sofort, dass hinter dem Schweigen eine Lüge verborgen ist und beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren. Sie muss einfach wissen, was hinter dem Fall steckt.
Man kann hier mit Marlene mitfiebern, mitfühlen und immer wieder neu erleben, wie die vermeintlichen Opfer handeln, was sie zu ihren Taten führte und was sie antreibt. Marlene stürzt sich sogar so weit in das Abenteuer bei der Suche nach Wahrheiten, dass sie ihren Job total vernachlässigt und dass es auch für sie sehr gefährlich wird.
Ein außergewöhnlicher Thriller mit Täter-Opfer Umkehr und gnadenlosem Verständnis für die Abgründe und deren Folgen.

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Die Lüge in ihrem Gesicht

Rezensionen von Vobabooks:

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Warm me in Winter. Eine sugar glazed Romance von Laurie Gilmore

Winterlicher Wohlfühlread

„Warm me in Winter“ ist eine sugar glazed Romance von Laurie Gilmore, übersetzt von Martina Takacs. Annie will sich von Mac fernhalten, doch für die Hochzeit ihrer Freunde müssen sie zusammenarbeiten.
Das war eine schöne winterliche Romance mit vielen Wohlfühlvibes. Es geht zurück nach Dream Harbor mit einigen Wiedersehen (man sollte jedoch auch gut ohne Vorwissen folgen können).

Unterhaltsam zu lesen mit charmant-schrulligem Touch und einem cozy Smalltownsetting. Die Lovestory ist romantisch und Second Chance.

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Warm me in Winter. Eine sugar glazed Romance

Rezensionen von Vobabooks:

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Reap & Sow von Charlotte B. Plumb

Schöne Slow Burn Gothic Romantasy

„Reap & Sow - Dämonenpakt“ ist der 1. Band der Gothic-Romantasy-Dilogie von Charlotte B. Plumb. Eda und ihre beiden Brüder müssen ihren geerbten Pakt mit dem Dämon Mr. Night erfüllen: sie bringen ihm willige Besucher des Antiquitätenladens in Blackbridge, die Lebensjahre gegen ihre Wünsche eintauschen.

Doch etwas geht schief und Edas Brüder werden verhaftet. Und Eda weiß sich nicht anders zu helfen, als einen anderen Dämon namens Kit aufzusuchen und einen Pakt zur Rettung ihrer Brüder zu schließen…
Das war eine schöne Gothic-Romantasy, die ich wirklich gerne gelesen habe. Die Handlung ist geprägt durch die Seelenhandel und die Rettung der Brüder - und die Bedrohungen durch die Kirche und so manches Geheimnis. Zudem gibt es eine romantische slow burn Romance. Die Stimmung ist mystisch und geheimnisvoll und das Setting historisch. Das Handlungstempo habe ich als gediegen mit einigen Spannungspunkten empfunden. Eda selbst ist eine toughe Hauptfigur und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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Reap & Sow

Rezensionen von Romy:

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Cinnamon Spice Love von Harper Graham

Herbstliche Smalltown-Romance

Madison hat ihr altes Leben weit hinter sich gelassen: Ihr kleine Heimatstadt Maple Falls mit dem Cinnamon Spice Inn, das ihre Familie führt, den Tod ihrer Mutter und genauso Zack, ihre große Jugendliebe. Bis sie ein geheimnisvoller Brief ohne Absender zurück in die Heimat ruft, denn das Cinnamon Spice steckt in Schwierigkeiten und ihr Vater braucht dringend ihre Hilfe.

Also kehrt sie zurück und versucht, dem Inn neues Leben einzuhauchen. Gleichzeitig wird die alte Liebe zu Zack neu entfacht...

„Cinnamon Spice Love“ ist das perfekte Buch für gemütliche Herbsttage auf der Couch, wenn es in Strömen regnet. Beim Lesen vermittelt es so ein schönes gemütliches Gefühl und macht definitiv Lust auf Herbst! Das raschelnde Laub, die kühle Herbstluft, der Duft von Zimtschnecken und Apfelsirup. Die Autorin Harper Graham ist großartig darin, Herbsteindrücke zu erzeugen, die man mit allen Sinnen spüren kann.

Auch die Liebesgeschichte zwischen Madison und Zack war grundsätzlich sehr süß, wobei man nichts allzu Tiefgründiges erwarten sollte. Der Plot ist eher seicht, auch wenn es zum Ende hin nochmal zu Verwicklungen kommt, die sich meiner Meinung nach aber etwas zu einfach und schnell lösen haben lassen.

Besonders die Aufmachung des Buches hat mich sehr überzeugt. Selbstverständlich in den typischen orangen Herbstfarben, enthält das Buch eine süße Karte von Maple Falls und sogar eine Cinnamon Spice Love Playlist.

Fazit: Insgesamt eine cozy Smalltonw-Romance, die extrem Lust auf Herbst macht!

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Cinnamon Spice Love

Rezensionen von verhei:

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Buberlpartie von Petra Hartlieb

Lesenswert! spannend und aktuell

Freitagnachmittag vor dem Osterwochenende rast ein Auto auf einem belebten Wiener Markt in ein beliebtes jüdisches Restaurant – gefolgt von einer Explosion. Chefinspektorin Alma Oberkofler, die privat selbst vor Ort ist, rettet einem Restaurantangestellten das Leben und findet sich mit ihrem Team bald in einer ebenso explosiven Ermittlung wieder.

War es ein Unfall, war es ein Anschlag? Und wenn letzteres wer war das Ziel des Anschlages und was das Motiv? - der jüdische Restaurantinhaber, seine Schwester kritische Autorin, der linke Investigativjournalist oder die ukrainische Familie die über dem Restaurant wohnt? Alles brisant, war doch auch der Fahrer politisch sehr rechts orientiert und aber auch Sohn einer Bauunternehmerdynastie mit Aussicht auf höhere Ämter. Die versuchte Einflussnahme durch die Politik lässt nicht lange auf sich warten.

Das Ermittlerteam um Alma Oberkofler ist charmant und unvoreingenommen, ermittelt man doch in alle Richtungen. Man landet in Sackgassen, kommt oft nur zäh voran und wundert sich im Zuge der Ermittlungen ob so manchem Zufall. Als Leser habe ich jeweils meine eigenen Theorien gebaut. Besonders gelungen fand ich auch die Rolle von Werner Althuber vom DSN, erlaubt er doch so manchen Blick hinter die Kulissen der Macht.

Petra Hartlieb präsentiert diese Geschichte trotz aller politischen Einflüsse und unklaren Gemengelage sehr klar, flüssig und nachvollziehbar. Vor allem aber auch mit nötigem Feingefühl im Hinblick auf die Opfer und deren Hinterbliebenen: Die Erzählung wechselt zwischen dem Blick aus Ermittlersicht, hier durch Alma Oberkofler und den Gedanken und Erkenntnissen der Angehörigen der Opfer. Man merkt dabei, wie schnell man diese Perspektive bei so mancher Meldung gerne aus den Augen verliert.

Und als Österreicher bzw. mit der österreichischen Politik vertrauter schmunzelt man über so manchen Namen und beschriebenen Szenen, wenn man so an die letzten Jahre denkt, stand doch so oft die Realität Modell.

Ich hoffe auf weitere Bände der Autorin.

Wirklich lesenswert!

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Buberlpartie