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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

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Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher

Das Alphabet des Geldes

Mädchen allein zu zweit ist ein Jugendbuch, zu dem ich gegriffen habe, weil es von Daniela Dröscher geschrieben wurde. Das Buch hat nicht den autofiktionalen Charakter von Dröschers anderen Büchern, aber es besitzt trotzdem eine hohe Glaubwürdigkeit der emotionalen Lage der Protagonistin Issa.
Sie ist 16 Jahre alt.

Man erfährt von Issas Leben und von ihrer Freundin Grace. Beide gehen sie auf eine Schule, sind aber finanziell schlecht gestellt.
Dröscher baut geschickt ein paar Gedichte in den Text ein, die Issa viel bedeuten.
Das sind z.B. Gedichte von Sarah Kirsch, Inger Christensen, Christine Lavant.

Es ist bedrückend zu lesen, wie Issa Existenzängste hat, da die Mutter nicht viel Geld verdient. Auch ihre jüngere Schwester ist sensibel und fast verstummt.
Daniela Dröscher gelingt es, ihre Figuren auf einfühlsame Art zu gestalten, so dass die Leser leicht mit ihnen mitfühlen können.

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Mädchen allein zu zweit

Rezensionen von BR:

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Tage am Fluss von Jochen Mariss

alles fließt

alles fließt
Sara lebt zurückgezogen auf dem Grundstück ihrer Eltern und hat von ihrem Vater die Aufgabe übernommen, mit der Fähre die Einwohner eines abgelegenen Ortsteils über den Fluss zu bringen. Bei einer letzten Rückfahrt des Tages kommt ein sichtlich erschöpfter und verletzter junger Mann auf ihre Fähre.

Uns wird Sara gleich als Einzelgängerin vorgestellt; dass sie keinen einfachen Zugang zu anderen Menschen hat ist offensichtlich. Und so ist ihre Begegnung mit Leon für sie eine schwierige Aufgabe. Da er aber verletzt ist und Hilfe braucht überwindet sie sich dazu ihn bei sich übernachten zu lassen.

Wie vom Leser erwartet wird daraus ein längerer Aufenthalt. Leon kann Sara bei den vielen liegengebliebenen Arbeiten unterstützen und es entwickelt sich ein freundschaftliches Miteinander. Recht unverständlich ist für mich Leons Verhalten. Nachdem zwischen den beiden eine Vertrautheit heranwächst verschweigt er weiterhin zwei sehr wichtige Themen. Seine Ausrede, Seite 258, ist doch sehr dünn "Ich wollte es dir schon die ganze Zeit sagen, aber es ist immer wieder was dazwischengekommen."

Die Geschichte wird ruhig erzählt und lebt von dem vorsichtigen Annähern der beiden. Beide haben aus der Vergangenheit ihre Geheimnisse, haben eine enge Verbindung zur Natur und sorgen sich um die Zukunft.

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Tage am Fluss

Rezensionen von Gute_Laune:

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher

Knutbert in Action

Klar, dieses Buch ist an die Gregs-Tagebuch-Reihe angelehnt und noch klarer ist, dass ich als Katzenfan da voll drauf abfahre. Knutbert ist total arrogant und versteht keinen Spaß, wenn ihn jemand nicht total liebt. Alle doof, außer denen, die ihm verfallen sind, also Franz und Lena. Ganz doof ist natürlich, wenn ein Biest die Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt und ausgerechnet er verdächtigt wird.

Klar, dass er seine Welt wieder in Ordnung bringen muss!

Die Zeichnungen zu den Texten sind schon witzig und auch die Überheblichkeit dieses Katers. Doch muss man aufpassen, dass die Zielgruppe das auch richtig einordnet und nicht für normales Verhalten ansieht, weder für Katzen noch für Menschen. An ein paar Stellen haderte ich auch mit der Sprache. Zumindest klingt es in meinen Ohren nicht richtig, wenn es heißt „als die beiden geboren sind“. Die Ausgewogenheit von Zeichnungen und Text ist für Kids im Zielgruppenalter, also ab 9 Jahre, gut gelungen. Ich würde jedoch vermuten, dass Kids ab 13 oder 14 das schon wieder als zu kindisch ansehen. Das Buch ist bei Antolin gelistet, sodass die Kids einen zusätzlichen Anreiz haben, es zu lesen.

Als Comic ist das Buch meiner bescheidenen Meinung nach nicht einzuordnen, denn es hat eben richtig Text und zusätzlich Zeichnungen, aber keine Bildergeschichten und Sprechblasen. Die Kids können dafür miträtseln, wer die Bestie ist. Allerdings wird die Spannung immer wieder unterbrochen mit Ereignissen aus Knutberts Leben mit den Menschen und seinen Gedanken zu Gott und der Welt. Die Suche nach der Bestie und was daraus entsteht, ist eine schöne Geschichte. Insgesamt ist mir der erste Band der neuen Reihe vier Sterne wert.

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack!

Rezensionen von Phija:

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Les Bouttiers - Wir sind alles von Antonia Wesseling

Wem schenkst du dein Herz?

Der Cliffhanger des ersten Bandes von "Les Bouttiers" war wirklich böse … Nicht nur für Elodie, besonders aber für uns LeserInnen. Ich meine – ein Liebesdreieck, bei dem man sich selbst kaum entscheiden kann? Natürlich wollte ich wissen, wie es weitergeht, und so habe ich mich sehr gefreut, endlich das Buch in den Händen zu halten.

Die Geschichte rund um Elodie, Adam und Gabriel ging nahtlos weiter und gerade durch das "Was bisher geschah …", was dem Buch vorangestellt war, kam ich super wieder rein! Warum ist so was eigentlich kein Standard bei Folgebänden einer Reihe? Das ist so simpel, so genial und so lesefreundlich.

Im Fokus dieses Bandes stehen das Love-Triangle und die Familiengeheimnisse der Bouttiers und Le Blancs. Gerade letzteres hat dafür gesorgt, dass ich bis zum Ende voller Neugier das Buch in die Hand genommen hatte. Mit dem Love-Triangle hingegen hatte ich leider irgendwie so ein wenig meine Probleme. Der Verlauf hat sich teilweise irgendwie etwas künstlich und forciert angefühlt. Insbesondere Elodies Gefühle sind mir ehrlich gesagt teilweise zu schnell verpufft bzw. zu schnell entflammt. Gabriel und Adam empfand ich dabei als deutlich nachvollziehbarer und authentischer.
Etwas schade fand ich es zudem, dass der Modeaspekt für meinen Geschmack etwas zu weit in den Hintergrund gerückt ist. Gerade das hatte mir am ersten Teil so gut gefallen und dafür gesorgt, dass sich die Geschichte von anderen Liebesgeschichten wirklich abhebt.
Auch wenn mir einige Entwicklungen persönlich nicht ganz zugesagt haben, war aber der Schreibstil wie gewohnt super angenehm zu lesen. Ganz ehrlich, der sorgte wirklich dafür, dass ich beim Lesen über all die Punkte, die ich gerade kritisiert habe, hinwegblicken und einfach aus meinem Alltag fliehen. Und das ist wirklich große Kunst.

Wer also den ersten Band genauso wie ich geliebt hat, macht auch mit dem zweiten nichts falsch. "Les Bouttiers – Wir sind alles" beendet die Reihe vielleicht nicht perfekt, aber definitiv würdig! Wer sich jedoch mal wieder nach Frankreich träumen will, wird auch diesen Band lieben.

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Les Bouttiers - Wir sind alles

Rezensionen von Neobook:

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Er lügt von Rebecca Taylor McKay

Schwerwiegende Geheimnisse

Bei dem Buch Er lügt hat mich schon das tolle Buchcover aufmerksam gemacht, das einem direkt in die Amalfiküste der Sechziger-Jahre versetzt.
Clara und Spencer kommen dort in ihren Flitterwochen im noblen Hotel Rosso an. In Rückblenden erfährt man, dass Clara kurz vorher noch mit einer längeren Depression zu kämpfen hatte und noch am Genesen ist.

Ihr fällt immer wieder merkwürdiges Verhalten ihres Mannes auf. Auch ein schillerndes Ehepaar, das sie dort kennen lernen, scheinen etwas zu verbergen. Dies war der erste Teil des Buches, der sich etwas in die Länge gezogen hat, da sich nichts entscheidendes tut, außer eine unterschwellige Bedrohung aufzubauen. Aber in Teil zwei und drei überschlagen sich die Ereignisse fast und tragische Geheimnisse kommen ans Licht.
Der Schreibstil ist sehr gut und beschreibt einerseits die sommerliche und auch wieder düstere Atmosphäre toll. Man sieht sich direkt selbst dort in den heißen Straßen und es drängt einem weiterzulesen.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und mochte besonders das Setting an der Amalfiküste. Nur den ersten Teil hätte man etwas straffen können.

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Er lügt

Rezensionen von Baerbel82:

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Tödliches Verderben von Karin Slaughter

Neues aus North Falls


Band 1 der North Falls-Reihe von Karin Slaughter, „Dunkle Sühne“, hatte mir gefallen und auch die Fortsetzung, „Tödliches Verderben“ startet vielversprechend:
Allison Vickery, eine ehemalige Polizistin, wird in ihrem Haus attackiert. Zitat (Seite 13): „…und jedes Mal hatte sie [Allison] damit gerechnet, sich eine Kugel einzufangen.

Aber nicht jetzt. Nicht in ihrem eigenen Haus. Nicht von einem geliebten Menschen.“ Somit war mir klar, wer der Täter ist.
Danach gibt es ein Wiedersehen mit Sheriff Emmy Clifton und ihrer Schwester Dr. Jude Archer, eine ehemalige FBI-Agentin. Sie sind auf dem Rückweg von der Beerdigung ihrer Mutter, als Schüsse fallen: Allison wird tot in ihrer Küche aufgefunden, ihre 16-jährige Tochter Mandy ist schwer verletzt.
North Falls ist eine amerikanische Kleinstadt in Georgia. Jeder kennt jeden. Fast jeder hat ein Geheimnis, etwas zu verbergen. Nichts ist so, wie es scheint.
„Tödliches Verderben“ ist spannend und unterhaltsam. Ein Buch, das häusliche Gewalt thematisiert. Aber es geht auch um Korruption, eine Verschwörung ganz oben.
Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven von Emmy und Jude. Ein Familiengeheimnis wurde bereits im Vorgänger gelüftet. Ich empfehle daher dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Viel Privatgedöns. Der eigentliche Kriminalfall nimmt über einen weiten Teil der Strecke nur eine nachrangige Rolle ein. Aber am Ende ist alles schlüssig aufgelöst und meine Vermutung bestätigt. Schade…

Fazit: North Falls 2. Solide Thrillerkost. Vorhersehbar. 3,5*

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Tödliches Verderben

Rezensionen von Lesender:

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Im Schatten unserer Birken von Oliver Ohmann

Berliner Familiengeschichte

Was für ein spannendes und informatives Buch!

Die Lebenswege einer ganz normalen Familie, über sechs Generationen hinweg , verwoben mit dem Schicksal einer Stadt. Das hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Kommt noch dazu, dass es in Berlin spielt.

Oliver Ohmann entführt uns nicht nur in das Leben seiner Familie, seiner Vorfahren, er nimmt uns auch mit in die Geschichte einer Stadt, die so vielfältig ist, so viel zu erzählen hat.

Zweihundert Jahre, von 1892, über die Kaiserzeit, beide Weltkriege, geteilte Stadt, Wiedervereinigung bis in die Gegenwart. Mir gefällt besonders, dass es kein Roman ist, eher ein bisschen wie eine Reportage, eine Dokumentation.

Die schwarz-weiß Fotos der Personen spiegeln den Zeitgeist wider und die Dokumente und Briefe, zum Teil in altdeutscher Schrift, sind sehr informativ.

Lebendiger Geschichtsunterricht, unterhaltsam und auch aufregend auf eine Art. Zeitgeschichte zum Eintauchen, Politik, Gesellschaft, Stadtgeschichte... ein Buch für alle Berliner, da werden Erinnerungen wach.

Wer Familienbiografien, historische Berichte, Aufzeichnungen oder Stadtgeschichten mag, der ist hier genau richtig. Dieses Buch hat viel zu bieten und ich empfehle es sehr gerne weiter!!!

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Im Schatten unserer Birken

Rezensionen von Carolin:

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Im Bann des Erlkönigs von Mina Roth

Nicht überzeugend

Die Geschichte startet spannend, indem man mitten ins Geschehen hinein geworfen wird. Normalerweise mag ich solche Anfänge, weil sie einen neugierig auf die weitere Handlung machen, aber hier war dies für mich fast schon überfordert. Zu Beginn werden viele Begrifflichkeiten genutzt, die nicht hinreichend erklärt werden.

Der Anfang wird dadurch zäh und man muss sich etwas durchkämpfen. Ein paar mehr Erklärungen oder ein Glossar hätten diesbezüglich gut getan. Die Hauptfiguren Zora, Kilian und Silas waren für mich nachvollziehbar, da diese Charaktere Tiefe entwickeln konnten. Leider kann man dies über übrige Charaktere nicht in gleichem Maße behaupten. Sie blieben oberflächlich und die Geschichte insgesamt dadurch meiner Einschätzung nach unter ihren Möglichkeiten. Die Geschichte hat durchaus Potential, aber Band 1 weist Schwächen auf, die mir den Lesespaß erschwert haben.

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Im Bann des Erlkönigs

Rezensionen von Sassy:

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Unshame von Louisa Dellert

Jede Falte in meinem Gesicht ist ein Mittelfinger ans Patriarchat

Das Cover finde ich einfach genial. Endlich ein weiblicher Körper, wie er wirklich aussieht und wunderschön ist.
Die Stimme der Sprecherin ist sehr angenehm und ich hätte ihr Ewigkeiten zuhören können.
Hier wird Klartext gesprochen. Die Autorin ist unglaublich ehrlich und selbstreflektiert. Als ehemalige Fitnessinfluencerin kennt die sich aus mit Schönheitstrends, social Media und benennt ihre eigene Schuld in diesem ungesunden Spiel ganz klar.

Es geht um verzerrte Schönheitsideale, die natürlich von Männern festgelegt werden. Und dieses Schönheitsideale sind nicht mal gemeingültig oder zeitbeständig. Sie haben nur das einzige Ziel, Frauen klein und unsicher zu halten.
Außerdem ist die Kosmetikindustrie immer daran interessiert, Unsicherheiten von Frauen zu schürren und so Milliarden Umsätze zu machen.
Das ist schon lange genau mein Thema. Frauen werden von Anfang an darauf trainiert, schön zu sein und zu gefallen. So kommt es, dass selbst Frauen sich immer durch Männeraugen beurteilen, sich ständig vergleichen und zueinander in Konkurrenz treten. Ich unterwerfen mich seit der Geburt meines Sohnes überhaupt nicht mehr diesem Diktat und ich muss sagen, dass mir das überwiegend sehr gut tut. Seit ich auch eine Tochter habe, ist das Thema nochmal mehr in meinen Fokus gekommen. Ich hoffe, ich schaffe es, meine Tochter frei von diesen Rollenbildern aufwachsen zu lassen. Wenn ich mir Kleidung und Spielsachen anschaue, ist das tatsächlich ziemlich schwer. Aber möglich, solange sie noch nicht in der Kita gehen. Spätestens dann werden sie von der Gemeinschaft schön in die richtige Schublade gestopft. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, obwohl wir schon viele Schritte in die richtige Richtung gegangen sind. Kinder sind so unglaublich empfänglich für das, was wir ihnen vorleben. Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen und vor allem unsere Sprache hinterfragen.
Besonders gut fand ich die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels und die Tipps für weitere Lektüre, Podcast uns social Media Kanäle.
Ein Aufforderung an alle Frauen endlich wertschätzend mit ihrem Körper und solidarische miteinander umzugehen. Ein unglaublich starkes und wertvolles Buch. Berührend, traurig auf der einen Seite, aber auch stärkend und mutmachend auf der anderen Seite.
Ein absolutes Must read für wirklich jede Frau

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Unshame

Rezensionen von skiaddict7:

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Die Mitternachtsreise von Matt Haig

Sehr spannende Idee

Wilbur Budd stirbt kurz vor Mitternacht. Er erinnert sich nicht mehr allzu genau daran, was davor passiert ist. Plötzlich wird er von einem Zug abgeholt. Der Mitternachtszug. Dieser bringt Menschen nach dem Tod an verschiedene, wichtige Stationen ihres Lebens, um diese noch einmal zu erleben. Bei Wilbur sind das ganz schön viele Stationen.

Begonnen als Säugling, der Vater im Krieg gefallen, die Mutter schlägt sich so durch mit ihm und seinem grösseren Bruder. So geht es weiter, Wilbur wächst auf, geht gern zur Schule, möchte nach Oxford gehen. Zudem entdeckt er seine Liebe zu den Büchern. Und irgendwann auch zu Maggie, seiner grossen Liebe...

Ich fand die Idee hinter dem Buch sehr spannend. Allerdings ist mir die Geschichte teils zu stereotypisch und die Charaktere zum Teil etwas flach. Ich habe trotzdem gerne zugehört und Wilbur auf seiner Reise begleitet. Vermutlich hätte es mir im englischen Original etwas besser gefallen.

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Die Mitternachtsreise