Kunden em pfehlungen
Rezensionen von vianne:
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig
Eine düstere, coastel Atmosphäre, ein geheimnisvoller Fremder, verbotene Tanzbälle und eine Prise Murder Mystery
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig erfüllt wirklich alles was mein Dark-Romantasy Herz höher schlagen lässt. Eine düstere, coastel Atmosphäre, ein geheimnisvoller Fremder, verbotene Tanzbälle in prunkvollen Schlössern und zu guter letzt eine Prise Murder Mystery! ????????✨
Es gab Momente, da hätte ich mich am liebsten unter meiner Bettdecke versteckt so gruselig fand ich es, vielleicht lag es aber auch daran, dass ich es alleine in meiner Wohnung um 3 Uhr Nachts gelesen habe, weil es so gut war, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte!
Die Geschichte fängt an mit der Beerdigung von Annaleighs Schwester, die wie schon drei Schwestern vorher um tragische Weise umgekommen ist.
Aber alle außer Annaleigh scheinen keine Anzeichen darin zu sehen, dass die Todesfälle mehr als nur tragische Unglücke waren und so beginnt Annaleigh auf die Suche einer Ursache zu gehen.
Im Laufe der Geschichte entwickeln sich immer tiefere Verzeigungen, immer tiefere Abgründe, in die sich Annaleigh vorwagt, aber es dauert doch bis zum Ende der Geschichte bis die wahren Gründe enthüllt werden.
Und ich fand die Geschichte und alles drumrum so unfassbar spannend und märchenhaft, gleichzeitig aber auch echt relativ gruselig, dass ich mich echt kurz sammeln musste, das Buch einmal kurz schließen musste, und mich daran erinnert habe, dass es auch nur ein Buch ist… Aber ich kann jegliche Art von paranormalen Sachen auch einfach gar nicht ab????
Dennoch fand ich es zeitgleich auch so magisch und spannend, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen!
Ich habe diese Geschichte geliebt, es gab tolle Plot-Twists, die Charaktere sind einem sehr ans Herz gewachsen und ich musste lachen, weinen, habe mich erschrocken und mitgefiebert.
Geschichten, die einem wirklich alles abverlangen, einem alle möglichen Emotionen entlocken, finde ich immer am tollsten.
Deshalb gibt es von mir ganz klare 5/5 Sternen ⭐️
Rezensionen von Ameland:
Emmi & Einschwein 7. Zaubern verboten! von Anna Böhm
Die Magie ist kaputt
Auch im 7. Band dieser Reihe geht es magisch zu, wenn auch anders als gewohnt, denn irgendetwas mit der Magie ist seltsam. Emmi macht sich mit ihrem Fabelwesen Einschwein auf die Suche, um die Magie zu retten.
Eine wunderbare, spannende, witzige und fantasievolle Geschichte ist Anna Böhm da aus der Feder geflossen.
Ihre Einfälle sorgen immer wieder für Lacher bei den Zuhörern. Es gibt Drachen, die vom zu Fuß laufen Blasen an den Füßen haben und im Krankenhaus treffen wir auf die Prankenschwester Pranka. Wichtelstadt ohne Magie funktioniert gar nicht und auch wir überlegen angestrengt woran es wohl liegen könnte. Wir haben einige Ideen und sind gespannt, ob die richtige Lösung dabei ist.
Das Ende ist etwas anders als vermutet, enthält aber eine wichtige Botschaft. Der Wert eines Wesens bemisst sich nicht nach seiner besonderen Fähigkeit! Zusammenhalt, Freundschaft und Hilfsbereitschaft sind viel wichtiger. Außerdem sollte man zu seinen Fehlern stehen, dann kann einem auch verziehen werden.
Ich habe die Geschichte, die mit treffenden Zeichnungen von Susanne Göhlich aufgelockert wird, sehr genossen. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren und kam bei den vielen fantasievollen Einfällen von Anna Böhm kaum hinterher.
Rezensionen von CK:
Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher
Katziger Spaß
Das Buch erinnert mich von der Aufmachung her an Gregs Tagebuch. Das Cover ist durch Zeichnungen im Doodle-Stil dem Lesealter entsprechend gestaltet. Die mit verdrehten Augen auf dem Kopf stehende Katze sieht witzig aus und macht Lust auf die Seiten zwischen den Buchdeckeln. Der bewährte Comic-Stil wechselt sich mit kurzen Textpassagen ab und die Seiten sind immer wieder mit Zeichnungen aufgepeppt - das spricht die junge Leserschaft an.
Die Geschichten aus Knutberts Leben, seinem Haushalt und der unmittelbaren Nachbarschaft lesen sich unbeschwert und es fällt leicht, dem Geschehen zu folgen. Man ist immer wieder neugierig, wer im nächsten Kapitel ins katzige Fettnäpfchen tritt, denn Knutbert ist an menschlichen Problemen Null interessiert - außer es handelt sich um seine "Bediensteten." Ein tierischer Lesespaß für alle Katzenliebhaber/innen.
Rezensionen von Piet1990:
Die Anderen von Kobi Yamada
Ein schönes Buch über das Anderssein
„Die Anderen“ ist ein wirklich besonderes Bilderbuch, das ein wichtiges Thema sehr ruhig und kindgerecht erzählt. Zwei Kinder stehen an einer hohen Hecke und machen sich Gedanken darüber, wer wohl auf der anderen Seite lebt. Sind „die Anderen“ wirklich so anders? Oder haben sie vielleicht ähnliche Gefühle, Ängste und Wünsche wie wir?
Mir hat besonders gut gefallen, wie einfach die Geschichte erzählt ist und wie viel trotzdem dahintersteckt.
Das Buch spricht über Vorurteile, Ausgrenzung, Neugier und Empathie, ohne belehrend zu wirken. Gerade dadurch eignet es sich super, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Man kann gemeinsam überlegen, warum wir manchmal vorschnell über andere urteilen und warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Auch die Illustrationen fand ich wunderschön. Sie sind liebevoll, hochwertig und passen sehr gut zur Stimmung des Buches. Die große Hecke als Symbol finde ich sehr gelungen, weil sie sofort verständlich macht, worum es geht: um Grenzen im Kopf und darum, sie zu überwinden.
Für sehr kleine Kinder braucht es vielleicht etwas Begleitung, damit die Botschaft wirklich ankommt. Aber genau das macht das Buch für mich auch wertvoll: es lädt zum gemeinsamen Lesen und Reden ein.
Fazit:
Ein wunderschön gestaltetes Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft. „Die Anderen“ zeigt auf einfache, aber berührende Weise, dass Unterschiede oft kleiner sind, als wir denken. Eine klare Empfehlung für Familien, Kitas und alle, die Kindern Empathie und Offenheit näherbringen möchten.
Rezensionen von annaja:
Luft nach unten von Tamara Stajner
Mutter-Tochter Beziehung
Die Protagonistin Iva fährt zur Beerdigung ihrer Bezugsperson Marija, nach Ohrid in Nordmazedonien, wo sie selbst aufgewachsen ist und ihre Eltern leben. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Heimat, der Familie, die dort lebt und dem jetzigen Leben in Wien als Geigerin, verheiratet mit Felix, einem Schauspieler.
Beide versuchen seit einiger Zeit, ein Kind zu bekommen, was nicht gleich zu klappen scheint. Iva vergleicht sich unentwegt mit ihrer Mutter, verachtet diese, erkennt in ihr aber auch den gleichen, impulsiven, zerstörerischen Charakter. Die Konflikte zwischen Mutter und Tochter, die ungelöst bleiben, Hass und Liebe, intensiv und so nah beieinander.
Iva liebt ihren Mann Felix, ist jedoch gleichzeitig auch die Geliebte eines verheirateten Mannes, sie kann nichts loslassen.
Als sie ein kleines Mädchen, die Enkelin einer Bekannten aus Ohridsee bei sich in Wien aufnimmt, öffnet sich ihr Herz.
Der Roman ist so facettenreich und der Schreibstil dieser Autorin liest sich angenehm, leicht und verständlich, man kann die Gefühle und diese Zerrissenheit der Hauptfiguren sehr gut spüren.
Rezensionen von CK:
Die Weisheit der Esel von Andy Merrifield
Zeit mit Eseln
Das Cover ist schlicht und in gedeckten Farben gehalten und lässt dadurch schon Schlüsse zu, dass es sich hier um ein eher unaufgeregtes Buch handelt. Es ist passend zum Titel "Die Weisheit der Esel" in einem ruhigen Schreibstil verfasst. Eine Geschichte über die Wanderung von Andy Merrifields mit seinem Eselgefährten Gribouille durch die Auvergne.
Der Autor beschreibt nicht nur die einzelnen Etappen, seine wachsende Begeisterung und Beziehung zu seinem Esel, sondern zeigt immer wieder Bezüge zu bereits bekannten und aufgeschriebenen Eselwanderungen (beispielsweise vom Schriftsteller Robert Louis Stevenson und seiner Eselin Modestine) auf. Auch Vergleiche mit biblischen Geschichten oder Bezüge zu Philosophen oder anderen Personen stellt der Autor immer wieder her. Bei mir persönlich hat sich kein wirklicher Lesefluss eingestellt - zu viele Querverweise.
Rezensionen von yellowdog:
Dem Meer entgegen von Lidija Hilje
Ivona / Vlaho
Der Roman Dem Meer entgegen handelt an der kroatischen Küste und zeigt das Leben von Ivona. Sie hatte mit Vlaho eine tiefe Beziehung, doch sie trennte sich von ihm. Ivona leidet auch 10 Jahre später noch daran. Vlaho ist inzwischen verheiratet und Vater. Doch sie sind noch in Kontakt und alte Gefühle gibt es noch.
Lidija Hilje gestaltet ihr Buch einfühlsam und beschreibt eine Beziehung in allen Facetten, dabei auch das Aus und das Weitermachen.
Die Autorin ermöglicht dem Leser Zugang zur Hauptfigur. Man sieht ihre Gedanken und Emotionen.
Man sieht auch ihre Zweifel, wie sie hin- und hergerissen ist. Das gilt dann schließlich auch für Vlaho.
Vielleicht ist der Roman ein klein wenig zu lang. Zu den Entscheidungen hätte die Beteiligten auch eher gelangen. So waren es auch verlorene Jahre für Ivona.
Mit dem Ende bin ich ganz einverstanden und finde es folgelogisch.
Die kroatische Schriftstellerin Lidja Hilje schafft viel Atmosphäre. Sie kann erzählen und ist für mich ein gute Entdeckung.
Rezensionen von CK:
Tage am Fluss von Jochen Mariss
Authentisch
Das Cover strahlt, ebenso wie der Buchtitel, Ruhe aus. Das Wasser plätschert genau wie das Leben von Sara vor sich hin. Bis zum Tag X als der verletzte Fremde in ihr Leben tritt, sie ihm erste Hilfe leistet und beide eine Zweckgemeinschaft eingehen. Mir gefällt der unaufgeregte Schreibstil mit welchem der Leser an die Geschichte gefesselt wird.
Der Autor zeichnet die Hauptcharaktere - Sara und Leon - und deren Geschichte in schonungsloser Ehrlichkeit und der Leser kann Verbindungen knüpfen. Es sind aber auch immer wieder einzelne Passagen, die zum Nachdenken und eigenen Reflektieren anregen "Er hatte erst nach einer Weile verstanden, dass diese Angst beides sein konnte: ein Gift, das ihn lähmte, und ein Motor, der ihn antrieb."
In meinen Augen ist das Buch eine klare Leseempfehlung für all, diejenigen, die neben Unterhaltung auch gerne über das Leben, seine Irrungen und Wirrungen, die Herausforderungen des Klimawandels und die Entscheidungsvielfalt nachsinnen möchten.
Rezensionen von CK:
Bakterien – die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Macht neugierig!
Die "heimlichen Helden" - die Worte aus dem Titel machen neugierig auf mehr. Was macht die Bakterien denn zum Helden? Die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung sind für den Laien verständlich und anschaulich erklärt. Dabei bedient sich der Autor einer lebendigen Sprache, die Lust auf Lesen bzw.
Zuhören macht. Thomas Loibl hat das Hörbuch eingelesen und es gelingt ihm, den Hörer auch bei der Erklärung von biologischen Abläufen und Zusammenhängen "bei der Stange" zu halten. Eine klare Empfehlung für alle an Natur und Biologie interessierten Menschen, die ihr Alltagswissen mit fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufpeppen möchten. Durch Beispiele aus dem "normalen" Leben schafft es der Autor immer wieder die Wissenschaft interessant und verständlich zu machen! Bakterien beherrschen die Welt - welche Rolle spielt denn dabei Luca?
Rezensionen von annaja:
Kaltes Versprechen von Katharina Peters
Der Tod einer Kollegin
Ein durchaus passendes Cover wurde für diesen Thriller gewählt.
Die beliebte Kriminalpsychologin Hannah Jakobs wurde tot in ihrem Elternhaus aufgefunden. Angeblich verunglückte sie beim einem Sturz über die Treppe.
Doch die Kollegen haben erhebliche Zweifel an der Unfallursache. Die neue Ermittlerin, Rebekka Just wird mit dem heiklen Fall betraut.
Der Spezialist Lone vom BKA wird der Ermittlerin zur Seite gestellt. Auch Krolle, ein Krimineller, der schon des Öfteren mit der toten Hannah Jakobs zu tun hatte und sie sogar ein wenig verehrt, will auf seine Weise die Todesursache klären. Er, der Tierliebende holt sich sogar heimlich ihren Hund Kotti. Was hat Hannah zuletzt gemacht, was hat ihr solchen Hass eingebracht, dass man ihren Tod wollte? In der Geschichte gibt es eine Menge an Widersprüchen, Verstrickungen und Unwahrheiten, dass die zu vielen Ermittler den Überblick zu verlieren drohen. Leider muss man auch beim Lesen sehr aufmerksam sein, um nicht den Faden zu verlieren. Die Rolle Krolles ist ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen, man muss schon sehr daran zweifeln, inwieweit die Polizei sich auf den Spürsinn und die Hilfe eines Ganoven einlassen könnte.
Die Autorin hat jedoch hier einen guten Spannungsbogen eingebracht, die Sprache ist klar und verständlich. Es bleibt aufregend bis zum Finale.
Lesenswert!











