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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

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Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt von Maria Höck

ein Wimmelbuch für die Kleinsten

Dies ist mein erstes Mal mit einem "Mein erstes Sachen suchen-Wimmelbuch" und ich finde es gut gelungen; aber leider gefallen mir die Bilder nicht so gut wie die anderen Kleinkind-Sachbücher von Ravensburger.
Die Illustrationen sind nicht so realitätsnah und lebendig, wie ich sie von Ravensburger kenne.

Ansonsten ist das Buch perfekt für die ganz Kleinen ab 1 Jahr - denn alltägliche Gegenstände aus dem täglichen Leben daheim, beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, im Kindergarten etc. werden dargestellt und müssen dann in einem Bild gefunden werden.
Diese sind leicht zu finden, und so gibt es immer einen Erfolg beim Suchen (was auch wichtig ist für die Kleinsten).

Es gibt auf jeder Doppelseite einen kurzen, leicht verständlichen Text (der insgesamt eine Geschichte erzählt), der mit einer Such-Frage endet. So gibt es gemeinsam viel zu entdecken; die Bilder unterstützen beim Sprechen lernen und die Augenkoordination wird gefördert.


Fazit:
Ein Kleinkindgetreues Wimmelbuch, das nicht überladen ist und die Kleinsten mit Sucherfolgen belohnt.

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Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt

Rezensionen von marcialoup:

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Lotta liebt den Wald von Sandra Grimm

Beeindruckendes Kinderbuch zum Wald kennenlernen

Auf den ersten Blick beeindruckt sofort die Art und Weise, wie das Buch gestaltet ist: echte Fotos von echtem Wald und darin eingezeichnet die Figuren Lotta und ihre Familie sowie die Tiere des Waldes. Die echten Fotos bringen einen sehr lebendigen Effekt in die Darstellungen! Insgesamt sind alle Zeichnungen darin liebevoll und passend.

Lotta ist zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter im Wald, mal mit Mutter oder Vater, mal mit Henri oder Onkel Paul und auch Oma kommt mal mit. Dabei entdeckt Lotta viel Unterschiedliches, allein durch die wechselnden Jahreszeiten, es sind andere Früchte reif, verschiedene Blumen am Blühen und Blätter am Wachsen. Begegnungen mit Tieren machen die Waldausflüge spannend.
Jeder Waldspaziergang erzählt eine kleine Geschichte. Dazu findet man Info-Rahmen mit Erklärungen wie z.B. der Unterschied zwischen den Früchten der Nadelbäume oder warum ein Baumstamm Ringe hat.
Und über das "Wusstest Du?"-Kästchen erfährt man noch mehr über Natur und Tiere.

Dieses Buch macht Lust auf Ausflüge in den Wald, um dort gnauso wie Lotta viel zu entdecken und dabei zu lernen, die Natur zu respektieren und zu schützen!

Ein wirklich wertvollen Buch!

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Lotta liebt den Wald

Rezensionen von marcialoup:

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Nach dem Ende von Elisabeth Schmidauer

Hoffnungsschimmer in gnadenloser Zeit

Mila lebt in einer Welt nach der absoluten Katastrophe. Das Klima ist chaotisch und die Infrastruktur ist zusammengebrochen.
Ohne Strom, ohne Geschäfte, ohne neue Kleidung lebt Mila mit ihren Eltern und Geschwistern in dem Haus ihrer Großeltern auf dem Dorf, da ein Leben in der Stadt nicht mehr möglich ist.

Sie alle müssen sich von dem Schock noch erholen und in diesem neuen Leben klarkommen, in dem sie nun als Selbstversorger agieren müssen. Nahrung anbauen, Kleidung nähen, Wasser besorgen, ohne Strom leben, kein Benzin, kein Auto, Handys sowieso nicht. Alle müssen sehr erfindungsreich sein, um überhaupt zu überleben!

Diese Szenarien sind realitätsnah dargestellt und auch die Rückblicke der Familie an die Zeit davor bringen unser aller Leben, so wie wir es jetzt haben, in diese Realität, die jederzeit genauso passieren könnte, wenn alles kippt.
Das Buch führt uns vor Augen, an welch seidenem Faden wir hängen mit unserer Art zu leben.
Es beschreibt eine sehr nahe Dystopie.

Gerade Tochter Mila ist sehr involviert, da sie schon vor der Katastrophe intensiv versucht hat, den Klimawandel aufzuhalten. Vegan und plastikfrei leben, fridays-for-future und andere Aktivisten-Demos, bei Einkäufen hinterfragen ob man das wirklich braucht, usw. ...
Sie hat Schul- und -freunde aktiviert mitzumachen. Auch wenn jeder Einzelne zählt, ist es schwer noch etwas zu retten, was schon jahrzehntelang zerstört wurde.
Schade, dass der Mensch erst dann versteht, wie wichtig ein Leben im Einklang mit Natur und Umwelt ist, wenn er selbst in seiner Komfortzone betroffen ist.
Sicherlich sind schon viele sehr umweltbewusst, zähle mich seit Jahrzehnten dazu. Aber der Großteil eben nicht.
Man erfährt viel über Milas Gedanken und ihr Leben jetzt und vorher.

Viele möchten sich auf Politik und Staaten verlassen. Das ist wohl eher Ausrede als Umsetzung, denn wenn jeder von sich aus wirklich etwas tun würde, wären Politik und Staaten gezwungen mitzugehen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber Überleben ist einfacher wenn man zuvor schon geübt ist...

Die Geschichte verknüpft das Leben vor der Katastrophe, also vor dem Ende, mit dem Zustand, in dem sie jetzt leben müssen: nach dem Ende. Es liest sich zunächst flüssig und schlüssig.
Stellenweise immer wieder etwas langatmig...
Auch muss man manch grobe und blutige Beschreibungen aushalten können, sei es beim Tier schlachten oder Menschen, die erkrankt sind.
Das Buch schildert es gnadenlos, weil es dann auch gnadenlos ist!
Dem ein oder anderen mag es zu aktivistisch, zu sehr Zeigefinger-Verbot, zu einseitig aus Sicht der Klimakatastrophe geschildert zu sein, aber... es ist doch so! Tatsachen ins Gesicht sehen sind unbequem!

Da viel aus Milas Sicht geschildert wird, könnte es Jugendliche in ihrem Alter gut ansprechen, doch geht es nicht an der älteren Generation vorbei, denn es sind schlussendlich alle betroffen.
Was ein bisschen fehlt ist die Entwicklung, denn das heutige Leben ist viel zu rasant und ressourcenverschwendend, in dem auch die Jugend lebt, was u.a. digitale Toxikation, ex und hopp und Paketversand-Wahnsinn betrifft. Vor vierzig Jahren z.B. war weniger noch Mehr. Dinge wurden repariert, die heute durch Sollbruchstellen schon vorzeitig kaputt gehen und weggeworfen werden. Der Irrsinn ist in die falsche Richtung gelaufen.
Leider ist das Buch im Verlauf auch irgendwie seltsam abgedriftet in Geschichten der Figuren hinein, die ich nicht mehr lesen mochte.
Das letzte Drittel war für mich kein Lesegenuss.

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Nach dem Ende

Rezensionen von askyfullofpages:

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Der Nazi und der Psychiater von Jack El-Hai

Der Nazi und der Psychiater

Werbung | Rezensionsexemplar

NS-Kriegsverbrecher.
Psychiater.
Zurechnungsfähigkeit.

Mit „Der Nazi und der Psychiater“ ist Jack El-Hai ein unglaublich verstörendes, aber auch faszinierendes und wichtiges Buch gelungen, das mich gerade auch als Ärztin sehr interessiert hat.

Die Verbrechen des Nationalsozialismus und insbesondere der Holocaust erschüttern mich immer wieder.

Dabei gibt es eine Frage, die mich seit Jahren beschäftigt: Wie können Menschen zu solchen Gräueltaten überhaupt fähig sein?

Genau dieser Frage wollte auch der amerikanische Psychiater Douglas M. Kelley auf den Grund gehen. 1945 wurde er nach Nürnberg geschickt, um die dort inhaftierten führenden NS-Kriegsverbrecher psychiatrisch zu untersuchen. Im Hinblick auf die bevorstehenden Nürnberger Prozesse war es von großer Bedeutung, ihre Zurechnungsfähigkeit festzustellen. Dem Psychiater ging es aber um viel mehr: Er wollte herausfinden, ob es so etwas wie eine „Nazi-Persönlichkeit" oder einen bestimmten psychologischen Typus gab, der all diese Männer miteinander verband.
Unter den Gefangenen befand sich Hermann Göring. Er war nach dem Suizid Adolf Hitlers der mächtigste Mann des NS-Regimes und nun der prominenteste Angeklagte in Nürnberg. Kelley führte zahlreiche Gespräche mit ihm und unterzog ihn verschiedenen Untersuchungen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine für mich nur schwer auszuhaltende Dynamik. Dem Psychiater saß ein intelligenter, selbstbewusster und charismatischer Mann gegenüber. Göring, dessen Leben vom Streben nach Macht geprägt war, versuchte auch in Gefangenschaft, seine Umgebung zu beeinflussen und zu kontrollieren.
Welche Erkenntnisse Kelley aus seinen zahlreichen Gesprächen, Beobachtungen und psychologischen Untersuchungen gewann und ob er den von ihm gesuchten „Nazi-Typus" tatsächlich fand, möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen.

„Der Nazi und der Psychiater“ ist für mich ein emotionales und verstörendes Buch. Es ist großartig geschrieben und äußerst interessant, aber auch schockierend. Das Buch richtet sich sicher an Leser*innen, die geschichtlich interessiert sind. Ich möchte aber noch viel weiter gehen und es wirklich allen ans Herz legen, weil ich es nicht nur unglaublich gut, sondern vor allem unglaublich wichtig finde. Denn: Nie wieder ist jetzt.

Vielen Dank an Die Andere Bibliothek für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

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Der Nazi und der Psychiater

Rezensionen von Petra Sch.:

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Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören von Droop Constanza

Kinder-Sachbuch-Klassiker über unsere Sinne

In Band Nr. 36 der beliebten Sachbuch-Reihe für Kleinkinder erfährt man spielerisch alles über menschliche Sinne. Und was unser Körper alles Tolles kann! Hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen.
Wie sich verschiedene Dinge anfühlen, welche Konsistenzen es gibt. Auch im Geschmack.
Dass es unterschiedlich hohe Töne gibt, hell und dunkel, und dass manche Menschen nicht so gut oder gar nicht hören oder sehen können, und wie diese im Alltag damit umgehen.

Der Text ist in kurzen, leicht verständlichen Sätzen verfasst, die perfekt zum Vorlesen geeignet sind; aber ich finde diese Bücher auch sehr gut als Übung auch für Leseanfänger.
Die Klappen fördern die Motorik, und es gibt dahinter Spannendes zu entdecken!
Die Bilder sind, wie von allen bisherigen WWW-Büchern bekannt, sehr detailgetreu und farbenfroh.
Wir lieben diese Reihe!


Fazit:
Die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Sachbuchreihe für Kinder von 2 - 4 Jahren vermittelt in Band 36 spielerisch die Sinne des menschlichen Körpers.

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Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören

Rezensionen von clematis:

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Happy Weekend - Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum. von Arno Strobel

Brutales Wochenende

Der Wochenendausflug fängt nicht gut an – als Katja und Marcel an einer Raststätte halten, stiehlt jemand das Gepäck aus dem Kofferraum. Anstatt die Polizei einzuschalten, folgen die jungen Leute dem GPS-Tracker, den Katja kurz zuvor im Koffer angebracht hat. Der geplante Kurzurlaub entwickelt sich zu einem Horrortrip.

Kurze Kapitel, klar und schnörkellos formulierte Sätze, so präsentiert sich dieser neue Psychothriller von Arno Strobel. Der Einstieg mit Katja und Marcel ist gut gelungen, wodurch meine Neugierde weiter angefacht worden ist. Nach geraumer Zeit allerdings kommt es zu einem Schauplatzwechsel, von dem weg die Geschichte ziemlich abstrus und nicht besonders glaubwürdig klingt. Die brutalen Szenen passen durchaus zu diesem Thriller, reichen aber nicht aus, um den Spannungsbogen auf hohem Niveau zu halten. Da wäre vielleicht mehr vom Ambiente der Kulisse hilfreich gewesen, vielleicht mehr Persönliches von den zahlreichen Figuren? Zum Glück laufen am Ende doch noch die Fäden zusammen, schließt sich der Kreis.

Ein turbulenter Handlungsverlauf, der kurzweilig durchs Geschehen führt, teils wenig logische Entscheidungen der einzelnen Figuren – so kann man „Happy Weekend“ ganz gut zusammenfassen.

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Happy Weekend - Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum.

Rezensionen von Cornelia:

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A Witch's Guide to Fake Dating a Demon von Sarah Hawley

Ein Dämon zum Liebhaben - Wohlfühl Magie

Die Hexe Mariel experimentiert noch mit ihrem Zaubertalent, dadurch steht plötzlich der Dämon Ozroth in ihrer Küche. Die anfänglichen Streitereien wandeln sich bald in Funken um und es knistert heftig.

Mariel war mir von Beginn an sympathisch. Es macht Spaß sie zu begleiten. Dadurch, dass in der dritten Person erzählt wird, gibt es eher indirekt Einblick in Mariels und Ozroths Gefühle.

In manchen Szenen hätte ich gern mehr über ihre Empfindungen erfahren. Ozroth unterstützt Mariel auf jede Art, so entsteht eine angenehme Wohlfühl Atmosphäre. Mariels Freundinnen Calladia und Themmie tragen mit ihrer beschützenden Art dazu bei.

Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam. Die Handlung dreht sich um Mariel, die in einer magischen Kleinstadt lebt und noch ihren Platz im Leben sucht. Aufgrund des ansprechenden Covers nehme ich das Buch noch lieber immer wieder gern in die Hand.

Das Buch verbreitet gute Laune, daher empfehle ich A Witch's guide gern für angenehme und unbeschwerte Lesestunden.

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A Witch's Guide to Fake Dating a Demon

Rezensionen von Bibibabby:

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Nuno Nasenbär von Ingolf Lück

Süße Geschichte, aber Gestaltung könnte besser sein

„Nuno Nasenbär“ ist ein sehr süßes Bilderbuch über einen Nasenbären, der plötzlich seine Nase nicht mehr mag. Nach einigen peinlichen Erlebnissen lernt er, dass nicht alles so schlimm ist, wie er es wahrgenommen hat, und gewinnt sein Selbstvertrauen zurück.
Mein Kind hat das Buch sehr gerne gelesen (bzw.

vorgelesen bekommen) und mich inzwischen schon den letzten drei Tage jeden Tag gebeten, es ihm vorzulesen.
Die Illustrationen sind farbenfroh und die Texte kindgerecht. Das Papier der Seiten ist recht dick, sodass das Buch insgesamt sehr stabil und hochwertig wirkt.
Ich würde Eltern empfehlen, das Buch einmal alleine zu lesen, um ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen, da ich die Seitengestaltung teilweise etwas verwirrend fand. Beim ersten Lesen war für mich manchmal nicht eindeutig, in welcher Reihenfolge der Text und die Sprechblasen gelesen werden sollten. Einige Sprechblasen fand ich außerdem irritierend, da sie nicht wirklich Teil der Geschichte sind, sondern eher zufällige Kommentare von Figuren enthalten, die für die Handlung keine Rolle spielen. Nach den ersten beiden Lesedurchgängen habe ich einige dieser Sprechblasen einfach übersprungen.
Fazit: süße Geschichte, aber Gestaltung könnte besser sein

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Nuno Nasenbär

Rezensionen von jori1020:

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Broder von Dörte Hansen

Eindringlicher Blick auf moderne Landwirtschaft

Dörte Hansen erzählt in ihrem neuen Roman von den Zwillingsbrüdern Broder und Henning, die zwar auf demselben Hof aufgewachsen sind, aber ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Während Henning den Familienbetrieb übernimmt und ihn zu einem modernen Hochleistungsbetrieb ausbaut, wird Broder Tierarzt und kehrt erst nach mehr als zwanzig Jahren wieder in die Nähe seiner Familie zurück.

Ausgerechnet er bekommt nun hautnah mit, welchen Preis der vermeintliche Fortschritt fordert.

Dabei geht es längst nicht nur um Landwirtschaft. Hansen erzählt von Geschwisterrivalität, familiären Erwartungen, alten Dorfstrukturen und der Frage, wie viel Tradition man bewahren kann und wie viel Veränderung notwendig ist. Besonders eindringlich fand ich den Blick auf die Tiere und die Konsequenzen einer immer stärker auf Leistung ausgerichteten Landwirtschaft.

Sprachlich ist der Roman wieder typisch Dörte Hansen: ruhig, präzise und mit vielem, das zwischen den Zeilen steckt. Die Atmosphäre ist allerdings von Beginn an eher bedrückend als behaglich. Gerade das macht die Geschichte für mich so eindringlich. Ein kluger Roman über Familie, Heimat und Landwirtschaft, der auch den eigenen Blick auf unseren Konsum nicht ganz unberührt lässt.

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Broder

Rezensionen von Normanfips:

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Darm-Intelligenz von Gregor Hasler

Kontakt mit dem Darm-Bewusstsein aufnehmen

Dieses Buch ist eine Fortsetzung des Buches „Die Darm-Hirn-Connection“. Ich denke, es macht Sinn, dieses Buch vorab zu lesen. Der Autor bringt uns das Darm-Bewusstsein näher. Ich finde die Ansätze wirklich interessant und sehr spannend. Wir besitzen nicht nur ein Kopf-Hirn, sondern auch ein Darm-Hirn.

Leider nutzen wir meist nur das Erstgenannte und vernachlässigen unsere innere Bauch-Stimme. Die Erklärungen von Gregor Hasler sind verständlich formuliert. Anhand von Beispielen aus seiner Praxis und seinem eigenem Leben veranschaulicht der Autor, was eine Hinwendung zu dem oft vernachlässigten Teil unseres Körpers bewirken kann. Dabei wird klar, dass Körper, Psyche und Geist zusammenspielen und zusammengehören. Besonders gut haben mir die vielen Wahrnehmungs- und Visualisierungsübungen gefallen. Ein wirklich spannendes Buch, das mir neue und wertvolle Impulse geschenkt hat.

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Darm-Intelligenz