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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

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Gewöhnungsbedürftig von Daniela Wilmer

Witzig, tiefgründig und nah am Leben

„Gewöhnungsbedürftig“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin und Redakteurin Daniela Wilmer.

Die 37-jährige in Berlin lebende Katha ist trotz ihres Alters noch nicht so richtig im Leben angekommen. Während ihre Bekannten bereits feste Pläne haben, nimmt sie von außen betrachtet das Leben leicht.

In ihr herrscht aber eine tiefe Unsicherheit, die sie gekonnt durch Oberflächlichkeiten überspielt. Kurz nachdem ihr Freund Sebastian ihr klar macht, dass sie keine gemeinsame Zukunft haben werden, bricht sie sich das Handgelenk und beschließt deswegen übergangsweise zu ihrer Mutter nach Bad Godesberg zu fahren. Zurück in der Heimat ihrer Kindheit kommen alte Konflikte wieder ans Tageslicht.

Katha ist eine durch und durch sympathische Protagonistin, da sie alles andere als perfekt ist und dadurch einfach menschlich und nahbar wirkt. Die unvorhergesehene Nähe zu ihrer Mutter führt zu Konflikten, die vermutlich jedes Kind - egal welchen Alters – kennt. Erneut zu Hause einzuziehen, ist fast so, als ob man nie weg gewesen wäre. Es ist direkt wieder alles beim Alten.

Mit einer guten Portion Humor greift Daniela Wilmer tiefgreifende Themen wie fehlende Selbstakzeptanz, Zweifel und generationsübergreifende Konflikte auf.

„Gewöhnungsbedürftig“ ist hier lediglich der Titel, die Story selbst und der Schreibstil sind federleicht und unterhaltsam. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und bin gespannt, was wir als nächstes von Daniela Wilmer zu lesen bekommen.

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Gewöhnungsbedürftig

Rezensionen von Snookie:

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman

Unterhaltsam mit Schattenseiten

„Wir jagen Schatten“ handelt von einem ungewöhnlichen Ermittlerteam, die eine Detektei namens „Wir finden Mörder“ führen. Sie ermitteln diesmal für einen vermögenden Halbkriminellen, dessen Bodyguard ermordet wurde und welcher eine mysteriöse Notiz bei sich hat. Es ist der zweite Fall des Trios.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Ich habe den ersten Band von „Wir finden Mörder“ nicht gelesen und habe das Ermittlerteam daher erst in diesem Buch kennengelernt. Mir hat dabei zwar die Vorgeschichte gefehlt, wie das Team überhaupt zusammengefunden hat, wirklich gestört hat mich das allerdings nicht. Die drei Figuren werden ausreichend vorgestellt, sodass man auch ohne Vorkenntnisse gut in die Geschichte findet.
Leider konnte ich mit keiner der drei Figuren wirklich warm werden. Rosie wirkte auf mich häufig zu überheblich, und ich habe mich während der Geschichte immer wieder gefragt, was sie eigentlich zum Team beiträgt – abgesehen davon, dass sie über das nötige Geld verfügt. Amy blieb für mich eher auf Distanz. Sie wirkte abgeklärt und kühl, wodurch ich ebenfalls keinen richtigen Zugang zu ihr gefunden habe. Und auch mit Steve konnte ich nicht viel anfangen. Er wirkte auf mich einfach etwas seltsam, ohne dass ich eine wirkliche Verbindung zu ihm aufbauen konnte.
Auch die Konstellation des Ermittlerteams hat für mich insgesamt nicht so richtig funktioniert und war meiner Meinung nach nicht stimmig. Aber das ist eben Geschmackssache. Gerade diese ungewöhnliche Zusammensetzung kann für andere Leser:innen den Reiz der Geschichte ausmachen.
Der Kriminalfall selbst hat mich leider ebenfalls nicht vollständig überzeugt. Dabei beginnt er durchaus spannend, aber im weiteren Verlauf wurde mir die Handlung zunehmend zu konstruiert und wirkte für mich auch zu ziellos. Der Fall wirkt mit seinen vielen Charakteren, Schauplätzen und Gesprächen ziemlich überladen, von denen für mich nicht alles tatsächlich etwas zur eigentlichen Handlung beigetragen hat.
Besonders die vielen Ortswechsel haben meinen Lesefluss gestört. Die Ermittlungen führen das Team quer durch die Welt, und zwischendurch geht es immer wieder mit dem Privatjet von einem Schauplatz zum nächsten – von Italien über Barcelona und England bis nach Palm Springs. Grundsätzlich habe ich nichts gegen internationale Schauplätze, hier hatte ich allerdings zunehmend das Gefühl, dass die Geschichte dadurch vor allem größer und spektakulärer wirken sollte. Für mich hat es eher dazu geführt, dass die Handlung zerfasert und sich teilweise mäandernd angefühlt hat.
Auch logisch konnte ich nicht alle Entwicklungen nachvollziehen. Die Auflösung ergibt zwar grundsätzlich Sinn, der Weg dorthin war für mich aber von zu vielen Zufällen und einigen wenig überzeugenden Wendungen geprägt. Dadurch hat sich die Aufklärung für mich am Ende nicht ganz befriedigend angefühlt.
Trotz meiner Kritik gibt es aber auch einiges, das mir gefallen hat. Osman schreibt gewohnt flüssig und mit viel Humor, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt. Langweilig war es definitiv nicht. Ich kann daher durchaus nachvollziehen, warum das ungewöhnliche Ermittlerteam und die internationale Jagd bei vielen Leser:innen gut ankommt.
Insgesamt hat das Gesamtpaket für mich diesmal nicht ganz gepasst. Ein durchaus unterhaltsamer Krimi, bei dem mir sowohl das Ermittlerteam als auch der Aufbau und die Logik des Falls zu viele Schwächen hatten.

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2)

Rezensionen von Anna:

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Faszinierende Fahrzeuge von Heike Tober

Faszinierende Fahrzeuge

Das neue tiptoi Buch „faszinierende Fahrzeuge“ hat eine gewohnt hohe Qualität, robuste Seiten und ein Ringbucheinband. Die Seiten sind farbenfroh und kindgerecht gestaltet, die Bedienung funktioniert intuitiv. Die Sounds sind sehr abwechslungsreich und realistisch dargestellt. Das Buch liefert verständliche Erläuterungen auf Kinderfragen und ist somit eine perfekte Kombination aus Lernen und Spaß.

Durch die detailreiche Illustration, hat das Buch einen hohen Entdeckerspass und bietet eine lange Beschäftigungsmöglichkeit. Das Buch bietet einen umfassenden Gesamtüberblick über die Welt der Fahrzeuge, ohne sich zu sehr auf eine einzelnes Thema zu fokussieren. Ist ist für jeden etwas dabei und auch zeitgemäße Themen werden angesprochen wie zB umweltfreundliche Fahrzeuge. Die Altersempfehlung empfinde ich als passend. Mein 4jähriges Kind hat viel Freude damit.

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Faszinierende Fahrzeuge

Rezensionen von Annaja:

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher

Der Katzenalltag

Die Autorin Franziska Höllbacher hat mit ihrem Kinderbuch das Tagebuch eines Katers namens Knutbert verfasst.

Knutbert erzählt uns hier 28 Katastrophengeschichten im Tagebuchstil aus seinem Leben. Denn Knutbert mag einen geregelten Tagesablauf, will beim Schlafen keineswegs gestört werden und so manche Menschen faucht er an, wenn etwas klarzustellen ist.

Er ist ein Superkater! Die anderen sind Idioten, meint er, die meisten zumindest. Hunde mag er auch nicht, aber da rettet ihn Franz, sein Mensch. Wenn etwas passiert, dann ist er unschuldig, immer!

Die wirklich zauberhafte Katzenalltagserlebnisse, im Comic- Stil, aus der Sicht von Knutbert erzählt, ist nicht nur für Kinder ein großes Vergnügen zu lesen. Die Autorin hat hier mit viel Humor, Verbundenheit und Herzenswärme, aber auch mit ausreichend Katzenerfahrung ein heldenhaftes Plädoyer über einen Stubentiger verfasst. Unterschiedliche Schriftart, Buchstaben in Fettschrift, Sprechblasen, Schwarz-Weiß Zeichnungen und witzige Aussagen untermalen das Werk.

Einfach eine entzückende und empfehlenswerte Lektüre!

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack!

Rezensionen von Tara:

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Monofuturis von Konstantin Schamber

Fortschritt neu gedacht

Mit seinem Sachbuch „MONOFUTURIS. Vom Fortschritt zum Verlust der Vielfalt" ordnet der Autor und Sozialwissenschaftler Dr. Konstantin Schamber den technologischen Fortschritt neu ein.

Ich muss zugeben, dass mich das Inhaltsverzeichnis anfangs fast ein wenig verschreckt, gleichzeitig aber auch neugierig gemacht hat.

Wir leben in einer Welt, in der es kaum noch möglich ist, ohne die Bereitschaft zur Akzeptanz von technologischem Fortschritt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Für unsere Gesellschaft ist Technik essentiell - doch wir müssen uns auch der Gefahren bewusst sein, die von ihr ausgehen.

Dr. Konstantin Schamber bettet das Thema Fortschritt und Innovation in historische sowie gesellschaftliche Zusammenhänge ein und eröffnet damit einen völlig neuen Blickwinkel.

Obwohl die Thematik komplex ist, bleibt der Schreibstil angenehm eingängig und gut verständlich. Übersichtliche Grafiken und Tabellen verdeutlichen zudem die theoretischen Zusammenhänge.

Mir persönlich haben sich dadurch ganz neue Perspektiven eröffnet: Während ich den Fortschritt bisher meist stillschweigend hingenommen habe, verstehe ich ihn nun viel besser im Zusammenspiel mit unserer Kultur, der Wirtschaft und unseren Institutionen.

Das Buch ist kein Aufruf, sich gegen den Fortschritt zu stellen, sondern viel mehr ein Appell diesen kritisch zu hinterfragen und am Menschsein mit all seinen Bedürfnissen nach Individualität, Freiheit und Selbstbestimmung festzuhalten.

Die hier gegeben Informationen lassen sich nicht schnell lesen, sondern regen vielmehr zum Nachdenken und Diskutieren an. Mir wird hier einiges noch lange im Gedächtnis bleiben.

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Monofuturis

Rezensionen von Snookie:

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Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub

Stolz, Vorurteil und ein wenig Enttäuschung

In „Stolz, Vorurteil und Hexerei“ steht Lydia Bennet, die jüngste Tochter der Familie Bennet, im Mittelpunkt. Wie viele andere Frauen in der Geschichte hat sie magische Fähigkeiten und ist eine Hexe. Sie verwandelt ihre Katze in ihre Schwester Kitty. Ein Dämon will sie allerdings verschlingen, und Lydia will dies verhindern, dabei begibt sie sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise.

Zunächst einmal fand ich die Grundidee von „Stolz, Vorurteil und Hexerei“ durchaus spannend. Mich haben sofort das Cover (inkl. Farbschnitt) und der Titel angesprochen. Der Ansatz ist kreativ, jedoch konnte mich die Umsetzung leider nicht vollständig überzeugen.

Schon am Anfang fand ich den Einstieg schwierig. Der Schreibstil ist erstmal gewöhnungsbedürftig. Ich hatte kurz Schwierigkeiten mit der Sprache, da diese auch der Zeit angepasst ist (was an sich sehr passend ist; ich konnte mich auch schnell daran gewöhnen). Allerdings stolperte ich des Öfteren über Formulierungen, die einen aus dem Lesefluss brachten. Schwierig fand ich anfangs auch die vielen nicht ersichtlichen Zeitsprünge und Gedankensprünge, durch die die Handlung stellenweise verwirrend wurde. An die Zeitsprünge konnte ich mich im Laufe des Buches gewöhnen. Manchmal war es schwer nachzuvollziehen, warum bestimmte Dinge passieren oder wie einzelne Ereignisse miteinander zusammenhängen. Auch die große Anzahl an Charakteren hat es nicht leichter gemacht, den Überblick zu behalten. Vielleicht liegt das aber daran, dass ich Stolz und Vorurteil nicht gelesen habe und ich daher die Figuren nicht kannte. Allerdings gibt es auch keinen Hinweis darauf, dass man das Original kennen muss, bevor man das Buch liest. Wer „Stolz und Vorurteil“ im Original kennt, hat vermutlich einen Vorteil, da viele Zusammenhänge und Anspielungen leichter verständlich sind. Ohne diese Vorkenntnisse bleiben manche Beziehungen zwischen den Figuren und bestimmte Entwicklungen jedoch unklar.

Leider konnte ich auch keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Für mich hatten sie keine Tiefe und sie wirkten oberflächlich. Dadurch konnte ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen und mitfiebern. Auch die Entwicklung der Charaktere über das Buch hinweg, konnte ich nicht erkennen. Auch die Geschichte an sich wirkte ziemlich oberflächlich und hätte meiner Meinung nach mehr Tiefe vertragen können.

Dennoch war die Handlung als solches spannend und hatte einige interessante Ansätze. Die Grundidee eine bekannte Geschichte mit Magie-Elementen zu verbinden, hat durchaus Potenzial.

Das Buch ist eine nette Idee mit einem interessanten Ansatz, aber es konnte mich nicht vollständig überzeugen. Oft war ich einfach verwirrt, da ich Zusammenhänge oder Gedankensprünge nicht nachvollziehen konnte. Es fehlte vor allem an Tiefe, um wirklich herausragend zu sein. Für LeserInnen, die ungewöhnliche Neuinterpretationen mögen, kann es trotzdem einen Versuch wert sein.

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Stolz, Vorurteil und Hexerei

Rezensionen von shrimpdumpling:

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And The River Drags Her Down von Jihyun Yun

Eine Reise durch Trauer, Magie & Rache

Was für ein intensives, schönes und gleichzeitig schmerzhaftes Buch! And the River Drags Her Down hat mich emotional richtig mitgenommen. Jihyun Yun hat einen wunderschönen, fast schon poetischen Schreibstil, der eine unglaublich dichte, düstere Atmosphäre kreiert. Das Setting in der kleinen Küstenstadt in Kombination mit den fast schon leichten Horror-Elementen macht das Buch absolut perfekt für verregnete Herbsttage.

Besonders fasziniert hat mich das einzigartige Magiesystem. Diese Mischung aus Knochenmagie, Totenbeschwörung und spirituellen Elementen wirkt unverbraucht und spannend. Im Kern geht es in der Geschichte aber vor allem um Trauer, Schuldgefühle und die Frage, wie weit man gehen würde, um geliebte Menschen nicht loslassen zu müssen. Die Dynamik zwischen den Schwestern Soojin und Mirae ist dabei das emotionale Herzstück.

Man sollte allerdings wissen, dass die Story eher langsam anläuft. Die erste Hälfte lässt sich viel Zeit fürs Worldbuilding und die Stimmung, bevor die Handlung und die Geheimnisse rund um die Vergangenheit so richtig an Fahrt aufnehmen. Aber ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Soojin als Hauptfigur macht es einem zu Beginn nicht unbedingt leicht. Sie wirkt manchmal recht stur oder kindlich in ihren Entscheiden. Aber genau das macht ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte so glaubwürdig. Und Figuren wie Mirae schließt man einfach sofort ins Herz!

Mein Fazit: Ein schwermütiges, emotionales und unheimlich atmosphärisches Buch für alle, die Geschichten über tiefe Familienbande, magische Geheimnisse und ein bisschen düsteren Grusel mögen. Definitiv eine große Leseempfehlung!

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And The River Drags Her Down

Rezensionen von div:

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Heulen bringt dich auch nicht weiter! von Caroline Philipp

wunderbares Buch

wunderbares Buch
Das Buch hat mich schon mit seinem Titel neugierig gemacht, denn manchmal braucht es einfach genau diese direkte Ansage. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass viele der angesprochenen Situationen und Pannen ziemlich nah am echten Leben sind - also das ein oder andere kommt mir sehr bekannt aus meinem Alltag vor.

Mir hat besonders gefallen, dass die Gedanken und Impulse verständlich und angenehm zu lesen sind. Der Schreibstil ist so persönlich, liebevoll und einfach auf einer Augenhöhe - das hat die Autorin wirklich toll hinbekommen. Caro, die Autorin, ist mir von Beginn des Buches an sehr sympathisch gewesen. Ich als Mama fühle mich durchaus verstanden und finde das Buch wunderbar, kann es aber auch für alle anderen Menschen empfehlen.

Toll fand ich hier auch das Nachwort von ihrem Mann - somit entsteht ein rundes Bild, und man hat das Gefühl einen ehrlichen Einblick zu haben.

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Heulen bringt dich auch nicht weiter!

Rezensionen von div:

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Territorium von Sabrina Janesch

Zwischen Grenzen

Zwischen Grenzen
Die Autorin erzählt in ihrem Roman die Annexion Hawaiis durch die USA in den 1890er Jahren. Der Schreibstil ist blumig und bildhaft und ich fand ihn anfangs passend für das exotische Setting. Aber auf Dauer wurde er anstrengend und umständlich, auch die nicht weiter erklärten hawaiischen Einschübe waren störend.

Es gibt einige Perspektivwechsel und auch Zeitsprünge, die nicht konsequent eingeordnet werden und daher verwirren. Es gibt einige Passagen, die ich der Königin zuordne, da sie im Pluralis Majestatis verfasst sind. Diese sind besonders schwer zu lesen. Die träge Kolonialgesellschaft in Zeiten des Umbruchs wird gut getroffen, die Charaktere bleiben aber unnahbar und oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass nicht nur die Elite, sondern auch die Einheimischen zu Wort kommen. Man erfährt aber auch einiges über Hawaii, so waren für mich die preußischen Einflüsse überraschend. Die Autorin hat offensichtlich intensiv recherchiert, aber das Material hätte besser strukturiert werden können, die Handlungsstränge sind nicht immer klar zu erkennen. Die Geschichte finde ich grundsätzlich interessant und lesenswert, die Umsetzung war leider nicht mein Fall, daher vergebe ich drei Sterne.

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Territorium

Rezensionen von shrimpdumpling:

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Reap & Sow von Charlotte B. Plumb

Ein düsterer Pakt, den man nicht so leicht vergisst

Ich war von der ersten Minute an super neugierig auf das Konzept hinter Reap & Sow, und Charlotte B. Plumb hat das echt stark umgesetzt. Die Grundidee mit den Dämonen, die deine Wünsche erfüllen, aber im Gegenzug deine Lebenszeit rauben, und die man nur stoppen kann, indem man sie tötet, ist unglaublich spannend.

Besonders cool fand ich, wie die Story nach und nach Schlupflöcher und Klauseln in diesen Deals aufdeckt.

Die Atmosphäre ist wirklich 10/10: düstere Antiquitätenläden, unheimliche Dämonen und dieses ständige Gefühl, dass gleich irgendwas Schlimmes um die Ecke kommt. Der Einstieg hat sich für mich zwar auf den ersten paar Kapiteln ein kleines Bisschen holprig angefühlt, aber sobald das Worldbuilding einmal gegriffen hat, war ich komplett gefesselt und konnte das Buch abends kaum noch weglegen.

Eda als Hauptprotagonistin habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist stur, extrem entschlossen und tut wirklich alles für die Menschen, die sie liebt. Natürlich trifft sie dabei manchmal Entscheidungen, bei denen man als Leser am liebsten durchs Buch greifen und sie schütteln würde, aber genau das macht sie so menschlich. Ihre Entwicklung von eher naiv zu absolut furchtlos war fantastisch mitzuerleben. Auch die Found-Family-Dynamik, besonders die chaotisch-süße Geschwisterbeziehung mit ihren Brüdern, hat dem Buch überraschend viel Gefühl gegeben.

Kit’rath hat mir auch mega gut gefallen! Er versprüht von Sekunde eins an diese gefährliche, aber faszinierende Ausstrahlung. Weil die eigentliche Handlung so vollgepackt ist, kam die Lovestory für meinen Geschmack zwar ein wenig kurz, aber die Chemie zwischen den beiden hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Das offene Ende schreit jedenfalls förmlich nach einer Fortsetzung!

Wer auf Gothic Fantasy, düstere Welten, schattige Deals und vielschichtige Charaktere steht, sollte sich das Buch unbedingt anschauen. Perfekt für lange Leseabende!

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Reap & Sow