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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

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Emma glaubt nicht an Feen von Cornelia Funke

Schönes Kinderbuch

Zum Inhalt:
Emma ist am liebsten draußen um Pflanzen zu erforschen, Tiere zu beobachten und auch zu retten. Auf einem ihrer Streifzüge folgt sie einem sonderbaren Insekt und findet sich plötzlich in Mausgröße auf einer Lichtungen wieder. Sie erkennt, dass die sonderbaren Wesen Feen sind. Und sie benötigt Hilfe von ihnen, um wieder nach Hause zu kommen, aber auch die Feen brauchen Hilfe, denn ihre geheime Welt ist bedroht.

Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte richtig süß und auch spannend zu lesen und ich denke, in der angedachten Altersgruppe werden gerade Mädchen die Geschichte lieben. Emma muss erstmal das Vertrauen der Feen gewinnen, damit sie ihr helfen sowohl wieder zur normalen Größe als auch wieder nach Hause zu kommen. Was aber auch sehr schön vermittelt wird, ist wie sehr der Mensch die Natur beeinflusst, was ich gerade für die Zielgruppe wichtig finde, da diese in der Zukunft mit den Ergebnissen leben müssen. Das Buch ist kindgerecht geschrieben, nicht zu lang und mit schönen Illustrationen versehen.
Fazut:
Schönes Kinderbuch

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Emma glaubt nicht an Feen

Rezensionen von Shilo:

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Wo der Morgen wartet von Jessica Winter

Gefühle, Spannung und eine zweite Chance

Scarlett hat sich ganz dem Schutz junger Frauen verschrieben und in Brooklyn einen Ort geschaffen, an dem sie Sicherheit und Hilfe finden. Als eines der Mädchen plötzlich verschwindet, begegnet sie ausgerechnet Sam wieder. Die beiden kennen sich noch aus ihrer Schulzeit, und man merkt schnell, dass zwischen ihnen längst nicht alles vergessen ist.

Scarlett und Sam waren mir von Anfang an sympathisch. Beide haben Erfahrungen gemacht, die sie geprägt haben, und beide tun sich schwer damit, anderen wieder zu vertrauen. Sam kommt gerade von einem schwierigen Einsatz beim FBI zurück und ist selbst noch nicht ganz mit dem fertig, was er dort erlebt hat. Scarlett hat ebenfalls ihre Gründe, warum sie andere Menschen auf Abstand hält. Dadurch konnte ich ihre Gedanken und ihr Verhalten gut nachvollziehen.
Die Verbindung von Liebesgeschichte und Spannung hat mir sehr gut gefallen. Es bleibt eine Bedrohung bestehen, während sich zwischen Scarlett und Sam langsam wieder etwas entwickelt. Dabei geht es nicht nur um ihre alten Gefühle. Beide müssen sich auch fragen, ob sie den anderen wieder wirklich an sich heranlassen können. Diese Unsicherheit und die kleinen Schritte aufeinander zu wirkten auf mich glaubwürdig.
Gut fand ich auch die unterschiedlichen Blickwinkel. Dadurch bekam ich einen besseren Eindruck davon, was in Scarlett und Sam vorgeht. Sam hat seinen letzten Undercover Einsatz noch nicht hinter sich gelassen. Man merkt ihm an, dass ihn das Erlebte weiter begleitet. Gleichzeitig wird es rund um das Safe House immer schwieriger, sodass Scarlett und Sam sich mit der Gefahr auseinandersetzen müssen.
Ein paar Situationen sind mir beim Lesen länger im Kopf geblieben. Scarlett setzt sich mit viel Einsatz für die jungen Frauen ein, während Sam alles daransetzt, sie zu schützen. Gerade diese beiden Seiten haben mich beschäftigt. Zwischen den ernsteren Momenten gibt es auch Szenen, in denen die beiden einfach miteinander sein können. Das hat der Geschichte eine gute Mischung gegeben und verhindert, dass alles nur von der Bedrohung bestimmt wird.
Ich mochte es, Scarlett und Sam auf diesem Weg zu begleiten. Ihre gemeinsame Vergangenheit spielt dabei eine wichtige Rolle, ohne dass die Handlung ständig darauf herumreitet. Es fällt ihnen nicht leicht, wieder Nähe zuzulassen. Alte Unsicherheiten sind noch da und beide müssen erst herausfinden, ob sie einander wirklich wieder vertrauen können.
Die Mischung aus Gefühlen und Spannung hat für mich gut funktioniert. Scarlett und Sam sind mir im Laufe des Buches immer näher geworden, und ich habe mitgefiebert, ob sie trotz ihrer gemeinsamen Vergangenheit noch einmal zueinanderfinden. Deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Wo der Morgen wartet

Rezensionen von Sternzauber:

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Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Intensive Einblicke in eine verborgene Welt

Ich mag das Cover von „Ein ganz normales Wunder“ von Woody Brown sehr. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander, ergänzen und wiederholen sich, aber auch das ausschnitthafte Bild passt wunderbar zum Buch, denn ein Element des Inhalts wird darüber sichtbar.

Woody Brown erzählt in seinem Roman aus dem Alltag einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung und es wird schnell deutlich, wie viele Schicksale und Leben hier aufeinander treffen.

Da wird von Mitarbeitenden, aber auch „Schützlingen“ erzählt und es kommen sowohl Menschen zu Wort, die sich im Kosmos der Tagesstätte bewegen, als auch Individuen von Außerhalb.

Etwas ganz Besonderes ist die Tatsache, dass Woody Brown als erster nicht-sprechender Autist einen Abschluss an der UCLA erreicht hat und dieses Buch quasi mit „Insiderwissen“ verfassen konnte. Ich kann nicht beurteilen, wie viele autobiographische Elemente er in diesem Buch verarbeitet hat, aber die Einblicke in das Leben autistischer Menschen wirken auf mich sehr eindrücklich, sehr echt, berührend und authentisch. Dieser Umstand ist für mich auch direkt das absolute Highlight des Buches, denn ich fand es unglaublich beeindruckend und bewegend so intensiv in eine Welt eintauchen zu dürfen, zu der ich bisher absolut keinen Zugang hatte. Die Geschichte öffnet damit Augen und Herzen und kann bestimmt zu einem besseren Austausch, einem größeren Verständnis zwischen sprechenden und nicht-sprechenden, beeinträchtigten und nicht-beeinträchtigten Menschen beitragen, was meiner Meinung nach sehr wünschenswert wäre.

Dieses Buch ist definitiv keine Wohlfühllektüre und trifft uns LeserInnen auch teilweise an schmerzhaften Stellen. Es lässt uns mitleiden, traurig den Kopf schütteln und regt zum Nachdenken, Hinfühlen und Hinterfragen an. Dadurch wartete es mit einer Tiefe auf, die mich sicherlich noch lange beschäftigen wird, aber es ist ein wertvolles, ein wichtiges Wachrütteln. Und trotz aller Ernsthaftigkeit und bedrückenden Themen, hat das Buch auch etwas Hoffnungsvolles und ich hatte Freude daran es zu lesen.

Besonders ist an diesem Buch zudem die Erzählweise, denn der Autor setzt seine Welt der Tagesstätte aus ganz verschiedenen Einblicken, aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und Elementen zusammen. So entsteht im ersten Moment vielleicht der Eindruck von einzelnen Kurzgeschichten über verschiedene Personen, doch durch verbindende Elemente ergibt sich immer mehr ein ganzheitliches Bild. Dieses Buch ist wie ein Puzzle und wir erhalten einzelne Teile, aus denen sich nach und nach ein ganzes Bild zusammen setzt. Dieses ist für mich sehr stimmig und rund, so dass ich das Zusammenfügen sehr genießen und berührt abschließen konnte. Auch der Umstand, das einzelne Geschichten zunächst vielleicht nicht ganz abgeschlossen wirken, passt hervorragend zur Erzählweise und bildet für mich ein sehr stimmiges Stilmittel – jene, die das Buch bereits gelesen haben, wissen bestimmt, was ich meine. Und erwähnen möchte ich noch, dass ich finde, dass sich in diesen Kosmos der Tagesstätte ganz intensiv eintauchen lässt. Woody Brown gelingt es, einen Sog zu erzeugen, der mich mit jedem Puzzleteil tiefer hat eintauchen lassen und mit der Zeit hatte ich das Gefühl, mich selber in der Umgebung dieser Menschen zu befinden – einfach toll!

„Ein ganz normales Wunder“ hat mich sehr überrascht, denn ich hatte weder mit einer solchen Intensität, noch mit so vielen tiefen und interessanten, wenn auch oft bedrückenden Einblicken gerechnet. Für mich ist das Buch daher ein absolutes Highlight und neben der persönlich erhellenden Wirkung, könnte ich mir auch vorstellen, dass dieses Buch die Fähigkeit hat, uns als Gesellschaft zu erreichen und vielleicht kleine positive Veränderungen in der Sichtbarkeit für Menschen mit Beeinträchtigung zu erwirken – ich fände das wundervoll! Allerdings ist es auch ohne „große Ziele“ einfach ein tolles Buch und ich wünsche ihm ganz viele begeisterte LeserInnen – viel Freude beim Eintauchen!

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Ein ganz normales Wunder

Rezensionen von Simo.Monet:

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The Darkest Academy 1 – Bones von Beril Kehribar

Düster, magisch und voller Geheimnisse

„The Darkest Academy – Bones“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte rund um Lucinda und die düstere Akademie hat für mich einfach alles, was ein gutes Dark-Academia-Fantasybuch braucht: Magie, Geheimnisse, Spannung, Rivalität und natürlich eine ordentliche Portion Romance.

Besonders Lucinda hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist eine komplexe Figur und je weiter man liest, desto besser versteht man ihre Handlungen und ihre Vergangenheit. Auch die verschiedenen Perspektiven fand ich richtig gelungen, da man dadurch einen besseren Einblick in die unterschiedlichen Charaktere bekommt. Die Chemie und Rivalität zwischen den Protagonisten war von Anfang an spürbar und hat die Geschichte zusätzlich spannend gemacht.
Das Magiesystem und das Setting der Akademie fand ich ebenfalls sehr interessant. Die düstere Atmosphäre passt perfekt zur Handlung und die vielen Geheimnisse sorgen dafür, dass man ständig wissen möchte, was als Nächstes passiert. Der Schreibstil ist dabei angenehm, flüssig und trotzdem spannend, sodass ich wirklich schnell durch die Geschichte gekommen bin.
Auch von außen ist das Buch für mich ein Highlight. Das Cover mit den Violetttönen, der Akademie, den Raben und den vielen kleinen Details passt perfekt zur düsteren und magischen Atmosphäre. Es ist definitiv ein Buch, das im Regal direkt ins Auge fällt.
Insgesamt ein richtig spannender und vielversprechender Auftakt mit einer tollen Mischung aus Dark Academia, Magie, Geheimnissen und Romance. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und möchte unbedingt wissen, wie es mit Lucinda weitergeht.

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The Darkest Academy 1 – Bones

Rezensionen von rainbowly:

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Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder von Chris Morton

Super

Inhalt
Justus wurde bei einem Autounfall selbst schwer verletzt und hat dabei seine Eltern verloren. Als sein Patenonkel seine Vormundschaft und das erfolgreiche Health Tech Unternehmen der Familie übernimmt, bemerkt Justus, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Um seinem Onkel das Handwerk zu legen stellt er ein Team von Masterminds zusammen.

Sprache
Ich war schon direkt nach der Leseprobe gefesselt. Die Geschichte beginnt direkt mit dem Heist, den das Team ausgeheckt hat. Und da steckt einfach schon so viel Cleverness, aber auch Humor drin. Das hat mir unglaublich gut gefallen.
Dann wechselt die Erzählperspektive immer zwischen dem laufenden Coup und springt dann im nächsten Kapitel in der Zeit zurück - und wir erfahren, wie Justus seinem Onkel auf die Spur kommt, wie er sein Team zusammenstellt und sie den Heist planen.
Das hat zwar die Spannung hochgehalten, weil der Coup immer wieder unterbrochen wurde und man doch wissen wollte wie es weiter geht, aber es hat mich auch immer mal wieder aus der Situation rausgerissen und dann habe ich einen Moment gebraucht, bevor ich wieder wusste in welcher Situation das vorherige Kapitel geendet hatte und wo wir wieder einsteigen. Aber wenn ich Zeit hatte mehr am Stück zu lesen wurde das besser.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber am Ende der Geschichte gibt es einen Ausblick auf weitere Coups der Masterminds. Bin gespannt auf Band 2.

Charaktere
Das Team ist klasse!
Justus ist ein Rich Kid, extrem schlau, hat aber manchmal Schwierigkeiten mit sozialer Interaktion und Kommunikation. Er ist der Kopf des Teams.
Parker ist Justus‘ Bodyguard und der Mann fürs Grobe.
Fifi ist Justus‘ Cousine und Meisterin darin andere zu täuschen.
Kikki ist die Hackerin des Teams und Jay der Safeknacker.
Alle zusammen funktionieren perfekt, obwohl sie sich noch gar nicht lange kennen.

Fazit
Das hat richtig Spaß gemacht und lässt sich super schnell lesen.

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Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Monofuturis von Konstantin Schamber

Ein umfassender Blick auf das Neue

Monofuturis, das Werk des Sozialwissenschaftlers, Universitätsdozenten und Experten für strategische Vorausschau Dr. phil. Konstantin Schamber beschäftigt sich mit technologischem Fortschritt, ja. Aber es beschäftigt sich mit noch so viel mehr, stellt das spannende aktuelle Thema in einen großen Rahmen.

Wir werden dazu eingeladen, darüber nachzudenken, was überhaupt die Natur des Neuen ist und wodurch sich Innovationen auszeichnen, etwa auch dadurch, dass sie sich immer auch ein Stück weit der vollständigen Planbarkeit und Kontrolle entziehen, Unsicherheit mit sich bringen und eine Anschlussfähigkeit an die bisherigen Strukturen und einen Rahmen brauchen, um nicht wieder zu verschwinden.

Schon diese Ausführungen am Anfang des Buches zeigen auf: die Zukunft ist ein Ort, der nie aus der Perspektive der Gegenwart vollständig vorhergesagt können wird, auch wenn die Menschheit das seit Jahrtausenden mit Hilfe von Orakeln, Religion und später auch unter Einbeziehung der Wissenschaft versucht. Auch diese anthropologische Perspektive und ein kurzer Einblick in die Menschheitsgeschichte und wie in der Vergangenheit Innovationen wie beispielsweise die Erfindung der Schrift und dann die Verbreitung des Buchdruckes die menschliche Kultur tiefgreifend transformiert haben, werden in diesem Buch dargestellt.

Weiter geht es mit den Akteuren und Akteurinnen rund um technischen Fortschritt: da sind die, die ihn erschaffen, die, die ihn im Detail entwickeln und bauen, die, die gesetzliche Rahmen dafür bereitstellen und die, die versuchen, daraus profitable Unternehmensstrukturen zu generieren, aber auch wir als mehr oder weniger informierte, kompetente und bewusste Nutzerinnen und Nutzer, die mit unserer Annahme oder Verweigerung und mit unserem Umgang mit neuen Techniken letztendlich entscheiden, was sich in welcher Weise dauerhaft etabliert und dabei uns selbst und unsere Gesellschaften stark mitverändert.

Dabei wird auch darauf eingegangen, ob und inwieweit es überhaupt möglich ist, neue Techniken dauerhaft gesetzlich zu regulieren oder einzuschränken, schließlich gibt es ja auch noch informale und illegale Märkte, auf denen das Neue sich Bahn brechen kann, solange die Nachfrage groß genug ist.

Ich mochte dieses intellektuell anspruchsvolle und vielperspektivische, dabei aber sehr interessant geschriebene, Werk sehr. Es gibt viele interessante Anstöße zum weiterführenden Nachdenken und Betrachten der eigenen Position rund um technische Neuerungen. Dabei gelingt es dem Autor ausgezeichnet, die Komplexität des Themas Innovation darzustellen, ohne sich darin zu verlieren. Schrittweise und von verschiedensten Seiten nähern wir uns dem Thema an.

Es ist ein Buch, das wohl dazu gedacht ist, nicht nur einmal schnell durchgelesen, sondern immer wieder mal konsultiert und auf aktuelle technische und gesellschaftliche Neuentwicklungen angewandt zu werden und das sich auch bestens als Ideengeber für soziologische oder philosophische Gesprächsrunden eignet. Wer gerne philosophiert, nachdenkt und die Dinge interdisziplinär und in einem größeren Zusammenhang betrachtet, wird mit diesem Buch seine Freude haben.

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Monofuturis

Rezensionen von askyfullofpages:

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Nach Hause kommen von Per Petterson

Zuhause

Werbung | Rezensionsexemplar

Liebe.
Familie.
Zuhause.

Ein sehr ruhiges, unaufgeregtes und emotional tiefgehendes Buch.

Mit „Nach Hause kommen“ ist dem Autor Per Petterson ein faszinierender Roman gelungen, der durch seine feine und ruhige Sprache die inneren Konflikte und zwischenmenschlichen Spannungen intensiv herausarbeitet.

Die Handlung selbst kommt ohne große Dramatik aus. Gerade die leisen Töne sind die große Stärke dieser Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Liebe, Familie und die Frage, was Zuhause eigentlich bedeutet. Es geht um Entscheidungen, Sehnsüchte und Emotionen, die nicht immer einfach zu deuten sind. Vor allem die inneren Konflikte verleihen der Geschichte eine spürbare Intensität.

Die Charaktere wirken wie aus dem Leben gegriffen. Durch sie kommen ganz unterschiedliche Emotionen und Themen zum Vorschein: Liebe und Verliebtsein, Familie und Ursprungsfamilie, aber auch Resignation, Sehnsucht und Einsamkeit und schlussendlich die Frage, was Zuhause eigentlich bedeutet. Mich hat dabei besonders die Frage beschäftigt, was wirkliche Nähe ausmacht. Ganz gleich, ob in Elternschaft, Freundschaft oder Partnerschaft, ob bloßes Anwesendsein genügt oder ob es vielmehr darum geht, einander wirklich wahrzunehmen, einander zu sehen und eine tiefe Verbundenheit miteinander zu spüren.

Für mich ist „Nach Hause kommen“ ein leiser und tiefgehender Roman, der viele Fragen aufwirft und keine leichten Antworten liefert. Ich fand diesen Roman sehr stark und deswegen gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

Vielen herzlichen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

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Nach Hause kommen

Rezensionen von nessabo:

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Wie Inseln im Licht von Franziska Gänsler

Eine ruhige Geschichte mit typischer Gänsler-Handschrift

„Ewig Sommer“ hat mir im Vergleich zwar besser gefallen als dieser Roman, aber ich habe einige positive Parallelen ziehen können. „Wie Inseln im Licht“ ist etwas ruhiger, entwickelt sich aber nach hinten raus absolut fantastisch.

Franziska Gänsler bleibt ihrem eher unaufgeregten Erzählton bei gleichzeitig spektakulärem Setting auch hier treu.

Dieses Mal gibt es weniger Weltuntergangsstimmung, dafür aber tiefe Einblicke in Trauerprozesse sowie ein paar kleine Krimi-Vibes. Nach dem Tod ihrer Mutter reflektiert Zoey nicht nur über deren Beziehung, sondern versucht auch, das Verschwinden ihrer kleinen Schwester aufzuklären. Diese verschwand im Kindesalter der beiden plötzlich aus dem Familienleben und die Protagonistin versucht herauszufinden, welche Rolle sie dabei spielte.

Das Ausloten von Erinnerungen und Gefühlen hat Gänsler hier perfektioniert. Zoey erinnert sich an bestimmte Momente, reflektiert aber auch ihre eigene Unsicherheit zu deren Wahrheitsgehalt. Wie stark erwachsene Narrative die Erinnerungen von Kindern formen, wird hier extrem eindrücklich dargestellt.

Zu Beginn war mir die Geschichte doch einen Ticken zu langsam. Die inneren Monologe der Protagonistin waren zwar wertvoll, um ein Gefühl für den Rahmen zu bekommen, aber das Tempo hätte für mich etwas früher anziehen können. Ab spätestens der Hälfte entfaltet sich die Handlung aber höchst unterhaltsam! Die zusätzlichen Figuren sind stark und trotz kurzer Auftritte erstaunlich vielschichtig.

Das ist sowieso etwas, das bei Gänsler auffällt. Sie balanciert verschiedene Enden eines Spektrums, etwa Medizin vs. alternative Heilmethoden, zutiefst menschlich und gleichermaßen nüchtern wie mitfühlend aus. Sie überlässt es damit den Lesenden, ein Urteil über die Entscheidungen der Figuren zu treffen - oder die Ambivalenz und Fehlbarkeit von Menschen auch einfach mal auszuhalten.

Neben dem unaufgeregten Einbinden lesbischer Beziehungen sowie anderer politischer Botschaften verbleibe ich also besonders begeistert von diesem speziellen Erzählstil Gänslers: ausdrucksstark, atmosphärisch und emotional vielschichtig. Die Geschichte wird zum Ende hin toll, wenn auch herzzerreißend aufgelöst und ich empfehle den kurzweiligen Roman gern weiter.

4,5 Sterne

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Wie Inseln im Licht

Rezensionen von tonton:

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Der Furzfuchs von Jan Kaiser

Lustig, bunt und in tollen Reimen erzählt

Der Furzfuchs ist ein lustiges Bilderbuch für junge Spürnasen ab etwa vier Jahren.
Schon der Titel verrät, worum is im Buch geht: Pupsen!
Die Handlung ist relativ simpel und auch für jüngere Kinder gut geeignet. Die Waldtiere wurden von einem lauten Knall erschrocken und Detektiv Fuchs muss ermitteln!
Die Geschichte ist witzig und besonders die Furz-Szenen haben den Humor meiner Kinder perfekt getroffen und für viel Gelächter gesorgt.

Bei der Detektivgeschichte können die Kleinen außerdem gut mitraten, und die Wendung am Ende dürfte sie überraschen.
Die Geschichte ist in Reimen erzählt, was das Vorlesen besonders spaßig macht. Ich finde den Text insgesamt sehr gelungen und flüssig geschrieben – was bei gereimten Texten nicht immer der Fall ist.
Die Bilder sind bunt und witzig. Die abgebildeten Tiere haben oft sehr ausdrucksstarke Gesichtsausdrücke, was meine Kinder immer wieder besonders lustig finden.

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Der Furzfuchs

Rezensionen von tonton:

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Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde von Verena Linde

Ein schöner Auftakt einer interessanten Bilderbuch-Reihe

"Eine Reise durch die Wälder dieser Erde" ist der erste Band der Reihe "Der kleine Alexander von Humboldt“, in der Themen aus der Naturwissenschaften auf unterhaltsame Weise an Kinder vermittelt werden.
In dieser Geschichte treffen wir auf die beiden Kinder Pria und Theo. Als sie im Hof spielen und sich fragen, warum Bäume ihre Blätter verlieren, erscheint plötzlich der junge Alexander von Humboldt.

Mithilfe eines magischen Kompasses begeben sich die drei auf eine magische Abenteuerreise, auf der sie verschiedene Wälder entdecken.
Das Buch umfasst 40 Seiten und ist wunderschön illustriert. Die Bilder sind farbenfroh und detailreich. Besonders gut haben mir die Eintragungen in Alexanders Notizbuch gefallen. Ich finde, sie sind eine tolle Anregung für angehende Wissenschaftler und zeigen auf anschauliche Weise, wie man sich Informationen merken kann.
Fazit: Ein schöner Auftakt einer interessanten Bilderbuch-Reihe.

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Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde