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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Upon a Broken Throne 1. King of Ravens von Clare Sager

Gefangen im Pakt mit den Fae

Ich lese so Romantasy zwischendurch ja ganz gerne und mags immer, wenn sie etwas düsterer angelegt ist. Das ist hier auf jeden Fall gegeben, auch wenn dieses natürliche Machtgefälle zwischen Annon und Drystan ja eher nicht so meinen Geschmack trifft: sie ist nichts, kränklich und schwach, wird von ihm aufgrund eines ominösen Handels mehr oder weniger entführt und soll dann man bitte nicht rumbocken, wenn man sie völlig im Dunkeln tappen lässt.

Ja ne, ist klar. Also die Prämisse ist halt nicht mein Fall, zwischendurch wirds aber besser und die Protagonisten begegnen sich zunehmend auf Augenhöhe, sofern das überhaupt möglich ist, wenn einer Fae und einer Mensch ist.

Das Setting und Worldbuilding hat mir an sich gut gefallen. Alles rund um das Labyrinth hätte aber für mich gerne ausführlicher angelegt sein können. Die Idee rund um den Handel und die Prüfungen ist eigentlich ziemlich cool, aber irgendwie wurde hier Potential verschenkt, weil es für meinen Geschmack zu wenig Raum einnimmt und bis auf zwei Szenen eher oberflächlich abgehandelt wird.

Bei der Lovestory ist mein größtes Manko dass ich es so wenig nachvollziehbar fand, wieso die ganze Geschichte überhaupt seinen Anfang nimmt. Aber wie sich die beiden füreinander erwärmen ist auf jeden Fall cute. Und auch die Freundschaft mit Min gefällt mir richtig gut.

Gegen Ende wird die Geschichte für meinen Geschmack ein bisschen mit Nebenhandlung überladen und es passiert nochmal so viel, dass gefühlt alles über den Haufen geworfen wird, was man zu wissen glaubt. Irgendwie war das für mich ein ziemliches Stimmungskiller.

Ich würde Band in der Hoffnung auf ein paar mehr Antworten durchaus lesen wollen, auch wenn mich dieser erste Band nicht 100% überzeugt hat

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Upon a Broken Throne 1. King of Ravens

Rezensionen von Shilo:

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Priesterin von Thera von Iny Lorentz

Wenn die Götter zürnen

Die junge Priesterin Atala lebt auf Thera, bis ein schweres Erdbeben ihr bisheriges Leben verändert. Ausgerechnet ihre eigene Tante gibt ihr die Schuld an dem Unglück. Atala wird deshalb für drei Jahre in ein weit entferntes Land geschickt. Dort muss sie sich in einer völlig fremden Umgebung zurechtfinden und gerät bald in eine gefährliche Sache hinein.

Beran, der jüngere Sohn des Stammesfürsten, wird dabei immer wichtiger für sie.
Atalas Leben als Priesterin fand ich interessant, weil dadurch auch die Vorstellungen der Menschen dieser Zeit eine große Rolle spielen. Die Götter bestimmen ihren Alltag und viele Entscheidungen werden von den religiösen Regeln beeinflusst. Gleichzeitig ist Atala aber keine Frau, die einfach hinnimmt, was andere für sie bestimmen. Sie denkt mit und versucht, aus schwierigen Situationen wieder herauszukommen.
Auch die fremde Welt, in die Atala durch ihre Verbannung kommt, wird ausführlich beschrieben. Beim Lesen musste ich mich erst einmal auf diese andere Lebensweise einlassen. Die Menschen leben nach ihren eigenen Regeln und auch Beran hat seine Pflichten und Vorstellungen. Zwischen ihm und Atala entwickelt sich die Beziehung nicht plötzlich, sondern wächst nach und nach. Durch die Gefahren, die sie gemeinsam erleben, lernen sie einander besser kennen. Diese Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen.
Immer wieder gibt es Situationen, in denen Atala ihr Wissen und ihren Mut braucht. Dadurch bleibt die Handlung abwechslungsreich. Gleichzeitig merkt man, dass sie selbst nicht genau weiß, was ihre Zukunft bringen wird. Besonders dieser Teil ihrer Geschichte hat mich immer wieder beschäftigt.
Über allem liegt von Anfang an das Wissen um den Vulkanausbruch auf Thera. Je näher die Ereignisse diesem Punkt kommen, desto gespannter war ich darauf, wie es weitergeht. Die Katastrophe selbst wird eindringlich geschildert. Beim Lesen war die Vorstellung beklemmend, dass für die Menschen dort innerhalb kurzer Zeit nichts mehr so sein wird wie vorher. Besonders bedrückend fand ich den Gedanken, dass sie kaum eine Möglichkeit haben, dem Geschehen zu entkommen.
Nicht jede Stelle konnte mich gleich stark fesseln. Zwischendurch gab es Abschnitte, bei denen mir die Handlung etwas zu langsam voranging. Das hat den Gesamteindruck aber nicht kaputt gemacht, denn gerade die Ereignisse rund um Atala und Beran haben mich immer wieder zurück in die Geschichte gezogen.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Verbindung zwischen dem persönlichen Schicksal der beiden und den großen Ereignissen dieser Zeit. Dadurch geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte oder um eine historische Katastrophe. Es wird auch gezeigt, wie einzelne Menschen mit Veränderungen umgehen müssen, auf die sie keinen Einfluss haben.
Insgesamt war es für mich eine interessante Reise in eine sehr weit zurückliegende Zeit. Atala ist eine Hauptfigur, deren Weg nicht immer einfach ist und bei der sich vieles erst nach und nach entwickelt. Dazu kommen die fremde Lebensweise, die Bedeutung der Götter und schließlich der gewaltige Vulkanausbruch. Einige Längen gab es für mich zwar, trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und vergebe dafür 4 Sterne.

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Priesterin von Thera

Rezensionen von April1985:

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Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

Leise Geschichten, große Wirkung

Mir haben die kleinen Geschichten aus dem Alltag der Bewohner der Siedlung „Am Kastanienbaum“ unglaublich gut gefallen. Alles ist wunderbar unaufgeregt erzählt und trotzdem hatte ich ständig das Gefühl, dass hinter jeder Tür ein eigenes kleines Leben wartet. Mit Sorgen, Träumen, Ängsten und Hoffnungen.

Manche laut, andere ganz still und einsam.

Besonders mochte ich, wie sich die Wege der Figuren immer wieder kreuzen. Menschen, die zunächst kaum etwas miteinander zu tun haben, begegnen sich plötzlich – manchmal nur für einen Moment – und beeinflussen damit den Verlauf eines anderen Lebens. Das hatte für mich etwas von einem Butterfly Effect. Was wäre passiert, wenn Ina die Wohnung nur ein paar Minuten früher verlassen hätte? Wenn jemand einen anderen Weg genommen hätte? Wenn diese eine Begegnung nie stattgefunden hätte?

Gleichzeitig weiß man die ganze Zeit, dass unter diesem ruhigen Alltag buchstäblich eine Bombe tickt. Man wartet darauf, dass etwas passiert, und beobachtet währenddessen einfach das Leben.

Genau darin lag für mich der besondere Charme des Romans. Es braucht keine große Action. Die kleinen Begegnungen, Zufälle und Geschichten der Bewohner tragen das Buch völlig. Der Roman erzählt von Menschen, die nah beieinander leben und sich trotzdem oft fremd bleiben – und davon, wie schnell daraus plötzlich Verbundenheit entstehen kann.

Was bleibt?

Ein warmes, leises Buch über Nähe, Einsamkeit und die kleinen Zufälle, die Menschen zusammenbringen.

Manchmal braucht es gar kein großes Ereignis, damit sich etwas verändert. Manchmal reicht eine Begegnung zur richtigen Zeit.

???????????????? / 5

Ein tolles Buch, das zeigt, wie viel Geschichte in einem ganz normalen Alltag stecken kann.

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Guten Morgen, schönes Wetter heute

Rezensionen von April1985 :

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Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

Leise Geschichten, große Wirkung

Mir haben die kleinen Geschichten aus dem Alltag der Bewohner der Siedlung „Am Kastanienbaum“ unglaublich gut gefallen. Alles ist wunderbar unaufgeregt erzählt und trotzdem hatte ich ständig das Gefühl, dass hinter jeder Tür ein eigenes kleines Leben wartet. Mit Sorgen, Träumen, Ängsten und Hoffnungen.

Manche laut, andere ganz still und einsam.

Besonders mochte ich, wie sich die Wege der Figuren immer wieder kreuzen. Menschen, die zunächst kaum etwas miteinander zu tun haben, begegnen sich plötzlich – manchmal nur für einen Moment – und beeinflussen damit den Verlauf eines anderen Lebens. Das hatte für mich etwas von einem Butterfly Effect. Was wäre passiert, wenn Ina die Wohnung nur ein paar Minuten früher verlassen hätte? Wenn jemand einen anderen Weg genommen hätte? Wenn diese eine Begegnung nie stattgefunden hätte?

Gleichzeitig weiß man die ganze Zeit, dass unter diesem ruhigen Alltag buchstäblich eine Bombe tickt. Man wartet darauf, dass etwas passiert, und beobachtet währenddessen einfach das Leben.

Genau darin lag für mich der besondere Charme des Romans. Es braucht keine große Action. Die kleinen Begegnungen, Zufälle und Geschichten der Bewohner tragen das Buch völlig. Der Roman erzählt von Menschen, die nah beieinander leben und sich trotzdem oft fremd bleiben – und davon, wie schnell daraus plötzlich Verbundenheit entstehen kann.

Was bleibt?

Ein warmes, leises Buch über Nähe, Einsamkeit und die kleinen Zufälle, die Menschen zusammenbringen.

Manchmal braucht es gar kein großes Ereignis, damit sich etwas verändert. Manchmal reicht eine Begegnung zur richtigen Zeit.

???????????????? / 5

Ein tolles Buch, das zeigt, wie viel Geschichte in einem ganz normalen Alltag stecken kann.

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Guten Morgen, schönes Wetter heute

Rezensionen von LeserinLu :

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Mord im Grand Alpine Hotel von Lucy Foley; Agatha Christie

Gelungen

Ich muss gestehen, dass ich bis zu diesem Roman tatsächlich noch keinen einzigen Miss-Marple-Krimi gelesen hatte. Das wird sich jetzt definitiv ändern, denn ich glaube, ich bin Fan!

Das Setting hat mich sofort bekommen: ein glamouröses Luxushotel hoch oben in den Schweizer Alpen, eingeschneite Berge, prominente britische Gäste und natürlich ein Todesfall, bei dem schnell klar wird, dass nicht alles so harmlos ist, wie es zunächst scheint.

Dazu eine ganze Reihe komplexer Charaktere, bei denen man nie so genau weiß, wem man eigentlich trauen kann. Ich habe deshalb die ganze Zeit mitgerätselt und immer wieder versucht, den entscheidenden Hinweis zu finden. Besonders viel Spaß hatte ich dabei an den unterschiedlichen Figuren und ihren Geheimnissen und an Miss Marple selbst, die sich so unscheinbar gibt und dabei genau beobachtet, was um sie herum passiert.

Insgesamt schafft Lucy Foley es so für mich, einen klassischen Whodunit-Roman modern zu erzählen. Die Geschichte ist atmosphärisch, spannend und ich hoffe sehr, dass dies nicht Miss Marples letzter neuer Fall bleibt! Bis dahin werde ich mir wohl endlich die alten Krimis von Agatha Christie vornehmen.

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Mord im Grand Alpine Hotel

Rezensionen von nessabo:

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Unshame von Louisa Dellert

Ein wunderschönes, vielschichtiges Werk - perfekt für den Einstieg

Ich kenne Louisa Dellert von Social Media und mag besonders ihren Unshame-Content sehr. Mit dem gleichen sympathischen und authentischen Ton hat sie dieses Sachbuch verfasst, das ich als Hörbuch sehr genossen habe. Fast vergaß ich zwischendrin, dass nicht die Autorin selbst spricht, so passend ist die Sprecherin hier gewählt.

Es fühlte sich damit oft an, wie den schlauen Gedanken einer guten Freundin zu lauschen.

Ansonsten möchte ich gar nicht so viel mehr zum Buch sagen, außer es aus vollstem Herzen zu loben und entsprechend wärmstens zu empfehlen. Dellert macht einen freundliche Rundumschlag zu den gängigen Feldern, in denen weibliche und queere Körper abgewertet werden. Ob Jugend, Sexualität, Altern und Schwangerschaft - frau* kann es eigentlich nur falsch machen.

Damit ist das Werk hervorragend für Neulinge im Bereich Feminismus und Körperbild geeignet. Die Autorin ist niedrigschwellig und sachlich, zeigt sich durch persönliche Einblicke aber auch verletzlich und nahbar. Als bereits feministisch gebildete Person war für mich nichts wirklich Neues dabei und ich habe das Hörbuch trotzdem sehr gern gehört!

Denn Dellert zeigt immer wieder, wie gelebte Solidarität mit anderen Frauen und queeren Personen aussehen kann. Statt gegeneinander, lieber miteinander zu sein und wertende Gedanken über andere sowie sich selbst einfach mal nicht zuzulassen, macht uns nicht nur selbst gelassener, sondern stärkt auch Betroffene für den Kampf gegen das System, welches uns das Konkurrenzdenken überhaupt erst eingeredet hat.

Ich habe mich gesehen gefühlt und gehe mit dem warmen Gefühl aus der Lektüre, dass es so viele tolle FLINTA da draußen und auch in meinem Umfeld gibt, die diese Welt einfach schön machen. Und dass ich selbst schon an einem wirklich guten Punkt angelangt bin.

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Unshame

Rezensionen von tonton:

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Nuno Nasenbär von Ingolf Lück

Unterhaltsam!

"Nuno Nasenbär" ist ein lustiges Bilderbuch für jüngere Kinder. Mein Kind ist fünf Jahre alt und liebt die Geschichte.
Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil ich meinem Kind das Thema unterschiedliche Perspektiven näherbringen wollte. Er neigt dazu, schnell ängstlich zu werden und negativ zu reagieren, wenn etwas passiert.

Ich fand das Buch insgesamt okay, allerdings braucht es meiner Meinung nach ein wenig Einsatz vonseiten der Vorlesenden, damit es sein volles Potenzial entfalten kann. Nicht alle Ereignisse werden im Text erklärt, sodass man teilweise anhand der Bilder erschließen muss, was passiert. Manche Stellen sind fast wie einen Comic illustriert, während andere etwas mehr Erklärung benötigen. Besonders bei der Seite mit Brunos haben wir erst beim dritten Lesen verstanden, was eigentlich mit der Brille passiert war.
Auch die Botschaft des Buches fand ich nicht besonders offensichtlich. Die Auflösung kommt sehr spät und dann ziemlich schnell: Gegen Ende erzählt jede/r Freund/in, wie Nuno sie geholfen hat. Beim ersten Lesen hatte mein Kind schon vergessen, was ursprünglich passiert war, sodass wir zurückblättern mussten, um den Zusammenhang vollständig zu verstehen.
Man sollte also die Situationen während des Lesens aktiv erklären, damit Kinder wirklich verstehen, was passiert, und die unterschiedlichen Perspektiven nachvollziehen können.
Außerdem enthält die Seite direkt vor der Auflösung meiner Meinung nach viel zu viel Text. Ich war beim Vorlesen ständig damit beschäftigt, mein Kind davon abzuhalten, schon die nächste Seite umzublättern.
Insgesamt ein unterhaltsames Buch, in das man sich allerdings erst ein bisschen hineinfinden muss.

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Nuno Nasenbär

Rezensionen von Buster:

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Blut für Blut von Anna Schneider

Super Spannend

Sophie Roth flüchtet aus einer toxischen Beziehung und versucht alleine wieder Fuß zu fassen. Sie ist Fotografin und bekommt plötzlich ein lukratives Angebot das sie nicht ausschlagen kann. In ihrem Unterschlupf fühlte sie sich verfolgt.

Mir hat das Thema toxische Beziehung sehr gut gefallen und wurde von der Autorin auch sehr gut rüber gebracht.

Der Schreibstil ist super zu lesen und ich konnte mir die Charaktere auch bildlich sehr gut vorstellen. Auch die Atmosphäre in der sich Sophie befindet war deutlich zu spüren. Mir gefällt außerdem sehr gut dass immer wieder Zeitsprünge gemacht wurden vor 20 Jahren und jetzt. Dadurch entstanden kleine Cliffhänger und hoben so die Spannung an. Sophie litt oft unter Panik Attacken die sehr gut beschrieben wurden und nachempfindbar waren.
Das ganze Buch über zog sich die Spannung wie ein roter Faden und es gab immer wieder Wendepunkte. Was in der Vergangenheit geschehen ist hatte großen Einfluss auf Sophies heutiges Leben. Es gibt viele ups and downs für Sophie nach ihrer Flucht was sehr gut nachzuempfinden war. Der Schluss war noch mal ziemlich heftig und für mich überhaupt nicht vorhersehbar.
Es ist unglaublich was unsere Psyche alles in der Lage ist zu verschleiern. Ich finde der Autorin ist hiermit ein sehr guter Psychothriller gelungen und ich freue mich schon darauf mehr von ihr zu lesen. Dieses Buch ist für mich sehr zu empfehlen.

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Blut für Blut

Rezensionen von FlipFlopLady007:

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Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand von Kirstin Hesse; Marion Hahn

Cosy Crime für stürmische Herbsttage

„Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ von Hesse & Hahn ist ein unterhaltsamer Cosy Crime, bei dem es neben einem Mordfall auch um Freundschaft, Liebe und das Leben auf einer kleinen Insel geht.

Vicky und Liliane haben eine Frittenbude auf der Insel Lüttesand geerbt. Um den Rest des Erbes zu bekommen, müssen sie diese bis zu einem bestimmten Stichtag eröffnen.

Nachdem ein Brand die Frittenbude beschädigt hat, kämpfen sie darum, die Renovierung rechtzeitig fertigzustellen. Als Liliane dann auch noch neben einer Leiche aufwacht, beginnen die beiden Freundinnen auf eigene Faust zu ermitteln.

Vicky und Liliane haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Beide sind sympathisch, haben ihre Eigenheiten und bedienen dabei durchaus das eine oder andere Klischee. Dadurch wirken sie für mich aber gerade interessant und authentisch.

Der Kriminalfall lädt zum Miträtseln ein. Ich hatte zwar schon relativ früh einen Verdacht, trotzdem blieb es bis zum Schluss spannend. Die Auflösung fand ich schlüssig und gleichzeitig überraschend. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig und leicht, sodass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Für mich ist das Buch außerdem das perfekte Herbstbuch. Das Cover mit den Kürbissen passt wunderbar zur Jahreszeit, aber auch das herbstliche Wetter und die Atmosphäre auf der Insel machen Lust darauf, sich mit einer Tasse Tee einzukuscheln und zu lesen, während es draußen ungemütlicher wird.

Man sollte hier keinen blutigen Hochspannungs-Krimi erwarten, bei dem die Polizei im Mittelpunkt steht. Der Mord ist vielmehr Teil einer gemütlichen Geschichte, in der auch Freundschaft, Beziehungen und das gemeinsame Ziel, die Frittenbude fertigzustellen, eine wichtige Rolle spielen.

Obwohl es sich um den zweiten Band handelt, konnte ich das Buch problemlos lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Am Ende wird außerdem eine neue Frage aufgeworfen, die neugierig auf einen möglichen weiteren Band macht.

Fazit: Ein unterhaltsamer Cosy Crime mit sympathischen Hauptfiguren, schöner Inselatmosphäre und einem spannenden Fall zum Miträtseln. Für mich genau das richtige Buch für einen stürmischen Herbsttag.

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Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand

Rezensionen von ekiam:

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Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand von Kirstin Hesse; Marion Hahn

Tolle Unterhaltung

Best Enemies Forever ist eine kurzweilige und unterhaltsame Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Die Kombination aus Enemies-to-Lovers und Fake Marriage bietet natürlich einiges an Potenzial für Drama und romantische Verwicklungen. Wirklich überrascht hat mich die Handlung allerdings nicht; vieles war doch recht vorhersehbar.

Trotzdem hat das dem Unterhaltungswert keinen großen Abbruch getan.

Besonders gut gefallen hat mir das Hörbuch selbst. Die beiden Sprecher haben der Geschichte toll Leben eingehaucht und waren für mich sehr angenehm anzuhören. Dadurch konnte ich mich gut auf die Geschichte einlassen und habe gerne weitergehört.

Auch die Charaktere waren für mich insgesamt gut zugänglich. Gabriel war mir zu Beginn allerdings eher unsympathisch. Im Laufe der Geschichte hat er sich aber positiv entwickelt, sodass ich ihn mit der Zeit deutlich besser verstehen und auch mehr mit ihm anfangen konnte.

Die Beziehung zwischen Gabriel und Constance hat sich für mich authentisch und glaubwürdig entwickelt. Obwohl ihre Familiengeschichte einiges an Konfliktpotenzial bietet und ihnen von verschiedenen Seiten Misstrauen entgegengebracht beziehungsweise immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, hatte ich nicht das Gefühl, dass ihre Gefühle plötzlich aus dem Nichts entstanden sind. Die Annäherung der beiden hat für mich gut funktioniert.

Interessant fand ich außerdem, dass nicht nur die sich entwickelnde Beziehung der beiden im Mittelpunkt steht, sondern auch die Dynamik innerhalb ihrer jeweiligen Familien. Bei beiden Familien wird ziemlich deutlich, welchen Stellenwert das Business hat. Geschäftliche Interessen scheinen häufig über persönlichen Beziehungen zu stehen, was natürlich auch erklärt, warum die Ehe von Constance und Gabriel für ihre Familien ein so großes Problem darstellt. Dadurch bekommt die Geschichte neben der Romance noch eine zusätzliche Ebene.

Insgesamt ist Best Enemies Forever für mich eine schöne und unkomplizierte Unterhaltung. Die Geschichte ist zwar vorhersehbar, hat mir aber trotzdem Spaß gemacht. Die sympathischen Charaktere, die glaubwürdige Entwicklung der Beziehung und vor allem die tollen Sprecher haben dafür gesorgt, dass ich gerne weitergehört habe.

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Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand