Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Die Tempelbande: Die Götter stehen Kopf von Rüdiger Bertram
Griechische Götter in einem humorvollen Comic
Die Serie „Meine Comic Lese-Abenteuer“ wendet sich an Erstleser und ist eine Mischung aus Erzählung, Comic und Rätsel. Diesmal führt uns die Geschichte ins antike Griechenland, dort lernen wir die Götterkinder Nika und Leon kennen. Die beiden haben viel Unsinn im Sinn und weil sie Zaubern können, lassen sie Brei auf die Stadt regnen.
Sie finden das lustig und auch den Einwohnern scheint es zu gefallen. Nur Alex, der ebenfalls ein Göttersohn ist, ärgert sich darüber, dass er überall mit klebrigem Brei vollgeschmiert ist und petzt alles dem Vater der beiden. Da dem Vater ein Missgeschick mit dem Öl geschieht und er entsprechend wütend ist, gibt er seinen Kindern eine schlimme Strafe auf. Sie sollen den stinkenden Stierstall ausmisten.
Unten auf jeder Seite ist ein keiner Balken zu sehen, der den Lesefortschritt abbildet und die kleinen Rätsel sind leicht zu lösen. Hinten im Buch gibt es noch schöne Anleitungen, mit denen wir selbst ein Tier zeichnen lernen und zum Schluss meldet sich der Autor Rüdiger Bertram selbst zu Wort und er erzählt uns in einem Comic etwas über Götter. Wie ich finde, eine witzige Idee.
Das Buch liest sich sehr gut, denn sie Geschichte von Nika und Leon wird humorvoll, aber mit literarischem Hintergrund erzählt. Die vielen bunten Bilder haben eine passende Dynamik und die kleinen Comics lockern alles noch zusätzlich auf. Eine tolle Reihe und ein hervorragender erster Band.
Rezensionen von lu_rkz:
Six Ways to Watch You Fall von Colin Hadler
Zwischen Freundschaft und tödlichen Entscheidungen
"Six Ways to Watch You Fall“ von Colin Hadler ist ein spannender Jugendthriller, der von Anfang an eine beklemmende Atmosphäre erzeugt. Im Mittelpunkt steht Archer, ein Schüler eines abgelegenen Internats. Eines Tages findet er einen gelben Umschlag mit einer grausamen Aufforderung: Er muss eine Entscheidung treffen – sonst stirbt jemand.
Als Archer die erste Drohung ignoriert und tatsächlich ein Schüler tot aufgefunden wird, beginnt ein perfides Spiel mit sechs Entscheidungen. Dabei wird immer deutlicher, dass der unbekannte Gegner es persönlich auf Archer abgesehen hat.
Besonders interessant sind Archer und seine Freunde Hazel und Nick. Sie wirken nicht wie perfekte Helden, sondern haben eigene Geheimnisse und Konflikte. Dadurch erscheinen ihre Reaktionen auf die gefährliche Situation glaubwürdig. Rückblicke und Perspektivwechsel sorgen zusätzlich dafür, dass man lange miträtseln kann.
Wer „Seven Ways to Tell a Lie“ kennt, wird einige Gemeinsamkeiten erkennen. Auch dort verbindet Hadler Freundschaft, Geheimnisse und moralische Fragen mit einem spannenden Rätsel. Während Jonah und seine Clique dort durch manipulierte Videos mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden, stehen in „Six Ways to Watch You Fall“ Entscheidungen über Leben und Tod im Mittelpunkt.
Insgesamt ist das Buch ein fesselnder Thriller mit überraschenden Wendungen und einer interessanten Frage: Wie weit würde man gehen, um einen anderen Menschen zu retten?
Insgesamt wieder ein tolles Buch, wo es mir an nichts gefehlt. Freue mich schoon auf die weiteren Bücher der Ways-Reihe.
Rezensionen von kabo16:
DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Das Cover sieht in den schwarz/rot/weiß Farben sehr gut aus. Es passt mit dem kleinen Gänseblümchenohrring perfekt zur Geschichte.
Denn ein Gäseblümchen ist das Markenzeichen, das Luca Palmer (34 Jahre) an ihren Tatorten hinterlässt. Sie ist eine erfolgreiche Anwältin in Berlin, und bis vor kurzem war sie eine geheimnisvolle Fremde, die mit knackigen Aktionen, Menschen auf ihre Verleumdungen und Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht hat.
Kurz: Die nie belangt werden konnten, obwohl sie schuldig waren.
Lucas Aktionen waren ungefährlich für die betreffenden Person, niemand kam bei ihren nächtlichen Einbrüchen zu Schaden.
Aber dann drehte sich die Medaille. Nun wurde die Rächerin selber zur Gejagden; und es wird für Luca sehr gefährlich. Selbst ihr einziger Mittwisser Walther, ihr Partner in Crime, rät zu größter Vorsicht.
Melanie Raabe schreibt wie immer sehr spannend, allerdings stören mich dieses mal ihre 10 Aufzählungspunkte, die ich von einem anderen Thriller-Autoren kenne.
Dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass es gleich zwei Mensch gibt, die Lügen erkennen können, anhand eines einzigen Satzes.
Aber ansonsten ein packender Thriller, den man schnell lesen kann.
Rezensionen von brauneye29:
Chimaira: Malin & Maira von Sabine Giebken
Sehr gut gemachtes Wendebuch
Zum Inhalt:
Malin möchte gesehen werden, vor allem von Yannick, doch irgendwie funktioniert das nicht. Als die Neue, Maira, auftaucht, schöpft sie Hoffnung. Sie soll eine Art Hexe sein, die dich zu etwas anderem machen kann. Maira weiß, was über sie erzählt wird, aber keiner fragt, wer sie wirklich ist oder was sie dafür braucht.
Alle wollen nur ihre Wünsche erfüllt haben. Malin und ihre Familie ist anders und Maira wittert ihre Chance.
Meine Meinung:
Schon die Grundidee des Wendebuchs fand ich spannend, weil eben die komplette Geschichte aus dem jeweiligen anderen Blickwinkel erzählt wird. Und das ist hier in diesem Buch auch extrem gut umgesetzt. Auch wenn in Grunde die gleiche Geschichte erzählt wird, sind beide Geschichten in sich stimmig und irgendwie völlig anders. Malin ist das was man eben ein unsicheres Mädchen nennt, die gerne anders wäre und Maira ist die, die anders und besonders ist und auch damit durchaus so ihre Schwierigkeiten hat. Das Buch ist spannend geschrieben und ich habe tatsächlich zwischendurch völlig vergessen, dass das Buch eigentlich für Jugendliche gedacht ist. Viele Themen sind natürlicherweise eher an Jugendliche gerichtet, aber das ist auch für einen älteren Leser interessant.
Fazit:
Sehr gut gemachtes Wendebuch
Rezensionen von Kate:
Blauäugig von Beate Winter
schuldig oder unschuldig
Richard Wehmeier wird nach seiner Haftentlassung erneut in einen Mordfall verwickelt. Ein Fremder lockt ihn in ein Haus, in dem später die Leiche der fünfjährigen Lisa gefunden wird. Da Wehmeiers Spuren am Tatort entdeckt werden, gerät er wieder unter Verdacht. Nun muss geklärt werden, ob er unschuldig ist und ob der Mord mit dem früheren Fall der getöteten Betti Hein zusammenhängt.
Der kurze, aber intensive Prolog sorgt direkt für Gänsehaut und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und bildhaft, sodass ich schnell in die Handlung hineingekommen bin. Auch die kurzen, immer wieder wechselnden Kapitel haben mir gut gefallen.
Die vielen Perspektivwechsel und Figuren zu Beginn haben mich nicht gestört, auch wenn man dadurch aufmerksam bleiben muss.
Kommissar Kilian Frommelt hat mir gut gefallen. Seine eigenwillige, manchmal unbeherrschte und unstrukturierte Art macht ihn interessant, zusammen mit Hannah bildet er ein gutes Team. Spannend fand ich, dass Frommelt nicht einfach die offensichtlichste Lösung akzeptiert.
Es werden immer wieder neue Fährten gelegt und einige interessante Fragen aufgeworfen. Allerdings waren Täter und Motiv für mich etwas vorhersehbar und am Ende bleiben leider dann doch einige Fragen offen.
Besonders auffällig war für mich die unglaubliche „Blauäugigkeit“ mancher Figuren. Gleichzeitig zeigt die Geschichte sehr gut, wie gefährlich es sein kann, jemanden aufgrund von Vermutungen oder seiner Vergangenheit vorschnell als schuldig abzustempeln.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Die drei Farben der Liebe von Sophie Haydock
Eine Leseempfehlung!
„Sie war noch nie eine Sklavin festgelegter Vorgehensweisen, gleichzeitig betrachtet sie sich nicht als eine Frau, die es mit dem Heiraten eilig hätte. Aber plötzlich ist da dieser Gedanke, den sie nicht recht in Worte fassen kann: Seit sie erwachsen ist, sucht sie nach etwas, dem sie sich verschreiben kann, etwas, das radikalisiert, das mit wilder Kraft vorwärts drängt, das die Welt herausfordert, anders und authentischer zu sein.
Künstler haben mehr Freiheiten als die meisten anderen Menschen, das weiß Amélie. Sie können jenseits der gesellschaftlichen Parameter existieren – mit allen Vor- und Nachteilen. Vielleicht wäre das auch ein Raum für sie selbst, mit ihren eigenen Ambitionen und ihrem Tatendrang. Sie verfügt über ausreichend finanzielle und intellektuelle Mittel, die verhindern, dass dieser Mann sie ins Verderben stürzen kann, und vielleicht, nur vielleicht, wäre sie eine Art Katalysator, um ihn zu mehr Wagemut anzutreiben.“
Eigentlich will die freigeistig erzogene Amélie Noellie Parayre (1872-1958) sich keinem Mann unterordnen, sondern ihm auf Augenhöhe begegnen. Nun, wie es häufig mit Vorsätzen so ist, wirft sie den ihren kurz nach der Hochzeit (1898) mit Henri Matisse (1869-1954) über Bord. Recht schnell haben sie zwei Kinder, aber kaum Einkommen. Während Henri verzweifelt, ist es Amélie, die das Heft in der Hand behält und ihn motiviert. Gleich nach der Hochzeit tritt Maguerite (1894-1982), die vier Jahre alte, uneheliche Tochter Henris aus einer früheren Liebschaft, in das Familienleben. Amélie nimmt das unterernährte Mädchen in die Familie auf.
Marguerite wird neben Amélie eine lebenslange, wichtige Rolle in Henris Leben spielen. Als Jugendliche steht sie ihm Modell, während Amélie den Haushalt schupft, Verträge prüft, Einnahmen und Ausgaben managt, sowie die Launen ihres Mannes ertragen muss. Ach ja, auch Amélie muss ihm Modell stehen. (Eh klar, oder?) Also alles entwickelt sich genau so, wie sie nie leben wollte.
Und dann, nach dem sie endlich zu ein wenig Geld kommen, erkrankt Amélie. Um sie zu entlasten werden diverse Dienstmädchen engagiert, die alle nicht lange bleiben, bis auf eine: 1931 kommt die junge Russin Lydia Delektorskaja (1910-1998), die trotz ihre Jugend ein entbehrungsreiches und gefährdetes Leben hinter sich hat, in den Haushalt, was längerfristig zu einem Fiasko führen wird. Denn Lydia ist neben Amélie und Marguerite die dritte starke Frau im Leben des Künstlers.
Nachdem Amélie überzeugt ist, dass Lydia, trotz des großen Altersunterschieds von 41 Jahren. die Geliebte ihres Ehemannes ist, stellt sie ihn vor das Ultimatum: „Ich oder sie“. Er entscheidet sich für Amélie und Lydia überlebt einen Selbstmordversuch nur knapp. Amélie trennt sich dennoch von Matisse. Wenig später erkrankt Henri Matisse schwer und Lydia kehrt als Pflegerin bis zu seinem Tod zurück.
Amélie wird ein eigenes Leben führen und wie Marguerite die Résistance unterstützen, verhaftet werden und überleben, weil die Alliierten sind inzwischen in der Normandie gelandet und Frankreich von der Nazi-Herrschaft befreit haben.
Nach dem Tod von Henri Matisse werden Amélie und Marguerite sein Vermächtnis fortsetzen, indem sie Werke an Museen spendet und dafür sorgt, dass seine Kunst einem breiteren Publikum zugänglich ist.
Meine Meinung:
Ich habe vor kurzen das Buch „Unsichtbare Musen“ der Autorin Elisa von Hof gelesen, die über zahlreiche Frauen berichtet, die ihr eigenes Leben dem ihres Künstlergemahl oder Liebhaber völlig unterordnen und auf ihr eigenes verzichten oder vergessen. Die drei Frauen, die in „Die drei Farben der Liebe“ dargestellt werden und Henri Matisse zu seinen künstlerischen Höhenflügen verholfen haben, kommen in dem Buch über die Musen nicht vor und Matisse selbst wird nur am Rande erwähnt.
Deshalb habe ich zu Sophie Hayducks Buch gegriffen, das eine Auseinandersetzung mit der Rollenverteilung im Leben von Henri Matisse verspricht. Ich bin nicht enttäuscht worden.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Rollen die die drei Frauen in Henri Matisses Leben spielen, darzustellen. Passend zum jeweiligen Lebensabschnitt des Künstlers steht eine der drei Frauen, Amélie, Marguerite oder Lydia im Zentrum. Nun könnte man einwerfen, ein so großer Künstler wie Henri Matisse brauche einfach mehrere Lebensabschnittspartnerinnen, um seine Kreativität auszuleben. Ich habe Matisse eher als Zaudernden erlebt, der ohne die unkonventionelle Amélie gescheitert wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass Amélie ihren Mann auf ein Podest gehoben und ihn bedingungslos angehimmelt hätte. Eher hat sie ihn angetrieben.
Bezeichnend ist, dass es auf Wikipedia keine eigene Seite für Amélie gibt. Nicht, dass ich Wikipedia für das Maß aller Dinge halte, aber das scheint bezeichnend für Ehefrauen von Künstlern zu sein: Sie werden oft als Muse gesehen, ihr eigentlicher Anteil an den Kunstwerken wird häufig verkannt.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Gut gefallen hat mir, dass Henri Matisse nicht im Zentrum des Romans steht, sondern die drei Frauen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der versucht, den Anteil, den Amélie, Marguerite und Lydia, im Leben von Henri Matisse gehabt haben, zu würdigen, 5 Sterne.
Rezensionen von Sternzauber:
Siggi Silberfisch von Julia Regett
Eine neue Perspektive aufs Fest
Ich mag das Cover von „Siggi Silberfisch – staubige Weihnachten“ sehr, denn es strahlt eine gewisse Festlichkeit, aber auch eine kecke Frische aus. Außerdem dürfen wir LeserInnen Siggi Silberfisch direkt kennen lernen und das mag ich sehr. Erwähnen möchte ich zudem, dass das Buch ein sehr schönes großes Format hat, so dass auch mehrere Kinder gut gemeinsam schauen können und ich mag die matte, leicht raue Oberfläche.
Die Geschichte erzählt von Siggi Silberfisch und seinen Freunden, die eigentlich ganz gemütlich in einem Menschenhaus wohnen, doch dann naht Weihnachten und die Zweibeiner beginnen mit gefährlichen Putzaktionen. Nur durch Zusammenhalt und kreative Lösungen gelingt es den kleinen Tieren sich in Sicherheit zu bringen, doch Dina Papierfischchen fehlt…. Ist sie dem schrecklichen Staubsauger-Monster zum Opfer gefallen?
Dieses Bilderbuch von Julia Regett erwartet junge LeserInnen mit einer ausgefallenen und sehr originellen Weihnachtsgeschichte. Ich finde es toll, dass das Weihnachtsfest hier aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet und aus ungewöhnlichen Blickwinkeln betrachtet wird. Die Ansichten der kleinen Krabbler sind dabei natürlich ganz anders, als die von uns Menschen und es macht großen Spaß sich auf ihre Welt einzulassen.
Für uns gab es an zwei Stellen leider kleine „Logikprobleme“ (z.B. wird sonst nie gestaubsaugt?) und ich persönlich hätte mir auch eine stärkere Botschaft der Geschichte gewünscht. Nichtsdestotrotz hat uns das Lesen und Entdecken viel Spaß gemacht und es führte zu angeregten Gesprächen, z. B. Darüber, ob auch in unsrem Haus kleine Tiere leben. Und das umgetextete Lied am Ende des Buches hat meinen kleinen MitleserInnen sehr viel Spaß gemacht.
Die Bilder sind sehr farbenfroh und detailreich gestaltet, so dass es Einiges zu entdecken gibt. Durch die Tatsache, dass Umrandungen nicht immer genau mit den Farben abschließen, wirken die Bilder außerdem sehr „weich“ und sogar ein wenig wild, aber absolut kindgerecht und auch schön.
Wir haben Siggi Silberfisch und seinen Freunden eine anregende, lustige und schöne Lesezeit zu verdanken, die sich über den Winter und sicherlich auch rund um Weihnachten ausdehnen wird, denn es macht Freude diesen außergewöhnlichen Blickwinkel zu nutzen. Meiner Meinung nach gibt es in zwei Hinsichten etwas Nachbesserungsbedarf, aber wir möchten das Buch trotzdem gerne weiterempfehlen, da die positiven Erfahrungen damit eindeutig überwiegen – viel Freude beim (Vor-)Lesen!
Rezensionen von skiaddict7:
Sirga und Valentin. Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft von Valentin Grüner
Eine besondere Freundschaft
In der Kalahariwüste im Süden Afrikas lebt Valentin als Tierschützer. In einer Auffangstation wird die kleine Löwin Sirga geboren. Ihre Mutter kann sich nicht um sie kümmern, weshalb Valentin und sie Freunde werden. Valentin zieht sie auf und bringt ihr sogar das Jagen bei!
Das Buch ist sehr süss gestaltet und zeigt gut die Freunschaft zwischen Mensch und Tier.
Vergeblich suchte ich in dem Text jedoch, wo sich das ganze zugetragen hat, es wurde immer nur von der Wüste Afrikas gesprochen. Der Klappentext und der Link am Ende des Buches helfen da weiter. Ich finde es wichtig, Afrika nicht als Land darzustellen, sondern das, was es ist: ein diverser Kontinent mit vielen verschiedenen Ländern. Auch hatte ich mir noch ein wenig mehr über Tierschutz und die negativen Seiten von so einer Freundschaft erhofft. Beim Lesen kann man dies mit dem Kind natürlich selber diskutieren. Mein Kind findet das Buch sehr spannend und ist fasziniert von dieser besonderen Freunschaft.
Rezensionen von skiaddict7:
Sirga und Valentin. Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft von Valentin Grüner
Eine besondere Freundschaft
In der Kalahariwüste im Süden Afrikas lebt Valentin als Tierschützer. In einer Auffangstation wird die kleine Löwin Sirga geboren. Ihre Mutter kann sich nicht um sie kümmern, weshalb Valentin und sie Freunde werden. Valentin zieht sie auf und bringt ihr sogar das Jagen bei!
Das Buch ist sehr süss gestaltet und zeigt gut die Freunschaft zwischen Mensch und Tier.
Vergeblich suchte ich in dem Text jedoch, wo sich das ganze zugetragen hat, es wurde immer nur von der Wüste Afrikas gesprochen. Der Klappentext und der Link am Ende des Buches helfen da weiter. Ich finde es wichtig, Afrika nicht als Land darzustellen, sondern das, was es ist: ein diverser Kontinent mit vielen verschiedenen Ländern. Auch hatte ich mir noch ein wenig mehr über Tierschutz und die negativen Seiten von so einer Freundschaft erhofft. Beim Lesen kann man dies mit dem Kind natürlich selber diskutieren. Mein Kind findet das Buch sehr spannend und ist fasziniert von dieser besonderen Freunschaft.
Rezensionen von Ele:
Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten? von Michael Engler
Zwei Freunde die es wissen wollen
Nase & Weis, Sachbuch für Kinder, Michael Engler und Martina Matos 32 Seiten, Baumhaus – Verlag
Zwei Freunde auf acht Pfoten erobern die Welt
Eisbär Weis lebt am Nordpol. Er liebt das Forschen & Experimentieren. Aber manchmal fühlt er sich auch etwas einsam. Eines Tages entdeckt er Nase die kleine neugierige Maus, die alles ganz genau wissen will.
Das ist der Beginn von Freundschaft, Neugier und Experimentierfreude. Die beiden beantworten Fragen, die Kinder zum Staunen bringen.
Zuerst ist mir, die liebevolle Bebilderung dieses Buches aufgefallen, ein Buch welches fesselt durch die niedlichen Bilder, wenn man den Text vorgelesen bekommt. Das Lesealter ab 5 Jahren ist passend, ich könnte mir vorstellen, dass Kinder mit passenden und beigefügten Erklärungen eines Erwachsenen, den Ausführungen des Buches folgen können. Hier wird Wissen altersgemäß dargestellt und vermittelt.
Das Buch ist so gegliedert, als ob ein Wissenschaftler systematisch an ein Problem herangehen würde. Auch die Vorgehensweise wissenschaftlicher Arbeit wird erläutert. Fragen und Vermutungen anstellen, Durchführen von Experimenten, Beobachten Ergebnisse auswerten. Nebenbei werden Grundlagen erklärt, Über den Mond, die Erde, auch Isaak Newtown wird vorgestellt, ebenso der Nordpol. Das ganze auf richtig süße, kindgerechte Weise, aber wissenschaftlich und altersgemäß korrekt. Die inneren Umschlagseiten sind auffallend gestaltet, hier sind Bilder gedruckt, mit Erläuterungen und Erklärungen wie an einer Pinnwand angeheftet.
Ich habe am Wochenende, das Buch mit meinem neugebackenen Schulkind aus der Nachbarschaft getestet. Es hat ihn gefesselt, das meiste hat er auch verstanden, die Anziehungs- und Fliehkraft habe ich weiter erläutert, das ist ein wenig schwierig. Wir waren einen ganzen Nachmittag beschäftigt und mein Nachbarsjunge will jetzt natürlich Forscher werden. Ich finde das Thema Anziehungskraft ein schwieriges Thema, gerade was die Erde/Mond Anziehung betrifft, da war er noch ein wenig überfordert. Insgesamt hat das Buch auf jeden Fall überzeugt. Natürlich durfte er das Buch dann behalten.
Eine sehr lehrreiche und liebevoll, altersgerecht gestaltete Reihen, hier Band Nr. 1. Man kann niemals früh genug beginnen Kinder für die MINT-Fächer zu interessieren. Absolute Empfehlung und 5 Sterne










