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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vobabooks:

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Graceless Heart von Isabel Ibañez

Atmosphärisch und historisch

„Graceless Heart“ ist eine historische Romantasy Geschichte von Isabel Ibañez, übersetzt von Maria Zettner. Um ihren Bruder zu retten gewinnt Ravenna im Jahre 1478 einen Bildhauereiwettbewerb - und muss für die unsterbliche Familie Luni und insbesondere Saturnino arbeiten.
Das war eine atmosphärische historische Geschichte, die ich wirklich gerne gelesen habe.

Ich mochte das italienische Setting in Florenz, das wirklich lebendig mit historischen Punkten verknüpft ist. Zudem gibt es eine spannende Nachtflammen-Magie und so manches Geheimnis. Ravenna ist eine toughe und sympathische Hauptfigur, während Saturnino über lange Zeiten geheimnisvoll und dunkel erscheint. Zudem gibt es auch eine berührende Lovestory. Angenehm und flüssig zu lesen. Die Geheimnisse des Nils Dilogie der Autorin hat mich im Vergleich jedoch noch etwas mehr begeistert, da ich noch mehr mit der Hauptfigur mitfühlen konnte.

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Graceless Heart

Rezensionen von DoraLupin:

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Jetzt beginnt das Leben,1 Audio-CD, 1 MP3 von Alex Schulman

Mitreißend und dramatisch

Nach einem gewalttätigen Vorfall in der Schule wird Vidar vom Lehrdienst suspendiert. Zu Hause findet er in einem alten, vergessenen Pappkarton zufällig die Telefonnummer des alten Sommerhauses der Familie. Als er die Nummer wählt, meldet sich sein Vater, der vor langer Zeit verstorben ist. Vidar hat den 17.

Juni 1986 angerufen, einen Tag aus seiner Kindheit, an dem etwas Entscheidendes passiert ist. Nur was? Immer wieder wählt Vidar diese Nummer, immer wieder landet er beim 17. Juni – es ist, als ob sich eine Falltür in die Vergangenheit öffnet. Währenddessen spitzt sich seine Lage in der Gegenwart dramatisch zu …

Bei diesem Hörbuch fand ich den Klappentext schon sehr interessant und ganauso war das Hörbuch auch- in jeder Weise gelungen und mitreißend! Der Schreibstil ist leicht verständlich aber man muss sich schon auf auf die Geschichte konzentrieren und darauf einlassen. Dies ist mir jedoch nicht schwer gefallen. Man ist ganz dicht an den Charakteren dran, und fragt sich die ganze Zeit was wohl an diesem bedeutenden Tag passiert sein mag. Der junge Vidar als Kind ist so liebenswürdig und man würde ihn einfach gerne in den Arm nehmen.

Aber auch in der Gegenwart passiert einiges und man rätselt was bei diesem Schulvorfall den Ausschlag gegeben hat...

Die ganze Zeit ist eine hohe Spannung gegeben und deshalb wollte ich in jeder freien Minute auch weiterhören und erfahren was denn nun vorgefallen ist. Die Geschichte ist psycholgisch dicht und meisterhaft erzählt, wirklich sehr zu empfehlen!

Auch der Autor hat seine Sache ausgezeichnet gemacht und super vorgelesen. Ich hatte immer Lust das Hörbuch anzumachen. Große Empfehlung von mir.

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Jetzt beginnt das Leben,1 Audio-CD, 1 MP3

Rezensionen von DoraLupin:

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Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Spannung pur- ich bin begeistert!

In einer kalten Novembernacht wird in Kopenhagen eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Kriminalkommissarin Sara Levin und ihrem Partner Janus West bietet sich ein besonders skurriles Bild: Der Körper des jungen Mannes ist mit Eiskristallen bedeckt und auf jedem Augenlid liegt eine antike Goldmünze.

Der Tatort selbst wirkt wie ein Mausoleum, dicke Kerzen erhellen die Szenerie, die sorgsam mit altertümlichen Gegenständen dekoriert wurde.

Schnell stellt sich heraus, dass der Täter eine Vorliebe für die römische Antike zu haben scheint. Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen ...

Eigentlich hatte ich gar nicht so viel von dieser Geschichte erwartet, aber ich wurde wirklich komplett positiv überrascht und bin förmlich durch das Hörbuch geflogen, da ich in jeder freien Minute weiter hören musste!

Der Schreibstil ist einfach und verständlich, daher hatte ich keine Probleme in dieser Geschichte mitzukommen.

Die Charaktere sind ein wenig unkonventionell aber sympathisch, vorallem Janus habe ich schnell ins Herz geschlossen, Sara konnte ich nicht immer in jeder Hinsicht nachvollziehen, aber sie hat auch keine ganz einfache Lebensgeschichte.

Vorallem hat mir aber gefallen, dass sich hier ein sehr spannender Krimi mit Historik verbindet. Man hat einiges über die Prätorianer im alten Rom gelernt und ich fand das super spannend und toll! Solche Krimis darf es gerne öfter geben, die historische Fakten mit Spannung verbinden und deshalb freue ich mich schon auf weitere Teile der Reihe!

Der Sprecher hat sehr gut vorgelesen. Lebendig und sehr mitreißend wollte ich das Hörbuch am liebsten an einem Stück hören. Ich kann es nur empfehlen!

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Der Prätorianer

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Villa von Markus Heitz

Wieder ein gelungenes Buch von Markus Heitz

Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis.

Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen. Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.

Ich habe bereits einige Bücher der Autors gelesen, die im Horror-Fantasybereich angesiedelt sind. Deshalb wollte ich auch unbedingt das neueste Werk lesen und wurde nicht enttäuscht! Gleich zu Anfang konnte er mich in den Bann ziehen mit seiner Geschichte und ich wurde bis zum Schluss sehr gut unterhalten!

Der Schreibstil ist wie immer sehr mitreißend und meist spannend. Immer wieder gibt es die ein- oder andere kleine Länge, aber damit konnte ich persönlich gut leben, denn der Schreibstil ist manchmal etwas ausschweifend.

Der Horror beginnt nicht mit einem großen Knall, sondern ist schleichend. Zunächst ist da nur eine Ahnung das mit diesem Haus etwas nicht stimmt und dieses ungute Gefühl nimmt immer weiter zu bis es dann in einem richtigen Horror gipfelt. Mir hat das sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich das neue Buch des Autors wieder gelesen habe. Ich kann es Horror-Fans empfehlen, gerade die unterschwellige Spannung mögen.

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Die Villa

Rezensionen von jayjay20240906:

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Final Show von Dirk Schmidt

Düstere Seiten im Rock ´n´ Roll Geschäft

Endlich mal wieder ein gutes Buch. Mir hat Final Show von Dirk Schmidt sehr gut gefallen. Es geht um die Rockband Crrowl, bei der immer wieder Bandmitglieder auf mysteriöse Weise ums Leben kommen. Im Mittelpunkt steht Lucy, die neue Social Media Managerin. Vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Mit einigen Sachen rechnet man nicht. Bei manchen Stellen war ich sogar regelrecht überrascht. Manches ist aber auch ziemlich vorhersehbar. An manchen Stellen hat mir leicht die Tiefe gefehlt. Für mich war das Buch aber trotzdem echt klasse zu lesen. Der Schreibstil war flüssig, die Schrift groß genug und es war auch spannend geschrieben, sodass ich nahezu durch die Seiten geflogen bin und das Buch schnell aus hatte. Das Buchcover hat mir auch gut gefallen. Wenn man es aus hat, merkt man irgendwie auch, dass es Sinn macht, also dass es einen roten Faden mit der Geschichte hat.
Wer gerne hinter die Kulissen der Musikbranche blicken möchte und sich ein bisschen dafür interessiert, der wird Final Show lieben.

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Final Show

Rezensionen von Kate:

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Toter Schatten von Leo Born

Solide aber ohne großen Wow-Effekt

Kommissarin Mara Billinsky ermittelt mit ihrem Kollegen Jan Rosen im Mordfall einer Prostituierten. Ein Schmetterling auf ihrem Bein führt zu einem acht Jahre alten Mordfall. Während die Ermittler den Zusammenhang suchen, tobt in Frankfurts Unterwelt ein brutaler Bandenkrieg.

„Toter Schatten“ war mein erstes Buch von Leo Born und gleichzeitig mein Einstieg in die Reihe.

Deshalb hatte ich keinerlei Vorkenntnisse zu den Figuren und konnte ganz unvoreingenommen in die Geschichte starten.

Leider hat mir bei der Geschichte etwas die richtige Thriller-Atmosphäre gefehlt. Zwar geht es stellenweise ziemlich blutig zur Sache, aber trotzdem kam bei mir nicht das Gefühl von echter Spannung und Nervenkitzel auf. Ein bisschen mehr Atmosphäre hätte dem Buch meiner Meinung nach gutgetan.

Sehr gut gefallen haben mir dagegen die unterschiedlichen Perspektiven. Die Wechsel haben für mich ordentlich Dynamik in die Geschichte gebracht und waren einer der Punkte, die mich beim Lesen bei der Stange gehalten haben. Auch die Kapitellängen fand ich angenehm. Der Schreibstil ist klar, verständlich und abwechslungsreich, sodass sich das Buch insgesamt sehr flüssig lesen lässt.

Mit Mara Billinsky und Jan Rosen musste ich zunächst ein wenig warm werden. Mara ist eine Kommissarin mit Ecken und Kanten, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt und hartnäckig an den Fällen dranbleibt. Rosen hat wiederum mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Das war mir persönlich manchmal ein bisschen zu viel, trotzdem haben die beiden als Team gut funktioniert.

Obwohl ich die Reihe bisher nicht kannte, hatte ich keine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Die Figuren werden gut eingeführt und auch ohne vorherige Bände konnte ich der Handlung problemlos folgen.

Beim Inhalt selbst hatte ich allerdings etwas mehr erwartet. Die Gangster-Thematik ist einfach nicht ganz mein Fall und wirkte auf mich stellenweise etwas oberflächlich. Außerdem konnte ich einige Zusammenhänge schon recht früh erahnen, wodurch für mich einiges an Spannung verloren ging.

Die Aufklärung am Ende hat mir dann wieder ganz gut gefallen, allerdings blieb der große Wow-Effekt leider aus.

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Toter Schatten

Rezensionen von youngreaders:

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Aprikosenkind von Judith Merchant

toller Thriller

Das Buchcover und den Farbschnitt finde ich ziemlich verstörend, aber es passt schon irgendwie zu diesem Buch. Von Anfang an hat Judith Merchant mich mit ihrem Schreibstil und dieser Story in ihren Bann gezogen und tatsächlich habe ich diesen Thriller an einem Tag durchgelesen. Weglegen war nahezu unmöglich.

Tolle, raffinierte Wendungen, spannendes und erschreckendes Thema, man fieberte wirklich auf jeder Seite mit. Ich will hier auch eigentlich gar nicht zu viel schreiben, damit ich auch wirklich nichts verrate, denn ich finde dieses Buch muss man von Anfang bis zum Ende ohne irgendeinen Spoiler selbst entdecken. Nun sollten Rezessionen eine gewisse Länge haben, daher versuche ich jetzt nicht zu tief ins Detail zu gehen und trotzdem noch mehr über "Aprikosenkind" zu verraten. Ruby ist ein ganz besonderes Kind und Nathalie kümmert sich wirklich rührend um ihre Tochter mit besonderen Förderbedarf! Doch dann taucht der Leser tiefer ein und schon sind wir in einem großartigen Thriller!

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Aprikosenkind

Rezensionen von @lust_auf_literatur:

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Nach dem Ende von Elisabeth Schmidauer

Unkonventionell erzählte Dystopie

Also Dystopien und apokalyptische  Romane findest du auf jeden Fall sehr viele in meinem Feed und ich bin immer auf der Suche nach dem nächsten Ende der Menschheit, am liebsten in literarischer Ausführung. Natürlich konnte ich dem neuen Roman von Elisabeth Schmidauer nicht widerstehen, denn der Titel „Nach dem Ende“ ist ganz wörtlich gemeint.

Verschiedene apokalyptische Katastrophen, Umweltzerstörung und Krankheiten haben die Menschheit nahe der Ausrottung gebracht und zurück in einen mittelalterlichen Zustand katapultiert. Ob ich dieser Zukunftsversion so zustimmen würde, weiß ich nicht so recht, aber darum geht es in Schmidauers Roman auch gar nicht.

Vielmehr erzählt sie von einer Welt, in der die Menschen wieder komplett auf ihr direktes Umfeld angewiesen und auch begrenzt sind. Jede globale Kommunikation wurde unterbrochen und die verbleibenden Bewohner*innen in den Dörfern und Städten sind auf sich alleine gestellt. Das erfahre ich aus Milas Erzählperspektive, die den ersten Teil des Romans einnimmt.
Der Zusammenbruch der Welt, wie wir sie kennen, liegt da noch nicht so lange zurück. Mila war sich damals als klimaaktivistische Schülerin der bevorstehenden Katastrophe bewusst, aber ihre Familie und der Rest der Welt war zu sehr in ihrem bequemen Alltag gefangen, um sie ernst zu nehmen. Kommt dir bekannt vor? Schmidauers Roman kann durchaus als sehr gesellschaftskritisch angesehen werden.

Jetzt sieht Milas Leben und Zukunft und die ihres Bruders jedenfalls komplett anders aus, aber noch macht man in ihrem Dorf das Beste aus der Situation und versucht sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Doch düstere Vorboten kündigen sich an.


Den weiteren Roman schreibt Schmidauer aus wechselnden Perspektiven und macht verschiedene Zeitsprünge. Damit bricht sie mit meinen Erwartungen und den Erwartungen an einen dystopischen Roman generell. Die Erzählung läuft nicht mehr stringent linear und fordert uns Leser*innen auf, Lücken selbst zu füllen und Querverbindungen zu ziehen. Mit fortschreitendem Verfall der Gemeinschaft wird der Roman immer düsterer und bedrückender. Schmidauer zeigt, wie sich die verbleibenden Menschen entlang der Geschlechterlinie zu spalten beginnen und wie immer mehr Gewalt und eine neue Hierarchie Einzug halten.

Ja, ich finde es bedrückend, weil ich darin gewisse Entwicklungen unserer Gesellschaft gespiegelt sehe, auch ganz ohne Apokalypse.

Wenn du einen abenteuerlastigen Endzeitroman mit konventioneller Erzählstruktur erwartest, wirst du von „Nach dem Ende“ vielleicht enttäuscht. Schmidauers Roman ist für die Spiegelbestsellerliste sicherlich zu speziell und thematisch zu wenig fokussiert erzählt. Mir hat ihr Roman allerdings sehr gut gefallen und ich war überrascht, als ich festgestellt hatte, wie viele die zeitweise als Lehrerin arbeitende österreichische Autorin bereits veröffentlicht hat. Davon werden auf jeden Fall welche auf meine Wunschliste wandern.

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Nach dem Ende

Rezensionen von lu_rkz:

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Scotland Yard Duel - Gesellschaftsspiel & Brettspiel ab 8 Jahre von Matthias Prinz; Thorsten Schlotterbeck

Spannung im Duel

„Scotland Yard Duel“ bringt die bekannte Verfolgungsjagd aus dem Klassiker auf den Spieltisch und ist speziell für zwei Personen ausgelegt. Eine Person übernimmt die Rolle von Mister X, während die andere mit den Ermittlern versucht, ihn aufzuspüren. Dadurch entsteht ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Mister X seine Bewegungen möglichst geschickt verbergen muss, während die Ermittler versuchen, seine Route einzugrenzen.

Besonders gut gefällt mir, dass die Rollen unterschiedlich gespielt werden und sich dadurch jede Partie anders anfühlen kann. Die Regeln sind schnell verstanden, trotzdem muss man seine Züge gut planen. Gerade zu zweit entsteht eine intensive Atmosphäre, weil jeder Zug des Gegners wichtig sein kann.

Ein kleiner Nachteil ist, dass der Spielspaß stark davon abhängt, wie gerne man taktische Verfolgungsspiele mag. Außerdem können Partien etwas vorhersehbar werden, wenn beide Spieler die möglichen Bewegungen und Strategien gut kennen. Insgesamt ist „Scotland Yard Duel“ aber ein gelungenes Zwei-Personen-Spiel für alle, die gerne bluffen, kombinieren und den Gegner auf die falsche Fährte locken.

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Scotland Yard Duel - Gesellschaftsspiel & Brettspiel ab 8 Jahre

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Café Babylon von Christian Buckard

Eine klare Leseempfehlung!

Was im Wien der Zwischenkriegszeit das Café Herrenhof oder das Café Central ist, nämlich ein „Wohnzimmer“ für Exilanten, Literaten, Künstler und sonstige Heimatlose, ist in Berlin das Romanische Café. Wie der Titel „Café Babylon“ andeutet, ist dieses Kaffeehaus temporäre Heimat zahlreiche interessante Menschen unterschiedlicher Herkunft, weshalb ein babylonisches Sprachengewirr herrscht.

Autor Christian Buckard lässt die zwanzig Jahre zwischen 1913 bis 1933 Revue passieren. Das Buch ist nicht nur die Geschichte einer Berliner Institution sondern auch jene von den Besuchern und den Kellnern. Wir treffen das Who ist Who der damaligen Gesellschaft von Filmregisseuren wie Erich Pommer und Billy Wilder über den „rasenden Reporter“ Egon Erwin Kisch, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Max Schmeling sowie starke Frauen wie Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Elisabeth Bergner.

Über die Frauen hätte ich gerne noch mehr gelesen, gibt ihnen das Café in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Machtergreifung Hitlers eine bis dahin nie gekannte Freiheit.

1933 ist Schluss, Schluss mit der Weimarer Republik, Schluss mit der Freiheit der Kunst, der Literatur und der Menschen, Schluss mit dem Treffen der Intellektuellen im Romanischen Café. Sie werden von den neuen Herrschern verfemt, verfolgt, vertrieben und ermordet. Das Gebäude des Romanischen Cafés wird durch einen Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut. An seiner Stelle in der Tauentzienstraße 9-11 ist heute das Europa Center zu finden, in dem interessierten Besucher mit einigen Ausstellungen das Romanische Café vorgestellt wird.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Biografie einer Institution 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Café Babylon