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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Im Sommer der Wildbienen von Nina Mayen

Wenn das Summen im Kopf aufhört

Dieses Buch ist nicht nur wunderschön, sondern auch wunderbar geschrieben. Es ist eine äußerst feine Erzählung über eine junge, autistische Frau, die gequält von Panikattacken, auf das Land flüchtet. Das Dorfleben und das alte Haus ihrer Oma halten viele Überraschungen bereit. Immer wieder muss sich Flora überwinden und neue Umgangs- und Bewältigungsmöglichkeiten finden.

Die Geschichte ist äußerst liebevoll und behutsam erzählt. Man kann Floras schwierige Momente jederzeit nachvollziehen, und das Verständnis für sie wächst mit jeder Seite. Ich habe den Einblick in das Innenleben, die Denkweise und die Herausforderungen der Protagonistin als sehr bereichernd empfunden.

Im Buch wurde aber nicht nur Flora sehr liebevoll gezeichnet, sondern auch alle anderen Figuren. Ich liebe ja Charaktere mit Ecken und Kanten, und davon gibt es hier genug.

Da ich selber erkrankt bin, mag ich auch Bücher, die diese Inhalte thematisieren. Für mich hält dieses Buch, was die Aufmachung verspricht. Es ist ein tolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Von mir gibt es deshalb ganz klar 5 Sterne!

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Im Sommer der Wildbienen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Im Sommer der Wildbienen von Nina Mayen

Wenn das Summen im Kopf aufhört

Dieses Buch ist nicht nur wunderschön, sondern auch wunderbar geschrieben. Es ist eine äußerst feine Erzählung über eine junge, autistische Frau, die gequält von Panikattacken, auf das Land flüchtet. Das Dorfleben und das alte Haus ihrer Oma halten viele Überraschungen bereit. Immer wieder muss sich Flora überwinden und neue Umgangs- und Bewältigungsmöglichkeiten finden.

Die Geschichte ist äußerst liebevoll und behutsam erzählt. Man kann Floras schwierige Momente jederzeit nachvollziehen, und das Verständnis für sie wächst mit jeder Seite. Ich habe den Einblick in das Innenleben, die Denkweise und die Herausforderungen der Protagonistin als sehr bereichernd empfunden.

Im Buch wurde aber nicht nur Flora sehr liebevoll gezeichnet, sondern auch alle anderen Figuren. Ich liebe ja Charaktere mit Ecken und Kanten, und davon gibt es hier genug.

Da ich selber erkrankt bin, mag ich auch Bücher, die diese Inhalte thematisieren. Für mich hält dieses Buch, was die Aufmachung verspricht. Es ist ein tolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Von mir gibt es deshalb ganz klar 5 Sterne!

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Im Sommer der Wildbienen

Rezensionen von verhei:

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Mit anderen Augen von Jane Tara

eine Gesellschaftskritik transportiert durch eine spannenden Idee

Eines Morgens bemerkt Tilda Finch, 52 Jahre alt, dass sie ihren kleinen Finger nicht mehr sehen kann, aber ihn noch spürt. Nach einigen Untersuchungen bei Ärzten steht fest, sie leidet unter Unsichtbarkeit. Eine Krankheit, die vor allem Frauen ab einem bestimmten Alter betrifft und in verschiedenen Stadien auftritt – man wird übersehen, Körperteile verschwinden und schließlich verschwindet man selbst.

Eine wirkliche Heilung ist nicht bekannt, allerdings scheint die Krankheit auch kaum erforscht zu sein. Tilda erkennt, wie sie über die Jahre ihre eignen Wünsche und Emotionen zurückgestellt hat und wie auch ihre eigene Kindheit sie beeinflusst. Auf Anregung ihrer Freundin, beginnt sei bei Selma, einer Vorreiterin in diesem Bereich, eine Therapie.

Ein Buch, das ein Thema aufgreift, dass auch in der Realität wirklich auftritt, jedoch hier mit etwas mehr künstlerischer Freiheit. Man erkennt, dass Frauen oft sehr strikt mit sich selbst sind, was Aussehen und Erwartungen betrifft. Oft auch übersehen werden, und um des Friedens willen so manches hinnehmen.

Hier begleitet man Tilda auf einer Reise in ihre eigene Vergangenheit und generell zu sich selbst. Man merkt, wie schwer ihr der Einstieg fällt und wie mutlos sie auf Grund der Erkrankung auch teilweise ist. Selma hält ihr einen Spiegel vor und regt sie zu einer Reise zu sich selbst an, die auch unangenehm und schwierig für Tilda ist. So z.B. der Weg in die Meditation, etwas das Tilda bisher belächelt hat.

Generell ist der Schreibstil leicht, humorvoll und flüssig, so dass man sich leicht in Tilda und ihre Lieben hineinfühlen kann. Die Charaktere, auch die Nebencharaktere starten sehr stark, leider verliert man so manche im Laufe der Geschichte. Leider wird auch das Konstrukt der Unsichtbarkeit nicht immer konsistent geschildert, oder war zumindest von mir ab der zweiten Hälfte nicht mehr vollumfänglich zu verstehen.

Ein Roman, der den Fokus auf ein wichtiges Thema richtet, jedoch für mich nicht vollkommen logisch war in seiner Erzählwelt.

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Mit anderen Augen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Spätsommerglück von Heike Abidi

Dieses Buch ist wie ein warmer Sommerregen

Ein neues Buch von Heike Abidi ? Ganz klar, das musste ich lesen. Dass ich die Bücher der Autorin sehr, sehr mag, ist kein Geheimnis. Dieses Mal hat Heike Abidi uns mitgenommen nach Schweden :
Hannah hat seit dem Tod ihres Mannes vor fünf Jahren einfach nur weitergemacht : Die Arbeit und Ihr Sohn samt Schwiegertochter sind ihr Hauptbestandteil, aber irgendwann fragt sie sich immer öfter, ob das Leben nicht noch mehr für sie bereithält.

Als Leih-Oma reist sie zu einer Familie in Schweden und begegnet dort vielen Menschen, Orten und auch sich selbst. Sie geht mit Mut, Offenheit und Hoffnung in diese neue Lebenssituation und Hannah selbst ist sich sicher, das wird eine tolle Zeit – bis sie Opa Anders kennenlernt, der findet, dass Hannahs Aufenthalt ziemlich unnötig ist.
In dieses Buch bin ich gestartet und war nach der ersten Seite drin ! Diese Geschichte hat mich ein- und mitgenommen, entführt nach Schweden und in die Welt von Hannah, die von Mut, Größe und Hoffnung geprägt ist.
Alle Figuren sind so wundervoll dargestellt ( sogar der Hornochse Opa Anders ), dass sie mich als Teil der Geschichte haben fühlen lassen, so lebendig und authentisch hat Heike Abidi sie beschrieben.
In Schweden war ich noch nie, aber die Autorin hat einen so unvergleichlichen Schreibstil und das Talent, alles so wunderschön zu beschreiben, dass ich zu jeder Szene ein klares Bild vor Augen hatte.
Dieses Buch ist wie ein warmer Sommerregen, eine Streicheleinheit für das Herz – so voller Glück, Wärme und Magie, dass es mein Herz total berührt hat. Ein Highlight meines Lesejahres ! Eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung von ganzem Herzen dafür !
Das Buch Spätsommerglück von Heike Abidi ist am 01. Mai beim Penguin Verlag erschienen.

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Spätsommerglück

Rezensionen von ekiam:

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Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen

Gelungenes ABC-Buch für kleine Fahrzeugfans

„Mein ABC der Fahrzeuge“ ist ein gelungener Sonderband der beliebten Reihe Wieso? Weshalb? Warum?. Auch in diesem Band wird Wissen wieder kindgerecht und spielerisch vermittelt. Auf 12 Doppelseiten entdecken Kinder mehr als 150 Fahrzeuge und lernen dabei ganz nebenbei das ABC kennen. Zu vielen Buchstaben gibt es gleich mehrere Fahrzeuge zu entdecken, die altersgerecht erklärt werden.

Dass für den Buchstaben X kein passendes Fahrzeug gefunden wurde, wird übrigens charmant und originell gelöst.

Besonders schön ist die überraschend kreative Auswahl der Fahrzeuge, die weit über die typischen Klassiker hinausgeht. Schon das Cover zeigt, dass hier nicht nur Bagger und Feuerwehrfahrzeuge vorkommen, sondern auch eine Drohne oder – ganz besonders niedlich – das Rutscheauto.

Wie man es aus der WWW-Reihe kennt, sind die Illustrationen farbenfroh, detailreich und liebevoll gestaltet, ohne dabei überladen zu wirken. Kinder können lange darin stöbern und entdecken immer wieder kleine Einzelheiten. Die bekannten Klappen sorgen zusätzlich für spielerische Überraschungen und laden dazu ein, das Buch immer wieder neu zu erkunden.

Ein besonderes Extra ist das große Buchstaben-Fahrzeuge-Poster, das das Thema noch einmal schön aufgreift und eine tolle Ergänzung zum Buch darstellt.

Insgesamt ist „Mein ABC der Fahrzeuge“ ein rundum gelungenes Sachbilderbuch, das spielerisch Wissen vermittelt, die Neugier weckt und kleinen Fahrzeugfans garantiert viel Freude bereitet.

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Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge

Rezensionen von Leser:

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Flutrache von Heike van Hoorn

Die Spur führt in die Vergangenheit

Dieser Krimi bringt auf jeden Fall viel Diskussionsstoff mit sich.

Ich fand ihn unterhaltsam, spannend und auch mal humorvoll. Die Geschichte hat einen guten Rahmen, Spuren in die Vergangenheit und die Ermittlungsarbeit ist groß angelegt.

Manchmal ist es ein bisschen viel, da hätte ich mir etwas weniger gewünscht.

Die vielen Namen, Personen, Schauplätze muss man erstmal sortieren, vor allem als Quereinsteiger.

Alles in allem, mit ein paar Abstrichen, sorgt der Krimi für ein paar aufregende Lesestunden.

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Flutrache

Rezensionen von Lesender:

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Flutrache von Heike van Hoorn

Krimi mit historischem Hintergrund

Der vierte Fall für Kriminalkommissar Stephan Möllenkamp und die Lokaljournalistin Gertrud Boekhoff.

Die Grundidee fand ich gut, wie alles zusammenkommt, wie es anfing und zu diesem Ende geführt hat. Ein bisschen weniger wäre hier aber mehr gewesen, Es gibt so viele Schauplätze, dass ich schon aufpassen musste, um nichts durcheinanderzubringen.

Dieser Krimi war sehr umfangreich, was Hintergründe, Vergangenheit, Ermittler, Täter, Opfer, Verdächtige.....mit sich brachte.

Es gab spannende Momente, witzige Szene, private Einblicke und natürlich die umganfreiche Arbeit der Polizei. Die Ermittlungen führten zurück in DDR-Zeiten und gaben auch Einblicke in die Gegenwart der Geschichte.

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Flutrache

Rezensionen von Shilo:

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Luise. Die Erprobung des Abschieds von Monica Brandis

Spuren eines Familienlebens

Manchmal bleibt nach einer Lektüre nicht eine große Handlung im Kopf, sondern eher ein Geflecht aus Stimmen und Erinnerungen. Genau so wirkt dieses Buch, das sich Schritt für Schritt durch eine Familiengeschichte bewegt und dabei immer wieder zwischen persönlichen Erzählungen und historischen Einschnitten wechselt.

Die Gespräche mit Luise geben dem Ganzen eine besondere Nähe. Es hat etwas Unmittelbares, wenn Erinnerungen nicht nur erzählt, sondern fast wie festgehaltene Gesprächsfetzen wirken. Dadurch entsteht das Gefühl, sehr nah an dieser Lebensgeschichte zu sein, ohne dass alles streng sortiert oder glatt wirkt.
Innerhalb der Familie zeigt sich schnell, dass jeder anders mit den Umständen umgeht. Manche fügen sich, andere brechen innerlich weg oder müssen neu anfangen. Das passiert nicht laut oder dramatisch, sondern eher still, manchmal fast nebenbei erzählt, und genau das macht es schwerer als erwartet.
Die geschichtlichen Hintergründe ziehen sich durch viele Abschnitte. Es ist viel auf einmal, manchmal auch dicht, und genau dadurch spürt man, wie eng persönliche Leben und große Ereignisse miteinander verflochten sind. Es bleibt kein leichter Lesefluss, eher ein Stück Leben, das sich in vielen kleinen Bruchstücken zusammensetzt.
Am Ende bleibt keine klare Schlussnote, sondern eher ein ruhiger Nachklang. Einige Szenen bleiben hängen, andere verschwimmen, und genau das wirkt passend zu der Art, wie hier erzählt wird. Es ist keine Geschichte, die man schnell „wegliest“, sondern eine, die sich eher im Rückblick sortiert.
4 Sterne

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Luise. Die Erprobung des Abschieds

Rezensionen von ReiShimura:

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Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Düster, magisch und leider etwas chaotisch

Das wunderschön gestaltete Cover war bereits ein echter Hingucker und nach kurzer Lektüre des Klappentextes war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Eine magische und fesselnde Geschichte die Romantik und Rätsel miteinander verbindet klang einfach erfolgsversprechend. Leider konnte sich dieser Eindruck nicht bis zum Ende des Buches halten und deswegen kann ich dem Buch auch nur eine mittelmäßige Bewertung geben.

Dabei hat alles gut angefangen. Der Einstieg ins Buch ist mir leichtgefallen und die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen. Von Anfang an ist das rätselhafte spürbar, man weiß noch nicht so genau wo die Reise hingehen wird, will aber unbedingt ein Teil davon sein. Je weiter die Geschichte allerdings fortgeschritten ist umso unsicherer war ich mir ob ich die Reise wirklich vollenden möchte.

Dies lag aber nicht am Schreibstil der Autorin Alexandra Bell. Diesen empfand ich als sehr angenehm und leicht lesbar. Ich fand es schön, wie viel Wert sie auf die kleinen Details legt und ihre Beschreibungen der diversen (magischen) Objekte war äußerst ansprechend. Ich konnte das Hotel und seine Gäste wirklich vor meinem inneren Auge sehen. Dafür bekommt sie auf jeden Fall Pluspunkte bei mir.

Bereits in der Beschreibung des Buches war von Zeitreisezimmern die Rede. Daher habe ich mich vor dem Lesen bereits auf den einen oder anderen zeitlichen Sprung eingestellt. Dennoch muss ich sagen, dass die Fülle an zeitlichen Sprüngen mich zwischendurch ein wenig überfordert hat. Wobei es weniger die Wechsel der Zeit waren, sondern wie alles miteinander zusammenhängt. Zeitreisen sind ein komplexes Thema und mir ist bewusst, dass dies nicht so leicht zum Beschreiben ist. Hier hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Autorin sich zwischendurch selbst nicht mehr richtig zurechtgefunden hat, denn an mancher Stelle gab es für mich einige logischen Lücken.

Die Charaktere vor allem natürlich Eve und Max sind interessant und ihre Geschichte hat mich fasziniert. Leider muss ich aber auch sagen, dass mich Eve an vielen Stellen genervt und frustriert hat. Meiner Meinung nach hat sie zu viele Dinge einfach hingenommen und zu wenig hinterfragt. Eine wirkliche Charakterentwicklung war für mich auch nicht spürbar.

Besonders überrascht hat mich allerdings die Stimmung des Buches. Diese war nämlich viel düsterer und dunkler als ich es mir gedacht hatte. Wenige Passagen hatten sogar einen Horrorcharakter, was überhaupt nicht meinem persönlichen Geschmack trifft.
Alles in allem war es für mich ein durchwachsenes aber dennoch interessantes Leseerlebnis. Möglicherweise werde ich das Buch sogar noch ein zweites Mal lesen. Eventuell verstehe ich beim zweiten Mal manche Dinge besser und die ganze Geschichte ergibt mehr Sinn für mich.
Wer auf der Suche nach einem magischen Roman mit vielen Zeitsprüngen ist, sich durch eine sehr verworrene Handlung nicht abschrecken lässt und auf düstere Atmosphären steht, sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

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Das White Octopus Hotel

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Die Mitternachtsreise von Matt Haig

Die Reise eines Lebens

Dies ist der zweite Band aus der *Die Mitternachtsbibliothek* Buchreihe und ich kenne das erste Buch nicht – leider. Am Lesegenuss ändert das für dieses Buch hier gar nichts ( die Bücher sind auch einzeln sehr gut zu lesen )– aber ich muss gleich vorweg spoilern, dass ich die Mitternachtsreise so toll finde, dass ich mir die Mitternachtsbibliothek direkt bestellt habe.

Der Schreibstil von Matt Haig ist flüssig und einnehmend, schon direkt zu Beginn wird man in den Sog des Buches gezogen :
Wilbur, am Ende seines Lebens angekommen, tritt die letzte Reise an – aber in Form einer Zugfahrt, die ihn durch all die Momente seines Lebens führt, die ihn geprägt haben. Wunderschöne Momente, an die er sich gerne zurück erinnert und die sein Herz glücklich gemacht haben, aber auch Momente, die schlimm und traurig waren und in denen er so viel verloren hat.
Schon der Klappentext hat mich so angesprochen und ich muss sagen, die Geschichte ist so gefühlvoll und empathisch, wie ich sie mir vorgestellt habe. Leise Töne, die sich ins Herz schleichen, Emotionen, die der Autor so gut versteht in Worte zu packen und den Leser / die Leserin mitfühlen lassen – davon lebt das Buch.
Ein Buch über das Leben, die Liebe, Reue und das Loslassen, das sehr zum Nachdenken anregt und auch nachklingt – das Buch beendet man nicht und hat es dann auch aus dem Kopf…. Die Geschichte bleibt.
Mich hat das Buch sehr berührt und ich konnte mich in einigen von Wilburs Momenten wiederfinden. Emotional packend und wunderschön von Matt Haig geschrieben, gebe ich dem Buch eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung.
Die Mitternachtsreise ist am 21. Mai 2026 beim Droemer Knaur Verlag erschienen.

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Die Mitternachtsreise