Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Die Klippe - Ort ohne Wiederkehr von S. K. Tremayne
Packender Psychothriller
Die Bücher von S.K. Tremayne haben alle eine so spezielle und düstere Atmosphäre, von der ich mich gerne mitreißen lasse – deshalb war ich auch sehr neugierig auf sein neues Buch „Die Klippe“.
Schon das Cover vermittelt eine düstere Stimmung und lässt erahnen, was den Leser / die Leserin erwartet :
Karenza hat ein schreckliches Schicksal hinter sich, sie hat ihre kleine Tochter verloren.
Seitdem hat sie sich an die einsame Küste Cornwalls zurückgezogen und versucht, mit dem Verlust zu leben. Ihr Ex-Mann, der als Staatsanwalt arbeitet, bitte sie in einem komplexen Fall um Hilfe und da es sich um Kinder handelt, die Hilfe benötigen, willigt sie ein. Schritt für Schritt wird Karenza in diesen mysteriösen Fall gezogen und weiß bald selbst nicht mehr, was die Wahrheit ist, oder ob es unfassbare und übernatürliche Dinge sind.
Schon von den ersten Seiten an, habe ich den Sog der Geschichte gespürt; Karenza ist einfach eine tolle Figur und ihr Schicksal, die eigene Tochter verloren zu haben, berührt sehr – so baut man ganz natürlich einen tollen Bezug zu ihr auf. Der Fall selbst ist sehr spannend konstruiert, viele Wendungen und falsche Fährten haben mich beim Lesen komplett die Spannung fühlen lassen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Von mir gibt es dafür eine ganz klare Empfehlung – ein packender Psychothriller, der einen mitreißt und für große Spannung sorgt !
Das Buch *Die Klippe* von S.K. Tremayne ist am 03. August 2026 beim DroemerKnaur Verlag erschienen.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Fremde von Belle Burden
Mutiges und bewegendes Buch
In ihrem Debüt "Fremde" erzählt die amerikanische Autorin Belle Burden die Geschichte ihrer Ehe. Das Buch ist im Januar 2026 in den USA erschienen und stand dort monatelang auf der Bestsellerliste der "New York Times".
Die Ich-Erzählerin Belle und ihr Ehemann James beschließen im März 2020, wegen der Pandemie vorübergehend von ihrem Wohnsitz in New York in ihr Ferienhaus auf Martha's Vineyard zu ziehen.
Von dort aus werden sie im Homeoffice arbeiten, Belle als Anwältin, James als Hedgefondsmanager. Die beiden gemeinsamen Töchter Carrie und Evie begleiten sie, ihr Sohn Finn bleibt mit seinem Freund und dessen Eltern auf Long Island. Die Familie verbringt harmonische Tage, es wird gemeinsam gegessen, man geht spazieren, nachmittags brennt ein Feuer im Kamin. Wenige Tage nach ihrer Ankunft erhält Belle einen Anruf von einem Fremden, der ihr mitteilt, dass ihr Mann eine Affäre mit seiner Frau habe. Damit konfrontiert, beteuert James, dass er Belle liebe und die Affäre vorbei sei. Am nächsten Morgen eröffnet er seiner Frau, dass er beschlossen habe, sich scheiden zu lassen. Wenig später verlässt er das Haus. Für Belle bricht eine Welt zusammen ...
Belle Burden verarbeitet in ihrem Buch das Ende ihrer Ehe, die 1999 geschlossen wurde, für die Ewigkeit, so schien es damals. Sie passten perfekt zusammen, die drei Wunschkinder werden geboren, und Belle gibt ihren Beruf auf, um sich der Familie zu widmen. Sie ist glücklich als Vollzeitmutter, engagiert sich ehrenamtlich gegen häusliche Gewalt und vertritt jugendliche Einwanderer. James macht Karriere, bald steht für ihn die Arbeit an erster Stelle. Er hat immer weniger Zeit für seine Familie und kommt erst am späten Abend nach Hause.
Offen und ehrlich beschreibt die Autorin nicht nur die Jahre mit James, sie lässt neben ihrer eigenen Vergangenheit auch die ihrer Eltern in das Buch einfließen. Sie stammt aus einer wohlhabenden New Yorker Familie, ist die Tochter eines Politikers und einer Stadtplanerin. Kurz vor ihrem 50. Geburtstag steht sie vor den Trümmern ihrer Ehe. Ein schmerzhafter Prozess der Loslösung von dem Mann, den sie zu kennen glaubte, beginnt. Während James' Familie sich von Belle lossagt und den Kontakt zu ihr abbricht, stehen ihre Freundinnen, ihre Mutter und die Stiefmutter fest an ihrer Seite. Anfangs am Boden zerstört, sich ständig nach dem Warum fragend und ohne jegliches Selbstwertgefühl, gelingt es der schüchternen Belle nach und nach, sich mutig der neuen Situation zu stellen. Sie kämpft für ihre Rechte und gewinnt ihre Identität und ihr Leben zurück.
Ich habe das fesselnde Buch sehr gern gelesen, es ging mir unter die Haut und hat mich zutiefst berührt. Belles Verzweiflung, ihren Schmerz und ihre Trauer konnte ich gut nachempfinden. Ich habe ihr gewünscht, dass sie es bald schafft, sich innerlich von dem Menschen zu lösen, der sie nach 20 scheinbar glücklichen Ehejahren völlig emotionslos verlassen hat.
Es hat mich erschüttert, dass James auf das Sorgerecht für die Kinder verzichtete und den Kontakt zu ihnen auf ein Minimum reduzierte. Ein Treffen pro Woche reichte ihm. Nie durften sie bei ihm übernachten, nie machte er Urlaub mit ihnen.
Verwundert hat mich Belles Naivität im Zusammenhang mit dem auf James' Wunsch hin geänderten Ehevertrag. Sie übersah erste Warnsignale und überließ ihrem Mann sämtliche finanziellen Angelegenheiten.
Gut gefallen hat mir, dass die Autorin ihre Geschichte mit viel Empathie, dabei aber auch vollkommen sachlich und ohne Schuldzuweisung erzählt.
Absolute Leseempfehlung für dieses großartige und mutige Buch, das in Kürze mit Gwyneth Paltrow als Produzentin und Hauptdarstellerin verfilmt wird.
Rezensionen von isa_mw:
Dem Meer entgegen von Lidija Hilje
Ehrlich und schmerzhaft
Dieses Buch fällt definitiv in die Kategorie „Hätte ich es gelesen, wenn ich es nicht in der Verlosung gewonnen hätte? Eher nicht.“ Umso glücklicher bin ich, dass es nun doch dazu kam. Lidija Hilje hat in ihrem Roman „Dem Meer entgegen“ viele Themen verbunden, die mich persönlich nur gering bis gar nicht tangieren.
Hinzu kommen Missverständnis oder gar Verständnislosigkeit gegenüber der Hauptprotagonistin Ivona, welche ich nicht nur einmal schütteln und mit einem „Denk doch einfach mal vorher drüber nach“ konfrontieren wollte. Trotz alledem hat mich jedes Kapitel auf eine neue Art und Weise berührt - womöglich, weil ich als Frau mit vielen der Themen, mit denen Ivona zu kämpfen hat, auch bereits meine Erfahrungen habe.
Ivona kommt in ihre Heimatstadt zurück und wohnt mit ihrem schwerkranken Vater zusammen. Die beiden verbindet vor allem eine Blutsverwandschaft und die Arbeit im gleichen Betrieb, welchen der Vater einst aufbaute und durch schwierige Zeiten manövrierte. Der Generationenkonflikt zeigt sich daran, dass sie laut Ivona in einer „neuen Zeit mit neuen Problemen“ leben, wohingegen der Vater überzeugt ist, jedwede Situationen in der Vergangenheit schon einmal gemeistert zu haben - egal ob Finanzkrise oder gar Kriege. Ivona ist ohnehin unglücklich in diesem Job, da sie als studierte Biologin, welche in ihrem Ort jedoch seit Jahren keine Anstellung findet, von ganz anderen Aufgaben träumt. So bekommt man als Leser:in Einblick in eine Familie, welche nach konservativen Familienvorstellungen zusammenlebt und gleichzeitig völlig aneinander vorbei.
Vordergründiger kämpft Ivona jedoch mit anderen Themen: ihre große Liebe Vlaho, welche sie aus einem zu Beginn unbekannten Grund nach einigen Jahren Ehe aus einem sehr liebevollen Grund verlassen hat, wohnt ebenfalls in der Heimat - glücklich verheiratet mit seiner neuen Frau Marina, welche er ursprünglich als gute Freundin seiner Ex-Frau kennenlernte. Die beiden leben das kroatische Idealleben: Glücklich verheiratet und gesegnet mit zwei Kindern. Doch zeigt sich schnell, dass dieses Leben nicht für alle Personen ideal ist. Aus einer anfänglich beinahe schon krankhaft wirkenden Liebe und Sehnsucht wird durch den Aufbau der Story schnell eine Liebesgeschichte, die mitreißt und schmerzt, obwohl man selbst kein Teil derer ist.
Ganz besonders ist für mich, wie Lidija Hilje es schafft, Probleme der Protagonistin aufzubauen und für die Leser:innen spürbar zu machen. Durch die sehr gelungene und greifbare Darstellung der Beziehungen der einzelnen Personen, kann man sich enorm schnell einfühlen und wird beinahe schon ein Teil des engsten Kreises. Die Hauptthematik des Buches und auch der Trennungsgrund der Protagonistin Ivona von ihrer großen Liebe Vlaho. Ohne diese zu spoilern möchte ich hervorheben, wie gut die Arbeit der Autorin für mich ist: Sie ist in der Lage, ein Thema, mit dem ich selbst noch keine Berührungspunkte hatte und dessen Intensität ich persönlich als Frau mit anderen Idealvorstellungen kein Stück nachvollziehen kann, so darzulegen, dass ich selbst mittrauere und ständig den Tränen nah war. Dieser Fakt hat mich schnell vom Schreibtalent der Autorin überzeugt.
Generell gefiel mir der Schreibstil sehr gut: die Metaphern und Vergleiche passten sehr gut und haben die Stimmung der Situationen im Buch hervorragend übertragen können, ohne dass es zu poetisch wurde. So wurde der Roman mit seinen knapp 400 Seiten ein Buch, welches ich innerhalb weniger Tage lesen konnte und vor allem wollte.
All diese Punkte werden meiner Meinung nach im Cover vereint: eine Frau, die nahbar und zugleich völlig verschlossen und unerreichbar erscheint. Damit ist die Protagonistin Ivona ideal getroffen und künstlerisch passend verewigt.
Mein Fazit: ein Buch, das ich in einer Buchhandlung vermutlich nicht mitgenommen hätte - umso glücklicher bin ich, es gelesen und mich einer Geschichte geöffnet zu haben, deren Bedeutung für mich im Alltag kaum von Bewandtnis ist. Den Punkt Abzug bekommt es von mir, da sich gewisse Themen auch in ihren Ausdrücken wiederholen, wodurch in einigen wenigen Momenten die Glaubwürdigkeit leidet.
Rezensionen von B.W.:
Alpine Vitalküche von Karin Hofinger
Frischer Wind aus den Bergen
Nicht ein, nein, das perfekte Kochbuch für alle, die sich gesund und nachhaltig ernähren wollen.
Viel Mehr als ein Kochbuch,- ein Lebensbuch mit wunderschönen Naturlicht-Fotografien, welche die alltagstauglichen Gerichte
meisterhaft in Szene setzen.
Zwischen den Rezepten darf man sich immer wieder über spannende Texte freuen, die von Hintergründen der Landwirtschaft in der
Alpenregion erzählen.
Das sorgt für eine wunderbare Tiefe beim Lesen.
Der Autorin und dem Fotografen ist ein Gesamtkunstwerk für Körper, Geist und Seele gelungen!
Rezensionen von ReiShimura:
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein
Spannender Auftakt mit magischem Potenzial
Sophie Oldensteins Debütroman besticht durch eine geballte Ladung Spannung und Action. Die magischen Elemente geben dem Buch noch einen besonderen Touch. Ein sehr guter Auftakt der Reihe, der Lust auf mehr macht.
Die Autorin greift in diesem Buch auf viele bekannte und bewährte Elemente zurück.
Dennoch schafft sie es, der Geschichte ihren eigenen, ganz persönlichen Stempel zu geben und etwas Besonderes zu erschaffen. Leider gab es aber auch die eine oder andere Unstimmigkeit in der Handlung, daher bekommt das Buch von mir nicht die volle Punktezahl.
Die Internatsschule Ashfield Academy hat bei mir für einige Überraschung gesorgt. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Zauberschule handelt. Dies ist aber nicht der Fall, wenn es auch einige magisch begabte Schülerinnen und Schüler gibt. Die Kombination finde ich sehr spannend, wobei mir nach dem ersten Band nicht ganz klar ist, ob der Lehrkörper von den magischen Fähigkeiten weiß. Gleiches gilt für die anderen Schülerinnen und Schüler. Hier hätte ich mir ein paar erklärende Worte gewünscht, da so einfach viele offene Fragen geblieben sind.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und an die empfohlene Altersgruppe angepasst. Die Sätze sind recht einfach gehalten. Dennoch verzichtet Sophie Oldenstein nicht auf ausführliche Beschreibungen. Die Schule und die Umgebung kann man sich gut vorstellen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie noch ein wenig mehr Zeit und Energie in die Erklärung der Welt investiert hätte. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies in den weiteren Bänden der Fall ist.
In diesem Band wird nur eine überschaubare Anzahl von Personen eingeführt. Nicky, Agatha, Pauly und Shu sind eine interessante, aber auch eine recht klischeebehaftete Truppe. Das Zusammenspiel der Charaktere funktioniert und man merkt deutlich, dass alle ihre Stärken und Schwächen haben. Dennoch fand ich die Verhaltensweisen zwischen den Personen manchmal ein wenig zu hart. Der Umgangston ist für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu rau.
Alles in allem ist dies eine solide Mischung aus Kriminalfall, Fantasyroman und Internatsgeschichte. Die Academy bietet noch einiges an Potential und es bleibt noch ein wenig Luft nach oben. Dennoch macht das Buch Lust darauf, die Reihe weiterzuverfolgen.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit viel Spannung sind.
Rezensionen von ReiShimura:
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein
Spannender Auftakt mit magischem Potenzial
Sophie Oldensteins Debütroman besticht durch eine geballte Ladung Spannung und Action. Die magischen Elemente geben dem Buch noch einen besonderen Touch. Ein sehr guter Auftakt der Reihe, der Lust auf mehr macht.
Die Autorin greift in diesem Buch auf viele bekannte und bewährte Elemente zurück.
Dennoch schafft sie es, der Geschichte ihren eigenen, ganz persönlichen Stempel zu geben und etwas Besonderes zu erschaffen. Leider gab es aber auch die eine oder andere Unstimmigkeit in der Handlung, daher bekommt das Buch von mir nicht die volle Punktezahl.
Die Internatsschule Ashfield Academy hat bei mir für einige Überraschung gesorgt. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Zauberschule handelt. Dies ist aber nicht der Fall, wenn es auch einige magisch begabte Schülerinnen und Schüler gibt. Die Kombination finde ich sehr spannend, wobei mir nach dem ersten Band nicht ganz klar ist, ob der Lehrkörper von den magischen Fähigkeiten weiß. Gleiches gilt für die anderen Schülerinnen und Schüler. Hier hätte ich mir ein paar erklärende Worte gewünscht, da so einfach viele offene Fragen geblieben sind.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und an die empfohlene Altersgruppe angepasst. Die Sätze sind recht einfach gehalten. Dennoch verzichtet Sophie Oldenstein nicht auf ausführliche Beschreibungen. Die Schule und die Umgebung kann man sich gut vorstellen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie noch ein wenig mehr Zeit und Energie in die Erklärung der Welt investiert hätte. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies in den weiteren Bänden der Fall ist.
In diesem Band wird nur eine überschaubare Anzahl von Personen eingeführt. Nicky, Agatha, Pauly und Shu sind eine interessante, aber auch eine recht klischeebehaftete Truppe. Das Zusammenspiel der Charaktere funktioniert und man merkt deutlich, dass alle ihre Stärken und Schwächen haben. Dennoch fand ich die Verhaltensweisen zwischen den Personen manchmal ein wenig zu hart. Der Umgangston ist für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu rau.
Alles in allem ist dies eine solide Mischung aus Kriminalfall, Fantasyroman und Internatsgeschichte. Die Academy bietet noch einiges an Potential und es bleibt noch ein wenig Luft nach oben. Dennoch macht das Buch Lust darauf, die Reihe weiterzuverfolgen.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit viel Spannung sind.
Rezensionen von ekiam:
Stock & Stein - Eine Tasche voller Herbst von Anne-Kathrin Behl
Ein wunderbares Herbstabenteuer mit ganz viel Charme
Stock & Stein sind wieder da! Und genauso wie der erste Band hat uns auch Eine Tasche voller Herbst sofort begeistert. Schon das erste Buch wurde bei uns immer wieder aus dem Regal geholt; umso schöner, dass die beiden Freunde nun ein neues Abenteuer erleben dürfen.
Dieses Mal zieht der Herbst in die Jackentasche von Stock und Stein ein.
Dort wartet bereits eine schlecht gelaunte Kastanie, die sich ihr Schicksal eigentlich ganz anders vorgestellt hatte. Sie war überzeugt, einmal etwas Großes zu werden, vielleicht ein Einhorn, ein Spinne oder ein Hase. Stattdessen liegt sie nun in einer Jackentasche und fürchtet, einfach zu vertrocknen.
Doch nach und nach füllt sich die Tasche mit weiteren Herbstschätzen: Eicheln, Zapfen, Blättern und vielem mehr. Jeder Neuankömmling bringt eigene Ideen und Vorstellungen mit, und nach anfänglichen Unsicherheiten entdecken die kleinen Schätze immer neue Möglichkeiten. Sie verkleiden sich, probieren aus, wer oder was sie sein könnten, und wachsen dabei langsam zu einer richtigen Gemeinschaft zusammen.
Als die Jackentasche schließlich zu voll wird, wird sie ausgekippt. Stock und Stein können sich gerade noch festhalten und bleiben in ihrer gemütlichen Tasche zurück. Zunächst genießen sie den neu gewonnenen Platz, doch schon bald fragen sie sich, was aus ihren neuen Freunden geworden ist. Der Blick aus der Tasche zeigt schließlich die schöne Auflösung: Aus den gesammelten Herbstschätzen sind liebevolle Bastelwerke entstanden.
Die Texte sind angenehm kurz, leicht verständlich und bestehen größtenteils aus den Gesprächen zwischen den verschiedenen Herbstschätzen. Dadurch eignet sich das Buch wunderbar zum Vorlesen und bietet gleichzeitig viele kleine Gesprächsanlässe.
Mein persönliches Highlight sind aber wieder die Illustrationen. Genau wie im ersten Band sind Stock und Stein einfach unglaublich niedlich. Die Bilder stecken voller kleiner humorvoller Details, allein Steins Gummibärchen-Kuscheltier sorgt schon für ein Schmunzeln. Es gibt auf jeder Seite etwas Neues zu entdecken, sodass das Buch auch beim wiederholten Anschauen nichts von seinem Charme verliert.
Stock & Stein - Eine Tasche voller Herbst ist eine liebevolle Herbstgeschichte über Freundschaft, Fantasie und die Freude daran, gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen. Für uns wieder ein absolutes Highlight und eine klare Empfehlung.
Rezensionen von Minangel:
Calm my Waves von Tiana Kiel
tolle Sommerlektüre
„Calm my Waves“ ist ein wahnsinnig gutes Buch das mir richtig gut gefallen hat. Ich bin schon nach wenigen Seiten gut in die Geschichte reingekommen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Besonders das Setting am Meer macht es zu einem Roman der perfekt als Sommer- oder Urlaubslektüre ist. Die Charaktere wirkten auf mich sympathisch und authentisch, wodurch ich mich gut mit ihnen identifizieren konnte.
Insgesamt ist es eine gefühlvolle Geschichte mit tollen Charakteren und einem wunderschönen Setting, die ich sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Rezensionen von lu_rkz:
The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar
Spannender Auftakt
The Darkest Academy 1 von Beril Kehribar ist ein spannender Auftakt einer Fantasy-Reihe, der Geheimnisse, Magie und Emotionen miteinander verbindet. Schon zu Beginn zieht die Geschichte die Leserinnen und Leser in ihren Bann, da die geheimnisvolle Akademie und ihre düstere Atmosphäre viele Fragen aufwerfen.
Besonders gelungen finde ich den flüssigen Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich das Buch leicht lesen lässt und die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt. Die Hauptfigur wirkt sympathisch und entwickelt sich im Laufe der Handlung weiter, sodass man ihre Entscheidungen gut nachvollziehen kann. Auch die Nebenfiguren sind abwechslungsreich gestaltet und tragen dazu bei, dass die Geschichte lebendig wirkt. Einige Wendungen waren überraschend und haben mich neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe gemacht. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Hintergrundwissen zur Welt und ihren Regeln gewünscht, dennoch hat mich das Buch insgesamt überzeugt. Wer Fantasy mit Geheimnissen, einer besonderen Akademie und einer Prise Romantik mag, wird an diesem Auftakt viel Freude haben und wahrscheinlich auch den nächsten Band lesen wollen.
Rezensionen von ekiam:
Wie man sich einen Gentleman angelt von KJ Charles
Gelungener Schreibstil, aber die Gefühle kamen bei mir zu spät
Wie man sich einen Gentleman angelt hat einige Stärken, konnte mich als Romance aber leider nicht vollständig überzeugen.
Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil von KJ Charles. Die Geschichte liest sich angenehm flüssig und locker, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Auch die historischen Elemente und die gesellschaftlichen Zwänge der Regency-Zeit sind stimmig eingebunden.
Gerade die Angst, ein nicht gesellschaftskonformes Leben führen zu müssen und sich selbst vor den engsten Freunden nicht vollständig öffnen zu können, verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Mit Hart und Robin selbst hatte ich allerdings Schwierigkeiten. Beide Figuren blieben für mich emotional etwas auf Distanz, sodass ich nie richtig mit ihnen mitgefiebert habe. Vor allem zwischen den beiden ließ das Knistern lange auf sich warten. Die Annäherung entwickelt sich sehr langsam, und irgendwann habe ich mich dabei ertappt, mich zu fragen, wann ihre Beziehung endlich den Punkt erreicht, an dem die Anziehung auch wirklich spürbar wird.
Wenn es dann schließlich romantisch und körperlich wird, sind die spicy Szenen durchaus gelungen. Für mich konnten sie jedoch nicht ganz ausgleichen, dass die emotionale Verbindung der beiden zuvor nur langsam aufgebaut wurde.
Überrascht hat mich außerdem das Ende. Statt den Fokus vollständig auf das eigentliche Paar zu legen, widmet sich der Abschluss anderen Figuren. Das war zwar eine interessante Entscheidung, hat mich nach dem langen Weg bis zur Beziehung der beiden Protagonisten aber etwas verwirrt.
Insgesamt ist Wie man sich einen Gentleman angelt eine gut geschriebene historische Romance mit interessanten gesellschaftlichen Themen und sympathischen Ansätzen. Leider konnten mich weder die Hauptfiguren noch ihre Liebesgeschichte emotional vollständig erreichen, sodass am Ende trotz guter Unterhaltung etwas der Funke gefehlt hat.











