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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lu_rkz:

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Scotland Yard Duel - Gesellschaftsspiel & Brettspiel ab 8 Jahre von Matthias Prinz; Thorsten Schlotterbeck

Spannung im Duel

„Scotland Yard Duel“ bringt die bekannte Verfolgungsjagd aus dem Klassiker auf den Spieltisch und ist speziell für zwei Personen ausgelegt. Eine Person übernimmt die Rolle von Mister X, während die andere mit den Ermittlern versucht, ihn aufzuspüren. Dadurch entsteht ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Mister X seine Bewegungen möglichst geschickt verbergen muss, während die Ermittler versuchen, seine Route einzugrenzen.

Besonders gut gefällt mir, dass die Rollen unterschiedlich gespielt werden und sich dadurch jede Partie anders anfühlen kann. Die Regeln sind schnell verstanden, trotzdem muss man seine Züge gut planen. Gerade zu zweit entsteht eine intensive Atmosphäre, weil jeder Zug des Gegners wichtig sein kann.

Ein kleiner Nachteil ist, dass der Spielspaß stark davon abhängt, wie gerne man taktische Verfolgungsspiele mag. Außerdem können Partien etwas vorhersehbar werden, wenn beide Spieler die möglichen Bewegungen und Strategien gut kennen. Insgesamt ist „Scotland Yard Duel“ aber ein gelungenes Zwei-Personen-Spiel für alle, die gerne bluffen, kombinieren und den Gegner auf die falsche Fährte locken.

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Scotland Yard Duel - Gesellschaftsspiel & Brettspiel ab 8 Jahre

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Café Babylon von Christian Buckard

Eine klare Leseempfehlung!

Was im Wien der Zwischenkriegszeit das Café Herrenhof oder das Café Central ist, nämlich ein „Wohnzimmer“ für Exilanten, Literaten, Künstler und sonstige Heimatlose, ist in Berlin das Romanische Café. Wie der Titel „Café Babylon“ andeutet, ist dieses Kaffeehaus temporäre Heimat zahlreiche interessante Menschen unterschiedlicher Herkunft, weshalb ein babylonisches Sprachengewirr herrscht.

Autor Christian Buckard lässt die zwanzig Jahre zwischen 1913 bis 1933 Revue passieren. Das Buch ist nicht nur die Geschichte einer Berliner Institution sondern auch jene von den Besuchern und den Kellnern. Wir treffen das Who ist Who der damaligen Gesellschaft von Filmregisseuren wie Erich Pommer und Billy Wilder über den „rasenden Reporter“ Egon Erwin Kisch, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Max Schmeling sowie starke Frauen wie Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Elisabeth Bergner.

Über die Frauen hätte ich gerne noch mehr gelesen, gibt ihnen das Café in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Machtergreifung Hitlers eine bis dahin nie gekannte Freiheit.

1933 ist Schluss, Schluss mit der Weimarer Republik, Schluss mit der Freiheit der Kunst, der Literatur und der Menschen, Schluss mit dem Treffen der Intellektuellen im Romanischen Café. Sie werden von den neuen Herrschern verfemt, verfolgt, vertrieben und ermordet. Das Gebäude des Romanischen Cafés wird durch einen Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut. An seiner Stelle in der Tauentzienstraße 9-11 ist heute das Europa Center zu finden, in dem interessierten Besucher mit einigen Ausstellungen das Romanische Café vorgestellt wird.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Biografie einer Institution 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Café Babylon

Rezensionen von spozal89:

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Die heimlichen Haustier-Helden, Band 1 - Ein vernagter Fall von Gina Mayer

Das Abenteuer war leider nichts für uns

Mein Sohn ist 9 Jahre alt und liebt alle Geschichten rund um Tiere. Er hat sich auch sehr über den kleinen Hamster Mütze und dessen Abentuer gefreut.

Leider hat er bereits nach drei Kapiteln das Interesse an der Geschichte verloren, weil er es einfach ziemlichen Käse fand. Auch den Schreibstil mochte er nicht so gerne, weshalb er letztendlich das Lesen aufgehört hat.

Die Sätze sind ziemlich in die Länge gezogen und die Erzählungen sind zum Teil sehr langatmig und anstrengend. Die Kapitel sind in unseren Augen auch zu lang, sowas könnte man für dieses Alter deutlich verkürzen, damit die Kids beim Lesen mehr Erfolgserlebnisse haben und das Gefühl haben schneller voran zu kommen. Er meinte auch, dass ihm die Illustrationen auch nicht zugesagt haben. Sowas ist nie gut für eine Geschichte, weshalb wir hier leider nur zwei Sterne vergeben können.

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Die heimlichen Haustier-Helden, Band 1 - Ein vernagter Fall

Rezensionen von brauneye29:

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Gärtnern für die Artenvielfalt von Jasmin Schreiber

Tolles Sachbuch

Zum Inhalt:
Die Autorin zeigt, wie selbst auf kleiner Fläche die Artenvielfalt gefördert werden kann, zudem auch noch viel praktisches Wissen über Böden, Pflanzen, düngen, kompostieren und vieles mehr vermittelt.
Meine Meinung:
Man erwartet bei so einem Sachbuch nicht unbedingt, dass es auch unterhaltsam ist, aber genau das ist dieses Buch eben auch.

Zudem erfährt man unglaublich viel über das Gärtnern, Pflanzen, Tiere, Schädlinge und auch wie man am besten vorgeht, um möglichst viel natürliche Vegetation und damit auch Artenvielfalt erzielt. Mit vielen Bildern aus dem eigenen Garten wird eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist. Wer kommt schon auf die Idee ein kleines Moor im Garten anzulegen. Oder einen wilden Mix statt geordnetem Anbau und das auch das enorm gut aussehen kann. Dazu ein Glossar, dass einem noch viele zusätzliche Informationen liefert.
Fazit:
Tolles Sachbuch

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Gärtnern für die Artenvielfalt

Rezensionen von Daggy:

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Du bist ein Wunder von Katherine Halligan

Liebevolle Ansprache und wunderschöne Bilder

Schon das Cover ist wunderschön gestaltet, ganz leicht schwebt das Kind über dem Rüssel des Elefanten und die Schrift ist in Gold gehalten.
Jede Aussage ist über eine Doppelseite gezeichnet, zu Beginn sehen wir einen Wal und in Druckbuchstaben steht dort „Du bist größer als eine Luftblase…und kleiner als ein Wal.

“ Es gibt jeweils zwei Textblöcke mit Sachwissen zum Blauwal. Ergänzend ist zu lesen „Du bist groß und du bist klein.“ Diese direkte Ansprache macht den Text zu etwas sehr Persönlichem. Weiter geht es mit dem Fliegenpilz und ich war erstaunt, dass es Exemplare gibt, die einen halben Meter hoch sind. Die Geschwindigkeit einer Schildkröte wird der eines Gepards gegenübergestellt. Die Lautstärke mit der ein Gewitter daher kommt, die Härte von Wasser zu der Härte eines Diamanten und das Gewicht eines Elefanten zur Pusteblume.
So gibt es ein Menge Vergleiche und damit auch viele Informationen und das Buch endet mit der Feststellung „---du bist erstaunlich!“ Dank den wundervollen poetischen Bildern, den Tatsachen-Sätzen und den Sachinformationen lässt sich das Buch sehr schön einem Kind vorlesen und ich glaube es entsteht dadurch eine besondere Nähe zwischen Lesendem und Kind.

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Du bist ein Wunder

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Lissabon 1941 von Alexander Smoltczyk

Eine klare Leseempfehlung!

„Lissabon 1941“ reiht sich nahtlos in die Reihe von Bücher wie „Marseille 1940“ (Uwe Wittstock) oder „Balkanodyssee 1933-1941“ (Marie-Janine Calic) ein und das ist keineswegs negativ gemeint, sondern zeigt die Fluchtgeschichten innerhalb und außerhalb Europas. Nach der Machtergreifung Hitlers sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor dem NS-Regime, das nur seine eigene Wirklichkeit gelten lässt und andere wie Juden, Roma, Sinti, Strenggläubige, Sozialisten, Kommunisten und Intellektuelle, verfolgen und in Lager bringen lässt.

Diesmal steht das neutrale Portugal mit seiner Hauptstadt Lissabon im Fokus, in dem António de Oliveira Salazar (1889-1970) ab 1933 als „Estado Novo“ („Neuer Staat“) als eine konservativ-autoritäre Diktatur herrscht. Geschickt macht Salazar mit seiner Neutralitätspolitik sowohl den Alliierten als auch den Achsenmächten Konzessionen ohne sich eindeutig auf eine Seite zu stellen. Er laviert sich und sein Land durch die Jahre des Zweiten Weltkriegs, immer in der Angst, in den Krieg hineingezogen zu werden. So überlässt er sowohl den Deutsche als auch den Briten Bergbaukonzessionen für den Abbau von kriegswichtigen Bodenschätzen wie Wolfram. Die Anfrage NS-Deutschlands um den Verkauf von Tonnen von Sardinen, die als Mob-Verpflegung an Soldaten benötigt werden, wird als „Sardinenkrieg“ in die Annalen eingehen.

„Der ehemalige Gefreite Adolf Hitler weiß, dass man für einen Krieg im Osten haltbare, kalorienreiche und leicht zu transportierende Nahrung braucht. Ohne die Fischkonserven Portugals wird es keinen Endsieg geben.“

Zudem überlässt Salazar Briten (und später den USA) See- und Flughäfen auf den Azoren und Madeira.

Obwohl Salazar Portugal vor einer Massenimmigration schützen will und so wenige Flüchtlinge wie möglich aufnehmen will, befinden sich zeitweise mehrere 10.000 Flüchtlinge in Portugal, die meisten davon in Lissabon. Dies ist vor allem einem Mann zu verdanken: Aristides de Sousa Mendes (1885-1954), dem portugiesischen Botschafter, der zunächst in Bordeaux, gegen den ausdrücklichen Befehl von Salazar, Tausende Sichtvermerke ausstellt und damit zum einem Leben rettet, aber gleichzeitig bei Salazar in Ungnade fällt. Zu Aristides de Sousa Mendes kann ich die Biografie von Dagmar Löhr empfehlen.

Doch zurück zu Alexander Smoltzcyks Buch, in dem wir über die Schicksale von Josephine Baker, Otto von Habsburg, Salvador Dali, Heinrich Mann, Hannah Arendt, Marc Chagall, Peggy Guggenheim, Lion Feuchtwanger, Alfred Döblin, Ian Fleming, Antoine de Saint-Exupéry, Jean Renoir, Arthur Koestler, Man Ray und vielen anderen lesen können.

„Der Kriegsbeginn macht Josephine Baker zur Geheimagentin, den Diktator Salazar zum Hochseilartisten und das Hauptpostamt Lissabons zur Pilgerstätte.“

Doch nicht alle warten auf eine rettende Schiffspassage oder ein Flugticket, egal wohin, sondern Lissabon ist der Hotspot der Spionage. Hier treffen sich offizielle Geheimdienstmitarbeiter, Gelegenheitsspione oder Agenten, die mehr als nur einer Seite dienen. Josephine Baker wird ihre Tourneen dazu nützen, Geheimdienstinformationen weiterzugeben und Ian Fleming, der sich als Mitglied des Marine-Nachrichtendienst zahlreiche Anregungen für seine späteren Romane rund um den Geheimagenten James Bond holt.

Immer wieder rückt Alexander Smoltzcyk Botschafter Aristides de Sousa Mendes in den Mittelpunkt seines Buchs, der zahlreiche jüdische Personen die Ausreise aus Europa ermöglicht hat, bevor er selbst unehrenhaft aus dem diplomatischen Dienst entlassen worden ist.

Das Buch, das wie ein Tagebuch aufgebaut ist und mit dem Juli 1939 beginnt und mit dem 6. Mai 1945 endet, ist ein Kaleidoskop dieser Jahre, in denen Personen verschiedenster Herkunft und unter unterschiedlichen Beweggründen sich in Lissabon aufhalten. Zahlreiche Abbildungen ergänzen diese Kapitel, die unterschiedlich lang sind. Einige umfassen oft nur wenige Zeilen, andere schildern detailliert Ereignisse wie z. B. den Schwarzabbau von Wolfram durch die verarmte portugiesische Landbevölkerung, die durch wenige Tage des illegalen Schürfen ein vielfaches ihres üblichen Jahreseinkommen erreichen.

Es gibt regelmäßig Seitenblicke nach London, Paris, New York, Washington oder Berlin.

Immer wieder treffe ich auf Namen wie die der Widerstandskämpferin und Fluchthelferin Lisa Fittko sowie Varian Fry, die ich auch anderen Büchern kenne.

Besonders aufschlussreich ist auch der Epilog, der das weitere Leben so mancher Personen, die in Lissabon der Jahre 1939 bis 1945 eine Rolle gespielt haben, erzählt. Zahlreiche Abbildungen, darunter historische Stadtpläne von Lissabon lassen uns tief in diese Zeit eintauchen. Dazu zählt auch eine Foto-Galerie von bekannten Persönlichkeiten von Hannah Arendt bis Max Schmeling, die in diesem Buch ihren Auftritt haben, inklusive des Berufs oder der Rolle, die sie gespielt haben, sowie dem Verzeichnis jener Adresse unter der sie in Lissabon erreichbar gewesen sind.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem eindrucksvollem von Lissabon, das für einige Jahre sowohl Stadt der Spione als auch Hafen der Hoffnung gewesen ist, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Lissabon 1941

Rezensionen von brauneye29:

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To Die For von Jedrzej Golecki

Hat mir gefallen

Zum Inhalt:
Pilze, speziell Giftpilze zählen zu den Pflanzen, die am meisten Mythen mit sich führen. Mal werden sie als Delikatessen gehandelt, mal als todbringende Pflanzen, aber was davon stimmt wirklich? In diesem Buch werden sowohl den Mythen als auch den Fakten auf den Zahn gefühlt, dazu gibt es viele historische Fakten und Geschichte und Zeitdokumente.

Meine Meinung:
Wer hätte gedacht, dass Pilze soviel Potenzial haben um ein ganzes Buch zu füllen? Ich auf jeden Fall nicht, deshalb war ich neugierig auf das Buch. Und ich wurde positiv überrascht, denn ich hätte niemals erwartet, dass man so viel über einen Pilz, über dessen Geschichte, Mythen und auch Zubereitungsformen zu erfahren. Auch die historischen Dokumente, die abgebildet wurden, waren sehr interessant und informativ. Dazu kam, dass ich von den meisten Pilzen noch nie gehört hatte, also Wissenserweiterung in vielerlei Hinsicht, durchaus interessant dargestellt.
Fazit:
Hat mir gefallen

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To Die For

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Das Lächeln der Kinder von Julia Kröhn

Eine klare Leseempfehlung!

Julia Kröhn nimmt sich in diesem teils historischen, teils aktuellen Roman eines oft wenig beachteten Themas an: Kinder, die von der Besatzungsmacht geraubt, umerzogen und von regimetreuen Familien adoptiert worden sind.

Der eine Handlungsstrang des Romans, der auf realen Ereignissen beruht, spielt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.

Eleonore „Lori“ Schober, eine Mitarbeiterin in Anna Freuds Kriegskinderhäusern in England, wird nach Deutschland versetzt, um dort ihre Arbeit mit traumatisierten elternlosen Kindern fortzusetzen und gleichzeitig deren Verwandte zu suchen. Dann entdeckt sie, dass einige dieser, vor allem blonden, polnischen Kinder ihren leiblichen Eltern von den NS-Schergen entrissen worden sind und von treuen Anhängern der Partei adoptiert worden.

Und dann stehen sich eine die leibliche polnische Mutter und eine NS-Adoptivmutter gegenüber. Man wünscht sich eine versöhnliche Lösung. Doch geht das?

Der zweite Handlungsstrang entführt uns in die Gegenwart, in der Russland wahllos Kinder, ja ganze Schulklassen, aus der Ukraine entführt. Einige dieser Kinder können, schwer traumatisiert, aber doch, zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren. Für diese Kinder werden jedes Jahr Erholungscamps organisiert, in denen versucht wird, die Traumata zu behandeln. Eine dieser psychologischen Kräfte ist Milena, die versucht mittels Besuchen auf einem Bauernhof Zutrauen zu den Kindern zu gewinnen. Ein Kind, liegt ihr besonders am Herzen. Sie ahnt dabei nicht, welches tragische Geheimnis sie hier nach langen Jahren des Schweigens aufdeckt.

Meine Meinung:

Julia Kröhn gelingt es mit diesem Roman ihren Leserinnen und Lesern die beklemmende Wirklichkeit des grausamen Verbrechens, des staatlich verordneten Kindesraubs, näher zu bringen. Über dieses Verbrechen des NS-Regimes, vor allem Kinder mit blauen Augen und blondem Haar aus Polen, der Ukraine oder dem Baltikum zu rauben, habe ich schon mehrere Bücher gelesen, unter anderem „Raubkind“ von Dorothee Schmitz-Köster, die als Spezialistin für dieses emotionale Thema gilt.

Berichte über Russlands aktuelle Verbrechen, ukrainische Kinder zu entführen und zu regimetreuen Russen umzuerziehen, ist erst vor einige Zeit durch die internationale Presse gegangen. Anders als im Zweiten Weltkrieg ist diesmal die mediale Aufmerksamkeit groß, was aber den Schmerz der Kinder und deren Eltern nicht verkleinert.

Die Autorin lässt uns abwechselnd in die Vergangenheit und die Gegenwart eintauchen. Die Darstellung der Ereignisse ist erschreckend ähnlich und brutal dargestellt. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart demonstriert ein Unrechtsregime während der Okkupation fremder Staatsgebiete mit diesen Kriegsverbrechen seine Macht: „Sehr her, ihr könnt eure Kinder nicht beschützen!“

Sehr gut ist auch das Dilemma beschrieben, dem letztlich das Kind, dessen polnische Mutter als auch die deutsche Adoptivmutter, die vom Kindesraub nichts gewusst haben will, ausgesetzt sind.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem emotionalen Roman 5 Sterne.

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Das Lächeln der Kinder

Rezensionen von lu_rkz:

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman

Spannung mit Humor

Mit „Wir jagen Schatten“ legt Richard Osman den zweiten Band seiner Reihe „Wir finden Mörder“ vor. Im Mittelpunkt stehen erneut Steve Wheeler, seine Schwiegertochter Amy und die berühmte Thrillerautorin Rosie d’Antonio. Gemeinsam versuchen sie, einen Mord in der Toskana aufzuklären. Ein Bodyguard wurde getötet und sein Auftraggeber Vern glaubt, dass auch er selbst in Gefahr ist.

Die Ermittlungen führen das ungewöhnliche Trio durch mehrere Länder und bringen immer neue Geheimnisse und Verdächtige ans Licht.

Besonders gut gefallen mir die drei Protagonisten, da sie sehr unterschiedlich sind und sich dadurch gut ergänzen. Ihre Gespräche sind oft humorvoll und sorgen dafür, dass die Geschichte trotz der Morde leicht und unterhaltsam bleibt. Gleichzeitig erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und persönlichen Beziehungen.

Richard Osman ist vor allem durch seine „Donnerstagsmordclub“-Reihe bekannt. Auch in seinen vorherigen Büchern verbindet er spannende Kriminalfälle mit Humor und sympathischen Figuren. Diese Mischung findet sich auch in „Wir jagen Schatten“ wieder.

Insgesamt ist das Buch ein unterhaltsamer Krimi mit viel Humor, überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren. Wer Osman's vorherige Bücher mochte, wird auch an diesem Roman viel Freude haben.

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2)

Rezensionen von Nele33:

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Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Aufklärung

"Ein ganz normales Wunder" von Woody Brown habe ich als Hörbuch eingelesen von Julian Mehne, Timo Weisschnur, Nora Schulte und Marian Funk genießen dürfen,

Woody Brown ist das, was man einen nonverbalen Autisten nennt und hat das unglaubliche geschafft: Mithilfe seiner Mutter hat er ein Universitätsstudium angefangen und beendet.

Seine Eltern haben ihn immer unterstützt und haben mit ihm anhand einer Buchstabentafel (heute gibt es dafür Talker) kommuniziert. Als sein Vater jedoch früh verstirbt, bleibt seiner Mutter keine andere Wahl, als Woody in eine Tagesstätte für Menschen mit Behinderungen zu geben.

Genau dieses Leben in dieser Tagesstätte macht der Autor zu seinem Debütroman. In kurzen Geschichten erzählt er das Leben der dortigen Mitarbeiter und Besuchern. Diese Geschichten beinhalten das gesamte Spektrum des Lebens: Mal traurig, mal lustig und vor allem immer berührend und nachdenklich machend.

Das Buch spielt in den USA und kann natürlich nicht unsere Sicht auf Inklusion widerspiegeln. In meiner Erfahrung gehen wir hier einen inklusiveren Weg. Vor allem werden die unterschiedlichen Auswirkungen des Autismus-Spektrums -Störung sehr gut transportiert.

Die Sprecher haben das Buch zu einem wahren Genuss gemacht, den Charakteren leben eingehaucht und die Emotionen wunderbar transportiert.

Sehr zu empfehlen.

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Ein ganz normales Wunder