Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bianca Kos:
Adams Erbe. von Rosenfeld Astrid
Ich bin sehr froh, als Kritikerin dieses Buch gelesen haben zu
Ich bin sehr froh, als Kritikerin dieses Buch gelesen haben zu "müssen".
Der Titel "Adams Erbe" hätte mich nicht verlockt. Klang mir nicht vielversprechend, eher nach was Mühsamen. Aber so ist das mit Buchtiteln. Manchmal halten sie gerade das, was sie gar nicht versprechen. So wie Pralinenschachten.
Und dieses Buch ist eine Pralinenschachtel, die Geschichte besteht aus kunstvoll fabrizierten, köstlich-bitteren Literatur-Pralinen, man lässt eine Episode nach der anderen auf der Zunge zergehen, man kann gar nicht mehr aufhören . . .
Rezensionen von Claudia Wriesnik:
Adams Erbe. von Rosenfeld Astrid
Eine unglaubliche Familiengeschichte - Ein absolut lesenswertes Buch!
E
ine unglaubliche Familiengeschichte! Von der ersten Seite an bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt und mich mit Menschen mitleiden, mitleben lassen.
Es berührt und bewegt noch, nachdem man es weggelegt hat! Viele Fragen bleiben offen! Was ist böse, was ist gut ? Ein absolut lesenswertes Buch!
Rezensionen von Claudia Wriesnik:
Die Tigerfrau von Obreht Téa
Konnte mich nicht fesseln
Hätte ich dieses buch privat gewählt hätte ich es vermutlich nach 100 seiten weggelegt. Bis zum schluss hab ich gehofft mich noch einzulesen. Leider ohne erfolg! weder handlung noch protagonisten konnten mich fesseln.
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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Sehr originell
Eine leicht lesbare, äußerst unterhaltsame Geschichte und gleichzeitig eine Wiederholung in Politgeschichte des 20.Jahrhunderts. Sehr originell
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Massimo Marini von Rolf Dobelli
Es war ein echtes Lesevergnügen
E
in Buch, das mich von der ersten Seite bis zur letzten gefesselt hat. Guter, unterhaltsamer Schreibstil, schräge Charaktere und eine Geschichte mit vielen Überraschungen. Es war ein echtes Lesevergnügen! Sehr lehrreich war auch die Situation italienischer Gastarbeiter nach dem 2. Weltkrieg in der Schweiz!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Polarrot von Patrick Tschan
Sehr vergnüglich zu lesen
Die Erfolgsgeschichte eines Schlitzohres aus ärmlichen Verhältnissen: mit Geschick und Frechheit arbeitet Jack Breiter sich hoch, den ersten Schliff holt er sich im Grand Palace in St. Moritz. Ein genialer Schachzug, denn wer sonst könnte der feinen Welt näher sein als die Bediensteten in einem Luxushotel?
Natürlich sind seine ersten Schritte zu kühn und müssen scheitern, aus dem Heiratsschwindel wird nichts, aber allmählich hat er Erfolg, er traut sich alles zu und vieles gelingt ihm auch, allerdings immer mit einem Fuß am Abgrund, seine Dreistigkeit könnte ja auch einmal schief gehen.
Und wenn man seinen Weg mit großem Lesevergnügen verfolgt und ihm die Daumen hält, wird man sich erst allmählich seiner Skrupellosigkeit bewusst, er spielt mit im System und zieht seine Vorteile daraus, auch wenn Hitler ihm unheimlich ist.
Dann fehlen zwei Jahre in der Biographie, das System hat zugeschlagen und Jack Breiter ins KZ gebracht.
Er kommt zurück und gibt nicht auf, fast bieder baut er sich eine neue Existenz auf, (das geschmuggelte Gold ist ihm ja geblieben, auch sonst ist noch einiges da von seinen Ersparnissen) er heiratet- und hat bald wieder eine sichere Einnahmequelle, er schmuggelt Menschen in die Schweiz. Ein ?Gutmensch? ist Breiter sicher nicht, aber bereit, etwas zu riskieren, wenn es ihm etwas bringt, und er könnte das gefährliche Spiel ja auch lassen. Aber er ist vorsichtiger geworden und weiß, wann er aufhören muss.
Ein Hochstapler, ein Kriegsgewinnler, ein Lügner, aber man kann ihn verstehen und findet ihn sympathisch- wie hätte er sonst seinen Weg machen sollen? Sehr vergnüglich zu lesen, wenn jemand aus nichts etwas machen kann, auch wenn der Weg mitunter krumm ist, er weiß seine Talente zu nützen.
Und natürlich wünscht soll er in Tel Aviv mit Charlotte sein Glück finden- aber ob das nach all diesen Umbrüchen überhaupt möglich ist, ist eine andere Geschichte.
Rezensionen von Cornelia Schulze:
Hotel Nirgendwo. von Bodrozic Ivana
Es ist ein Buch, das mich nicht zutiefst berührt hat. Es ist bei mir an der Oberfläche geblieben
Es lässt einen nicht ganz unbeeinflusst, wenn im Klappentext angeführt wird:
"mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kiklop-Preis für den besten Roman des Jahres 2010."
Erster Eindruck und Leseentwicklung:
Meine Art bei der Fülle von Büchern zu entscheiden, ob mich ein Werk interessiert, entscheidet sich auf
den ersten Seiten.
Im Normalfall hätte ich das Buch nach den ersten Seiten beiseite gelegt. Der Stil hat
mir nicht zugesagt. Es war so bewusst kindlich. Das fand ich eher nervig.
Gefallen haben mir hingegen die Formulierungen in den Briefen, die an die staatlichen Stellen geschrieben
wurden und weil ich nun mal ehrenvollerweise in den Lesekreis aufgenommen wurde, habe ich das Buch
bis zu Ende gelesen.
Überraschungen kamen nicht wirklich - sowohl inhaltlich als auch stilistisch.
Im Laufe des Buches gewöhnte ich mich an den Stil, und es schließlich wollte ich auch wissen, wie die
Geschichte sich für die Protagonisten entwickelt. Das war schlussendlich meine Motivation, bis zum Ende
zu lesen. Im Laufe des Buches, auch mit dem älter werden unserer Erzählerin, wird die Geschichte
differenzierter, dennoch bleibt bei mir ein flauer Geschmack.
Eine positive Empfehlung kann ich für "Hotel Nirgendwo" nicht abgeben. Es ist ein Buch, das mich nicht
zutiefst berührt hat. Es ist bei mir an der Oberfläche geblieben.
Rezensionen von Cornelia Schulze:
Er ist wieder da von Vermes Timur
Die Story ist spannend, der Unterhaltungsfaktor großartig, die Hintergrundrecherche sorgfältig
Autor Timur Vermes verfolgt in seinem Buch "Er ist wieder da", in dem er Adolf Hitler im Jahr 2011
auferstehen lässt (die Tatsache wie das passiert wird glücklicherweise völlig vernachlässigt)
konsequent eine Medienstrategie. Mich als Journalistin hat das natürlich ganz besonders interessiert
und gleichzeitig stumm gemacht, weil es so einfach funktionierte, einen Mann wie Adolf Hitler mit
der bekannten Vergangenheit zu einem Medienstar, ohne wenn und aber zu machen.
Die Story ist spannend, mit ihrer Konsequenz zum Brüllen und erschreckend zugleich.
Der Unterhaltungsfaktor ist großartig, die Hintergrundrecherche sorgfältig. Der bittersüße Humor
entwickelt sich durch die Konfrontation der Vergangenheit mit der Gegenwart und spielt mit der Einstellung
der Leser zu Adolf Hitler. Durch die Wahl dieser historisch belasteten Figur wird die Medien- und Gesellschaftskritik von Vermes noch schärfer herausgezeichnet.
Auf den ersten 30 Seiten habe ich Tränen gelacht - ohne schlechtes Gewissen - dann wurde mir
die Comedy zu viel, für kurze Zeit. Der Roman kippt, wird bedrückender, ernster, zieht in Ton und Handlung an und entwickelt sich zum politischen Kabarett, zur bitteren Realität.
Wenn Helge Schneider nicht schon in einer Hitlerverfilmung den Führer gespielt hätte, müsste er die von
Vermur beschriebene Rolle übernehmen - auch wenn noch gar kein Drehbuch geschrieben ist, das Buch
schreit nach einer Verfilmung.
Doch zuvor "ist er wieder da" ... um gelesen zu werden
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:
Hotel Nirgendwo. von Bodrozic Ivana
Nein, dieses Buch trifft keinesfalls meinen Geschmack - literarisch für mich nicht attraktiv.
Nein, dieses Buch trifft keinesfalls meinen Geschmack. Die kindlich-einfache bis pubertierende Sprache, der Tagebuchcharakter, die über viele Seiten spannungslosen Schilderungen...
Ein Dokument der Zeitgeschichte - ja. Eine persönliche Aufarbeitung - ja. Ein notwendiges Erinnern an den Wahnsinn des Krieges - ja.
Aber literarisch für mich nicht attraktiv. Eine Botschaft nehme ich mit: Ausnahmesituationen werden offensichtlich schnell zur normalen Regelsituation
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:
Die Tigerfrau von Obreht Téa
Ein schönes Buch....
Gut gefallen hat mir:
Das Buch ist in einer literarisch schönen Sprache geschrieben, die einen teils märchenhaft, teils realistisch in die ländliche Welt des Balkan entführt.
Erstaunlich ist dann immer wieder, wie Téa Obreht detaillierte Milieuschilderungen aus einer Welt bringt, die sie als Kind verlassen hat ? offensichtlich kam sie immer wieder zurück.
Da ich beruflich immer wieder in dieser Region war und bin, haben mich diese Passagen am meisten beeindruckt.
Weniger gut gefallen hat mir:
Die erzählerische Virtuosität wurde mir in manchen Abschnitten zu opulent, zu schwülstig ("Die Zunge lag wie ein nackter Arm in meinem Mund" oder so ähnlich, wenn ich mich richtig erinnere). Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung. Das trübt die Schönheit des Buches.
Immer wieder habe ich mich gefragt, was will mir Téa Obreht eigentlich sagen? Wo ist die Message des Buches? Außer Lesevergnügen. Ich habe sie nicht gefunden. Andererseits: Muss jeder Roman eine Botschaft haben?
Fazit: Ein schönes Buch, von dem ich mich frage, warum es in den USA zum Bestseller wurde.








