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Rezensionen von Cornelia Schulze:

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Der Staubleser von Josef Brainin

Der Staubleser war mir einfach zu fad.

Der Plot, ein Antiquitätenhändler, der in Nachlässen auf Spuren der Vergangenheit wandelt und auf Geheimnisse stößt, versprach Spannung pur – nur leider werden diese Erwartungen nicht erfüllt.
Auf den ersten einhundertfünfzig Seiten verliert sich der Autor in filigranen Formulierungen, die einfach langweilen.

Es ist alles so konstruiert, gewollt ...
Was wir erfahren ist, kurzum: Der Hauptprotagonist Alfred, spricht wie ein Alter, ist aber erst 40, verführt des öfteren seine Klientinnen, beginnt ein Verhältnis mit einer Frau und deren Tochter und wundert sich, dass das Komplikationen hervorruft ... oh Wunder.
Das ist alles, mehr passiert nicht – und die Hoffnung, dass es nach den ersten 150 Seiten richtig los geht, stirbt. Es plätschert so dahin, obwohl die Geschichte richtig spannend sein könnte, und das Thema Restitutionskunst bietet ganz viele Aspekte, eine gewisse Gesellschaftsschicht in Wien so richtig unter die Lupe zu nehmen. Doch der Roman plätschert nur dahin und das liegt meinem Leseempfinden nach am Schreibstil. Hinzu kommt, dass die Handlungsstränge in dem Buch nicht konsequent durchgehalten werden. Sie sind beliebig aneinander gereiht.
Jeweils nach zehn Seite musste ich zu einem anderen Buch wechseln. Der Staubleser war mir einfach zu fad.

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Der Staubleser

Rezensionen von britta70:

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Der Staubleser von Josef Brainin

Wenn der Glaube zur tödlichen Falle wird...

Ein beschauliches Dorf in North Carolina inmitten der 80er Jahre. Die Idylle trügt. Was hinter den Kirchenmauern und unter der spitituellen Führung des Predigers Chambliss vor sich geht, ist das pure Grauen. Doch die eingeschworene Gemeinschaft steht geschlossen hinter Chambliss, der ihrer Meinung von Gott geschickt wurde und durch den sie die Stimme Gottes zu vernehmen glaubt.

Allein Adelaide Lynn, die bereits einmal Zeugin eines Tod bringenden Rituals mit Giftschlangen wurde, hält sich vom Ort des Grauens fern. Zwar traut sie sich nicht gegen Chambliss ihre Stimme zu erheben, doch nimmt sie die Kinder während der Zeit des Gottesdienstes in ihre Obhut, um das Schlimmste zu verhindern. Leider kann sie jedoch nicht verhindern, dass Julie Hall, die dem Prediger gänzlich verfallen ist und die Ehe mit Ben wohl eher noch zum Schein aufrecht erhält, ihren 13jährigen Sohn Christopher mit in die Kirche bringt. Christopher, liebevoll, Stump genannt, ist stumm und Julie vertraut darauf, dass er mithilfe des Predigers und seinen Ritualen geheilt wird. Als sie meint, einen ersten Erfolg vernommen zu haben, gibt es für sie keinen Halt mehr. Jess, der jüngere Bruder, weiß in welcher Gefahr sein Bruder schwebt und dass seine Mutter sich täuscht. Doch er findet nicht die Worte, um dem Treiben hinter den verklebten Kirchenfenstern Einhalt zu gewähren. Christopher stirbt und die Familie treibt rasant dem Abgrund entgegen...

Der mit diversen Auszeichnungen versehene Debütroman von Wiley Cash lehrt einem regelrecht das Fürchten. Betroffen erlebt man mit, wie ein fehlgeleiteter Glaube Unschuldigen zur tödlichen Falle gerät. Entsetzt muss man die Tatenlosigkeit der geblendeten Anhängerschaft des fanatischen Predigers zur Kenntnis nehmen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer am Ende des dunklen Tunnels mildert kaum die erschütternde Wirkung dieses Romans auf den Leser. Zwar kann Wiley Cash die am Anfang erzeugte Spannung nicht durchgängig halten. Dennoch ergibt sich durch die Parallalelität der 3 Erzählperspektiven ein mehr oder weniger stimmiges Ganzes. Einige Fragen bleiben ungeklärt, aber durch die Einblicke, die die 3 Erzähler: die Hebamme Adelaide, der Sheriff Glem und Christophers Bruder Jess, gewähren, kann man sich das, was unausgesprochen bleibt, selbst zusammen reimen.
Insgesamt gesehen, ein gelungenes Debüt, das zum Nachdenken anregt. Ich hin auf weitere Romane aus der Feder von Wiley Cash sehr gespannt!

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Der Staubleser

Rezensionen von KleineHexe82:

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Der Staubleser von Josef Brainin

Wohin fanatischer Glaube führen kann...

Bei ?Fürchtet euch? handelt es sich um das Roman-Debüt des amerikanischen Autors Wiley Cash, der aus einer Bergregion im äußersten Westen North Carolinas stammt, welche auch Schauplatz von ?Fürchtet euch? ist. Das Buch wurde in den USA bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, sodass ich sehr gespannt darauf war.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Im Mittelpunkt des Romans steht eine Kirchengemeinde in dem kleinen Ort Marshall in North Carolina, die von dem sehr charismatischen Prediger Carson Chambliss geführt wird. Dieser reißt gerne Bibelstellen aus ihrem Zusammenhang oder legt sie so aus, wie er sie braucht. Außerdem ist es beispielweise üblich, dass die Anhänger ihre Glaubensstärke beweisen, indem sie im Gottesdienst Giftschlangen berühren. Dabei starb bereits vor längerer Zeit eine ältere Dame, deren wahre Todesursache dann von der Gemeinde vertuscht wurde. Nun kommt es aber zu einem weiteren Todesfall. Der dreizehnjährige Christopher Hall, der seit seiner Geburt noch nie ein Wort gesprochen hat, soll im Abendgottesdienst ?geheilt? werden und stirbt bei dieser Zeremonie. Die Mitglieder der Gemeinde schweigen natürlich dazu, was genau passiert ist, und so fällt es dem örtlichen Sheriff schwer, die genauen Todesumstände zu klären. Allerdings hat Jess, der neunjährige Bruder des getöteten Jungen mehr mitbekommen, als alle wissen, und zwar nicht nur von den Vorfällen im Gotteshaus, sondern auch davon, was sich einige Tage davor in seinem Elternhaus abgespielt hat.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Erzählt wird die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven. Aus der Sicht des neunjährigen Jess, aus der von Adeleide Lyle, einer älteren Dame, die als Hebamme und Heilerin im Ort arbeitet und die Sonntagsschule leitet und schließlich noch aus der Perspektive von Clem Barefield, dem örtlichen Sheriff. Diese tragen jeweils unterschiedliche Aspekte zu den Hintergründen bei, sodass sich langsam ein immer klareres Bild von dieser sehr speziellen Gemeinde und den Machenschaften ihres Predigers ergibt. Diese Erzähltechnik hat mir einerseits sehr gut gefallen, da man als Leser so tiefe Einblicke erhält, stellenweise behinderte sie den Lesefluss allerdings etwas, da es mit den Perspektivwechseln auch immer wieder zu Zeitsprüngen kam, die sich manchmal nicht sofort erschlossen. Als etwas langatmig empfand ich die immer wieder eingebauten Rückblicke, in denen man mehr über die Lebensgeschichte verschiedener Protagonisten erfährt, was aber meiner Meinung nach nicht immer in dieser Ausführlichkeit notwendig für das Verständnis der Zusammenhänge gewesen wäre. An anderen Stellen hätte ich mir dafür teilweise noch etwas genauere Informationen erhofft, besonders was bestimmte Glaubenspraktiken angeht. Insgesamt beschäftigt sich das Buch aber mit einer Thematik, die ich sehr interessant finde und es gelingt dem Autor auch auf eine beeindruckende Art, aufzuzeichnen, wohin ein derart fanatischer Glaube führen kann, welche Doppelmoral gerade beim Anführer der Gemeinde vorhanden ist und welche weiteren Umstände dies alles begünstigten.

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Der Staubleser

Rezensionen von info@brauchler.de:

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Der Staubleser von Josef Brainin

Abwechslungsreiche, spannende Entwicklungsgeschichte

In dieser spannenden, abwechslungsreich dargestellten Entwicklungsgeschichte des Produktivitäts-managements wird die sozialpolitisch kontrovers geführte Diskussion über die Ziele und das Bemühen des Arbeits- und Zeitstudiums erläutert. Dabei wird der bedeutende Beitrag der MTM- Zeitwirtschaft zur Produktivitäts¬steigerung und damit zum betriebswirtschaftlichen Unternehmens¬erfolg immer wieder mit humanitären Aspekten und sozialer Kritik wie beispielsweise dem eventuell ungerechtfertigten Slogan ?MTM=Mach Tausend Mehr? konfrontiert.

Mit diesem reflektierenden Wechselspiel aus Befürwortung und Ablehnung des Arbeits- und Zeitstudiums werden im Verlauf der Entwicklungs¬geschichte die Grenzen des Produktivitätsverständnisses deutlich aufgezeigt, die trotz sozialpolitischer Rückschläge aber immer wieder zur Weiterentwicklung und zur arbeitswissen¬schaftlich zielführenden Anpassung der Methoden und Instrumente der Zeitwirtschaft führten. Im Fokus stehen dabei neben US- und deutschen auch japanische und weitere europäische Entwicklungsschritte.
Das Fundament des Werkes bilden die jeweiligen Entwicklungsstufen der MTM-Instrumente, die anschaulich anhand von Tabellen, Befragungsformularen und Checklisten dargestellt werden. Wobei anhand von historischen und sozialpolitischen Hintergründen neutral aufgezeigt wird, wie und vor allem warum das Arbeits- und Zeitstudium über das MTM-Bausteinsystem Schritt für Schritt zu dem aktuellen, umfangreichen Produktivitätsmanagementsystem geworden ist.
Ausbilder von Fachkräften der Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung greifen zur Recherche nach Best Practice Beispielen des Arbeitsstudiums und Hintergründen auf dieses Werk zurück. Hochschuldozenten setzen es als anschauliches Lehrbuch für ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Studierende ein. Praktiker und MTM-Anwender werden Methoden und Definitionen anhand des Sachregisters schnell auffinden. Der Autor unterstützt Wissenschaftler insbesondere mit einem umfassenden Literaturverzeichnis über 100 Jahre Produktivitäts-management und stellt namhafte Entwicklungspersönlichkeiten direkt mit Fotos und Portraits in seinem Werk vor.
Diese sozialpolitisch tiefgründige aber gleichzeitig neutrale Darstellung der Entwicklungsgeschichte des heutigen Produktivitätsverständnisses aus arbeitswissenschaftlicher Sicht empfehle ich jedem, der sich im weitesten Sinne mit dem zukünftigen Funktionieren unserer Arbeitswelt beschäftigt!
Das Buch ist ebenso empfehlenswert wie seine hervorragend ausführliche Buchvorstellung als Video unter dem Link :
http://www.youtube.com/watch?v=IeclbY8aWGc&feature=youtu.be
Viele Inhalte werden im Detail in diesem Video vorgestellt und mit Bildmaterial aus dem Buch verdeutlicht. Damit wird die spannende Entwicklungsgeschichte des Produktivitätsmanagement lebendig.
Dr. oec. Regina Brauchler
Hochschule für Technik und Umwelt Nürtingen/Geislingen (Steige)
Dozent in BWL und Produktion

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Der Staubleser

Rezensionen von Erdling:

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Walserweg Vorarlberg von Stefan Heim

Für jeden etwas dabei

Stefan Heim, gebürtiger Mittelberger, Bauernsohn und Chronist des Kleinen Walsertales, hat sich ausgesprochen akribisch mit den Wanderwegen der Walser in Vorarlberg auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist nicht nur eine genaue Beschreibung des 450 km langen kulturhistorischen Weitwanderwegs mit Streckendiagrammen und topografischen Karten, sondern auch eine Informationsvielfalt, die sich mit Sprache, Architektur, Siedlungsweise, Sagenwelt und den Schutzheiligen der Walser beschäftigt.

Das handliche Buch ist übersichtlich gestaltet und passt in jeden Rucksack. Die Wege sind in machbare Etappen aufgeteilt und führen uns durch eine herrliche Alpenlandschaft, all dies wird anhand zahlreicher großartiger Farbfotos dokumentiert.

Ein geschickt zusammengestelltes Buch und treuer Wegbegleiter.

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Walserweg Vorarlberg

Rezensionen von Heather_H:

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Walserweg Vorarlberg von Stefan Heim

Spannendes Debüt mit Tiefgang

*INHALT*
In einem kleinen Ort in North Carolina, mitten in den Bergen, stirbt ein 13-jähriger Junge während eines Gottesdienstes der "Signs Following"-Kirche. Er war von Geburt an stumm und sollte während einer Zeremonie geheilt werden, doch er überlebt den Abend nicht.
Niemand redet, daher fällt es dem Sheriff schwer, den Hergang des Gottesdienstes zu rekonstruieren, bis Christophers jüngerer Bruder Jess sein Schweigen bricht und damit ungeahnte, katastrophale Ereignisse auslöst.

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*MEINE MEINUNG*
Meiner Meinung nach ist Wiley Cash ein wundervolles, unglaublich tolles und spannendes Debüt gelungen.

Die Atmosphäre des Buches wird vom Cover sehr gut eingefangen: Es ist die ungezwungene Weite eines Kleinortes in den USA, die scheinbare Idylle, hinter der jedoch die hässliche Fratze des Bösen lauert. Es spielen sich im Ort, vor allem aber in besagter Gemeinde, unglaubliche Dinge ab, über die jedoch der Mantel des Schweigens gehüllt wird.

Die Protagonisten Adeleide Lyle (Leiterin der Sonntagschule), Jess Hall (Bruder des stummen Christopher) und Clem Barefield (Sheriff) führen durch die Geschichte und beleuchten auf Grund ihrer persönlichen Geschichten verschiedene Aspekte der Geschichte, die sich langsam zusammen setzt. Dadurch können auch die anderen Charaktere von verschiedenen Seiten beobachtet werden und haben die Gelegenheit, Tiefe zu entwickeln.

Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen; es wird bereits im ersten Kapitel ein Spannungsbogen aufgebaut, der zu keinem Zeitpunkt einbricht, während der Leser immer mehr über das verschlafene Nest und deren Bewohner erfährt und immer tiefere Einblicke in die privaten Zustände erfährt.

Wiley Cash ist in seinem Debüt eine tolle Mischung aus Heiterkeit und Düsternis gelungen, eine unbeschwerte, leichte Atmosphäre, die doch immer wieder von der Kirche überschattet wird, die ihre Schatten weit voraus wirft.
Diese interessante, tiefgründige und zum Nachdenken anregende Geschichte wird virtuos erzählt und mit Thriller-Elementen verfeinert.

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Walserweg Vorarlberg

Rezensionen von Günter Breuer:

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Walserweg Vorarlberg von Stefan Heim

Praxiserprobt und schülerorientiert

Die Unterrichtsmaterialien "Einfühlsam statt gewaltsam" habe ich im Unterricht eingesetzt und bin damit auf große Begeisterung bei den SchülerInnen gestoßen. Ich hätte nicht vermutet, dass Kinder in einer vertrauensvollen Atmosphäre so frei und unvoreingenommen über ihre Gefühle und Bedürfnisse sprechen können und wollen.

Geholfen haben hierbei sicherlich die wertvollen Arbeitsblätter (Band 2), die ich den SchülerInnen als Kopien vorgelegt habe. Es gibt nur wenige Vorlagen, die ich im Unterricht nicht verwenden konnte, da die SchülerInnen mit ihnen überfordert gewesen wären. Insofern eignen sich die Arbeitshilfen auch für ältere Kinder und Jugendliche.

Alles in allem ein gelungenes neues Schulbuch für alle Lehrpersonen, die einen offenen, verständnisvollen und gewaltfreien Umgang der SchülerInnen miteinander erreichen wollen, und sich für das Konzept der ?Gewaltfreien Kommunikation? nach Marshall Rosenberg interessieren. Übrigens auch für alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern geeignet.

Ich kann die Bücher, die bereits in der 2. Auflage vorliegen, nur uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Walserweg Vorarlberg

Rezensionen von Günter Breuer:

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Walserweg Vorarlberg von Stefan Heim

Praxiserprobt und schülerorientiert

Die Unterrichtsmaterialien "Einfühlsam statt gewaltsam" habe ich im Unterricht eingesetzt und bin damit auf große Begeisterung bei den SchülerInnen gestoßen. Ich hätte nicht vermutet, dass Kinder in einer vertrauensvollen Atmosphäre so frei und unvoreingenommen über ihre Gefühle und Bedürfnisse sprechen können und wollen.

Geholfen haben hierbei sicherlich die wertvollen Arbeitsblätter (Band 2), die ich den SchülerInnen als Kopien vorgelegt habe. Es gibt nur wenige Vorlagen, die ich im Unterricht nicht verwenden konnte, da die SchülerInnen mit ihnen überfordert gewesen wären. Insofern eignen sich die Arbeitshilfen auch für ältere Kinder und Jugendliche.

Alles in allem ein gelungenes neues Schulbuch für alle Lehrpersonen, die einen offenen, verständnisvollen und gewaltfreien Umgang der SchülerInnen miteinander erreichen wollen, und sich für das Konzept der ?Gewaltfreien Kommunikation? nach Marshall Rosenberg interessieren. Übrigens auch für alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern geeignet.

Ich kann die Bücher, die bereits in der 2. Auflage vorliegen, nur uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Walserweg Vorarlberg

Rezensionen von Günter Breuer:

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Walserweg Vorarlberg von Stefan Heim

Praxiserprobt und schülerorientiert

Die Unterrichtsmaterialien "Einfühlsam statt gewaltsam" habe ich im Unterricht eingesetzt und bin damit auf große Begeisterung bei den SchülerInnen gestoßen. Ich hätte nicht vermutet, dass Kinder in einer vertrauensvollen Atmosphäre so frei und unvoreingenommen über ihre Gefühle und Bedürfnisse sprechen können und wollen.

Geholfen haben hierbei sicherlich die wertvollen Arbeitsblätter (Band 2), die ich den SchülerInnen als Kopien vorgelegt habe. Es gibt nur wenige Vorlagen, die ich im Unterricht nicht verwenden konnte, da die SchülerInnen mit ihnen überfordert gewesen wären. Insofern eignen sich die Arbeitshilfen auch für ältere Kinder und Jugendliche.

Alles in allem ein gelungenes neues Schulbuch für alle Lehrpersonen, die einen offenen, verständnisvollen und gewaltfreien Umgang der SchülerInnen miteinander erreichen wollen, und sich für das Konzept der ?Gewaltfreien Kommunikation? nach Marshall Rosenberg interessieren. Übrigens auch für alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern geeignet.

Ich kann die Bücher, die bereits in der 2. Auflage vorliegen, nur uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Walserweg Vorarlberg

Rezensionen von Moser Sabine:

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Der Staubleser von Josef Brainin

Liebes- oder Entwicklungs- oder Kriminalroman - von allem ein bisschen - in Summe doch zu wenig!

So ganz im Klaren scheint sich der Autor vor der Niederschrift nicht gewesen zu sein, was es wird.

In manchmal umständliche Schilderungen findet man sich in der Wiener Gesellschaft wieder und folgt dem Hauptprotagonisten über viele Seiten ohne Richtung durch eine Phase seines Lebens; gewürzt mit einer nicht besonders raffinierten Krimikomponente.

Der Leser verstaubt unmerklich.

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Der Staubleser