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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von S.S.M.:

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Genial!

David Schalko ist mit diesem Buch etwas ganz Besonderes gelungen. Seine eigenwillige Sprache ist in ihrer Einfachheit fast lyrisch. Der Inhalt fordert an jeder Stelle zum Mitdenken auf und kann nicht nur einfach konsumiert werden. Das Buch erzählt von menschlichen Beziehungen und entwickelt sich zum äußerst spannenden Krimi, der jede noch so skurille Idee des Autors glaubhaft in den Text integriert.

Selbst wenn man glaubt , der Höhepunkt des Buches sei erreicht, führen immer neue überraschende Aspekte zu Abgründen, die der Leser nur durch schallendes Lachen überwinden kann.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

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zwiespältig

Der Schreibstil, überwiegend indirekte Rede ohne übliche Satzenden, verursacht am Anfang viel Dichte der Erzählung. Es brauchte seine Zeit, bis ich mich daran gewöhnt habe und dieser Stil in mir einen gewissen Charme entfaltet hat.

Die Geschichte ist teilweise hervorragend sarkastisch ausgebreitzet und beschreibt Situationen sehr treffend mit all ihrer Komik.

Leider ist sie phasenweise - für mich - viel zu bizarr in ihrer Darstellung mach menschlicher Untiefen, als dass sie noch plausibel erscheint. Und das hat mir das Lesen schwer gemacht und Einiges der Freude an diesem Buch getrübt.

Manches habe ich auch einfach nicht verstanden, wie zB. Begriffe wie "Knoi", und so bleibt vermutlich die eine oder anderen Botschaft des Autors mir verschlossen.

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Rezensionen von Danièlle Weiss:

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Marlies Blauth in "Der schwache Glaube


der-schwache-glaube.dehttp://www.der-schwache-glaube.de/?p=2031


Two Spirits, Rezension von Marlies Blauth, Meerbusch 2013
christoph.fleischer2. September 2013


Zu: Danièlle Weiss: Die vergessene Königin. Leben in Transidentität.

Pomaska-Brand Verlag, Schalksmühle 2013
ISBN 978-3-943304-15-2, Preis: 12,80 Euro

Es ist, als hätten wir einen Brief erhalten, von Danièlle, die uns schreibt, dass es ihr gut geht.

Vieles hat sie erlebt (gibt es das? sich etwas erleben? ? das würde es noch besser treffen), vor allem in den letzten Jahren. Aus Harald wurde Danièlle, oder anders: Die Suche nach der vergessenen Königin war endlich erfolgreich, Danièlle hat sie gefunden, hat sich selbst gefunden. In welch schönem neuen Licht steht diese Umschreibung sich selbst finden, die früher einmal ? waren es die 1980er? ? zum geflügelten Wort wurde, fast zur lästigen Wort-Fliege mutierte, weil sie doch immer so viel am Ich herumpsychologisierte und oft tatenlos auf Sehnsüchte blickte.



Danièlle ist da anders; sie erzählt uns, natürlich, auch vom Ich und dessen Sehnsüchten. Aber im Zentrum stehen mehrere Botschaften für uns.



Hallo, ich heiße Danièlle,

und ich bin transsexuell ?

so beginnt also ihr Schreiben an uns, und schnell erkennen wir: Dieser ? gängige ? Begriff stimmt so recht nicht, ?transident? ist viel plausibler, denn hier geht es doch primär um Identität, weniger um Sexualität. Vielleicht haben wir uns auch eine möglichst glatte Metamorphose eines Mannes zur Frau vorgestellt, aber männliche Facetten bleiben, und da handelt es sich jetzt nicht um ungeliebte, ungewollte organische Reste: Jeder Mensch besitzt ja männliche und weibliche Seiten, was bekanntlich auch die Entwicklungsgeschichte (Ontogenese), die Hormonproduktion und so weiter betrifft; individuell können die Anteile eben sehr unterschiedlich sein. Wir lernen, dass es in Mythologie, Biologie und Soziologie mehr Sowohl-als-auch-Individuen gibt als wir bisher dachten (allerdings: Was dachten wir eigentlich? Vermutlich dachten wir kaum darüber nach) ? es gab beispielsweise in nordamerikanischen Indianerstämmen die ?Two-Spirits?; dass deren Schicksal unter europäisiertem Einfluss ein besonders trauriges war, sei hier in respektvoller Erinnerung erwähnt ? oder die Hijras in Indien, die seit ein paar Jahren auch formaljuristisch als drittes Geschlecht anerkannt werden. Wir sehen: Wir wissen zu wenig, stecken in den Kategorien unserer Alltäglichkeit fest und müssten unsere Wissenslücken dringend auffüllen. Danièlle zeigt uns das, angenehmerweise, ohne Schulmeisterei.

Es zu wagen, tatkräftig Entscheidungen zu treffen und damit letztlich auf der ?Gewinnerseite? zu stehen, ist eine weitere Botschaft an uns. Auch wenn das Leben ein Jammertal sein kann ? dafür genügt bekanntlich oft die Einsicht, ?anders? zu sein ?, wenn der Navigator für den Lebensweg außer Betrieb ist und man sich verzagt vortasten muss, so gibt es eben doch auch die Möglichkeit, sich neu zu orientieren. Ein langer Aufenthalt in Asien fokussierte die Suche, Yoga und Veda öffneten den Blick. ?Es findet sich alles, was ein Leben so benötigt, das Gute wie das Schlechte (oder das, was wir gerade im Moment dafür halten)? ? mit dieser Gelassenheit geht Danièlle ihren neuen Weg, der natürlich auch nicht nur bequeme Chaussee ist: Hormonbehandlungen, Operationen, Bürokratie, immer wieder Lernen ? und sei es das: eine Frau zu sein.

Die Polarität männlich-weiblich bleibt vage, muss vage bleiben, weil jeder aus einer anderen Matrix hervorgeht und seine eigenen Erfahrungen mitbringt. Danièlles Beobachtung aber, dass unsere Gegenwart einer Vermännlichung unterliegt (sie selbst nennt es Androgynisierung), stimmt: ?Die sogenannte Emanzipation wird immer nur in jene Bereiche Einzug halten, die Männer für sich selbst nicht weiter beanspruchen, ja, die ihnen sogar lästig werden?, konstatiert sie. Wo Karrieren winken, gelten die Regeln der Männer, ganz klar. Berufsbezogene Umtriebigkeit ist allemal eindrücklicher als ein Leben, das einfach durch innere Ruhe und Fröhlichkeit ausgezeichnet ist. Die Autorin zeigt uns aber gerade, wie entschieden wichtig die Übereinstimmung mit sich und der Welt ist.

Alles, was sie uns erzählt hat, unterschreibt sie mit Danièlle la Belle ? ?wie schön sich das heute reimt?, staunt sie zu uns herüber. Auf Harald, nein, da konnte sie sich keinen Reim machen ? das war ein Wikingerkönig, ein Krieger. Die neue Königin Danièlle braucht nicht zu kämpfen: Sie ist gekrönt mit Glück.

An solch schönen Kronen sollten wir alle mitschmieden.

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Rezensionen von Petra Gruber:

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Was wäre, wenn...

Ursula Todd wird mit einer besonderen Gabe geboren. Manche Episoden ihres Lebens kann sie mehrmals leben und damit den Lauf ihres Schicksals, ihrer Freunde und ihrer Familie ändern. Doch wird dadurch das Leben leichter, glücklicher, besser?
Diese Frage wird im neuen Roman von Kate Atkinson nicht beantwortet, denn manche Änderungen bedeuten mehr Glück für den einen, aber ein anderes Unglück kann dadurch nicht verhindert werden.

Die Zeitsprünge sind perfekt getimet, nicht zu lang, nicht zu kurz. Und trotz der episodenhaftigkeit des Romans, ist es nicht schwierig, dem roten Faden zu folgen. Erzählt wird in einer Zeitspanne von 1910 bis in die späten 60er-Jahre, eine ereignisreiche und schicksalhafte Zeit ohnehin. Darin bewegen sich die Leben Ursula Todds und ihrer bunten Familie.
Ein wunderbarer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann! Ich habe ihn in kürzester Zeit verschlungen und habe schon jetzt eine ganze Menge Leute im Kopf, denen ich ihn empfehlen und schenken werde!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

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Schade!

Wunderschöne Wortmalereien, die mich zu verführen und zu verzaubern vermochten,auch durchaus witzige Sequenzen haben mich immer wieder gefangen - kurzfristig - bis sich die Handlungsstränge schon wieder verknoteten, Realität und Fiktion für mich nicht mehr unterscheidbar wurden, die Geschichten immer verworrener und abstruser wurden und ich schon wieder das Buch verärgert zur Seite legte.

Schade, das Talent des Autors mit Worten umzugehen und Situationen mit großer Dichte zu beschreiben, könnte mit bedachterem Umgang zu Lesevergnügen statt Lesefrust führen .

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Rezensionen von Petra Gruber:

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Neu erzählt!

Seit ich ihren ersten Roman "Bewohnte Frau" gelesen habe, zählt diese Schriftstellerin zu meinen LieblingsautorInnen. Inzwischen habe ich Ihre Romane aller mehrmals, meist auf deutsch und auf spanisch, gelesen und bin noch immer begeistert von ihr.
"Unendlichkeit in ihrer Hand" hat mich wieder sehr berührt.

Einfühlsam, aber auch mit etwas Ironie und voller Humor erzählt sie die Geschichte von Adam und Eva neu und lässt sie ganz menschlich werden. Eine ganz normale Familie halt mit all ihren Träumen, Illusionen, Kämpfen ums Glück und Tragödien.

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Rezensionen von Petra Gruber:

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Neu erzählt!

Seit ich ihren ersten Roman "Bewohnte Frau" gelesen habe, zählt diese Schriftstellerin zu meinen LieblingsautorInnen. Inzwischen habe ich Ihre Romane aller mehrmals, meist auf deutsch und auf spanisch, gelesen und bin noch immer begeistert von ihr.
"Unendlichkeit in ihrer Hand" hat mich wieder sehr berührt.

Einfühlsam, aber auch mit etwas Ironie und voller Humor erzählt sie die Geschichte von Adam und Eva neu und lässt sie ganz menschlich werden. Eine ganz normale Familie halt mit all ihren Träumen, Illusionen, Kämpfen ums Glück und Tragödien.

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Rezensionen von Doris Dim-Knoglinger:

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zurecht auf der Bestsellerliste

Als Lou ihren geliebten Job als Kellnerin verliert ahnt sie noch nicht, dass dies das Beste ist, was ihr passieren konnte.
Um ihre Eltern finanziell zu unterstützen, bewirbt sie sich als Pflegehilfe bei Will, einem jugen Mann, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und sich schon aufgegeben hat.

Lou sieht es als ihre Aufgabe, Will wieder neuen Lebensmut zu schenken. Durch Höhen und Tiefen entwickelt sich eine berührende Liebesgeschichte zwischen dem mürrischen Will und der verrückten Lou. ?

Ein Roman, den man nicht mehr weg legen mag und der zurecht seit Wochen auf der Bestseller-Liste steht.

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Rezensionen von Petra. Sch.:

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Kultverdächtig


Rezensent: Petra Schindler

Kurzinhalt:
Lara hat nie eine wirkliche Chance in ihrer asozialen Familie. Sie ist 12 Jahre alt, wird vom Adoptiv-Vater wegen Kleinigkeiten oder nichts über Jahre stumpfsinnig krankenhausreif geprügelt, von der Mutter weder geliebt, noch ernst genommen und zur Krönung vom Onkel gedoped und missbraucht.

Mutlos flieht sie häufig von "zu Hause" in die Obdachlosenszene, wo man wenigstens gut zu ihr ist. Dort fühlt sie sich anerkannt und gemocht. Sie konsumiert Drogen, um ihrem Alltag zu entgehen und gerät zunehmend auf die schiefe Bahn.
Sie weicht auf ihre typische Weise der traurigen Realität aus und träumt sich in eine eigene Fantasiewelt unter der Erde hinein. So übersteht sie die furchtbarsten Situationen in ihrem armseligen Leben.
Als der einzige Mensch, dem sie vertraut, ein Obdachloser, verunglückt, scheint sie den Bezug zum Leben verloren zu haben. Von da an mehrt sich der Drogenkonsum und seltsame Männerbekanntschaften. Sie rappelt sich auf und nochmals stirbt eine Bezugsperson, die sie liebt und sie bleibt allein.
Nachdem eine neue Beziehung, diesmal zu einem Psychopathen, der sie windelweich schlägt und nach ihr tritt, in die Brüche geht verliert sie sogar noch ihr 1. Kind.
Es scheint sich immer wieder genau das zu wiederholen, vor dem sie aus dem Elternhaus geflohen ist.

Wird Lara jemals der Drahtseilakt gelingen, sich irgendwann endlich einmal ein menschenwürdiges Leben aufbauen zu können? Wird sie mal einen Menschen finden, der es gut mit ihr meint und bei dem sie sich geboren fühlt.... ?

Eigene Einschätzung:
Beim Lesen dieses Buches beeindruckte mich der einfache Stil und die klare Sprache der Autorin ungeheuer. Mehrmals konnte ich nicht weiterlesen, weil ich ungehemmt vor mich hinheulen musste!
Es kam mir so in den Sinn, dass es Menschen auf dieser Welt gibt, die tatsächlich NIE eine echte Chance bekommen; sie haben einfach kein Glück. Sie verlieren jeden Menschen, der sie versteht und jede Sache, an denen sie hängen. Es bleibt ihnen kein Trost, kein Verständnis von anderen und keine Sympathie. Man glaubt ihnen nicht und man isoliert sie vollkommen.
Und dieses Los schien Lara's zu sein.
Verständlich, dass sich dieses Mädchen aus seinem tristen Dasein lösen will und weil sie in der Realität keine einzige Chance bekommt, wirklich aus dem Teufelskreis auszubrechen, träumt sie sich in eine Zwergenwelt. Wacht sie aus diesem Dämmerzustand auf, überfällt sie die traurige Wirklichkeit voller Hunger und quälende Schmerzen von Tritten und Schlägen erneut.
Es ist dieses unsägliche Leid, das Lara umgibt, und mich so beeindruckt hat. Schockierend diese brutalen Prügelszenen in ihrem Elternhaus, die ihre Kindheit und Jugend zerstören und ihr nicht die mindeste Hoffnung auf Besserung lassen.
Ein bedrückendes Buch, ein Buch, das einen nicht mehr los lässt, weil DAS die Wahrheit auf den Straßen UND in kaputten Familien ist!

Es ist das Werk von einer noch unbekannten Autorin, welches aber meiner Meinung geeignet ist, zum BESTSELLER zu werden! So schreibt man KULTBÜCHER! Frau Gavin, weiter so....

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

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Das Buch möchte ich vor allem wegen der oft dichten, sehr starken Sprache empfehlen

Knoi ist ein besonderes Buch!
Ziemlich mühsam zu lesen, verwirrend, manchmal anstrengend, aber oft poetisch, ganz im Gegensatz zum unromantischen Inhalt, der großteils verbogene, unglückliche, beziehungslose, ziemlich seltsame Menschen schildert.
Die Sprache ist es, die für mich das Buch stark macht, die Bilder, die immer wieder entstehen, die Suche, die doch nur mehr Verwirrung und Leere bringt.

Witz, Sarkasmus, Traurigkeit, Hlflosigkeit gehen fast übergangslos ineinander über.
Manchmal habe ich Abschnitte zweimal gelesen und meist haben sie mir beim zweitenmal besser gefallen.
Ich möchte nicht in der Haut eines der Protagonisten stecken....

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