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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

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Freundschaft ist wie Liebe mit Verstand von Alexandra Potter

Aufstehen und Krönchen richten

Maggie ist einem Heiratsschwindler aufgessen. Sie hat alles verloren und lebt nun in einem alten Wohnwagen am Ende der Welt. Flick ist eine junge Journalistin die auf Maggies Geschichte gestossen ist. Sie will eine Reportage darüber schreiben und damit ihre Karriere beginnen. Maggie ist skeptisch der Mann ist verschwunden und sie will nicht darüber reden.

Doch in Sozial Media hinterlässt jeder seine Spuren. Flick hat einen Anhaltspunkt und überzeugt Maggie der Spur zu folgen. Es wird eine auregende Reise durch Europa,
Das Thema ist gut, vor allem weil immer wieder heraus gestellt wird, wer der Schuldige ist, das es jedem passieren kann auf schöne Worte und schöne Taten herein zufallen. Die beiden Frauen halten zusammen und erreichen viel. Wie das wird über Umwege erzählt und die haben ab und zu den Lesefluss und die Spannung gestört. Jedesmal wenn ich dachte sie haben den Mann und es geht um Recht und Gerechtigkeit wird ein Sprung in die Vergangenheit gemacht, nicht das die auch interessant war aber ich wurde jedesmal aus meinem Flow gerissen.
Die Art und Weise wie die Autorin ihre Protagonisten dargestellt hat fand ich gelungen.. Sie waren Menschen mit einer Botschaft, sei es Ehrgeiz, sei es sie lagen am Boden und haben sich wieder aufgerichtet, sei es einfach jemanden den Rücken zu stärken.

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Freundschaft ist wie Liebe mit Verstand

Rezensionen von gerlisch:

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The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro

Eine besondere Geschichte

The Rainshado Orphans ist ein episches, atmosphärisch dichtes Fantasy-Abenteuer, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

Naomi Ishiguro erschafft eine Welt, die sich anfühlt wie ein düsterer Märchenmix aus moderner Tech-Metropole, japanischer Mythologie und übernatürlichen Kräften. Der Weltenbau ist allumfassend und farbintensiv.

Worum geht es? Die Lucky-Crows-Gang verbreite Angst und Schrecken in Rainshadow City und ihre Machenschaften ziehen sich wie ein dunkles Netz durch die gesamte Stadt. Im Zentrum der Geschichte stehen die Wahlgeschwister Toshiko, Mai und Jun Kawakami, die im Untergrund leben, den Tod ihrer Tante rächen wollen und für Gerechtigkeit kämpfen. Die drei sind völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, deren Entwicklungen ich mit Begeisterung verfolgt habe.

Drachen, Sonnengeister, Tech-Elemente, Untergrundnetzwerke, dieser Genre-Mix funktioniert überraschend gut. Die Magie bleibt geheimnisvoll, aber immer faszinierend. Eine farbintensive Geschichte, sehr lebendig erzählt, voller Magie, Chaos und Hoffnung. Die Atmosphäre ist durchgehend düster, gefährlich und voller Geheimnisse, und damit genau mein Ding.

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The Rainshadow Orphans

Rezensionen von Annabell95:

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Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Spannung im isländischen Hochland

Helga Jónsdóttir steht vor ihrem ersten großen Fall. Eine junge Frau wird ermordet in einem Reitstall gefunden, doch ihr zehnjähriger Sohn ist verschwunden. Helga vermutet, dass der Junge vor seinem gewalttätigen Vater geflohen ist und sich in den gefährlichen Höhlen der isländischen Vulkanlandschaft versteckt.

Um ihn rechtzeitig zu finden, holt sie den Wildnisexperten Bjarki an ihre Seite. Während die Suche läuft, taucht eine zweite tote Frau auf. Helga erkennt, dass sie es mit einem Täter zu tun hat, der hochintelligent, kalt und bereit ist, jedes Limit zu überschreiten.

"Schlafende Vulkane" ist der Auftakt in eine neue isländische Thriller-Reihe mit dem Duo Helga und Bjarki.

Die Handlung wird in wechselnden Perspektiven erzählt. Man erhält Einblick in die Ermittlungsarbeit in der Perspektive von Helga, Bjarki und Yvette, aber man bekommt auch Einblicke in die Perspektive des Täters. Dabei lernt man die Figuren schon etwas kennen. Sie haben ihre eigenen Ecken und Kanten, was sie dadurch sehr authentisch macht.

Obwohl der Täter relativ früh feststeht, geht die Spannung nicht verloren. Eher im Gegenteil, es entwickelt sich ein Katz‑und‑Maus-Spiel, bei dem man ständig mitfiebert. Die Frage ist nicht wer, sondern wie weit kommt er noch? und kriegen sie ihn rechtzeitig? Die Jagd ist packend, voller Wendungen und wird durch die vielen Cliffhanger an den Kapitelenden noch verstärkt.

Der Schreibstil ist flüssig, klar und gleichzeitig sehr bildhaft. Man hat die Szenen und Handlungsorte sehr visuell vor seinen Augen. Mit den Vulkanlandschaften und der rauen Natur ist das Setting sehr beeindruckend. Eine wirklich tolle Kulisse, wo sich das ganze Geschehen abspielt. Durch das Bildhafte wirkt es atmosphärisch und es entwickelt sich die typische düstere Island-Krimi-Stimmung.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener Auftakt in die neue Reihe. Auch wenn der Täter schon relativ früh bekannt war, wurde es umso spannender. Es war so fesslend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Cliffhänger ganz zum Schluss macht neugierig auf den Folgeband, den ich auch definitiv lesen werde. Eine ganz klare Leseempfehlung.

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Schlafende Vulkane

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Weltenwechsel von Marion Kraft

Mutiges Debüt mit wichtiger Botschaft

"Weltenwechsel" ist das Debüt der afrodeutschen Literaturwissenschaftlerin Marion Kraft, das sie mit 79 Jahren veröffentlicht hat und autobiografische Anteile hat. Allein diese Tatsachen verdienen Respekt.

In der autofiktionalen Erzählung geht es um drei starke Frauen einer ungewöhnlichen Familie: die Großmutter Berta, die sich nach dem Krieg entschlossen von ihrem mit den Nazis sympathisierenden Ehemann trennt und mutig ihre Tochter unterstützt.

Tochter Margarete, die sich direkt nach dem 2. Weltkrieg in einen dunkelhäutigen amerikanischen GI verliebt und mit ihm die kleine Julia bekommt. Und schließlich Julia, Enkelin von Berta und Tochter von Margarete und Robert, die es als Kind mit etwas dunklerer Hautfarbe im rassistischen Nachkriegsdeutschland gar nicht leicht mit dem Aufwachsen hat.

Es ist eine berührende Geschichte, die hier erzählt wird, und ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, also insofern ein sehr wichtiges Buch. Die Erzählweise habe ich als eher distanziert wahrgenommen, sodass ich mich den meisten Figuren nicht sehr nahe gefühlt habe und sie auch literarisch nicht ausführlich charakterisiert gefunden haben.

Das Buch lebt weniger von der Tiefencharakteristik der Figuren als von der insgesamt interessanten Geschichte, in der viele Ereignisse und Begegnungen erzählt werden. Persönlich habe ich tiefen Respekt vor dem Lebenslauf der Autorin und vor ihrem Debüt. Die Botschaft, die für Rassismus sensibilisiert, ist ebenfalls eine sehr wichtige. Literarisch ist eventuell das eine oder andere noch ein bisschen ausbaubar.

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Weltenwechsel

Rezensionen von Tara:

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Träume aus Feuer von Florian Illies

Eine farbenprächtige Zeitreise

„Träume aus Feuer: Der Alchemist von der Pfaueninsel“ ist ein faszinierendes Buch über den Glasmacher und Alchemisten Johannes Kunckel des in Berlin lebenden Autors, Journalisten, Kunsthistorikers und Kurators Florian Illies.

Die Handlung beschränkt sich auf einen Ausschnitt des Lebens von Johannes Kunckel.

Der Protagonist ist Glasmacher und steht hoch in der Gunst des Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Dieser schenkt ihm aufgrund seiner Begeisterung für die Werke Kunckels die Pfaueninsel, damit er dort in aller Ruhe mit seinen Arbeitern experimentieren kann .

Der Schreibstil von Florian Illies ist ruhig, dicht und intensiv. Er vermittelt die Atmosphäre der Zeit, thematisiert neben der Arbeit des Glasmachers, das Leben der Menschen, politische Intrigen, die hohe Kindersterblichkeit und malt gleichzeitig mit seinen Worten die Landschaft der Pfaueninsel vor den Augen seiner Leser.

Die Handlung baut sich immer weiter auf, bis sie zu einem dramatischen und emotionalen Ende kommt. Im Anschluss gibt es in dem Kapitel „Nachglühen“ nochmals gesammelte Fakten, die einiges aus der Handlung wieder aufgreifen.

Mich hat das Buch gut unterhalten und gleichzeitig hat es mir interessante Einblicke in vergangene Zeiten und die Glasbrennerei vermittelt.

Insgesamt ein kleines, aber feines Buch, das trotz seiner Kürze durch eine faszinierende Thematik und eine hohe Informationsdichte überzeugt.

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Träume aus Feuer

Rezensionen von Tara:

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Träume aus Feuer von Florian Illies

Eine farbenprächtige Zeitreise

„Träume aus Feuer: Der Alchemist von der Pfaueninsel“ ist ein faszinierendes Buch über den Glasmacher und Alchemisten Johannes Kunckel des in Berlin lebenden Autors, Journalisten, Kunsthistorikers und Kurators Florian Illies.

Die Handlung beschränkt sich auf einen Ausschnitt des Lebens von Johannes Kunckel.

Der Protagonist ist Glasmacher und steht hoch in der Gunst des Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Dieser schenkt ihm aufgrund seiner Begeisterung für die Werke Kunckels die Pfaueninsel, damit er dort in aller Ruhe mit seinen Arbeitern experimentieren kann .

Der Schreibstil von Florian Illies ist ruhig, dicht und intensiv. Er vermittelt die Atmosphäre der Zeit, thematisiert neben der Arbeit des Glasmachers, das Leben der Menschen, politische Intrigen, die hohe Kindersterblichkeit und malt gleichzeitig mit seinen Worten die Landschaft der Pfaueninsel vor den Augen seiner Leser.

Die Handlung baut sich immer weiter auf, bis sie zu einem dramatischen und emotionalen Ende kommt. Im Anschluss gibt es in dem Kapitel „Nachglühen“ nochmals gesammelte Fakten, die einiges aus der Handlung wieder aufgreifen.

Mich hat das Buch gut unterhalten und gleichzeitig hat es mir interessante Einblicke in vergangene Zeiten und die Glasbrennerei vermittelt.

Insgesamt ein kleines, aber feines Buch, das trotz seiner Kürze durch eine faszinierende Thematik und eine hohe Informationsdichte überzeugt.

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Träume aus Feuer

Rezensionen von Buster:

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Weil sie lügt von Caroline Seibt

Sehr spannend

Wenn deine große Schwester auf einmal verschwindet und dein Vater dafür ins Gefängnis kommt, weil er verdächtigt wird sie ermordet zu haben, deine Mutter davor schon psychisch krank war und es nun noch viel schlimmer ist und sie ihr Bett kaum noch verlässt und dein kleiner Bruder noch gar nicht begreifen kann das die Schwester wohl nie mehr zurück kommt und du sein einziger Halt bist dann ist es ein Wunder das du noch funktioniert.

Dieser Thriller ist von Anfang an spannend und lässt einen auch nicht wirklich mal Luft holen. Anna, die noch lebende, versucht alles den vermeintlichen Mörder ihrer Schwester zu finden. Begeht sogar kleinere Straftaten dafür und lügt immer wieder um zu überleben und eine Stütze für ihren Bruder zu sein.
Immer wenn ich dachte, so war es gewesen oder das ist der Mörderin gab es eine Wendung , einen Twist. Vertrauen könnte Anna auch irgendwie keinem und ihr Bruder bräuchte ihre Hilfe und Nähe.
Die Autorin hat alle Charaktere sehr plastisch dargestellt und mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Das Buch ist auch sehr flüssig lesbar und ich habe es fast in einem durchgelesen. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Bin gespannt ob die Autorin in diesem Genre noch weiter schreibt, das würde ich dann auch wieder sehr gerne lesen. Ich kann diesen Thriller nur sehr empfehlen.

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Weil sie lügt

Rezensionen von liesmal:

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Léon und die Frau im blauen Kleid von Alexander Oetker

Gegensätze ziehen sich an!?

„Die ganze Schickeria hier war ein solcher Zirkus, dass es kaum auszuhalten war.“ - Wie wahr!

Kaum vorstellbar, dass sich ein so reicher Mann wie Léon de Cavallier einen Arbeitsplatz bei der Polizei sucht - vor allem, wenn man erlebt, wie er mit seinem Reichtum protzt. Doch der Autor Alexander Oetker macht es möglich.

Als Adliger leitet Léon de Cavallier die Brigade criminelle von Nizza. Ihm zugeteilt wird Nadia Benteleb, eine Commissaire, die direkt aus den Pariser Banlieues kommt, gerade rechtzeitig, nachdem am Strand eine Frauenleiche angespült wurde.

Léon de Cavallier trägt mit seinem Machtgehabe dazu bei, dass ich mich äußerst unwohl fühle in der Welt der Reichen und Schönen hier an der französischen Riviera. Ich frage mich, ob es wohl einen Grund dafür geben mag, dass er sich derart aufspielt.

Wie schön, dass die taffe Nadia in ihrer Lederjacke so viel Natürlichkeit mitbringt. Durch ihre Art und Vorgehensweise werden die beiden gegensätzlichen Charaktere erträglich und unterhaltsam. Mir gefällt es außerordentlich gut, dass Nadia sich nicht unterbuttern lässt.

Die Ermittlungen führen in eine Welt von Bestechung, Machtmissbrauch, Sex und Drogen. Der Schreibstil ist außerordentlich fesselnd und lässt zeitweise kaum eine Atempause zu. So bleibt es spannend bis zum Schluss.

Dieser Roman beschreibt den ersten Fall für de Cavallier und Bentaleb. Darum war ich positiv erstaunt, dass am Ende etwas „verraten“ wurde, mit dem ich erst zu einem späteren Zeitpunkt in einem Folgeband gerechnet hätte. Worum es dabei geht, werde ich nicht verraten. Aber ich rate sehr gern dazu, das Buch zu lesen. Es lohnt sich!

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Léon und die Frau im blauen Kleid

Rezensionen von HEYN Leserunde, Ingrid Weilharter:

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Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

Herzerwärmend

Tanja Koroskas Roman ist locker, flockig und leicht zu lesen. Trotzdem beinhaltet er eine gute Portion Spannung, ein paar Weisheiten und vor allem viel emotionale Wärme. Koroska lässt ihre Protagonisten in ihrem Tatendrang mal hoch steigen und auch tiel fallen, aber sie lässt sie nie im Stich. Schließlich wachsen einige Figuren über sich hinaus und werden zu Helden ihres persönlichen Alltags.

Und wer glaubt, ihre Geschichten wären trivial oder nur "leichte Lektüre", findet sich am Ende mit einigen Anregungen wieder, die man für sich selbst und sein Leben mitnehmen kann.

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Guten Morgen, schönes Wetter heute

Rezensionen von Sternzauber:

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Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan

Familiengeheimnisse und (Geschwister-)Liebe

Das Cover von „Die Meerglas-Schwestern“ von Eleanor Buchanan gefällt mir sehr, denn es zeigt etwas von der Dramatik der Landschaft, die in der Geschichte eine wesentliche Rolle spielt und auch die Farbkombinationen sind sehr ansprechend gelungen. Schön finde ich zudem, dass der Titel haptisch wahrnehmbar ist und das Cover somit noch weiter aufwertet.

Dies ist der erste Band einer Reihe, in der 4 Schwestern die Hauptrolle spielen. Wir lernen Roz kennen, die im Nachlass ihrer Mutter einen ungewöhnlichen Ring findet und mit ihm Australien verlässt. In London entdeckt sie dann unerwartet in einem kleinen Antiquitätenladen ein Gemälde von Felsen in Schottland, das ihre Aufmerksamkeit ungewöhnlich stark gefangen nimmt und das sie nicht mehr los lässt. Doch was hat es damit auf sich und welche Geheimnisse bergen ihre eigene Familiengeschichte?

„Die Meerglas-Schwestern“ ist ein Buch, das mich sehr überrascht hat, denn es enthält eine viel vielschichtigere, umfassendere und ineinander verwobenere Geschichte, als ich gedacht hätte. Auf verschiedenen Zeitebenen lernen wir LeserInnen sehr starke Charaktere kennen und können ihnen in ihrer Entwicklung folgen. Mir hat das eine wunderbare Lesezeit geschenkt, die unerwartet spannend war und der ich regelrecht erlegen bin. Denn ich wollte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich einmal in die Geschichte eingetaucht war. Beide Zeitebenen haben mir sehr gefallen und ich habe mitgelitten, mitgefiebert und überhaupt mitgefühlt.

Einzig die Tatsache, dass die Geschichte kleine übernatürliche Elemente enthält, war für mich nicht ganz stimmig. Ich finde, dass die Geschichte diese überhaupt nicht braucht und hätte die Handlung ohne diese Dinge als noch runder und authentischer empfunden.

Doch ansonsten bin ich sehr glücklich mit dieser Geschichte, die so reich und bunt, so faszinierend, exotisch und doch lebensnah ist, dass ich mich sehr auf weitere Bände der Geschichte freue und gespannt darauf bin, wie sich die Handlung fortsetzen wird. Sehr gefallen hat es mir aber, dass dieser Band trotz der angekündigten Fortsetzung in sich einen runden Abschluss gefunden hat und auch als Einzelgeschichte lesbar ist.

Sie liest sich sehr leicht und flüssig und auch, wenn sie so vielschichtig ist, dass manchmal ein zweiter Gedanke zur Einordnung der Geschehnisse nötig ist, habe ich die Lektüre nie als anstrengend empfunden, sondern sehr genossen. Am Ende des Buches gibt es zudem einen Stammbaum, der die Beziehungen der ProtagonistInnen verdeutlicht, doch ich würde absolut empfehlen, diesen erst nach der Lektüre zu betrachten, da er ansonsten sehr viel der Geschichte vorwegnehmen würde und das wäre enorm schade! Ich finde es aber toll, dass es ihn gibt, denn er visualisiert und rundet die Geschichte für mich ab.

Ein Highlight waren für mich außerdem die Ortsbeschreibungen, die der Autorin so gut gelungen sind, das ich die wilden Felsen Skaras oder die weiten des australischen Outbacks regelrecht gesehen und gespürt habe. Das war richtig toll! Trotz der rund 500 Seiten habe ich diese Geschichte sehr schnell verschlungen und freue mich, trotz des kleinen Kritikpunktes auf Grund der übersinnlichen Elemente (weswegen ich nur 4,5 Sterne vergeben kann) sehr auf Band 2, auf den ich allerdings leider noch ein wenig warten muss…. Aber ich bin sicher, dass es sich lohnen wird!

Ich möchte dieses Buch sehr gerne weiter empfehlen, denn es hat mich in seiner Vielschichtigkeit begeistert, berührt und super gut unterhalten – viel Freude beim Lesen!

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Die Meerglas-Schwestern