Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Jonathan Clock (Band 1) – Die Rache des Pharao von M. G. Leonard
Gelungener Auftakt zu einem Zeitreise- Abenteuer
Schon das Cover macht richtig Lust auf die Geschichte, denn es wirkt abenteuerlich und actionreich und zeigt sofort, dass die Geschichte nach Ägypten führt. Mein Sohn hat das Buch mit mir gemeinsam gelesen und hatte seinen Spaß.
Im Auftakt der Reihe geht es um folgenes: Jonathan und seine Mutter mussten schon oft umziehen , doch warum, weiß Jonathan nicht.
Bis eines Nachts Fremde auftauchen und Jonathan ein unglaubliches Geheimnis entdeckt: Seine Mutter kann Türen durch die Zeit öffnen . Die beiden sind in großer Gefahr und nur der Herzskarabäus in der Grabkammer von Nofretete kann ihnen die Antworten liefern, die sie retten werden. Denn der finstere Rat der Zeit ist ihnen dicht auf den Fersen. Können Jonathan und seine Mutter das verlorene Grab und das Zeitportal finden, das sie ins alte Ägypten führt?
Der Schreibstil ist recht einfach zu lesen und kindgerecht, daher sollten Leser ab ungefähr 10 Jahren auch keine Probleme mit der Geschichte haben. Vorallem Ägypten wurde wirklich bildhaft beschrieben und wir hatten die Gräber und Bauwerke immer schön vor Augen. Ausserdem gibt es auch einiges Wissenswertes im Buch, so erfährt man zum Beispiel etwas über die Vorbereitung zur Mumie und die Beisetzung.
Einen Punkt ziehen wir ab, da man sich schon erstmal ein wenig gedulden muss, bis das Thema Zeitreise wirklich eine Rolle spielt. Aber dennoch ist das Buch abenteuerreich, actionreich und man lernt etwas über das alte Ägypten. Deshalb können wir die Geschichte weiter empfehlen und sind gespannt auf weitere Teile der Reihe
Rezensionen von Christina:
Die Selbstdenkerin von Jutta Winter
Fanny Lewald eine interessante Persönlichkeit
Die Autorin Jutta Winter erzählt und etwas über das Leben und Wirken von Fanny Lewald. Eine mutige Frau, die zur damaligen Zeit den Mut hatte für sich einzustehen und ihren Weg zu gehen. Auf dem Cover ist sie und ihre Passion gut zu erkennen und so haben wir beim lesen ein Bild vor uns. Der Schreibstil ist eher sachlich und klar , auserdem gibt es ergänzende Erklärungen, welche sich am Ende des Buches befinden und das passt gut dazu , das es ein biografisches Buch ist.
Da es so klar erzählt wird , kann man erkennen wie es damals war zu leben und welche gesellschaftlichen Normen herrschten und erfährt immer mehr von Fanny und erlebt ihre Entwicklung mit.
Ich wusste vor dem lesen des Buches relativ wenig über Fanny und nun habe ich ein viel besseres Bild von ihr. Das Buch ist relativ dünn , aber durch den sachlich klaren Schreibstil, enthält es alle Informationen und liefert ein rundes Bild von Fanny Lewald.
Ich kann das Buch empfehlen, wer gern Biografien mag. Man lernt beim lesen viel dazu.
Rezensionen von Christina :
Die Selbstdenkerin von Jutta Winter
Fanny Lewald eine interessante Persönlichkeit
Die Autorin Jutta Winter erzählt und etwas über das Leben und Wirken von Fanny Lewald. Eine mutige Frau, die zur damaligen Zeit den Mut hatte für sich einzustehen und ihren Weg zu gehen. Auf dem Cover ist sie und ihre Passion gut zu erkennen und so haben wir beim lesen ein Bild vor uns. Der Schreibstil ist eher sachlich und klar , auserdem gibt es ergänzende Erklärungen, welche sich am Ende des Buches befinden und das passt gut dazu , das es ein biografisches Buch ist.
Da es so klar erzählt wird , kann man erkennen wie es damals war zu leben und welche gesellschaftlichen Normen herrschten und erfährt immer mehr von Fanny und erlebt ihre Entwicklung mit.
Ich wusste vor dem lesen des Buches relativ wenig über Fanny und nun habe ich ein viel besseres Bild von ihr. Das Buch ist relativ dünn , aber durch den sachlich klaren Schreibstil, enthält es alle Informationen und liefert ein rundes Bild von Fanny Lewald.
Ich kann das Buch empfehlen, wer gern Biografien mag. Man lernt beim lesen viel dazu.
Rezensionen von Shilo:
Die Sturmtochter von Florence Winter
Eine Familiengeschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Isla lässt das Verschwinden ihrer Tante Shelly einfach nicht los. Immer wieder stößt sie auf Hinweise, die neue Fragen aufwerfen. Alte Tagebücher und Aufzeichnungen bringen Stück für Stück Dinge ans Licht, mit denen am Anfang noch nicht zu rechnen war. Gerade das hat dafür gesorgt, dass die Neugier nicht nachgelassen hat.
Besonders gespannt war ich auf die Abschnitte aus der Vergangenheit. Anfangs wirkten sie wie einzelne Erinnerungen. Erst später wurde klar, warum sie überhaupt erzählt werden. Dadurch hat sich vieles erst nach und nach zusammengefügt, ohne dass schon zu früh alles verraten wurde.
Auf der Insel verändert sich die Suche nach Antworten noch einmal. Das alte Herrenhaus, das Meer und das oft raue Wetter passen einfach dorthin. Beim Lesen entstand schnell das Bild eines Ortes, an dem vieles verborgen geblieben ist. Dort gab es einige Momente, mit denen so nicht zu rechnen war.
Auch Ben blieb lange ein Fragezeichen. Mal sprach vieles für ihn, dann kamen wieder Zweifel auf. Deshalb war nie sicher, ob Isla ihm wirklich vertrauen konnte. Genau diese Unsicherheit hat mir gefallen, weil sie bis weit in das Buch hinein erhalten blieb.
Die Figuren machen Fehler, treffen nicht immer die richtige Entscheidung und wirken gerade deshalb glaubwürdig. Niemand ist nur gut oder nur schlecht. Das hat die Menschen in diesem Roman für mich greifbar gemacht.
Die Liebesgeschichte läuft eher nebenher. Für mich stand die Suche nach den Antworten deutlich stärker im Mittelpunkt. Beides hat gut zusammengepasst, ohne dass eines das andere verdrängt hat.
Als die letzte Seite gelesen war, waren die wichtigsten Fragen beantwortet. Trotzdem blieb die Lust, noch einmal in diese schottische Inselwelt zurückzukehren. Schön finde ich außerdem, dass jeder Band seine eigene Geschichte erzählt und trotzdem dieselbe besondere Welt verbindet.
5 Sterne.
Rezensionen von annaja:
Unter Wasser von Tara Menon
Schmerzlicher Verlust im Paradies
Von annaja
Ein schönes Cover mit der spiegelnden Wasserfläche.
Das Buch handelt von Freundschaft, Trauer, Zorn und dem nicht Loslassen können.
Es wurde in zwei Zeitebenen geschrieben und handelt von zwei schlimmen Naturkatastrophen.
Marissa wächst auf in Thailand, Phuket, dort betreibt der alleinerziehende Vater eine Forschungsstation für Meeresbiologie.
Ihre Kindheit erlebt Marissa unbeschwert am Meer, gemeinsam mit ihrer Freundin Arielle erobert sie dort beim Schwimmen und Tauchen die Unterwasserwelt.
Die Autorin beschreibt mit ihre bildhaften Sprache die Schönheiten der Natur und deren besondere Kraft und den einzigartigen Geschöpfen, so lebendig.
Schnell wird man an die schreckliche Tsunamikatastrophe von 2004 mit ihren unzähligen Toten und deren Schicksalen herangeführt, bei der Marissas Freundin Arielle umkommt. Noch acht Jahre später, als sie bereits in New York lebt(da gibt es gerade im Oktober 2012 den großen Hurrikan) und arbeitet, leidet sie unter Albträumen, fühlt sich für den Tod des Mädchens verantwortlich und hat die Trauer und den Schmerz um den Verlust noch nicht bewältigt.
Man erfährt in dem bewegenden Roman, wie es ist, wenn das Paradies plötzlich zum Horrorfilm mutiert, wenn der Klimawandel bloß als spektakuläres Schauspiel abgetan wird und wie unterschiedlich die Menschen mit diesen Ereignissen umgehen.
Ein großartiges Buch, gefühlvoll und wunderbar erzählt, fängt auch die Atmosphäre der Unglücke besonders gut ein.
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Weitere Rezensionen
Rezensionen von Mabla59 :
Was sie nicht weiß von Shari Lapena
Spannend mit vielen Wendungen
Shari Lapena - diesen Namen hatte ich bisher noch nicht gehört und kein Buch von ihr gelesen.
"Was sie nicht weiß" ist ihr neuestes Werk.
Sam und Bryden Frost wohnen zusammen mit ihrer 3-jährigen Tochter Clara in New York im Stadtteil Albany in einer Wohnanlage. Sie sind eine erfolgreiche, wohlhabende Familie.
Beide haben erfolgreiche Karrieren gemacht und keine finanziellen Sorgen
Im Prolog hat Bryden einen unspektakulären Autounfall mit einem geheimnisvollen Tesla Fahrer. Dieser Mann wird im Laufe des Buches immer wieder auftauchen.
Eines Tages holt Bryden Clara nicht von der Kindertagesstätte ab, ihr Auto steht in der Garage. Ihre Schlüssel und ihr Telefon liegen auf dem Tisch und ihr Laptop ist geöffnet, als ob sie gerade noch daran gearbeitet hätte
Sam ist alarmiert, denn seine Frau hätte ihre Familie und ihr Leben nicht so einfach hinter sich gelassen. Die Polizei kommt zum Einsatz und die Detectives Jane Salter und Tom Kilgour übernehmen das Kommando auf der Suche nach Bryden
Brydens Schwester, ihre Eltern und ihre beste Freundin werden alle in die Suche nach der vermissten Bryden eingebunden
Leicht zu lesen mit ständigen Wendungen und einem Ende, dass ich so nicht habe kommen sehen.
Hier hat jeder sein Geheimnis. Und nichts ist wie es zu sein scheint.
Spannend!
Rezensionen von yellowdog:
Das Klimpern der Schlüssel von Anne Goscinny
Die Tochter des großen Texters
Das Klimpern der Schlüssel ist ein Erinnerungsbuch von Anne Goscinny an ihren berühmten Vater Rene Coscinny, Texter von Asterix und Luky Luke sowie weiterer.
D.h. viel erfährt man nicht vom Vater. Im Mittelpunkt ist das Erleben des neunjährigen Mädchens. Ihre Gefühlswelt beim Verlust, der auch Jahre später sich noch auswirkt.
Die frühen Passagen sind die Stärke des kurzen Buches.
Aber ich denke, die Gefühle gleichen sicher auch anderen Menschen, die früh ihre Liebsten verlieren.
Anne Goscinny vermag auf sensible Art einige Passagen der Trauer und des Verlustes zu gestalten.
Rezensionen von Mabla59 :
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg
Hinschauen und Fragen stellen
Die junge Mathilde, von ihren Freunden Tilla und von ihrem Vater zärtlich Thildi genannt., ist eine glühende Verfechter in des Sozialismus. Nach Jahren des grausamen Naziregimes glaubt sie fest daran, dass jetzt alles besser wird.
Als ihre neue Freundin Rena plötzlich spurlos verschwunden ist, macht sie sich auf die Suche nach ihr.
Schnell muss Tilla feststellen, dass nichts von dem, was Rena ihr erzählt hat stimmt. Ihre angebliche Mutter kennt sie nicht und dort, wo sie wohnen soll, steht nur eine zerbombte Ruine.
Tilla stößt bei ihren Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens und viele Ungereimtheiten. Sie muss feststellen, dass nicht jeder der ist, der er vorgibt zu sein und daß vieles nicht so ist, wie es scheint. Letztendlich muss sie sich entscheiden, wo sie steht.
Eva Kranenburg schreibt in verschiedenen Zeitabschnitten von März 1953 bis zum Volksaufstand am 17. Juni 1953.
Mir gefiel besonders gut, wie sie ganz langsam, Stück für Stück, die Zweifel in Tilla hat hochkommen lassen.
Dieses bedrohliche Gefühl kam auch bei mir, der ich den Lauf der historischen Ereignisse kenne, während des Lesens auf.
Rezensionen von Mabla59 :
Klein aber tot von Jo Fischler
Todesfall in Knuffingen
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Klein, aber tot" von Jo Fischler, erschienen im Argon Verlag, hervorragend gelesen von Simon Jäger.
Kommissar Jo Jo Wunder ermittelt im beschaulichen, fiktiven Örtchen Knuffingen in der Miniaturwelt in Hamburg.
Mit der Ruhe ist es allerdings vorbei, als ein Journalist tot aufgefunden wird.
Noch viel schlimmer ist jedoch, daß Jo Jos Mutter und seine Angebetete, die Blumenhändlerin Liora zu den Hauptverdächtigen gehören.
Mit Bernhardiner Buddha, seinem Freund Ecki und Samuel macht er sich daran, den kniffligen Fall in Knuffingen zu lösen.
Das Cover, dunkel gehalten und eindeutig mit Figuren aus der Miniaturwelt, hat mich sofort angesprochen.
Die einzelnen Kapitel sind kurzgehalten und die Handlung zwar nicht übermäßig spannend, aber doch unterhaltsam.
Für meine Begriffe eher ein "Cosy Crime"
Ich persönlich hätte mich über mehr Bezug zur echten Miniaturwelt gewünscht, nicht nur mit ein paar Sätzen.
Rezensionen von Ryria:
Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen
Ein dunkler Sog
1953 muss Roos für ihre Ziehmutter das Medium bei Seancen spielen, den Gästen werden Besuche von den Geistern ihrer verstorbenen Liebsten vorgegaukelt. Dabei ist nur Ruth wirklich dort, der Beschützergeist von Roos.
Die Begegnung mit Gast Agnes verspricht Befreiung und ein neues Leben, doch auch auf dem alten Familienanwesen von Agnes lauern Schrecken und Geheimnisse.
..
An diesem Buch ist wohl alles düster, von der Gestaltung über die Atmosphäre bis hin zu den behandelten Themen. Diese haben es auch durchaus in sich und gehen teilweise richtig unter die Haut, dabei entwickelt sich das Grauen jedoch schleichend.
Man hat zu Beginn Mitleid mit Roos, dann kommen nach und nach immer mehr Details ans Licht und werden zusätzlich noch unterstützt durch Zwischenkapitel, in denen ein Doktor versucht herauszufinden, ob Roos wahnsinnig ist.
Diese Mischung aus Gesprächen in der Gegenwart und Erzählungen über die Vergangenheit schaffen es, durchgängig die Neugier aufrecht zu erhalten.
Zwischendurch gab es allerdings doch auch Abschnitte, die sich ein wenig gezogen haben, vor allem, da manchmal nicht groß was passiert.
Trotzdem gönnt einem die Atmosphäre keine Pausen, wie in einem Sog liest man weiter, irgendwie von der Dunkelheit fasziniert.
Roos als Charakter ist echt interessant, auf ihre ganz eigene Art, Agnes hingegen ist mir im Großteil der Geschichte eher noch ferngeblieben und ich konnte Roos Zuneigung nicht immer ganz nachvollziehen.
Insgesamt ein düsteres Buch, das eigene Interpretationen zulässt und mit einer starken Atmosphäre überzeugen kann.










