Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Igela:
Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer
Machtkämpfe...
Claire ist krank - todkrank. Mit Eliot verbindet sie 40 gemeinsame Jahre, zwei erwachsene Kinder, Enkelkinder und ein erfülltes und wunderbares Leben.
Eliot pflegt seine krebskranke Frau seit langer Zeit, nun möchte er ihr die letzte Zeit so angenehm wie möglich machen.
Doch Claire hat andere Pläne.
Sie möchte im Beisein ihrer besten Freundinnen, Michelle und Holly, die letzten Wochen verleben und in deren Beisein sterben.
Ist der Wunsch in Begleitung der Freundinnen zu sterben, statt mit dem eigenen Ehemann, unerhört? Ist das wirklich so empörend, unverschämt und unglaublich, wie die Bedeutung des Wortes "unerhört" suggeriert?
Nach vierzig gemeinsamen Jahren habe ich Elliots Empörung, die sich in Frust über die Zurückweisung gewandelt hat, verstanden. Ich habe stellenweise auch Claires Wunsch nachvollziehen können. Vor allem da ich hoffe, dass Claire das Sterben im Beisein der Freundinnen vorzieht, als Schutz für ihren Ehemann zu deuten ist. Mir haben beide Sichtweisen eingeleuchtet und damit hat mich die Geschichte berührt und auch langanhaltend beschäftigt. Bei solchen Schicksalserzählungen kommt man ja nicht drumherum zu denken, was wäre, wenn ich in der Situation stecken würde?
Sterben - Abschied nehmen - Loslassen sind die Themen in "Ein unerhörter Wunsch". Nicht nur Eliot muss loslassen, sondern auch die erwachsenen Kinder. Tochter Abby und Sohn Josh blieben für mich zu blass. Ich hätte mir gewünscht vermehrt ihre Sicht und mehr über ihre Gefühle zu erfahren.
Bedauerlicherweise konzentriert sich Ann Packer sehr auf Ehemann Eliot. Seine Sicht ist sehr dominant und omnipräsent. Er ist einer, der alles gibt, um seiner Frau ihre letzte Zeit so angenehm wie möglich zu machen. Oder besser gesagt: zu geben bereit ist.
Claire weiss das oft weder zu schätzen, noch honoriert sie das. Sie zieht ihr Ding mit ihren Freundinnen durch. Ich fand sie oft undankbar und egoistisch. Nun stellt sich die Frage, ob man an der Schwelle des Todes egoistisch und undankbar sein darf. Das muss wohl jeder für sich entscheiden. Mir jedenfalls war sie nicht sehr sympathisch. Ich konnte vieles, was das Frauen- Dreiergespann so abzog, nicht nachvollziehen, verstehen und gutheissen.
Die Krebserkrankung und die Hoffnungslosigkeit, dass Claire es genesen aus der Geschichte schafft, sind zweifelsohne emotional. Die Machtkämpfe zwischen Eliot, Michelle und Holly verwässern die emotionale Tiefe. Als positiv werte ich trotz meiner Kritikpunkte, dass der Plot völlig anders ist als in Büchern mit dem Thema Sterben sonst üblich.
Rezensionen von Doris:
Alpine Vitalküche von Karin Hofinger
Ein empfehlenswertes Kochbuch für alle, die gesund, regional, traditionell und mit Freude kochen möchten
Alpine Vitalküche von Karin Hofinger verbindet traditionelle alpine Küche mit einer modernen, gesunden Ernährungsweise. Die Rezepte sind abwechslungsreich, alltagstauglich und setzen auf regionale sowie saisonale Zutaten.
Besonders gelungen sind die interessanten Informationen über heimische Lebensmittel und nachhaltigen Genuss.
Die ansprechende Gestaltung und die schönen Fotos machen Lust, die Gerichte selbst auszuprobieren.
Fazit: Ein empfehlenswertes Kochbuch für alle, die gesund, regional, traditionell und mit Freude kochen möchten.
Rezensionen von Brombeere:
Summer Heat von Solveig-Marie Kastner
es geht so
Worum geht es?
Mia und Yanis arbeiten beide in einem Ferienresort und kommen sich dort näher. Doch beide scheinen in dieser Beziehung etwas anderes zu sehen und geraten immer mehr in Misstrauen.
Worum geht es wirklich?
Geld, Gewalt und Vergangenheit.
Lesenswert?
Nein, hat mich leider nicht überzeugt.
Die CHARAKTERE sind teilweise eher schwach, handeln naiv und scheinen nur nach einem schwarzweiß Schema gebaut zu sein.
Die ATMOSPHÄRE hingegen ist gut vorstellbar, aber irgendwie auch nichts besonderes und wirkt beliebig austauschbar.
Hinsichtlich SCHREIBSTIL war die Lektüre dann wieder in Ordnung und gut und schnell lesbar.
Die HANDLUNG ist leider die ersten 80% eher öde und erst Richtung Ende kommt Fahrt auf, nimmt dann aber eine ganz andere Richtung ein als ich ursprünglich dachte. Dann wirkt alles eher hektisch und unausgereift.
Wirklich SPANNEND fand ich das ganz auch nicht, aber irgendwie wollte man die Auflösung schon kennen. Der Klappentext greift meiner Meinung nach leider viel zu weit vor.
Hinsichtlich LOGIK kamen mit die Figuren eher unausgereift vor, der Rest war halbwegs okay.
Mein LESESPASS bei der Lektüre würde ich ebenfalls nur als okay beschreiben. Hat mich teilweise wütend gemacht und es ging mir zu oft nicht voran.
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt dann doch bei durchschnittlich 4,86 Bewertungspunkten knappe 3 Sterne für dieses Buch.
Rezensionen von clematis:
Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter
Was unmöglich scheint
Smilla und Jonas wagen einen Neuanfang im Schwarzwald. Durch einen Zufall rettet Smilla den Nachbarsohn aus einem See, aber statt Dankbarkeit schlägt ihr Ablehnung entgegen. Zudem kommt ihr der Bub merkwürdig vertraut vor. Welche Geheimnisse verbergen die Menschen rund um sie?
Kurzweilig mit knappen Kapiteln und wechselnden Blickwinkeln fließt das Geschehen flott dahin, die wenigen wesentlichen Charaktere – Smilla, Jonas und das benachbarte Ehepaar Lou und Quentin mit Sohn Moritz – sind rasch vorgestellt, schon kann das Verwirrspiel beginnen.
Bei diesem Thriller geht es nicht um blutrünstige Gewalt, sondern um fein gesponnene psychologische Winkelzüge. Physische und psychische Erkrankungen spielen eine gewisse Rolle, das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung wird mitunter infrage gestellt. Was heute noch unmöglich scheint, kann morgen schon Realität sein. Exkurse in die Vergangenheit unterbrechen die sonst chronologische Handlung, um aktuelle Geschehnisse zu verstehen. Smilla, die im Mittelpunkt der fesselnden Geschichte steht, nimmt einen sofort für sich ein, wie man die Hauptfiguren aber in „gut“ und „böse“ klassifizieren kann, bleibt bis zum Schluss offen. Nicht immer ganz glaubwürdig, ergibt die Auflösung aller Rätsel am Ende dann doch durchaus Sinn.
Ein spannender, unterhaltsamer Thriller, bei dem die Psychologie eine große Rolle spielt. Wer wissen möchte, wie das Unmöglich möglich wird, sollte das Buch zur Hand nehmen!
Rezensionen von clematis:
Die Millionärsvilla am See: Herzenskuss von Lotte R. Wöss
Villa Aurelia
Trennung statt Heiratsantrag nach neun Jahren Beziehung, das ist Jessie zu viel. Kurzerhand kündigt sie ihren interessanten Job in einem Wiener Luxushotel, um am Attersee neu anzufangen. Die Stelle im Seehotel Villa Aurelia wird ihr vom bekannten Sänger Mike Ryder vermittelt, dessen Sohn dort die Leitung innehat.
Dieser vermutet in Jessie eine flüchtige Affäre seines Vaters und begegnet ihr entsprechend kühl.
Ein wunderbares Ambiente am Attersee, ein großartiges Seehotel der gehobenen Klasse und überaus glaubwürdige Charaktere bilden die gelungene Mischung für diesen lesenswerten Serienauftakt. Szenen, die dem echtem Leben entstammen könnten – Verwicklungen, Missverständnisse und Probleme – begleiten die Zeit, die wir gemeinsam mit Jessie und Moritz verbringen, bis zum Ende hin bleibt die wohldosierte Spannung bestehen. Flüssig im Stil, einfühlsam in der Diktion, erzählt Schriftstellerin Lotte R. Wöss in unregelmäßigem Wechsel aus den Blickwinkeln der beiden Hauptfiguren und lässt auch den Leser hautnah spüren, wie es ihnen geht, was sie fühlen und erwarten.
Kein oberflächliches Beziehungsgeplänkel erwartet die Leser mit diesem liebenswerten Roman, nein, vielmehr ist es eine romantische Geschichte mit viel Tiefgang rund um eigene Ziele im Leben, Krankheit und Haushalten mit den eigenen Kräften. Ein wahres Lesevergnügen, dem ich recht bald Band 2 folgen lassen möchte.
Rezensionen von _ich.lese_:
Weavingshaw von Heba Al-Wasity
Geniale Story
Leena lebt mit ihrem Bruder in äußerst ärmlichen Verhältnissen. Dann wird Rami krank und nur St. Silas kann noch helfen. Das macht er natürlich nicht umsonst, Leena muss ihm ein Geheimnis verkaufen. Und Leena hat ein sehr großes Geheimnis, welches sie in Gefahr bringt.
Das Buch besticht schon durch das Traumhafte Cover, ein abnehmbarer Schutzumschlag mit einer Besonderheit.
Die Story beginnt mit der Suche nach St. Silas dem Saint der Stille. Leena erlebt schon auf dem Weg genug, dass es mir schon reichen würde.
Eine ärmliche Stadt, voll mit Flüchtlingen und Menschen, die es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen. Und dazwischen Leena, die Tote hören kann.
Ich fand die Story jedenfalls genial. Es war spannend, fanatsievoöl und auch romantisch, genau die richtige Mischung für mich. Düstere Gothic, einfach gut gemacht. Das Haus Weavingshaw ist wie gemacht für so eine Story. Hat mich sehr gut unterhalten.
Rezensionen von manu63:
Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith
Interessante Geschichte
The Rose Bargain ist der Titel des ersten Bandes der Hof der Dornen Dilogie der Autorin Sascha Peyton Smith.
Ivy Benton sieht ihre Chance gekommen, als der Kronprinz Bram verkündet in dieser Ballsaison seine Braut zu wählen. Da ihre Familie in Ungnade gefallen ist, hatte sie der Zeit als Debütantin mit Verzweiflung entgegen gesehen.
Nun ist sie im Kreis der sechs Anwärterinnen auf die Hand des Prinzen und will ihre Chance nutzen. Doch da ist noch Brams Bruder Emmett bei dem Ivy Herzklopfen bekommt.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Ivy erzählt und als Leserin bekomme ich gute Einblicke in ihre Gefühls-und Gedankenwelt. Die Geschichte der restlichen Anwärterinnen, Ivys Schwester Lydia und Prinz Emmett werden in eigenen Kapitel kurz angerissen was ich sehr reizvoll fand.
Der Schreibstil ist lebendig und die Geschichte wird gut voran gebracht. Die verschiedenen Charaktere werden gut getroffen und das sie einige Geheimnisse verbergen wird im Laufe der Geschichte deutlich. Die Autorin führt am Ende des ersten Bandes die Fäden gut zusammen. Allerdings finde ich das Ende etwas hektisch und die vielen Wendungen verlangen Aufmerksamkeit um sie richtig einzuordnen.
Der Cliffhanger macht neugierig auf den zweiten Band und ich möchte gerne wissen wie die Autorin die Geschichte weiter führt.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
7 Minuten für mich mit Gott von Ulrich Wendel; Annegret Prause
Ein toller Begleiter, hilfreich und wertvoll
Ich habe immer schon gerne Tagebuch geschrieben. In der letzten Zeit waren es oft nur wenige Minuten, aber ich finde es wertvoll und hilfreich die eigenen Gedanken festzuhalten und dabei eventuell auch zu reflektieren. Dieses Tagebuch eignet sich hervorragend dazu. Der Aufbau des Buches ist ideal für die morgendliche Andacht, und eine Reflexion am Abend.
Es hört sich vielleicht ein wenig ungewöhnlich an sich zwei Mal am Tag Zeit dafür zu nehmen, aber den größten Gewinn erzielt man einerseits mit der Regelmäßigkeit, und und mit Ausdauer.
Zu Beginn des Tagebuches erfährt der Leser die Hintergründe zu dem Buch, und die Empfehlungen wie man mit dem Tagebuch in der Praxis am besten umgehen Kann. Diese sind sehr hilfreich, ja sogar tiefgründig. Manche dieser Tipps waren wie für mich persönlich geschrieben-es tat gut sie zu lesen und daran erinnert zu werden. "Unseren Blick auf das Heilsame zu richten - dazu fordert uns die Bibel auf." Oder auch:"Wer Dankbarkeit übt, kann gönnen." Wie wahr! Solche Erinnerungen klingen wohltuend.
Jeder Tag beginnt mit Fragen wie zum Beispiel:"Was ist mir heute bereits geschenkt?", oder "Welche Chancen hat dieser Tag?" Jede Woche enthält eine Seite, die aus dem Rahmen fällt. Da gibt es beispielsweise Platz für einen Wochenrückblick.
Ich befinde mich persönlich in einer Phase, wo mir dieses tolle Tagebuch besonders hilfreich erscheint. Und ich glaube, dass solch ein tägliches Reflektieren und Nachsinnen über den persönlichen Wert, die eigene Identität und darüber wer Gott täglich für mich ist, vielen Menschen eine gute Zeit und positive Gedanken vermittelt.
Raus aus dem lauten Alltag, und rein in mindestens 7 persönliche Minuten in Gottes Gegenwart und der Orientierung auf das Gute. Ich fühle mich dazu eingeladen und es bereitet mir Freude. Daher absolute Kaufempfehlung meinerseits!
Rezensionen von Karina :
Pause von Lena Kupke
Ungesagtes
Ich habe das Buch jetzt eine ganze Weile sacken lassen - und weiß inzwischen mit Sicherheit, dass es mich leider nicht nachhaltig beeindruckt hat.
Hanna muss aus gegebenem Anlass die Pausetaste drücken und zieht vorübergehend wieder bei ihren Eltern ein.
Sie trägt einige schwere Päckchen mit sich herum, bekommt dabei aber nur wenig Unterstützung.
Allerdings fordert sie diese auch nicht ein und reagiert stattdessen häufig trotzig. Das konnte ich mal mehr, mal weniger nachvollziehen.
Was ich allerdings überhaupt nicht verstanden habe: Über die wirklich wichtigen Dinge und Geschehnisse, wird einfach nie gesprochen. Weder in ihrer Beziehung noch in ihrer Familie oder mit ihren Freunden. Worum es genau geht, möchte ich bewusst nicht verraten, denn gerade das Spekulieren darüber, gehört für mich zum Leseerlebnis.
Der Schreibstil ist ungeschönt, schnoddrig und gleichzeitig auch witzig - genau so hatte ich mir 'Pause' von Lena Kupke auch vorgestellt. Über die Reels der Autorin kann ich mich schließlich auch immer köstlich amüsieren. ????
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Die ersten beiden Abschnitte haben mich komplett abgeholt - ich war begeistert und wollte unbedingt weiterlesen. Danach trat die Geschichte für mein Empfinden jedoch auf der Stelle. Das Überspitzte, das mir anfangs so viel Spaß gemacht hatte, wurde mit der Zeit einfach zu viel. Es nutzte sich ab und fing schließlich sogar an, mich eher zu nerven.
Auch mit den Figuren bin ich nicht richtig warm geworden, und auf die eine oder andere Anekdote hätte ich gut verzichten können.
Den Schreibstil selbst mochte ich wirklich gern - ich fand ihn nur nicht ganz passend zum ernsten Thema des Buches. Trotzdem würde ich jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen, auch wenn mich dieses leider nicht überzeugen konnte.
Rezensionen von Odina:
Blaues Feuer von Michael Thode
Lesehighlight
"Blaues Feuer“ von Michael Thode handelt von Dr. Kristina Sabo, die in der Arktis ein leuchtendes Bakterium entdeckt, das den Energieverbrauch revolutionieren könnte. Doch die Suche nach weiteren Proben wird schnell lebensgefährlich: Sturm, Sabotage und rätselhafte Vorfälle bedrohen die gesamte Mission.
Der Autor erzählt diese Geschichte in einem sehr flüssigen und vor allem bildhaften Schreibstil. Besonders gut gefallen haben mir die wissenschaftlichen Informationen, die immer wieder in die Handlung eingebunden werden. Sie wirken interessant und gut recherchiert, ohne den Lesefluss zu stören. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten, wodurch sich das Buch sehr gut lesen lässt. Gleichzeitig bleibt die Spannung durchgehend hoch. Immer wieder sorgen geschickt gesetzte Cliffhanger dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Die Mischung aus Naturgewalt, Forschung, Sabotage und unerklärlichen Ereignissen macht den Thriller durchgehend fesselnd. Obwohl es viele Charaktere gibt, sind sie gut dargestellt, sodass man meiner Meinung nach nicht den Überblick verliert. Yorick war mir von seiner Art her besonders sympathisch. Auch mit Kristina und José fühlt man auf jeden Fall mit, da ihre Sorgen, Entscheidungen und Ängste nachvollziehbar geschildert werden. Die restlichen Protagonisten fügen sich ebenfalls wunderbar in die Geschichte ein und machen das Geschehen lebendig. Insgesamt ist das Buch ein rundum gelungener Thriller, der Wissenschaft und Spannung hervorragend verbindet. Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen!











