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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

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Widdersehen von Leonie Swann

tierische Unterhaltung

Klappentext / Inhalt:

Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe.

Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!
Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

Cover:

Das Cover zeigt einige Widder und Schafe und ist einfach klasse umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist deutlich erkennbar. Optisch und farblich ist es auch klasse und passend umgesetzt. Einfach und doch bezeichnend.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den dritten Schafskrimi und die beiden Vorgänger sind mir gut bekannt, da ich diese erst kurz zuvor gelesen hatte. Daher kam ich schnell und gut in Geschehnisse und Charaktere hinein. Für Miss Maple und ihre Herde geht es zurück nach Glennkill. Doch werden sie bei ihrer Ankunft ziemlich enttäuscht, da es nicht mehr so ist, wie sie es in Erinnerung hatten. Der nächste Fall wartet auch schon.

Die Bücher können gut unabhängig gelesen werden, Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig, aber natürlich von Vorteil.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück. Schaut aber gern selbst hinein.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut und auch die Komik und der Humor kommen nicht zu kurz. Wortwitz und Situationskomik unterstützen das Ganze zusätzlich. Es wird gut beschrieben, so dass man sich das Ganze gut vorstellen kann und auch in die tierischen Charaktere findet man sich gut hinein.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich gut lesen. Ein angenehmer Lesefluss ist vorhanden. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend, ohne zu viel zu verraten.

Am unteren Rand der Seite findet man wieder kleine Schafsskizzen. Wenn man diese im schnellen Ablauf umblättert ist es fast wie ein kleines Daumenkino.

Die Geschichte ist wieder sehr spannend und humorvoll umgesetzt und man wird auch hier in jedem Fall gut unterhalten.

Fazit:

Toller Schafskrimi mit Wortwitz und lustigen tierischen Charakteren sorgt für spannende Unterhaltung.

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Widdersehen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan

Wie man Kinder mit ADHS besser versteht und unterstützt

Wie sehr ich gut durchdachte, hilfreiche, liebevoll gestaltete und wunderschöne Bilderbücher liebe.❤️

Dieses Sachbilderbuch von Doreen Aldugan erklärt kindgerecht und verständlich, was Neurodivergenz bedeutet, welche verschiedenen Erscheinungsformen von ADHS es gibt und wie sich ADHS im Alltag zeigen kann.

Die liebevollen Illustrationen von Emily Claire Völker finde ich wunderschön. Sie untermalen die Inhalte perfekt.

Das Buch zeigt, wie wichtig Verständnis ist. ADHS ist definitiv kein Mangel an Fleiß und Kinder brauchen keine Vorwürfe, sondern eine unterstützende und liebevolle Begleitung. Themen wie Reizüberflutung, Emotionen und Impulskontrolle werden verständlich erklärt und mit praktischen Beispielen und Hilfestellungen ergänzt.

Besonders wichtig finde ich die Botschaft, dass Kinder nicht ihre Diagnose sind. Sie haben nicht nur Herausforderungen zu meistern, sondern auch viele Stärken und besondere Fähigkeiten.

„Konfetti im Kopf“ ist ein wirklich gelungenes Bilderbuch, das hilft, Kinder mit ADHS besser zu verstehen, um sie bestmöglich zu unterstützen.

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Konfetti im Kopf

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Hope! Dreams! Reality! von Stefanie Möller

Intensiv und mit ganz viel Tiefe

Stefanie Möller nimmt uns hier auf eine Reise mit, die das Leben von vier Menschen beleuchtet :
Schon beim Schreibstil möchte ich eigentlich in die Welt rufen – bitte, lest dieses Buch ! Sehr emotional und authentisch beschreibt Stefanie Möller die Figuren in ihrem Buch und gibt deren persönlichen Hintergründen ganz viel Tiefe.

Mich hat auf den ersten Seiten schon der Sog der Geschichte gepackt und ich muss sagen, das mir das Buch zum Ende hin fast wie eine lebenswichtige Entscheidung vorkam : natürlich wollte ich wissen, wie es zu Ende geht. Aber ich wollte auch nicht, dass es zu Ende ist. Versteht Ihr, wie ich das meine ? Ich hätte ewig weiter lesen können.
Dass die Geschichte aus den Perspektiven der verschiedenen Figuren erzählt wird, macht das Buch sehr lebendig, ich hatte zu jederzeit einen tollen Zugang zu der Gefühlswelt und habe alle Emotionen miterleben dürfen.
Das Leben und die Arbeit der Navy SEALS wird von der Autorin sehr gut beschrieben, alles sehr authentisch und auch da hat man gefühlt, Stefanie Möller transportiert keine „seichten“ Informationen, sondern es wird Spannungsgeladen und actionreich.
Dieses Buch lebt von seinen Charakteren, den Emotionen und der Tiefe der Geschichte. Wie meistens im Leben ist das Wichtigste Liebe, Resilienz und auch Mut, um weiter zu machen, auch wenn Schicksalsschläge manchmal unsere Wege kreuzen. Ganz besonders aber lebt das Buch durch Stefanie Möller, die ihre Liebe zum Schreiben so wundervoll und einzigartig an ihre Leser*innen überträgt.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für dieses Buch, das so intensiv ist und ganz tief geht !

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Hope! Dreams! Reality!

Rezensionen von Gavroche:

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Im Morgengrauen,2 Audio-CD, 2 MP3 von Marc Raabe

Höhepunkt der Reihe

Ich habe alle Bücher dieser Reihe als Hörbuch gehört und habe mich gefreut, dass auch dieses Mal wieder Pia-Rhona Saxe und Peter Lontzek einen so tollen Job gemacht haben, was das Hörvergnügen und die Spannung für mich noch gesteigert hat.
Der Kanzler, Henrik Westphal, ist verschwunden. Was ist passiert und wo ist er? Und was hat die Influencerin Cassie damit zu tun? Diese hat Videos über den Kanzler veröffentlicht, die ihn in keinem guten Licht stehen lassen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, wobei die erste in der Vergangenheit liegt und sich tageweise der Gegenwart annähert. Durch die Zeitangaben weiß man aber immer gut Bescheid.
Aart und Nele ermitteln und dieses Mal geht es auch wieder um die Vergangenheit von Aart und vor allem um Aart und Julie.
Lose Enden werden verknüpft, offene Fragen beantwortet und es bleibt spannend bis zum Schluss. Aber ist dies nun der Abschluss der Reihe oder wird es weitergehen?
Perfekte Hochspannung aus Deutschland und sehr zu empfehlen.

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Im Morgengrauen,2 Audio-CD, 2 MP3

Rezensionen von Cellissima:

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Eine zu viel von Samantha Hayes

Spannender, düsterer und atmosphärischer, aber leider auch durchwachsener Ausflug in die schottischen Highlands

"Eine von uns" fand ich ziemlich spannend und gut, und so war ich sehr gespannt auf "Eine zu viel".
Nach dem Tod des Familienoberhauptes lädt seine Frau die Kinder mitsamt deren Partnern und Kindern für zehn Tage in ein abgelegenes Haus in Schottland ein. Sie will den Inhalt von Rays Testament enthüllen.

Dieser ist brisant. Und so will sie den richtigen Zeitpunkt dafür abwarten.
Doch dann schlägt die Stimmung schon vorher um und wird so düster und gefährlich wie das Wetter in den Highlands. Jede Person hat ihre Geheimnisse, die sie gut hütete. Doch nun sucht sich die Wahrheit jeweils unaufhaltsam ihren Weg, und im Vergleich dazu ist der Inhalt des Testaments nicht der Rede wert ... nicht zuletzt, weil sich unter ihnen ein Mörder befindet ...
******
Samantha Hayes´ Schreibstil ist gewohnt solide, lässt sich angenehm flüssig lesen.
Erzählt wird im steten Wechsel aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder, was für einen gewissen Lesefluss und eine gewisse Sogwirkung sorgt.
Die Kulisse reizte mich schon beim Stöbern, und ich wurde nicht enttäuscht von diesem Haus in den schottischen Highlands.
Manche Figuren überzeugten mehr, andere weniger.
Mir war es ehrlich gesagt too much, was Dramen, Schicksalsschläge usw. betrifft. Der Thriller wirkt nicht zuletzt dadurch leider auch sehr konstruiert und die Handlung somit immer wieder unglaubwürdig.
Auf den letzten Seiten überschlugen sich die Ereignisse. Das Tempo wurde im Vergleich zum Rest zu schnell zu sehr angezogen, dadurch wurde es sehr unübersichtlich und verwirrend. Manche Dinge musste ich zwei Mal lesen, um sie wirklich zu verstehen. Trotzdem bleiben noch offene Fragen, sodass ich leider auch in dieser Hinsicht enttäuscht und unbefriedigt zurückbleibe. Mich überzeugt die Auflösung nicht. Ich möchte eine stimmige und überzeugende Auflösung, ohne Fragezeichen. Ohne sie mehr als ein Mal lesen zu müssen - und ohne immer noch verbleibende offene Fragen.
Die ein oder andere sehr überraschende und schockende Wendung gab es auch - diese wirkten jedoch leider auch zumindest teilweise sehr konstruiert und können dadurch letztlich nicht ganz begeistern und überzeugen.
Die Sache mit dem Testament wurde auch viel zu sehr aufgebauscht - und verlief dann im Sande.
Insgesamt also ein spannender, düsterer und atmosphärischer, aber leider auch durchwachsener Ausflug in die schottischen Highlands.

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Eine zu viel

Rezensionen von clematis:

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Die Bücherfreundinnen - Ein neues Kapitel von Marie Bernstein

Herzried

Die letzte (inhabergeführte) Buchhandlung im schweizerischen Herzried steht vor dem Aus, nachdem schon zwei Kettenfilialen geschlossen haben. Als letzten Ausweg sieht Mitarbeiterin Aurora – von Freunden Ro genannt – ein großes Bücherfestival, um Gäste und Leser anzulocken. Leider stößt sie damit nicht nur auf Wohlwollen im Ort, insbesondere der Bürgermeister ist mehr als skeptisch.

Aus Sicht der 27jährigen Aurora erleben wir die Handlung im Roman rund um die Planung der Festivitäten, welche den kleinen Bücherladen im letzten Moment retten sollen. Gemeinsam mit ihren beiden engsten Freundinnen und ihrem Kollegen Christian sammelt sie Ideen, welche recht schnell in die Tat umgesetzt werden müssen. Wäre im Buch das Alter der Protagonistin nicht genannt, hätte ich sie zehn Jahre jünger eingeschätzt, so wie sie sich verhält. Ihre Naivität und die nicht ganz glaubwürdige Lösung sämtlicher Probleme, welche im Vorfeld natürlich zwangsläufig auftreten, spielen da eine ähnlich große Rolle wie die recht oberflächliche Liebesgeschichte, die ruhig mehr Knistern und Emotion vertragen hätten. Die Freundschaft zwischen den jungen Frauen und deren Unerschütterlichkeit hingegen sind Pluspunkte, die Buchhandlung als Ausgangspunkt des Geschehens und der Einsatz für dessen Erhalt gleichen die genannten Defizite zumindest teilweise aus. Zudem gibt es am Ende eine deutliche Entwicklung der Charaktere, was ebenfalls positiv stimmt.

Fazit: ein lockerer Sommerroman, den man gemütlich zum Abschalten lesen kann.

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Die Bücherfreundinnen - Ein neues Kapitel

Rezensionen von Philiene :

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Der Gesang des Falken von Lea Gerstenberger

Am französischen Hof

Dieser Roman ist für mich ein sehr gelungener Renaissance Roman. Es geht in erster Linie um das Leben am französischen Hof und hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf den Jungen Edeldamen der Königin. Eine von ihnen ist Marcelle, sie ist die Tochter des Stallmeisters des Königs, eigentlich hat sie dadurch eine gewisse Stellung bei Hofe, doch sie hat einen Markel, sie ist ein Bastard.

Trotzdem wird sie anm Hof der französischen Königin gerufen. Hier trifft sie auf eine junge Engländerin namens Anne Boleyn...
In einem zweiten Erzählstrang treffen wir auf Jean, den Jugendfreund von Marcelle und dem Sohn des königlichen Falkners, mit ihm dürfen wir die fazienierenden Greifvögel erleben.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Einblicke in das Leben bei Hofe war sehr interessant und Marcelle eine tolle Protagonistin, denn auch wenn ihre Freundin Anne Boleyn war, war es doch Marcelle die im Vordergrund stand. Es geht um den Umgang miteinander, Neid und Missgunst aber auch um Freundschaft.

Sehr interessant waren auch die Teile rund um Jean und die Ausbildung ei es Jungen Falkens.
Die Autorin hat eine perfekte Mischung aus Fiktion und Geschichte erschaffen, die ich sehr gerne gelesen habe

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Der Gesang des Falken

Rezensionen von Ameland:

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Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg von Julia Reymers

Zauberhaft, emotional, bewegend

Nach vielen Jahren kehrt Svea auf den elterlichen Hof zurück, um ihn möglichst schnell wieder zu verpachten, denn zu viele schlimme Erinnerungen verbindet sie mit dem Sanddornhof. Aber der Hof ist in die Jahre gekommen und es stehen etliche Renovierungen und Ausbesserungen an, die Sveas finanzielle Möglichkeiten überschreiten.

Ein unerwartetes Angebot würde dieses Problem lösen. Wird sie dieses Angebot annehmen und gehen oder wird sie bleiben und kämpfen?

Svea ist eine junge Frau, die ich von Anfang an sympathisch fand. Man merkt schnell, dass ihr der Hof einerseits am Herzen liegt, sie andererseits aber ein Trauma noch nicht verarbeitet hat. Genau wie Svea hat der Trakehner Fiete, der plötzlich bei ihr vor der Tür steht, eine schlimme Erfahrung gemacht. Er weckt in Svea einen längst aufgegebenen Traum zum Leben.

Manchmal hätte ich Svea gerne in die Arme geschlossen, denn es prasselt so einiges auf sie ein. Zum Glück gibt es die Gemeinschaft der Muschelstiegler, die das für mich übernehmen. Sie kommen Svea mehr oder minder ungefragt zur Hilfe. Gegen ihre Hilfsbereitschaft kommt man nicht an, aber sie meinen es nur gut. Ihr Einsatz hätte mich persönlich zwar hin und wieder auch überfordert und trotzdem habe ich sie bis auf eine Ausnahme in mein Herz geschlossen. Die Menschen kommen so authentisch und warmherzig rüber, dass man sich wünscht dazuzugehören.

Obwohl es in dem Roman um Überwindung von Ängsten und Verarbeitung schlimmer Erlebnisse geht, verliert die Geschichte nie die Leichtigkeit eines Wohlfühlromans. Emotionale Passagen, die mich bewegten, hat Julia Reymers immer wieder durch andere Aktionen aufgelockert. Eine tolle Mischung wie ich finde.

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Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg

Rezensionen von Claudia R.:

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Der Kompass des Seefahrers - Ein Abenteuer in Spanien von Benjamin Wallenborn

Spanien entdecken

Klappentext / Inhalt:

Ein mysteriöser Kompass, der den Weg zum Schatz eines alten Seefahrers zeigt – das klingt nach einem Abenteuer ganz nach B-OB Coddiwomples Geschmack! Als unsere Freunde die strenge Dolores und ihre Enkelin Alma kennenlernen, ahnen sie noch nicht, was auf sie zukommt: wilde Stiere in Pamplona, feuriger Flamenco in Sevilla und etwas zu neugierige Orcas.

In welches Abenteuer zeigt der Kompass wohl als nächstes?

Wilde Schatzsuche durch Spanien – Pamplona, Sevilla und mehr
Farbige, detailreiche Illustrationen auf jeder Seite
Zum Vorlesen ab 5 und Selberlesen ab 7 Jahren
Spannende Fakten über Spanien – Wissen, das sich anfühlt wie Abenteuer
Band 10 der beliebten Reihe B-OB Coddiwomple und die Weltenbummler Kids
Jedes Buch ein neues Land, jede Geschichte ein spannendes Abenteuer – mit dem magischen Wohnmobil B-OB , das sprechen, fliegen und schwimmen kann!

Cover:

Das Cover zeigt einige Sehenswürdigkeiten, wie die Sagrada Familia, die spanische Flagge und landestypische Natur und Landschafen. Das Cover ist sehr schön umgesetzt und die spanische Note ist hier gut erfasst und umgesetzt. Das Cover macht Lust auf ein Abenteuer und zudem ist es auch passend zu den Covern der anderen Bände umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei bereits um den 10 Band dieser Reihe. In jedem Buch erleben die Kinder und ihr Wohnmobil eine andere Geschichte und lernen dabei ein anderes Land näher kennen. Die Geschichten sind unabhängig lesbar, da immer etwas anderes entdeckt wird und ein anderes Abenteuer erlebt wird. Diesmal geht es nach Spanien und dort warten einige Abenteuer auf unsere Charaktere. Neben feurigem Flamenco, neugierigen Orcas und wilden Stieren, lernen sie hier verschiedene spanische Traditionen und Orte näher kennen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten. Lernt mehr über Spanien und erlebt dabei ein spannendes Abenteuer.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte und Charaktere hinein.

Die Karte am Beginn zeigt, wo die Weltenbummler Kids bereits waren und auch die entsprechenden Bücher sind auf der Karte vermerkt und abgebildet. Danach folgen eine kurze Vorstellung der handelnden Charaktere mit Bildern und einigen Informationen zu ihnen, dies ist recht hilfreich, sollte man die Reihe noch nicht kennen. Da mir diese Reihe bereits bekannt war und ich alle vorherigen Bände bereits gelesen habe, war dies nichts neues für mich und ich konnte gleich in die Geschichte starten.

Die Geschichte selbst ist spannend und wissenswert umgesetzt. Man lernt einiges über die unterschiedlichen Orte, Sehenswürdigkeiten und Traditionen von und um Spanien kennen. Vom Festland zu den Inseln und durch verschiedene Städte erlebt man hier allerlei interessantes. Toll sind auch die Bilder dazu, die das Ganze sehr schön veranschaulichen. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und nebenbei erlebt man die unterschiedlichen Facetten von Spanien. Einige Begrifflichkeit werden gleich am unteren Ende der Seite erklärt bzw. die Aussprache der Wörter beschrieben. Am Ende des Buches findet man zusätzlich auch nochmal einige spanische Begrifflichkeiten und einige Erklärungen. Dort erfährt man dann auch noch einiges zu Spanien, den Weltenbummler Kids und den bisherigen Büchern.

Auch dieser Band ist wieder wundervoll umgesetzt und man kann gut in Spanien eintauchen und erlebt dazu einiges lustige und spannende Geschichten, die einen dieses Land näher bringen. Man lernt Land und Leute kennen und ist dem Ganzen sehr nah verbunden. Man bekommt wundervolle Einblicke in spanische Traditionen und so einigem mehr.

Fazit:

Spannendes Abenteuer durch Spanien mit allerhand wissenswertem über Spanien.

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Der Kompass des Seefahrers - Ein Abenteuer in Spanien

Rezensionen von Petra Sch.:

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Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

atmosphärische Dystopie; nichts für Leser, die abgeschlossene Geschichten mögen

3,5 Sterne

Die ich-Erzählerin ist eine junge, namenlose Frau, die etwas sarkastisch über ihr Leben berichtet.
Sie kennt nichts anderes als den Käfig, denn sie ist mit 39 anderen Frauen eingesperrt, ohne Tageslicht. Bewacht von Männern, die nicht mit ihnen sprechen.
Bis eines Tages ein Alarm losgeht und die Männer verschwinden.

Da die Käfigtür nicht verschlossen ist, wagen es die Frauen, rauszugehen. Doch draußen ist alles ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten bzw. aus ihrer Erinnerung kannten.

Die Geschichte ist einzigartig. Einerseits hat es mich ganz verrückt gemacht, dass man nichts erfährt! Und mir gingen beim Hören soo viele warum-Fragen durch den Kopf! Warum und seit wann sind die Frauen eingesperrt; warum genau 40; warum nur 1 ganz junges Mädchen, während alle anderen schon erwachsen waren, als sie eingesperrt wurden; warum werden sie ständig von Wärtern bewacht; warum sprechen diese Wärter nichts; warum dürfen sich die Frauen nicht anfassen, und WARUM gibt man ihnen nichts zu tun? Es erscheint somit ganz logisch, dass die sich selbst umbringen wollen - die müssen ja eingehen vor Langeweile! Ein bisschen kochen, Zöpfe flechten, Kleidung flicken. Und reden, aber da auch nicht zu viel. Nicht einmal Bewegung ist möglich, denn der Käfig muss ja extrem klein sein, wenn die Peitsche der Wärter überall hin kommt. SCHRECKLICH dieser Gedanke. Also WARUM werden die Frauen unter diese unmenschlichen Bedingungen am Leben erhalten?
Andererseits ist genau DAS das Stilmittel der Geschichte - man weiß nur genauso viel (oder eher wenig) wie die Frauen selbst. Echt gut gemacht!

Trotzdem finde ich einige Dinge unglaubwürdig: warum haben die älteren Frauen dem jungen Mädchen keinen Namen gegeben? Bzw. warum hat es sich nicht selbst einen ausgesucht. Wenn alle einen Namen haben, wähle ich doch für mich selbst auch einen, wenn es schon die anderen nicht machen. Und warum erklären sie dem Mädchen nicht die Dinge von draußen? Immerhin reden sie selbst miteinander ja ständig über ihr Leben von früher.

Die dystopische, beklemmende Atmosphäre ist sehr bedrückend und deprimierend. Die eingesperrten Frauen tun einem sehr leid; sie haben ja NICHTS. Sie bekommen zwar Lebensmittel, um zu kochen, aber für geistige und körperliche Beschäftigung und emotionale ... ist nicht gesorgt. Sie haben kaum Platz, nichts zu lesen, zu schreiben; ja nicht einmal einen Spiegel.
Die Charaktere der Frauen kommen eigentlich erst so richtig raus, als sie "in Freiheit" sind, zuvor war es für mich so ein Einheitsbrei. Nur die ich-Erzählerin lernt man genauer kennen. Sie ist sehr abgestumpft und emotionslos, erst später entwickelt sie Neugierde.

Es gibt leider einige unlogische Stellen, zB dass sie sich selbst anhand der gefundenen Bücher lesen beibringt (obwohl sie zuvor nur vor vielen Jahren mal Buchstaben im Staub gezeigt bekommen hat). Auch, dass nach all den Jahre (etwa 50) überall noch Strom vorhanden ist und die Nahrungsmittel (Fleisch und Gemüse) noch nicht verdorben sind. Und auch, wenn die Frauen nicht wissen, wo sie sind und herumspekulieren - warum gibt es Pflanzen, aber keine Tiere?
Und noch mehr Fragen über die Käfige, den Grund für das Eingesperrtsein, das Desinteresse der Wärter und vieles mehr.
Man bleibt - ebenso wie die Erzählerin - bis zum Schluss im Ungewissen, was mich normalerweise fertig macht, hier aber als Stilmittel gut passt, weil es eben genau dem entspricht, wie es die Protagonistin wahr nimmt. Dass man am Schluss jedoch keine einzige Antwort erhält, ist dann aber doch deprimierend.

Die Sprecherin Vera Teltz kenne ich bereits von Filmsynchronisationen und ich finde, sie hat einen tollen Job gemacht. Man glaubt wirklich, die Protagonistin erzählt ihre Geschichte, denn ihre Stimme ist genau eintönig und emotionslos, wie man vom Verhalten der ich-Erzählerin erwartet.


Fazit:
Eine wirklich interessante, dystopische, atmosphärische und bedrückende Geschichte. Man fiebert mit, aber erhält leider keine einzige Antwort auf die vielen, vielen Fragen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Sch.
Ich, die ich Männer nicht kannte