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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von vianne:

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Lucifer Ascending - One Sinful Secret von Marie Niehoff

Team Jupiter oder Team Lucifer? Uff, gute Frage…

„Vorsicht Lovely […] Lügner kommen in die Hölle. Und dann gehörst du für immer mir“ ~ S.358

Morally Grey, Why Chose, Enemies to Lovers, Dark-Romantasy und der Teufel höchstpersönlich. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, mich in das verregnete, düstere Edinburgh eintauchen lassen und nie wieder losgelassen.

In Lucifer Ascending von Marie Niehoff geht es um Lillian, eine Halbdämonin, die jahrelang vom Orden der Dämonenjäger überwacht und unterdrückt wurde, nur mit Jupiter an ihrer Seite, der einzige, der an sie geglaubt hat. Als sie einen Tag vor ihrem 25 Geburtstag freigesprochen wird, werden die beiden zu einem späten Auftrag gerufen, um einen Dämon in der Stadt zu fangen. Dabei stirbt Lillian.

Jupiters Welt zerbricht und ihm bleibt keine andere Möglichkeit als ein Pakt mit dem Teufel selbst einzugehen, um Lillian zu retten.

Ich weiß gar nicht richtig wo ich anfangen soll. Ob beim WIRKLICH grandiosen Schreibstil, der mich pro Seite mindestens einmal hat auflachen lassen, oder doch beim düsteren, bedrohlichen und zugleich unfassbar anziehenden Lucifer oder dem aufopfernden Helden der Geschichte - Jupiter?

Team Jupiter oder Team Lucifer? Uff, gute Frage…

Am meisten habe ich geliebt wie relatable diese Geschichte war - natürlich nicht der Fakt, dass Lillian von den Toten zurückgeholt wurde oder das Jupiter Lucifer seinen Körper als Tausch dafür überlassen hat - sondern die kleinen Dinge drum rum. Dass Lillian genauso gerne liest wie ich, und ja das Genre stimmt auch so ziemlich gut überein ;) oder ihre Vorliebe für McFlurrys und das Talent sich in unausweichliche Situationen mit dem Teufel reinzureiten (gut, das ist mir jetzt noch nie passiert, aber ich meine ja nur…).

Ich kann dieses Buch NUR empfehlen!
(Und ich kann es kaum abwarten bis der zweite und letzte Band dieser Dilogie erscheint!!!)

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Lucifer Ascending - One Sinful Secret

Rezensionen von Shilo:

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Blüten für eine neue Welt von Thea Lehmann

Beginn einer bewegenden Familiensaga

Ohne große Dramatik und dennoch mit viel Zugkraft erzählt der Roman von Mut, Ausdauer und dem Wunsch, den eigenen Weg zu finden. Die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts wird lebendig eingefangen, während Carla Schritt für Schritt versucht, sich gegen die Erwartungen ihrer Umgebung zu behaupten.
Die Welt der Sebnitzer Seidenblumen war mir vorher kaum bekannt.

Gerade deshalb fiel mir der Einstieg leicht. Zwischen Stoffresten, Kleister und langen Arbeitstagen entstand schnell ein Bild davon, wie das Leben vieler Familien damals aussah. Die Arbeit war überall präsent und bestimmte, was möglich war und was nicht.
Carla steht dabei von Anfang an im Mittelpunkt. Sie fügt sich nicht einfach in das ein, was andere für richtig halten. Immer wieder taucht für sie die Frage auf, ob es nicht noch einen anderen Weg geben könnte. Das zieht sich durch das ganze Buch und gibt der Handlung ihre Richtung.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass sich vieles nach und nach entwickelt. Die Geschichte springt nicht von einem Ereignis zum nächsten. Stattdessen begleitet der Leser Carla über einen längeren Zeitraum. Manche Entscheidungen brauchen Zeit. Manche Wünsche müssen warten. Dadurch entsteht ein ruhiger Erzählfluss.
Auch die Verbindung zu Raimund nimmt viel Raum ein. Dabei stehen nicht nur Gefühle im Vordergrund. Die Unterschiede zwischen den Familien, die Erwartungen der Umgebung und die religiösen Gegensätze beeinflussen viele Entscheidungen. Das sorgt immer wieder für Situationen, in denen nicht alles so verläuft, wie die Figuren es sich wünschen.
Mehrfach lenkt das Buch den Blick auf den Alltag der Blumenmacherinnen. Gerade diese Szenen haben den Roman für mich von vielen anderen historischen Geschichten unterschieden. Die Herstellung der Seidenblumen wirkt nicht wie eine Kulisse, sondern wie ein fester Bestandteil des Lebens der Figuren.
Später wird der Blick größer und führt Carla über ihre Heimat hinaus. Dadurch verändert sich die Geschichte noch einmal. Neue Orte, neue Begegnungen und neue Möglichkeiten bringen Bewegung hinein, ohne dass der ruhige Ton verloren geht.
Besonders hängen geblieben sind bei mir die Szenen zwischen Carla und ihrer Mutter. Ihre Beziehung wird nicht ständig erklärt. Vieles zeigt sich in kleinen Momenten und Entscheidungen. Das wirkt oft stärker als lange Gespräche.
Der historische Hintergrund begleitet die Handlung die ganze Zeit, drängt sich aber selten in den Vordergrund. Fabriken, gesellschaftliche Veränderungen und neue Chancen sind spürbar vorhanden. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf den Menschen, die ihren Platz in dieser Zeit suchen.
Nach dem Ende wirkt die Geschichte noch nicht abgeschlossen, was bei einer Saga natürlich gut passt. Einige Fragen bleiben offen und manches scheint erst am Anfang zu stehen. Genau deshalb entsteht der Wunsch, direkt zum nächsten Band greifen zu wollen.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Blüten für eine neue Welt

Rezensionen von readpassion9:

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Weil sie lügt von Caroline Seibt

hochspannender Thriller

Annas Familie ist zerbrochen, als ihre Schwester Juli spurlos verschwunden ist. Ihre Mutter, die immer schon psychische Probleme hatte, driftet total ab. Annas Vater ist in Haft, er wird des Mordes an seiner verschwundenen Tochter beschuldigt. Anna muss sich um ihren jüngeren Bruder kümmern, der das alles nicht versteht.

Ihr Leben kommt dabei zu kurz. Seit Juli verschwunden ist, sucht Anna nach der Wahrheit, für sie steht fest, ihr Vater ist zu so einer Tat nicht fähig. Also recherchiert sie selbst.

Als ein Mithäftling behauptet, Annas Vater hätte ihm den Mord an Juli gestanden, laufen die Ermittlungen erneut an, im Keller wird ein schockierender Fund gemacht...

Was für ein Thriller! Eine Story, die die Bezeichnung Thriller wirklich verdient. Spannung von Anfang an, viel Atmosphäre, eine Protagonistin zum mitfiebern. Wendungen, Twists, Cliffhanger - genau wie es mag. Die Spannung ist permanent auf hohem Niveau, wozu auch die unterschiedlichen Perspektiven beitragen. Wir erfahren die Geschichte sowohl aus Annas Sicht, als auch aus Sicht der Ermittler. Ich konnte Theorien aufstellen, nur um sie nach dem nächsten Kapitel wieder zu verwerfen. Bis zum Schluss bleibt die Frage offen, was tatsächlich geschehen ist.

Fazit: Genialer Thriller mit viel Spannung und überraschenden Wendungen.

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Weil sie lügt

Rezensionen von ReiShimura:

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Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Klischees statt großer Magie

Autorin Keshe Chow hat mit dem Auftaktroman zur Seamere College Reihe einiges richtig gemacht. Leider konnte mich das Buch trotz einiger interessanter Ideen nicht vollständig überzeugen. Hier wurde einiges an Potenzial verschenkt. Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen und ich habe mich im Großen und Ganzen recht schnell in der Welt zurechtfinden können.

Die Autorin hat es sich erspart eine komplett neue Welt zu erschaffen, sondern nur unsere Welt mit ein wenig Magie angereichert. An sich ein kluger Schachzug, allerdings blieben mir hier zu viele Fragen unbeantwortet. Spannend fand ich aber die Herangehensweise, dass man Magie nicht einfach besitzt, sondern diese kaufen muss. Das Hauptargument warum ich mich für dieses Buch entschieden habe, waren die magischen Tiere. Diese kommen zwar vor, nehmen jedoch nicht den Stellenwert ein, den ich mir erhofft hatte. Gerade Gwens Seelentier Percy hätte meiner Meinung nach viel öfter zu Wort kommen dürfen. Er ist für mich der eigentliche Star der Geschichte und ich liebe seine sarkastische Art. Aber auch die magische Bartagame Pudding fand ich großartig. Bei den beiden Protagonisten Gwen und Harrisford hat die Autorin für meinen Geschmack zu tief in die Klischeekiste gegriffen. Wie nicht anders zu erwarten ist Harrisford reich, gutaussehend und arrogant. Gwen hingegen ist das intelligente Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das sich seiner Schönheit nicht bewusst ist. Mir ist bewusst, dass dieses Schema immer wieder gerne in Liebesromanen verwendet wird, weil es funktioniert. Aber ich bin dem Ganzen langsam überdrüssig. Die Geschichte weist definitiv spannende Momente und unerwartete Wendepunkte auf. Wobei die meisten Wendepunkte gar nicht so unerwartet waren, wie es die Autorin vielleicht vorgesehen hat. Eventuell habe ich schon zu viele ähnliche Romane gelesen, aber die meisten Punkte waren doch sehr vorhersehbar. Alles in allem ist dieses Buch wirklich ein akzeptabler Roman, aus dem man aber deutlich mehr hätte herausholen können. Ich habe die Hoffnung, dass im zweiten Teil der Fokus stärker in Richtung Magie und magische Tiere geht. Empfehlenswert ist dieses Buch für all jene, die gerne Collegegeschichten mit magischen Aspekten lesen und sich nicht an den Klischees stören.

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Seamere College 1. Strange Familiars

Rezensionen von Brigitte:

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Elbland von Claudia Rikl

Familiengeschichte

Familie betrifft jeden, mal mehr, mal weniger. Auf alle Fälle bedeutet Familie viele Emotionen ob gute oder weniger gute. Besonders belastend wird es in Familien in denen über bestimmte "Dinge" oder Erlebtes nicht gesprochen wird. Ob aus Scham, Verletztheit oder um zu vergessen oder aus vielen anderen Gründen.

....
In dem Roman von Claudia Rikl "ELBLAND" dreht sich die Geschichte um eine Familie die ihre Wurzeln mütterlicherseits in Böhmen hat, welche in den Kriegsjahren vertrieben wurde - wie so viele - die sogenannten Sudetendeutschen.
Die Hauptfigur Nina macht sich auf um ihre Wurzeln zu finden....
Dieser Roman berührt, nimmt einen mit in eine Zeit, die so hoffentlich nie mehr stattfindet!
Die Autorin versteht es ausgezeichnet den Leser mitzunehmen, sie wechselt zwischen den Zeiten von 1945 bis heute in einer Leichtigkeit die sehr angenehm zu lesen ist.
Das Cover ist sehr ansprechend und hat mich auch auf dieses Buch aufmerksam gemacht.
Ein sehr empfehlenswerter Roman!

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Elbland

Rezensionen von liesmal:

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Tanzende Frau, blauer Hahn von Dana Grigorcea

Märchenhafte Ferienzeit

Schauplatz des Romans ist der kleine Ort Busteni in den rumänischen Karpaten. Hier verbringt Roxana jedes Jahr ihre Sommerferien bei ihren Verwandten. Auf dem Dorf ist das Leben so ganz anders als in Roxanas Heimatstadt Bukarest. Am liebsten verbringt sie ihre Zeit mit Camil, der in der Eisenbahnsiedlung in Busteni zu Hause ist.

Dana Grigorcea fängt die Zeit nach der Wende in den Neunzigerjahren gut ein. Der Blick ins Dorf und auf die Menschen ist originell verpackt. Roxana und Camil sind gute Beobachter und beschreiben die Nachbarin, den Nachbarn und die Paare aus Busteni mit viel Fantasie. Dadurch wirkt jedes einzelne Kapitel wie eine bunte eigene Geschichte.
Von Roxana und Camil lässt die Autorin ebenfalls ein genaues Bild entstehen. Ich spüre die Gefühle, die von Freundschaft und Freude erzählen, aber auch das leichte Bauchkribbeln, das zwischendurch plötzlich da ist.
Für mich durfte in der Geschichte Radu nicht fehlen, der als Dritter im Bunde Zeit mit Roxana und Camil verbracht und mit seiner humorvollen Art für so manchen Lacher gesorgt hat.
Es ist erstaunlich, was man in ein Buch von nur wenig mehr als 150 Seiten alles hineinpacken kann. Es gibt da nämlich noch eine Autorin, die auf Lesereisen Geschichten erzählt…
Zum Schluss bleibt alles ein wenig geheimnisvoll und verschwommen. Wer erzählt denn nun wessen Geschichte? Gibt es noch Fragen zu „Tanzende Frau, blauer Hahn“? Am Ende nicht mehr – eine schöne Erklärung, die zum Träumen und Mitmachen einlädt.

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Tanzende Frau, blauer Hahn

Rezensionen von @beautybooks (Instagram):

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Weird Girls von Gráinne O'Hare

Kann man lesen, muss man nicht!

Wir lernen drei junge Frauen kennen: Maggie, Harley und Roise. Gemeinsam wohnen sie in einer WG in Belfast und versuchen zwischen Alltag, Beziehungen und Zukunftsplänen ihren Weg zu finden. Nach dem Tod ihrer Freundin und Mitbewohnerin Lydia gerät ihre Freundschaft ins Wanken. Der Roman erzählt ehrlich und emotional von Trauer, Verlust, Zusammenhalt, Selbstfindung, den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und was es heißt, trotz aller Fehler füreinander da zu sein.

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Meine persönliche Meinung:
Ein Roman, der uns eine Geschichte erzählt, wie sie das Leben schreibt. Chaotisch, komisch, traurig, melancholisch und auch manchmal so richtig unfair. Drei Frauen, die mit dem Verlust ihrer Freundin versuchen klarzukommen. Jede auf ihre eigene Art. Obwohl die Erzählperspektive stets zwischen den jungen Frauen wechselt, lernen wir alle nur sehr oberflächlich kennen. Keine der Freundinnen ist perfekt und jede schleppt ihre eigene Baustelle mit sich rum. Auf über 300 Seiten rutschen wir von einer Partyszene in die nächste, dicht gefolgt von so einigen Drogen-Eskapaden. Ich persönlich hätte all das nicht gebraucht und irgendwann war mir das auch zu viel. Leider waren mir auch die Protagonistinnen nicht wirklich sympathisch und auch absolut nicht greifbar. Eine Beziehung konnte ich zu keiner so richtig aufbauen. Ihr zum Teil toxisches Verhalten, das immer wieder zum Ausdruck gekommen ist, konnte ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Das Lesen dieser Geschichte hat sich chaotisch und sehr sprunghaft angefühlt. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Eine Augenweide im Bücherregal - mit einem leider nicht ganz so überzeugendem Inhalt.

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Weird Girls

Rezensionen von Karina :

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Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis

Zwischen Liebe und Verlust

Manche Bücher sind schwer zu rezensieren, und 'Die Gesetze von Liebe und Logik' von Debra Curtis gehört für mich definitiv dazu. Die Geschichte begleitet die Schwestern Lily und Jane durch die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, wobei der Fokus vor allem auf Lily, ihrer ersten großen Liebe und deren Verlust liegt.

Die Liebesgeschichte hat mir vor allem am Anfang gut gefallen. Noch interessanter fand ich jedoch die Beziehung zwischen Lily und Jane. Ihre Dynamik hat mich durch die gesamte Geschichte hinweg mehr gefesselt als die Liebesgeschichte selbst, und gerade über Jane hätte ich gerne noch mehr erfahren.

Etwas irritiert hat mich, dass Lilys erste große Liebe durchgehend nur "der Junge" genannt wird, obwohl er eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Wieso bekommt er als einzige Figur keinen Namen?

Das Buch habe ich sowohl gelesen als auch als Hörbuch gehört, gesprochen von Sandrine Mittelstädt. Tatsächlich hat mir die Hörbuchversion sogar noch etwas besser gefallen.

Insgesamt ist es ein schöner Roman mit einem sehr starken ersten Drittel, einigen Längen im Mittelteil und einem überraschenden Ende. Gerne gehört - aber kein persönliches Highlight.

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Die Gesetze von Liebe und Logik

Rezensionen von Petra:

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Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Die Natur heilt Wunden

Eva soll einen seltenen Käfer in einem bestimmten Gebiet nachweisen. Als Wissenschaftlerin lebt sie für mehrere Monate in einem Waldgebiet in Norwegen und kartografiert die Gegend und stellt Insektenfallen auf um die heimische Insektenweilt zu erforschen. Sie lebt wie eine Einsiedlerin, genau wie Olga ihre einzige Nachbarin und der Käfer den sie sucht ist ein Einsiedlerkäfer.

Der Titel beschreibt drei Lebewesen die sich selbst genug sind und andere Menschen oder Tiere nur bedingt brauchen. Die beiden Frauen haben persönliche Gründe warum sie allein sein wollen, sie teilen auch ein gemeinsames Schicksal. Dem Käfer liegt es in seiner Natur.
Es geht auch und vor allem um den Schutz der Natur im Gegensatz zur wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes.
Die Autorin hat ihre verschiedenen Themen sehr gut vernetzt. Das die Arbeit in und mit der Natur tiefe Wunden heilen kann, erscheint nach dem Lesen logisch. Das Wissen wie lange es gebraucht hat um solche majestätischen Bäume wachsen zu lassen wie sie in diesem Buch beschrieben werden, lässt uns Menschen klein dagegen erscheinen. Das Wissen was diese Bäume "erlebt und gesehen" haben lässt unsere Verletzungen klein dagegen aussehen. Vor allem wenn wir nicht allein mit unseren Gedanken und Gefühlen sind.
Einfühlsam beschreibt die Autorin die Erlebnisse der Frauen wie sie sich aufeinander einstellen und trotz des Altersunterschieds Freundinnen werden. Sie plädiert auch für das miteinander reden als ein Heilmittel nicht nur bei persönlichen Problemen und Schicksalsschlägen auch und vor allem bei gegensätzlichen Ansichten und Erwartungen.

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Der Einsiedlersommer

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker

Unfassbar packend

Rein thematisch ist dieses Buch absolut brisant, trifft den Nerv der Zeit und spiegelt Potential und Gefahr von und durch KI eindrucksvoll wider. Ein absolut grandioser Thriller, der an die Nieren geht, aber auch einfach höllisch Spaß macht. Florian Schwieger hat hier echt stark abgeliefert.

Wer auf Politthriller und Verschwörungen im großen Stil steht, der wird hier fündig.

Das Buch bringt eine schöne Bandbreite an Themen mit, bleibt aber allgemein genug, dass auch Fachfremde Leser gut mitkommen und verliert sich nicht in verklausulierten Details. Wer hier High-Level-IT sucht, wird enttäuscht werden. Das ist auch gar nicht der Fokus der Geschichte. Vielmehr wird die Thematik rund um KI auf sehr nahbare und verständliche Weise runtergebrochen und Szenarien kreiert, die nachvollziehbar und vor allem sehr gut vorstellbar sind. Und genau darin liegt in meinen Augen eigentlich auch der Schrecken der Handlung.

Charlie ist ein absoluter Rockstar. Sie ist schlau, gerissen, mutig und unfassbar cool. Allein für ihre Figur lohnt es sich, ins Buch reinzulesen. Sie vereint die Nerdigkeit von IT mit dem Selbstbewusstsein eines Hackers, biegt sich Regeln auch mal zurecht und schreckt nicht davor zurück, sich selbst in Gefahr zu bringen um das Richtige zu tun. Liebe es, dass wir hier eine zentrale Heldin haben.

Ich fand den Plot durchweg spannend und durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man auch echt tiefe Einblicke in das Szenario. Dadurch, dass es mehrere Angriffe gibt, bei denen man nie weiß, wie sie ausfallen werden, fiebert man eigentlich konstant mit und die Geschichte legt ein gutes Tempo vor. Vor allem zum Ende hin spitzt es sich nochmal richtig nervenaufreibend zu. Der Schluss teasert mehr oder weniger einen weiteren Band an, den ich kaum erwarten kann. ich fands großartig. gerne mehr davon

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Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln