Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
BasisBibel. Mini
Handlich, griffbereit und ein sehr schönes Design
Die Basis Bibel Mini ist optisch eine entzückende kleine, handliche und schön designte Bibel. Diese kompakte Bibel enthält die gesamte Ausgabe der Bibel, zusätzlich hat sie ein Lesebändchen und wertvolle Informationen. Zu Beginn der Bibel gibt es Tipps und Impulse betreffend des Bibellesens. Aber auch eine Aufstellung der Bücher der Bibel sowohl des Alten, als auch des Neuen Testaments.
Ein praktisches Griffregister, das dabei hilft ein biblisches Buch schneller zu finden, erleichtert dem Leser die Suche nach dem für ihn passenden Text.
Mit einem detaillierten Inhaltsverzeichnis, Informationen zum Einstieg in die Bibel, eine Zeittafel, Karten und Themen zum Nachdenken ist dies eine perfekt ausgestattete kleine Bibel. Die Farbe gefällt mir auch besonders gut. Das Hardcover wirkt modern und dennoch zeitlos. Auch die Übersetzung der BasisBibel ist einfach und verständlich. Sie eignet sich ideal als Einstieg in das tägliche Bibellesen für junge Menschen und Menschen, die neu zum Glauben gefunden haben.
Ich freue mich nun eine praktische und handliche kleine Bibel zu besitzen, und möchte sie gerne immer in meiner Tasche haben. So kann ich sie bei jeder Gelegenheit aufschlagen und mir helfen lassen. Absolute Kaufempfehlung meinerseits!
Rezensionen von Duffy:
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan
Der fluch
Auftakt einer weiteren Familien.-saga dem Trend im Augenblick. Hier geht es um vier Geschwister die in alle Welt verstreut werden und keine von der anderen Schwester weiß was passiert ist. Das soll alles mit einem alten Fluch der über ihr Anwesen in Schottland zurückzuführen sein soll. Der Vater ließ damals bei der Erbauung des Hauses vier Steine umwerfen für einen guten Meeresausblick.
Dabei handelt es sich um Steine die einst ein Vater für seine verschwundenen Töchter ausgestellt hat. Auch hier Verschwinden die Geschwister im Laufe der Handlung. Im ersten Teil geht es um Iris die es nach Australien verschlägt, um ihren Onkel zu finden, da ihr Vater vor dem Ruin steht und er finanziell helfen soll. Bei der Suche nach dem Onkel wird Australien so nach und nach ihre neuen Heimat. Dabei verliert sie den Kontakt zu ihren Schwestern.
Fazit:
Guter Auftakt einer Saga um verschwundene Schwestern die in den weiteren Teilen sicher gefunden werde. Man bekommt einen guten Einblick in das Leben in Australien und wie schwer es Iris dort hatte. Es ist nur immer wieder schade, das man auf die Fortsetzungen lange warten muss.
Rezensionen von Lese-Abenteurerin:
Was sie nicht weiß von Shari Lapena
Packender Thriller
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Was sie nicht weiß“ ein packender, vielschichtiger und mitreißender Thriller auf das Beste gelungen.
Als die junge Mutter Bryden ihre dreijährige Tochter nicht rechtzeitig von der Kindertagesstätte abholt, wird eine ganze Lawine an Geschehnissen losgetreten.
Die Polizei schaltet sich in den Vermisstenfall ein und die sympathische Kommissarin hat alsbald alle Hände voll zu tun, um diesen vertrackten Fall zu lösen.
Die Autorin hat sich, ihrer eigenen Aussage nach, das Ziel gesetzt, Bücher zu schreiben, die man nicht aus der Hand legen kann. Diesem Anspruch wird sie vollauf gerecht: Ich musste mich zwingen, die Lektüre zu unterbrechen, um meinen Verpflichtungen nachzukommen. Am liebsten hätte ich den gesamten Thriller in einem Rutsch gelesen.
Es ist ein Thriller, der einem den Atem stocken lässt und der durch ein raffiniert eingefädeltes Geflecht immer wieder mit neuen Verstrickungen und damit Verdächtigen aufwarten kann. Ich war ständig am Rätseln, wie alles zusammenhängen könnte und die Autorin verstand es ausgezeichnet, mich mit gefinkelten Fährten und Wendungen an der Nase herumzuführen. Dabei blickte die Autorin tief in menschliche Abgründe, was den fesselnden Charakter des Buches unterstrich.
Der Schreibstil ist unverschnörkelt und flüssig zu lesen und daher flog ich nur so durch die Seiten. Ein schlüssiges und dennoch unerwartetes Ende ließ mich schließlich das Buch nach spannenden Lesestunden zufrieden aus den Händen legen.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem fesselnden, packenden und gut eingefädelten Thriller ist, der wird mit „Was sie nicht weiß“ fündig. Ich verbrachte spannende Lesestunden, freue mich auf mögliche neue Thriller der Autorin und vergebe gerne meine Leseempfehlung.
Rezensionen von spozal89:
Worst Pets Ever - Eingesperrt! von Matt Cosgrove; Eva Amores
Das neue Lieblingsbuch von meinem Sohn
Mein Sohn ist neun Jahre alt und an sich eher ein Lesemuffel. Aber so Comicbücher wie Gregs Tagebuch oder Worst Week Ever gefallen ihm. Da er durch die Worst Week-Reihe Käpt´n Flauschbär und Bitzi schon kannte, hat er sich über dieses Buch sehr gefreut. Und was soll ich sagen? Er hat es in Null-Komma-Nichts weggelesen (ok es ist nicht viel Text, aber ich freue mich immer wenn er liest, egal wie viel) und er musste mehrmals so lachen.
Er meinte am Ende, dass es sein neues Lieblingsbuch ist, weil er es super lustig fand, aber auch die Haustiere total gerne mag. Spoiler: Da der Ausbruchversuch aus der Erziehungsanstalt am Ende nicht klappt wird schon angekündigt das es zumindest noch einen weiteren Folgeband geben wird, den mein Sohn defintiv lesen will.
Die Illustrationen sind super und der Text wie gesagt sehr einfach zu lesen, da auf den Seiten nicht allzuviel steht. Sicherlich auch für Leseanfänger toll. Einige schwierige Wörter sind im Buch vorhanden, die am Ende in einem Glossar aufgeführt werden. Toll fand mein Sohn auch die Bastelanleitungen am Ende des Buches. Von uns gibt es daher eine klare Empfehlung, wenn man Kinder hat, die diese Art von Büchern (Comicstil) gerne mögen.
Rezensionen von ReiShimura:
Taste of Travel: Simple von Ursula Schersch
Um die Welt mit dem Supermarkt von nebenan
Ich hatte ein wenig Sorge, dass bei diesem Buch zu viel versprochen wird. Internationale Gerichte, alltagstauglich und mit Zutaten aus dem Supermarkt ums Eck. Das klang ein wenig zu schön um wahr zu sein. Doch Ursula Schersch, eine preisgekrönte Foodbloggerin, hält ihre Versprechen und hat meine Familie und mich mit ihrem Kochbuch überzeugt.
Meine mittlerweile doch recht umfangreiche Kochbuchsammlung enthält bereits einige Bücher von GU. Dies liegt daran, dass die Bücher stets hochwertig verarbeitet, ansprechend gestaltet und mit einem übersichtlichen Layout aufwarten. Dieses hier stellt dabei keine Ausnahme dar.
Die Rezeptauswahl ist abwechslungsreich und zu meiner großen Freude konnte ich viele neue Rezepte für mich entdecken. Natürlich gibt es wie immer das eine oder andere Gericht, auf das man gut hätte verzichten können, wie zum Beispiel den obligatorischen Chiapudding.
Wie der Titel des Buches bereits verrät, geht es hier um simple Gerichte. Wobei die Autorin damit nicht meint, dass die Rezepte in Rekordzeit gekocht werden. Sondern ihr geht es viel mehr darum, die Anzahl der Zutaten klein zu halten. Ursula Schersch baut die Speisen in ihrem Buch um einige essenzielle Basiszutaten herum auf. Klingt im ersten Augenblick vielleicht langweilig oder eintönig. Ist es aber definitiv nicht, sondern wohlschmeckend, sparsam und überaus praktisch.
Besonders hervorheben möchte ich, dass es sich bei diesem Kochbuch um ein rein vegetarisches Kochbuch handelt. Wobei mir dies ehrlicherweise am Anfang nicht einmal aufgefallen ist. Die Rezepte sind so stimmig und ausgewogen, dass ich die Fleisch- und Fischkomponenten keinen Augenblick vermisst habe.
Leider wird wieder einmal auf eine Nährstoffangabe bei den Rezepten verzichtet. Dies ist mir in der letzten Zeit vermehrt bei Kochbüchern aufgefallen und dies finde ich sehr schade.
Ein empfehlenswertes Kochbuch für alle, die internationale Gerichte mit wenigen, leicht erhältlichen Zutaten kochen möchten, ohne den Vorratsschrank mit Spezialzutaten zu füllen.
Rezensionen von brauneye29:
Taste of Travel: Simple von Ursula Schersch
Interessante Geschichte
Zum Inhalt:
Maja und Natascha, Zwillingsschwester und unzertrennlich, träumen davon gemeinsam beim Kirow-Ballett zu tanzen und mit der Kompanie auch nach Amerika zu reisen. Doch ein neues Gesetz vereitelt ihre Pläne und Träume, denn nur eine von ihnen darf das Land verlassen. Dadurch werden sie zu Konkurrentinnen und sie entfernen sich von einander.
Wieviel sind sie bereit zu opfern um ihre Traum zu leben?
Meine Meinung:
Ich kenne mich ja so gar nicht aus in der Welt des Balletts und noch weniger weniger, wie die Verhältnisse in Russland zu der beschriebenen Zeit waren. Das hatte mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht, denn nicht nur das man viel über die damaligen Verhältnisse erfuhr und das scheinbar auch recht authentisch erzählt, sondern auch über die recht harte Ballettwelt. Noch interessanter fand ich aber die beiden Protagonisten, die sich aufgrund der Verhältnisse mit Dingen auseinandersetzen mussten, die sie erwartet hatten, die sie von einander wegtreibt, obwohl sie eigentlich so eng verbunden waren. Das fand ich sehr anschaulich und empathisch beschrieben. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich gut gelesen fand.
Fazit:
Interessante Geschichte
Rezensionen von brauneye29:
00-Laschet,1 Audio-CD, 1 MP3 von David Safier
Hat mir gut gefallen
Zum Inhalt:
Armin darf Bundespräsident sein! Doch schon am ersten Tag muss er feststellen, dass seine Aufgaben anders sind als er dachte. Er muss Agenten zu Orten bringen, zu denen diese sonst nicht kommen. Und die Reise geht gleich mit einer jungen Topagentin los, Armin ist überfordert, nützt aber nichts, denn er muss die Welt retten!
Meine Meinung:
Wie schon in den Merkel-Büchern habe ich wieder viel Humor erwartet und allein schon der Titel und das Cover versprechen das.
Und das Beste ist, es ist so. Eine humorvolle, aber auch spannende Reise, die einen hohen Unterhaltungswert hat. Ich konnte mir Laschet förmlich vorstellen, wie er in den zum Teil absurden Situationen steckte. Lächelnd und etwas überfordert, genau so stellt man sich die Figur vor. Ich hatte das Hörbuch, dass ich auch gut gelesen fand. Ganz klare Leseempfehlung, wenn man die Merkel-Bücher auch mochte.
Fazit:
Hat mir gut gefallen
Rezensionen von brauneye29:
Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren
Hat mich nicht komplett überzeugt
Zum Inhalt:
Als eine junge Frau tot aufgefunden wird, ist schnell klar, dass sie gefangen gehalten wurde, doch es gibt keine Hinweise und auch ihre Identität ist unbekannt. Dann verschwindet die Tochter von Kommissar Björling bei einem Ausflug spurlos, sein einziger Halt seit dem Tod seiner Frau, und sie ist im selben Alter wie die Tote.
Gibt es da einen Zusammenhang?
Meine Meinung:
Das Buch ist enorm düster, aber das kennt man ja von nordischen Autoren. Hier wird die Düsterness noch gesteigert durch den Kommissar Börling, der durch den Verlust seiner Frau und jetzt der verschwundenen Tochter am Rand des Erträglichen ist. Auch die weitere Ermittlerin hat so ihr Päckchen zu tragen. Es gibt immer wieder auch Einblicke ins Seelenleben der Opfer, aber bis auf die Düsterness fand ich das Buch insgesamt wenig spannend, sondern eher ein wenig deprimierend. So richtig wurde auch die Motivation hinter dem Geschehen nicht aufgeklärt. Zudem hat das Buch auch einige Längen.
Fazit:
Hat mich nicht komplett überzeugt.
Rezensionen von JennifersBooks:
Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte
Neustart in Frankreich
Ich bin auf "Au revoir und tschüss" aufmerksam geworden, weil mir das Buch in einer Mail von NetGalley vorgeschlagen wurde. Der Klappentext klang vielversprechend, und da ich selbst Anfang 40 bin, fand ich es erfrischend, einmal eine Protagonistin in einem ähnlichen Alter zu begleiten. In meinen üblichen Genres – Romance und Fantasy – sind die Figuren meist deutlich jünger, weshalb Caro für mich schon allein deshalb eine interessante Abwechslung war.
Schon auf den ersten Seiten spürt man Caros Unzufriedenheit, die sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Leben zieht. Nach 21 Ehejahren steckt sie in Routinen fest, die sich über die Jahre unbemerkt verfestigt haben. Sie funktioniert, statt zu leben, und sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus diesem Kreislauf. Mit einem kleinen, aber entscheidenden Schubs von ihrer besten Freundin Holly und der Frau des Vorgesetzten ihres Mannes fasst sie schließlich den Mut, ihren lang gehegten Traum einer Sprachreise nach Frankreich umzusetzen. Dieser Schritt markiert einen Moment, in dem man spürt, dass sich etwas in ihr zu lösen beginnt.
Caro ist eine Figur, in der sich viele Frauen wiederfinden könnten. Sie trägt die gesamte Familienorganisation, sorgt für ein gemütliches Zuhause, übernimmt Kindererziehung, Haushalt, Garten, Hund und richtet nebenbei noch spontane Abendessen für Holgers Vorgesetzte aus. Und all das ohne Anerkennung, ohne Dank, oft sogar ohne Respekt. Gleichzeitig muss ich sagen: Ein Teil dieser Last liegt auch an ihr selbst. Sie übernimmt alles, denkt für alle mit, plant, organisiert, fängt auf – und lässt damit zu, dass Mann und Söhne sich bequem zurücklehnen und aus der Verantwortung ziehen. Dieses Muster aus Mental Load und Maternal Gatekeeping zieht sich durch ihr ganzes Leben. Dass man unter solchen Umständen Frust aufbaut, ist nachvollziehbar, aber ich konnte nicht verstehen, warum sie das so viele Jahre schweigend hinnimmt. Für mich wirkte es irgendwann schlicht unrealistisch, dass sie erst nach 21 Jahren genug hat. Ihr Verhalten hat mich oft eher wütend gemacht als berührt.
Holger wiederum war für mich eine echte Geduldsprobe. Seine Gefühlskälte, sein Trotz, dieses kindische Anschweigen als Strafe – all das hat mich beim Lesen regelmäßig die Stirn runzeln lassen. Er erkennt Caros Bedürfnisse nicht einmal im Ansatz an und scheint in einer Zeitschleife festzustecken, in der die Kinder noch klein sind und Caro rund um die Uhr verfügbar sein muss. Dabei ist der Jüngste 18 und der Älteste Anfang 20. Diese Ignoranz hat mich fast genauso wütend gemacht wie Caros Passivität.
Zum Glück gibt es Figuren, die etwas Leichtigkeit in die Geschichte bringen. Ihre Freundin Holly, die Caro immer wieder wachrüttelt und ihr den Spiegel vorhält. Die Teilnehmer des Sprachkurses, die mit ihren unterschiedlichen Hintergründen frischen Wind in die Handlung bringen. Und die Händler in Frankreich, denen Caro begegnet und die der Geschichte ein warmes, lebendiges Flair verleihen.
Frankreich selbst ist für mich einer der stärksten Teile des Buches. Caro ist dort zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich für sich allein. Sie hat Raum, ihre eigenen Wünsche wahrzunehmen, Dinge auszuprobieren, die ihr guttun, und sich selbst wieder ein Stück näherzukommen. Umso mehr hat mich der One‑Night‑Stand mit dem Sprachlehrer Armand irritiert. Ich verstehe, dass sie sich nach Holgers Kälte wieder begehrt fühlen möchte, aber für mich hätte das Flirten völlig gereicht. Ich lese ungern Geschichten, in denen die Protagonistin ihren Partner betrügt, und ich finde es schade, wenn ein weiblicher Selbstfindungsprozess am Ende doch wieder über einen Mann definiert wird.
Sehr schön fand ich hingegen, wie Caro in Frankreich beginnt, über ihre Zukunft nachzudenken – und zum ersten Mal plant sie diese ohne ihren Mann und ihre Söhne. Diese Entwicklung vom ersten zaghaften Gedanken bis hin zu einem konkreten Projekt war für mich einer der stärksten emotionalen Punkte im Buch.
Das Ende kam mir dagegen zu abrupt. Die Aussprache mit Holger wird fast im Vorbeigehen abgehandelt, ohne dass man wirklich erfährt, wie die beiden miteinander reden oder ob Holger überhaupt reflektiert. Ein zusätzliches Kapitel vor dem Epilog hätte der Geschichte gutgetan und dem emotionalen Kern mehr Tiefe verliehen.
Der Schreibstil an sich ist angenehm flüssig, und die Ortsbeschreibungen haben mir wirklich gut gefallen. Ich habe die Angewohnheit, reale Schauplätze beim Lesen zu googeln, aber hier hatte ich schon klare Bilder im Kopf – und war überrascht, wie gut diese mit der Realität übereinstimmen. Ein netter Zusatz sind auch die beiden Rezepte am Ende des Buches. Die Kekse werde ich auf jeden Fall einmal nachbacken – die klangen einfach zu verlockend.
Fazit: Insgesamt war "Au revoir und tschüss" ein nettes, gut lesbares Buch, das mich an vielen Stellen emotional erreicht hat – wenn auch oft in Form von Wut über das Verhalten der Figuren. Aber auch Wut ist eine Empfindung, und in dieser Hinsicht hat mich die Geschichte definitiv abgeholt. Deshalb gibt es von mir 3.5 Sterne.
Rezensionen von clematis:
Das Glück beginnt in Istrien von Silvia Trippolt
Hinter Masken
Der Verlobte sitzt hinter Gittern, gleichzeitig hat Linda Wohnung und Job verloren. Kurzerhand setzt sie sich in Graz in ihren Fiat Panda und steigt aufs Gas. Irgendwo im Wald in Istrien ist dann plötzlich das Benzin aus und ein mürrischer Trüffelsucher hält sie für eine betrunkene Verrückte.
Humorvoll beginnt diese Geschichte, die Sachen zum Lachen ebenso für ihre Leser bereithält wie tiefgründigere Problemfelder, welche sich im Laufe des Geschehens offenbaren.
Klar ist jedenfalls, dass nicht alle so glücklich sind, wie es auf den ersten Blick scheint, ein „jeder Mensch trägt eine Maske“ [kindle, Pos. 3487], so die Pensionsbesitzerin Daria. Zwischen lustigen Szenen, etwa in Mateas Boutique, engen Gässchen in Rovinj und dem Rauschen des Meeres lernen wir die einzelnen Figuren besser kennen, mit liebevollen Details wird das typische Flair Istriens hervorgehoben. Dackel Pino ist ein weiterer Pluspunkt, löst er doch immer wieder unterhaltsame Ereignisse aus. Die Emotionen könnten vielleicht noch spürbarer sein, die Liebesgeschichte mehr knistern, die letzte Szene am Meer gleicht aber vieles wieder aus und auch das Ende kommt recht stimmig daher.
Ein Roman zum Wohlfühlen, eine Atmosphäre wie im Urlaub und einige tiefgreifende Gedanken – ein gelungener Mix für vergnügliche Lesestunden und Neugierde auf Mehr.










