Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lilli33:
Morden in der Menopause mit dem richtigen Mindset von Tine Dreyer
Leichen pflastern ihren Weg
Leichen pflastern ihren Weg
Die Wechseljahre können einer Frau ganz schön zusetzen. Dies muss auch Liv Steinhammer erfahren, deren Leben durch die Beschwerden komplett auf den Kopf gestellt wird. Wie alles begann, ist nachzulesen in Band 1, „Morden in der Menopause“. Zwar werden im 2. Band der Reihe, „Morden in der Menopause mit dem richtigen Mindset“, die wichtigsten Ereignisse noch einmal kurz erwähnt, aber wenn man das Vorgängerbuch kennt, ist das Lesevergnügen bestimmt noch größer.
Sehr amüsant schildert die Autorin Tine Dreyer (Pseudonym), wie Liv immer tiefer ins Chaos schlittert, obwohl sie alles versucht, um ihr Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen. Zwar hat sie die tatkräftige Iza, eine ehemalige Prostituierte, sowie ihre pragmatische Schwiegermutter Marlies an ihrer Seite, doch auch diese beiden können das Chaos nicht aufhalten bzw. vergrößern es sogar noch.
Gut gefallen haben mir auch die kursiv gedruckten Abschnitte, in denen die Protagonistin sich an die Lesenden direkt wendet und ihre Gedanken mit uns teilt sowie auch einige Fakten über die Menopause.
Doch nicht nur die unglücklichen Todesfälle, die Liv zu verantworten hat, sind hier Thema, sondern auch ihre Ehe, Mutterschaft und die Rolle der Frau. Alles mit einem Augenzwinkern und einem großen wahren Kern. ???? Somit greift Tine Dreyer hier auch etliche heiße Eisen an, die so mancher Frau auf der Seele brennen - Tiefgründiges in herrlichen schwarzen Humor verpackt.
Auch wenn die Reihe doch sehr an „Achtsam morden“ erinnert, freue ich mich schon auf eine Fortsetzung, die im letzten Abschnitt des Buches angedeutet wird.
Die Reihe:
1. Morden in der Menopause
2. Morden in der Menopause mit dem richtigen Mindset
Rezensionen von Barbara G.:
Supermond und Kugelblitz von Emily Hawkins; Vlad Stankovic
Supermond und Kugelblick lädt mit seinem ansprechenden Cover gleich ein, auf Entdeckungsreise zu gehen in die wunderbare Welt der Naturphänomene in ihrer ganzen Vielfalt, denn: das Buch ist ein tolles Sachbuch mit ganz vielen verschiedenen Themen! Diese sind gut strukturiert nach Kategorien "Magie des Weltraumes", "Wetterphänomene", "Pflanzenfülle", "Ungewöhnliches aus dem Tierreich" sowie einmalige "Naturschauplätze" geordnet.
Für uns war vor allem der Weltraum spannend, aber auch bei Pflanzen, Tieren und Wetter gab es richtig viel spannendes zu lesen. Blutende Bäume , leuchtende Pilze, Explodierende Kröten- das Buch ist ein richtiges Buch der Superlative. Beeindruckende Illustrationen und informative Sachtexte, von denen ich auch einiges noch nie gehört habe, etwa von den kilometergroßen Schneekugeln in Sibirien. Ein Buch zum Staunen für die ganze Familie!
Rezensionen von reimon:
Klein aber tot von Jo Fischler
Mord in Knuffingen
Das Miniaturwunderland wird lebendig! Fantasieanregend ist die meistbesuchte Touristenattraktion Deutschlands ja. Das Titelbild scheint eine Originalszene dort zu sein. Und als großer Fan der unglaublich detailreichen Miniwelt war dieses Buch für mich eine Pflichtsache.
Der Roman hat mich aber noch nicht so begeistert.
Die Idee, einen Krimi dort anzusiedeln, ist gut. Auch die Namen der Protagonisten - Wunder, oh Wunder für den Kommissar und vor allem Buddha für den Hund - sind originell. Das Buch gehört eindeutig in die Kategorie „cosy crime“, es gibt keine brutalen, blutrünstigen Szenen. Allerdings fehlt es mir doch an Spannung.
Die Kapitel sind kurz und lassen sich auch nach einem langen Tag noch gut lesen. Trotzdem ist mir die Geschichte zeitweise etwas bemüht vorgekommen. Vielleicht begeistert mich der sicher zu erwartende zweite Band schon mehr.
Rezensionen von peedee:
Das Glück finden von Danielle Steel
Unerwartete Geschenke
Die Bestsellerautorin Sabrina Brooks verarbeitet in ihren Thrillern ihre eigenen Erfahrungen: schwierige Kindheit, abwesende Mutter, liebloser Vater, zwei gescheiterte Ehen. Ihr zweiter Ehemann entpuppte sich als Soziopath, der ihr lange das Leben schwer machte. Doch nun ist sie glücklich – auch ohne eine Liebesbeziehung.
Als sie erfährt, dass ihr verstorbener Onkel sie als Alleinerbin eines Herrenhauses in England eingesetzt hat, bricht alles auseinander. Neugierig, mehr über die unbekannte Verwandtschaft zu erfahren, aber gleichzeitig mit dem Wissen, das Anwesen zu verkaufen, reist sie hin. Der charmante Anwalt Gray Abbott will sie überzeugen, „Brooks Manor“ zu behalten…
Erster Eindruck: Ein stattliches Herrenhaus auf dem Cover – beeindruckend!
Sabrinas Kindheit wird mitnichten einfach gewesen sein: Die Mutter hat die Familie verlassen, als sie erst sechs Jahre alt war. Und ihr Vater, Alastair Brooks, legte nicht viel Wert auf ihre Anwesenheit. Als sie erwachsen war, hat er darum gebeten, ihn nur einmal jährlich zu besuchen, und zwar zu Weihnachten. Oha! Sabrina hat von ihrem verstorbenen Vater nichts über ihre Herkunft erfahren – derartige Fragen hat er immer sofort zurückgewiesen. Nun ist sein Bruder verstorben und sie erbt ein Herrenhaus und den dazugehörigen Adelstitel. Wow, welch‘ eine Entwicklung! Sabrina will nichts davon: kein Herrenhaus, kein Adelstitel. Sie ist überzeugt, dass das Anwesen in einem schlechten Zustand sein wird. Um den Verkauf abwickeln zu können, muss sie etliche Papiere unterschreiben. Der zuständige Anwalt Gray Abbott hat darum gebeten, dass sie nach England kommt, um sich das Anwesen zumindest einmal anzuschauen.
Mir war Sabrina sympathisch, ebenso Gray. Es ist keine Überraschung, dass zwischen den beiden sofort eine grosse Anziehung besteht. Ein kleiner Flirt in England, warum nicht? Sabrina ist nicht gebunden und Gray wohl auch nicht, denn ansonsten hätte er sicher etwas gesagt. Nun ja… Das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Am besten hat mir Philipp Brooks, der Vater von Gray, gefallen. Er war zudem der beste Freund des verstorbenen Rupert Brooks. Er konnte ihr wichtige Einblicke in das Leben ihres Vaters und ihres Onkels geben. Eine schöne Geschichte – 4 Sterne.
Rezensionen von reimon:
Klein aber tot von Jo Fischler
Mord in Knuffingen
Das Miniaturwunderland wird lebendig! Fantasieanregend ist die meistbesuchte Touristenattraktion Deutschlands ja. Das Titelbild scheint eine Originalszene dort zu sein. Und als großer Fan der unglaublich detailreichen Miniwelt war dieses Buch für mich eine Pflichtsache.
Der Roman hat mich aber noch nicht so begeistert.
Die Idee, einen Krimi dort anzusiedeln, ist gut. Auch die Namen der Protagonisten - Wunder, oh Wunder für den Kommissar und vor allem Buddha für den Hund - sind originell. Das Buch gehört eindeutig in die Kategorie „cosy crime“, es gibt keine brutalen, blutrünstigen Szenen. Allerdings fehlt es mir doch an Spannung.
Die Kapitel sind kurz und lassen sich auch nach einem langen Tag noch gut lesen. Trotzdem ist mir die Geschichte zeitweise etwas bemüht vorgekommen. Vielleicht begeistert mich der sicher zu erwartende zweite Band schon mehr.
Rezensionen von fantasia:
Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger
Der etwas andere Ermittler
Dieser Krimi liest sich angenehm unaufgeregt und entwickelt gerade dadurch einen besonderen Reiz. Der Leser folgt dem Geschehen gerne, während sich ein Puzzleteil sich an das nächste fügt und das Gesamtbild immer klarer wird. Besonders gelungen ist die Figur des DC Smith, der anders ist als die anderen: jemand, der um die Ecke denken kann, genau beobachtet und sehr menschliche und sympathische Züge hat.
So lässt ihn auch der Fall des toten Siebzehnjährigen nicht los, bis er schließlich den Mörder findet. Dass dieser wiederum seine ganz eigene Geschichte als Opfer mit sich trägt, verleiht dem Fall zusätzliche Tiefe und macht ihn interessant.
Auch über Smith erfährt man gegen Ende des Krimis einige überraschende Details, die zunächst nicht in das Bild des schrulligen, liebenswerten Ermittlers zu passen scheinen. Dadurch gewinnt die Figur weiter an Kontur.
Mit Chris Waters, einem jungen Auszubildenden, bildet er ein interessantes und sympathisches Ermittlerduo, das Lust auf mehr macht. Ich bin sehr gespannt auf weitere Bände und kann den Krimi sehr empfehlen.
Rezensionen von Fluxx:
Idefix und die Unbeugsamen 09 von René Goscinny; Albert Uderzo; Philippe Fenech; Suaëna Airault; Sébastien Viaud; Philippe Clerc; Olivier Serrano; Yves Coulon
Macht Kindern einfach viel Spaß!
Im mittlerweile 9. Comic-Album der Unbeugsamen sind die altbekannten Figuren wieder mit von der Partie und stürzen sich voller Energie in den üblichen Kampf gegen die römischen Besatzer. In drei verschiedenen Geschichten müssen Idefix und seine Freunde sich gegen die Römer bzw. deren Hunde und Monalisa durchsetzen, wobei es jede Menge turbulentes Chaos gibt, das mit Schläue und vereinter Tatkraft beseitigt wird.
Gleich am Anfang begegnet man dem vermutlich ersten Street Art Künstler der Römerzeit. Nachts verbreitet er seine Werke auf Lutetias Straßen, in denen er sich über die Vernarrtheit von Labienus in seine Katze Monalisa lustig macht. Die Kinder fanden das total witzig und konnten auch meinen Hinweis, dass das wahrscheinlich eine Anspielung auf Banksy ist, sofort zuordnen und wussten wer das ist. Danach kam gleich die schlaue Überlegung, dass er hier aber "Banksyx" heißen würde.
Und schon waren wir mittendrin im Geschehen und begaben uns mit den tierischen Charakteren auf die Suche nach dem unbekannten Aufrührer. Die Handlung war dabei wieder abwechslungsreich und mitreißend, mit amüsanten Dialogen und lebendigen Zeichnungen, die einfach Spaß machen.
Als erwachsene Leserin habe ich bei den zwei weiteren Geschichten die charmanten Wortspiele und witzigen Anspielungen vermisst. Auch wird mir das in der Handlung immer wiederkehrende Muster mittlerweile etwas langweilig. Für die kleinen Leser, die ja auch die eigentliche Zielgruppe sind, sind die Geschichten aber auf jeden Fall spannend und lustig genug, wie mir meine jüngeren Mitleser bestätigt haben.
Sie fanden es wieder actionreich und durchgehend unterhaltsam. Mir haben die detailreichen Illustrationen am besten gefallen und dass einige bekannte Gesichter aufgetaucht sind, wie zum Beispiel Dick & Doof, Grautvornix und der Fischhändler aus den Asterix-Bänden.
Insgesamt haben uns die Comics aber wieder viel Freude bereitet und es ist herrlich, wenn Labienus vor Wut schäumt, Weissnix einen Zaubertrank mit überraschender Wirkung braut und die römischen Hunde keinen Fressnapf bekommen. Auch die regelmäßig wiederkehrende, aber meistens vergessene Bitte von Astmatix um Brotkrumen begrüßen wir als ein liebgewonnenes Ritual.
Wir freuen uns jedenfalls schon auf weitere Abenteuer - man kann einfach nicht genug bekommen von den listigen und lustigen Unbeugsamen!
Rezensionen von milky:
Insel der Ratten von Jo Nesbø
unentschlossen
Der Roman "Insel der Ratten" spielt in einer Welt, in der eine schwere Pandemie herrschte und anschließend das System zusammenbrach. Nur noch die Reichen können sich sicher fühlen und ein - den Umständen entsprechend - angenehmes Leben führen. Für den Rest der Menschen heißt es, sich möglichst mit einer Bande zusammenzutun, um eine gewisse Sicherheit zu erhalten.
Die Geschichte dreht sich vor allem um einen der reichsten Männer, Colin Lowe, seinen Sohn Brad sowie Colins engsten Freund und Juristen Will. Brad ist Anführer einer Bande und entführt Wills Tochter. Eine zentrale Frage des Romans ist, ob Will auf Rache aus ist oder dem noch ansatzweise bestehenden Rechtssystem vertraut.
Erzählt wird in der Ich-Perspektive von zwei Charakteren. Trotzdem konnte ich mich bei beiden nicht vollständig in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, jedoch wird kaum Spannung aufgebaut, was dazu führte, dass ich nicht gefesselt war und nicht den Drang hatte, unbedingt weiterlesen zu wollen.
Fazit: die Welt im Roman wurde von Jo Nesbø sehr gut aufgebaut, allerdings hat mich die Geschichte an sich nicht vollständig überzeugt.
Rezensionen von EdVanSchleck:
Sternenschweif, Magische Gute-Nacht Geschichten von Linda Chapman
Schöne Geschichten mit tollen Bildern
Schon das Cover ist ein echter Blickfang. Aber nicht auf dem Cover, sondern im ganze Buch sind sehr viele und sehr schöne Illustrationen enthalten. Diese sind farbenfroh und angenehm groß, so dass zu den Geschichten auch immer wunderbar schöne Bilder betrachtet werden können.
In 14 wundervollen gute Nachtgeschichten helfen Laura und ihr magisches Ponny Sternenschweif , das sich in ein Einhorn verwandeln kann, verschiedenen Tierkindern, die allesamt ihre ganz eigenen "Problemchen" mit dem Einschlafen haben.
Die Geschichten sind nicht zu kurz und auch nicht zu lange. Sie haben angemessenen Tiefgang, sind aber nicht so lange, dass sie aufgeteilt werden müssen. Vorlesen vor dem Einschlafen ist somit ganz ohne "Cliffhanger" möglich :-)
Von uns gibt es ganz klar eine Empfehlung für das Buch, es erfüllt alle Erwartungen an ein gutes Buch für Kinder ab 4 Jahre.
Rezensionen von EdVanSchleck:
Auris von Vincent Kliesch
Packender Serienstart
Jula Ansorge, wurde Opfer eines Justizirrtums und hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, als True-Crime Podcasterin, anderen Justizirrtumsopfern zu helfen. Als sie auf den Fall von Matthias Hegel stößt, der eine Obdachlose ermordet haben soll, kommen ihr starke Zweifel an der Richtigkeit des Gerichtsurteils und beschließt selbst in dem Fall zu ermitteln.
Doch hinter Matthias Fall verbirgt sich mehr als es den Anschein hat und schon bald schwebt Jula in großer Gefahr.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und der Autor schafft es in kürzester Zeit den Leser so in die Handlung hineinzuziehen, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch lesen würde. Die Protagonisten haben interessante Charaktere und durch Matthias Hegel, der Phönetiker ist, wird eine ausgesprochen ungewöhnliche und sehr interessante Thematik aufgegriffen. Leider kommt gerade dieser Aspekt für mein Empfinden ein wenig zu kurz.
"Auris" ist ein absolut gelungener Start der neuen Thriller-Reihe von Vincent Kliesch. Ich bin vollends begeistert von der Idee und der Umsetzung, aber leider wird der Fall in diesem Teil nicht vollständig abgeschlossen. Das finde ich doch ziemlich schade und muss daher auch einen Punkt bei meiner Bewertung abziehen.










