Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Magische Spiegel - Kinderspiel ab 5 Jahre von Kseniya Kuznetsova
Macht richtig Spielespaß!
Auf dieses Spiel war ich total neugierig, weil ich die Spielidee so toll fand und mir auch die Schachtel mit dem Spiegeldeckel so gut gefallen hat. Der gute Eindruck hat sich weiter bestätigt, nachdem ich den Deckel geöffnet hatte. Die verschiedenen Karten sehen hochwertig aus und sind schön bunt, aber nicht schrill.
Dazu kindgerechte Motive und die Spiegelkarten, die aufdecken, was sich wirklich hinter den bunten Bildern versteckt. Mit Hilfe dieser Spiegel zeigen sich ganze Motive, die dann auf den kleinen Karten wieder zu finden sind. Wer entdeckt die im Spiegel gezeigten Dinge auf den bunten Karten? Schnell sein lohnt sich, denn wer als erstes zehn Sachen gefunden hat, hat gewonnen.
Mein Neffe ist knapp sechs und ist ganz begeistert von dem Spiel und voller Eifer dabei, mit dem Spiegel zu arbeiten. Den Dreh hatte er schnell raus und hat dann rasant herumprobiert. Aber auch für Erwachsene ist es eine lustige Herausforderung, auf den wimmeligen Karten, die auf den ersten Blick wie Pop Art wirken, Motive zu finden. Dazu bietet das Spiel drei verschiedene Varianten in der beiliegenden Anleitung. Da wird es auf gar keinen Fall langweilig, egal wie oft die Spieleschachtel hervorgezogen und geöffnet wird.
Mitspielen können bis zu sechs Kinder oder experimentierfreudige Erwachsene. Nach etwa einer Viertelstunde ist ein Spiel vorbei – perfekt für diese Altersgruppe.
Rezensionen von Streiflicht:
Der abenteuerlichste Madeira Reiseführer | Spektakuläre Orte, magische Gegenden und außergewöhnliche Erlebnisse | Das Beste aus Natur und Kultur für deinen Urlaub von Vera Kraft
Ab nach Madeira
Meine Mama wünscht sich schon länger eine Reise nach Madeira. Daher kam dieser Reiseführer genau recht. Gut gefallen haben mir die großen Bilder, die wirklich Lust auf die Insel machen. Allerdings habe ich mich gefragt, wer die fotografiert hat, weil keine Bildnachweise vorhanden waren. Nur ein sehr allgemeiner Verweis und das wirkte wie Stockfotos.
Das fand ich schade. Insgesamt war mir auch gar nicht so klar, wer das Buch wirklich geschrieben hat. Klar, es gibt eine Autorin, aber im Vorwort hat sie nicht unterschrieben oder so. Auch wirken die Texte eher unpersönlich und etwas lieblos zusammengetragen. Schade, daraus hätte man wirklich mehr machen können. In diesen Zeiten frage ich mich dann immer, wo die Infos herkommen und ob der Autor auch wirklich vor Ort war …
Gut gefallen hat mir, dass es viele verschiedene Tipps gibt, die jeden Geschmack abbilden und auch die unterschiedlichen Regionen der Insel berücksichtigen. Man muss dazu natürlich mobil sein und das ist im Urlaub ja immer nicht ganz so einfach.
Ein Buch, das dazu einlädt, die Insel kennenzulernen, gleichzeitig aber immer etwas zu sachlich wirkt. Als Reisevorbereitung sicherlich gut, wenn man von der Insel noch gar nichts kennt. Kenner entdecken wahrscheinlich nicht mehr so viel Neues.
Rezensionen von dorli:
Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones
Die Kraft der Freundschaft
Tayari Jones hat ihren Roman „Goodbye, Honeysuckle“ in dem fiktiven Ort Honeysuckle im ländlichen Louisiana angesiedelt. Wir befinden uns in den späten 1950er bzw. frühen 1960er Jahren und damit in einer Zeit, als die strikte Trennung von Weißen und Afroamerikanern in allen Bereichen des öffentlichen Lebens noch geltendes Recht war.
Die Menschen in Honeysuckle sind gottesfürchtig und hilfsbereit, sie unterstützen einander, wann immer es nötig ist. Inmitten dieser innigen Gemeinschaft wachsen Annie und Vernice auf. Die Schwarzen Mädchen verbindet nicht nur eine tiefe Freundschaft, sie teilen auch das gleiche Schicksal: beide wachsen zwar behütet, aber ohne Mutter auf. Annie wurde direkt nach ihrer Geburt von ihrer Mutter bei ihrer Großmutter zurückgelassen, Vernice wurde von ihrer Tante großgezogen, weil ihre Mutter erschossen wurde.
Die Mädchen kehren Honeysuckle nach ihrem Schulabschluss den Rücken. Annie verschwindet ohne ein Wort des Abschieds mit Freunden in Richtung Memphis, weil sie dort nach ihrer Mutter suchen will. Vernice zieht es wie geplant nach Atlanta, sie hat einen Studienplatz am berühmten Spelman College ergattert.
„Goodbye, Honeysuckle“ ist ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich war davon ausgegangen, dass die politischen und gesellschaftlichen Themen von Zeit und Ort eine viel größere Rolle spielen. Die Autorin lässt diese Themen zwar in die Handlung einfließen, allerdings bei Weitem nicht in der Intensität, wie ich sie mir gewünscht hätte. Besonders über die studentische Bewegung und den Widerstand gegen die Jim-Crow-Gesetze hätte ich gerne mehr gelesen. Auch die Südstaatenatmosphäre ist kaum zu spüren. Die Fülle an landschaftlichen, historischen und kulturellen Eigenarten, die die Region zu bieten hat oder auch die bedächtige Lebensart der Einheimischen sind hier allenfalls schmückendes Beiwerk.
Tayari Jones legt ihr Hauptaugenmerk in diesem Roman auf ein ganz anderes Thema: es geht um fehlende Mutterliebe und um das Streben, diese schmerzhafte Lücke mit etwas zu füllen, das Heilung verspricht.
Annie wird von der Hoffnung angetrieben, ihre Mutter irgendwann zu finden. Es tut beim Lesen fast weh, mitzuerleben, wie ihre Suche zu einer Besessenheit wird, die sie mit Scheuklappen durch die Welt laufen lässt, so dass sie nicht einmal wahrnimmt, welches Glück das Leben ihr mit dem einfühlsamen Bobo beschert hat.
Vernice hingegen begegnet der Welt mit offenen Augen und kostet das Leben aus. Doch auch bei ihr ist der Wunsch nach Heilung unvermindert stark - so stark, dass sie ihre wahre Liebe verleugnet, weil diese ihr nicht richtig vorkommt. Vernice ist davon überzeugt, dass sie nur in einer „normalen“ Familie gesunden kann.
Tayari Jones lässt ihre Protagonistinnen in stetigem Wechsel zu Wort kommen. Jeweils in der Ich-Perspektive erzählen Annie und Vernice von den Höhen und Tiefen ihres Alltags, wie sie Herausforderungen meistern, glückliche Momente erleben oder mit Rückschlägen zu kämpfen haben. Obwohl die jungen Frauen verschiedene Wege einschlagen und ihre Leben sich ganz unterschiedlich entwickeln, bleiben sie über die Jahre hinweg durch Briefe miteinander verbunden. Als die Dinge schließlich einen tragischen Verlauf nehmen, wächst bei beiden die Erkenntnis, welche Kraft und Bedeutung ihre tief verwurzelte Freundschaft tatsächlich hat.
„Goodbye, Honeysuckle“ ist ein angenehm flott zu lesender Roman, der mich zwar gut unterhalten, aber nicht so nachhaltig beeindruckt hat, wie ich es mir erhofft hatte. 3,5*
Rezensionen von Streiflicht:
Little Deadly Secrets - Beste Freunde bis zum Tod von Elena Rieding
Liest sich leicht, ist thematisch schwer
Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick angesprochen und dann wollte ich nur mal kurz reinlesen und war schon verschwunden und abgetaucht. Das Buch liest sich richtig schnell und leicht, auch wenn die Themen sehr schwer sind. Je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto mehr Geheimnisse lüften sich.
Manche sehr, sehr düster und nachhaltig verstörend. Leichte Kost ist das nicht, aber es wirkt sehr aus dem Leben gegriffen und ich befürchte, dass sich das auch genauso real abgespielt haben könnte. Das hat mich an manchen Stellen und gerade auch nach dem Lesen schon sehr bedrückt.
Fasziniert bin ich von der jungen Autorin, die den Spagat zwischen jugendlicher Sprache, altersgerechtem Verhalten der Protagonisten und ernsthaftem Roman bestens hinbekommt. Ich bin mehr als doppelt so alt die die Freundesgruppe, konnte mich aber bestens hineinversetzen und mitfühlen. An vielen Stellen bin ich in meine Vergangenheit zurückgerutscht und habe verglichen. Zum Glück hatte ich nicht ansatzweise solche Freunde …
Wer ein Buch lesen möchte, das mehr bietet als Spannung, das eine Geschichte erzählt, die unter die Haut geht, wer über Stunden richtig gut unterhalten werden möchte, und auch tief berührt werden möchte, weil es sich so authentisch und echt anfühlt, der ist hier genau richtig! Ich bin sehr gespannt, was von dieser talentierten Autorin noch so alles kommt!
Rezensionen von cosmea:
Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger
Unfalltod oder Verbrechen?
Im Auftakt der Serie geht es um den Ermittler DC Smith, der nach einer Auszeit im Zusammenhang mit einer internen Ermittlung in den Dienst zurückkehrt, obwohl es seinen Vorgesetzten lieber gewesen wäre, wenn der eigensinnige Mitarbeiter, der immer wieder aneckt, endlich in Rente gehen würde. Man überträgt ihm einen Routinefall, den er lediglich zum Abschluss bringen soll.
Der 17jährige Wayne Fletcher ertrank beim Baden mit Freunden in einem Fluss in Kings Lake in der Grafschaft Norfolk. Sein Tod gilt als Unfall. Unterstützt wird Smith von dem jungen Assistenten Christopher Waters. Doch bald stößt Smith auf erste Ungereimtheiten wie zum Beispiel unerklärliche Kopfverletzungen und widersprüchliche Zeugenaussagen. Was hat es mit dem verschwundenen Kanu auf sich, das auf dem Fluss gesichtet wurde?
Zusammen mit dem ehrgeizigen Auszubildenden Waters ermittelt Smith akribisch und riskiert so manchen nicht autorisierten Alleingang. Seine unorthodoxen Methoden könnten ihn erneut in Schwierigkeiten bringen. Die Ermittlungen gehen langsam voran, bestätigen aber, dass es sich keineswegs um einen einfachen Badeunfall handelt. Am Ende ist alles anders als vermutet.
Mich hat der ruhig erzählte Roman auch wegen der sorgfältigen Charakterisierung der Figuren und der Beschreibung der Landschaft von Norfolk überzeugt. Mir gefällt, dass es keine blutrünstige Gewaltorgie ist, sondern der Schwerpunkt auf anderen Aspekten eines Krimis liegt. Es wird nicht das letzte Buch des mir bisher unbekannten Autors bleiben, dessen 23 Romane mit großem Erfolg zunächst im Selbstverlag erschienen und nun erneut von englischen und amerikanischen Verlagen veröffentlicht und erstmals übersetzt werden.
Rezensionen von yellowdog:
Alleinruhelage von Eva Menasse
Hallo Haus
Alleinruhelage ist der ungewöhnliche Titel des neuen Romans der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse.
Eine Frau kehrt zu ihrem Wochenendhaus zurück. Es stellt sich die Frage: renovieren oder verkaufen. Die Erzählerin steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Eine Trennung beschäftigt sie sehr.
Es sind Entscheidungen für einen Neuanfang zu treffen.
Sie erinnert sich an die alten Zeiten, z.B. an die Zeit mit ihren Kindern und Freunden, dann auch an ihre eigene Kindheit.
Es dauert nicht lange, bis man in den Sog des Erzählflusses hinein gesogen wird. Das Ganze ist sehr intensiv!
Es wird ein Buch der Erinnerungen und des Bilanz-ziehens.
Eva Menasse verfügt über eine Sprache, die es ihr ermöglicht, den Text so klar und dicht zu gestalten.
Rezensionen von liesmal:
Tierisch diebisch (Band 1) - Mission Müllbeutel von Sabrina Schmohl
Konnte mich nicht wirklich begeistern
Ein wenig werde ich an die Bremer Stadtmusikanten erinnert, auch wenn es in dieser Geschichte nur drei Tiere sind, die sich zufällig treffen und zusammen auf den Weg machen. Die Marderin Silberfuchs, die Ratte Schatten und die namenlose Taube sind Straßentiere und wollen gemeinsam Silberfuchs‘ Zuhause retten.
Mir gefällt, dass der Unterschied zwischen Haus- und Straßentieren gut erklärt wird. Zwar ist der Hamster, der ja ein Haustier ist, auch nicht glücklich, weil er immer im Rad unterwegs sein muss. Aber dennoch gibt es einen großen Unterschied: Haustiere werden von ihren Menschen geliebt, während Straßentiere häufig als Ungeziefer bezeichnet und verscheucht werden.
Womit ich in paar Schwierigkeiten habe, sind die Bezeichnungen der Tiere Ich hätte es schön gefunden, wenn sie sich Namen gegeben hätten. Aber das ist bei Straßentieren wohl nicht üblich. Stattdessen die Tierart zu benennen, das fühlte sich für mich beim Lesen etwas holprig an.
Ein größeres Problem liegt für mich allerdings in der Frage, wie ich einem Kind erklären kann, dass es in Ordnung ist, in fremde Wohnungen einzubrechen. Oder mich an einem Kühlschrank zu bedienen, der nicht mir gehört, selbst wenn es sich dabei um einen „Zauberkühlschrank“ handelt. „Mit jedem Einbruch wurden die Betonknacker noch ein wenig geschickter.“
Auch wenn mir die Idee gefällt, Essbares, das im Müll landet, für die Straßentiere zu retten, bleibt es Diebstahl.
Aus diesen Gründen kann ich das Buch nur mit 3 von 5 Sternen bewerten.
Rezensionen von M:
Pfoten weg vom roten Knopf! von Matilde Tacchini
Bilderbuch zum mitdenken
Auf der Waldlichtung ist plötzlich ein roter Knopf und keiner der Waldtiere weiß, was er zu bedeuten hat. Zwischen Hase, Fuchs, Bär, Fasan, Eichhörnchen und Eule entsteht eine Diskussion darüber, ob der rote Knopf gedrückt wird und was in dem Fall wohl passieren wird. Dabei haben die Tiere ganz unterschiedliche Vorstellungen von Katastrophen über schöne Dinge, von denen sie vermuten, dass sie passieren und auch die Charaktere sind unterschiedlich, von mutig über nachdenklich bis ängstlich.
Das Bilderbuch von Mathilde Tacchini ist wunderschön illustriert, die einzelnen Tiere und ihre Gefühlsregungen sind gut für die kleinen Betrachter zu erkennen, die Bilder sind nicht zu überladen und es bleibt viel Platz für die eigene Fantasie „ was könnte noch alles passieren, wenn der Knopf gedrückt wird“.Damit bietet das Buch auch die Möglichkeit mit Kindern über Ängste vor Unbekanntem zu sprechen. Ein sehr schönes Buch mit nicht Zuviel Text und einem überraschenden, lustigen Ende.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Der Furzfuchs von Jan Kaiser
Spoiler-Alarm
Ganz ehrlich: Ich mag den Furzfuchs – und meine Kinder auch! Beim Vorlesen hat die Geschichte dann aber doch nicht ganz wie gedacht funktioniert. Auf die Frage, woher der laute Knall kam, antwortete der Kleine sofort: „Der hat gefurzt, der Fuchs!“ Tja, bei dem Titel ist das wohl kein Wunder… Mit dem Mitraten und dem Rätselspaß war es damit natürlich vorbei, weshalb meinem Sohn am Ende auch die Ausdauer für die Geschichte fehlte.
Richtig gut gefallen haben ihm dafür die Reime, die er auch sofort nachgesprochen hat. Ich selbst fand neben den Reimen vor allem die Bilder wunderschön. Auf den Seiten gibt es unheimlich viel zu entdecken und die comichafte, übertriebene Darstellung der Szenen kam super an.
Mittlerweile haben wir das Buch schon einige Male zur Hand genommen, es wird also nicht so schnell weggeräumt und weckt definitiv das Interesse der Zielgruppe. Meistens schauen wir uns jetzt einzelne Szenen an – wobei die Seite mit dem furzenden Fuchs (wenig überraschend) der absolute Dauerbrenner geworden ist. Der Furzfuchs und seine Freunde haben bei uns jedenfalls schon für viele Lacher gesorgt. Das Einzige, was meinem Kind noch fehlt, wären lustige Namen für die einzelnen Charaktere.
Rezensionen von Ameland:
Wer bin ich? von Jan Kaiser
Unterhaltsame Beschäftigung
Ein Klassiker unter den Ratespielen, der in den unterschiedlichsten Versionen und Ausführungen zu finden ist. Hier ist es ein Papierblock mit mehr als 80 Vorlagen in einem modernen Design. Durch geschicktes Fragen ist herauszufinden, welche der 24 tierischen und menschlichen Figuren es zu erraten gilt.
Bei jüngeren Spielern wird ganz nebenbei die Kombinationsgabe geschult. Ebenso wird deren Wortschatz erweitert. Ideal für mich als Sprachpate an einer Grundschule.
Aber das Spiel macht in jedem Alter Spaß und sorgt für manches Gelächter. Zusätzlich wird nur noch ein Stift benötigt und schon kann es losgehen, denn die Regeln sind schnell erklärt und leicht verständlich. Der ideale Zeitvertreib für langweilige Autofahrten oder verregnete Ferientage.











