Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lese maus:
Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann
hat mich bewegt
Christiane Hoffmanns Roman „Die Träume, die wir hatten. Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich“ hat mich bewegt und aufgewühlt.
Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion, die sich gerade auflöst.
Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Hoffnungen und Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt.
Für mich ist ein kein Unterhaltungsroman. Ich fand den Roman leise und tiefgründing. Der klare und flüssige Schreibstil hat sich sehr angenehm lesen lassen.
Auch empfand ich den Roman nicht vordergründig politisch, man erfährt dennoch recht viel Historisches im Roman und er regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Man sollte sich aber auch darauf einlassen können und dem Roman Platz lassen.
Rezensionen von xxx:
Alles, was Mädchen wissen sollten, bevor sie 13 werden von Heike Abidi
Ein wertvoller Begleiter durch die Pubertät
Alles, was Mädchen wissen sollen, bevor sie 13 werden behandelt viele Themen rund um die Pubertät auf eine offene und altersgerechte Weise. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Körper und seine Veränderungen ganz selbstverständlich erklärt werden und nichts beschönigt oder umschrieben wird.
Das Buch lässt sich leicht lesen und vermittelt viele Informationen, ohne zu überfordern. Die Listen und Tabellen zum Selbstausfüllen fand ich eine tolle Ergänzung, da sie zum Nachdenken über die eigenen Gefühle und Erfahrungen anregen.
Auch die Kapitel über Aufklärung, Rollenbilder, Mobbing und die erste Liebe haben mir gut gefallen. Besonders wichtig fand ich die Botschaft, dass Mädchen ihren eigenen Weg gehen dürfen und ein Nein immer respektiert werden muss. Positiv aufgefallen sind mir außerdem die vielen hilfreichen Links und Anlaufstellen.
Insgesamt ist es ein gelungenes Buch, das wichtige Themen verständlich erklärt und jungen Mädchen viele hilfreiche Denkanstöße mit auf den Weg gibt.
Rezensionen von Danshi:
Love Letter Agency von Janina Lorenz
Die vielen Facetten der Liebe
Schon nach wenigen Seiten entsteht eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt. Das stimmungsvolle Cover greift diese Wärme wunderbar auf und macht neugierig auf die Geschichte. Erzählt wird aus der Sicht zweier Frauen, deren Lebenswege zunächst unabhängig voneinander verlaufen. Nach und nach werden die Zusammenhänge sichtbar und sorgen immer wieder für spannende und emotionale Momente.
Besonders gefallen hat mir, dass sich der Roman Zeit für seine Figuren nimmt. Ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken nachvollziehbar und machen sie sehr menschlich. Emma begeistert mit ihrer ungewöhnlichen Idee, Menschen beim Schreiben von Liebesbriefen zu helfen. Dabei entstehen berührende Begegnungen, die zeigen, wie unterschiedlich Liebe aussehen kann. Auch die Entwicklung der Beziehungen fühlt sich natürlich an und wirkt nie überhastet. Eine besondere Bereicherung war für mich die Figur des Pfarrers Luis. Seine Gespräche bringen Ruhe in die Geschichte und laden immer wieder dazu ein, über das Leben und zwischenmenschliche Beziehungen nachzudenken. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und verbindet Leichtigkeit mit emotionaler Tiefe. Kurze Kapitel sorgen zusätzlich dafür, dass man immer weiterlesen möchte.
Mich hat das Buch von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Die Geschichte verbindet Herz, Humor und nachdenkliche Momente auf eine sehr stimmige Weise.
Rezensionen von Neluna:
Er lügt von Rebecca Taylor McKay
Tragische Lügen
Rebecca Taylor McKay hat mit ihrem Debütroman Er lügt eine Geschichte geschaffen, die mich von Anfang an in den Bann gezogen hat und dass, obwohl es eigentlich kein Thriller ist.
Jedenfalls ist für mich zu wenig Thrill vorhanden. Was aber wahnsinnig viel vorhanden ist, ist das Talent der Autorin meine Emotionen zu wecken.
Durch ihren einnehmenden Schreibstil fühlt man die heißen Sonnenstrahlen auf der Haut, den betörenden Duft der Glyzinien zur Mittagszeit, man fühlt jeden einzelnen Regentropfen und jedes Sandkorn an den Füßen und genauso intensiv fühle ich Clara mit all ihren Empfindungen.
Clara, blutjung und ohne Familie, hat ein schwieriges Jahr hinter sich und jemand bezichtigt ihren Ehemann zu lügen und das in ihren Flitterwochen. Nach und nach löst sich für Clara der Schleier der Unwissenheit und als Leser wird einem bewusst, wie manche Entscheidungen ein Echo der Tragik auslösen können und eben nichts vorhersehbar ist.
Mir gefallen die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, es bringt einem Claras Situation näher und so wurde es immer mehr ein Page-turner für mich.
Aus meiner Sicht empfehlenswert. Der Schreibstil schafft eine zum Greifen nahe Atmosphäre, die einen die Amalfiküste der 60er fühlen lässt und kann mit seinen Protagonisten überzeugen.
Schon länger habe ich nicht mehr so intensiv die Geschichte gefühlt und schon länger hat ein Buch nicht mehr so für Nachhall gesorgt. Wie ein tragisches Echo eben.
Rezensionen von Katzenmicha:
Mord auf den Färöern - Der Kommissar und der Dänenprinz von Carola Christiansen
Leider nicht so spannend
Auf den Faröern soll ein namhaftes Projekt durchgeführt werden,das berümte Drama um den Dänenprinzen Hamlet neu erstrahlen soll .Die Neuinszenierung soll mit dem berühmten SchauspielerJo´n Petersen inzienert werden.Kommissar Revur und Amelie, als dänische Unterstützung – werden als Personenschützer abgestellt.
Ein Mitglied der Produktion wird tot aufgefunden .Und Revur und Amalie ermitteln -Abgründe tun sich auf.Was ist wahr und was ist gespielt…..
Die Autrin Carola Christiansen konnte mich leider mit dem Kriminalroman nicht so überzeugen,vielleicht liegt es daran das ich den ersten Teil nicht gelesen habe,deshalb 3 Sterne.
Rezensionen von DoraLupin:
Frieda von Geraldine Oetken
Eine wichtige und interessante Geschichte der Vorfahren
Mich hat bei diesem Buch vorallem der Klappentext direkt angesprochen und ich habe direkt gedacht dies könnte eine sehr intressante Familiengeschichte werden. Ich fand das Buch auch wirklich interessant zu lesen und es ist auch wirklich wichtig und empfehlenswert, wenn ich die Handlung auch streckenweise ein wenig zäh gefunden habe.
Mit Anfang dreißig erfährt die Autorin, dass sie eine Urgroßtante hatte von der ihr nie jemand erzählt hat. Diese Frau namens "Frieda" ist 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben. Ihre Geschichte hat die Autorin recherchiert und in diesem Buch erzählt. Dabei hat sie sich an Krankenakten gehalten und ist in Archive und auf Friedhöfe gegangen um die Geschichte wahrheitsgetreu wiedergeben zu können.
Der Schreibstil ist gut zu lesen und einfach, auch wenn einige Abschnitte immer wieder etwas langatmig werden. Dennoch finde ich es großartig und auch sehr bewegend und toll, wie sich die Autorin auf die Spurensuche gemacht hat und hier ein ganzes Leben aufgeschrieben hat. Das Buch enthält auf jeden Fall Stoff zum nachdenken und erzählt ein Kapitel, welches vielen sicher nicht so bekannt sein düfte. Umso wichiger finde ich dieses Buch, dass stellenweise bedrückende Geschichte zeigt und noch eine Weile nachhallen wird.
Fazit: Eine sehr wichtige Geschichte, die ich interessierten Lesern auf jeden Fall empfehlen kann. Das Buch regt zum nachdenken an.
Rezensionen von lese maus:
Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Dinosaurier von Peter Nieländer
tolles mitmachbuch
Welches Kind liebt sie nicht… Die Dinos fasziniert wohl jedes Kind. Dieses Wimmelbuch ist ganz bezaubernd gestaltet. Auf den schön gestalteten Seiten, gibt es viel zu entdecken und kleine Klappen laden zum Mitmachen ein. Wunderschöne kindgerechte Illustrationen. Muttis und Vatis können dazu einen kleinen Text vorlesen, der jeweils mit einer Frage endet, so dass das Kind animiert wird aktiv mitzumachen.
Das Format ist praktisch und die Seiten recht stabil. Das ist schon wichtig, denn Kinder nehmen das Buch sicher gern zur Hand. Ob die Klappen lange halten, wird sich zeigen, aber die Idee dahinter finde ich sehr gut.
Mit dem Buch kann man Kindern eine große Freude machen, Preis-Leistungsverhältnis top, eignet sich auch sehr gut als Geschenk.
Ich finde es extrem wichtig, Kinder frühzeitig an Bücher heran zu führen, mit diesem Buch gelingt es sicher.
Rezensionen von Tara:
Böse Stunde: Thriller von Catherine Shepherd
Unerträgliche Spannung auf zwei Zeitebenen
„Böse Stunde“ ist der sechzehnte Thriller aus der Zons-Reihe der Autorin Catherine Shepherd, die selbst mit ihrer Familie in Zons am Rhein lebt und in dem sie gekonnt Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft. Das Buch lässt sich unabhängig von den vorherigen Bänden lesen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Da aber die Entwicklung der Protagonisten durchaus interessant ist, lohnt es sich die anderen Bücher ebenfalls zu lesen.
Wie es für diese Reihe typisch ist, gibt es zwei Handlungsstränge. Einen in der Gegenwart und einen vor fünfhundert Jahren in der Vergangenheit. Der Handlungsort ist jeweils Zons.
Bereits der Prolog hat bei mir für Gänsehaut gesorgt, da sich der Ich-Erzähler in einer lebensbedrohlichen Situation befindet und sein Countdown tickt.
Im Anschluss geht es in die Vergangenheit. Der Staatssoldat Bastian Mühlenberg wird von seinem besten Freund Wernhart zu einer Leiche am Rheinufer geholt. Bei der Toten handelt es sich um die junge Magd Agathe. Bei ihr entdeckt er eine abgelaufene Sanduhr und der Arzt findet im Mund der Toten ein Zahnrad. Was will der Mörder damit zum Ausdruck bringen?
In der Gegenwart wird der Kriminalkommissar Oliver Bergmann zu einer Leiche auf einem Parkplatz an der Bundesstraße vor Zons gerufen. Der Anblick, der ihn dort erwartet, ist nichts für schwache Nerven. Auch im Mund dieses Toten wird ein Zahnrad gefunden.
Die Handlung wird im Wechsel in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Durch diese Wechsel und Cliffhanger an den Kapitelenden, kommt eine unglaubliche Dynamik auf. Zudem gibt es immer wieder Einschübe, in denen der Countdown aus dem Prolog weiter tickt. Dadurch baut sich eine unerträgliche Spannung auf, die es mir regelrecht unmöglich gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen.
Ich wollte stets mehr erfahren, wie es in dem anderen Erzählstrang weitergeht und vor allem, wie Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft sein könnten.
In meinem Kopf sind immer mehr Fragezeichen entstanden und irgendwann erschien mir so ziemlich jeder verdächtig. Allerdings musste ich meine Ideen auch immer wieder verwerfen.
Der Schreibstil von Catherine Shepherd ist leicht und flüssig zu lesen. Durch detaillierte Beschreibungen der Umgebung und der Ereignisse entsteht beim Lesen direkt Gänsehaut und ein tolles Kopfkino. Den Handlungsort Zons hatte ich dabei stets vor Augen und der Ortsplan im vorderen Innencover verdeutlicht die Gegebenheiten auch für nicht Ortskundige.
Die düstere und beklemmende Atmosphäre war in beiden Zeitebenen für mich durchweg zu spüren.
Mich hat die Geschichte vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Diese Reisen in die Vergangenheit sind immer wieder faszinierend und die Autorin verwebt diese jedes Mal grandios mit der Gegenwart.
Die Auflösung war auch hier vollkommen überraschend und für mich keineswegs vorhersehbar. Dennoch war sie in allen Punkten schlüssig und passend.
Mich hat dieser Band genauso gefesselt und gut unterhalten wie die vorherigen Bände. Ich bin jedes mal erneut überrascht, wie es der Autorin gelingt schlüssige Zusammenhänge mit über 500 Jahren Distanz zu erschaffen. Ich bin jetzt schon wieder gespannt auf den nächsten Thriller der Zons-Reihe.
Rezensionen von KersG:
Tage am Fluss von Jochen Mariss
Eine mutige Frau
Das Cover finde ich sehr interessant. Das Wasser hat hier irgendwie eine beruhigende Wirkung.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und war von Anfang an begeistert. Die Stimmen der Sprecher empfand ich als sehr angenehm und zu den Charakteren passend. Ich konnte dem Ganzen sehr gut folgen und wurde sofort von der Geschichte in ihren Bann gezogen.
Es werden hier sehr wichtige Themen angesprochen. Allen voran der Klimawandel, der in diesem Buch mit lang anhaltender Hitze einhergeht und damit den Pegelstand des Flusses dramatisch sinken lässt. Dazu kommt auch noch das Thema Trauer, das hier angesprochen wird.
Sara Harmsen war mir sofort sympathisch. Sie zieht ihr Ding durch, mit ihrer Fähre. Sie stellt sich mutig den Herausforderungen die ihr begegnen. Sie lebt einsam und zurückgezogen in ihrem kleinen Häuschen am Fluss mit ihren Tieren. Als dann Leon auftaucht wird ihre Ruhe empfindlich gestört. Doch vielleicht liegt darin ja auch eine Chance für sie, aus ihrer Komfortzone herauszutreten.
Auch Leon ist ein sehr interessanter Charakter. Er trägt so einige Geheimnisse mit sich herum und hadert mit dem Schicksal der Welt. Aber er ist ein Kämpfer.
Ein sehr tiefgründiges Buch, dass zum Nachdenken anregt.
Rezensionen von Katzenmicha:
Schweigende Wetterau von Uta Rosa Schmidt
Super spannend
Seit einem Unfall ist Tom Speck, Ex-LKA-Ermittler im Rollstuhl.Er will sein Leben ändern-raus aus der Stadt,rein ins Landleben.Für Tom soll es ruhiger laufen,aber kaum ist Tom da findet man im Bingenheimer Ried-den berüchtigte Dollarbauer erschlagen.Für Tom ist klar er muß ermitteln,gemeinsam mit der jungen Bäuerin Friederike versucht er den Mörder zu finden.
Die Dorfbevölkerung ist verschlossen gegenüber dem Städter-Tom gerät in Gefahr bei alten Familienfeden und Betrug…..
Die Autorin Uta Rosa Schmidt hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nimmt sie den Leser mit in die Wetterau an die Seite von Tom Speck.Sehrgerne 5 Sterne und noch mehr davon…











