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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PMelittaM:

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Böser Wolf von Nele Neuhaus

Der sechste Band konnte mich wieder überzeugen

Im Main wird die Leiche einer Jugendlichen gefunden, aber niemand scheint sie zu vermissen. Eine Fernsehmoderatorin wird gefoltert und dabei lebensgefährlich verletzt, eine weitere Frau stirbt unter Qualen. Trotz Hitzewelle haben die Ermittler des K11 viel zu tun.

Der sechste Band der Reihe nimmt sich eines Themas an, das einen nicht kalt lässt, das aber leider existiert, und das, wie die Autorin in der Danksagung schreibt, nicht vergessen werden darf, auch, oder gerade, weil es oft hinter verschlossenen Türen stattfindet und nicht immer einen Weg nach außen findet: Kindesmisshandlung und -missbrauch.

Dass das das Thema des Romans sein wird, wird schnell klar, die tatsächlichen Ausmaßen erfährt man allerdings erst nach und nach.

Natürlich gibt es auch wieder das eine oder andere Private, vor allem bei Pia Kirchhoff. Eine Enkelin ihres Lebensgefährten kommt zu Besuch, und auf einem Klassentreffen trifft sie ihre alte Freundin Emma wieder. Dass beide nicht umsonst eingeführt werden, kann man sich da fast schon denken.

Der Roman liest sich spannend, von Anfang an machte ich mir Gedanken und war auch schnell emotional beteiligt. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, nicht nur auf Seiten der Ermittler:innen sondern auch auf Seiten von Opfern oder anderweitig Involvierten. Als Leser:in ahnt oder weiß man so einiges vor den Ermittler:innen. Das hat für mich die Spannung eher noch erhöht, denn man ist nahe bei Menschen, die in Gefahr kommen, während im Kommissariat teilweise noch andere Theorien auf dem Tisch lagen.

Der sechste Band der Reihe dreht sich um ein furchtbares, aber leider reales Thema, für das durchaus mehr Bewusstsein geschaffen werden sollte. Vielleicht trägt der Roman ein bisschen dazu bei.

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Böser Wolf

Rezensionen von reimon:

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Alleinruhelage von Eva Menasse

Eine unbedingte Leseempfehlung!

Eva Menasse formuliert so präzise und zugleich gut lesbar, dass man immer wieder wünscht, eigene Erfahrungen ebenso beschreiben zu können. Auf 200 Seiten haben die LeserInnen viele Gelegenheiten, ihre persönlichen Handlungen und Entscheidungen zu reflektieren.
Der erste Satz „Haus, ich verkaufe dich.

“ führt in den genialen Dialog der namenlos bleibenden Erzählerin mit dem Gebäude, das einen großen Teil ihrer eigenen und der deutsch-deutschen Geschichte „miterlebt“ hat. Kurz vor dem - nach langem Überlegen erfolgenden - Verkauf des Hauses, das der inzwischen aufgelösten Familie als geliebtes Feriendomizil diente, reflektiert die Frau ihr Leben, ihre Beziehungen und deren Scheitern und ihr Eindringen als „Fremde“ in die ehemals ostdeutsche Datschen-Kolonie.
Besonders sympathisch sind die Szenen, in denen die beiden polnischen Alleskönner zu ganz praktischen Helfern bei der Bewältigung des Abschieds werden.
Das wunderschöne Cover des Buchs nimmt das Zur-Ruhe-Kommen der Hauptfigur vor ihrem neuerlichen Aufbruch vorweg.

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Alleinruhelage

Rezensionen von Bineira:

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Die Straße von Robert Seethaler

Ein spezielles Leseerlebnis

Dieses Buch lässt mich unschlüssig zurück. Auf der einen Seite habe ich Robert Seethalers typischen klaren Schreibstil genossen, gleichzeitig waren mir die Momentaufnahmen einer Straße zu zerrissen, um ihnen ganz folgen zu können.

Der Autor hat sich etwas getraut in seinem neuen Roman.

Er geht eine Straße irgendwo in einer Stadt und zu irgendeiner Zeit entlang. Ein Jahr lang begleitet er die Bewohner und hält ihr Leben in kleinen Passagen fest. Wir lesen Episoden, Briefe und Behördenschriftstücke, lauschen Gesprächen, Gebeten und Erinnerungen. Es geht um unerfüllte Liebe, Einsamkeit, Armut, Krankheit, Alter, Tod, Fremdenfeindlichkeit, Missgunst, Mut, Angst, Wut, Willkür. Nur manchmal blitzen Mitgefühl und Nächstenliebe kurz auf.

Viele der fortlaufenden Textstücke - allesamt ohne Überschrift - konnte ich nach und nach den Protagonisten zuordnen, einiges blieb für mich im Dunkeln. Keine Frage, das Buch verlangt seinen Lesern einiges an Konzentration ab. Die gesamte Handlung ist von einer dicken Schicht Melancholie und Resignation überzogen. Dieses Gefühl war beim Lesen so realistisch, dass ich aufpassen musste, damit es mich nicht runterzieht.

Mein Fazit: Mich hat das Buch wegen seiner Eindringlichkeit und dem virtuosen Sprachgebrauch beeindruckt. Im Vergleich zu anderen Romanen von Seethaler ist es mir jedoch zu düster, und der experimentelle Schreibstil ist nicht ganz meine Sache.

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Die Straße

Rezensionen von Thorsten:

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Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann

Zwei Freundinnen

Das Buch von Christiane Hoffmann „Die Träume, die wir hatten“ ist im Gegensatz zu dem leicht und locker wirkenden Cover kein allzu leichtes Lesevergnügen. Es handelt von einer Freundschaft zwischen zwei Frauen und beginnt mit dem Selbstmord der Freundin der Protagonistin kurz vor Beginn des Krieges zwischen der Ukraine und Russlands.

Das Buch wird von der Trauer um die Freundin beherrscht und zwischendurch werden immer wieder Gedichte von Anna Achmatova zitiert. Die Protagonistin verweilt in ihren Erinnerungen an die Freundschaft zu ihrer Freundin. Denkt über ihr Leben und Arbeiten in Russland und in der Ukraine nach und an ihre gemeinsamen Erlebnisse. Sie schreibt über historische Geschehnisse und welche Bedeutung der heutige Krieg Ukraine/Russland Krieg für sie und die Ukrainer hat.. Die Bedeutung der Freundschaft zu ihrer Freundin gerät dabei zeitweise in den Hintergrund. Das Buch ist aus wechselnden Perspektiven geschrieben. Es wird von der Freundin und deren psychischen Problemen und dann wieder von der politischen Situation in der Ukraine berichtet. Insgesamt gesehen, hat der Roman nicht meinen Erwartungen entsprochen..

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Die Träume, die wir hatten

Rezensionen von yellowdog:

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Popóm von Johanna Sebauer

Die Begegnung

Hendrik Popóm ist ein durchschnittlicher Mann Ende Zwanzig der eines Tages einen älteren Mann sieht und erkennt, das bin ich.
Er spricht ihn an und nach anfänglichen Zögern sprechen sie öfter miteinander.
Diese Begegnungen mit sich selbst führen dazu, dass Hendrik sich in Frage stellt und zu Selbsterkenntnis kommt.

Doch es gibt eine Sache, die Popóm ihm zunächst verheimlicht.

Das ist eine originelle Idee, dass den relativ kurzen Roman trägt. Es bleibt aber auch das Gefühl, das Popóm nach dem großartigen Roman Nincsdorf eher ein kleinerer Versuch ist und nicht lange im Gedächtnis bleibt.

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Popóm

Rezensionen von Anndlich:

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Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein

Der Zirkel

Nicky erhält ein Stipendium für die Ashfield Academy, doch auf dem Weg dorthin merkt sie, dass kaum jemand über die Academy sprechen möchte. Zwischen ihrem neuen Alltag im Internat, den seltsamen Regeln und neuen Bekanntschaften muss Nicky erkennen, dass an diesem Ort irgendwas nicht stimmt. Sie stößt auf einen alten, ungelösten Kriminalfall, den sie gemeinsam mit Agatha, Pauly und Shu lösen möchte.

Doch können die Vier das wirklich schaffen?

Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers ist der erste Band der Reihe von Sophie Oldenstein für Kinder ab 11 Jahren. Die Stimmung des Buches ist eher düster, weswegen ich es vor allem jenen Kindern empfehlen würde, die auf etwas mehr Spannung und Gruselfaktor stehen, denn dann bekommt man auf jeden Fall eine spannende Geschichte.

Die Freundschaft zwischen Nicky, Agatha, Pauly und Shu ist besonders gelungen. Die Inklusion innerhalb der Geschichte ist so selbstverständlich, dass sie eine tolle Wirkung erzielt und Nicky zeigt sich als besonders loyale Protagonistin, die selbst kurze Bekanntschaften für wertvoll erachtet und alles gibt, um behilflich zu sein.

Die Atmosphäre des Buches ist düster, löst sich aber zum Ende hin etwas auf. Ich hätte mir noch mehr Tiefe im Internatsleben bzw. der Beschreibung der Academy gewünscht und damit selbst die Wirkung, die sie auf Ausstehende hat, erlebt. Das ist jedoch meine einzige Kritik am Auftakt der Ashfield Academy.

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Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers

Rezensionen von Sheilo:

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A Business Proposal 1 von Haehwa

Amüsantes K-Drama

Hari ist eine gute Freundin und da sie zudem in Geldnot steckt, lässt sie sich darauf ein, für ihre Freundin Yeongseo ein Blinddate zu besuchen, welche ihre reiche Familie immer wieder für sie organisiert. Doch dort trifft sie ausgerechnet auf ihren Chef Taemu, der sich zuvor in den Kopf gesetzt hat, die Frau zu heiraten, die bei dem Date erscheinen wird.

"A Business Proposal: Liebe braucht keinen Businessplan" ist ein wirklich amüsantes K-Drama von Haehwa und ist die Vorlage der bekannten Serie. Durch den humorvollen Schreibstil fällt einem beim Lesen gar nicht auf, wie schnell die Zeit vergeht und ich habe wirklich sehr viel gelacht beim Lesen. Vor allem die lebhaften Dialoge sind dabei eines meiner Highlight gewesen.

Hari ist eine erfolgreiche Frau, die jedoch neben der Unterstützung ihrer Familie und ihrem Job kaum Zeit mit Dingen verbringt, die ihr wirklich Spaß machen. Noch dazu schwärmt sie seit Jahren für ihren Freund Minu, doch als sie sich treffen ist ausgerechnet die neue Freundin von Minu der Grund dafür und Haris Herz bricht erneut. Doch das ist nichts gegen die Konsequenzen ihres Dates mit Taemu, der einfach nicht von Hari ablässt.

Taemu ist ein interessanter Charakter, zielstrebig und stets bemüht, seine Zeit so sinnvoll wie möglich zu nutzen. Die arrangieren Dates seiner Familie sind für ihn vor allem lästig und deshalb will er in Zukunft keine Zeit mehr damit verschwenden und heiraten, wie seine Familie es möchte. Doch das er bei einer Frau abblitzen könnte, damit rechnet er überhaupt nicht.

Es macht viel Spaß, die entstehenden Beziehungen im Buch zu begleiten, voller Missverständnisse und witzigen Gegebenheiten. Auch der Sekretär von Taemu, Seonghun, spielt dabei eine besondere Rolle und er ist trotz des stressigen Alltags wirklich sehr loyal.

Insgesamt mag ich die Geschichte sehr und ich hatte so viel Spaß beim Lesen, wie schon lange nicht mehr. Nur das Ende hätte nach meinem Geschmack ein anderes sein können, aber es gibt einen kleinen Ausblick auf den zweiten Band, der mir Hoffnung macht. Wer eine amüsante Liebesgeschichte sucht, der wird "A Business Proposal" sehr mögen.

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A Business Proposal 1

Rezensionen von warda:

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Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg

Fesselnd!

In diesem Roman schreibt Eva Kranenburg über Mathilde, eine junge Frau in der DDR und überzeugte Sozialistin. Sie lebt mit ihrem Vater, der aus dem Konzentrationslager nach Hause kam und entsprechend geprägt aus dieser Zeit ist. Sie trifft sich regelmäßig mit ihrer Freundin namens Rena an einem geheimen Ort und tauscht sich gerne mit ihr aus.

Doch eines Tages taucht diese nicht auf. So begibt sich Mathilde auf die Suche nach ihr und merkt, dass vermeintliche Informationen über Rena nicht der Wahrheit entsprechen. Die Schilderungen machen ihr klar, dass Rena nicht die Person ist, die sie vorgab zu sein. Nach und nach fängt Mathilde an, die politischen Leitbilder zu hinterfragen und befasst sich auch mit der Arbeit des Vaters. Der Inhalt wird sehr authentisch dargestellt und der Einblick in das Leben von jungen Menschen zu Zeiten der DDR sind sehr eindrücklich!

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Falls jemand fragt, wer wir waren

Rezensionen von Anndlich:

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Sturmland von Miriam Georg

Norderney, 1860.

Hamburg, 1860. Cora nimmt unter falschen Namen eine Stelle als Hauslehrerin bei Familie Klassen an. Gemeinsam mit der erkrankten Emmi und ihrem Vater Alexander macht sie sich auf den Weg nach Norderney und entflieht ihrem alten Leben. Doch dort kommen Emmi und Cora schneller in Gefahr als ihnen lieb ist.

Onnen sieht nicht nur das Unglück, sondern wird den beiden in nächster Zeit auch als helfende Hand zur Seite stehen. Bald ist Onnen nicht nur von der wissbegierigen Emmi verzaubert, sondern auch Cora wird ihm immer sympathischer.

Doch nicht nur Cora trägt eine dunkle Vergangenheit mit sich, auch Onnen hat Geheimnisse auf seiner Heimatinsel Borkum.

Sturmland ist der erste Teil der Sturmland-Saga, welche das Schicksal von Cora Kröger und Onnen Haart erzählt. Wie gewohnt schafft es Miriam Georg eine Welt zu kreieren, die authentisch wirkt, deren kalten Luftzüge man an den eigenen Armen spürt und deren Schicksale ans Herz gehen, auch wenn Sturmland dafür etwas länger gebraucht hat.

Zu Beginn hatte ich meine Schwierigkeiten mit Cora und Onnen warm zu werden. Ich vermutet dass dies an den großen Geheimnissen lag bzw. vor allem bei Cora auf der ‚zweiten Identität‘, die von Beginn an angenommen wird und mir Cora daher etwas distanziert und unnahbar wirken ließ. Im Laufe der Geschichte verflüchtigt sich das Gefühl jedoch bald und die beiden Protagonist:innen werden mit jeder Seite sympathischer.

Insgesamt merkt man trotzdem, dass der erste Band sehr viele Stränge öffnet und nur wenige Fragen in diesem auch beanwortet werden, die ein oder andere Antwort hätte ich mir jedoch bereits gewünscht.

Besonders beeindruckend fand ich die Geschichten zur Norderney und Borkum, die perfekt in die Geschichte eingebunden und eindrücklich erzählt wurden. Wieder einmal ein tolles Werk der Autorin, die es erneut schafft, dass ich mich nicht nur unterhalten fühle, sondern auch geerdet. Ihre Bücher geben den damaligen Zeitgeist mit, zeigen die Strukturen der damaligen Zeit auf und damit auch die Veränderungen. Beeindruckend, wie sie den Geist der Zeit trifft, Gedanken der damaligen Welt widerspiegelt, damit den Fortschritt aufzeigt, aber auch deutlich macht, woher gewisse Strukturen und Denkmuster auch noch heute kommen.

Ein gelungener Auftakt der Sturmland-Saga, dessen Ende mich ganz gespannt auf Salzwind warten lässt.

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Sturmland

Rezensionen von Ameland:

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MARCO POLO Bildband 100 Wochenendtrips in & um Deutschland von

Die nächsten Trips stehen bereits fest

Mein Mann und ich zählen schon zu den älteren Semestern, was vorteilhaft ist, da wir nicht auf die Wochenenden für unsere Ausflüge und Kurztrips angewiesen sind. Als kleinen Nachteil kann man vielleicht den Umstand bezeichnen, dass wir schon an vielen der vorgestellten Orte gewesen sind. Aber hey, wer sagt denn, dass man nicht mehrmals an ein und denselben Ort fahren darf.

Fast überall gibt es noch etwas Neues zu entdecken, so wie bei unserem Besuch von Lüneburg neulich. Den Wasserturm hätten wir ohne dieses Buch von Marco Polo auch diese Mal nicht betreten.

Die Vorschläge sind nach den vier Himmelsrichtungen kategorisiert und für jede gibt es einen vereinfachten Kartenausschnitt, in dem die vorgeschlagenen Ziele verortet sind. Da es uns fast immer Richtung Meer zieht, war der Beginn mit dem Norden schon ein guter Anfang. Beim Durchblättern mussten wir feststellen, dass der Osten und der Süden von uns bisher sträflich vernachlässigt wurden. Das muss unbedingt geändert werden, denn wir haben bisher etwas verpasst wie uns sowohl die Beschreibungen als auch die vielen Fotos vermitteln.

Egal ob ein Trip ans oder aufs Wasser, ins Grüne oder ein Städtetrip mit Kultur, hier ist für alles und jeden etwas dabei. Und wen es ins benachbarte Ausland zieht, der wird ebenfalls fündig. Was mir gut gefällt, man hat sich jeweils auf wenige Vorschläge begrenzt, so dass auch alles in ein Wochenende passt. Es wurde sogar an eine Alternative für Regentage gedacht, falls das Wetter vielleicht mal nicht mitspielt. Wir werden jedenfalls noch öfter unterwegs sein als bisher!

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MARCO POLO Bildband 100 Wochenendtrips in & um Deutschland