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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

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Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel von Laila El Omari

Was eine Familie über Generationen verbindet

Mitten im Alltag einer Mutter verändert sich plötzlich der Blick auf das eigene Leben. Amelie kämpft mit den Problemen rund um ihre Tochter und ahnt zunächst nicht, dass die Antworten in der Geschichte ihrer eigenen Familie liegen. Genau dieser Gedanke zieht sich durch den ganzen Roman.
Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel, die viele Jahre früher in Tripolis spielen.

Dort begleitet man Zayn und seine Familie nach ihrer Flucht aus Jaffa. Nach und nach wird klar, was sie erlebt haben und warum manches noch viele Jahre später eine Rolle spielt. So greifen Vergangenheit und Gegenwart immer besser ineinander.
Keine der Figuren wirkt vollkommen. Sie machen Fehler, zweifeln und treffen Entscheidungen, die nicht immer einfach sind. Und gerade das macht sie glaubwürdig. Vor allem Zayn ist eine Figur, deren Weg gut in Erinnerung bleibt.
Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Menschen. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Die Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen haben mir dabei besonders gut gefallen, weil sie immer wieder neue Zusammenhänge zeigen.
Neben Flucht und Verlust geht es auch um Familie, Vertrauen und die Frage, wo Heimat eigentlich beginnt. Das nimmt viel Raum ein, ohne zu schwer zu wirken. Immer wieder gibt es kleine Momente, die zeigen, wie wichtig Zusammenhalt sein kann.
Die Sprache ist gut verständlich und lässt sich angenehm lesen. Auch die Beschreibungen der Orte fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein und machen es leicht, sich alles vorstellen zu können.
Zum Ende fügt sich vieles zusammen. Manche Entscheidungen werden erst dann richtig verständlich und einige Fragen beantworten sich fast von selbst.
Zurück bleibt eine Familiengeschichte, die zeigt, wie lange Erlebnisse Menschen begleiten können. Sie erzählt von Herkunft, von Neuanfängen und davon, wie wichtig es manchmal ist, den eigenen Wurzeln nachzugehen. Ein bewegender Roman mit glaubwürdigen Figuren, der mich von Anfang bis Ende überzeugt hat. Sehr gerne vergebe ich für dieses Buch fünf Sterne.

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Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel

Rezensionen von spozal89:

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Viele Grüße aus der Hölle! von Louisa Söllner

Briefe aus der Hölle

Puh, das Buch finde ich sehr schwer zu bewerten. An sich finde ich es ganz cool, dass die Erzählform hier ein Briefwechsel ist und man durch die Briefe eine Art Geschichte hat. Aber die angegebene Altersklasse und der Inhalt passen meines Erachtens nicht zusammen. Einige Begriffe und Namen fand ich für das Alter unpassend, da die Kinder damit noch nichts anfangen können (wie z.

B. Michelangelo). Auch die Angabe, dass das Kind, welches mit neun Jahren verstorben ist nun in der Hölle lebt finde ich grenzwertig, auch wenn am Ende natürlich eine tolle Aufklärung folgt. Aber der Weg dort hin ist meines Erachtens nicht so gut gelöst. Ich finde, in dem Buch steckt eine Message, die die Kinder vielleicht auch noch nicht so gut selbst herausfinden, weshalb man das Lesen in dem Alter noch begleiten sollte. Kinder die Älter sind, verstehen die Message schon eher, aber ich glaube dann ist das Buch so wie es gestaltet ist, schon wieder eher langweilig zu lesen. Vielleicht sehe ich das als Erwachsene auch eher schwierig und problematisch und bei den Kids kommt es gar nicht so an, deswegen vergebe ich neurtale drei Sterne. Sollte mein Sohn (er ist 9 Jahre) das Buch lesen und er ist anderer Meinung, dann passe ich gerne meine Meinung nochmal an.

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Viele Grüße aus der Hölle!

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Ein bisschen glücklich von Maja Elisabeth Wulff

Sehr ansprechend und berührend

Mich hat das Cover und der Titel dieses Buches angesprochen : schön handlich und in ansprechenden Farben gestaltet und Glück / Glücklichsein, das ist doch ein Thema, das uns alle betrifft.
Maja Elisabeth Wulff hat hier wunderschöne Lyriks, Gedichte und Worte aufgeschrieben, die mit wunderschönen kleinen Illustrationen präsentiert werden.

Die Texte haben mich auf vielfältige Weise berührt und beim Lesen hatte ich oft den Gedanken, dass die Autorin vieles anspricht, was man sich manchmal gar nicht so traut, auszusprechen. Im Nachgang findet man bei jedem Gedicht noch eine Frage – und das gefällt mir besonders gut ! Es lädt zum nachdenken, reflektieren und innehalten ein, so dass man wirklich viel aus dem Buch für sich mitnehmen kann.
Berührend, Mut-machend und emotional finde ich die Texte von Maja Elisabeth Wulff und habe ihre Worte beim Lesen wirklich aufgesogen.
Die handliche Form, das schöne Cover und die tollen Gedichte sind für mich auch ein zauberhaftes Geschenk, für liebe Freund*innen – denn : „Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“.
Ein wunderschönes Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle !

Das Buch „Ein bisschen glücklich“ von Maja Elisabeth Wulff ist am 20. Mai 2026 beim GU Verlag erschienen.

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Ein bisschen glücklich

Rezensionen von Lori:

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Das vergessene Museum von Andreas Suchanek

Mit Liam auf magischer Mission!



Ich bin ein Fan von Andreas Suchaneks Geschichten! Egal ob Krimi, Kinderbuch oder Fantasy, er schafft es immer mich ins Buch zu ziehen und zu begeistern.

"Das vergessene Museum" ist eine unterhaltsame und aufregende Mischung aus dunkler Aura, Krimi und Urban-Fantasy und verbindet Mythologie, Kunst und Magie.

Mit Liam geht es rasant durchs Geschehen, nachdem er überraschend zum neuen Hüter eines geheimen Museums für magische Artefakte erklärt wurde. Es wird actionreich, geheimnisvoll und gefährlich. Interessante Handlungsorte wechseln sich ab, da kommt definitiv keine Langeweile auf. Die Handlung ist durchdacht, verständlich und voller fantastischer Momente.

Mit Liam bin ich gleich warm geworden. Er ist ein angenhemer Charakter, der sich in der für ihn bis dato unbekannten Welt zurechtfinden muss. Er kommt kaum zur Ruhe, da es ständig neue aufregende Ereignisse gibt, was auch zur Folge hat, dass ich kaum aus der Hand legen konnte.

Ich habe mir die Fortsetzung vorbestellt, denn ich bin so gespannt, wie es mit Liam weitergeht!

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!

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Das vergessene Museum

Rezensionen von Cornelia:

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Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Stephan Barth

Mehr Energie im Alltag - Komplexes Thema verständlich und liebevoll präsentiert

Die ersten vier Teile erklären die Mitochondrien und den Stoffwechsel. Die Theorie geht in die Tiefe, u.a. Phasenwinkel und BHI, Protonenleck wird nicht explizit erwähnt. Das Thema wird ausführlich und verständlich präsentiert und wissenschaftlich fundiert. Das Wissen wird spielerisch übermittelt, z.

B. Energievampire und Kaffeklatsch der Zellen, büßt aber nichts an Glaubwürdigkeit ein. Für ein besseres Verständnis werden die komplexen Informationen durch Zeichnungen unterstützt, diese habe ich liebgewonnen. Abschließend werden ein paar Untersuchungen für den Zustand der Mitochondrien vorgestellt.

Der letzte Abschnitt widmet sich praktischen Tipps für die Mitochondrien und dadurch für mehr Energie. Es werden zwar auch relativ teure Therapien angesprochen, aber die meisten Tipps sind im Alltag einfach umzusetzen. Besonders hilfreich finde ich den Mito Reset mit Bewegungs-Snacks und kurzen Entspannungsübungen. Die Empfehlungen werden allgemein aufgelistet. Für konkrete Effekte, u.a. Biogenese und Redox-Schutz, wird eine Liste mit Pflanzenstoffen zur Verfügung gestellt.

Gesund ernähre ich mich sowieso schon, die Bewegungs-Snacks baue ich schon erfolgreich in meinen Alltag ein. Die Entspannung kommt bei mir leider immer noch zu kurz, die Empfehlungen für Relaxation Response will ich demnächst vermehrt umsetzen. Das Buch wird mich noch länger als Unterstützung begleiten.

Ich empfehle das Buch sehr gern allen, die mehr über die Mitochondrien und die Energiegewinnung erfahren wollen.

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Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels

Rezensionen von carola1475:

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Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Spannender Thriller mit interessantem Ermittlerduo

Kommissarin Rebekka Just ist sehr betroffen, als die Kriminalpsychologin Hannah Jakob in ihrem Haus tot aufgefunden wird. Sie kannte und schätzte Hannah und glaubt von Anfang an nicht, dass der tödliche Treppensturz ein Unfall war. Doch die umfassenden Ermittlungen der Hamburger Mordkommission bleiben ohne Ergebnis und schließlich ermittelt nur noch Rebekka in dem Fall.

Hilfe bekommt sie überraschend von Krølle, einem Undercover-Agenten, der im Verborgenen arbeitet, dem keine Grenzen gesetzt sind und der Hannah Jakob seit Jahren kannte.

Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Reihe und mir gefällt, wie die verschiedenen Figuren, einschließlich der Kolleginnen und Kollegen, eingeführt und beschrieben werden. Die Charaktere sind vielschichtig und zeigen auch glaubhafte Emotionen. Besonders berührt hat mich Kommissar Elmo Bruhn, der an einem anderen ungelösten Mordfall zu zerbrechen droht.

Die Fallanalytikerin Rebekka Just ist nach Stationen in Hannover und Berlin noch nicht lange in Hamburg. Sie ist direkt, zielstrebig, scharfsinnig und gründlich. Krølle ist ein geheimnisvoller Mann, radikal tierlieb und seit einiger Zeit verunsichert, er traut seinem inneren Kompass nicht mehr wie früher. Hier hätte ich gern mehr erfahren, zu der Entwicklung kam es wohl in einem anderen Krimi der Autorin, den ich nicht gelesen habe.

Katharina Peters Schreibstil ist angenehm zu lesen, lebendig, bildhaft und atmosphärisch. Die Autorin erzählt vorwiegend aus Rebekkas oder Krølles Perspektive und beschreibt realitätsnah die komplexen Ermittlungen, bei denen Rebekka sich innerhalb des Behördensystem bewegen muss, im Gegensatz zu Krølle. Immer mehr Nebenschauplätze tun sich auf und es sind sehr viele Figuren involviert, ich musste konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Allmählich werden Hintergründe und Zusammenhänge klarer und die letztendlich ermittelte Tragweite des Verbrechens ist erschreckend.

Mir hat der spannende, clever konzipierte Thriller mit seinem passenden, düsteren Cover mit dem auffälligem Schnitt gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle für Krølle und Rebekka Just.

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Kaltes Versprechen

Rezensionen von Shilo:

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Vor uns ein heller Morgen von Margit Steinborn

Mitreißend

Die Geschichte wirkt ruhig erzählt und nimmt sich Zeit für ihre Figuren. Nach und nach wird deutlich, dass ein Ereignis aus der Vergangenheit die beiden Familien auch neun Jahre später noch prägt. Auf Gut Traubnitz liegt vieles unter der Oberfläche, auch wenn nach außen hin der Alltag weitergeht.

Helena lebt in einer Situation, in der vieles schon festgelegt scheint. Die geplante Verbindung mit Albin Westphal gehört zu ihrem Weg, ohne dass sie ihn wirklich hinterfragt. Als Edgar auf dem Gut auftaucht, verändert sich die Atmosphäre spürbar. Seine Anwesenheit bringt Dinge ins Rollen, die lange nicht ausgesprochen wurden. Mit der Zeit fügen sich einzelne Hinweise zusammen und zeigen ein anderes Bild der Vergangenheit.
Auch Benedikt bleibt eng mit dieser Geschichte verbunden. Der Kontakt zwischen den Familien ist längst abgebrochen, trotzdem sind die alten Erinnerungen nicht verschwunden. Gerade in kleinen Begegnungen oder kurzen Momenten wird sichtbar, wie stark das Früher noch nachwirkt.
Gut Traubnitz steht im Mittelpunkt des Geschehens. Der Alltag dort, die klaren Regeln innerhalb der Familie und die Spannungen zwischen den Figuren ergeben ein lebendiges Bild der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vieles wird einfach aus der Situation heraus verstanden.
Die Figuren sind unterschiedlich angelegt und handeln nicht immer eindeutig. Jede bringt eigene Erfahrungen und Gedanken mit. Dadurch entstehen viele Szenen, in denen Entscheidungen manchmal erst später verständlich werden. Genau das gibt der Geschichte ihre besondere Stimmung.
Am Ende bleiben noch einige Fragen offen. Die Geschichte wirkt nicht abgeschlossen, sondern wie ein Anfang. Der Blick richtet sich automatisch darauf, wie es weitergeht und was aus den Figuren noch wird.
5 Sterne.

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Vor uns ein heller Morgen

Rezensionen von brauneye29:

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Summer Heat von Solveig-Marie Kastner

Hatte mehr erwartet

Zum Inhalt:
Mia und Yanis sind für die Saison ins exklusive Plato Beach Resort an der Algarve gekommen um dort zu arbeiten. Beide kommen sich schnell näher, doch die Nähe wandelt sich schnell in Misstrauen, denn die Stimmung im Resort ist irgendwie bedrückend und es gibt immer mehr sonderbare Ereignisse.

Als eine Leiche angespült wird kippt die Stimmung komplett.
Meine Meinung:
Zunächst ist das Buch eher ruhig und es geht viel auch ums Resort und die Partys, nach und nach kippt aber die Stimmung und es kommt ein gewisses Unbehagen auf, aber am Ende habe ich dieses Buch nicht so richtig als Thriller empfunden. Ja, es passiert viel und man fragt sich oft, was da eigentlich hinter steckt, aber dieses Thrillergefühl kam bei mir nicht auf. Die Protagonisten wurden gut ausgearbeitet, es gab sehr viel zum Resortleben allgemein oder auch dem ausgeprägten Liebesleben von Yanis. So richtig Spannung nicht mal auf als die Leiche auftauchte, das geht besser. Ich hatte die Hörbuchversion und die war recht gut gelesen. Das war so ein Buch, bei dem ich evtl. ein Buch abgebrochen hätte, aber als Hörbuch geht's dann doch irgendwie, weil man ja so nebenher hören kann.
Fazit:
Hatte mehr erwartet

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Summer Heat

Rezensionen von Havers:

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Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Sind wir nicht alle ein bisschen Laura?

Laura Clark ist gut organisiert, ist diejenige, die alles im Griff hat. Ehefrau, Mutter und Arbeitskollegin erfüllt sie klaglos tagaus, tagein sämtliche ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen, die ihr familiäres und berufliches Umfeld an sie hat. Bis zu dem Tag, an dem sie erwacht und die Reißleine zieht.

Verschwindet, einfach so, ohne eine Nachricht zu hinterlassen.

Ihr Mann, ihre Tochter, ihre Freundin, ihr Arzt, aber auch ihre Mutter, sind verblüfft, können sich nicht vorstellen, dass ihr spurloses Verschwinden ihre eigene Entscheidung war. Das passt einfach nicht zu Laura, die all die Jahre sprichwörtlich die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern getragen hat.

Viele von uns kennen das. Familie, Mann, Kinder, Haushalt, Beruf. Lauras Geschichte ist kein Einzelfall, sind es doch meistens die Frauen, denen man die Care-Arbeit ungefragt aufbürdet. Mental Load? Klar. Mit der Zeit kaum mehr auszuhalten. Aber geht es nur mir so, oder findet ihr die Story auch etwas weit hergeholt?

Warum hat sie nicht früher rebelliert? Ihre Rollen reflektiert? Das Gespräch, ja, aber auch die Auseinandersetzung gesucht, ihren Standpunkt klar gemacht, denn wer solche Egoisten um sich hat, ihnen nicht Einhalt gebietet, muss sich nicht wundern, wenn sich deren Verhalten im Alltag einschleift.

Sorry Laura, aber weitestgehend bist du selbst für diese Zustände in deinem persönlichen Umfeld verantwortlich. Verantwortlich für den Blick deiner Nächsten auf dich. Verantwortlich dafür, dass sie dich erst dann wahrnehmen, als du verschwunden bist und sie endlich Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen. So wie auch du..

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Laura Clark ist dann mal weg

Rezensionen von Havers:

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Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Sind wir nicht alle ein bisschen Laura?

Laura Clark ist gut organisiert, ist diejenige, die alles im Griff hat. Ehefrau, Mutter und Arbeitskollegin erfüllt sie klaglos tagaus, tagein sämtliche ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen, die ihr familiäres und berufliches Umfeld an sie hat. Bis zu dem Tag, an dem sie erwacht und die Reißleine zieht.

Verschwindet, einfach so, ohne eine Nachricht zu hinterlassen.

Ihr Mann, ihre Tochter, ihre Freundin, ihr Arzt, aber auch ihre Mutter, sind verblüfft, können sich nicht vorstellen, dass ihr spurloses Verschwinden ihre eigene Entscheidung war. Das passt einfach nicht zu Laura, die all die Jahre sprichwörtlich die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern getragen hat.

Viele von uns kennen das. Familie, Mann, Kinder, Haushalt, Beruf. Lauras Geschichte ist kein Einzelfall, sind es doch meistens die Frauen, denen man die Care-Arbeit ungefragt aufbürdet. Mental Load? Klar. Mit der Zeit kaum mehr auszuhalten. Aber geht es nur mir so, oder findet ihr die Story auch etwas weit hergeholt?

Warum hat sie nicht früher rebelliert? Ihre Rollen reflektiert? Das Gespräch, ja, aber auch die Auseinandersetzung gesucht, ihren Standpunkt klar gemacht, denn wer solche Egoisten um sich hat, ihnen nicht Einhalt gebietet, muss sich nicht wundern, wenn sich deren Verhalten im Alltag einschleift.

Sorry Laura, aber weitestgehend bist du selbst für diese Zustände in deinem persönlichen Umfeld verantwortlich. Verantwortlich für den Blick deiner Nächsten auf dich. Verantwortlich dafür, dass sie dich erst dann wahrnehmen, als du verschwunden bist und sie endlich Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen. So wie auch du..

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Laura Clark ist dann mal weg