Kunden em pfehlungen
Rezensionen von dannylovesreading:
Das Knistern im All von Stephan Lohse
Zwischen Freundschaft und psychischer Krise
Der Comin-of-Age-Roman “Das knistern im All” von Stephan Lohse (erschienen bei surkamp nova im August 2026) befasst sich auf knapp 170 Seiten mit den Themen psychische Krankheit, Freundschaft, erste Liebe, Sexualität und Zugehörigkeit. Das Cover hat mich sehr angesprochen. Die Gestaltung mit der Antilope, die beinahe durchscheinend wirkt, und die Farben Orange und Blau passen wirklich gut zum Inhalt.
Trotzdem hatte ich bis zum Ende Schwierigkeiten, irgendwie einen Zugang zur Geschichte zu bekommen.
Der Schreibstil passt für mich gut zum Roman. Er wirkt etwas stakkatoartig und nicht immer stringent, doch genau das war für mich passend. Ich habe mich wieder in die Schulzeit zurückversetzt gefühlt. Stephan Lohse beschreibt gerade zu Beginn des Romans das Klassengefüge und die Einstellung der Schüler zum Lehrer so, wie es sich für mich damals angefühlt hat. Es ist ein bisschen, als würde man tatsächlich den Bericht einer Klassenfahrt aus der Feder eines Schülers lesen.
Protagonist Matti ist 15 Jahre alt und kommt aus einem sehr privilegierten und reichen Elternhaus. Doch Wohlstand schütz nicht vor psychischer Krankheit und auch nicht vor Entfremdung zwischen Eltern und Kindern. Mattis psychischer Zusammenbruch wirft bereits zu Beginn während der Klassenfahrt nach Amrum seine Schatten voraus. Doch der später folgende Krankenhausaufenthalt wirkte auf mich nur wie eine Randnotiz.
Insgesamt konnte mich der Roman leider nicht überzeugen und ich bin trotz des wichtigen und interessanten Themas bis zum Ende nicht richtig in die Geschichte um Matti eingetaucht. Die Aspekte der Freundschaft und des Zusammenhalts sowie die für mich authentische Darstellung des Schullebens haben mir gefallen. Bei Mattis Zusammenbruch und seiner psychischen Krise hat es mir hingegen an Tiefe gefehlt.
Rezensionen von dannylovesreading:
Die Villa von Markus Heitz
Splatter statt Horror
Bei dem Horror-Roman "Die Villa" von Markus Heitz handelt es sich um düstere und abgründige Geschichte, in der auch das Übernatürliche nicht fehlt.
Ich habe einmal mehr feststellen müssen, dass Horror wohl nicht mein Genre ist. Ich liebe gute Psychothriller und düstere Krimis, aber bei pferdehufigen Dämonen und paranormalen Phänomenen gehe ich nicht mehr mit.
Der Roman fing vielversprechend an: Doreen ist alleinerziehende Mutter einer Teenagertochter und muss sehr aufs Geld achten. Wie durch ein Wunder bekommt sie für 100 € bei einer Immobilienversteigerung den Zuschlag für eine alte Villa in Leipzig, die sie schon immer bewundert hat. Sie kann ihr Glück kaum fassen. Doch damit ist nicht genug, denn auf wundersame Weise gehen ihre Wünsche und die ihrer Tochter Marina plötzlich in Erfüllung. Leider sterben aber auch immer wieder Menschen in ihrem Umfeld auf mannigfaltige Weise. In einem parallelen Handlungsstrang versucht der Londoner Musiker Ethan die Hintergründe des brutalen Todes seiner Mutter und deren bester Freundin auf den Grund zu gehen. Je weiter ich in der Geschichte vorgedrungen bin, desto mehr Tote gab es.
Der Schreibstil von Markus Heitz ist schnell und flüssig. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich abholen. Ich habe mir mehr Gruselfaktor gewünscht, bekommen habe ich jedoch Gewalt, Action und Splatter. Mir waren es am Ende einfach zu viele Tote, zu viele Klischees und zu viele Stereotype. Daher leider von mir nur 3 Sterne.
Rezensionen von peedee:
Cordina's Royal Family 4. Ein königliches Juwel von Nora Roberts
Ein schöner Abschluss
Cordina’s Royal Family, Band 4: Prinzessin Camilla spürt, dass sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht. Um diesen zu vermeiden, entflieht sie klammheimlich ihren höfischen Pflichten, um einfach nur Camilla zu sein - nicht eine Prinzessin. Bei schlechtem Wetter hat sie eine Autopanne. Der mürrische Archäologe Delaney Caine kümmert sich um sie.
Er weiss nicht, wer sie ist und bietet ihr Kost und Logis für die administrative Unterstützung seiner Forschungsarbeit. Sie sagt ihm nichts über ihre Herkunft. Doch auch Delaney weiss zu schweigen…
Erster Eindruck: Das Cover passt zu einem Liebesroman
Dies ist Band 4 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Das englische Original erschien 1992.
Ein weiteres Mal habe ich mich auf diese märchenhafte Reihe eingelassen. Nachdem die drei Bände als Hauptdarsteller jeweils eines der drei Geschwister der Fürstenfamilie betrafen, habe ich mich gefragt, was denn nun noch kommen könnte: Es ist Camilla, die Tochter von Gabriella und Reeve, dem Traumpaar aus Band 1. Das heisst, es sind über zwanzig Jahre seit jenem Band vergangen.
Camilla hat mir gleich gut gefallen: Sie ist äusserst pflichtbewusst und geht dafür bis an ihr Limit. Sie wird von den Medien belagert, was ihr immer mehr zusetzt. Daher ist ihre Flucht nur allzu verständlich. Delaney “Del” ist ziemlich unhöflich, richtiggehend ein Rüpel. Aber dass er Camilla hilft, ist ihm hoch anzurechnen. Camilla sieht hinter sein Machogehabe und verliert viel zu schnell ihr Herz. Es war zu erwarten, dass es heiss hochgehen würde, wenn herauskommt, wer Camilla wirklich ist. Und so war es auch.
Das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Am besten haben mir die Mütter von Camilla und Delaney gefallen - einfach herrlich! Ein schöner Abschluss dieses Märchens und somit Zeit, wieder in die Wirklichkeit zurückzukehren. Von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von evaki:
Die heimlichen Haustier-Helden, Band 1 - Ein vernagter Fall von Gina Mayer
Schlaue und spannende Erlebnisse mit kleinen Nagetieren
Die heimlichen Haustier Helden von Gina Mayer führen uns, im ersten Band mit ein vernagter Fall, zum kleinen Hamster Mütze mit seinem Teo, zu den Meerschweinchen Mockel und Wockel mit ihrer Mara, der schlauen Orphelia Ratte und Ed dem Eichhörnchen. Wir erfahren, daß sich auch Tiere um Ihre Menschen sorgen und helfen wollen, damit es allen wieder gut geht.
Da sind spannende Ausflüge und aufregende Abenteuer zu bestehen, damit alle wieder wohl behalten nach Hause finden. Der ansprechende Text in großer Schrift lässt sich gut lesen. Die Kapitel sind interessant und nicht zu lang. Zusätzlich erklären die liebevoll gestalteten Illustrationen von Susan Batori die Geschichten sehr lebendig. Beim Lesen des Buches kann man auch Punkte bei Antolin sammeln, was natürlich nochmal anspornt. So mancher kleine Haustierbesitzer wird sich hier wiederfinden!
Rezensionen von brauneye29:
Wie viele Leben kostet ein Karat? von Guya Merkle
Spannende Einblicke
Zum Inhalt:
Die Autorin ist selbst Juwelierin, die seinerzeit das Geschäft ihres Vaters übernommen hat ohne wirklich viel über die Gewinnung des Rohstoffs Gold zu wissen. Das änderte sich dann aber irgendwann und sie schaute genauer hin und daraus entstand dann auch irgendwann dieses Buch.
Meine Meinung:
So richtig wusste ich nicht, was mich in diesem Buch erwartet, vor allem nicht wie spannend es ist und wieviel man über den Abbau des Goldes, den Handel, aber auch wie aus "bösem" Gold dann doch wieder "gutes" Gold gemacht wird mit Verschleierung, die im Grunde auch nicht aufzudecken ist.
Ich finde es total gut, dass die Autorin mal sehr deutlich zeigt, was sich alles hinter dem Luxusgut Gold verbirgt und auch das so manches gar nicht leicht zu ändern ist. Ja, sie nutzt es am Ende sicherlich auch ein stückweit um ihre eigene Marke zu vermarkten, aber kann man ihr das ankreiden? Nein, ich denke nicht, weil sie eben auch viele gute Ansätze hat und am Ende den Lebensunterhalt verdienen muss nun auch jeder. Insgesamt auf jeden Fall eine sehr interessante Lektüre.
Fazit:
Spannende Einblicke
Rezensionen von Neobook:
DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Rächerin im Visier
Mir hat der Thriller Daisy von Melanie Raabe gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne. Luca, eine Anwältin ist nachts unterwegs um üblen Menschen, die immer ungeschoren davonkommen, eine Lektion zu erteilen. Aber immer gewaltfrei, wie zum Beispiel einer Spinnenphobikerin ein paar Taranteln ins Haus zu setzen.
Aber plötzlich gerät sie selbst ins Visier. Jemand ist hinter ihre Taten gekommen und spielt ein Katz- und Maus-Spiel mit ihr, aber nicht harmlos sondern trachtet ihr nach dem Leben.
Der Schreibstil ist sehr anschaulich und leicht zu lesen. Es gibt immer wieder Rückblicke in ihre Jugend und was damals dann Schlimmes passierte.
Es war immer angenehme, leichte Spannung vorhanden, ganz ohne blutige Gewalt, was ich sehr gut fand.
Mann konnte schön miträtseln und es gab auch ein paar kleine Überraschungen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es weiter empfehlen!
Rezensionen von buchleserin:
Death's Daughter von S. A. Barnes
Fantasy-Murder-Mystery
Mysteriöse Morde an der Beecher Universität. Jocasta versucht die Morde auf dem Campus aufzuklären, zusammen mit ihrem ehemaligen Dozenten Carter und Devon, der neu auf dem Campus aufgetaucht ist, Nachfahre der Lust. Der Klappentext fasst ja schon einiges zusammen, was dort geschieht.
Jo ist eine Tochter des Todes und ernährt sich von negativen Gefühlen.
In Beecher fühlt sie sich wohl, hat dort Freunde und nun gibt es dort mehrere Todesfälle aufzuklären, auch den ihrer besten Freundin.
Jo und Carter haben mir von Anfang an sehr gut gefallen und auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen. Die Handlung fing richtig gut und auch spannend an. Der Mittelteil hat sich aber meiner Meinung nach etwas gezogen und meine Begeisterung für diese Story ließ etwas nach. Es geht hier auch um die Erben der Uralten, Götter und ihre Nachfahren. Manche Kapitel fand ich da etwas zäh zu lesen und die Spannung ist für mich verloren gegangen. Der Romantasy Part konnte mich auch nicht so wirklich überzeugen und auch die spicy Szene hätte ich nicht gebraucht. Zum Ende hin hat die Spannung wieder zugenommen. Eine Wendung zum Schluss hat mich etwas überrascht, obwohl ich irgendetwas in dieser Richtung schon vermutet hatte. So wirklich packen konnte mich das Ganze hier jedoch irgendwie nicht so richtig. Romantasy war es für mich nicht, eher Fantasy-Murder-Mystery.
Das Buch sieht übrigens richtig gut aus. Ein sehr schönes Cover, dazu der schwarze Farbschnitt auf dem Death steht, sieht man wenn man ihn ins Licht hält. Auch das Buch ohne den Umschlag sieht klasse aus mit der Krähe.
War ganz okay als Auftaktband, evtl. werde ich auch den 2. Band der Reihe lesen.
Von mir 3,5 Sterne die ich wegen dem schönen Buch auf 4 Sterne aufrunde.
Rezensionen von peppi:
Und es wird trotzdem wieder Sommer werden von Sebastian Becker
Wenn Worte nicht ausreichen
Der Autor Sebastian Becker erzählt in seinem Buch von einem einschneidenden Verlust in seinem Leben-vom unerwarteten Tod seines Vaters. Es ist kein klassischer autobiografischer Trauerbericht. Eher eine persönliche Auseinandersetzung mit Sprachlosigkeit, Erinnerungen und der Frage , wie man etwas erzählen kann wofür man keine Worte finden kann.
Sebastian Becker beschreibt den Tod als ungebetnen Gast, der sich ungefragt in sein Leben schleicht. Diese Metapher macht dieses schwer greifbare Gefühl irgendwie verständlich.
Seine Sprache wirkt immer nahbar und ehrlich. Die Erinnerungen an Zeiten mit seinem Vater, machen deutlich wieviel mehr wir auf die kleinen Momente im Leben achten sollten.
Es ist ist kein Buch über den Tod,. Es ist ein Buch über das Weiterleben danach und der Versuch mit dem Fehlenden einen eigenen Platz im Leben zu finden.
Leseempfehlung!
Rezensionen von Barbara G.:
Sommer am Rand der Welt von Julia Willmann
In diesem Buch ab 9 entführte uns die Autorin Julia Willmann an die Ostsee- ein Ort, der für meine Kinder so unbekannt und weit weg schien. Ich selbst war als Studentin einmal da, die Kids nie. Doch die Probleme, mir der die Geschichte beginnt, sind auch für uns greifbar und ganz nah- denn wie schwer es in der Tourismusbranche sein kann, das erleben die Kinder bei uns doch immer wieder, wenn man in so einem Tourismusort aufwächst.
In der Geschichte steht nämlich das Hotel von
Junos Vater, das Strandhotel Pia, kurz vor dem Aus. Kaum mehr Personal da, Buchungen bleiben aus. Und der Hotelchef verkriecht sich lieber, als etwas dagegen zu unternehmen. Ganz anders Juno, seine 10 Jahre alte Tochter (und damit so alt wie die Zielgruppe und eine perfekte Identifikationsfigur). Sie zieht ihre knallroten Gummistiefel an und macht sich auf die Suche nach Gästen.
Ich sag euch, die Geschichte ist so berührend. Da ist einerseits diese tragische Familiengeschichte um Pia, Junos Mutter. Dann sind da die Gäste mit all ihren Besonderheiten und ihren Eigenheiten, die sie mitbringen. Und natürlich die Geschichte vom Stranhotel, das so dringend eine Lösung braucht- wie diese aussieht hat mir sehr gefallen - weil es nicht nach Friede Freude Eierkuchen klingt, nicht sich alles in Luft auflöst. Einfach lesenswert!
Rezensionen von Barbara G.:
Rios magische Reisen - Pizza-Alarm in Italien von Christoph Karrasch
Mein Großer und ich lieben die Reihe ja schon seit Teil 1 - mein Mittlerer hat sich durch das Hörbuch jetzt auch anstecken lassen vom Rio-Fieber und gerade dieser Band hat natürlich viel Potential für uns, bei so einer Nähe zu Italien. Wir lieben die Idee der Geschichte, über ein Hotel an unterschiedliche Orte zu gelangen.
Diesmal ruft sie der mysteriöse Phil.A.Delphia sogar selbst. Schon im Prolog wird auf einen Pizzabäckerstreit aus langer Zeit eingegangen, bei dem ein Zaubermantel die Wogen glätten konnte. Doch nun ist der Streit neu entflammt - und so geht's ab nach Rom!
Ich bin ja selbst total verliebt in die Stadt und ich glaub, es gibt keine ausländische Stadt, die ich öfter besucht habe, davon auch mehrmals wie auch in dem Buch vom Autor empfohlen mit dem Zug. So war dieser Band für mich nochmal was ganz besonderes, weil ich eben viele Orte schon selbst besucht hab. Eingebettet in diese fantastische und abenteuerliche Story alle nochmal besuchen zu dürfen im Kopf, war wirklich cool! Es hat mir total gut gefallen und auch meine Kinder sind echt begeistert von der ganzen Reihe. Sowohl die Bilder im Buch als auch die Stimmen des Hörbuches erwecken die Geschichte jedes Mal auf neue zum Leben. Es wird dieses Mal auch viel auf die Antike eingegangen, was das Ganze besonders spannend macht! Eine absolut empehlenswerte Reihe!











