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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Camilla :

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Kian und das Erbe des Lichts von Caryl Lewis

Okay

Also Cover fanden wir sehr ansprechend. Und auch die Zeichnungen drinnen sind richtig cool und ansprechend... Vor allem weil wir damit so gar nicht gerechnet hatten. Aber sonst... Ist es eher naja ... Es kommt irgendwie keine Stimmung auf und man wird nicht so durch die Geschichte getragen. Wir fanden sie einfach zu Hölzern und zu lieblos.

Die Hauptcharaktere Kian könnte und auch nicht überzeugen. Es hat uns einfach nicht in den Bann gezogen...

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Kian und das Erbe des Lichts

Rezensionen von kabo16:

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Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann

Eine Geschichte wie ein Märchen

Eine kleine Maus hat nur den Mond als Freund, deshalb wartet sie jeden Tag sehnsüchtig auf die Nacht. Sie vertraut ihm alles an, aber leider antwortet ihr der Mond nicht ein einziges Mal. Das macht sie sehr traurig und dann auch wütend.
Das können Kinder sehr gut nachvollziehen, denn auch sie wollen Antworten haben, ein lebendiges Gegenüber.

Aus ihrer Wut heraus, macht die Maus etwas "Dummes" und der Mond verschwindet.
Das kleine Mäuslein begibt sich auf die Suche nach ihrem Freund und gerät in Gefahr. Dabei merkt sie, dass sie doch nicht so alleine ist, wie sie die ganze Zeit geglaubt hat.

Das Cover ist ein echtes Highlight mit Glitzersternchen und wunderschönen Illustrationen in warmen Farben. Es ist alles sehr liebevoll und bezaubernd auf großen Seiten gezeichnet. Nicht zu viel Text, der sich gut vorlesen lässt.
Für mich fällt es unter die Kategorie Märchen. Es ist nicht logisch, eher magisch.
Es handelt von dem Motto: Gemeinsam sind wir stark! Wir schaffen das Unmögliche, wenn wir uns zusammen tun.

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Der Mond im Meer

Rezensionen von Ruth:

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Alleinruhelage von Eva Menasse

Zwischenbilanz

Haus, ich verkaufe dich.“ Es ist schon der zweite Versuch der namenlosen Ich-Erzählerin, sich von dem Haus zu trennen, doch nun ist die Entscheidung unumstößlich. Ein Lebensabschnitt ist endgültig vorbei, jetzt ist ein Neuanfang notwendig geworden. „ Ich möchte herausfinden, ob meine neue, stabile Alleinruhelage nicht doch ein wenig mehr Bewegung verträgt.

“
Wer hier spricht ist eine Frau Mitte Fünfzig, Schriftstellerin, aus Österreich stammend. Diese Ich-Erzählerin weist viele Parallelen zu Eva Menasse auf und so lese ich dieses Buch - ob es ein Roman ist, darüber ließe sich streiten - als eine Mischung aus Autobiograhischem und Erfundenem. Es ist ein Rückblick auf einzelne Etappen der letzten zwei Jahrzehnte, mit wenigen Ausflügen in die Vergangenheit, die eigene und die der Eltern.

Zehn Jahre nach der Wende erwerben die Ich-Erzählerin und ihr damaliger Mann ein Haus in der ostdeutschen Provinz, eine ehemalige Waldschänke am Rande einer Datschensiedlung, noch dazu in „der begehrten Alleinlage“, direkt am See gelegen, und bezahlbar. Es sollte ein Ruhepunkt werden für die Protagonistin und ihre Familie. Hier wollten sie dem Trubel der Hauptstadt entfliehen und die Landidylle genießen.
Und das Haus ist Zeuge gewesen „von allem, der Ehe, den Kindern, dem Ende der Ehe, den Lieben, die danach kamen, den Festen, …“ usw.
In einem Mosaik aus Geschichten, Anekdoten, Betrachtungen und Reflexionen wird Bilanz gezogen. Der Blick zurück verläuft nicht chronologisch, assoziativ lässt sich die Protagonistin treiben.
Dabei erzählt sie von den glücklichen Momenten, die es hier viele gab, aber auch von den Schwierigkeiten einer Patchwork- Familie , von den gemeinsamen Jahren und den Jahren nach der Trennung. Nicht alles wird hierbei auserzählt, das ist auch gut so. Zu viel intime Details braucht es nicht.
Aber ein altes, renovierungsbedürftiges Haus bringt viele Herausforderungen mit sich. Auch davon erfährt man einiges im Buch, von den ständigen Reparaturen, den oft vergeblichen Verschönerungsmaßnahmen, von geplatzten Rohren und überlaufenden Abwassergruben.
Und dass ein Leben inmitten der Natur nicht nur idyllisch ist, erfahren die Bewohner des Ferienhauses auf vielfältige Weise. Der anfangs so verlockende See wird irgendwann von Algen überwuchert und beginnt zu faulen. Sämtliche Rettungsversuche schlagen fehl. Zum Scheitern verurteilt ist auch der Kampf gegen die Wühlmäuse im Rasen.
Die Beziehung zu den neuen Nachbarn gestaltet sich als äußerst schwierig. Die meisten begegnen den Wessis aus der Stadt mit Misstrauen und Ablehnung. Man kommt sich auch im Verlauf der Jahre nicht näher. „Sie hielten uns für reich und hochmütig, wir hielten sie für gemein und schadenfroh. Dabei stimmte es auch umgekehrt.“
Einzig Paul Woitek, ein alternder Schönling, bietet großzügig seine Hilfe an. Er ist der Boss in dem Datschenverein und er unterstützt die Neuankömmlinge mit Tatkraft und zahlreichen Ratschlägen. Da fragt die Protagonistin dann nicht nach, als er sich als „rote Socke“ outet.
Wie bei einer so politisch engagierten Autorin nicht anders zu erwarten, wirft Eva Menasse auch einen kritischen Blick auf die Nachwendezeit, benennt Fehler, die gemacht wurden, und reflektiert Gründe für die unterschiedlichen Mentalitäten.
Manche Erinnerungen führen zurück in die Geschichte ihrer österreichisch-jüdischen Vorfahren. Eine besondere Rolle kommt dabei Freunden ihrer Eltern zu, „Onkel Walter und Tante Hupfi“, Fixpunkte ihrer Kindheit.

Ein Blick zurück ist meist mit einer gewissen Melancholie verbunden, die spüre ich auch hier. Aber sentimental wird die Autorin dabei nie.
Als angenehm habe ich den distanzierten, leicht ironischen Ton empfunden, den sie auch auf sich und ihresgleichen anwendet. Kritisch betrachtet sie nicht nur ihr Umfeld, sondern auch sich selbst. So z.B. wenn sie von den extremen Schwierigkeiten mit der pubertierenden Tochter erzählt.

Das Buch liest sich leicht und unterhaltsam, hält viele kluge Gedanken und Beobachtungen bereit, aber auch manch Belangloses. Aus dieser privaten Geschichte lässt sich jedenfalls einiges über den Zustand unserer Gesellschaft herauslesen.
„Alleinruhelage“ hat nicht die Wucht und die erzählerische Kraft von Eva Menasses letztem Roman „Dunkelblum“, den man zu Recht als Opus Magnum ihres schriftstellerischen Schaffens bezeichnen kann. Aber auch dieses Mal beweist Eva Menasse, dass sie zu den klügsten und interessantesten Autorinnen der deutschsprachigen Literatur zählt.

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Alleinruhelage

Rezensionen von ekiam:

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert

Kindheitslieder für die nächste Generation

Rolf Zuckowskis Lieder gehören für viele von uns einfach zur Kindheit. Wie schön, wenn man diese Liederschätze nun gemeinsam mit den eigenen Kindern wiederentdecken kann. Rolf Zuckowskis Liederwelt von tiptoi bietet dafür eine wunderbare Mischung aus bekannten Klassikern und Liedern, die zumindest wir bisher noch nicht kannten.

Mit dabei sind natürlich Dauerbrenner wie „In der Weihnachtsbäckerei“, „Wie schön, dass du geboren bist“ und „Stups, der kleine Osterhase“, aber auch ältere Lieder wie „Zebrastreifen“ oder „Es schneit“. Einige davon konnte ich auf Anhieb mitsingen und auch meinen Kindern sind bereits einige Lieder bekannt. Daneben haben wir aber auch neue Lieder entdeckt; gerade diese Mischung hat uns viel Freude bereitet.

Die Lieder können mit Gesang oder alternativ nur als Instrumentalversion abgespielt werden. So kann man nicht nur gemeinsam mit Rolf Zuckowski singen, sondern auch einfach selbst loslegen.

Besonders schön finde ich die liebevollen, wimmeligen Illustrationen. Die Szenen greifen die jeweiligen Lieder auf, gleichzeitig gibt es auf jeder Doppelseite noch jede Menge weitere Dinge zu entdecken. Zwischen den Bildern verstecken sich außerdem weitere Lieder und zahlreiche kleine Referenzen auf Rolf Zuckowskis andere Lieder. Dadurch lohnt es sich, die Seiten immer wieder anzuschauen.

Zusätzlich gibt es auf jeder Seite Rätsel und Spiele in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die das Buch noch interaktiver machen. Aber auch kleinere Kinder können das Buch einfach zum Anschauen und Musikhören nutzen.

Für uns ist Rolf Zuckowskis Liederwelt ein rundum gelungenes tiptoi-Buch und eine tolle Möglichkeit, gemeinsam zu singen, zu spielen und gleichzeitig ein Stück musikalische Kindheit weiterzugeben.

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt

Rezensionen von Ulgu1978:

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Die Auster von Yael Inokai

Frau Bloch als Miss Marple?


Frau Leonora Bloch putzt bei dem Kaufhaus-Geschäftsführer Dr. Bronstett in seinem Privathaus. Nachdem sie früher im Kaufhaus selbst gearbeitet hat, sichert sie sich damit im Rentenalter ihren Lebensunterhalt. Eines Tages findet sie bei Arbeitsantritt ihren Arbeitgeber mit abgehackten Händen ermordet vor.

Aus mir unerfindlichen Gründen (und das Warum wird auch im Verlauf der Geschichte nicht aufgeklärt) unterzieht Frau Bloch sämtliche Spuren der Tat einer gründlichen Reinigung, was von der Kriminalpolizei schulterzuckend hingenommen wird...
Und nun erwartet die krimierfahrene Leserschaft eine ausgeklügelte, spannende Auflösung des Tathergangs und die Überführung des Täters. Aber weit gefehlt, von Seite zu Seite breitet sich die Enttäuschung weiter aus. Man erfährt viele Alltagsbegebenheiten der Protagonistin, ihrer Freunde und Arbeitskollegen teilweise bis ins kleinste Detail und fragt sich, an welcher Stelle man übersehen hat, dass dies für die Aufklärung der Straftat relevant ist.
Ich habe mehrfach überlegt, das Buch abzubrechen, war aber doch zu neugierig ob und wie sich der Fall schließlich aufklären lässt. Eine Aufklärung gibt es zum Schluss, die mich aber nicht wirklich überzeugen konnte.
Ohne den Anspruch, eine Kriminalgeschichte zu sein, hat mir der Schreibstil von Yael Inokai sehr gut gefallen. Hierfür kann ich guten Gewissens meine Sterne vergeben.

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Die Auster

Rezensionen von gerlisch:

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Embrace the Serpent von Sunya Mara

Geheimnisvolles Schlangenreich

Saphira hat mich sofort für sich eingenommen. Als Gehilfin eines Juwelenschmieds lebt sie im Schatten, immer darauf bedacht, nicht aufzufallen. Doch ihr Talent, Schmuckstücken Magie einzuhauchen, ist außergewöhnlich und genau hier beginnt ein Abenteuer, das sie zu einer starken, mutigen Heldin werden lässt.

Sie begegnet Rane der für den geheimnisvollen Schlangenkönig den talentiertesten Juwelenschmied ausfindig machen soll. Die Begegnungen zwischen den beiden sind intensiv, voller unausgesprochener Emotionen und einem Slow Burn, der sich erst spät entfaltet, aber dann richtig trifft.
Die Welt wirkt mit seinen göttlichen Königreichen, Illusionsmagie, Intrigen und Geheimnissen, wie ein orientalisches Märchen. Das Tempo ist hoch, manchmal fast zu hoch, sodass einzelne emotionale Momente etwas an Intensität verlieren. Aber bei einem Stand Alone mit nur 384 Seiten ist klar, die Autorin setzt auf Abenteuer, Wendungen und Spannung und davon gibt es reichlich.
Durch einen wortgewandten Schreibstil lässt die Autorin magische Bilder vor meinen Augen entstehen. Fesselnde Handlungen und zahlreiche Plot Twists sorgten dafür, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen mochte.

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Embrace the Serpent

Rezensionen von Phija:

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Dabei waren wir uns immer so nah von Jette Kötschau

Nicht allein, aber trotzdem einsam.

Es gibt einige ehemalige Freundinnen, die ich vermisse. Denen ich mal ganz nah war. Welche mir jetzt fern sind, teilweise fremd. In meinem Fall gibt es für diese Veränderung keine konkreten Gründe, außer das Leben und welche Wege es eben manchmal geht. Gerade deswegen habe ich mich von "Dabei waren wir uns immer so nah" sehr gesehen gefühlt.

In dem Roman begleiten wir Henri, Merle und Kathi, welche sich während ihres Studiums kennenlernten und sich gleich freundschaftlich verliebten. Doch Jahre später, zwischen Partnerschaften, Familienproblemen, Mutterschaft und Lebensentscheidungen, verliert sich das, was sie einst verbunden hat. Und so stellt sich die Frage: Was bedeutet uns eigentlich Freundschaft? Wie lassen wir alte wieder aufleben und wie finden wir vielleicht auch neue?

Jette Kötschau schafft es durch ihren Schreibstil, uns ganz nah an die einzelnen Figuren ranzuholen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von einer der drei Frauen. Sie alle führen völlig verschiedene Leben und beschäftigen sich mit verschiedenen Themen. Auch wenn bspw. Themen wie Mutterschaft noch lange kein Teil meiner Lebensrealität sind, habe ich all diese Gefühle, Gedanken, Ängste, Sorgen wirklich intensiv spüren können. Ich glaube, es lag daran, dass der Roman einfach aus dem Leben erzählt. Es passiert nichts "Aufregendes", nichts, was so nicht wirklich passieren könnte. Herni, Merle und Kathi sind drei Frauen, die theoretisch meine Nachbarinnen sein könnten. Aber auch wenn nichts "Aufregendes" passiert, ist der Roman weder zäh noch langweilig. Die Emotionen, die das Buch auslöst, und das Mitfiebern mit den Frauen, sorgte bei mir dafür, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Dadurch, dass es auch ein eher kurzes Buch war, konnte ich es einfach in einem Rutsch durchlesen. Ein besonderes Highlight war für mich das Ende, denn es war auch einfach alltäglich.

Ich denke, es gibt viele Menschen, die sich in diesem Buch wiederfinden können. Viele Menschen, die sich nach dem Buch vielleicht etwas weniger einsam fühlen. Und ich wünschte, jeder würde dieses Buch lesen, um etwas mehr zu sein wie Hanna (wer das ist, werdet ihr selbst lesen müssen). Ich habe "Dabei waren wir uns doch so nah" wirklich geliebt. Ich habe die Schwere geliebt. Ich habe die Leichtigkeit geliebt. Und ich habe geliebt, dass ich mich bei dem Kölner-Setting gleich zohus gefühlt habe :)

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Dabei waren wir uns immer so nah

Rezensionen von Rolf Fox:

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Das Jahr der Wale von Kelly Anderson

Schwache Story

Das Jahr der Wale ist eine Geschichte die etwas gewöhnungsbedürftig daherkommt. Im Laufe der Handlung und zu sehr unterschiedlichen Zeiten,werden zwei Menschen am Strand angespült. Einmal ist es Mara die Aiden findet in die er sich, seinen Arztberuf aufgibt und mit Mara über die Meere zieht, ohr Boot ist ihr zuhause.

Mitten im Meer wird auch ihre Tochter Annie geboren. Sehr ungewöhnlich und unglaublich. Dann Jahre später wird Walker am Strand von Annie gefunden. Man erfährt nie woher Mara und Walker kommen, oder wer sie sind. Evan ist eifersüchtig auf Walker, da er merkt das Annie sich in ihn verliebt hat. Alles sehr merkwürdig und unrealistisch. Was der Roman mit Walen zu tun hat, kommt nur kurz vor, als auch ein Wal genau an dem Strand angespült wird, wo auch Walker und Mara gefunden wurden. Die Dorfbewohner töten den Wal, eine wirklich traurige Passage.
Fazit:
Für mich ist es kein üblicher Liebesroman, eher dubiose Geschichte, die mich leider nicht mitnehmen konnte.

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Das Jahr der Wale

Rezensionen von Petra Sch.:

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Der Lehrer - Will er dir helfen oder will er deinen Tod? von Freida McFadden

Kann man dieser Schülerin trauen?

3,5 Sterne

Das Ehepaar Eve und Nate Bennett sind beide Lehrer an einer Highschool. Eve ist eine eher distanzierte und kühle Mathematiklehrerein; ihr Mann Nate ein beliebter Englischlehrer.
Beide unterrichten die geheimnisvolle Schülerin Addie, die mit Vorsicht zu genießen ist. Sie wird ausgeschlossen und sogar gemobbt.

Nur Nate hilft ihr.

Leider muss man sagen, dass diese Story keine typische Geschichte von Freida McFadden ist. Die anderen Bücher, die ich von ihr kenne, waren ganz anders: Spannung von Anfang an.
"Der Lehrer" liest sich eher wie so ein überzogenes US-Teenie-Drama, wo das Verhalten sämtlicher Protagonisten nervt. Der Thrill kommt eher erst gegen Ende.
Ja, auch hier gibt es überraschende Wendungen, aber insgesamt fand ich es wenig Thriller und so gar nicht typisch für die Autorin. Freida McFadden kann es definitiv besser!


Fazit:
Empfand ich mehr als US-Highschool-Drama denn als Thriller. War trotzdem kurzweilige Unterhaltung, aber nicht mein liebstes Buch der Autorin.

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Der Lehrer - Will er dir helfen oder will er deinen Tod?

Rezensionen von dannylovesreading:

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Das Knistern im All von Stephan Lohse

Zwischen Freundschaft und psychischer Krise

Der Comin-of-Age-Roman “Das knistern im All” von Stephan Lohse (erschienen bei surkamp nova im August 2026) befasst sich auf knapp 170 Seiten mit den Themen psychische Krankheit, Freundschaft, erste Liebe, Sexualität und Zugehörigkeit. Das Cover hat mich sehr angesprochen. Die Gestaltung mit der Antilope, die beinahe durchscheinend wirkt, und die Farben Orange und Blau passen wirklich gut zum Inhalt.

Trotzdem hatte ich bis zum Ende Schwierigkeiten, irgendwie einen Zugang zur Geschichte zu bekommen.

Der Schreibstil passt für mich gut zum Roman. Er wirkt etwas stakkatoartig und nicht immer stringent, doch genau das war für mich passend. Ich habe mich wieder in die Schulzeit zurückversetzt gefühlt. Stephan Lohse beschreibt gerade zu Beginn des Romans das Klassengefüge und die Einstellung der Schüler zum Lehrer so, wie es sich für mich damals angefühlt hat. Es ist ein bisschen, als würde man tatsächlich den Bericht einer Klassenfahrt aus der Feder eines Schülers lesen.

Protagonist Matti ist 15 Jahre alt und kommt aus einem sehr privilegierten und reichen Elternhaus. Doch Wohlstand schütz nicht vor psychischer Krankheit und auch nicht vor Entfremdung zwischen Eltern und Kindern. Mattis psychischer Zusammenbruch wirft bereits zu Beginn während der Klassenfahrt nach Amrum seine Schatten voraus. Doch der später folgende Krankenhausaufenthalt wirkte auf mich nur wie eine Randnotiz.

Insgesamt konnte mich der Roman leider nicht überzeugen und ich bin trotz des wichtigen und interessanten Themas bis zum Ende nicht richtig in die Geschichte um Matti eingetaucht. Die Aspekte der Freundschaft und des Zusammenhalts sowie die für mich authentische Darstellung des Schullebens haben mir gefallen. Bei Mattis Zusammenbruch und seiner psychischen Krise hat es mir hingegen an Tiefe gefehlt.

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Das Knistern im All