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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Liselottchen:

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Hilf den Fahrzeugen von Nico Sternbaum

Entzückendes Bilderbuch für die Kleinsten

Wer die Mitmachbücher von Nico Sternbaum kennt, weiß, dass man da nichts falschmachen kann. Auch dieses Büchlein ist wieder ganz entzückend gezeichnet und schon die Allerkleinsten machen begeistert mit. Meine beiden jüngsten Enkelkinder sind mit 2 ½ und 3 Jahren fast schon zu »alt« für dieses Bilderbuch, doch sie haben trotzdem begeistert mitgemacht.

Da muss man der Polizei helfen, das Blaulicht einzuschalten, der Hubschrauber hat sich in einem Seil verheddert und die Feuerwehr braucht Hilfe beim Löschen. Ich weiß nicht, wie oft ich das Buch bereits vorlesen musste. Zudem hat es ein handlich kleines Format und lässt sich gut in die Tasche stecken, um beispielsweise Wartezeiten zu verkürzen.
Wieder ein gelungenes Bilderbuch, das ich von Herzen weiterempfehle.

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Hilf den Fahrzeugen

Rezensionen von Lesebegeisterte:

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Der Apfelessig-Effekt von Burkhard Hickisch

Apfelessig, altes Hausmittel ein echter Tausendsassa

Dieses Sachbuch verspricht, dass man mit einfachen Mitteln großes erzielen kann. Es wird ganz genau erklärt, wie vielfältig der Apfelessig ist, wo man ihn überall einsetzte kann und was er bewirkt.
Den ein oder anderen Tipp kennt ein jeder, ist schließlich nicht das erste Buch zum Thema Apfelessig, trotzdem war ich gespannt, über den Inhalt des Sachbuches und die moderne Aufmachung von Cover und Inhalt hat mich neugierig gemacht.

Das Buch steckt voller Tipps und Anwendungsmöglichkeiten, Rezepten, einiges davon war mir echt noch nicht bekannt. Es wird auf die Geschichte des Apfelessigs eingegangen, Wirkung, Rezepte sowie einige Erfahrungsberichte. Schon interessant, was man da so alles erfährt, was Apfelessig innerlich sowie äußerlich bewirken kann.
Die mir nicht bekannten Tipps habe ich dann gleich einmal ausprobieren müssen, bin schon gespannt, was es nach einiger Zeit der Anwendung bewirkt. Im Anhang findet man zusätzlich zahlreiche Adressen zum Thema Vegan, Darm, Studien u.v.m..
Alles in allem ein informatives Sachbuch zum Thema Apfelessig. Der Schreibstil war für mich leicht verständlich. Ich fand das Buch sehr interessant, modern gestaltet und finde es einen Versuch wert, es auszuprobieren.

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Der Apfelessig-Effekt

Rezensionen von yellowdog:

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Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen

Die Tränen des Jägersoldaten

Jens Henrik Jensens Oxen ist eine erfolgreiche Reihe, daher gibt es hier mit Oxen. Interregnum schon den siebten Band. Als Neueinsteiger in die Serie habe ich mich etwas schwer getan. Die Handlung ist zwar einigermaßen eigenständig, aber natürlich hat die Figurenentwicklung schon in den früheren Teilen stattgefunden und ist im Prinzip abgeschlossen, Das Trauma von Oxen ist jedenfalls nicht mehr spürbar.

Seine Gelassenheit und seinen inneren Frieden spürt man zum Beispiel im Gesprächen mit seinem Sohn Magnus schon in den frühen Kapiteln. Als Magnus überfallen und schwer verletzt wird, ist Oxen schwer getroffen.
Während mich die Handlung rund um den Sohn überzeugte, blieb mein Interesse an die Spionageanteil gering. Eine Spur Langeweile ist nicht ganz zu vermeiden.
Es ist insgesamt ein überraschend ruhiger Plot.
Literarisch geht es ziemlich gleichförmig zu, aber durchaus passend für skandinavische Thriller.
Meine Empfehlung aufgrund meiner doch sehr verhaltenen Leseerfahrung ist, nicht unbedingt mit diesem Teil zu starten.

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Oxen. Interregnum

Rezensionen von Harakiri:

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Bornholmer Spur von Katharina Peters

Pirohl 6

Mit Bornholmer Spur gelingt Katharina Peters erneut ein spannender Krimi, der im Norden Deutschlands und im Süden Dänemarks spielt. Die Handlung überzeugt durch einen komplexen Fall, der der Ermittlerin, Sarah Pirol, so einiges abverlangt. Ein lange zurückliegender Mord an mehreren Personen und ein schrecklicher Verdacht sorgen für Spannung.

Im Mittelpunkt steht die Ermittlungsarbeit, die Sarah und ihr Team ganz schön fordern. Denn die Beteiligten schweigen, lügen und versuchen alle, ihre Haut zu retten. Durch unerwartete Hilfe gelingt endlich ein Durchbruch. Aber dann gerät Sarah selbst in Gefahr und sie weiß noch nicht, dass sich ihr komplettes Leben dadurch ändern wird.
Peters überzeugt wieder durch ihren flüssigen und mitreißenden Sprachstil und ihre authentisch wirkenden Personen und einer Handlung, die es in sich hat und einiges Wendungen bietet, mit denen man nicht gerechnet hätte.

Fazit: Bornholmer Spur ist ein kurzweiliger und fesselnder Krimi, der allerdings durch viele Charaktere anfangs etwas schwierig zu lesen ist.

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Bornholmer Spur

Rezensionen von Harakiri:

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Hörst du den Schrei? von Jørn Lier Horst; Jan-Erik Fjell

Podcast-Ermittlungen

Matilde hört zufällig den Podcast von Markus Heger über das Verschwinden der kleinen Leah. Dass das 15 Jahre her ist, stört sie nicht. Sie ist neugierig und beginnt, auf eigene Faust nachzuforschen. Als Matilde verschwindet, sieht sich Markus dazu gezwungen, dem Rätsel auf die Sprünge zu kommen.

Er bekommt dazu etwas unkonventionelle Hilfe.
Tolle Charaktere und eine solide aufgebaute Handlung zeichnen diesen Krimi aus. Kurze Kapitel und viel wörtliche Rede sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen und ich habe das Buch an einem Stück durchgesuchtet. Das Ende ist sehr überraschend, was mir sehr gut gefallen hat.
Dadurch, dass Heger an vielen Stellen seinen Podcast einspricht, wird die Handlung sehr transparent und anschaulich und ich war beim Lesen quasi live dabei. Auch die Ausflüge in die Vergangenheit bringen ein wenig Licht ins Dunkle der Handlung.
„Hörst du den Schrei“ ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe, die ich gerne weiterverfolgen werde.
Fazit: Wenn zwei megaerfolgreiche Schriftsteller sich zusammentun, um ein gemeinsames Werk zu schaffen, dann kann das ja nur großartig werden.

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Hörst du den Schrei?

Rezensionen von Liddy:

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Mandalu, was sagst denn du? von Birgit Fuchs

Ein Mandalu kommt selten allein

Das Buch „Mandalu, was sagst denn du?“ von Birgit Fuchs hat uns ganz verzaubert. Das Märchentier Mandalu spaziert durch den Wald und glaubt zunächst ganz allein zu sein. Doch bei seinem Spaziergang lernt er weitere Waldbewohner kennen, wie den Specht, den Weihnachtsbaum, das Eichhörnchen und viele mehr.

Diese kann man auch bereits auf dem wunderschönen Cover entdecken. So hat das Mandalu doch viele Waldfreunde und ist gar nicht mehr so alleine, wie es dachte.

Das Buch lässt sich wunderbar mit verteilten Rollen vorlesen, was wir auch so gemacht haben. Dabei ist eine schöne Dynamik entstanden, die die Geschichte noch lebendiger gemacht hat. Dank der Reime bleibt das Gelesene den ganzen Tag im Kopf. Das Buch hat ein kindgerechtes Format und hat dicke Blätter, die leicht umzublättern sind. Die Illustrationen finden wir besonders gelungen, sie sind einfach herzlich.

Für uns ist das Buch ein echtes Highlight für den Jahresanfang! Wir würden uns sehr über einen zweiten Teil freuen.

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Mandalu, was sagst denn du?

Rezensionen von wolkenbücherwelt / Mythynk:

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Pen Pal von J. T. Geissinger

Zwischen Trauer, Gefahr und einem Namen im Schatten

Ich kann sagen: Der Titel hat mich beim Lesen komplett abgeholt. Ich habe gar nicht erst versucht, Theorien aufzustellen oder alles zu hinterfragen bzw. direkt zu zerdenken, sondern wollte mich hier bewusst einfach mal treiben lassen (ja… funktionierte am Anfang besser, danach musste ich einfach immer wieder gedanklichen Ideen hinterherjagen und „miträtseln“).

Was mir besonders gefallen hat: diese unterschwellige Spannung. Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt, ohne genau benennen zu können, was es ist. Die Briefe, die Atmosphäre, die leisen Verschiebungen in der Handlung - all das baut immer wieder so eine gewisse Unruhe auf.. Die Auflösung sollte man unbedingt Spoiler-frei erleben, also bei Bewertungen und Co. darauf achten, dass man nicht zu viel über das Buch erfährt. :)

Optisch hat mich “Pen Pal“ in der Buchhandlung hingegen nicht wirklich angesprochen, weshalb ich dann zum eBook gewählt habe. Das Cover ist leider nicht mein Fall und der Farbschnitt sehr grell - aber wenn man neugierig ist und die Tropes (Touch Her And Die, Spicy-„Dark“ Romance, Mystery) mag, zählt ja eh der Inhalt.

Auf alle Fälle ist die Story deutlich düsterer, intensiver und unheimlicher, als ich zunächst erwartet hatte. Neben emotionalen Momenten (bereits auch schon der Anfang) nimmt auch die körperliche Anziehung viel Raum ein, was an manchen Stellen vielleicht für einige zu viel sein könnte (Spice-Szenen) - für mich passte es jedoch zur Story-Entwicklung und halt zu dieser Art von Buch.

Am Ende bleibt vor allem eines: das Gefühl, etwas gelesen zu haben, das dann doch anders ist. Kein klassischer “Liebesroman“, sondern eine Geschichte, die überrascht, verunsichert und nachhallt - auch über die letzte Seite hinaus. Für mich definitiv ein Buch, das man einfach erlebt, dass mich mit der Wendung und der Handlung positiv überrascht hat und das ich gerne gelesen habe.
Daher gerne 4-4,5 Sterne von mir.

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Pen Pal

Rezensionen von Lilli33:

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The Woman in Suite 11 von Ruth Ware

Eine unglaublich naive Protagonistin

Eine unglaublich naive Protagonistin

„The Woman in Suite 11“ ist der 2. Band mit der britischen Reisejournalistin Laura (Lo) Blacklock. Es wird immer wieder auf die Ereignisse und Personen aus Band 1, „The Woman in Cabin 10“, angespielt, sodass es von Vorteil ist, diesen zu kennen. Andererseits ist es ganz gut, wenn man nicht - wie ich - die Bücher direkt hintereinander liest, da Ruth Ware zur Auffrischung des Gedächtnisses doch sehr viel wiederholt, was für mich dann langweilig war.

Vieles ist vorhersehbar, einiges aber auch überraschend. Es gibt einige spannende Szenen, aber auch viel Gejammer von Lauras Seite. Und die Protagonistin benimmt sich unerträglich naiv. Das ist schon unglaubwürdig nach allem, was sie bereits erlebt hat. Ich konnte viele Handlungsweisen nicht wirklich nachvollziehen. Einmal beklagt sie sich, dass ihre Lügen ihr zum Verhängnis werden, dann ist es wieder ihre permanente Ehrlichkeit. Ja, was denn nun?

Der Schreibstil ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen und kann über weite Strecken auch gut unterhalten. Von einem Highlight ist es aber weit entfernt, zu sehr wirkt es wie ein Abklatsch des ersten Teils, auch wenn es in einem ganz anderen Umfeld spielt.

Das Buch erschien im Dezember 2025 bei dtv. Es wurde von Susanne Goga-Klinkenberg ins Deutsche übersetzt.

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The Woman in Suite 11

Rezensionen von Hennie :

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To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Konstruierte Story ohne Tiefgang

Dieses Buch wollte ich lesen, obwohl ich wusste, dass es nicht mein Genre sein wird und ich auch wegen meines fortgeschrittenen Alters nicht unbedingt die Zielgruppe bin. Ich tat es wegen meiner bald 21jährigen Enkelin. Sie liest das sehr gern und ich wollte wissen, warum.
Beginne ich mit dem Positiven: Mir gefällt die Aufmachung des Covers und des Buches mit seinem rotem und dennoch dezenten Farbschnitt sehr gut.

Da ist die rote und damit sehr optimistische Farbe des Umschlages, dagegen im Kontrast ziert den Hardcovereinband schwarzer Stacheldraht auf weißem Grund. GELUNGEN! Das passt zum Inhalt.

To Cage a Wild Bird ist der Debütroman der Amerikanerin Brooke Fast und Band 1 der dystopischen Fantasy-Romance über die Kopfgeldjägerin Raven. So wird das Buch vorgestellt. Für mich war es nur Dystopie, Fantasy gar nicht und von Romance habe ich auch eine andere Vorstellung.

Die Voraussetzungen für eine spannende, interessante Story sind durchaus vorhanden, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Bis zur letzten Seite konnte ich mich nicht für diese Geschichte begeistern. Bis zum Ende wusste ich nicht, was mit der Dystopie vermittelt werden soll. Es gibt für mich keinen Erkenntnisgewinn! Eine Story ohne „Hand und Fuß“, aus der Luft gegriffen, ohne Hintergrund, ohne detaillierte Beschreibungen. Angesiedelt im Niemandsland? Ohne Bezug zu vergangenen Zeiten! Gibt es keine anderen Länder mehr? Nur noch dieses Dividium? Die meisten der Gefangenen sind so unverhältnismäßig abgeklärt und gehen zu den irren Jagden, wo es schließlich ums nackte Überleben geht, wie die Tiere zur Schlachtbank. Es wird mir zu vieles behauptet, nicht begründet. Vieles erschien mir unlogisch.
Die Lebensverhältnisse sind wie sie sind (im unteren Bezirk die Armen und im oberen die Reichen) und wer gegen die Gesetze verstößt, endet in diesem KZ-ähnlichen Gefängnis. Dafür reichen auch geringste Vergehen. Gerichtsbarkeit oder Barmherzigkeit gibt es nicht.
Die Figuren der Autorin zeigen keine Entwicklung. Dafür ist dieses Gefängnis Endlock auch nicht der geeignete Ort, dort wird ja eigentlich nur gestorben. Wie sich da die Liebe zwischen der Kopfgeldjägerin und dem Wachmann Vale entwickeln konnte, ist mir auch ein Rätsel. Das heiße Rumgemache in der menschenfeindlichen Umgebung ging mir auf den Zeiger. Total fehl am Platz!

Für die jugendlichen Leser ist vielleicht interessant, wie es mit Raven und Vale im Band 2 weitergeht. Für mich war es eine konstruierte Story ohne Tiefgang.
Ich werde den zweiten Band nicht verfolgen.

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To Cage a Wild Bird

Rezensionen von Petra Sch.:

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Mord auf der Trabrennbahn von Beate Maly

Zwei Todesfälle auf der Trabrennbahn

Wien, Spätfrühling 1925: Die pensionierte Lateinlehrerein Ernestine Kirsch und ihr Freund (mittlerweile ihr fester ;) Anton Böck, ehemaliger Apotheker, besuchen zum ersten Mal die Trabrennbahn in der Krieau. Ernestine ist ganz verzückt von der Atmosphäre, der Kleidung (es gibt sogar eine Hut-Modenschau!), dem neuen Prickelwasser (Sekt), der kostenlos ausgeschenkt wird, und das aufregende Wetten.

Anton hingegen hätte lieber einen Gugelhupf in der Meierei in der Praterallee.
Doch dann muss das Rennen noch vor dem Start abgesagt werden, da einer der Jockeys, ein Geheimfavorit, tödlich verunglückt ist.
Und am nächsten Rennwochenende kommt einer der beiden Schaumweinwinzer zu Tode, dessen Aufklärung der Polizist Erich Felsberg, Antons Bald-Schwiegersohn, übernimmt. Klar, dass Ernestine ihm helfen muss, da sie auch hinter dem Tod des Jockeys ein Verbrechen vermutet.

Dies ist der 7. Fall für Ernestine und Anton; die Bände können eigenständig gelesen werden, da die Fälle abgeschlossen sind. Die private Entwicklung der beiden und sämtlicher anderer handelnden Personen baut natürlich ab Band 1 auf.
So sind Ernestine und Anton nun ein festes Paar und bauen das Kutscherhaus zu einem gemeinsamen Refugium um, sodass Antons Tochter Heide mit ihrer Tochter Rosa und ihrem Bräutigam Erich die Wohnung über der Apotheke vergrößern kann. Auch eine Hochzeit steht ins Haus.

Ich mag Ernestines Neugier und Hartnäckigkeit, aber auch Antons Grummeligkeit. Wie er im Anzug aus dem (wortwörtlich) vorigen Jahrhundert zur Trabrennbahn kommt und dann not amused ist, dass er sich für die Hochzeit seiner Tochter einen neuen Anzug kaufen muss. Und eigentlich mit den Ermittlungen gar nichts zu tun haben will, sich aber Ernestine zuliebe fügt (und allem Widerwillen zum Trotz hat er eine gute Beobachtungs- und Kombinationsgabe und trägt auch zur Auflösung des Falls bei!) Und Ernestine, wie sie Anton zur Versöhnung und zum Lob immer kulinarische Köstlichkeiten zukommen lässt (denn er isst ja für sein Leben gern.)
Übrigens erfährt man viel Interessantes über das alte Wien. Das Kaufhaus Herzmansky zB war mir natürlich ein Begriff, aber Infos zur Geschichte des Hauses habe ich recherchiert. Oder das Norbertinum in Tullnerbach, das ich nur als Schule kenne, das mal ein Waisenhaus der katholischen Kirche war. Auch die Geschichte des Wiener Gebär- und Findelhauses ist spannend dargestellt sowie die neu eingeführte Wett-Steuer, die der Stadt Wien dringend notwendige Einnahmen bescherten.

Die Auflösung ist ziemlich komplex; man fragt sich immer wieder, warum Ernestine eine Verbindung vermutet. Manchmal kann ich ihren Gedankengängen gar nicht so schnell folgen, aber sie hat eine gute Kombinationsgabe und das Motiv für die Todesfälle ist traurig, aber spiegelt die Lebenseinstellung der Menschen der damaligen Zeit authentisch wider.


Fazit:
Ein komplexer 7. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck, die diesmal Todesfälle auf der Trabrennbahn Krieau lösen müssen. Humorvoller historischer Cosy Crime im Wien des Jahres 1925.

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Mord auf der Trabrennbahn