Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
The Darkest Duty von Anna Caleena
Die einzige Frau
Zum Buch:
Laurine hat ein Ziel, Mitglied der Spezialeinheit der Arctic Counter Sqaud zu werden. Und das als erste Frau überhaupt. Die schafft es, aber Lieutenant Halvorson macht es ihr schwer und das nicht nur in der Einheit.
Meine Meinung:
Dies war meine erste Militärromance und in der ersten Hälfte wusste ich auch noch nicht so ganz, worauf ich mich eingelassen hatte.
Laurine ist ziemlich hart im nehmen, war sie doch vorher schon bei der US Army und hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Es wird ausführlich über Übungen erzählt, aber auch der zusammenhalt in dem Team kommt zur Sprache. Bei einer Übung kommen sich Laurine und Halvorson näher, nicht alles einvernehmlich, zumindest macht es den Eindruck.
Nachdem man von Laurines wahrem Grund erfahren hat und nach und nach mehr erfährt kommt es in den letzten knapp hundert Seiten zum großen Showdown, der mich tatsächlich ziemlich überraschen konnte. Es war schon unterhaltsam, auf eine ganz leicht verstörende Weise, aber durchaus lesenswert. Wird sicher nicht meine letzte Militärromance bleiben.
Rezensionen von v_im_wunderland:
Nico & Daimon - Verflammt gute Freunde von Katja Brandis
spannend geschrieben
Dieses Buch ist richtig toll für die Altersklasse geschrieben. Denn es beinhaltet das Thema des Umzugs, welche Sicher eine Menge Kinder beschäftigt als Sie das Gleiche erlebt haben.
Seine Mama nach München. Und da läuft alles nicht so glatt, wie gedacht. Doch er lernt einen kleinen Dämon kennen, der ihr nichts Böses will sondern ihn einen neuen Freund bietet.
Dieser kleine Dämon ist sein großer Beschützer und nun getraut sich niemand mehr Nico etwas Böses zu wollen. Die Geschichte ist gut geschrieben, man fühlt sich sehr gut abgeholt und es macht Spaß sie zu lesen. Wir hatten also mir sehr viel Spaß das Buch gemeinsam zu entdecken und in die Geschichte gemeinsam einzutauchen. Ich kann es allen Familien mit Kindern empfehlen. Da ist ein sehr spannendes und kindgerechtes Buch ist. Wir freuen uns schon auf die nächsten Bände des Buches.
Rezensionen von clematis:
Ruf der Wellen von Anna Jessen
Borkum - einst und jetzt
Um eine Doktorarbeit über die wandernden Ostfrieseninseln zu schreiben, reist Helen nach Borkum. Dort lernt sie nicht nur freundliche Einheimische kennen, sondern erfährt auch einige interessante Anekdoten über die Geschichte des Eilands.
Schon zu Beginn, bei Helens Überfahrt mit der Fähre von Emden nach Borkum im Jahre 2025, geht es dramatisch zu auf den Wellen, welche bereits 1855 eine ungeahnte Tragödie heraufbeschworen haben.
Die damalige Flut hat nicht nur Häuser und Fischerboote zerstört, sondern auch Menschenleben mit sich gerissen und Hunger und Leid unter den Überlebenden ausgelöst. Generationen später sind die Narben davon immer noch spürbar. Mit viel Liebe zum Detail und bildreichen Beschreibungen erzählt Anna Jessen diese wundervolle Geschichte vom Leben in und mit der Natur, von gewaltigen Stürmen und heranbrandenden Wellen und vom Zusammenhalt der Menschen in der Not. Die beiden Zeitebenen sind auf spannende Weise miteinander verquickt, die abwechselnden Blickwinkel bringen Schwung in die eher ruhige Darstellung der Handlung. Sowohl einst als auch jetzt begegnen wir mutigen Figuren, welche vor wichtigen Entscheidungen stehen. Da wie dort stehen Lebenswege vor einem Umbruch, dessen Auswirkungen man nicht vorhersehen kann. Das Ende lässt natürlich noch einiges offen, handelt es sich doch um den ersten Band eines Mehrteilers. Die Neugierde ist jedenfalls geweckt.
Ein schöner Start der Borkum-Reihe, empathisch erzählt und realistisch dargestellt. Ich reise bei der Fortsetzung gerne wieder mit in die mitunter recht stürmischen Gefilde Ostfrieslands.
Rezensionen von inya:
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
einfach toll
Dieses Buch macht einfach nur Lust auf Backen. Denn es beinhaltet sommerliche Rezepte für jede Form von Kuchen bis Muffin. Ich finde das Thema des Backbuches super gut, da Backen für mich eher in die dunkle und kalte Jahreszeit passt, aber natürlich möchte man seine Liebsten auch im Frühling und Sommer mit selbst Gebackenen verwöhnen.
Ich finde besonders gut dass Zutaten für die Kuchen und Muffins gewählt wurden, die besonders zu der Jahreszeit passt, wie zum Beispiel Rhabarber und Erdbeeren. Die verschiedenen Backrezepte reichen von einfachen Rezepten bis schwereren Torten. Ich bin normalerweise keine große Bäckerin aber dieses Buch hat mich sehr inspiriert und ich habe richtig Lust bekommen ganz viele Rezepte mit meinen Kindern auszuprobieren. Ich finde auch die Bilder sehr ansprechend in dem Buch gestaltet und kann es absolut empfehlen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel
Die strikteste Grenze ist die eigene Vernunft
Nachdem ich schon sehr viel Gutes über dieses Buch gehört hatte, war ich umso gespannter es selbst zu lesen. Die Thematik klingt auf dem Klappentext vielversprechend.
Tatsächlich hatte ich dann auf dem ersten Drittel meine Probleme mit dem Buch. So richtig wollte mir der Einstieg in die Story nicht gelingen, ich fand die Story zäh und die langwierigen inneren Gedankenketten von Protagonistin Sophie wenig mitnehmend.
Glücklicherweise habe ich dem Buch eine Chance gegeben und weitergelesen. Denn im Verlauf konnte ich immer weiter und besser in die ostdeutsche Provinz, Sophies Leben im baufälligen Haus und den Schwierigkeiten der Lebensgestaltung eintauchen. Die letzten zwei Drittel habe ich in einem Rutsch durchgelesen, so sehr hatte mich die Story im Bann.
Auch wenn die Auseinandersetzung mit den angestoßenen Themen teils oberflächlich blieb und ich mich nur bedingt mit dem Ende arrangieren konnte, habe ich das Buch mit einem guten Gefühl beendet.
Sophie ist eine spannende Protagonistin, die sich bewusst von den ihr engsten Personen abgrenzt. Ihren Eltern verschweigt sie den Hauskauf, auch wenn sie immer wieder eine gute Beziehungen zu ihnen proklamiert. Diese Beziehung zwischen Sophie und den Eltern wirkte wenig greifbar und passte irgendwie nicht ganz ins Bild, ohne dass ich genau benennen könnte, was mich daran stört. Allgemein blieben die Nebencharaktere eher blass, der Fokus der Erzählung liegt klar auf Sophies innerem Erleben.
Eine Stärke dieses Buches liegt in der Sprache und der Ruhe. Es passiert selten, dass ich Sätze mehrfach lese, weil sie mir so gefallen - hier gleich mehrfach. Immer wieder kommen kluge Reflexionen, die etwas in der restlichen Handlung untergehen oder nicht weiter verfolgt werden. Dennoch stößt dies auch bei der lesenden Person eine innere Reflexion zur Lebensgestaltung an.
Insgesamt habe ich "Statt aus dem Fenster zu schauen" gern gelesen, auch wenn ich meine Startschwierigkeiten mit dem Buch hatte. Trotz einiger unrunden Aspekte sind Atmosphäre und Grundgedanke lesenswert!
Rezensionen von inya:
How It All Ends von Emma Hunsinger
sehr gut gestaltet
Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Denn diese Graphic Novel befasst sich mit einem sehr interessanten und auch realitätsnahen Problem. Es geht um einen Schuhewechsel für ein Mädchen. Und dass dieser Schulwechsel mit ganz vielen Sorgen und Ängsten verbunden ist. kann jeder sehr gut nachvollziehen.
Denn alle, die ein Schulwechsel schon einmal verzogen haben wissen genau um was es geht. Das hat mir besonders gut gefallen an diesem Buch, da es für Kinder eine Realität darstellt, die wirklich nachvollziehbar. Auch die Umsetzung im graphischen hat mir sehr gut gefallen. Die farbliche Trennungen waren auch sehr hilfreich. Ich fand das Buch absolut überzeugend, dann kann es sehr empfehlen. Die ganze Familie kann dieses Buch lesen und hat Spaß daran. Ein sehr gut umgesetztes Buch für genau das Alter für das empfohlen ist.
Rezensionen von Lilli33:
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
Unausgegorener Fantasy-Auftakt
Unausgegorener Fantasy-Auftakt
Ich habe mich von dem tollen Cover und dem interessanten Klappentext, aber auch noch von der Leseprobe blenden lassen. Leider konnte mich das Buch dann nicht begeistern.
Der junge Finlay Ashowan kommt als neuer Koch an den Königshof. Was niemand erfahren soll: Fin ist eine Hexe.
Doch er stellt sich so ungeschickt dabei an, sein Geheimnis zu wahren, dass ganz schnell ganz viele Leute davon wissen. Und es passiert … nichts. In diesem Stil werden Dinge aufgebauscht, ohne dass irgendeine Konsequenz daraus resultiert. Es werden viele, viele Seiten gefüllt, die man besser weggelassen hätte, um eine interessante, straffe Story zu erzählen. So musste ich den roten Faden zwischen all den nebensächlichen Szenen immer wieder von Neuem suchen, was ziemlich ermüdend und ernüchternd war.
Dabei waren die Figuren größtenteils toll und ich wollte gerne an ihrem Schicksal teilhaben, aber die oft ausufernden Beschreibungen und der für mich langweilige und zuweilen holperige Erzählstil verhinderten dies. Manche Sätze wirkten wie von einem Fünftklässler. Etliche Fehler, Ungereimtheiten und pubertärer Humor vermiesten mir das Lesen zusätzlich. Auch die Alkoholexzesse, die die Autorin wohl witzig fand, fanden bei mir keinen Anklang.
Die Idee zu diesem Buch ist klasse, es sind auch durchaus gute Ansätze vorhanden, aber insgesamt ist die Umsetzung doch eher dürftig. Es passiert recht wenig, und am Schluss ist genau ein loser Faden zu Ende geknüpft. Alles andere muss auf die nächsten Bände warten oder versickert vielleicht auch einfach nur im Nirwana. Das fand ich ziemlich enttäuschend.
Es handelt sich bei dieser Reihe um cosy Fantasy. Ich mag cosy, wenn es trotzdem spannend ist und handwerklich gut gemacht. Spannung sucht man bei diesem Buch aber leider vergeblich. Und was das Handwerkliche angeht, ist definitiv noch Luft nach oben.
Rezensionen von Natalie:
Summer Heat von Solveig-Marie Kastner
Tödliche Summer-Vibes
Mia hat einen Plan. Dafür hat sie sich als Animateurin im exklusiven Platô Beach Resort an der Algarve beworben. Doch bereits an ihren ersten Tagen bemerkt sie die teilweise frostige und beklommene Stimmung, welche zwischen den Angestellten herrscht. Nichts davon darf jedoch zu den Gästen dringen.
Mit Yanis, einem der Barkeeper, scheint Mia einen Vertrauten gefunden zu haben. Aber auch hier trügt der Schein und Mia verliert dabei nicht nur fast ihr eigentliches Ziel vor Augen…
Beim Lesen hat man sofor das luxuriöse Resort vor Augen, spürt die Sonne im Gesucht und richt das Meer - ein tolles Setting. Im starken Kontrast dazu wird immer mehr ein mulmiges Gefühl bemerkbar, welches der Leser vor allem durch Mias Sichtweise mitverfolgen kann. Lange ist jedoch auch unklar, welches Ziel Mia tatsächlich verfolgt, außer dass es jedenfalls mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Das hält den Spannungsbogen durchwegs konstant, gut eingebaute Wendungen und auch das Verhalten der anderen Protagonisten vervollständigen dies. Mia selbst als Hauptcharakter war mir ehrlicherweise nicht soo sympathisch, auch wenn man schlussendlich erfährt, was ihr widerfahren ist. Zum Schluss nimmt das Buch nochmal Fahrt auf und endet im großen Finale. Davor plätschert es wie das Meer so dahin, was ich aber nicht negativ sehe, sondern durchaus passend zum Plot. Solider Thriller mit Summer-Vibes.
Rezensionen von Gute_Laune:
Easy Morning - Frühstück & Brunch von Christina Schierlinger-Brandmayr
Für mich zu flippig
Ich vernachlässige das Frühstück fast jeden Tag. Daher wollte ich mich mit diesem Buch selbst motivieren und daran arbeiten. Die Rezepte sind jedoch großteils so gar nicht mein Fall oder einfach zu aufwendig für den Alltag. Für Brunch mit Freunden lässt sich hier jedoch auch für mich so einiges finden.
Der Theorieteil vor den eigentlichen Rezepten ist speziell, finde ich. Doch das ist wohl eindeutig Geschmackssache oder auch Einstellungssache. Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel Basics; Getränke; Brot & Gebäck; Für jeden Tag; Sharing Plates/Brunch; Frühstücksrezepte aus aller Welt. Zusätzlich gibt es noch Frühstück & Brunch nach Motto & Der Anhang.
Zu fast allen Rezepten gibt es Fotos. Vertretbare Ausnahmen bilden z.B. die Gewürzmischungen. Ansonsten gibt es auch eine Anzahl Fotos, auf denen auch die Autorin zu sehen ist. Die Seiten sind kreativ gestaltet. Zusätzlich zum Foto finden sich die Zutaten und die Arbeitsschritte, mehr oder weniger locker verteilt. Gelegentlich gibt es einen Tipp extra und wenn zutreffend, ist vermerkt, ob ein Rezept vegan oder vegetarisch ist, auch to-go-Rezepte finden sich. Die Ideen für Getränke sind mir etwas zu sehr abgehoben. Allerdings ist es durchaus möglich, dass ich dafür einfach im falschen Alter bin. Die wenigsten Seiten sind in der Grundfarbe weiß, fast alle haben einen farbigen Ton.
Anzumerken ist außerdem, dass ein einziges Rezept nicht vegetarisch oder vegan ist. Ich esse gern fleischlos, dennoch hatte ich beim Frühstück tatsächlich auch ein wenig an Speck, Würstchen, Wurst, Schinken, Fisch uvm. gedacht. Es war nicht klar kommuniziert, dass es ein vegan/vegetarisches Buch ist. Das finde ich etwas schade.
Insgesamt möchte das Buch Fröhlichkeit vermitteln und das Frühstück feiern. Sicher trifft das bei vielen den Geschmack. Für mich ist es erstaunlicher Weise einfach zu viel des Guten. Für Brunch mit Freunden okay, für Frühstück für mich leider viel zu wenig dabei. Daher von mir leider insgesamt nur drei Sterne, wobei ich mir aber sicher bin, dass es für andere durchaus ein Volltreffer sein kann.
Rezensionen von Ryria:
Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka
Auf Spurensuche in Erinnerungen
Jeder kennt Frankenstein, doch wer kennt auch seine Schöpferin Mary Shelley?
In diesem Buch hat der Autor ihre Hintergründe sowie ihre Geschichte mit ihrem Mann Percy ausgiebig recherchiert, um uns einen Einblick in ihr Leben zu liefern, verfeinert mit einer guten Prise des Übernatürlichem.
Nachdem Percy bei einem stürmischen Segelausflug stirbt, beauftragt sein Vater die Ermittlerin Pat mit der Suche nach der Wahrheit - was führte wirklich zu seinem Tod?
Zum Einsatz kommt eine Methode namens Mnemambulie, das Reisen durch Erinnerungen, was ich eine sehr spannende und ungewöhnliche Idee fand.
Generell hat die Kombination mir echt gut gefallen, das Fantastische im Zusammenspiel mit historischen Ereignissen und Charakteren.
Auch die Atmosphäre konnte mich wirklich packen, die Handlungsorte und Situationen wurden schön beschrieben und teilweise fühlte ich mich mitten drin im Geschehen.
Während ich den Schreibstil grundsätzlich daher mochte, hat mich das Tempo und der Aufbau zwischendurch öfters mal verloren.
Normalerweise liebe ich Zeitsprünge in solchen Romanen, hier habe ich jedoch manchmal ein wenig die Übersicht verloren.
Auch bei den Charakteren konnte ich nicht immer alle auf Anhieb wieder richtig zuordnen, was den Lesefluss dann doch etwas verlangsamt hat.
Insgesamt war es dann doch ein wenig anders als erwartet, jedoch trotzdem ein interessanter und ungewöhnlicher Einblick in Shelleys Leben.











