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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

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Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! von Astrid Göpfrich

Auftakt der humorvollen Reihe um Frankensteins Urururenkelin

Die Geschichte um Frankensteins Monster ist wohl jedem bekannt; und hier wird dieses Thema witzig und kindgerecht aufgearbeitet, und zwar in Form von Nelly - Penelope Frankenstein, die 12jährige Ur-ur-ur-Enkelin DES berühmten Dr. Frankensteins. Auf deren Familie natürlich seitdem ein Trauma liegt.

Grusel kommt auch noch hinzu, denn Nelly lebt mit ihren Eltern auf einem etwas abgelegenen Schloss, in dem es spukt.
Bis eines Tages eine von Nellys Erfindungen - dann doch klappt (naja, zumindest teilweise so, wie sie sich das vorgestellt hat): sie hat ihr rotbraunes Lieblings-Alpaka von der Weide nebenan wiederbelebt, indem sie es im Gewitter unter eine Eiche gezogen hat, in die dann auch der Blitz eingeschlagen hat. Juhu, es hat geklappt! Das Alpaka lebt wieder! Doch womit Nelly nicht gerechnet hat: das Tier kann nun plötzlich sprechen!
Es heißt Montserrat und möchte stäääändig Kokos-Limetten-Cocktails haben, das ist nämlich Montserrats Lieblingsgetränk. Klar, dass mit einem aufgeweckten, tollpatschigen und dauer-plappernden Alpaka sehr viel Chaos entsteht! Ich mag Montserrats lustigen und chaotischen Charakter und ihren trockenen Humor total gerne!
Und auch klar, dass Nellys Eltern alles andere als begeistert sind, denn sie wollen überhaupt nicht, dass Nelly Dinge erfindet (aus Angst vor dem, was in der Vergangenheit passiert ist - was man ja auch irgendwie nachvollziehen kann). Doch Nelly erfindet keine schlechten oder bösen Dinge, nur ihre Erfindungen funktionieren halt leider nie so, wie sie sich das vorgestellt hat.
Sehr witzig sind die Einschübe ihres Erfinderinnen-Tagebuchs, die - ebenso wie die restliche Geschichte - mit lustigen Illustrationen geschmückt sind. Natürlich gehen viele Erfindungen schief, nichts klappt so, wie sie sich das vorgestellt hat. Dabei sollten diese Dinge doch ihres und das Leben ihrer Eltern erleichtern, zB der Hausaufgabenstift oder die magische Wäscheleine.
Dann sind da noch Nellys beste Freunde Lou und Jamal, die sich wegen des Geistes nicht auf ihr Schloss trauen. Doch die beiden halten immer zu ihr, besonders als Montserrat in Gefahr gerät. Gemeinsam sind sie nämlich die Kokos-Limetten-Gang!
Tja und der Geist... ohne Montserrat hätten sie wohl nie erfahren, warum er im Schloss spukt! Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!
Die Themen Freundschaft, Familie, Hilfsbereitschaft und Mut sind wesentliche Themen in dieser Geschichte - und sich so zu lieben, wie man ist und das beste aus sich herausholen zu wollen.


Fazit:
Ein klassisches Thema humorvoll und kindgerecht umgesetzt; mit witzigen Illustrationen. Nelly ist ein tolles Mädchen, aber Alpakadame Montserrat ist einfach göttlich!

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Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!

Rezensionen von Buster:

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Bachelorette Party von Camilla Sten

Unglaublich spannend

Mit diesem Buch ist Camilla Sten ein echt guter Psychothriller gelungen!
Schon das Cover verspricht ein düsteres Szenario: 6 Frauen auf einer Insel feiern Jungesellinen Abschied über 4 Tage.
Der Prolog beginnt gleich mit viel Spannung und dann kommt ein Sprung von 10 Jahren in die Gegenwart.

Es dauert einige Zeit bis man beginnt die Zusammenhänge zwischen damals und jetzt zu begreifen. Ich tappte lange im Dunkeln oder auf falschen Wegen.
Das Ende war nochmal richtig gut und hatte noch so einiges im Ärmel. Ich war beeindruckt was noch alles zum Vorschein kam.
Der Schreib und Erzählstil ist hervorragend und machte mir das Lesen sehr leicht. Es ließ sich flüssig lesen und ich hätte es am liebsten direkt zu Ende gelesen. Die atmosphärische Stimmung die es nur in den skandinavischen Thrillern gibt ließ mir manchmal fast das Blut in den Adern gefrieren.
Ich bin ein Skandinavien Thriller Fan und wurde auch von diesem nicht enttäuscht.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen...

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Bachelorette Party

Rezensionen von PMelittaM:

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Die Unternehmerin von Amsterdam von Simone van der Vlugt

Konnte meine Erwartungen nur zum Teil erfüllen, daher 3,5 Sterne

Purmerend, Niederlande, 1892: Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt Lydia Oorthuys Unterlagen, die darauf hindeuten, dass dieser eine Käsefabrik gründen wollte. Da Lydia ihr Leben sinnvoller verbringen möchte als das, was ihrem Stand und ihrem Geschlecht von der Gesellschaft vorgegeben wird, greift sie diese Idee auf.

Als Frau kann sie allerdings kein Unternehmen gründen, sie braucht einen Mann an ihrer Seite, zumindest als Gesellschafter, und so spricht sie den Bauern Huib Minnes an, den ihr Vater schon als Betriebsleiter eingeplant hatte. Huib dachte schon immer sehr fortschrittlich und hat auch schon als einer der wenigen eine Milchzentrifuge angeschafft, so dass sie sich einig werden und in Purmerend eine Käsefabrik gründen.

Nach einem Zeitsprung tritt 1913 Lydias Tochter Nora in den Vordergrund, die übereilt eine Heirat eingeht, die Ehe entwickelt sich aber nicht so, wie erwartet. Mit ihrem Mann lebt Nora in Belgien, als 1914 der erste Weltkrieg beginnt.

Der Titel des Romans hatte mich in die Irre geführt, ich erwartete einen ganz anderen Roman, in dem es vor allem darum geht, dass eine Frau Unternehmerin wird, mit den Herausforderung und Problemen, die damit einhergehen, gerade auch zur damaligen Zeit. Tatsächlich war das nur der kleinere Teil der Geschichte. Lydia steht weniger als die Hälfte des Romans im Mittelpunkt, danach wechselt es auf ihre Tochter, die so gar nichts mit der Fabrik am Hut hat. Während mir Lydia sofort sympathisch war, mochte ich Nora mit ihrem Standesdünkel deutlich weniger, was sich zum Glück im Laufe der Geschichte zum Positiveren entwickelt hat.

Der Roman war insgesamt eine echte Herausforderung für mich. Zunächst sehr langatmig, konnte er mich dann, als es mit der Fabrik konkreter wurde, fesseln. Nach dem Zeitsprung hat die Fabrik kaum noch eine Bedeutung für die Geschichte, sie dreht sich vor allem um Nora und ihre Liebesgeschichte, was mich wieder langweilte. Der erste Weltkrieg war für Belgien eine Katastrophe, und Nora muss ihr Leben anpassen, was wieder zu einer interessanteren Wendung führt. So war die Geschichte für mich ein Auf und Ab, mal hatte ich kaum noch Lust weiterzulesen, dann wieder war es interessant und spannend. Gut gefallen haben mir der feministische Aspekt, der sowohl bei Lydia als auch bei Nora eine Rolle spielt, sowie der historische Hintergrund.

Interessant ist auch das Nachwort der Autorin, dem man unter anderem entnehmen kann, wie viele handelnde Charaktere tatsächlich historisch belegt sind, das waren mehr, als ich erwartet hatte, und so wurden Teile des Romans rückwirkend noch ein Stück spannender für mich. Irritiert haben mich im Nachwort Verweise auf das Cover, die das niederländische betrafen und nicht auf das deutsche zutrafen, ich finde, das hätte der Verlag anpassen müssen. Den Originaltitel einfach ins Deutsche zu übersetzen, nämlich Die Käsefabrik, hätte zudem besser gepasst. Im Anhang findet sich auch ein Quellenverzeichnis.

Der Roman konnte mich nicht durchgehend überzeugen, im Gegenteil, er erfüllte meine Erwartungen nur zum Teil. Immer wieder hatte ich wenig Lust weiter zu lesen, um dann wieder gefesselt zu sein. Ein Pluspunkt ist die gute Recherche. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.

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Die Unternehmerin von Amsterdam

Rezensionen von Sheilo:

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Sunny Baking Time von Theresa Haubs

Sommerliche Backideen, auch mit Laktoseintoleranz

"Sunny Baking Time" ist nicht nur ein richtiger Hingucker in jedem Küchenregal, sondern auch ein tolles Backbuch voller leckerer Rezepte für sommerliche Naschwerke.
Die Rezepte reichen dabei von klassischen Kuchen bis hin zu ansprechenden Desserts in Gläsern, wobei viele Rezepte Früchte beinhalten, wodurch sie mit dem fruchtigen Geschmack besonders erfrischend wirken.

Die benötigten Zutaten und das Zubehör sind dabei sehr einfach gehalten, sodass man viele Rezepte relativ spontan ausprobieren kann, was ich bereits mit Erfolg getan habe. Die Anleitungen sind kurz und knackig gehalten, beinhalten die wesentliche Informationen sowie wertvolle Tipps, damit die Umsetzung auch garantiert gelingt.
Ein großer Pluspunkt ist für mich, dass bei den Rezepten oft auf alternative Zutaten für eine laktosefreie oder vegane Version hingewiesen wird. So macht Backen mit Laktoseintoleranz gleich viel mehr Spaß.

Ich bin mir sicher, dass nach meinem ersten leckeren Kuchen noch so manches neues Lieblingsrezept in diesem Backbuch auf mich wartet. Wer Rezepte mit lockerem Ton, ansprechenden Bildern und schmackhaften Backideen sucht, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen.

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Sunny Baking Time

Rezensionen von Palme123:

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Terms of Attraction 1. The Knockout Contract von Stefanie Santer

Tolle RomCom

Mir hat „The Knockout Contract“ von Stefanie Santer sehr gut gefallen und auch wenn es nicht wirklich etwas Neues ist, hatte ich jede Menge Spaß beim lesen und bin mir nur so durch die Seiten gefolgen. Es wird die Geschichte der Medizinstudentin Lainey erzählt, die sich auf ein ungewöhnliches Vertragsverhältnis einlässt, das ihr Leben grundlegend verändert.

Zwischen klaren Regeln, emotionaler Nähe und unerwarteten Wendungen verschwimmen bald die Grenzen zwischen Kalkül und echten Gefühlen zwischen Lainey und dem berühmten College Box Champion Parker Westfield. Mich hat diese spicy RomCom durch die tollen Tropes und dem spritzigen Schreibstil überzeugt. Man taucht unglaublich schnell in die Handlung ab und fliegt dann nur so durch die Seiten. Für mich ein eindeutiges fünf Sterne Buch und ich freue mich schon auf weitere Bücher, die eindeutig auf meinem SUB landen werden.

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Terms of Attraction 1. The Knockout Contract

Rezensionen von C. P.:

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Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Von Zeitreisen und magischen Tentakeln

Ich mag Bücher, die ein wenig anders sind. Zeitreisen? Klar, oft genug gelesen. Magische Gegenstände und Artefakte? In der Fantasy bereits Standard-Requisite. Was also macht dieses Buch so anders? Ich fang mal bei der Protagonistin an: Nicht allein die Tatsache, dass Eve emotional verschlossen und stets schwarz gekleidet auftritt, macht sie so besonders.

Introvertierte Einzelgänger gibt es zuhauf. Entscheidend ist das WARUM: Unter ihrer Haut lebt ein Oktopus aus Tinte (wie der dort hingekommen ist erfahrt ihr beim Lesen). Nunja, und der wandert eben auch mal hin und her und hinterlässt Tintenflecken. Allein die Vorstellung ist doch total abgefahren, oder? Das jedenfalls schränkt die Kleiderwahl stark ein, wenn Eve nicht sämtliche Mitmenschen in Panik versetzen will. So weit, so verständlich. Hinzu kommt dann noch ein Ereignis in ihrer Kindheit, an dem sie selbst jetzt noch zu knabbern hat (da gebe ich zu, das war das einzige, womit ich wegen der Intensität nach all der Zeit etwas haderte) Trost sucht sie in der Musik eines Komponisten, welcher in den 1930ern spurlos verschwand. Und plötzlich bei ihr im Büro als alter Mann auftaucht. Was natürlich nicht sein kann, der Name ist bestimmt rein zufällig derselbe. Und sein achtarmiges Geschenk an sie kann auch nur Zufall sein, oder? Über einige Umwege gelangt sie ins Octopus Hotel, einst Grand Hotel der Reichen, heute ein Lost Place. Doch war da nicht was mit Zeitreisen? Genau, und hier geht der Spaß erst richtig los. Oder das Verwirrspiel, Komponist inklusive.
Bis zum Schluss habe ich gerätselt, wie die Zeitebenen und gewisse Charaktere im Hotel miteinander in Verbindung stehen könnten. Die Kausalkette ist einerseits nicht zwingend chronologisch, im Nachhinein betrachtet ergibt alles einen Sinn, aus dem Zeitlabyrinth wird eine erkennbare Zeitsprung-Linie. Bis dahin gibt es allerdings so viel Schräges zu erleben, auch aus der Perspektive des Komponisten Max.
Bis zum Schluss hat die Autorin es geschafft, die Spannung hoch zu halten, bis mit dem letzten Oktopus das Puzzle endlich ein Gesamtbild ergibt. Von mir erhält das Buch wohlverdiente 4,5 / 5 Seesterne.

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Das White Octopus Hotel

Rezensionen von gerlisch:

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Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander

Der Mann des Jahres

Schon die ersten Kapitel ziehen einen in eine düstere Villa voller unausgesprochener Drohungen. Natalie tritt ihren neuen Job an und landet mitten in einer Atmosphäre, die von Angst, Misstrauen und einem exzentrischen Boss geprägt ist. Die kurzen Kapitel, meist aus ihrer Perspektive, erzeugen Tempo und Nähe.

Besonders die geheimnisvollen Abschnitte mit der Überschrift „Unbekannt“ sorgen für Gänsehaut und machen sofort klar: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.
Der Einstieg hat mich sofort gepackt: fesselnder Schreibstil, starke Atmosphäre, ein Setting, das einen komplett einsaugt. Doch je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr merkte ich, dass manche Szenen sprunghaft wirkten und Details nicht immer sauber ineinandergriffen. Das hat mich gelegentlich aus dem Lesefluss gerissen.
Natalie selbst ist ein spannender Charakter - forsch, frech und impulsiv. Anfangs mochte ich das sehr, später wurde es mir manchmal etwas zu viel. Dafür haben mir die ruhigeren Momente rund um ihre im Koma liegende Freundin richtig gut gefallen. Diese Szenen erden die Story und geben ihr emotionale Tiefe.
Ein Buch mit viel Potenzial, das besonders durch Atmosphäre und Spannung punktet. Trotz einiger holpriger Stellen lässt es sich schnell weglesen und bietet solide Unterhaltung für zwischendurch.

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Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie?

Rezensionen von nislin:

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Ich erzähle von meinen Beinen von Cornelia Travnicek

Neurodiversität

Wallys Tochter erhält eine ADHS-Diagnose. Auch bei sich selbst erkennt sie ähnliche Symptome und setzt sich mit ihren eigenen Neurodiversität auseinander.
Cornelia Travnicek kann das Thema kreativ und gekonnt aufgreifen. Neben der Neurodiversität werden auch Themen wie die der Mutterschaft oder Mental Load angerissen, was ich sehr gut fand.

Die Denkart von Wally ist schnell und chaotisch, dies hat die Autorin in Form von Gedankensprüngen, Einschüben und halb leeren Seiten gut dargestellt. Seite für Seite bahnt sich ein Crash an und als Leserschaft ist man in dieser befangenen und chaotischen Gefühlswelt der Familie regelrecht gefangen. Es kommt, wie es kommen muss, und der Crash ist nicht mehr zu vermeiden. Als dieser eintrifft, wird er literarisch aber leider nicht mehr ausreichend ausgeführt.
Nichtsdestotrotz finde ich es toll, dass es diesen Roman über das Leben mit ADHS gibt. Zu empfehlen für Betroffene und Angehörige!

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Ich erzähle von meinen Beinen

Rezensionen von v_im_wunderland:

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SUPERBIKES Das große Vorlesebuch von Hanna Sörensen

sehr gelungen

Ich war ehrlich gesagt erst ein wenig skeptisch, als ich das Cover gesehen hab und die Fahrräder Kinderköpfe hatten. Aber natürlich ist es genau diese Welt, die die Kinder anzieht. Der Milches Kind ist nicht fasziniert vom Fachradfahren. Und möchte gerne Fahrradgeschichten hören. Und dieses Buch verbindet direkt beides.

Die lieben Fahrradfahren. Und interessante Geschichten für kleine Hörer. Die Illustrationen sind sehr gut gemacht und man kann ganz viel mit den Kindern gemeinsam entdecken. Die Geschichten sind ebenso sehr kindgerecht und auch nicht zu lang zum Vorlesen. Wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß beim Entdecken der Geschichten und natürlich auch der vielen Bilder. Ich will das Buch ist vor allem auch vielleicht führungsgeeignet, die nicht ganz so gerne Geschichten hören. Denn dieses Buch bildet Ihre Interessen ab.

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SUPERBIKES Das große Vorlesebuch

Rezensionen von C. P.:

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Real Americans von Rachel Khong

Die Fehler der Generationen, leider nur angerissen

Die Idee, gemeinsam mit vielen anderen zugleich dieses Buch lesen und sich online darüber austauschen zu können (Aktion: Deutschland liest ein Buch), ist einer von zwei Gründen, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Der zweite Grund ergab sich nach Lesen der Buchbeschreibung, in der es um eine chinesisch-stämmige junge Frau in den USA und die Privilegien ihres weißen amerikanischen Partners geht.

Das ließ auf eine kritische Betrachtung der Diskriminierung von Menschen mit asiatischen Wurzeln in den Vereinigten Staaten hoffen, wie ich sie von Autorinnen wie Celeste Ng und Rebecca F. Kuang (Yellowface) kenne. Und tatsächlich wird die 22-jährige Lilly Chen zu Beginn des Romans von ihrem Chef entsprechend herablassend behandelt. Bis sie auf dessen Neffen Matthew trifft, der vom Verhalten seines Onkels wenig begeistert ist.
Womit ich nicht gerechnet habe ist, wie die Autorin den weiteren Verlauf sowohl inhaltlich wie auch stilistisch gestaltet hat. Eine Entscheidung, mit der ich mich leider ziemlich schwer tat. Da werden irgendwelche Geschehnisse oder Personen in die Handlung geworfen, nur um als völlig irrelevant nie wieder im Roman aufzutauchen. Es gibt keinen wirklichen Fokus oder ein Ziel, dafür eine Andeutung, auf der lange Zeit ohne konkrete Hinweise herumgeritten wird. Und statt des berühmten Roten Fadens kämpfte ich mich durch einen bunten Haufen Wollflusen, nur um plötzlich in einer völlig anderen Zeit eine ganz andere Geschichte aus neuer Perspektive erzählt zu bekommen. Zu den Hauptcharakteren konnte ich keinerlei Bindung aufbauen, vielmehr waren mir alle durch ihrjeweils fragwürdiges Verhalten unsympathisch.
Nicht nur während des Lesens, auch zum Ende hin ließ mich das Buch einfach ratlos zurück. Ich kann bis heute nicht sagen, was mir die Autorin mit dem Buch sagen wollte. Vielmehr empfand ich es als ein Sammelsurium an Geschehnissen und Schicksalen, ohne etwas wirklich emotional tiefergehend zu behandeln. Zwar gibt es einige sehr bewegende Szenen, über die Hintergründe wird man jedoch zu sehr im Unklaren gelassen. Mir persönlich ist es jeweils zuwenig von zu vielen Themen, sei es die Geschichte Chinas, Ethik in der Forschung, Freundschaft, Erziehung, Vorurteile, Diskriminierung, Verantwortung, Identität, Tradition oder Familie. Für meinen Geschmack enthielt das Buch zuviel irrelevantes Füllmaterial, eine gewisse Zähigkeit mit sich bringend. Statt über die Kernthemen hinwegzufliegen, hätten diese stärker ausgearbeitet werden müssen, um mich überzeugen zu können. So ist es ein Sammelsurium an Familiendrama, Gesellschaftskritik, Forschungsethik und Polithistorie, ohne den Finger entscheidend auf eines dieser Themen zu halten.

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Real Americans