Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Das kann ich nur empfehlen!
Die Heimat, das hätte ihr Freund Elias sein können. Doch der stirbt einen grausamen Tod. Entwurzelt ist und bleibt sie, die 27jährige Mascha aus Aserbaidschan, die 5 Sprachen spricht und nun in Frankfurt lebt. Ein Schicksal, das sie mit vielen teilt, das aber selten so spannend und abwechslungsreich beschrieben wurde wie in Olga Grjasnowas erstem Roman mit dem seltsamen Titel "Der Russe ist einer, der Birken liebt".
Das kann ich nur empfehlen.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Die Geschichte der Tigerfrau wird ... fesselnd erzählt.....
Was kann mystischer sein als ein herumstreunender Tiger, der von einer schönen taubstummen Frau versorgt wird, die selbst größtem Leid und größter Gewalt ausgesetzt ist?
Wohl nur ein Mann, der mit dem Fluch behaftet ist, nicht sterben zu können, der aber anderen Tod oder Leben voraussagen kann.
Gemeinsam mit Natalia begibt sich der Leser auf eine spannende Reise in die Kindheit ihres Großvaters, dem all jene mystischen Gestalten begegnet sind.
Die Geschichte der Tigerfrau wird so fesselnd erzählt, dass mit dem Umblättern der letzten Seite ein Hauch von Traurigkeit mitschwingt.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Der Sohn - von Jessica Durlacher liest sich kurzweilig und hat den gewissen Thrill!
"Der Sohn" von Jessica Durlacher liest sich kurzweilig und hat den gewissen Thrill. Achtung: An manchen Stellen nur für geübte Krimileser geeignet! Die vielschichtigen und glaubhaft gezeichneten Charaktere machen es dem Leser leicht, Sympathie für die Hauptpersonen zu entwickeln, auch wenn diese Handlungsweisen an den Tag legen, die tödliche Auswirkungen haben.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Er ist wieder da von Vermes Timur
Das ist einer der besten Romane, die ich in diesem Jahr gelesen habe...
Der Autor Timur Vermes überrumpelt und verwirrt den Leser mit dieser Geschichte, denn sie ist so spannend geschrieben, dass die moralische Empörung zu kurz kommt. Als Leser warte ich darauf, dass jemand Hitler stoppt. Dabei kann ich den Fortgang der Handlung kaum erwarten und staune wie ein Kind, über die Geschehnisse.
Das ist einer der besten Romane, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Er erklärt auf eindrückliche Weise wie
Rechtsradikalismus funktioniert.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Polarrot von Patrick Tschan
Prägnanter Erzählstil ... kurzweilig und mitreißend!
Patrick Tschan erzählt die Geschichte von Jack Breiter kurzweilig und mitreißend.
Jack, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt, will ganz nach oben und nimmt dafür auch gefährliche Risiken in Kauf. Obwohl er immer wieder auf dem Boden der Realität und sogar im KZ landet, gelingt es ihm doch, vermögend zu werden.
Breiter ist kein Betrüger im herkömmlichen Sinn. Eher ein liebenswerter Hochstapler, der sich für Hilfsdienste gut bezahlen lässt. Der letzte Satz des Buches zeigt, dass Patrick Tschans prägnanter Erzählstil den Leser auch dazu einlädt, sich über ein stürmisches Happy End Gedanken zu machen.
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Polarrot von Patrick Tschan
Als Provinzroman sehr witzig.....Mir hat es gefallen
Als Provinzroman sehr witzig "Geruchssozialismus" mit viel Parallelen zu Gegebenheiten in Österreich. Ich habe zwar bei diesem Buch ein wenig die Spannung und die Struktur vermisst, es hat mir aber aufgrund des sensiblen Sprachwitzes sehr gefallen. Sehr unterhaltsam habe ich die Begriffe gefunden, die mir noch nie untergekommen waren, wie z.
B. Ulbrichtkutsche. Mir hat es gefallen
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Polarrot von Patrick Tschan
Eine sehr unterhaltsame, intelligent konstruierte Geschichte
Eine sehr unterhaltsame, intelligent konstruierte Geschichte am Rande einer Abenteuergeschichte. Die Dialoge der einzelnen Charaktere sind amüsant und teilweise sogar tiefgründig. Ein Abenteuer der Postmoderne, dessen vordringlichstes Ziel es ist, die Leser zu magnetisieren.?
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Massimo Marini von Rolf Dobelli
.... es hält sicherlich jeden bis zum Schluss gefangen
Das Buch ist sehr unterhaltsam - es erfüllt alle Erwartungen an einen Roman - Spannung, Liebe , Tod, Gewalt - oder erfüllt es vielleicht auch ein bisschen zu viel ? Der Autor hat alles hineingepackt, was so in einen Roman passt. Er lässt das Thema Einwanderer zum rechten Zeitpunkt auf den Markt kommen.
Geschickt wickelt er seine Proponenten in die Geschichte eines Rechtsanwaltes und vergisst wirklich kein aktuelles Thema. Egal, ob es einem gefällt oder nicht - es hält sicherlich jeden bis zum Schluss gefangen.
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Massimo Marini von Rolf Dobelli
Wunderbar gezeichnete Personen erzählen ihre Geschichte
Adam - der einzige Mann , der das Paradies gesehen hat. Der Gedanke begleitet den Leser durch das ganze Buch. Wunderbar gezeichnete Personen erzählen ihre Geschichte. Schmunzeln und Ergriffenheit wechseln in der Gedankenbug des Lesers. Wenn man am Ende angekommen zu sein scheint, beginnt erst die richtige Spannung.
Die Personen erleben nicht unbedingt Positives dennoch hat man nie das Gefühl, Negatives mitzuerleben. Der Erzähler beschreibt die Menschen in einer derart liebenswürdigen Weise, sodass ich mich von der eigentlichen Handlung manchmal entfernte. In die einzelnen Szenen werden Grunderlebnisse menschlichen Aufeinandertreffens verarbeitet, die erst bei der Wiederholung ihre Dimension erkennen lassen. Der entfernte Großvater, der "verschlossene" Vater, die distanzierte Großmutter - Akteure, die jeder in seiner eigenen Familie kennt. So witzige Ideen wie - sie hatte niemand gefragt, ob sie Großmutter werden wollte - lassen den Leser bei den Worten verweilen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen - keine Schwere, sehr unterhaltsam.
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
ich habe mich schon lange nicht mehr so gut bei einem Buch amüsiert
Sommerlektüre vom Feinsten - ich habe mich schon lange nicht mehr so gut bei einem Buch amüsiert. Es ist teilweise so witzig, dass ich während des Lesens laut lachen musste. Besonders witzig sind die Zynismen , die das Buch von vorn bis hinten begleiten. Ein Toter, der sofort als Anführer identifiziert wird, Staatschefs als zufällige Bekannte - sehr unterhaltsam.





