Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Equi-Libri:
Die Abenteuer des Joel Spazierer von Michael Köhlmeier
Ein großer Roman!
Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen!
Für mich ist diese Geschichte neben "Abendland" eines der größten.
Rezensionen von Equi-Libri:
Stoner von John Williams
Große Literatur!
Was für ein Roman!
Stoner wächst als Sohn armer Farmer auf, beginnt ein Studium für Bodenkultur, "verliebt" sich an der Uni in die englische Literatur. Er wechselt das Studium um sich voll und ganz seiner Leidenschaft widmen zu können. Als Dozent für englische Literatur versucht er diese Leidenschaft wiederum seinen Studenten weiterzugegeben.
Was nach langweiligem Stoff klingt, enpuppt sich als großartiger Roman über die Person William Stoner, dessen Leben so großartig beschrieben wird, dass man alle Höhen und Tiefen intensiv am eigenen Leib miterlebt.
Beeindrucken ist auch die das Fachwissen des Autors John Williams über die englische Literatur des 18.und 19. Jahrhunderts.
Rezensionen von Petra Gruber:
Stoner von John Williams
Beeindruckendes Debut!
Im Mittelpunkt dieses Romans steht eine Frau, deren Name nie erwähnt wird. Nachdem ihre Geschichte von ihrer Tochter Anna erzählt wird, heißt es immer nur ?Meine Mutter?.
Sie wurde als Tochter eines pfälzischen Kaufmanns und Generals mit ehrgeizigen Plänen geboren. Hässlich war sie, aber in sehr vielen Bereichen hochbegabt.
Der Großvater nahm ihre Erziehung in die Hand, die hauptsächlich darin bestand, sie zu fördern, zu fordern, aber alles mit wenig Liebe und Anerkennung. Hilflos stand die Großmutter daneben und jammerte und litt.
Die Mutter funktionierte und ihr kurzer Versuch, sich auf eigene Beine zu stellen, als ihre Eltern nach Berlin gingen, misslang. Bald folgte sie ihnen nach Berlin, brillierte im Studium und wurde die wichtigste Kraft im Kleiderhaus ihres Vaters und zog auch noch einen Schwiegersohn an Land, der sich perfekt in das System der Familie einfügte.
Den Rahmen der Handlung bildet ihre Krebserkrankung. Während es ihr immer schlechter und schlechter geht und sie von ihrer Tochter gepflegt wird, legt sie eine Art Lebensbeichte ab und erzählt zum ersten Mal von einer Zeit, in der sie auszubrechen versuchte und eine ganz andere war. Sie verliebte sich auf den ersten Blick in den russischen Kellner Alex, der im selben Haus wohnte und verstrickte sich in ein Netz aus gewalttätigem Sex, Lügen und dem Gefühl, endlich die Liebe gefunden zu haben.
?Fünf Kopeken? von Sarah Stricker ist ein großartiger Roman. Wie die Autorin Sprache verwendet ist einfach faszinierend und schön. Ganz im Gegensatz dazu steht die ziemlich harte, oft nicht nachvollziehbare Geschichte, die sie auf diese Weise erzählt. Manchmal wird es richtig abstoßend! Und dennoch kann man sich der Faszination des Buches nicht entziehen. Meiner Meinung nach ein völlig zu Recht gelobtes und ausgezeichnetes Debut. Die Autorin werde ich im Auge behalten!
Sehr gelungen finde ich auch das Cover, für mich als ehemalige Buchhändlerin ein nicht unwichtiger Faktor für den Erfolg eines Buches!
Negativ aufgefallen sind mir leider viele Fehler. Ich habe sie nicht mitdokumentiert, aber ich finde schon, dass sie das Lesevergnügen trüben! Schade bei einem tollen Verlag wie Eichborn.
Dennoch ein großartiges Buch, das ich weiterempfehlen werde und für das ich schon ein paar Interessenten habe.
Rezensionen von MelE:
Stoner von John Williams
Atze Schröder - Und schreiben kann er auch?
Ich rate allen, die "Und dann kam Ute" lesen wollen die Erwartungen an ein Buch mit Tiefgang oder ähnlichen ganz tief herunterzuschrauben. Ich hatte ein Buch erwartet, in dem ich abschalten und vielleicht auch herzlich lachen konnte. So richtig hat es mich nicht packen können und ich bin schon froh, das ich es mir nicht gekauft, sondern nur ertauscht habe.
Klingt hart, aber mir wäre es das Geld jetzt nicht wert gewesen. Es ist oberflächlich und zeigt einen Atze. der hoffentlich nur eine Rolle spielt, denn wenn er im "echten" Leben auch eher ein oberflächlicher Mensch / Charakter ist, dann kann er mir schon fast leid tun. Das Leben ist nun einmal nicht nur Party, Alkoholrausch oder Sex, sondern etwas viel, viel wertvolleres, daher hat es mich wirklich gestört in Atzes Lebenswandel herumzuwühlen und seine Hiebe und Stiebe in die eine oder andere Richtung lesen zu müssen.
Hier ein Beispiel:
"Es ist eine erstaunliche Erfahrung, wenn man als einziger Weißer allein unter Schwarzen ist. Da kriegt man eine Ahnung davon, was es heißt wegen seiner Hautfarbe angestarrt zu werden. Ich kam mir vor wie die Slipeinlage von Bruce Darnell: feucht, heiß und von Schwarz umzingelt."
Zitat S. 164 im Buch
So etwas geht echt nicht, auch wenn so mancher Anmachspruch schon recht amüsant ist und Atze sich vor Sahneschnitten kaum retten kann, zumindest klappt es meist das er die eine oder andere mit nach Hause nehmen kann um seinen Pilgerstab zu versenken. Ist ja auch kein Problem, aber mal ehrlich, findet irgend jemand von euch diesen alternden Mann mit Locken attraktiv? Vielleicht sollte er sich tatsächlich von seiner "Speedo" Badehose Modell Mark Spitz trennen oder einfach erkennen, das das Leben anderes parat hält als Frauen zu benutzen, weil dem Pudel die Nudel juckt oder Porsche zu fahren irgendwann nur noch heiße Luft ist und nichts ist, was wirklich Wert enthält. So hin und wieder kommt Atze ja schon ins Grübeln, wenn er seine geliebte Ute betrachtet. Sie ist schon länger nicht mehr nur die Nachbarin, sondern ganz tief in Atzes Denken verankert. Ob es gut gehen kann? Ein Lebemann und eine Waldorflehrerin?
Atze hat mir ganz klar bestätigt, das er ebenso ist, wie ich es mir gedacht habe und hat mit diesem Buch alle Klischees bestätigt. Leider ist er mir dadurch keineswegs sympathischer geworden, sondern eher im Gegenteil. Wer ein Buch lesen möchte, à la Atze Manier, wird sich rundum wohlfühlen. Mir war es um einiges zu hohl und ging mir oft viel zu tief unter die Gürtellinie das ich es als witzig hätte empfinden können. Mein Humor scheint anders zu sein, daher konnte ich nur einige Male meine Mundwinkel leicht verziehen.
Schade, schade aber nicht zu ändern! Beim nächsten Mal lasse ich einfach halt die Finger von Büchern, über die ich mir von Anfang an eher unsicher bin, darüber kann mich jetzt auch nicht das lila Cover und der Teddybär in Atzes Arm trösten, denn die Familienvaternummer kommt mir einige Seite zu spät.
Atze Schröder - Und schreiben kann er auch? Das Buch ist definitiv nur für echte Fans des belockten Comedian geeignet. Alle anderen sollten sich andere Lektüre suchen! Ich hatte Atze Schröder anders eingeschätzt und war jetzt doch sehr enttäuscht. Was mir vorher sympathisch war, wenn ich ihn mal im TV sah ist mir jetzt doch eher unsympathisch. Vielleicht bin ich auch nur etwas kleinkariert? Mir kam Atze einfach schrecklich testosterongeplagt und beziehungsunfähig vor, das macht Männer in meinen Augen einfach unattraktiv. Sorry!
Rezensionen von Sunshine_Books:
Stoner von John Williams
Gute Unterhaltung!
Bei Atze im Haus gibt es Zuwachs und zwar doppelt. Nicht nur, dass eine neue Nachbarin einzieht, nein sie ist auch noch schwanger. Klar, dass Atze der hilfsbedürftigen Frau unter die Arme greift ne? Wäre auch genau sein Beuteschema wäre sie nicht Vegetarierin und Lehrerin an einer Waldorfschule.
Eigentlich müsste er schreiend davonrennen, doch irgendetwas fasziniert ihn an ihr.
Chaos ist dennoch vorprogrammiert, wenn 2 Welten aufeinanderprallen!
Mein Fazit:
Das Cover ist echt gut gestaltet, das muss man einfach mal so sagen. Lila ist ja sowieso meine Farbe und auch die Schriftmischung kam gut bei mir an. Den Autor gleich auf dem Einband zu verewigen ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber da er die Hauptrolle spielt in diesem Fall wohl vertretbar.
Aber auch der Schreibstil ist durchaus gut, wobei man sagen muss, Atze schreibt wie er spricht.
Ich denke, das ist das, was das Buch so lustig macht und gleichzeitig sein Vor- und Nachteil. Atze-Fans werden begeistert sein, denn das Buch gestaltet sich fast wie ein Bühnenauftritt, Leser, die den Comedian nicht kennen sind vielleicht weniger angetan, denn sein Humor ist oft grenzwertig bis hin zu unter der Gürtellinie. Ich selbst mag so etwas ab und an ganz gerne weshalb ich definitiv oft lachen musste. Und vieles, auch wenn er es übertrieben darstellt ist einfach die Realität.
Eine Sache hat mich aber gestört, und zwar die Zeitangaben, hier wurde nicht richtig aufgepasst, mal stimmen die nicht oder sind recht verwirrend ineinandergestapelt weshalb ich diese irgendwann einfach außer acht gelassen habe.Die Story an sich ist keine anspruchsvolle: Neuer Nachbar - werden Freunde - verlieben sich - gestehen es sich nicht ein - kommen doch zusammen. Aber mehr soll es auch nicht sein, das ganze ist lustig verpackt, nicht besonders tiefgründig aber mit den typischen Atze-Humor gespickt und von daher habe ich mich gut unterhalten gefühlt!
Rezensionen von Gaby 2707:
Stoner von John Williams
Atzes Neue
Ein Buch mit einem Cover, das ein echter Hingucker ist. Wer das sieht und nicht zur Hand nimmt (außer er mag Atze Schröder von Haus aus nicht), der hat was verpasst. Vielleicht hätte man Ute mit Kind und Buggy auch noch auf der Vorderseite platzieren können - hätte mir auch gut gefallen.
Es gibt in diesem Buch sogar am Anfang eine Bedienungsanleitung und ein Vorspiel und ein Nachspiel zum Schluss, was mir erst mal recht gut gefallen hat.
Leider sind aber die Seiten, die dazwischen liegen nicht ganz so komödienhaft, wie ich es mir erhofft hatte und auch das Nachspiel hätte man gut und gerne weg lassen können.
Atze Schröder hat sich mit diesem Roman eine Liebesgeschichte ausgedacht. Ute ist so ganz anders wie die Frauen mit den hohen Hacken, die er sonst so dated. Und mit der Zeit gefällt sie ihm immer besser und auch ihr kleiner Sohn wächst ihm ans Herz. So schön so gut. Im Laufe der Geschichte werden die Witzchen, wie ich finde, immer platter, und die Situationskomik lässt stark zu wünschen übrig. Locker und leicht geschrieben kann man das Buch in einem Rutsch weglesen. Ich hatte mir nur mehr Spaß dabei erhofft. Leider haben sich meine Mundwinkel nicht allzuoft nach oben gezogen und die kräftigen Lacher blieben ganz aus. Vielleicht hatte ich aber auch nur zu große Erwartungen an dieses Buch. Ich kenne Atze von verschiedenen Liveauftritten und da ist er einfach Spitze. Auf der Bühne werde ich ihn mir auch bestimmt wieder anschauen.
Fazit:
Ein Buch mit einer netten Geschichte, wo sich ein Gag an den anderen reiht, es aber nicht versteht, mich zu berühren.
Rezensionen von BookHook:
Stoner von John Williams
Typisch Atze: Viel Humor und kernige (Chauvi-)Sprüche mit etwas zu dünner Story
Zum Inhalt:
Ausnahmsweise zitiere ich hier zuerst mal den offiziellen Text: ?Feuchtfröhliche Männerrunden, amouröse Abenteuer und der Porsche vor der Tür - Atze hat sein geliebtes Single-Leben im Griff.
Bis Ute in die Wohnung unter ihm einzieht. Ute, die Waldorf-Pädagogin und Vegetarierin. Die zu allem Überfluss auch noch schwanger ist.
Aber dann merkt er: Die Ute, die ist eigentlich schwer in Ordnung. Sogar attraktiv. Sein testosterongestähltes Herz klopft immer lauter, wenn er sie sieht. Das kann doch nicht gesund sein. Oder ist das etwa ... LIEBE? ?
Meine Meinung:
Wer jetzt vermutet, dass hier eine Romanze zwischen Atze und ebendieser Ute im Mittelpunkt steht, der ist leider (zumindest etwas) schief gewickelt. Über weite Teile des Buches ist diese Story nur der rote Faden, der Atzes gesammelte Eskapaden zusammenhält. So irrlichtert Atze wie ein ruheloser und dauererektiler Komet um den Fixstern Ute. Es verschlägt ihn u.a. nach St. Moritz, Gran Canaria, Berlin, Hamburg und sogar bis nach Ghana. Bei allen diesen Reisen ist die besagte Ute gar nicht mit dabei (Ausnahme: Hamburg). Dabei präsentiert Atze von kurzen, lustigen (und teilweise schon aus seinem Bühnenprogramm bekannten) Episoden bis hin zu hanebüchenen Fantasiegebilden (wie z. B. einem geheimen künstlichen Strand unter dem Flughafen Berlin Tempelhof) das gesamte Spektrum des humoristischen Klamauks. Vieles davon fand ich wirklich lustig, einiges aber auch furchtbar übertrieben, zumal sich manches davon über die gesamte Länge des Buches für mich etwas abgenutzt hat. Das ganze ist selbstverständlich großzügig garniert mit unzähligen Frauengeschichten, Atzes derbem, oftmals unter die Gürtellinie zielenden Humor sowie stapelweise kernigen Sprüchen.
Mir persönlich kam die ganze Geschichte mit Ute, insbesondere in den ersten zwei Dritteln des Buches, ein wenig zu kurz. Beispielsweise hätte ich mir auch Atze bei einer Weihnachtsfeier unter Waldorf-Pädagogen, Atze beim Geburtsvorbereitungskurs oder einfach mal Atze beim Windelnwechseln vorstellen können...
FAZIT:
Wer Atze, seinen Humor und seine markigen Sprüche mag, wird auch dieses Buch mögen, denn davon gibt es hier jede Menge! Ich habe an vielen Stellen geschmunzelt und auch gelacht, doch über die vollen 280 Seiten nutzen sich manche Gags doch ein wenig ab, so dass ich mir mehr von der eigentlichen Story gewünscht hätte.
Rezensionen von demut:
Gewachsen im Schatten von Annemarie Regensburger
Greifbare Betroffenheit
Ein kleines Dorf im Tiroler Oberland. In der Mitte des vorigen
Jahrhunderts. Stockkonservatives Umfeld, erzkatholisch. Ein Kind, das
mit neun ihre Mutter verliert, während ihr Vater im Narrenhaus sitzt.
Später wird auch ihre Schwester dort immer wieder mit Elektroschocks
"behandelt". Psychische Probleme, zu gescheit.
Das Kind kommt zu
Verwandten: wird immer wieder geschlagen, ist einsam, verlassen,
traurig.
Annemarie Regensburg beschreibt in beeindruckender Weise die
Geschichte ihres Lebens. Es entstehen schockierende Bilder, abstoßende
Abgründe öffnen sich. Eine harte, brutale Realität. Katholiken werden
über Nacht zu eifernden Nazis, nach dem Krieg wieder zu Katholiken.
Das Eifern bleibt. Im kleinen Dorf, in Tirol.
Aus dem Kind wird ein Mädchen, eine Frau. Mühsame Spurensuche in der
Vergangen um ihre Zukunft zu finden. Ein unglaublich offenes,
ehrliches, direktes Buch. Vor allem im ersten Teil. Lesenswert.
Rezensionen von Sterny:
Gewachsen im Schatten von Annemarie Regensburger
Atze in vollem Einsatz
Schauplatz: Kurt-Schumacher-Str. 10 in Essen
Täter: Atze Schröder, Chauvi - selbsternannter Frauenversteher ? süchtig nach Leberwurststullen, dänischem Gurkensalat und Exklusiv
Mitverschwörer: Gomera-Gerd, Hajo, Kati und Flöcki Deutschmann, Helga ?die Rundbürste? Wachowiak ersetzt durch --> UTE Peymann
Alles beginnt mit dem Einzug von Ute, liebevoll ?Prinzessin Doppelherz? genannt von Atze.
Ute ist Lehrerin in einer Waldorfschule und Ute ist anders ? anders als die Mädels, die Atze sonst so den Tag versüßen oder wohl eher die Nacht. Nachbarschaftshilfe wird natürlich groß geschrieben und aus einem, Atze nicht näher bekanntem, Grund, ist er gerne mit Ute zusammen ? rein freundschaftlich natürlich. Nicht nur, dass Ute sich weniger den Stöckelschuhen zuwendet und auch noch Veganerin ist ? NEIN ? Ute ist auch noch schwanger. Der Fluchtinstinkt von Atze ist trotzdem nicht dauergeschaltet und so wird Ute zu einem roten Faden in seinem Leben, dass bei Weitem nicht ruhig vorangeht.
Das Buch bietet Witz, Fremdschämen und chauvinistische Sprüche am laufenden Band. Ruhige, ernste Passagen gibt es selten, aber ehrlich gesagt wundert das niemanden, der Atze schon auf der Bühne erlebt hat.
Mich hat diese doch beinahe durchgängige Eintönigkeit schon etwas gestört. Die Sprüche sind eben doch nach einer Weile alle ähnlich, auch wenn der Wortwitz manchmal gut ist und eben zu Atze passt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die nicht vorhandene Rahmenhandlung ? Ute zieht sich allenfalls als dünner roter Faden durch das verrückte Leben von Atze, ist aber nicht der hervorstechende Teil von ?Und dann kam Ute?. Dabei bieten das Thema Waldorfschule und Schwangerschaft doch viele nette Unternehmungen, die Atze hätte aufs Korn nehmen können.
Der Schreibstil ist angenehm, locker und lässig.
Fazit: Kurzweilige Lektüre mit Passagen, die einen an sein Bühnenprogramm erinnern und viel Wortwitz von dem prolligen Atze. Manche Stellen bringen einem aber tatsächlich zum Schmunzeln und ernst nehmen sollte man die Sprüche nun wirklich nicht. Wer Atze mal in geschriebener Form erleben möchte, hat hier auf jeden Fall die richtige Lektüre gefunden.
Kurz gesagt: Typisch Atze
Rezensionen von Lesefieber:
Gewachsen im Schatten von Annemarie Regensburger
Einfach zum Lachen!
Atze Schröder, wie er ist. Frech, ungehobelt und ordinär. Aber auf seine lustige Art. Hier kann man lachen und sich amüsieren, wenn man auf diesen Humor steht. Er berichtet hier von seinen Freunden, Kollegen und Ute. Die Waldorf Pädagogin, die hochschwanger in die Wohnung nebenan zieht. Sie ist nicht ganz sein Beuteschema, aber irgendwas an ihr scheint ihn zu fesseln.
Als sie ihren Sohn Phillip zur Welt bringt, erkennt Atze sogar, das sich richtige Vatergefühle entwickeln. Eben diese und das Gefühl der Verliebtheit bringen ihn ganz durcheinander. Und das passt so gar nicht zu seinem eigentlichen Lebensstil. Probleme und Pannen sind vorprogrammiert und erheitern die Leser ungemein. Hier wird nicht mit Sprüchen und Kosenamen gegeizt, auch nicht mit Spaß und Humor! Vielleicht ist es sogar manchmal ein wenig zu viel des Guten! Sehr unterhaltsam und empfehlenswert!




