Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Interessante Kurzgeschichten ganz nach meinem Geschmack!
I
ch habe das Buch interessiert gelesen, finde die Kurzgeschichten sehr spannend und man hat einen kleinen Einblick in das Berufsleben eines Neurologen bekommen. Eín Buch ganz nach meiner Vorstellung - "kurz und knackig".
Das einzige was mich wirklich nervös gemacht hat war das Cover, das musste ich während des Lesens entfernen!
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Literatur trifft Wissenschaft
Der Neurologe Christof Kessler beschreibt in seinen Geschichten anschaulich und unkompliziert, in einer gekonnten Mischung aus Literatur und Wissenschaft, welche erstaunlichen, spannenden und unglaublichen "Streiche" uns das Gehirn spielen kann, ohne dabei jemals in die unerträglichen Tiefen der Arztratgeber der Regenbogenpresse zu geraten.
Ein Buch, das man lesen sollte, um seine Mitmenschen und sich selber besser zu verstehen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Thema verfehlt
Soll diese Buch eine Sammlung von Kurzgeschichten sein?
Wenn ja, dann sind sie nicht sehr gut erzählt.
Vor allem die eingestreuten fachlichen Bemerkungen passen dann gar nicht.
Oder soll das Buch eine Sammlung von interessanten Fallgeschichten sein?
Der Autor betont, dass dies NICHT der Fall ist.
Auch muss ein Bericht von Fallgeschichten anderen Kriterien genügen.
Was sind die Geschichten also? Ich weiß es nicht.
Als Literatur ist wohl das Thema verfehlt und als Fachbuch wohl ebenso.
Ich habe die Geschichten sehr rasch gelesen und konnte nicht wirklich etwas damit anfangen.
Maria Dörfler
Rezensionen von Susanne Horvath:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Ich habe schon lange keine so eindringliche und berührende Geschichte gelesen!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Susanne HorvathRezensionen von buchleserin:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Nachtsafari
Inhalt:
Marcus Bonamour muss dringend nach Südafrika, seine Verlobte Silke Ingwersen begleitet ihn auf diese Geschäftsreise. Marcus ist der Geschäftsführer einer Firma für Seltene Erden.
Beide waren noch nie in Afrika. Doch als sie dort ankommen, scheinen einige Leute Marcus zu kennen, obwohl er behauptet, noch nie dort gewesen zu sein und sich ziemlich rätselhaft verhält.
Sie werden von einem der Ranger beobachtet und geraten zwischen eine Elefantenherde und werden von ihnen angegriffen.
Die beiden können sich aus dem Wrack befreien. Bei Einbruch der Nacht tobt ein Unwetter und Marcus wird von dem Ranger entführt.
Silke bleibt allein im Busch zurück. Hilfsbereite Zulus bringen sie zur Inqaba-Farm?
Meinung:
Das Cover gefällt mir ganz gut, es ist schön gestaltet und passend zum Roman.
Dies ist mein erstes Buch von Stefanie Gercke.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen.
Man erfährt zunächst, wie Marcus und Silke sich kennengelernt haben und zusammengezogen sind. Der Anfang der Geschichte hat mich zunächst noch nicht so sehr gefesselt.
Als die beiden jedoch nach Südafrika fliegen, überschlagen sich dort die Ereignisse und die Handlung wird immer spannender.
Es folgt ein aufregendes Abenteuer im Zululand.
Die Protagonisten sind gut beschrieben. Silke, von Marcus liebevoll ?Silky? genannt, ist jedoch anfangs ziemlich zickig und nervend dargestellt und wurde mir erst im Laufe des Romans sympathischer. Das ständige Hinterfragen woher Marcus sein Wissen hat, fand ich doch etwas störend und nervig.
Marcus dagegen blieb ein wenig blass.
Die Nebencharaktere haben mir auch ganz gut gefallen, besonders Jill, Nils und auch Hellfire.
Die Szene, als Silke bei den Zulus stinkend und mit Schlamm beschmiert auftaucht, fand ich sehr witzig.
Durch die detaillierten Beschreibungen des Geschehens und der Handlungsorte konnte ich mir bildlich alles sehr gut vorstellen.
Der Schluss der Geschichte ging mir dann ein wenig zu schnell.
Mandlas plötzlichen Sinneswandel konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.
Das Ende hätte noch ein wenig ausführlicher sein können.
Fazit:
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und er bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von t_geyer@gmx.de:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Echt Atze
?Wo Atze drauf steht, da ist auch Atze drin?. Mit dieser Einstellung ging ich an das Buch heran, und wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte startete gut, war aber nach meiner Meinung noch steigerungsfähig. Trotzdem machten schon die ersten Seiten Lust auf den Rest. Die Erzählweise sorgte dafür, dass alles wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief.
Dass ich die Stimme der Fernsehikone dabei förmlich hörte, erledigte den Rest.
Ich erlebt Atzes Geschichten, die vorwiegend in Essen (Kurt-Schumacher-Straße 10) spielten, ihn u.a. aber auch nach Ghana führten. Laut Vorwort waren die Begebenheiten fiktiv aufgebaut und verfolgten doch einen wahren Kern. Wo dieser Kern liegt ist Interpretationssache und der Fantasie überlassen. Manche Situationen waren unglaublich skurril, Andere wirkten wie (fast) aus dem Leben gegriffen. Doch immer war es die Situationskomik und Atzes unnachahmliche Wortschöpfungen, die ihre Wirkung nicht verfehlten.
Neben anderen Eskapaden geht es in der Geschichte hauptsächlich um Atze und Ute, einschließlich Utes Nachwuchs, wie der Titel schon vermuten lässt. Ein Macho im Dialog mit einer Waldorfpädagogin, wie soll das gut gehen?. Ihr könnt es nachlesen.
Fakt ist: man mag Atze Schröder oder man mag ihn nicht. Das sollte man sich vor dem Lesen dieses Buches gut überlegen, denn hier bekommt man den egomanischen, prolligen Macho in seiner nahezu reinsten Form. Obwohl er auch seine weichen Seiten zeigt, bleibt er sich im Kern treu. So sind echte Kerle nunmal?
Eine Steilvorlage für ein Drehbuch ? mehr davon!
Rezensionen von bf:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Das Kunststück, beim Bergsteigen alt zu werden
Jungsein ist schön.
Klettern ist schön.
Aber Jungsein und Klettern
- das ist ein Stück vom Himmel!
Diesen Spruch las Karl Charly Lukan in seinen Lehrjahren in einem Steigbuch. Für ihn bedeutete ?das Stück vom Himmel? vor allem eines: Klettern bis ins hohe Alter Sowie die unzähligen Erinnerungen daran.
Und da gibt es einige davon, die es wert sind, aufgeschrieben zu werden. Mit seiner humoristischen Wiener Art erzählt er locker vor sich hin, garniert seine Geschichten mit einigen Nebenepisoden und schafft so ein buntes Sammelsurium aus seinem Leben.
Eine stringente Lebensgeschichte von Charly (und natürlich auch Fritzerl Lukan) wäre sicher sehr interessant, aber auch so ergibt sich ein Bild aus den vielen Mosaiksteinen, die einen das Buch verschlingen lassen.
Rezensionen von Eva Knezicek:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Leider wirklich nicht zu empfehlen
Titel, Untertitel und Cover des Buches "Wahn, stories" von Christof Kessler, die Aufmachung jenes Werkes, versprechen, was der Text hält. "Fiktive" Geschehnisse werden auf eine, unangenehm wertende Art und Weise gegenübergestellt. Mit dem kommentarlosen entgegenhalten von Sachverhalten, gelingt dem Autor, ein praktizierender Neurologe (!), ein unterschwelliges Moralisieren, ein, vordergründig nicht wertendes Werten und Einordnen.
Es sind leicht zu lesende "stories", aber eben nur "stories", keine Sprache von literarischer Qualität wurde gefunden. Es sind die Fallgeschichten eines Neurologen mit dem Flair des Textes einer Gebrauchsanweisung. Fraglich, wo dieses Buch in einer Buchhandlung seinen Platz findet. In der Belletristik, in der Romanabteilung keinesfalls, für die Psychologie oder die Medizin ist es wohl auch zu oberflächlich. Schade, denn das Fallgeschichten zu literarischen Meisterleistungen werden können, bewies bereits Sigmund Freud vor beinahe hundert Jahren.
Rezensionen von Equi-Libri:
Der Gesang des Blutes von Andreas Winkelmann
Dieses Buch ist eigetnlich die Fortsetzung des Romans "Superhero" und auch doch wieder nicht.
Man kann "Ganz normale Helden" auch ohne es zu kennen lesen.
Mich hat beeindurckt mit welcher Intensität Antony McCarten von dem Vater Jim Delph erzählt der sein geordnetes Leben in Gefahr bringt, um seinen Sohn, der sich vollkommen von seiner Familie abgekapselt hat, ins Onlinespiel "LoL" zu folgen, um dort möglicherweise einen Kontakt mit Ihm aufzubauen.
Ein äußerst gefühlsintesives Buch!


