Kunden em pfehlungen
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Mindfuck Stories von Christian Hardinghaus
Oft - oder in diesem Fall immer - kommt es anders als man denkt
Mindfuck Stories - "sich literarisch mal so richtig den Kopf verdrehen zu lassen" - was sich da wohl dahinter versteckt? Die Neugierde hat mich angetrieben und nachdem ich die Leseprobe sehr ansprechend fand, musste das Buch her.
Im Buch sind 15 verschiedene Kurzgeschichten zu finden, die alle unterschiedlich lang sind und sich in alle möglichen Richtungen bewegen - keine gleicht der anderen.
Zu Beginn drängte sich mir der Gedanke auf, wie mir ein Buch den Kopf verdrehen soll und skeptisch begann ich zu lesen. Nach den ersten Zeilen hatte ich schon eine ziemlich genaue Vorstellung, wie die Geschichte enden wird. Jedoch musste ich dieses Bild schon ein paar Wörter später wieder komplett über den Haufen werfen und mir ein neues konstruieren.
Am Buch selber fasziniert mich die Vielseitigkeit und diese völlige Irreführung, die eine gewisse Hilflosigkeit hervorruft - man ist dem Autor völlig ausgeliefert und muss sich auf seine Worte einlassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm - nicht aufdringlich und doch liefert er genug Informationen für Spekulationen. Die Geschichten sind alle verschieden und man kann sich gut in jede einzelne hineinversetzen.
Ich würde dem Buch gerne 4,5 Sterne geben - es wurden schlussendlich aber doch "nur" 4, da ich eigentlich keine Kurzgeschichten mag und mir manche Sachen doch zu verdreht waren.
Ich freu mich auf die Fortsetzung.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
1Q84 (Buch 1, 2).Buch.1/2 von Haruki Murakami
"Wo es Hoffnung gibt, muss es auch Prüfungen geben."
Das Buch erzählt in wechselnden Sichtweisen die Geschichten von Aomame und Tengo sowie ihre gemeinsame Geschichte.
Haruki Murakami beginnt mit der Geschichte von Aomame, die einen Auftragsmord ausführen soll. Sie besitzt die Fähigkeit einen Menschen zu töten, in dem sie auf einen gewissen Punkt im Nacken mit einer Nadel einsticht.
Sie tötet sauber, geräuschlos und ohne Spuren zu hinterlassenen. Soziale Kontakte meidet sie - ihre Familienmitglieder sind überzeugte Zeugen Jehovas und sie verließ die Sekte in frühen Jahren, Freunde hatte sie nie. Einzig an Tengo hat sie positive Erinnerungen - obwohl die beiden nie wirklich miteinander gesprochen geschweige denn zu tun hatte.
Tengo ist der zweite Protagonist in dieser Geschichte. Er wuchs bei seinem Vater auf, der anscheinend nicht sein leiblicher Vater ist. An seine Mutter hat er außer einer "Vision" keinerlei Erinnerung. Seine berufliche Laufbahn bestreitet er als Mathematiker, der junge Menschen für die universitäre Aufnahmeprüfung vorbereitet und nebenbei Romane schreibt. Er soll ein Erstlingswerk einer 17-jährigen bearbeiten und umschreiben. Das Skriptum zieht ihn in einem unglaublichen Bann und daher lässt er sich auch darauf ein als Ghostwriter zu fungieren. Auch er hat keinen konkreten Freundeskreis, allerdings lässt auch ihn die Erinnerung an Aomame nicht los.
Beide empfinden viel füreinander obwohl sie sich 20 Jahre nicht gesehen haben und auch davor keinen ernsthaften Kontakt zu einander pflegen.
Ob die zwei sich finden werden? Und dann wäre ja noch die "kleine" Sache mit der Parallelwelt und die zwei Monde, die auf einmal am Himmel stehen..
Der Schreibstil zog mich von der ersten Seite an in ihren Bann. Die abwechselnden Sichtweisen formten sich mit jedem weiteren Satz zu einem vollständigen Bild und man fiebert mit beiden Protagonisten gleichermaßen mit. Ich konnte nicht aufhören - das Ende war nicht sehr befriedigend für mich - und hab gleich danach mit Buch 3 angefangen.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne, da es mich einfach nicht losgelassen hat, es mich in eine andere Welt eingeladen hat und mir erlaubt hat, den Alltag zu vergessen.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
1Q84 (Buch 3).Buch.3 von Haruki Murakami
1Q84 - Buch 3: Hält leider nicht das, was die ersten zwei Bücher versprechen
Buch 3 wird aus drei Sichtweisen erzählt - zu Tengo und Aomame gesellt sich nun noch Ushikawa hinzu. Ushikawa ist ein Detektiv, der von den Vorreitern dazu abgestellt worden ist Aomame zu finden. Aomame hat den Leader der Sekte "einvernehmlich" getötet und hat somit das Sprachrohr der Little People vernichtet.
Versteckt versucht Aomame endlich Tengo zu finden und auch dieser denkt immer öfters an ihn.
In Buch 3 der Trilogie "1Q84" von Haruki Murakami steht die Beziehung zwischen Tengo und Aomame im Vordergrund. Man erfährt leider nichts mehr über die Sekte und auch der Abschluss wirkt irgendwie unabgeschlossen und spontan. Die Rückkehr aus der Parallelwelt in die Wirklichkeit war für meinen Geschmack zu einfach konzipiert und zu abrupt. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen...
Ich hab das Buch trotzdem zu Ende gelesen, da das erste Buch (bzw. die ersten zwei Bücher) einfach Lust auf mehr gemacht haben. Von mir gibt's 3 Sterne, da es eigentlich ganz solide war.. nur das Ende hat alles verdorben.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
1Q84 (Buch 3).Buch.3 von Haruki Murakami
Würdevoll altern - ein unmögliches Vorhaben?
?Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau? erzählt die Geschichte von Désiré, der eigentlich nur in Würde altern möchte. Mit seiner Frau an seiner Seite gelingt es ihm nicht und der bevorstehende Verkauf ihres Hauses betrübt ihn zusätzlich. Das Haus trägt zwar gänzlich die Handschrift seiner Frau - der Garten und der Keller sind sein Reich.
Wie soll das in einer Wohnung funktionieren?
Désiré beschließt aus seinem Leben zu fliehen und beginnt eine Demenz vorzutäuschen. Er spielt diese so überzeugend, er kann sogar eine Ärztin überzeugen. Sie entmündigt ihn und er kommt in ein Pflegeheim. Im Pflegeheim verfällt immer mehr - seine Frau, sein Sohn und seine Tochter besuchen immer seltener. Seine Freunde, seine ehemaligen Kollegen und Nachbarn sowie sein eigener Bruder halten sich von ihm fern. Seine Bemühungen jeglichen Kontakt abzubrechen, tragen Früchte.
Eine der Szenen, die mir einen kalten Schauer über den Rücken jagt, ist der Besuch seiner Tochter Charlotte und schon zu Beginn weiß Désiré, dass dies ihr letzter Besuch werden wird um ihr Gewissen zu beruhigen. Wie verzweifelt muss ein Mann sein, wenn er es schafft in so einer Situation eine perfekte Demenz zu imitieren?
Mit klaren Formulieren, kurzen Sätzen und ohne überflüssige Verzierungen ist der Schreibstil von Dimitri Verhulst einzigartig. Dem Leser wird eine deutliche und klare Botschaft übermittelt, die sich teilweise auch zwischen den Zeilen rausdrängt.
Von mir gibt es 5 Sterne, da mich das Buch einfach berührt hat. Es wirkt noch immer nach und es lässt mich einfach nicht los.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
1Q84 (Buch 3).Buch.3 von Haruki Murakami
Eine verhängnisvolle Begegnung, die die Leben von zwei Personen entscheidend verändern wird
Das Buch "Monolog einer Frau, die in die Gewohnheit verfiel, mit sich selbst zu reden" von Dimitri Verhulst beruht auf einer wahren Begebenheit - Vorbild für das Buch war der Radrennstar Frank Vandenbroucke.
In dem Buch verarbeitet Seynabou, eine junge Senegalesin, den Tod des Sportlers - nicht seinetwillen oder aufgrund einer besonderen Bewunderung, sondern weil er sie ins Gefängnis gebracht hat.
Die junge Frau schlägt sich als Hure - bzw. als Gazelle, wie sie selbst bezeichnet - durchs Leben. Da sie nicht bürokratisch als Prostituierte abstempeln lassen möchte, besitzt sie keinen Gesundheitspass und darf somit nicht mit ihm mit in sein Hotel gehen und schlägt eine andere Unterkunft für ihre Dienste vor.
Als die Beiden sich in einem Club treffen, schöpft Seynabou Hoffnung - Hoffnung auf ein besseres Leben, Hoffnung auf ein Entkommen, Hoffnung auf ein Leben ohne Prostitution. Auf dem Weg in die Unterkunft verwandelt sich "ihr" Mann auf einmal - die Versprechungen seinerseits sind verschwunden, seine Art ändert sich von liebevoll in aggressiv und im Zimmer verfällt er auch körperlich. Die junge Frau will ihm helfen, doch er lässt sie nicht. Sie versteht die Welt nicht mehr und verlässt das Hotel - ein böser Fehler wie sich herausstellt.
Das Buch "Monolog einer Frau, die in die Gewohnheit verfiel, mit sich selbst zu reden" hat den gleichen brillanten Schreibstil wie "Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau". Jedes Wort ist passend, keine unnötigen Verzierungen und doch wird dem Leser auf den knapp 100 Seiten mehr vermittelt als in so manchem Buch mit der fünf- bis zehnfachen Seitenanzahl.
Für den Radsport an sich hege ich keinerlei Interesse - die Geschichte des Radrennstars rückt in den Hintergrund, da sie aus der Sicht der jungen Frau erzählt wird und welche Folgen ihre Begegnung für sie hatte.
Von mir gibt es 4 Sterne - der Bibliothekar gefiel mir einfach noch ne Spur besser - und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von eva-maria.auer@gmx.at:
Ewig Dein von Daniel Glattauer
Ein Weg in einen Alptraum, der nicht enden will
Das Buch "Ewig Dein" erzählt die Geschichte einer jungen Frau namens Judith, die in einem Lebensmittelgeschäft mit einem Mann zusammentrifft, den sie daraufhin des öfteren sieht. Der Architekt namens Hannes setzt viel daran Judith kennenlernen zu dürfen und schon bald ist diese nur noch im Doppelpack anzutreffen.
Bei ihrer Familie und ihren Freunden macht sich Hannes schnell beliebt und alle schwärmen nur von ihm und welches Glück Judith mit einem Mann wie ihm hat.
Judith wird es jedoch bald zu eng - Hannes überhäuft sie mit Aufmerksamkeit, Geschenken und seiner Anwesenheit. Er möchte es nicht wahrhaben, dass sie sich von ihm überfordert fühlt und zieht sich aus ihrem Leben - zumindest von ihr - zurück. Im Hintergrund bleibt er mit ihrem sozialen Umfeld in regelmäßigen Kontakt. Er zeigt sich verständnisvoll für Judiths Empfindungen - doch aufgeben kann und will er sie nicht. Somit geht er zu anderen Schritten über um die junge Frau ganz für sich zu gewinnen.
Nachdem er sich zurückgezogen hat, wird Judith scheinbar paranoid - in ihrer Wohnung hört sie ständig seine ersten Worte an sie, sie sieht ihn aber nicht und erreichen kann sie ihn auch nicht. Was führt dieser Mann im Schilde? Warum sehen ihre Freunde und ihre Familie nur den guten, besorgten Hannes, der sich um die Liebe seines Lebens sorgt und nicht Mann, der Judith langsam aber sicher um den Verstand bringt?
Die Geschichte rund um die junge Frau klang sehr vielversprechend, die Umsetzung wirkte teilweise holprig - kurze Sätze, die teilweise abgehackt wirken und ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mich nicht gefangen genommen hat. Ich habe das Buch als Freizeitbeschäftigung empfunden, allerdings kann ich nicht davon sprechen, dass mich das Buch in irgendeiner Weise berührt oder bewegt hat. Die Personenbeschreibungen hauten mich nicht vom Hocker - nur der Charakter der 16-jährigen Bianca - Judiths Lehrmädchen - brachte mich ab und an zum Schmunzeln.
Fazit: Das Buch dient zum kurzweiligen Lesevergnügen - meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Von mir gibt es 3 Sterne. Es lässt sich locker durchlesen, man muss nicht viel mitdenken - es gibt so viele Bücher über die man als Leser noch lange, lange nachdenkt, weil sie einem nicht loslassen - dieses gehört leider nicht dazu.
Rezensionen von ManuManu:
Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes
Liebesbriefe aus einer anderen Zeit
Die bildhübsche Jennifer heiratet schon in jungen Jahren ihren wohlhabenden Freund. Ihr Verstand sagt ja, doch ihr Herz gehört jemand anderem...
Ellie ist Journalistin bei einer sehr bekannten Londoner Zeitung - ihr absoluter Traumjob. Ihr Privatleben hingegen ist ein Desaster, denn sie liebt einen verheirateten Mann.
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Eines Tages stoßt sie im Archiv auf alte Liebesbriefe - die Briefe von Jennifer und ihrer geheimen Liebe Anthony. Ganz die Journalistin, stellt sie Nachforschungen an. Dabei ahnt sie noch nicht, dass sie damit auch ihrem Leben eine Wendung geben wird...
Fazit --> wunderschönes Buch, toll erzählt, romantische Szenen wie auch dramatische. Absolut lesenswert!
Rezensionen von ManuManu:
Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr - es veränderte Lou's Leben
Louisa arbeitet in einem kleinen Café, wird von ihren Mitmenschen gern als etwas verrückt beschrieben, hat einen ganz eigenen Modegeschmack und einen Freund, den sie eigentlich gar nicht liebt. Es ist ihr egal, was andere von ihr denken, bis sie ihren Job verliert und als neue Pflegekraft Will begegnet.
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Will ist ein junger Mann aus reichem Hause, erfolgreich und von den Frauen begehrt. Bis zu dem Unfall, der sein Leben verändert. Er ahnt noch nicht, dass bald eine Frau in sein Leben tritt, die ihm zeigt, dass das Leben trotz des schweren Schicksalschlags doch noch lebenswert ist...
Eine großartige Liebesgeschichte, zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen...Lou & Will
Fazit --> romantisch und absolut lesenswert, nicht umsonst wochenlang in den Bestsellerlisten!
Rezensionen von ManuManu:
Das Pubertier von Weiler Jan
Das Pubertier - oder besser gesagt: muffelige, maulfaule und hysterische Jugendliche in der besten Zeit ihres Lebens
Einblicke in das Familienleben mit der pubertierenden Carla: Ponyposter werden mit Robert-Pattinson-Bildern überklebt, Pickelzeiten und Zahnspange rücken näher, Eltern sind nur noch uncool und peinlich und Fragen werden durchschnittlich in Sekundenkürze beantwortet. Wäre da nicht Facebook, das dem verzweifelten, alternden Vater hilft, etwas Licht auf das streng geheime Leben seiner Tochter zu werfen.
Fazit --> schnelle Lektüre, zwischendurch lustige Illustrationen, erfrischendes Buch zum Schmunzeln!
Rezensionen von ManuManu:
Das Pubertier von Weiler Jan
Buch für die beste Freundin - denn niemand kennt mich so wie du
Eve und Lily sind zusammen aufgewachsen und seit Kindheitstagen an beste Freundinnen. Schon in jungen Jahren lernt Lily Declan kennen, und bald ist klar, dass sie ihr Leben miteinander teilen möchten. Doch Eve kann den Freund ihrer besten Freundin nicht leiden...
20 Jahre später gerät Eve, mittlerweile erfolgreiche Schmuckdesignerin, in einen Autounfall.
Als sie im Krankenhaus aufwacht, steht Lily an ihrer Seite - als Krankenschwester. Nach Jahren der Funkstille sehen sie sich zum ersten Mal wieder. Sie ahnen noch nicht, dass dieser Augenblick für beide die Zukunft verändern wird...
Fazit--> gefühlvoll erzählt, traurige Wende am Ende, positives Statement: nichts geht über wahre Freundschaft!







