Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Das unehrenhafte Mädchen von Lotte Römer
Freigeist
Josefa ist gerade frisch mit Berthold vermählt, als sie erkennt, dass diese Ehe nur dem beiderseitigen Geschäftsvorteil ihres Stiefvaters und Bertholds dient, während sie selbst das brave Hausmütterchen neben einem alkoholsüchtigen Ehemann spielen soll. Im Jahre 1897 ist guter Rat teuer, will sie sich den gängigen Konventionen widersetzen.
Der dritte, spannende Teil aus der Reihe „Die Töchter aus Innsbruck“ handelt von Josefa, der jüngsten Tochter aus angesehenem Kaufmannshause. Nach Fannerl und Elsa steht nun sie im Mittelpunkt einer ergreifenden Geschichte, welche uns noch einmal nach Innsbruck und seine schöne Umgebung führt. Josefa ist ein Freigeist, interessiert sich für Geschichte und Kunst und möchte gerne studieren. Allerdings ist das für Frauen im ausklingenden 19. Jahrhundert nicht vorgesehen, schon gar nicht, wenn der Herr Gemahl seine Zustimmung verweigert.
Bildreich und lebendig baut Lotte Römer die einzelnen Szenen auf, erweckt ihre Figuren mit munteren Dialogen zum Leben. Wie nebenbei streut sie gut recherchierte Details ins Geschehen ein, sodass das Flair der Zeit wie von selbst überspringt auf den Leser und ihn komplett eintauchen lässt in diese wunderbare Geschichte. Der Mut der Frauen, der Zusammenhalt unter den drei Schwestern und viel Liebe werden spürbar, weshalb auch dieser Roman wieder ganz besondere Lesestunden bereithält.
Ein gelungener Abschluss der überaus lesenswerten Trilogie, die ich als Ganzes sehr gerne weiterempfehle.
Rezensionen von clematis:
The Night We Met von Abby Jimenez
Freundin des besten Freundes
Larissa trifft bei einem Konzert eine spontane Entscheidung, lässt sich von Mike heimbringen und ist kurze Zeit später mit ihm liiert. Dabei ist es Mikes bester Freund Chris, mit dem sie sich ohne Worte versteht. Probleme vorprogrammiert …
Ein Roman aus unterschiedlichen Perspektiven, der vielfältige Einblicke bietet.
Abby Jiminez‘ Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man rasch ins Geschehen findet und auf dieser Ebene gut unterhalten wird. Allerdings teile ich den Humor der Autorin nicht und kann daher mit etlichen bizarren Momenten, welche witzig gemeint sind, wenig anfangen. Insbesondere die Szenen mit einem Hund namens Wufferine finde ich persönlich nicht besonders spaßig. Die Handlung ist solide, nicht nur die Tatsache, dass Larissa besser mit Chris zusammenpassen würde als mit ihrem Freund Mike, sondern auch etliche andere Stolpersteine und Schwierigkeiten, beinhalten ernsthafte Themenkomplexe, welche hier angesprochen werden. Trotz allem hat mich die Geschichte nicht so berührt, wie ich es mir vom Klappentext her erwartet habe. Es sind leider nur einzelne Kapitel, welche ich als wirklich nahegehend empfunden habe beim Lesen. Das Ende hingegen wirkt stimmig als Abschluss des gemeinsam erlebten Jahres.
Ein ungewöhnliches Buch mit einem teils deprimierenden Unterton aufgrund der vielschichtigen Problemfelder. Der sehr spezielle Humor lockert das Ganze gut auf, sofern einem dieser gefällt.
Rezensionen von Claudia R.:
Steingladiole. Erde vergisst nie von Liza Grimm
weiter gehts
Klappentext / Inhalt:
+++ Nur, solange der Vorrat reicht: Erstauflage mit Farbschnitt +++
Nur die Wahrheit kann Licht ins Dunkel bringen – doch was ist, wenn sie tödlich ist?
»Steingladiole« ist nach »Eislotus« und »Feuerlilie« der sehnlichst erwartete dritte Bandder »Bücher der Macht«-Reihe von Liza Grimm und führt uns zurück in die mächtige Welt der Elementmagie!
»Die Tribute von Panem« trifft auf »Avatar – Der Herr der Elemente« in dieser epischen High Fantasy-Fortsetzung mit tödlichem Wettkampf, politischen Intrigen und magischen Seelenbüchern.
Als Elementgesandte des Wassers kämpft Nara im großen Wettkampf der Akademie, um die Buchbinder in ihre Heimat zu bringen. In der Auswahl hat sie es schon weit geschafft, doch der Wettkampf ist längst nicht mehr ihre einzige Sorge. Jemand hat es auf sie und ihr Seelenbuch abgesehen. Als Nara dann auch noch mit einer unglaublichen Enthüllung konfrontiert wird, stellt sie alles in Frage, was sie je zu wissen geglaubt hat. Ihre Suche nach der Wahrheit lässt sie zurück in die Vergangenheit blicken und führt sie auf eine Reise zu ihren Wurzeln. Währenddessen geht die Auswahl an der Akademie unerbittlich weiter und Nara ist hin und hergerissen zwischen der Treue zu ihrem Volk und der Suche nach der Wahrheit.
Mitreißende High Fantasy um magische Bücher und die Macht von Wasser, Feuer, Erde und Luft
Entdecke auch Liza Grimms Fantasy-Bestseller »Talus« und ihre anderen magischen Geschichten:
Eislotus. Wasser findet seinen Weg – Die Bücher der Macht 1
Feuerlilie. Asche spendet Leben – Die Bücher der Macht 2
Steingladiole. Erde vergisst nie – Die Bücher der Macht 3
Cover:
Das Cover ist eindrucksvoll und mit vielen schönen Verzierungen umgesetzt. Eine wundervolle Blüte ziert die Mitte des Covers und das Drumherum ist sehr schön daraufhin aufgebaut. Auch optisch ist des toll und ansprechend umgesetzt. Hier ist diesmal die grüne Farbe vorherrschend. Ein Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der anderen Bände ist deutlich erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den dritten Band der Reihe und die vorherigen Bände sind mir bekannt. Man findet sich schnell wieder in Geschehnisse und Ergnisse hinein. Jedoch muss ich sagen, dass dies der bisher schwächste Band für mich aus dieser Reihe ist. Manches zieht sich leider etwas zäh, auch wenn es wichtig für die Entwicklungen und den Fortschritt ist. Dennoch bin ich auf den weiteren Verlauf und den nächsten Band gespannt.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist, wie bisher bildlich und beschreibend und man findet sich gut tun Geschehnisse und Charaktere, sowie Welt hinein. Zudem bekommt man einiges an Hintergrundinformationen und so manch Geheimnis wird gelüftet. Die Geschichte geht weiter voran, aber ich hätte mir hier und da noch etwas mehr Spannung und packende Emotionen gewünscht.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitelanfänge sind sehr gut ersichtlich und auch die Kapitellänge ist sehr schön gewählt. Die kurzen Kapitel ermöglichen einen schnellen Lesefluss und man kommt gut in alles hinein und das Tempo wird dadurch auch recht hoch gehalten. Die Verzierungen am Kapitelanfang sind sehr schön gewählt. Auch der Farbschnitt rundet das Ganze wieder sehr schön ab. Die Karte am Beginn finde ich auch sehr schön und hilfreich.
Die Geschichte ist weiterhin faszinierend umgesetzt und die Neugier auf mehr wurde geweckt, auch wenn hier und da einige Längen das Ganze etwas geschmälert haben, aber dem Lesefluss und dem Lesegenuss tut dies keinem Abbruch und ich bin weiterhin Fan der Reihe und gespannt, auf den nächsten Band.
Fazit:
Manches ist etwas lang, aber die Neugier auf mehr ist weiterhin geweckt.
Rezensionen von Miro:
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Der Pfarrer und seine Köchin
Mirabellentage spielt in einem beschaulichen Dorf in Bayern und im Zentrum steht Anna, die viele Jahre den Haushalt des Pfarrers geschupft hat. Josef und Anna waren schon als Kinder befreundet und über die Jahre hat ihre Freundschaft echte Tiefe erfahren. Als Josef ganz plötzlich stirbt, beginnt Annas Welt zu wanken.
Neben ihrer Trauer hat sie einiges an Aufgaben zu bewältigen. Die Beerdigung muss organisiert, der junge neue Pfarrer eingeführt werden und zusätzlich muss Anna noch ein großes Geheimnis wahren und einen Auftrag ausführen. Denn Josef wollte nicht neben seiner Mutter beerdigt werden, wie die Dorfgemeinschaft glauben gemacht wird. Anna soll Josef's Asche ins Meer streuen. Doch Anna ist noch kaum über die Grenzen ihres Dorfes hinausgekommen. Diese Aufgabe scheint für sie zu groß.
Matina Bogdahn schildert uns in diesem Dorfroman das einfache Leben der Menschen. Doch was uns einfach erscheint, birgt immer wieder überraschende Tiefe. In Erinnerungen werden einzelnen Leben herausgepickt und ihre Geschichten bieten häufig große Überraschungen. Auch Annas Leben war nicht immer so beschaulich und strukturiert wie es anfangs scheint.
Es ist ein Buch über vorgezeichnete Lebenswege, verpasste Chancen unterdrückte Gefühle und dem Versuch auszubrechen, neue Wege zu beschreiten und vielleicht eine andere Zukunft zu finden. Das Buch lebt von den liebevollen gezeichneten Charakteren und dem Mut, den es braucht, mal aus der Reihe zu tanzen.
Was mir besonders an dem Buch gefallen hat, ist dass die Autorin diese Geschichte mit viel Wärme und Liebe für ihre Figuren verfasst hat. Die ländliche Geborgenheit ist durch die Zeilen spürbar und obwohl das Buch von Trauer und einem Todesfall handelt ist es nicht bedrückend, sondern eher aufmunternd. Anna wird vom Dorf getragen, findet Trost in der Natur und Hilfe, wo sie diese nicht erwartet hätte.
Wie bereits der erste Band der Autorin hat mir auch dieses Buch ausgesprochen gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
Rezensionen von cosmea:
Die Liebeshungrigen von Karine Tuil
Machtkämpfe überall
Ein Jahr, nachdem Dan Lehman, der fiktive linke Präsident mit jüdischen Wurzeln, nicht wiedergewählt wurde und gegen die Kandidatin der extremen Rechten verloren hat, kämpft er nach dem plötzlichen totalen Absturz noch immer ums Überleben. Seine zweite Ehe mit der deutschen Schauspielerin Hilda ist nach fünf Jahren nur noch Fassade, die Scheidung eine Frage der Zeit, zumal die attraktive Schauspielerin mit ihrem neuen Film auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen ist.
Kurioserweise beruht der Film auf dem neuen Roman von Marianne, Lehmans erster Frau, mit der er viele Jahre verheiratet war und drei Kinder hat. Er liebt seine Kinder sehr, auch die kleine taubstumme Tochter aus der Ehe mit Hilda. Er hat auch nie aufgehört, Marianne zu lieben und hofft, da wieder anknüpfen zu können, wo er die Beziehung einst beendet hat. Dan ist jedoch Alkoholiker, was einen Neuanfang zusätzlich erschwert und muss sich gegen diverse Anzeigen vor Gericht wehren.
Aus wechselnder Perspektive erzählt der Roman die Geschichte verschiedener Figuren und behandelt dabei nicht nur das Thema Liebe in all ihren Facetten, sondern vor allem auch die Machtkämpfe in allen Bereichen: in der Politik, in der Ehe und allen Beziehungen, in der Filmindustrie und im Literaturbetrieb. Die Autorin zeigt, dass sich Frauen in der Filmbranche besonders häufig gegen dominante übergriffige Männer wehren müssen. Sie macht außerdem deutlich, welche Macht die Medien ausüben, wenn sie Personen im Rampenlicht aufbauen oder Existenzen zerstören. So muss sich Dan Lehman nach seiner Wahlniederlage üble antisemitische Beschimpfungen gefallen lassen und hinnehmen, dass die von ihm geleistete Arbeit nichts mehr gilt. Angesichts dieser Thematik finde ich den deutschen Titel nicht besonders passend gewählt für einen Roman, der im Original “La guerre par d´autres moyens“ (Krieg mit anderen Mitteln) betitelt ist.
Ich kenne die Autorin schon seit vielen Jahren und habe auch ihren neuen Roman sehr gern gelesen. Ich empfehle ihn ohne Einschränkung.
Rezensionen von Dragon:
Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse von Kim Tomsic; Mark Parisi
Zwischen den Zeilen einer Freundschaft
In fremden Tagebüchern lesen gehört sich einfach nicht! Das wissen wohl Charli (Charlotte) und ihr bester Freund Alex am allerbesten, nachdem sie in ein wahres Chaos der Gefühle und Missverständnisse schlittern, denn die 5. Klasse verändert so einiges und Gerüchten zufolge verändert man sich in der Fünften – das sagen alle!
Und obwohl man nicht die Nase in fremde Tagebücher stecken sollte, ist genau dies dem Lesenden hier erlaubt! Man erhält exklusive Einblicke über das jeweilige Tagesgeschehen aus der Sicht von Charli und parallel seinem Eintrag in das eigene Tagebuch bei Alex.
Ich muss sagen, dass ich mich auch als Erwachsener sehr gut unterhalten und abgeholt gefühlt habe, denn dem Autoren-/Illustrationsteam Tomsic/Parisi gelingt hier ein absolut überzeugendes Buch, das das Gefühlsleben von frisch gebackenen Fünftklässlern beleuchtet und authentisch und mitreißend darstellt. An die eigene Jugendzeit erinnert, kommt mir dabei so einiges bekannt vor.
Ich mag besonders, wie die Tagebucheinträge von Charli und Alex sich sowohl im Textstil als auch inhaltlich unterscheiden und verschiedene Situationen aus der jeweiligen Sicht zeigen. Die comicartigen Illustrationen passen perfekt dazu und vermitteln einen glaubwürdigen Tagebucheintrag. Für die junge Zielgruppe ab etwa 10 Jahren dürfte das Thema ideal passen, weil sich viele darin wiederfinden können, wenn man gerade für jemanden zu schwärmen beginnt. Die unterhaltsamen Texte sind wirklich kurzweilig, witzig und altersgerecht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es den ein oder anderen dazu animieren könnte, selbst mit dem Tagebuchschreiben zu beginnen. Mit ihren liebenswerten Charakteren hat Kim Tomsic bei mir voll ins Schwarze getroffen und ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen unterhaltsamen Comicroman über Freundschaft und Vertrauen mit viel Humor sucht.
Rezensionen von milky:
Meeresdunkel von Till Raether
Das Meer gibt nichts zurück
Der Thriller Meeresdunkel von Till Raether handelt von zwei deutschen Familien, die scheinbar durch einen Buchungsfehler für denselben Zeitraum dieselbe Finca auf Mallorca gebucht haben. Zunächst scheint alles gut zu laufen, doch dann zieht ein Sturm auf und die Ereignisse überschlagen sich.
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Henrike, Samuel und Juri geschrieben; jeweils als personaler Erzähler.
Henrike ist eine der beiden Familienmütter, Samuel ist der Vater der anderen Familie und Juri ist der achtjährige Sohn von Samuel. Diese Aufteilung ist eher ungewohnt, vor allem Juris Sicht, jedoch rundet sie die Geschichte ab. Der Autor schreibt stets nachvollziehbar und unkompliziert, sodass ein flüssiges und angenehmes Lesen gut möglich ist.
An sich passiert während der Geschichte nicht viel: sie spielt sich zum Großteil in der Finca ab. Die Spannung wird eher dadurch erzeugt, was die Personen voneinander erfahren und wie ihre Vergangenheit nach und nach aufgedeckt wird. Insgesamt hätte der Autor den Leser noch etwas mehr auf die Folter spannen können.
Rezensionen von Gavroche:
Mein zärtlicher Schatten von Johanna van Veen
Düstere Spannung
Also vorab mal eine Stellungnahme zu dem wunderschönen und so kunstfertig gestalteten Cover. Nehmt euch auf jeden Fall die Zeit, es genau zu betrachten, hier gibt es viel zu entdecken.
Aber nun zum Inhalt, der ja viel wichtiger ist als ein schönes Cover:
Es fängt schon ein wenig gruselig mit einer Séance an und die Protagonistin Roos trifft dort auf ihren Geist Ruth.
Roos wächst bei einem Medium auf und sie soll diese mit Maman nennen, auch wenn sie eben nicht ihre Mutter ist, aber das verkauft sich halt besser. Roos wird von ihr ausgenutzt und zur Mitarbeit bei ihren Betrügereien gezwungen, auch wenn sie Angst hat. Als sich dann eben auch noch Ruth zeigt, dient Roos auch als Medium. Zu einer der Séancen kommt Agnes Knoop und kauft sie ihrer Ziehmutter ab und dann geht die Geschichte erst richtig los.
Der Roman hat viel von einem klassischen Schauerroman und so manches Mal fragt man sich, ist das nun übersinnlich oder Einbildung? Wie soll ich das auffassen? Und das Ende ist auch außergewöhnlich.
Für einen Jugendroman recht komplex, aber mir hat es im Großen und Ganzen gefallen.
Rezensionen von Katharina Grassmugg:
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Ein sher interessantes Buch
Jaqueline Harpman hat hier einen dystopischen Romam abgeliefert der sich gewaschen hat.
Vierzig Frauen die in einem unterirdischen Käfig ihr dasein fristen... sie werden bewacht und kontrolliert doch sie kennen alle die Welt wie sie früher war. Alle .. abgesehen von der Protagonisitn.
Sie ist die erste die den Schritt nach draußen wagt nachdem die Wärter verschwunden sind und die Türen des Gefängnisses aufgehen.
Nun müssen die Frauen lernen in dieser Welt zurechtzukommen. Sie bauen sich ein Leben auf, werden älter und sterben. Alle bis auf die protagonisitn die die Außenwelt nicht kannte. Nun muss sie lernen alleine in einer ihr unbekannten Welt zu überleben.
Dieser Roman hat mich teilweise sehr verstört und teilweise sehr beeindruckt. Die Schilderungen der Protagonistin waren wirklich spannend und interessant. Die Geschichte ist sowohl sehr originell als auch wirklich spannend und man versucht immer wieder zu verstehen wir die prtagonisitn sich in der ihr unbekannten Welt zurechtfinden wird.
Ein wirklich interessanter Roman
Rezensionen von evaki:
Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard
Eine Liebeserklärung an Schmetterlinge
Ein Blick auf das traumhafte Cover von Lea Korsgaard's Buch, mit dem deutschen Titel "Das Jahr der Schmetterlinge", sagt schon viel über das, was wir hier als Zaungast miterleben dürfen. Es pendelt zwischen Sachbuch und Roman, verbindet viel Wissenswertes mit Erlebtem. Der Anfang ist leicht erzählt: die dänische Autorin sieht einen Schmetterling, den sie im Internet sucht und dabei kommt ihr die wirklich herausragende Idee, alle tagaktiven in Dänemark lebenden Schmetterlinge, innerhalb einer Saison, zu sehen.
Wir lesen über die verschiedenen Schmetterlingsphasen von Ei, Raupe, Puppe bis zum Tag an dem sie fliegen und z.B. weite Strecken hinter sich lassen können, so wie Zugvögel, die vor Wintereinbruch zur Eiablage wieder in den Süden fliegen. Historisches und Wissenschaftliches von Aristoteles bis Freud wird genauso eingeflochten, wie schöne Zeichnungen verschiedener Falter der Autorin selbst. Die ausführlichen Quellenangaben spornen an, eigene Recherchen zu beginnen und selbst den Spuren der Schmetterlinge zu folgen. Bleibt noch die tolle Übersetzung von Kerstin Schöps und Dank an den Ullstein Verlag für diese schöne in deutsch erschienene Ausgabe.











