Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anno:
Das Geheimnis der Frauen von Sonja Roos
Toll vernetzte Ebenen
Ehrlich gesagt hatte ich mir die Handlung durch den Vermerk in der Buchbeschreibung ‚es handele sich um ein Dorf ohne Männer ein klein wenig anders vorgestellt. Denn letztendlich war dies dann gar nicht so ausschlaggebend für das Geschehen.
Trotzdem hatte mich die Handlung sehr rasch gepackt, zumal die beiden Zeitstränge der Geschichte sehr gut ineinander greifen und absolut faszinierend geschildert sind.
Man fasst während des Lesens immer wieder Vermutungen und meint hinter das Rätsel gekommen zu sein, nur um kurz darauf vor neuen Geschehnissen zu stehen, die wieder Zweifel sähen. Toll, wirklich toll. Nur gegen Ende löst sich für mein Empfinden dann plötzlich alles etwas zu rasch und zu glatt, wenn auch in sich schlüssig und geschichtlich durchaus passend. Dabei werden aber vor allem in der aktuellen Erzählebene auch einige kleinere Dinge außen vor gelassen und nicht aus erzählt. Lulus eigenes Liebesglück z.B. hätte ich mir anders gewünscht und konnte ich in der tatsächlich Form dann leider nicht so recht fühlen. Es scheint als hätte die Autorin den Druck verspürt nach einem ausführlichen Verlauf nun endlich zum Ende kommen zu müssen. Was schon etwas schade war, nachdem das Buch über weite Teile meine komplette Begeisterung und Aufmerksamkeit für sich beansprucht hatte. Empfehle ich es dennoch? Ja, unbedingt!
Rezensionen von nessabo:
Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich von Ronen Steinke
Ein zugängliches Werk, das mich oft fassungslos hinterlassen hat
Dass unser Justizsystem nur dem Anschein nach alle gleich behandelt, war mir im Groben schon bewusst. Ronen Steinkes Werk hat mir dazu aber noch viel konkretere Missstände vor Augen gehalten und mich damit sehr wütend gemacht.
Steinke schreibt zugänglich und mit sehr vielen praktischen Beispielen, sodass ich keinerlei Probleme hatte, dem Text zu folgen - auch gänzlich ohne juristischen Hintergrund.
Strukturell habe ich mir manchmal etwas mehr Klarheit gewünscht, etwa durch thematisch deutlichere Cluster.
Mit entsprechendem Vorwissen hat mich vieles nicht überrascht und ich war doch so oft sprachlos. Schockiert hat mich z. B. die Benachteiligung durch die richterliche Benennung von Pflichtverteidigern oder Tagessätzen (ohne Vermögen vs. mit Vermögen). Auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur richterlichen Einschätzung von Angeklagten in Abhängigkeit von deren Biografie - und damit einhergehend die unterschiedlich harten Strafen - haben mich fassungslos gemacht. Ich war sehr oft richtig wütend angesichts des Klassengefälles und der relativen Machtlosigkeit von weniger privilegierten Menschen. Sei es durch komplizierte Schreiben, die ohne juristische Betreuung kaum verständlich sind oder die lächerlichen Budgets für die Pflichtverteidigung, die deren Arbeit automatisch so erschweren, dass darauf angewiesene Angeklagte weniger gut vertreten werden können.
Steinke fängt das ein wenig auf, indem er Lösungsvorschläge mit einbindet und mich beruhigt es zumindest ein wenig zu wissen, dass es Jurist*innen gibt, die sich für einen Wandel des Systems einsetzen. Ein wirklich wichtiger Beitrag zur öffentlichen Debatte, aber auch überaus frustrierend.
4,5 Sterne
Rezensionen von Gute_Laune:
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Carolins Seibt zeigt, wie ein genialer Thriller geht!
Annas 23jährige Schwester Juli ist verschwunden. Schnell wird der Vater verdächtigt, sie ermordet zu haben. Familie Brunner beginnt zu zerbrechen und Anna versucht verzweifelt, für alle, besonders den kleinen Bruder Leon, stark zu sein. Doch sogar die Familie, für die sie babysittet, wendet sich von ihr ab.
Für Anna ist das jedoch aus anderen Gründen nicht akzeptabel.
Die Story wird aus den beiden Perspektiven von Anna und der Ermittlerin Katharina Engels in Ichform erzählt. Das mag ich gern und gibt unterschiedliche Informationen. Man lernt Anna kennen, die ihren inhaftierten Vater vermisst und sich um die depressive Mutter, den kleinen Bruder und sich selbst kümmern muss. Das allein macht schon fassungslos.
Kurt Hofer, ein verurteilter Mörder, bringt die Ermittler auf eine Spur, die den Cold Case wieder aktiviert. Katharina Engels wird von ihren Kollegen Kowalski und Faber nicht als Chefermittlerin anerkannt. Nur Miran ist auf ihrer Seite. Dieses Thema wird sehr stark ausgearbeitet. An sich gut, nur für mich schon wieder arg klischeehaft und zu dick aufgetragen.
Mich beeindruckt, wie Caroline Seibt es geschafft hat, die Story in der Mitte, also ab Teil zwei, regelrecht kippen zu lassen und damit alle bis dahin als sicher geglaubten Fakten lässig vom Tisch zu wischen. Doch damit nicht genug, es gibt eine Wendung nach der anderen. Es gibt immer wieder Spannungsspitzen, Längen dagegen erfreulicher Weise nicht. Mich haben die Wendungen fast schwindelig gemacht. Alles, was bisher logisch schien, war plötzlich völlig anders. Und das in sich stimmig, also auch wieder logisch. Atemberaubend!
Der Showdown ist krass! Motiv, Täter und Zusammenhänge sind absolut überraschend, aber komplett logisch aufgebaut. So seltsam es klingen mag, mir geht es ans Herz und an die Nieren, es macht mich wütend und traurig zugleich. Welche Gefühlsachterbahn! Hier ist Carolin Seibt etwas ganz Besonderes gelungen. Erfrischend anders, erfreulich neuartig, da gebe ich die vollen fünf Sterne. Rebecca Veil und Elke Appelt haben daran ebenfalls ihren Anteil. Sie haben den Text exzellent eingesprochen!
Rezensionen von clematis:
Under the Vineyard Sky - Wenn wir endlich echt sind von Lea Zander
Sei du selbst
June ist enttäuscht, beim Kunstwettbewerb nicht weitergekommen zu sein und sucht Zuflucht bei ihrer Freundin Liv. Deren Bruder Felix wiederum kämpft mit der Last, das väterliche Weingut übernehmen zu müssen, einer generationenlangen Tradition, welcher er sich nicht gewachsen fühlt. Zwei junge Menschen, ein Sommer und der Weg zu sich selbst.
Josephine, lieber June genannt, und Felix sind die gut gezeichneten Hauptfiguren, um die es in dieser liebevoll erzählten Geschichte geht, denn beide haben mit Problemen zu kämpfen, sollen sie doch den Erwartungen ihrer Eltern folgen und einen jeweils vorgezeichneten Weg gehen. Vor der malerischen Kulisse eines Weingutes erwartet und ein Sommer voller Schmerz, aber auch voller Hoffnung, seine eigenen Wünsche und Ziele zu definieren und diesen schrittweise näherzukommen. Während der Anfang eher nüchtern und distanziert anmutet, so entwickelt sich die Handlung in der zweiten Hälfte spürbar emotionaler und lebendiger, sodass man June und Felix, aber auch einige andere Figuren durchaus ins Herz schließen kann. Schöne Erkenntnisse und ein hoffnungsfroher Ausblick runden das Ganze schlussendlich schön ab.
Mit ihrem sehr einfühlsamen und vom Thema her überzeugenden Schreibstil punktet Lea Zander jedenfalls und bekommt daher eine Leseempfehlung!
Rezensionen von Leserin71:
Nachtschwarzes Avignon von Ralf Nestmeyer
Gelungene Mischung aus Krimi und Reiseführer
Auch der fünfte Provence-Krimi von Ralf Nestmeyer ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Reiseführer.
Worum geht's?
Als Professor Trudeau, ein renommierter Mittelalterexperte, spurlos verschwindet, wird Capitaine Malbec um Hilfe gebeten. Dieser ermittelt zunächst auf eigene Faust, dann aber mit offiziellem Auftrag.
Die letzte Forschung des Professors beschäftigte sich mit den Kreuzrittern und dem Templerorden. In Avignon, dem Papstsitz im 12. Jahrhundert, spitzt sich die Sitution zu...
Schon das Cover spricht mich an: Die Farbgebung in dunkelblau-gelb der Brücke von Avignon mit Altstadt passt hervorragend zum Titel. Ralf Nestmeyer ist mir auch bekannt als Experte für diese Region und so verwunderte es mich nicht, viele Details zu Avignon, sowohl historischer als auch kulinarischer Art zu lesen. Zugegeben, manchmal trat die Krimihandlung durch die Erwähnung der Sehenswürdigkeiten oder Gericht in den Hintergrund, um dann aber wieder an Fahrt zu gewinnen. Malbec ist sich selber treu geblieben und ist durch und durch Ermittler. Da können ihn seine beiden Frauen nicht daran hindern. Der Schluss kam mir etwas schnell, die Auflösung war schlüssig.
Gerne gebe ich vier Sterne für die gelungene Mischung aus Reiseführer und Krimi.
Rezensionen von nessabo:
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Ein kleiner literarischer Herzenswärmer
Tanja Kokoska hat einen wundervoll kurzweiligen und herzigen Roman geschrieben, in den ich ganz toll abtauchen konnte und dessen Figuren nur ins Herz geschlossen werden können.
Das Cover ist ein toller Blickfang und ebenso bunt geht es auch im Inneren zu. Kokoska hat eine lebendige Schreibweise, die auf ganz unbedarfte Weise ihre Leser*innen in den Bann zieht.
Ich mochte sehr, wie klug und stringent sie all die Handlungsfäden am Ende miteinander verbunden und immer wieder kleine Sprünge zu anderen Figuren eingebaut hat. Es ist dahingehend durchaus ein komplexes, aber keinesfalls kompliziertes Werk.
Apropos Figuren: Die sind eindeutig das Herzensstück der Geschichte und so sind sie mir beim Lesen auch richtig ans Herz gewachsen. Ich sehe gewisse Parallelen zu Mariana Leky, obwohl ich von deren fantasievolleren Schreibstil nicht unbedingt Fan bin. Kokoskas Erzählstil mit ganz vielen Foreshadowing-Sätzen hat hier wirklich mehr meinen Geschmack getroffen.
Die Figuren sind alle einfach nur liebenswert und stehen oft eher am Rand der Gesellschaft. Sie sind leise Helfende und innerlich unsichere Introvertierte. Die Autorin hat hier ein starkes Augenmerk darauf gelegt, die Gedanken ihrer Figuren greifbar abzubilden und ihnen gegenüber immer zugewandt-respektvoll zu bleiben. Mich hat ganz besonders begeistert, wie sich die Leben der Figuren schlussendlich kreuzen, obwohl die örtliche Nähe schon vorher bestand.
Auch strukturell kann ich nur lobende Worte aussprechen. Die Gliederung in drei Teile hilft bei der Lesestrukturierung und die Kapitelüberschriften sprechen bereits mit den Lesenden, was ich erfrischend anders fand.
Der Roman ist ganz klar ein Wohlfühlbuch über Freundschaft und darüber, dass die richtigen Menschen dich so sein lassen, wie du bist. Ich hatte eine tolle Lesezeit mit ihm. Sie ist am Ende rund und für alle, die genau so etwas suchen, kann ich den Roman nur empfehlen. An manchen Stellen ging es mir fast ein wenig zu sehr ins Inspirierende, aber das ist einfach eine persönliche Präferenz.
4,5 Sterne
Rezensionen von Lese-Abenteurerin:
Tödliche Eifelpfade von Carla Capellmann
Schmugglerspiele mit Folgen
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Tödliche Eifelpfade“ ein Cosy Crime mit viel Lokalkolorit und einer sympathischen Privatermittlerin bestens gelungen.
Ellen Engels ist Privatdetektivin und verbringt mit ihrer Nichte Macy ein Wochenende auf einem Hof, der Schmugglerspiele anbietet. Was zunächst als Spiel und Spaß konzipiert ist, wird rasch ernst, denn die Veranstalterin der Schmugglerrouten wird tot aufgefunden.
Ellen Engels ist zwar aufgrund des Wiedertreffens eines einstigen Schwarmes von ihr emotional zu nahe am Geschehen, doch sie lässt sich nicht beirren und nimmt neben der Polizei die Ermittlungen auf. Dabei stößt sie auf ein Gewirr an Machenschaften, Lügen und alten Feindschaften, was ihr die Suche nach den Tätern nicht gerade erleichtert.
Der flott und spannend geschriebene Cosy Crime wartet neben einem nicht allzu blutrünstigen Todesfall mit jeder Menge Twists und damit Verdächtigen auf, sodass ich ständig am Rätseln war, wie alles zusammenhängen könnte. Für mich war zumindest einmal jede Person des Krimis unter den Verdächtigen und so konnte mich die Autorin an der Nase herumführen, bis sich schließlich mit einem schlüssigen Ende alles aufklärte.
Was ich an diesem Krimi besonders mochte, war die intensive Schilderung der lokalen Gegebenheiten so nahe an der Grenze zu Luxemburg und Belgien. Dadurch ergaben sich mit den Schmugglerspielen noch zusätzliche interessante Punkte in der Krimihandlung. Ich habe auch ein paar Mal die örtlichen Gegebenheiten mit den realen Ortschaften auf der Karte abgeglichen, da ich diese Ecke Deutschlands gar nicht kenne, aber mit der Schilderung im Buch darauf neugierig wurde. Das wäre vielleicht sogar eine Urlaubsdestination für mich!
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem spannend zu lesenden, gut aufgebauten Cosy Crime mit viel Regionalbezug ist, dem sei „Tödliche Eifelpfade“ bestens empfohlen. Für mich war es kurzweilige Krimiunterhaltung, die Lust macht, diese Ecke Deutschlands selbst zu erkunden - jedoch bitte ohne Kriminalfall!
Rezensionen von lese maus:
00-Laschet von David Safier
gefällt mir
Armin freut sich wie ein Schneekönig, dass er nicht Kanzler geworden ist, sondern Bundespräsident sein darf. Doch schon am ersten Tag erfährt er, dass tief unter dem Schloss Bellevue die Zentrale des geheimsten Geheimdienstes der Welt liegt. Und er als Bundespräsident in Wahrheit nur eine Aufgabe hat: Agenten an Orte zu bringen, an die sie sonst nicht gelangen würden.
Sogleich muss der überforderte Armin mit einer jungen Topagentin die Menschheit vor der Auslöschung retten. Sein Abenteuer führt ihn ins Schloss Windsor, an die Côte d´Azur, nach Grönland, in den Vatikan und sogar in die Arme des Popstars Madonna. Und so erstaunlich es auch ist: Die einzige Hoffnung auf ein Überleben der Welt trägt den Namen 00-Laschet!
Nachdem ich bereits die Merkel-Krimis gelesen habe, war klar, auch 00-Laschet muss ich lesen. Ebenso humorvoll und kurzweilig.
Rezensionen von nessabo:
»Unser Schwert ist Liebe« von Gilda Sahebi
Ein wichtiges Werk, das mich bewegt hat
Die Revolution im Iran bewegt mich seit Jahren und ich fühle großen Schmerz beim Gedanken an das jahrzehntelange Leid, das die Menschen - und vor allem Frauen - unter dem gewaltvollen Regime erfahren müssen. Mein Respekt vor ihrem gefühlt unerschütterlichen Mut ist deshalb umso größer.
Gilda Sahebi verfolge ich auf Social Media schon eine Weile und schätze ihre präzise sowie unaufgeregte Art der Einordnung.
Dieses Buch ist nun natürlich persönlich und ich mochte die damit einhergehende Verletzlichkeit sehr. Der Respekt und die Liebe für die Menschen dieses Landes sowie der Wunsch nach einem freien Iran ist in jeder Zeile spürbar.
Gleichzeitig scheut Sahebi es nicht, auch die Gewalt sichtbar zu machen und ich schließe mich der Einschätzung an, dass wir davor nicht die Augen verschließen dürfen. Besonders mit Blick auf die erneuten Massaker im Januar 2026 bricht mein Herz umso mehr, da ich das bereits 2023 erschienene Buch erst jetzt gelesen habe und weiß, dass die Menschen den Kampf um grundlegende Menschenrechte noch immer mit ihrem Leben bezahlen müssen.
Bei aller Wichtigkeit fand ich den Text insgesamt nicht ganz rund und hatte mehrfach stockende Momente. Da die Beiträge teilweise bereits an anderer Stelle erschienen sind, wirkten sie manchmal holprig eingebettet inklusive einiger Wiederholungen. Gleichzeitig war es mir phasenweise auch ein wenig zu sprunghaft.
Damit ist das Werk inhaltlich ein absolutes Muss, denn bei allen Repressionen im Land müssen wir den Menschen im Iran bzw. Iraner*innen in der Diaspora dringend zuhören. Sprachlich und erzählerisch war es nicht mein liebstes und zugänglichstes Sachbuch, obwohl es mich emotional trotzdem erreichen konnte.
Rezensionen von Ameland:
Die vergessene Tochter von Soraya Lane
Starke Frauen gehen ihren Weg
Im siebten Band dieser Reihe nimmt uns Soraya Lane mit nach Norwegen. Dort lernen wir im Jahr 1950 Amalie und ihre Liebe Oskar kennen. In der Gegenwart begegnen wir ihrer Urenkelin Charlotte, die nach Jahren wieder zurück in ihre Heimat kehrt, ein schicksalsträchtiges altes Holzkästchen im Gepäck.
Bei Familiengeschichten mit zwei Zeitebenen mag ich den historischen Teil meist lieber, da hier das Geheimnis entsteht. Auch Amalie hütet bis in ihr nunmehr hohes Alter ein Geheimnis. Mit dem Inhalt des Holzkästchens erwachen die Erinnerungen und sie erzählt ihrer Tochter und ihrer Urenkelin ihre bewegende Geschichte.
Bei diesem Buch konnte mich aber der gegenwärtige Strang genauso fesseln wie der historische. Wieder in ihrer Heimat angekommen, lernt sie Harrison kennen und zwischen beiden funkt es ordentlich. Sowohl Charlotte als auch Harrison tragen noch ein Päckchen aus der Vergangenheit mit sich herum und es gilt Ehemaliges auf- und zu verarbeiten.
Sowohl Charlotte als auch Amalie sind starke Frauen, die ihren nicht immer leichten Weg gegangen sind. Sie haben stets nach vorne geschaut und aufgeben kam für sie nie in Frage. So haben beide doch noch ihr Glück gefunden.
Soraya Lane schreibt so eindringlich und einfühlsam, aber niemals kitschig. Ich konnte die Handlungen und Gefühle der Protagonisten sehr gut verstehen und habe mit ihnen gelitten, mich aber auch mit ihnen gefreut. Besonders angetan haben es mir die bildhaften Beschreibungen der wunderschönen Landschaft Norwegens.
Eine Geschichte über Verlust, Mut, Kraft und neuem Glück, die mir wunderschöne Lesestunden geschenkt hat. Für mich der beste Band aus dieser Reihe.











