Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Allesleser:
39 Grad von Quentin Peck
Eiskaltes Grauen
Nach "Minus 22 Grad" wird es jetzt mit "39 Grad" richtig heiß!
Kriminalkommissar Lukas Johannsen beschäftigt immer noch der Fall der getöteten Sandra Hanka, der nicht aufgeklärt werden konnte. Der sogenannte Puppenmörder ist immer noch auf freiem Fuß. Aber bevor er sich weiter damit beschäftigen kann, tritt ein neuer Mord ins Visier der Ermittler.
Eine ermordete junge Frau in einem Abriss, drapiert in einem weißes Kleid, mit einem unnatürliches Lächeln im Gesicht:
Schnell wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der Lukas in sein grausames Spiel involviert. Wer ist er und was ist sein Motiv? Lukas macht sich mit Berit und einem Kollegen auf die Suche nach dem Mörder und gerät selber immer mehr in dessen Visier.
Der zweite Band ist genauso spannend und nervenaufreibend wie der erste. Der Autor erzählt aus drei verschiedenen Blickwinkel,, die das Kopfkino entfachen, die Neugier wecken und einen direkt mitnehmen an die verschiedenen Orte. Es gibt kleine versteckte Hinweise, die zur Lösung führen, wenn man genau hinschaut.
Die Mischung aus psychologischen Abgründen, kleinen Begebenheiten und Begegnungen, persönliche Einblicke in Lukas Privatleben, Hoffnung, Trauer, Liebe und Leid, machen den Thriller perfekt. Einen großen Teil tragen natürlich auch die verschiedenen Figuren dazu bei. Jede ist auf ihre Art besonders und passt perfekt ins Geschehen!
Wer auf besondere Thriller steht, die unter die Haut gehen, der sollte sowohl diesen hier lesen, wie auch den ersten Band!!! Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!!!
Rezensionen von Claudia R.:
Tanz der Illusion von Beate Müller
Wahrheit oder Lüge
Klappentext / Inhalt:
Epische Fantasy über Mut, Erkenntnis und die Frage:
Was, wenn alles, woran du glaubst, eine Lüge ist?
Verdunklung erzeugt Angst.
Angst führt zu Hass.
Hass verbrennt dein Herz.
Die Welt wurde von der Dämonengöttin Avangelina verflucht. Das Netz der Verbundenheit ist zerrissen.
Seither leben Menschen und Dewas in einer Illusion. Der Fluch ist schnell und verführerisch und so ist es ein Leichtes für Avangelina, die Völker immer tiefer in die Irre zu führen.
Die 21-jährige Diana erschießt einen plündernden Dewa. Im Todeskampf vergiftet er sie. Um ein Heilmittel zu finden, reist sie in das verbotene und gefährliche Land der Dewas. Dort trifft sie auf den gewitzten Maawiya, dem Bruder des Dewas, den sie getötet hat.
Ihr wird bewusst, dass der Hass in ihrem Herzen ihr Leben zu zerstören droht. Verzweifelt nimmt sie den Kampf gegen ihre dunklen Emotionen auf, doch der Fluch ist ein mächtiger Gegner. Avangelina ist nicht gewillt, auch nur ein Wesen aus der Illusion zu entlassen, schon gar nicht Diana.
Cover:
Das Cover ist sehr fantasievoll und geheimnisvoll umgesetzt und man kann viel hinein interpretieren. In den bunten Nebel, der aus dem Glas heraustritt sind ein Löwe und eine Bogenschützin erkennbar. Magisch und geheimnisvoll strahlt einen das Cover an und ist ein wirklicher Eyecatcher. Ich finde das Cover fantasievoll und sehr gut gelungen. Auch die Farben und die Darstellungen der Szenen sind gut gewählt. Das Cover macht Lust auf mehr.
Meinung:
Erschaffen aus einer Illusion, Wahrheit oder Lüge, kaum zu unterscheiden und ein schier auswegloser Kampf. Aber kann Diana hinter die Illusion blicken und den Kampf gegen dunkle Emotionen und mächtige Gegner aufnehmen.
Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und emotionsreich. Man findet sehr schnell und gut in Diana, aber auch die anderen Charaktere hinein. Die Geschichte steckt voller Spannung, Emotionen und Wendungen. Ich hatte das Gefühl in eine atmosphärische Fantasiewelt einzutauchen, welche sehr gut ausgearbeitet war. Die Geschehnisse werden plausibel und nachvollziehbar erzählt und man kann den Ereignissen sehr gut folgen. Auch in die Gedanken und Emotionen findet man sehr gut hinein. Diana war mir schnell sehr sympathisch und an ihrer Seite habe ich gern mehr erlebt. Ein Wechsel der Perspektiven bringt Spannung hinein, wobei die Hauptaktionen schon auf Diana liegen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine sehr gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön hervorgehoben und gut sichtbar. Die Kapitelanfänge sind sehr schön verziert und die Überschriften passend, ohne zu viel zu verraten.
Eine wunderschöne Zugabe sind auch die bunten Illustrationen, welche ab und an die Geschichte zieren. Diese bunten Bilder bringen zusätzliche Atmosphäre hinein und sind das iTüpfelchen. Auch die bunte Karte am Ende und das wunderschöne atmosphärische Bild am Anfang des Buches, runden es im Gesamten sehr schön ab.
Die Geschichte ist spannend und fantasievoll angelegt und überzeugt durch Emotionen und vielschichtige Charaktere.
Fazit:
Fantasievolle, emotionsreiche und vielschichtige Fantasy, die gut unterhält.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Blendfeuer von Ingar Johnsrud
Politthriller mit viel Spannung
Ich habe bisher noch kein Buch von Ingar Johnsrud gelesen und war deshalb sehr neugierig – auch, weil dies der zweite Teil einer Reihe ist. Das war allerdings kein Thema, man steigt sehr schnell ein und ich finde, man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, um in die Geschichte zu kommen.
Dies gelingt dank dem tollen Schreibstil von Ingar Johnsrud sehr gut, ich habe mich von Anfang in mitten im Geschehen gefunden.
Spannend ist der Einstieg und ich war auch direkt gefesselt :
Als während des norwegischen Nationalfeiertags alle Menschen auf den Straßen sind und feiern, wird in einer Tiefgarage in Oslo ein unbekannter Mann brutal hingerichtet und gleichzeitig explodiert ein Militärflugzeug. Liselott Benjamin, die beiden Ermittler und Hauptcharaktere des Buches, sollen klären, was es mit dem explodierten Flugzeug auf sich hat, werden aber gleichzeitig dazu angehalten, dem Mordfall nicht näher zu kommen. Schon bald stellt sich für die beiden das Gefühl ein, dass da etwas verschleiert werden soll und so beginnen sie ihre Ermittlungen und landen bald in einem Geflecht von Geheimnissen, politischen Machenschaften und dem Druck, den Fall schnell aufzuklären.
Rasant startet das Buch und man ist als Leser*in direkt im Geschehen – der Spannungsbogen, der vom Autor hier richtig toll kreiert ist, hält sich über das gesamte Buch. Gefesselt und voller Spannung habe ich das Buch gelesen und konnte es an manchen Stellen kaum aus der Hand legen.
Die Charaktere und Örtlichkeiten sind von Ingar Johnsrud sehr authentisch dargestellt, das macht den Thriller lebendig und bildhaft.
Bei Politthrillern habe ich immer ein bisschen skeptisch, ob es vielleicht zu sehr in die politische Richtung geht und dadurch der Fall ein wenig in den Hintergrund rückt – das ist hier überhaupt nicht der Fall. Beides wird so zusammen verknüpft, dass sich das Buch richtig toll lesen lässt – ich hatte auf jeden Fall sehr spannende Lesestunden.
Von mir gibt es dafür eine absolute Kauf- und Leseempfehlung und ganz sicher war dies nicht das letzte Buch für mich von Ingar Johnsrud.
Das Buch ist am 04. Mai 2026 beim Droemer Knaur Verlag erschienen.
Rezensionen von Daggy:
Einfach Frida! Hurra, mein letztes Kindergartenjahr! von Eliane Retz
Liebevolles Buch zum Abschied von der Kita
Das Cover zeigt eine typisch Szene aus der Kita, Frida turnt auf der Bank rum, während ihr ein Junge zuschaut. Frieda hat die Schildkröte in der Hand, die in der Geschichte eine Rolle spielt.
Struppi ist ein kleiner Rauhaardackel, den Frida mit zwei Jahren bekommen hat und der nachts bei ihr schläft.
Im ersten Kapitel des Buch begleiten wir Frida, die nicht so richtig aufstehen möchte, beim Frühstücken mit Mama und auf dem Weg in die Kita mit Papa. Thomas, der Erzieher mit dem Koi-Tattoo auf dem Arm nimmt Frida liebevoll n Empfang. In der Kita nehmen wir zusammen mit Frida und ihrer Freundin Maryam am Morgenkreis teil und wir lernen Ingrid, die Erzieherin mit den graublonden Haaren kennen, die immer alles sieht. So begleiten wir Frida durch dieses letzte Jahr mit Ausflug, dem Verlust und dem Wiederfinden der kleinen Schildkröte mit dem Helm bis zum Abschlusstanz.
Frida ist ein taffes Mädchen, das in einer liebvollen Familie mit einer großen Schwester aufwächst und die wie viele Kinder in diesem Alter ihr Seepferdchen macht und die Schule herbeisehnt, wenn der Abschied aus der Kita auch nicht so ganz einfach ist. Damit wird sie den meisten Kindern im letzte Kitajahr entsprechen und gerade deshalb wird das Buch gefallen. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und mein Enkelin wartet schon darauf, dass sie es endlich vorgelesen bekommt.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Lebensursache: Tod von Matt Morgan
Was der Autor über den Sinn des Lebens denkt
Das Buch "Lebensursache: Tod" von Matt Morgan trägt den Untertitel "Was wir von Menschen lernen können, die eine zweite Chance bekommen haben". Auch der Text auf der Rückseite des Buches erweckt den Eindruck, dass es primär um die Menschen gehen würde, die einen Herzstillstand überlebt haben und welche Einsichten und Weisheiten sie nun in ihrem neu geschenkten Leben daraus mitnehmen.
Wer sich aufgrund der Ankündigungen so ein Buch erwartet, so wie ich das getan habe, der wird vielleicht von den tatsächlichen Inhalten enttäuscht sein. Ich war es jedenfalls. Denn um die Erkenntnisse der porträtierten Menschen geht es nur sehr am Rande, oft hat der Autor gar nicht intensiv mit diesen nach ihren Wiederbelebungserlebnissen gesprochen.
Ja, es geht schon um die Fälle der Menschen, die einen Herzstillstand hatten und zurück ins Leben geholt werden konnten, allerdings hauptsächlich aus der Sicht des Intensivmediziners selbst. Und man lernt so einiges Interessantes bei der Lektüre, zum Beispiel, dass jemand erst sicher tot ist, wenn er "warm und tot" ist, und insbesondere in extremer Kälte manche Menschen schon mehrere Stunden ohne Herzschlag überlebt haben und danach erfolgreich und ohne bleibende Gehirnschäden wiederbelebt werden konnten. Auch erfährt man sonst so einiges aus dem Alltag und der Tätigkeit eines Intensivmediziners, das ist durchaus interessant.
Wirklich mühsam habe ich aber die Erzählweise gefunden: die Kapitel beginnen mit einer interessanten Geschichte eines Menschen, der einen Herzstillstand überlebt hat - und mittendrin wird abgebrochen oder unterbrochen und es geht um irgendwelche Belanglosigkeiten aus dem Leben des Autors selbst, bei denen sich oft ein Zusammenhang zu den erzählten Geschichten nur mühsam herstellen lässt.
Während man also zum Beispiel in Spannung darauf wartet, endlich mehr über die eigentliche Geschichte zu lesen, muss man über die Erfahrungen des Autors mit seiner Vasektomie lesen, als es ihm peinlich gewesen sei, seinen Samen in einem durchsichtigen Behälter transportieren zu müssen.
Auch wenn es darum geht, wie wir Sinn im Leben finden können, werden weitaus öfters einfach die Gedanken des Autors dazu erzählt als die tatsächlichen Erkenntnisse der Wiederbelebten. Ich habe mich beim Lesen oft über die Selbstzentriertheit, die narzisstisch-eitlen Tendenzen und das ständige Abschweifen des Autors geärgert, so sehr, dass insgesamt in Bezug auf das Thema Sinn-Finden im Leben nur wenig bei mir hängen geblieben ist.
Am interessantesten waren noch die medizinischen Darstellungen davon, wie es zu den plötzlichen Herzstillständen gekommen ist sowie ein Deutlich-Machen der Bedeutung des Erlernens der Herzmassage als Erstmaßnahme, die einen großen Unterschied für die Überlebenschancen nach einem Herzstillstand machen kann.
Es ist insgesamt also ein Buch, das wesentlich mehr Potential haben hätte können, wenn der Autor sich mehr auf die Geschichten seiner Patientinnen und Patienten konzentriert hätte, diesen wirklich zugehört und sich selbst und sein eitles Ego zurückgestellt hätte, um Raum für die Geschichten der anderen Menschen und ihren neu gefundenen Lebenssinn zu schaffen. So war es eine vergebene Chance und ein Buch, dessen Beschreibung und Marketing in die Irre führt.
Rezensionen von Ulrike Kometer:
Das Scheusal von Alice Herdan-Zuckmayer
Mein neues Lieblingsbuch
Schon als ich die erste Seite gelesen hatte, wusste ich, dass dies ein Buch mich nicht mehr loslässt.
Dein wunderbarer Stil mit Humor täuscht fast über das schreckliche Schiksal von Flucht und Angst hinweg, aufgelockert durch die herrlich, witzigen Geschichten rund um einen alten, eigenwilligen Hund.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Side Hustle Mythos von Severin Wendt
Die Entzauberung des Traums vom schnellen Online-Zuverdienst
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten suchen immer mehr Menschen nach Möglichkeiten, ihr Einkommen aufzubessern oder gar den ungeliebten Vollzeitjob durch eine angenehmere Tätigkeit ersetzen zu können. Schnell begegnen ihnen dabei im Internet Influencer, die ein leichtes und schnelles "passives Einkommen" oder angenehmerArbeit über Onlineplattformen versprechen.
In diesem Buch betrachtet der Autor auch anhand eigener Erfahrungen die Zuverdienstmöglichkeiten über diverse Plattformen im Internet differenziert, fundiert und detailliert. Wie er selbst schreibt, hat er ebenfalls schlechte Erfahrungen in diesem Bereich gemacht und es ist ihm ein Anliegen, aufzuklären und zu warnen.
Er zeigt auf, wie gering die Verdienstmöglichkeiten über die meisten dieser Plattformen sind, ob es nun um eine Werbekooperation mit Youtube geht, um selbst herausgebrachte Bücher bei Amazon Publishing oder Freelancer-Aufträge auf Fiverr - in all diesen Fällen sind die realen Stundenlöhne oft niedriger, als wenn man nebenbei babysitten oder kellnern gehen würde, mit hohen Risiken, eine Menge Geld zu versenken und am Ende mit weniger auszusteigen, als man investiert hat.
Es geht auch um die unzähligen Marketing-Coaches im Internet, die ihren Kunden das Blaue vom Himmel herab versprechen und suggerieren, jeder könne demnächst cocktailtrinkend in der Strandvilla auf Dubai sitzen und dabei dem Geld beim Wachsen zusehen... dabei sind die einzigen, die davon profitieren, sie selbst. Ich finde es sehr gut, dass das endlich einmal aufgezeigt wird, denn als eine, die im psychosozialen Bereich beratend tätig ist, sind mir schon unzählige Menschen begegnet, die von diesen leeren Versprechen in den finanziellen Ruin getrieben wurden.
Interessant ist auch, wie der Autor aufzeigt, dass die Konditionen der Plattformen tendenziell mit der Zeit immer schlechter werden und deren Take-Rate, also der Anteil am Erlös, den sie sich einbehalten, steigt. Auch Themen wie Kosten und Risiken der Selbstständigkeit, Finanzamt, Sozialversicherung und Scheinselbständigkeit, werden behandelt. Am Ende findet sich noch ein Vergleich mit "ehrlichen Nebenjobs" außerhalb der digitalen Welt, mit denen man zwar auch nicht reich wird, aber mit kaum Risiko oft einen besseren Stundenlohn verdienen kann.
Insgesamt ist dieses Buch eindeutig eine Warnung davor, sich auf die Zusammenarbeit mit Online-Plattformen einzulassen. Wer dies also unbedingt möchte, wird sich von dem Buch vielleicht eher desillusioniert fühlen, für alle anderen ist es aber empfehlenswert, weil es die Schattenseiten eines oft gehypten Wirtschaftsbereichs, in dem viel nur Schein, Lug und Betrug herrscht, aufzeigt.
Rezensionen von LeserinLu :
Herz König von Lily King
Für Fans von Sally Rooney
„Herz König“ ist ohne Frage ein gut geschriebener Roman. Die Sprache ist präzise, klug und oft sehr fein beobachtet, besonders bei den Dialogen und bei den Dynamiken zwischen den Figuren. Gerade die intellektuelle Atmosphäre rund um Literatur, Universität, intensive Gespräche und komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen ist überzeugend eingefangen.
Trotzdem war der Roman letztlich nicht ganz meins. Die Konstellation aus Anziehung, emotionaler Ambivalenz und Figuren, die viel denken, analysieren und miteinander ringen, wird sicher denen gefallen, die auch Autorinnen wie Sally Rooney schätzen. Mich persönlich konnte diese Art des Erzählens emotional jedoch nicht wirklich abholen. Ich blieb eher Beobachterin als wirklich mit den Figuren verbunden. Was ich außerdem kritisch anmerken möchte, ist, dass im Roman das Thema Krebserkrankung eine Rolle spielt. Hier hätte ich mir im Vorfeld zumindest einen Hinweis im Klappentext gewünscht, damit Leser*innen selbst entscheiden können, ob sie sich gerade mit diesem Thema auseinandersetzen möchten.
Insgesamt also ein sprachlich überzeugender Roman mit literarischem Anspruch, der für Fans von emotional-intellektuellen Beziehungsromanen eine Empfehlung ist, mich persönlich aber nicht erreicht hat.
Rezensionen von Mala:
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
Tolles und launiges Backbuch, besonders für eine junge Zielgruppe
Das Hardcover Buch „Sunny Baking Time: Sommerliche Backideen – Leichte Rezepte für Kuchen, Muffins und Desserts hat mir auf Anhieb gefallen! Das Cover ist sehr sommerlich und total schön gestaltet, das Backbuch hat sogar einen Farbschnitt und ein Lesebändchen.
Ich habe zuerst einmal willkürlich eine Seite aufgeschlagen und dort erst mal bei der Rezeptüberschrift „ Leichteste Erdbeertorte der Welt ich schwör“ gestutzt, das fand ich schon etwas ungewöhnlich und hatte ich in der Form noch nicht gelesen.
Hat mir aber gefallen. Beim Durchblättern habe ich weitere launige und teilweise flapsige Sachen gelesen, ich finde es aber nicht schlecht, ich musste das ein oder andere Mal auch echt schmunzeln.
Die Autorin und Influencerin Theresa Haubs kenne ich so nicht, aber das ist bei mir nichts neues, weil ich social Media mäßig nicht so auf dem Laufenden bin.
Die vielen schönen sommerlichen Rezepte sind aber genau meins! Als Süßschnabel kann ich mich gar nicht entscheiden, welches Rezept ich jetzt am besten oder eben zuerst ausprobieren möchte. Die Zutaten sind auch wie ich finde nicht schwer zu bekommen, die Anleitungen sind gut erklärt. Die launigen Anmerkungen der Autorin und die schönen Fotos machen dabei noch mehr Lust, in die Küche zu gehen. Es gibt aber dennoch auch Baking Basics, eine Pannenhilfe, Hinweise auf zb glutenfrei und ja, auch eine Playlist. Ich mag’s.
Das Buch macht mir gute Laune, die Rezepte machen große Lust zu backen und oder sie zuzubereiten. Die Art und Weise und der Schreibstil sind jetzt nicht immer meins und richtet sich vor allem an eine junge Zielgruppe.
Im Großen und Ganzen gefällt es mir aber und ich finde es auch sympathisch. Bei „Ciao Kakao“ bin ich allerdings auch raus, wahrscheinlich bin ich dafür schon zu alt.
Rezensionen von Mala:
Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt von Biyon Kattilathu
Nicht viel neues, aber wunderschön aufbereitet
Das Buch „Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt“, der Einband und das Cover haben mir gleich super gefallen!
Ich finde das Buch wunderschön gestaltet, die vielen Zeichnungen und Illustrationen zauberhaft.
In unterschiedlichen Kurzgeschichten unterhält sich der Rikscha Fahrer Rahul mit seinen verschiedenen Fahrgästen.
Sehr schön finde ich hier, dass er seine Fahrgäste immer nach der Lieblingsfarbe fragt und prompt erstrahlt das Tuk-Tuk-Taxi in dieser Farbe. Rahul bekommt durch seine Fragen kurze Einblicke in das Leben seiner verschiedenen Fahrgäste, gibt ihnen im Laufe der kurzen Unterhaltung einen weisen Rat mit auf den Weg und zum Abschied ein kleines, passendes und bedeutsames Geschenk aus seiner Schatztruhe.
Die Kurzgeschichten sind sehr schnell gelesen, ich finde, es geht auch nicht so in die Tiefe und die weisen Ratschläge und auch Tipps sind mir persönlich nicht neu. Also wenn man sich mit Achtsamkeit, Dankbarkeit, Zufriedenheit und Reflektion schon beschäftigt hat, erfährt man hier meiner Meinung nach nichts Neues. Was das Ganze aber natürlich nicht unwahrer macht.
Die unterschiedlichen Kurzgeschichten sind meiner Meinung nach schön und liebevoll geschrieben und die passenden Abbildungen und Illustrationen sind dazu wunderschön anzusehen.
Und vielleicht gerade weil man die Kurzgeschichten relativ schnell gelesen hat, nimmt man das schöne Buch mit den Erinnerungsweisheiten und den tollen Illustrationen denke ich immer wieder gerne zu Hand, um darin zu lesen oder zu blättern.











