Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Cxicken:
Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis
(K)Ein gemeinsames Leben
Der Roman „Die Gesetze von Liebe und Logik“, welcher von Debra Curtis verfasst wurde, behandelt in Grunde genommen die Liebesgeschichte zwischen Lily und ihrem Schulfreund, welcher im gesamten Roman nur „der Junge“ genannt wird. Ab dem Ende der Highschool sind die beiden getrennt, jedoch laufen sie sich immer und immer wieder über den Weg.
Des Weiteren spielt die Schwester von Lily, Jane eine große Rolle, da die zwei Schwestern zusammen alt werden und einander stets unterstützen.
Zuerst jedoch zu dem Cover: Ich finde es ganz passend gewählt, jedoch hat es mich jetzt nicht umgehauen. Vielleicht kann man sich dadurch die Charaktere in bisschen besser vorstellen. Jedoch spielt ein großer Teil des Buches nicht mehr in der Zeit, in der die Protagonist:innen jugendlich waren. Daher kann ich mir auch ein besseres Cover vorstellen. Die sepiafarbene Gestaltung passt wiederum sehr gut zu der Zeit.
Dadurch, dass der Roman über einen so langen Zeitraum spielt, sind die Themen natürlich auch vielfältig. Vom Themenkomplex Tod über Liebe zu Drogenmissbrauch ist alles dabei. All das hat sich auch authentisch angefühlt, da ich einfach von oben auf das Leben von Lily und Jane schauen konnte, welche die Erfahrungen machen mussten und durften. Ich muss jedoch anmerken, dass ich manchmal nicht allzu emotional gefesselt war. Leider kann ich nicht klar festlegen, woran es genau lag, ich kann nur sagen, dass ich es festgestellt habe. Eventuell liegt es an den großen Zeitsprüngen.
Zum Schreibstil kann ich nicht viel sagen, da er mir nicht als außergewöhnlich aufgefallen ist. Dies ist aber ein gutes Zeichen, da mir viel eher Schreibstile in Erinnerung bleiben, die beispielsweise stockend und holperig zu lesen sind. Meines Erachtens konnte sich das komplette Buch gut weglesen.
Lily habe ich als authentischste Person eingestuft, da man von ihr schlichtweg am meisten erfahren konnte. Durch die teilweise wirklichen großen Zeitsprünge bleibt aber bedauerlicherweise ein bisschen an Authentizität verloren, da es manchmal unklar ist, wie so manch eine Person zu der geworden ist, wie sie ist. Daher bleiben manche Personen meines Erachtens zu oberflächlich.
Das Buch ist interessant für mich, da ich als junge Person noch mein ganzes Leben vor mir habe. Das Buch hilft mir ein bisschen die Relation zu sehen. Lily hat besonders in ihrem Erwachsenenleben noch so viel erlebt, dass es schon inspirierend ist.
Rezensionen von Daggy:
Die Grünen Piraten - Anschlag auf die Baumriesen von Andrea Poßberg; Corinna Böckmann
Baumrettung
Auf dem Cover sehen wir die fünf Piraten, die uns zu Beginn des Buches vorgestellt werden, in einem Baum sitzen bzw. die Bagger zu bremsen, die die Bäume abholzen wollen.
Mit Hilfe einer Drohne erforscht Lennart das Naturschutzgebiet, dabei sieht er Marvin Klotzmeier, den Sohn des Bürgermeisters, der mit seinem Freunden herumtanzt.
Was hat das wohl zu bedeuten? Doch denn entdecken sie zwei Männer, die mit einem schwarzen Bus gekommen sind. Sie fühlen sich durch die Drohne beobachtet und versuchen sie zu fangen. Doch die Kinder schaffen es das Gerät auf dem Haus von der alten Frau Schlüter zu landen. Als sie sich den Film anschauen wollen, hören sie draußen die Baufahrzeuge. Die Männer wollen die gesunden Bäume in der Allee abholzen. Da müssen die Grünen Piraten sofort handeln.
Die fünf Kinder ergänzen sich sehr gut und so schaffen sie es diesen spannenden Fall zu lösen und die gefährdeten Bäume zu retten. Aus den unterschiedlichsten Erzählsträngen ergibt sich ein klares Bild und wir fiebern der Lösung entgegen. Denn am Ende geraten die Piraten noch in eine sehr gefährlich Situation.
Neben der sehr spannenden Handlung erfahren wir noch sehr viel über Bäume und die Natur. So gibt es auf den letzten Seiten noch sehr viele Sachinformationen durch die Grünen Piraten. Ich finde es handelt sich um ein runde Sache, die auch noch viel Spaß macht.
Rezensionen von PMelittaM:
Firewatch von Colin Hadler
Spannend und wenig vorhersehbar
Aaron hält in den Semesterferien Feuerwache in einem Nationalpark und verschwindet eines Tages spurlos. Sein bester Freund Robin ist sich sicher, dass er weiß, wer dahintersteckt und sucht dessen Nähe, um ihn zu überführen.
Das ist mein zweiter Roman von Colin Hadler, ich hatte eine gewisse Erwartung an ihn, vor allem Spannung und einige Überraschungen, und wurde nicht enttäuscht.
Erzählt wird zunächst aus zwei Perspektiven und Zeitebenen. Mit „Damals“ überschrieben sind Aarons Erlebnisse auf dem Firetower bis zu seinem Verschwinden, mit „Heute“ die Robins einige Monate danach, Robin erzählt selbst in Ich-Form. Später bleibt der Fokus auf Robin, Rückblenden gibt es nur noch wenige. Dafür kommt eine weitere Perspektive ins Spiel, jemand, dem:der etwas angetan zu werden scheint, und der:die seinen:ihren Peiniger mit „du“ anspricht, auch diese Passagen werden in Ich-Form erzählt. Ich hatte schnell eine Ahnung, wer das sein könnte, wie ich überhaupt einige Überlegungen angestellt habe. Letztlich ist der Roman aber kaum vorhersehbar, am Ende aber das Geschehene für mich nachvollziehbar.
Die Charaktere sind in meinen Augen gut ausgearbeitet, ich konnte mich in die Perspektiven Aarons und Robins hineinversetzen, und auch die anderen Charaktere bekommen Konturen. Ein besonders interessanter Charakter ist Kian Foster, den Robin verdächtigt, was man schon sehr früh erfährt. Dass hinter ihm mehr steckt als zunächst gedacht, wird schnell klar, was das aber ist, erfährt man erst nach und nach.
Der Roman ist aber nicht nur ein spannender Thriller sondern auch auf gewisse Weise ein Liebesroman, der ein paar sehr explizite Szenen mitbringt. Mir hat dieser Mix gut gefallen.
„Firewatch“ hat mir spannende Lesestunden beschert, die Emotionen der Protagonisten kamen bei mir an und ich habe bis zum Schluss mitgerätselt.
Rezensionen von clematis:
Bachelorette Party von Camilla Sten
Die Podcasterin
Podcasterin Tessa ist zu einem Junggesellinnenabschied auf einer entlegenen Insel eingeladen. Gemeinsam mit fünf anderen Frauen wird sie einige Tage mit Yoga, Zurückgezogenheit und einfach viel Zeit mit ihren Freundinnen verbringen. Tatsächlich aber ist Tessa daran interessiert, was zehn Jahre zuvor auf dieser Insel geschehen ist, warum damals vier Frauen spurlos verschwunden sind.
Auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt Camilla Sten vom Geschehen, weiters tragen die kurzen Kapitel dazu bei, die Neugierde auf die verborgenen Hintergründe zu wecken. Trotz der interessanten Andeutungen kommt allerdings keine wirkliche Spannung auf, bleiben die Figuren unnahbar und fremd, bis auf Tessa, welche über weite Strecken in der Ich-Form spricht. Ein kleines Eiland in der schwedischen Schärenwelt, eine Braut mit ihren Freundinnen und ein zehn Jahre lang zurückliegendes Unglück – beste Zutaten für einen fesselnden Thriller, der Klappentext verspricht diesmal leider mehr als das Buch tatsächlich hält. Ich habe mir mehr Atmosphäre erwartet und aufregendere Momente während der gesamten Handlung, das Ende war im Vergleich dazu fast zu intensiv.
Die perfekte Kulisse und etliche Gedankenspiele bieten Platz für vielfache Spekulationen, der Spannungsbogen ist allerdings nicht so hoch wie erwartet.
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Born of Salt and Storm von Sophia Reynard
Tolles maritimes Setting
"Born of Salt and Storm" war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Seiten wusste, dass die Atmosphäre hier eine große Rolle spielen wird. Das Meer ist nicht einfach nur Kulisse, sondern fühlt sich wie ein eigener, lebendiger Teil der Geschichte an, wirkt unberechenbar und gleichzeitig faszinierend.
Genau diese Stimmung zieht sich konsequent durch das gesamte Buch und hat mich wirklich abgeholt.
Im Mittelpunkt steht Tavi, eine Speerfischerin, deren Leben sich schlagartig verändert, als sie ein Stück Seeglas findet und damit Kräfte auslöst, die sie selbst nicht versteht. Was mir hier besonders gefallen hat: Tavi wirkt nicht wie eine typische „Heldin auf Knopfdruck“. Sie ist eigenständig, trifft nicht immer perfekte Entscheidungen und muss erst lernen, mit ihrer Situation umzugehen. Diese Entwicklung fühlte sich für mich nachvollziehbar und angenehm unaufgeregt an.
Die Dynamik zwischen ihr und Eero hat für mich gut funktioniert, gerade weil sie nicht sofort in eine klare Richtung geht. Vieles basiert auf Misstrauen, vorsichtigen Annäherungen und unausgesprochenen Spannungen. Die Romance ist definitiv vorhanden, drängt sich aber nicht in den Vordergrund, sondern entwickelt sich eher langsam und nebenbei, was ich persönlich sehr mochte.
Der Schreibstil ist flüssig und gleichzeitig sehr stimmungsvoll. Besonders die Beschreibungen von Meer, Sturm und Küste bleiben hängen, ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Es gibt viele Szenen, die weniger durch Handlung als durch Gefühl wirken.
Das Worldbuilding gehört für mich zu den größten Stärken des Buches. Die Welt wirkt rau, von Regeln geprägt und gleichzeitig voller Geheimnisse. Der Konflikt zwischen Menschen, Meerwesen und den bestehenden Machtstrukturen wird eher angedeutet als komplett erklärt, was neugierig macht, aber an manchen Stellen auch etwas mehr Klarheit vertragen hätte. Trotzdem hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, mich komplett zu verlieren, eher, dass noch viel unter der Oberfläche verborgen liegt.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich manche Passagen in ihrer Stimmung ähneln und die Handlung dadurch zwischendurch etwas auf der Stelle tritt. Gerade im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Dynamik gewünscht. Dafür konnte mich das Ende wieder deutlich mehr packen und hat definitiv Lust auf den nächsten Band gemacht.
Born of Salt and Storm ist ein stimmungsvoller Auftakt mit einem starken Setting, interessanten Figuren und einer eher leisen, aber intensiven Entwicklung. Wer maritime Fantasy, Slow Burn und eine etwas düsterere Atmosphäre mag, wird hier sehr wahrscheinlich genau das finden, was er sucht.
5/5 Sterne
Rezensionen von Schlafmurmel:
Molanda von Sabine Riedel
Geheimnisvoll, magisch und voller Spannung
Die Geschichte rund um Gwen hat mich sofort gepackt. Sie erwacht völlig verwirrt und voller Angst allein in einem Wald, ohne zu wissen, wer sie eigentlich ist oder vor wem sie flieht. Nur tief in ihrem Inneren spürt sie, dass sie magische Kräfte besitzt – Kräfte, die sie offenbar in große Gefahr bringen könnten.
Besonders emotional fand ich den Moment, als sie ihren treuen Hund Raja tot auffindet. Ab diesem Augenblick wurde die Geschichte noch düsterer und geheimnisvoller.
Die ständig auftauchende große Eule, das unheimliche Wispern im Wald mit den Worten „lass los, lass los“ und die Frage, was real ist und was nicht, haben eine unglaublich spannende und mystische Atmosphäre geschaffen. Ich konnte mich richtig gut in Gwen hineinversetzen und habe ihre innere Zerrissenheit deutlich gespürt. Einerseits besitzt sie übernatürliche Kräfte, andererseits wünscht sie sich einfach nur ein normales Leben.
Besonders interessant fand ich, dass man nie genau wusste, wem Gwen eigentlich vertrauen kann. Ob die Druidin Salabi, der Druide Mirakel oder andere Figuren – oft hatte ich das Gefühl, niemand meinte es wirklich gut mit ihr. Umso schöner war es, dass Eric, der Dieb, Gwen immer wieder geholfen und unterstützt hat.
Ganz besonders begeistert haben mich die Beschreibungen des Waldes und die vielen Informationen über verschiedene Bäume. Beim Lesen konnte ich das Rauschen der Blätter förmlich hören, das Wispern und Raunen des Waldes spüren und komplett in diese magische Welt eintauchen.
Die Antworten auf ihre Fragen findet Gwen erst am Ende, und das wiederkehrende „lass los“ bekommt schließlich eine tiefere Bedeutung. Für mich war die Geschichte faszinierend, geheimnisvoll und spannend umgesetzt. Ich wurde richtig gut unterhalten und empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Rezensionen von Philiene :
Galleria Umberto von John Horne Burns
Wiederentdeckung
Galerie Umberto ist ein besonderer Roman, der im zweiten Weltkrieg in Neapel spielt. Das Besondere ist, daß der Autor dieses Buch bereits 1947 geschrieben hat und damals damit einen Jahrhundertroman geschrieben hat.
Jetzt wurde das Buch neu übersetzt und herausgebracht und hat mich somit in das Neapel der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eintauchen lassen.
Und diese ist doch sehr authentisch, ist das Buch ja kurz nach dem Krieg erschienen und damit hat der Autor die Zeit in der Galeria Umberto spielt selbst erlebt und hat noch einen ziemlich frischen Blick auf das Geschehen.
In Galeria Umberto geht es natürlich um den Ort in Neapel, aber Fach noch viel mehr um die Menschen die mit ihr irgendwie zu tun haben. Die Galeria trotzt dem Krieg, doch die Stadt ist zerstört. Der Autor erzählt in mehreren Portraits von den unterschiedlichen Menschen. Ob nun Prostituierte oder amerikanischer Soldat, ob nun Besatzer oder Besiegter, sie alle bek8mmen ein Gesicht, eine Geschichte, ein Leben. Sie alle kommen irgendwann in die Galeria Umberto.
Mich hat das Buch fazieniert und in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist so fesselnd das ich gar nicht aufhören k8nnte zu lesen. Zu Recht ein Jahrhundert Roman.
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Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy von Sandra Regnier
Solider Romantasy-Auftakt
"Der Prinz des Nachtreichs" ist für mich ein klassischer Romantasy-Auftakt, der viele bekannte Elemente mit einer eigenen Idee kombiniert und dabei vor allem durch seine Grundstimmung punktet.
Im Mittelpunkt steht Letty, die tagsüber ein ziemlich gewöhnliches Leben führt und nachts als Spionin im Nachtreich unterwegs ist.
Dieser Kontrast hat für mich toll funktioniert. Der Wechsel zwischen Schule, Zukunftsängsten und gefährlichen Missionen sorgt dafür, dass keine der beiden Welten zu kurz kommt. Gerade dieser Spagat macht die Geschichte lebendig und hebt sie ein Stück weit von anderen Romantasy-Titeln ab.
Der Einstieg ist angenehm klar und nicht unnötig kompliziert. Man versteht schnell, wie Lettys Doppelleben funktioniert, ohne dass man mit Informationen überladen wird. Gleichzeitig bleiben genug Fragen offen, um neugierig zu machen - vor allem in Bezug auf das Nachtreich und die politischen Hintergründe rund um den Erlkönig.
Die Dynamik zwischen Letty und Will mochte ich insgesamt sehr. Die beiden kennen sich schon lange, was der Beziehung eine gewisse Vertrautheit gibt, gleichzeitig schwingt aber immer dieses Verbotene mit. Dass sich ihre Gefühle langsam verändern, wirkte auf mich nachvollziehbar und nicht überstürzt. Es ist eher ein leises Entwickeln als ein großes Drama, was meines Erachtens nach aber gut zur Zielgruppe passt.
Der Schreibstil ist locker und gut lesbar, ohne dabei zu schlicht zu wirken. Gerade für ein jüngeres Publikum funktioniert das sehr gut, aber auch als erwachsene Leserin konnte ich mich gut darauf einlassen. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe gewünscht, vor allem wenn es um die Hintergründe des Nachtreichs oder die Bedrohung geht, die sich im Laufe der Handlung aufbaut.
Das Worldbuilding bleibt insgesamt eher im Hintergrund, was ich teilweise als etwas schade empfand. Die Welt rund um Annwn wirkt interessant und hat definitiv Potenzial, wird aber im ersten Band noch nicht komplett ausgeschöpft. Ich gehe aber davon aus, dass hier in den Folgebänden noch mehr kommt.
Insgesamt ist Der Prinz des Nachtreichs ein gelungener Auftakt, der vor allem durch seine Atmosphäre, die spannende Grundidee und die Beziehung zwischen den Figuren überzeugt. Wer Geschichten mit Parallelwelten, verbotener Liebe und einem Hauch von Gefahr mag, dürfte hier gut aufgehoben sein.
4/5 Sterne
Rezensionen von Philiene :
Prada - Sie träumte von Mode und fand die Liebe von Susanne von Berg
Prada
Mailand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die junge Sophia träumt davon in der Stadt der Mode als Schneiderin zu arbeiten. Sie lernt Mario Prada und dessen Bruder kennen und ist von deren Arbeit fazieniert und bald merkt sie das auch Mario ihr immer wichtiger wird....
Der Roman erzählt die Geschichte einer starken jungen Frau die versucht in einer von Männern dominierten Welt Fußstapfen zu fassen.
Es geht um Stoffe und Schniite und die Fazination der Mode. Es geht um die Anfängen des Hauses Prada und um die Modestadt Mailand.
Hauptperson des Romans ist Sophia, eine junge Frau mit vielen guten Ideen , die das Herz am rechten Fleck hat und versucht ihren Weg zu gehen. Mit ihr zusammen wird die Geschichte von Prada erzählt und wird mir ihr lebendig. Tiefe Einblicke in die Welt der Mode sind genauso Bestandteil der Geschichte wie große Gefühle. Das macht das Buch zu einer perfekten Mischung und einem großen Lese Vergnügen.
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
The Crane and the Nightjar von Ada Bailey
Düsterer Auftakt mit leichten Schwächen
"The Crane and the Nightjar" ist der Auftakt einer etwas düstereren Romantasy-Dilogie, die mich vor allem durch ihre Atmosphäre und die Ausgangssituation schnell gepackt hat. Man startet direkt in eine Welt, in der Vertrauen kaum existiert und jede Entscheidung tödliche Konsequenzen haben kann.
Besonders gut gefallen hat mir, dass es keine lange Einführung gibt, sondern man ziemlich schnell mitten im Geschehen steckt.
Im Zentrum stehen die Protagonisten Zara und Crane, die gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, obwohl sie sich eigentlich alles andere als trauen können. Genau diese Dynamik fand ich besonders spannend. Zwischen Misstrauen und einer zunächst reinen Zweckgemeinschaft entsteht etwas, das sich nicht sofort greifen lässt, aber gerade dadurch interessant bleibt. Crane bleibt lange undurchschaubar, während Zara eher vorsichtig und von ihren Erfahrungen geprägt wirkt. Das hat für mich sehr gut funktioniert.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man gut durch die Seiten kommt. Gleichzeitig lebt die Geschichte stark von ihrer Stimmung: düster, teilweise brutal und immer mit einem Gefühl von unterschwelliger Bedrohung. Die Prüfungen und Aufgaben innerhalb der Handlung bringen Spannung rein und sorgen dafür, dass man selten das Gefühl hat, komplett durchatmen zu können.
Das Worldbuilding wird eher nebenbei vermittelt, was ich grundsätzlich mochte, weil es den Lesefluss nicht ausbremst. Trotzdem hätte ich mir stellenweise ein paar mehr Details gewünscht, um die Welt noch greifbarer wirken zu lassen. Ähnlich ging es mir mit dem Aufbau der Handlung: Einige Entwicklungen bleiben zunächst etwas unklar oder wirken diffus, wodurch ich nicht immer sofort verstanden habe, worauf alles hinausläuft.
Nichtsdestotrotz hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten. Gerade die Mischung aus tödlichen Spielen, Geheimnissen und der sich langsam entwickelnden Beziehung konnte mich überzeugen. Das Ende hat definitiv neugierig auf den Folgeband gemacht und lässt einige Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.
4/5 Sterne











