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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Rebecca:

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Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 2) von Anna Fleck

Das spannende Abenteuer in Eis und Schnee geht weiter.

Im zweiten Band geht es richtig spannend weiter.
Elvy hat gelernt, wie sie den Froststern einsetzen kann und in Simàja eine richtig gute Freundin gefunden. Zusammen mit Tomte Teda schaffen sie es nach Ymataja. Aber auch die Macht der Schneekönigin ist stärker denn je. Sie hat inzwischen ihren Frostprinz, Ys, gewählt.

Dieser besitzt nun leider den Glutspeer und führt nun ihre Armee auf der Jagd nach den beiden Froststernen an. Beide jungen Frauen gehen neue Risiken ein – Simàja muss es schaffen die gespaltenen Völker zu vereinen, Elvy muss Erik retten und herausfinden, was es mit ihren Klarträumen auf sich hat.

Genau wie beim ersten Band habe ich mich perfekt in der kalten Eiswelt wiedergefunden. Auch dieses Mal ist das Cover wunderschön gestaltet und der Text im Buch genauso blau, wie das Cover. Im Farbschnitt zeichnet sich der Froststern ab und wartet auf Vollendung. In Tjael - eigentlich eine Nebenfigur - habe ich einen meiner absoluten Lieblingscharaktere gefunden. Das Buch endet wieder in einem gemeinen Cliffhanger.
Ich freue mich wie immer auf den nächsten Band - besonders weil ich wissen will, ob auch Tjaels Geschichte in Happy End finden wird.

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Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 2)

Rezensionen von Rebecca:

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Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1) von Anja Fislage

Eine Mischung aus Wednesday, Sherlock und Tier-Forscherbuch.

Eine 12-jährige Wissenschaftlerin, ihre kleine Schwester, ihr bester Erfinder-Freund, Kommissariatsanwärter Juri Konstantin, ein Werkaninchen und jede Menge Fabelwesen.

"Smeralda Bohms Bestiarum" ist nicht unbedingt Fantasy im altbekannten Sinne, sondern legt Fantasy viel mehr auf die Forscherebene, woran man sich aber schnell gewöhnt.

Smeralda ist Kryptozoologin und untersucht alle rätselhaften Begebenheiten in ihrer Nachbarschaft. Bei ihren Forschungen stößt sie auch auf das ein oder andere Kryptid (Wesen wie Bigfoot etc.). Als Leser*in ist man zunächst nicht sicher, ob es die Wesen, die Smeralda sieht, tatsächlicht gibt, denn außer ihr reagiert niemand auf sie. Doch nach und nach stellt man fest, diese Wesen sind wirklich da - und Smeralda ist nicht die Einzige, die sie erforscht.

Echte Forscheransätze, vielen verborgenen Wesen, einer mächtigen Gegnerin und eine gefährliche Organisation, die im ersten Band schon ihre versteckten Finger im Spiel hat . All das macht Lust auf mehr und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

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Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1)

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Die sexhungrige Nymphomanin - für eine Filmrolle macht sie alles | Erotischer Roman von Meg Meloccaro

Wie weit würdest du für deinen großen Traum gehen?

Was man nicht alles für eine Filmrolle macht...
Schon der Klappentext hat meine Neugier geweckt und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Bereits nach den ersten Seiten war ich mitten drin und dachte mehr als einmal: "Das kann doch nicht wahr sein!" Was Mary Ann alles auf sich nimmt, um ihren Traum von einer Filmkarriere zu verwirklichen, ist schon ziemlich außergewöhnlich.

Mary Ann erfüllt dabei das typische Klischee einer Frau, die sich für ihren Erfolg regelrecht nach oben schläft. Ihre Geschichte hat es wirklich in sich und sorgt immer wieder für überraschende und auch amüsante Momente.
Der Schreibstil von Meg Meloccaro ist flüssig, angenehm und sehr bildhaft. Trotz des Themas wirkt die Geschichte nie vulgär oder anstößig, sondern erzählt mit einer guten Portion Humor und Leichtigkeit. Ich konnte mir die Szenen lebhaft vorstellen und habe mich dabei bestens unterhalten.
Mich hat die Geschichte von Mary Ann von Anfang bis Ende gut unterhalten und ich musste einige Male schmunzeln. Wer eine freche, unterhaltsame Geschichte mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur lesen möchte, sollte hier unbedingt einen Blick hineinwerfen.

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Die sexhungrige Nymphomanin - für eine Filmrolle macht sie alles | Erotischer Roman

Rezensionen von Rebecca:

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Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

"Hier. Du musst hier graben."
Bo staunt nicht schlecht, als sie eines Tages die Themse sprechen hört. Neugierig gräbt sie im Schlamm des Themseufers und findet dort eine wertvolle Münze, rund und silbern wie der Mond. Billy, der Junge vom anderen Flussufer, weiß von einer weiteren - dem Gegenstück zu Bos Münze.

Zusammengesetz sollen die geheimnisvollen Münzen eine große Macht besitzen. Doch nicht nur Bo und Billy sind auf der Suche nach ihnen.
Wer ist noch hinter der Macht der Münzen her?
Werden die Kinder es rechtzeitig schaffen?
Und sind die Münzen tatsächlich magisch?

Ein spannendes Abenteuer am Ufer der Themse voller Geheimnisse und einem bittersüßen Ende.
Das Buch ist super und mir haben ausnamslos alle Charaktere sehr gut gefallen.
Für alle, die magische Abenteuergeschichten und Geheimnisse mögen.

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Die Jagd nach den magischen Münzen

Rezensionen von .:

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Hüter des Schatzes von Reiner Knizia

Wunderschönes Familienspiel

Ich liebe Spiele, die man innerhalb weniger Minuten versteht und trotzdem jedes Mal aufs Neue fordern. Genau das ist hier gelungen. Schon beim Öffnen der Schachtel war ich begeistert, denn das Spiel sieht einfach wunderschön aus. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und das Drachenthema zieht sich durch das gesamte Spiel.

Da bekommt man sofort Lust, loszulegen.

Die Spielregeln sind angenehm unkompliziert. Nach einer kurzen Erklärung konnten wir direkt starten. Besonders gut gefällt mir, dass alle gleichzeitig spielen. Niemand sitzt herum und wartet auf seinen Zug, sondern jeder ist ständig beschäftigt und überlegt, wo das aktuelle Plättchen am besten hinpasst. Dadurch bleibt das Spieltempo hoch und die Zeit vergeht wie im Flug.

Was das Spiel für mich besonders macht, ist die Mischung aus Planung und Überraschung. Natürlich spielt das Glück eine Rolle, weil man nicht weiß, welches Plättchen als Nächstes kommt. Trotzdem hat man ständig das Gefühl, mit den eigenen Entscheidungen etwas bewirken zu können. Man überlegt immer wieder, ob man lieber auf eine große Punktzahl hinarbeitet oder sich verschiedene Möglichkeiten offen hält. Genau diese kleinen Entscheidungen machen jede Partie spannend.

Richtig clever finde ich außerdem, dass jedes Spielfeld anders aufgebaut ist. Dadurch verfolgt jeder seine eigene Strategie und niemand kann einfach beim Nachbarn abschauen. Das sorgt dafür, dass jede Runde anders verläuft und man immer wieder neue Ideen ausprobiert.

Auch die Qualität hat mich überzeugt. Die Plättchen fühlen sich stabil an, die Spielbretter machen einen wertigen Eindruck und nach dem Spielen lässt sich alles ordentlich verstauen. Das Spiel wirkt insgesamt durchdacht und hochwertig.

Besonders schön ist, dass wirklich jeder mitspielen kann. Kinder verstehen das Prinzip schnell, Erwachsene haben ihren Spaß an den taktischen Entscheidungen und sogar allein funktioniert das Spiel erstaunlich gut. Die einzelnen Partien sind angenehm kurz, sodass es selten bei nur einer Runde bleibt. Bei uns hieß es nach dem ersten Spiel sofort: Noch einmal.

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Hüter des Schatzes

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Tödliches Verderben von Slaughter Karin

Ein Thriller, der einen bis spät in die Nacht weiterlesen lässt

Karin Slaughter hat es mal wieder geschafft: „Tödliches Verderben“ ist genau die Art von Thriller, bei der man sich vornimmt, nur noch ein Kapitel zu lesen und plötzlich sind zwei Stunden vorbei. Die Geschichte zieht einen von Anfang an rein und wird mit jeder Seite spannender.

Im Mittelpunkt steht ein rätselhafter Fall, doch schnell wird klar, dass viel mehr dahintersteckt.

Nach und nach kommen alte Geheimnisse ans Licht und man merkt, dass in diesem Ort längst nicht alles so friedlich ist, wie es zunächst scheint. Gerade das hat mir richtig gut gefallen. Immer wenn ich dachte, ich hätte den Durchblick, kam die nächste Wendung um die Ecke.

Auch die Figuren konnten mich überzeugen. Sie wirken glaubwürdig, haben ihre Ecken und Kanten und treffen nicht immer die perfekten Entscheidungen. Dadurch fühlt sich alles viel echter an und man fiebert automatisch mit. Besonders die Dynamik zwischen den Hauptfiguren sorgt dafür, dass die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch menschlich bleibt.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und sorgt dafür, dass die Seiten nur so vorbeifliegen. Obwohl das Buch ordentlich Umfang hat, hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Handlung zieht. Es passiert ständig etwas und trotzdem nimmt sich die Autorin genug Zeit, um ihre Figuren und deren Hintergründe glaubwürdig aufzubauen.

Was ich an Karin Slaughters Büchern besonders mag, ist die Mischung aus Spannung, Emotionen und überraschenden Enthüllungen. Es geht nicht nur darum, den Täter zu finden, sondern auch um die Menschen dahinter, ihre Vergangenheit und die Entscheidungen, die alles ins Rollen bringen. Genau das macht den Thriller so fesselnd.

Wer spannende Krimis mit düsterer Stimmung, starken Charakteren und einer Geschichte voller Überraschungen mag, macht mit „Tödliches Verderben“ definitiv nichts falsch. Für mich war das wieder ein echter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Deshalb gibt es verdiente 5 von 5 Sternen.

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Tödliches Verderben

Rezensionen von Rebecca:

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Herr Dachs und seine erstaunliche Buchhandlung von Paddy Donnelly

Ein wundervolles Buch über eine wundervolle Buchhandlung

Ein wundervolles Bilderbuch!
Herr Dachs besitzt eine erstaunliche Buchhandlung. Dort gibt es Bücher für alle Tiere - egal wie groß oder klein. Jeden Tag kommt der kleine Fuchs Rory vorbei und fragt nach einem ganz bestimmten Buch: Das Buch von den Quallen auf dem Mond. Das mit den Piraten-Kraken und der schwimmenden Riesenananas und und und.

Es dauert eine ganze Weile bis Herr Dachs dahinter kommt, dass es dieses Buch noch gar nicht gibt. Was kann man da nur machen?
Ich liebe die schönen Illustrationen und die kleinen, lustigen Wortspiele, die auf den Bildern zu entdecken sind - sieht sich da ein Schildkröte etwa ein Buch über Ninjas an?

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Herr Dachs und seine erstaunliche Buchhandlung

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Miss Maunz & Sherlock Dusel - Wo ist die Torte? von Michael Mantel

Tierischer Detektivspaß mit jeder Menge zum Entdecken

Schon das Cover macht sofort Lust aufs Vorlesen: bunt, fröhlich und voller Tiere. Genau so geht es im Buch auch weiter. Auf Hof Hummelwies herrscht nämlich plötzlich großes Chaos. Erst verschwinden ein paar Kleidungsstücke, dann fehlt sogar die Geburtstagstorte. Endlich haben Miss Maunz und Sherlock Dusel einen richtigen Fall und stürzen sich mit viel Eifer in ihre Ermittlungen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte spannend erzählt wird, ohne dabei jemals unheimlich zu werden. So können auch jüngere Kinder prima mitfiebern und selbst überlegen, wer hinter den Diebstählen steckt. Die beiden Detektive ergänzen sich dabei wunderbar: Miss Maunz denkt einen Schritt weiter, während Sherlock Dusel mit viel Einsatz jeder Spur nachgeht. Gerade dieses Zusammenspiel macht die beiden zu einem sympathischen Team.

Das absolute Highlight sind für mich aber die Illustrationen. Auf jeder Seite gibt es unzählige kleine Details zu entdecken. Die Hühner tauchen ständig an den lustigsten Orten auf. Dadurch schaut man sich die Seiten gerne mehrfach an und entdeckt jedes Mal etwas Neues. Auch die humorvollen Szenen sorgen immer wieder für Lacher. Besonders Sherlock Dusels etwas unsanfte Landung in der Torte hat bei uns für großes Gelächter gesorgt.

Die Sprache ist leicht verständlich und eignet sich perfekt zum Vorlesen. Gleichzeitig vermittelt die Geschichte ganz nebenbei Werte wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Fairness, ohne dabei belehrend zu wirken.

Miss Maunz & Sherlock Dusel – Wo ist die Torte? ist ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit einer witzigen Detektivgeschichte, tollen Figuren und wunderschönen Illustrationen. Ein Buch, das nicht nur einmal, sondern immer wieder gerne aus dem Regal geholt wird. Klare Empfehlung für kleine Spürnasen!

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Miss Maunz & Sherlock Dusel - Wo ist die Torte?

Rezensionen von brauneye29:

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Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He

Sehr spannend

Zum Inhalt:
Eigentlich will Dawn nicht auffallen, aber durch die Aufnahme in das Cheerleaderteam steckt sie plötzlich mit in einer elitären Gruppe. Sie versucht einerseits dazu zu gehören, aber dennoch irgendwie unter dem Radar zu bleiben und spürt, dass irgendetwas Böses vor sich geht. Als dann ein Mord geschieht, wird schnell klar, dass auch hinter einer perfekten Maske das Böse lauern kann.

Meine Meinung:
Das Buch hat mich von Anfang mitgenommen. Auch bevor der Mord geschehen ist, hatte das Buch einen enormen Sog auf mich ausgeübt. Diese Spielereien und das unterschwellige, manchmal auch sehr deutliche Niedermachen, war so gut vorstellbar dargestellt. Die Protagonisten fand ich auch sehr interessant und gut ausgearbeitet und diese Intrigen unter Jugendlichen, wer hat sie nicht selbst auch schon miterlebt. Besonders war auch wie gut auch schwierige Themen wie Mobbing oder auch psychischer Druck aufgenommen wurden. Das Ende überrascht dann entsprechend des Gesamteindrucks des Buchs nochmal mehr. Ich hatte das Vergnügen Buch und Hörbuch zu genießen und fand beide sehr gut.
Fazit:
Sehr spannend

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Perfect Little Monsters

Rezensionen von verhei:

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Er lügt von Rebecca Taylor McKay

unterschwellige Spannung: Geheimnisse und Lügen kommen langsam ans Licht

Positano an der Amalfiküste im Jahr 1961 – Clara und Spencer Carmichael reisen an, um ihre Flitterwochen im noblen Hotel zu verbringen. Ihre Tage sind geprägt durch viel Sonnenschein, schöne Aussichten, Meer und Pool – perfekt für Clara um sich nach einer schwierigen Zeit zu erholen. Doch Spencer erscheint seiner jungen Frau doch sehr rätselhaft, spricht er doch Italienisch, scheint angespannt und doch so manche Person dort zu kennen.

Verschweigt er etwas oder liegt es daran, dass sie so schnell geheiratet haben und sie noch wenig über ihn weiß? Und schließlich wird am ersten Tag auch noch ein Zettel unter der Tür durchgeschoben mit dem Text „Er lügt“. Schon am Beginn der Reise treffen die beiden ein anderes englischsprachiges Paar – Vivien und Fred, ebenso wohlhabend und lebenslustig. Clara mag die beiden, kommt vor allem mit Fred gut aus, aber Spencer scheint eine Abneigung gegen beide zu hegen. Doch verbergen nicht auch die beiden etwas?

Der Schreibstil ist leicht, flüssig und fängt gut die Atmosphäre eines langen Urlaubstages ein: Hitze, Auszeit am Meer und Genuss – auch mit durchwegs viel Alkohol. Rasch erkennt man, dass die 1960er Jahre doch eine andere Zeit waren, auch was die Rolle der Frauen betrifft.

Der Beginn verläuft durchwegs gemächlich – nach dem Auffinden des Briefes erfährt man zunächst langsam etwas über Clara und Spencers Vergangenheit, vor allem in Rückblicken in das letzte Jahr in dem Clara bald nach der Hochzeit erkrankt. Alles aus Sicht von Clara. Die erste Hälfte des Buches verläuft durchwegs ruhig, man ahnt durch einzelne Hinweise ab und an, dass wohl etwas im Busch ist, allerdings verlebt man de facto entspannte Urlaubstage. Gegen Ende ziehen Spannung und Tempo dann deutlich an, etwas mehr Zeit dafür wäre wahrscheinlich angenehm gewesen.

Gut getroffen fand ich die Figuren. Gegen Spencer hegt man von Beginn an etwas Unbehagen, nicht zuletzt wegen des Briefes. Aber eben auch, weil er wirklich etwas zu verbergen scheint. Beklemmend fand ich auch, dass er Clara dauernd zu bevormunden scheint und genervt ist, wenn sie nicht entsprechend reagiert. Clara selbst erscheint als das arme Hascherl, das Opfer, die Kranke. All dies erklärt sich natürlich durch ihre Herkunft (ein Waisenkind) und ihre Heirat in die Oberklasse, die ihr mit Skepsis begegnet. Zu Beginn merkt man die Unsicherheit konstant, mit der Zeit gewinnt sie dennoch Selbstvertrauen.

Für mich ein Roman der durch die Konstante Unsicherheit lebt, vor allem auch für den Leser, denn immerhin erfährt man alles nur aus Sicht von Clara, und vielleicht kann man auch ihr nicht trauen?

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Er lügt