Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peedee:
Einen Tag nach dem anderen von Danielle Steel
Schwierige Beziehungen
Was macht man, wenn man Tochter einer berühmten Hollywood-Familie ist? Entweder mischt man bei diesem Zirkus ebenfalls mit oder zieht sich vollkommen zurück. Colette „Coco“ Barrington hat sich für den Rückzug entschieden und lebt als Hundeausführerin in Bolinas, Nordkalifornien. Ihre Mutter und Schwester meinen, sie sei ein Hippie und verschwende ihr Leben.
Als sie auf Hund und Haus ihrer Schwester Jane aufpasst, lernt sie Leslie Baxter – den berühmten Schauspieler – kennen, der vorübergehend bei Jane wohnt. Sie fühlen sich gleich zueinander hingezogen. Doch dies hat keine Zukunft, oder?
Erster Eindruck: Ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir sehr gut.
Die Originalausgabe erschien 2009 unter dem Titel „One Day at a Time“.
Coco hat mir gefallen. Sie hat ihren Weg gefunden und liebt ihr Leben mit ihrem Hund am Strand von Bolinas. Ihr ist bewusst, dass sie den Job als Hundeausführerin nicht ewig machen kann und wird, aber im Moment ist es das Richtige für sie – und erst noch lukrativ. Jane, ihre Schwester, ist eine berühmte Filmemacherin, und hält überhaupt nichts von Cocos Leben. Sie sei eine Versagerin. Das denkt wohl auch die Mutter, eine berühmte Bestsellerautorin. Oje, das ist ja ein sehr ermutigendes Umfeld! Nein, ernsthaft, das fand ich so abschätzig, wie sich die beiden Frauen benommen haben. Nur was sie sagen, zählt etwas! Leslie Baxter findet für einige Zeit Unterschlupf in Janes Haus. Er muss sich vor seiner verrückten Ex-Freundin verstecken. Als berühmter Schauspieler hat er schon einige Marotten und Verrücktheiten erlebt, aber nicht so etwas wie mit seiner Ex-Freundin. Coco ist ganz anders als alle Frauen, die er bisher kennengelernt hat. Sie kennt den Hollywood-Zirkus, ist aber nicht beeindruckt.
Ich habe schon viele Bücher von Danielle Steel gelesen. Für mich ist das vorliegende Buch eines der schwächeren Werke. Warum? Lange Zeit war es ruhig, wirklich sehr ruhig. Fast drei Viertel des Buches gab es Liebeteuerungen „en masse“. Und dann immer wieder: „Sie liebten sich“; „Sie liebten sich erneut“; gefolgt von „Sie liebten sich nochmals“. Nun ja, das Romantikerherz findet eine funktionierende Beziehung durchaus schön, aber mit der Zeit fand ich dies sehr ermüdend. Denn abgesehen davon, dass sich Coco und Leslie von der Aussenwelt abschotteten, passierte einfach nichts. Und ich meine nichts. Im letzten Viertel kam dann – zum Glück – noch Schwung in die Geschichte. Und nur aufgrund dieses letzten Viertels kann ich nun 3 Sterne vergeben.
Rezensionen von Verena:
Yesteryear von Caro Claire Burke
Nicht jeder Plot Twist überzeugt
Wie so ziemlich alle habe auch ich den Hype-Roman 2026 gelesen: Yesteryear.
Irgendwann letztes Jahr habe ich zum ersten Mal von dem Roman gehört: Eine Tradwife-Influencerin wacht plötzlich in der Vergangenheit auf und muss das Leben führen, das sie online glorifiziert und mit dem sie jede Menge Geld verdient.
Ich hab’s natürlich sofort vorbestellt.
Als die ersten Rezensionen erschienen, hatte ich das Gefühl, dass sich die Leser:innen in drei große Gruppen aufteilen: Menschen mit offensichtlich evangelikalem (oder anderweitig sehr konservativ religiösem) Hintergrund, die behaupten, an dem Buch sei einfach alles falsch; diejenigen, die sich dem Hype komplett angeschlossen haben; und die Enttäuschten. Ich gehöre zur letzten Gruppe.
Dass ich die Protagonistin furchtbar finden würde, war von Anfang an klar. Das war beim Konzept des Romans klar und für mich überhaupt kein Problem. Mein Problem war der große Plot Twist.
VORSICHT SPOILER
Ich mag es überhaupt nicht, wenn Romane psychische Erkrankungen oder psychische Probleme als großen Plot Twist nutzen, um zu erklären, warum Figuren so handeln, wie sie handeln. Im Fall von Yesteryear ist dieser Twist für mich nicht nur fragwürdig, sondern untergräbt auch das, was die Geschichte ursprünglich verspricht: Eine Tradwife Influencerin, die plötzlich das Leben führen muss, das sie selbst predigt.
Viele Leser:innen haben schon darüber diskutiert, dass Tradwives ein Produkt des Patriarchats sind und, aus einer übergeordneten Perspektive, ebenfalls dessen Opfer sind. Dem stimme ich vollkommen zu.
Aber! Die Art und Weise, wie der Roman den Plot Twist nutzt, nimmt Natalie jegliche Eigenverantwortung. Ja, sie wurde in einer restriktiven Religion erzogen und ihre Kindheit und ihr Umfeld haben sie geprägt. Trotzdem trifft sie bewusst die Entscheidung, genau dieses Leben zu führen. Und vor allem ermutigt sie andere (für Geld), dieses Leben zu führen (nur halt ohne das Geld, das sie verdient).
Der Plot Twist nimmt ihr diese Verantwortung wieder ab. Für mich war das der einfachste und zugleich unbefriedigendste Weg, sich mit Tradwives, dem Patriarchat und der Rolle von Frauen darin auseinanderzusetzen. Es wirkte fast so, als wollte die Autorin niemanden (Menschen mit ähnlichen religiösen Überzeugungen wie Natalie, also die Zielgruppe echter Tradwife-Influencerinnen) nicht gegen sich aufbringen. Ich habe mehr erwartet von Yesteryear.
Auf die Verfilmung freue ich mich trotzdem.
Rezensionen von C. P.:
The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis
Ihr heutiges Horoskop: Fake-Dating könnte zu unerwarteten Nebenwirkungen führen
Es ist aus! Brian macht mit Stella Schluss. Sie würde ihn nur ausbremsen, sagt er, das hat ihm schließlich auch Dr. Love in ihrer Kolumne bestätigt. Kurzerhand macht Stella besagte Dr. Love ausfindig, sie soll dafür sorgen, dass Brian sich umentscheidet und zu Stella zurückkehrt. Schließlich sind die beiden doch wie füreinander bestimmt.
Nur dass sich Dr. Love als Stellas grumpy Kollege Rowan entpuppt. Diese Spaßbremse, die ihr ohne mit der Wimper zu zucken den letzten Kaffee in der Zeitungsredaktion wegnimmt.
Stella ist eine wahnsinnig liebenswerte Person. Sie kann sich in andere Leute hineinversetzen, weiß mit Menschen umzugehen und selbst die Hunde, welche sie regelmäßig ausführt, lieben sie. Statt einem Riesenziel vor Augen hat sie ihre vielen kleinen Jobs und Aufgaben, in denen sie völlig aufgeht. Etwas, was ihr Ex nicht versteht, sie stattdessen lieber für seinen selbstverschuldeten Frust verantwortlich macht. Letztendlich, man ahnt es bereits, steht Rowan auf Stella und will, dass sie mehr an sich (oder an ihn) denkt statt es immer nur anderen recht zu machen. Wobei es einen Grund für Stellas Verhalten gibt, welcher im Laufe des Romans deutlich wird.
Auf gewisse Weise ist das Liebesdreieck zunächst recht amüsant: Rowan will Stella, Stella will Brian, Brian will weg. Und irgendwann ändern sich die Prioritäten. Und trotzdem konnte mich Saskias erster Band der New York Love Times nicht ganz so catchen wie ihre sonstigen Romane. Für meinen Geschmack trat die Story zu lange auf der Stelle, enthielt zuviel Füllmaterial, wird vorhersehbar. Das Grundthema, dass Stellas Bedürfnisse stärker gewichtet werden sollten, gefällt mir sehr, nur Rowan wirkte manchmal eher wie ein Mansplainer und hat zuletzt ähnliche Fehler gemacht wie Brian. Das ist einfach nicht so überzeugend, mit dem Finger anklagend auf andere zu zeigen, selbst aber auch nicht besser zu sein. Stellas Umorientierung hin zu Rowan konnte ich da auch nicht so richtig fühlen, egal wie gut er aussieht. Stellas sonstige Charakterentwicklung empfinde ich hingegen als wunderbar gelungen. Und der Humor der Autorin kommt ebenfalls nicht zu kurz.
Interessant sind übrigens auch Marlow und Leto, welche in Band 2 die Hauptrollen übernehmen werden und hier als die besten Freunde von Stella und Rowan auftreten. Zwei Charaktere mit starkem Potential für knisternden Funkenflug.
Im Übrigen heißt die Zeitung, bei welcher Stella und Rowan arbeiten, zwar nicht wirklich New York Love Times sondern Sunset Gazette, doch das Cover ist optisch einfach zauberhaft.
Rezensionen von rewareni:
Weltfrieden von D. Rose
Ist ein Frieden für immer möglich?
Nervös und nicht wissend was sie erwartet, reist die 30 jährige Anna Zaugg, Schweizer Außenministerin und Mutter dreier Kinder, zu ihrer ersten internationalen Friedenskonferenz nach Dubai. Es werden noch 9 weitere in den folgenden Jahren in verschiedenen Stätten
folgen, wo sie schon bald neue Frauen treffen und mit ihnen Freundschaften schließen wird.
Es sind die ersten Jahre, wo es keinen Krieg mehr auf der Welt gibt. Ein tödliches Virus, das von Männern erschaffen wurde und dafür gedacht war den Feind zu vernichten, hat nämlich so gut wie alle Jungen und Männer dahin gerafft und plötzlich mussten die Frauen nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben aller anderen Menschen auf der Welt neu ordnen und strukturieren.
Der Roman ,,Weltfrieden“ zeigt ein Szenario auf, wie es sein könnte, wenn Frauen an der Macht sind. Der Autor Daniel Rose spielt dabei mit den Gedankengängen seiner Leser auf eine ganz besondere Art und Weise.
Es ist eine Geschichte der leisen Worte, wo die Stille zum Nachdenken anregt, da er immer wieder schöne und fast schon philosophisch angehauchte Sätze einfließen lässt, wo man als Leser inne halten und auch für sich selbst Gedanken dabei finden kann, die einen berühren.
Ob oder wie die Welt nur mit Frauen funktionieren kann oder ob sie eine bessere wäre kann man natürlich nicht sagen. Aber in der Geschichte funktioniert es, da für sie alle Menschen gleich sind und jeder wichtig ist. Jedes Kind hat Zugang zur Schulbildung, jede Frau kann das tun was sie gerne möchte, egal ob sie in die Forschung gehen möchte, oder Wissenschaftlerin sein möchte. Dabei hat der Autor auch immer wieder Frauen aus der früheren Geschichte erwähnt, die tatsächlich gelebt haben und die großes geleistet haben, aber deren Erfolge von den Männern nicht anerkannt wurden oder sie im Verborgenen weiter gearbeitet haben.
Der Ablauf der Geschichte mit den 10 Reisen verläuft im Grunde immer nach den selben Schema ab, wo für mich mit der Zeit ein wenig die Konzentration nachgelassen hat. Nach der Eröffnung der Konferenz und einer Rede, treffen sich später die Frauen immer in einer landestypischen Sauna, wo sie den Tag ausklingen lassen. Da hätte ich mir ein wenig Abwechslung gewünscht, dass z.b einmal eine Bergwanderung statt findet oder ein gemeinsames Picknick an einem Waldsee....
Die Geschichten, die die Teilnehmerinnen erzählen sind zumeist berührend und erschütternd, aber sie zeugen davon, dass für niemanden in dieser neuen Welt aufgeben eine Option ist, denn sie wissen, dass sie gemeinsam vieles schaffen können.
Die Gedankengänge von Anna ob ihres Sohnes Jonas gehen einem nahe beim Lesen, da sie ständig damit rechnen muss, dass eines Tages das Virus auch ihm das Leben kosten wird und so genießt sie jeden Augenblick, den sie mit ihm verbringen kann. Dabei schafft es der Autor, dass selbst in traurigen Momenten ein Humor zu spüren ist, der die Geschichte für den Leser leichter macht und man sich einen Weltfrieden nur wünschen kann.
Rezensionen von annamichalea:
Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger
Krimi trifft Literatur
Mit den typischen Diogenes Covern habe ich lange gehadert, aber in letzter Zeit werden sie immer besser. So finde ich auch dieses Cover sehr gelungen. Die Szene, die Farbgebung und die fehlende action spiegeln auch das Buch sehr gut wider.
Thriller mag ich kaum noch lesen, daher freute ich mich auf einen neuen Kriminalroman.
Mehrere Bände sogar, wie sich nach Recherche herausstellte. Dennoch war ich sehr zwiegespalten. Das Buch lässt sich gut lesen, bei manchen Längen musste ich einfache quer lesen. So gibt es einige Seiten, in denen D. C. Smith vor Schülern aus seiner Zeit bei der Drogenfahndung und der Sitte berichtet. Informativ, auch typisch für seinen Charakter, aber langatmig.
Was mir fehlt ist ein gewisser Esprit. Ich möchte einen Kriminalroman, der ohne Blut und ohne extreme Sprache den Leser einfach mitzieht. Dazu fehlt es in diesem Buch an Geschwindigkeit und Witz.
Aber möchte man einen Kriminalroman auf Literaturniveau, dann ist man hier richtig
Rezensionen von annamichalea:
Löwe von Sonya Walger
Ein Buch, dass sich die Autorin von der Seele schreiben musste.
Das Cover wirkt auf mich sachlich distanziert, das kleine Mädchen sehr verzweifelt, der Mann betrachtet es wohl Anhängsel. Nichts in der Körpersprache des Mannes weist darauf hin, dass er das Kind überhaupt wahrnimmt. Ich frage mich zwangsläufig, wer hat das Foto aufgenommen?
Schon an der Widmung erkennt der Leser Sonya Walger hat das Buch auch für ihre Kinder geschrieben.
Nur wer mit seinen Eltern im Reinen ist, kann das auch mit den Kindern sein.
Wie wichtig ihr das Buch ist sieht man auch daran, dass sie es gegen den Willen der Mutter, die sie sehr wertschätzt, veröffentlicht. Geschrieben wohl auch in der Zeit der Coronabeschränkungen, zumindest die Idee ließ sich da eher umsetzen.
Zuerst dachte ich der Schreibstil, der wie eine Aufzählung auf mich wirkt, sei dem geschuldet, dass sie über die Vergangenheit ihrer Eltern nur aus Erzählung darüber schreiben kann. Quasi die Bausteine zusammen setzt. Aber sie behält es durchgehend bei, was mir nicht gut gefällt. Das Lesen emfpinde ich von Sprachbild eher mühsam. Inhaltlich ist es schon interesant und immer wieder kommen Stellen, die mich zum weiterlesen animieren.
Mein Vater erträgt jeden Schmerz, solange es sein eigener ist. Meiner ist ihm unerträglich oder auch der Satz : Wenn wir nicht darüber reden ist es auch nicht passiert.
Eine sehr schwierige Vater Tochter Beziehung, bei der sie sucht und er nicht geben kann.
Rezensionen von carola1475:
Die Villa von Markus Heitz
Spannender Horror-Roman
Doreen ist seit ihrer Kindheit fasziniert von einer Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis und kann ihr Glück kaum fassen, als sie bei der Zwangsversteigerung den Zuschlag für die vernachlässigte Villa im Poetenweg erhält. Obwohl ihre pubertierende Tochter Marina sich zuerst sträubt, ziehen die beiden schnell im Poetenweg ein.
Den beiden Frauen geht es gut in der Villa, Wünsche werden wahr und besonders Marina ist glücklich mit dem neuen Zuhause und macht engagiert bei der Renovierung mit.
Mit der Beschreibung der Zwangsversteigerung und der realistischen Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Doreen und Marina beginnt der Roman vermeintlich harmlos, doch in der Villa herrscht von Anfang an eine geheimnisvolle Atmosphäre.
In einem zweiten Erzählstrang hadert Ethan Ryce in London mit dem plötzlichen und gleichzeitigen Tod seiner Mutter und ihrer langjährigen Freundin. Er versteht die Todesumstände nicht und beginnt, anhand von alten Fotos in der Familiengeschichte zu recherchieren, andere Möglichkeiten hat er nicht.
Erzählt wird aus den wechselnden Perspektiven der Hauptfiguren, Cliffhanger an Kapitelende tragen zur Spannung bei. Bildhaft und anschaulich schildert Markus Heitz die Ereignisse in der Villa und während Ethans Nachforschungen, die zu Mitgliedern einer alten okkultistischen Loge führen. Sehr interessant, wenn auch nur kurz erwähnt, fand ich, wer damals dazu gehörte und auf Fotos im hinteren aufklappbaren Umschlag zu sehen ist. (Auch der vordere Umschlag ist gelungen und zeigt schön schaurig eine wichtige 'Figur' der Handlung.) Ebenfalls spannend war es, über das in der Vergangenheit real existierende Cabaret Du Néant zu lesen, dessen Nachfolgeetablissement Ethan in Paris aufsucht.
Nicht gefallen hat mir die vulgäre Sprache in zwei, drei Szenen. Das fand ich überflüssig, weil der übernatürliche Horror auch nonverbal deutlich wird.
Markus Heitz beweist seine einfallsreiche Fantasie beim düsteren Horror im Poetenweg, der immer mehr eskaliert, und packend bleibt bis zum Schluss die Frage, wer noch sterben muss und ob Doreen und Marina überleben werden.
Rezensionen von Katzenmicha:
ene, mene, du von Anja Goerz; Eric Niemann
Die Vergangenheit holt Jan ein
Jan Tesdorp hat sich nach Lübeck versetzen lassen und dort eine Stelle als Hauptkommissar angetreten.Jans erste Fall ist die Suche nach zwei vermissten Männern. Herma Bahnsen tut sich schwer, ihren langen Urlaub zu akzeptieren. Herma weiß sie nicht, wie es mit ihrer Krankheit weitergehen wird. Ihr Freundes Wolf plant einen gemeinsamen Urlaub auf Sylt.
Während der Überfahrt wird die Kapitänin Helen de Jong tot aufgefunden. Nur widerwillig übernimmt Herma die Ermittlungen, nachdem ihr Vorgesetzter sie darum gebeten hat….
Die Autoren Anja Goerz und Eric Niemann haben einen fließenden und spannenden Schreibstil.Es ist bereits das dritte Buch der Reihe mit den sympatischen Ermittlern.Erst haben beide einen Fall zu klären,aber sie helfen sich immer gegenseitig-was ich tollfand.Zum Abschluß bringen die die Mordfälle zur Aufklärung-sehr gerne 5 Sterne.Ich bingespannt auf ihren nächsten Fall.
Rezensionen von annamichalea:
Der Endometriose-Balance-Plan von Matthias Riedl
Ein anderer Therapieansatz
Ein schönes Cover, es wird zwar eine Frau mit "Bauchweh" dargestellt, aber der Schmerz steht nicht im Vordergrund.
Etwas befremdlich, wenn ein Mann, der nicht Gynäkologe ist, über Regelschmerzen bei Frauen schreibt. Aber Matthias Riedl erklärt im Buch nachvollziehbar, wie er dazu kam.
Den ersten Teil des Buches empfinde ich als klar strukturiert, mutmachend und für jede Frau andwendbar. Die Forderung eher weniger der Ratschläge umszusetzen um besser durchhalten zu können klingt auch logisch. Die Tipps beziehen sich nicht nur auf Ernährung, auch selfcare als psychologischer Ansatz in allen Lebensbereichen spielt eine Rolle.
Der zweite Teil des Buches besteht aus Rezepten, die explizit auch als selfcare bezeichnet werden. Dabei sind meiner Meinung nach nur wenige alltagstauglich. Aber vielleicht ist hier ja auch die Zubereitung einer Buddha Bowl, das aussuchen der Zutaten selfcare für manche Frau im Sinne von ich gönn mir was.
Die Frauen mit der Diagnose Endometriose die ich kenne haben alle den beschriebenen langen Weg zur Diagnose hinter sich und nehmen Medikamente. Aber zumindest zusätzlich könnten auch sie von dem Buch proftieren, auch in der Hinsicht, dass man selbst etwas tun kann und nicht den Medikamenten und der Erkrankung ausgeliefert ist.
Rezensionen von Herwig Oberlerchner:
Dieses unruhige Ich von Dieter Burdorf
Eine um Halt und Heimat ringende Frau
640 Seiten Text, weitere 124 Seiten Anhang, Bibliographie und Namenregister. Jahrelange Vorbereitung und Recherche. Ein detailreiches, akribisch recherchiertes Buch, eine Biographie, die aber das Leben dieser Schriftstellerin nicht chronologisch abbildet, sondern anhand der Briefwechsel mit den wichtigsten Wegbegleitern, Kollegen, Partnern und Freunden zur Darstellung bringt.
Es entsteht ein buntes, vielfältiges, manchmal irritierendes Bild dieser oft widersprüchlichen Frau. Meist lässt der Autor die Briefe, Artikel, Werke und Zeitzeugenberichte für sich sprechen, nur selten greift er interpretierend ein. Im Mittelpunkt stehen nicht die Schriftstellerin und ihre Werke, sondern die geographisch wie in Beziehungen um Halt und Heimat ringende, einsame Frau, die zuletzt der aus tiefer Sehnsucht geborenen Sucht erliegt.











