Kunden em pfehlungen
Rezensionen von dosi80:
Maja & Natascha von Elyse Durham
Wenn aus Liebe Konkurrenz wird
Während des 2. Weltkriegs, im Jahr 1941, kommen die Zwillinge auf die Welt, Maja und Natascha, in Leningrad auf die Welt. Ihre Mutter Elisaweta, eine Tänzerin, nimmt sich das Leben und die Mädchen wachsen bei ihrer Patentante auf.
Beide sind begeisterte Tänzerinnen und träumen davon beim berühmten russischen Kirow-Ballett groß rauszukommen und durch die Welt zu reisen.
Doch ein neues Gesetz erlaubt nur einer Person einer Familie auszureisen. Dadurch werden die Schwestern zu großen Konkurrentinnen und jede möchte die Beste sein, aber mit welchen Mitteln?
Der Roman der Autorin Elyse Durham begleitet die Schwestern Maja und Natascha sowie das Ensemble verschiedene Produktionen.
Der Roman ist grundsätzlich gut geschrieben. Man konnte ein bisschen in das Leben, ob real dargestellt oder nicht, in der damaligen Sowjetunion eintauchen.
Rezensionen von Streiflicht:
Im Unterholz von Sara Strömberg
Nordisch melancholisch
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich schon das Cover so toll fand und die Beschreibung. Ich mag die nordischen Autoren so sehr, das Melancholische, Düstere und das Zwischenmenschliche, das so deutlich zu Tage tritt. Die Beschreibungen, die so tief gehen und auch die Abgründe in den Seelen zeigen.
Dazu die tollen Naturbeschreibungen, die den Hohen Norden vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Ich mochte Vera sofort. Der Autorin Sara Strömberg ist es hervorragend gelungen, die Zerrissenheit und Verlorenheit der Figur darzustellen. Man kann sich wunderbar einfühlen und mitfiebern. Der Fall als solcher ist total interessant und verschlungen und für mich typisch nordisch. Man erfährt, welche Probleme das Leben auf dem Land mit sich bringt, wenn nur wenige Leute in einer Gegend wohnen. Gleichzeitig fehlt vieles, aber die Leute wissen auch alles über die anderen. Ein Spannungsfeld, das viele Probleme mit sich bringt.
Aus meiner Sicht nicht nur ein interessanter Kriminalfall mit einer interessanten Hauptfigur, deren Leben erst wieder aus den Teilen zusammengesetzt werden muss, sondern auch eine spannende Sozialstudie des Lebens in Schweden auf dem Land und an der Grenze zu Norwegen.
Rezensionen von Claudia R.:
Papafant - Angst im Dunkeln? Ich doch nicht! von Nicola Anker
ängstlich ?
Klappentext / Inhalt:
Er ist groß. Er ist stark. Er ist ein Elefant. Aber vor allem ist er Papa. Papafant. Und der gibt alles - ganz besonders für seine Kinder Rüsselchen und Tröt. Die kleinen Elefanten haben Angst im Dunkeln. Kein Problem für Papafant! Mit viel Herz, Witz und einem Hauch Chaos zeigt er, wie man die Angst im Nu vertreibt.
Unverbesserlich und papafantastisch! Doch als plötzlich ein seltsames Geräusch ertönt, wird Papafant ganz klein - hat vielleicht selbst der größte und stärkste Papa der Welt mal Angst?
Papa ist der Alltagsheld: Ein modernes Bilderbuch gegen alte Rollenbilder
Ein liebevoller Text mit klarer Botschaft: Jeder darf mal Angst haben!
Witzig und tröstlich: Papafant nimmt die Angst vor der Angst.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Man sieht einen großen Elefanten, der sehr panisch und ängstlich dreinschaut und ist umgeben, von zwei aufgeweckten und fröhlichen kleinen Elefanten, die versuchen, den großen Elefanten zu beruhigen. Die Thematik wird bereits hier gut angerissen und ersichtlich. Das Cover ist passend zum Thema Angst umgesetzt und bringt die Thematik der Geschichte sehr gut herüber.
Meinung:
Ein super niedliches und sehr liebevolles Kinderbuch, welches zeigt, dass jeder ein klein wenig Angst haben kann und das man gemeinsam die Angst besser bekämpft als allein. Papafantversucht seinen Kindern, die Angst vor der Dunkelheit zu nehmen und versucht es mit allerhand guten Ideen, doch auch er hat etwas Angst. Kommen sie gemeinsam gegen diese Angst an?
Zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die einzelnen Textabschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Es hält viele tolle Tipps, Ideen und Mitmach Aktionen bereits um gegen die Angst im Dunkeln anzukommen. Hüpfen, Pusten und einiges mehr kann hier von groß und klein gleich mit ausprobiert werden. Man wird in die Geschichte mit einbezogen und kann das Ganze sehr gut nachvollziehen.
Die Sätze sind einfach gehalten und man kann das Ganze gut nachvollziehen. Die Geschichte ist toll erzählt und eignet sich gut für Jungen und Mädchen ab 3 Jahren, aber auch ältere können hier noch einiges lernen und sich mit der Situation identifizieren. Die Geschichte ist liebevoll umgesetzt und die Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab.
Die bunten Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder. Die Zeichnungen, sowie Mimik und Gestik der Charaktere bei den Zeichnungen geben die Gefühle und Emotionen sehr gut wieder, so dass man diese gut mitempfinden kann. Die Illustrationen sind toll umgesetzt und geben der Geschichte etwas lebendiges, aber auch emotionales. Die Situationen werden gut erfasst und man kann anhand der Bilder die Geschichte gut nachempfinden.
Die Geschichte ist wunderschön und liebevoll umgesetzt und auch die Botschaft dahinter ist toll. Ein niedliches Kinderbuch über Angst und das gemeinsame Überwinden dieser.
Fazit:
Jeder hat mal Angst, aber gemeinsam kann man alles überwinden.
Rezensionen von Tina:
In Stormy Weather von Chelsea Curto
Sommer, Stürme und große Gefühle
Mit "In Stormy Weather" hat Chelsea Curto einen Roman geschaffen, der mich schon nach wenigen Seiten begeistert hat. Die Geschichte verbindet Sommerfeeling, Humor und emotionale Momente auf eine sehr angenehme Weise. Im Mittelpunkt steht Quincy, eine leidenschaftliche Meteorologin, die ihren Beruf liebt und gleichzeitig mit persönlichen Herausforderungen kämpft.
Besonders gut gefallen haben mir die authentischen Figuren und die starke Freundschaft zwischen Quincy und ihren besten Freundinnen. Auch die spannungsgeladene Beziehung zu Sebastian macht neugierig und verspricht eine mitreißende Liebesgeschichte.
Der Schreibstil ist locker, humorvoll und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Die Wetterthematik sorgt zudem für eine besondere Atmosphäre und hebt das Buch von anderen Liebesromanen ab.
Coverbewertung: Das Cover gefällt mir sehr gut, weil es die sommerliche und gleichzeitig stürmische Stimmung des Buches perfekt widerspiegelt. Die Farben und die Gestaltung machen sofort Lust aufs Lesen.
"In Stormy Weather" verspricht eine gefühlvolle und unterhaltsame Sommerromanze mit sympathischen Charakteren und viel Emotion. Die Leseprobe hat mich neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht.
Rezensionen von Neobook:
Nebelbeute von Benjamin Cors
Düsterer Thriller
Für den Thriller Nebelbeute von Benjamin Cors vergebe ich 4 Sterne.
Es ist bereits der dritte Teil einer Reihe um die Gruppe 4, die sich auf Serientäter spezialisiert hat. Ich habe keines der vorherigen Bände gelesen, aber das war nicht zwingend notwendig, bin trotzdem gut in die Story reingekommen.
Der Schreibstil ist sehr gut. Anschaulich vermittelt er ein düsteres Bild im abgelegenen, verschneiten Bergdorf und die Spannung ist durchgehend hoch. Mila reist privat an um sich einem früheren Trauma zu stellen. Dort soll sich der Entführer der Mädchen versteckt halten, den sie nicht stoppen konnte. Hier habe ich nur nicht verstanden, warum da nicht gleich das ganze Team anrückt. Evtl wären hier die vorherigen Bände erklärend. Dann geschehen brutale Morde um das Dorf und Mila verschwindet spurlos. Jetzt macht sich doch die gesamte Gruppe 4 auf die Suche.
Es war ein sehr spannender und düsterer Thriller, wobei für mich die Morde zu grausig inszeniert waren.
Rezensionen von Sonne:
Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren
Typisch nordisch
In „Deine Zeit wird kommen“ von Carl-Johan Vallgren geht es um Schweden im Jahr 1993. Kommissar Björling sucht verzweifelt nach seiner verschwundenen Tochter Malin und stößt dabei auf einen möglichen Zusammenhang mit dem Mord an einer unbekannten jungen Frau. Das Cover passt mit seiner düsteren, skandinavischen Atmosphäre sehr gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und mit einer beklemmenden Stimmung. Die Kapitel wechseln zwischen den Perspektiven der Protagonisten, was die Spannung hochhält und immer wieder neue Hinweise liefert. Besonders Björlings Gefühle von Verlust, Trauer und Verzweiflung sind eindrücklich und authentisch dargestellt. Auch Malins Situation wirkt sehr bedrückend. Mit Johanna wurde ich dagegen weniger warm, da ich mit ihrer Persönlichkeit nicht ganz zurechtkam. Insgesamt ist das Buch ein gelungener Thriller mit nordischem Flair.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Fischbrötchen und Himbeereis von Jane Hell
Der beste Teil der Fördeliebe Reihe
Dies ist Teil 9 der Fördeliebe Romane von Jane Hell und da mir die vorherigen Bücher schon so mega gefallen haben, habe ich mich natürlich auch auf diesen Teil riesig gefreut :
Gewohnt von Jane Hells Schreibstil findet man ganz schnell in das Buch rund um die Geschichte von Bibliothekarin Frieda ein, die sich nach Ruhe und sorgenfreie Zeit sehnt und sich dafür ein bisschen Auszeit an der Ostsee gönnen möchte.
Daraus wird leider nichts, denn ausgerechnet Henning taucht auf und so muss Frieda sich selbst fragen, was sie will und ob sie will.
Ein zauberhaftes Buch, das Meeresduft mit sich bringt, wundervolle Gefühle und Figuren, die so lebendig wirken, dass man sich zwischendurch fragt, ob man nicht gerade selbst im Buch versinkt.
Absolut gelungen und vor perfekter Kulisse entführt die Autorin ihre Leser*innen ans Meer und lässt einen eine tolle Auszeit vom Alltag erleben. Für mich das beste Buch der bisherigen Reihe – ich lieb es einfach !
Von mir gibt es dafür eine absolute Empfehlung von Herzen – einfach genießen !
Das Ebook erscheint am 28. Juni 2026 und das Taschenbuch am 06. August 2026.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Schlaflos von Annabel Abbs
Für einen neuen Blick auf die Nacht
Wer sind wir, wenn es dunkel wird? Wie verändert sich unser Denken, Fühlen und Handeln, aber auch die Art und Weise, wie wir mit uns selbst und anderen in Begegnung gehen? Was steckt hinter der Angst vor der Dunkelheit? Wie leben Menschen an Orten, an denen es im Winter monatelang kaum hell wird? Welche Unterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen, wenn es um das nächtliche Verhalten geht?
Nach dem Tod ihres Vaters begibt sich Annabel Abbs auf eine Reise nach ihrem Nacht-Ich.
Dabei nähert sie sich dem Thema auf verschiedenste Weisen an: sie beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Studien zum Thema Nacht und Dunkelheit und ihrem Einfluss auf die menschliche Psyche und den Körper, sie liest Biografien von Autorinnen und Künstlerinnen, die aus Zeitgründen oder wegen Schlaflosigkeit nachts arbeiteten, die aber dann auch herausfanden, wie sie in dieser Zeit ganz besonders oder auf eine ganz spezielle Art und Weise kreativ werden konnten und dabei Kunstwerke entstanden, wie sie nur die Dunkelheit hervorbringen kann.
Sie experimentiert damit, nachts in den Wald oder schwimmen zu gehen und die damit verbundenen Ängste zu spüren und zu verstehen, sich davon aber nicht abhalten zu lassen. Sie reist im tiefsten Winter in die Gegend nördlich des Polarkreises und erlebt dort die Polarnacht. Und sie erzählt von ihren Erfahrungen damit, als eine der wenigen sichtbaren Frauen in den allerfrühesten dunklen Morgenstunden mit der Londoner U-Bahn zu fahren.
Dabei ist auch immer wieder Thema, warum sich die meisten Männer viel selbstverständlicher auch in der Nacht in der Öffentlichkeit zu bewegen trauen und die meisten Frauen, und was wir tun könnten, um das zu ändern. Auch geschichtliche Erkenntnisse fließen in das Buch mit ein, sodass der Autorin ein wirklich umfassender Blick auf das Thema gelungen ist und deutlich wird, wie ausführlich sie dafür recherchiert haben muss, sie es gleichzeitig aber schafft, ihr Wissen und ihre Erfahrungen dazu auf unterhaltsame und vergnügliche Art und Weise zu vermitteln.
Herausgekommen ist ein zutiefst inspirierendes und vielseitiges Hörbuch, das auch von der Sprecherin sehr lebendig vorgetragen wird und dazu anregt, sich mit dem eigenen Nacht-Ich zu beschäftigen und das eigene Verhältnis zur Nacht und zur Dunkelheit zu erweitern. Ich mochte schon die Qualitäten von Nacht und Dunkelheit sehr gerne, habe sie aber nun noch in einer ganz anderen Tiefe und Vielfalt kennen gelernt. Außerdem habe ich viel Spannendes und Neues über mir schon bekannte Künstlerinnen und Autorinnen erfahren sowie einige ganz neue und ihr Verhältnis zur Nacht kennen gelernt.
Es ist ein Hörbuch, das man nicht unbedingt nur einmal hört, sondern bei dem es sich lohnt - ebenso wie sicherlich bei der gedruckten Version dieses Buches - immer mal wieder reinzuschauen/reinzuhören, um sich davon für das eigene Leben inspirieren zu lassen und die eigene Perspektive zu bereichern, und das ich einer breiten Leserinnenschaft (das Buch legt den Fokus klar auf die weibliche Erfahrung und weibliche Künstlerinnen, natürlich können aber auch interessierte Männer von dieser Perspektive profitieren) nur wärmstens empfehlen kann.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Die Straße von Robert Seethaler
Außergewöhnlicher Erzählstil
Ich habe mich sehr darüber gefreut, als ich gelesen habe, dass Robert Seethaler ein neues Buch geschrieben hat. Nach seinem grandiosen Bestseller "Ein ganzes Leben" habe ich "Café ohne Namen" gelesen, beide Bücher haben mich begeistert.
In "Die Straße" begleiten wir über den Zeitraum eines Jahres zahlreiche Personen, die in der Heidestraße, einer Straße in einem nicht benannten Ort, leben.
Anders als in den anderen Romanen des Autors haben wir es nicht mit einer sich fortlaufend entwickelnden Handlung zu tun. Wir lernen die Bewohner der Heidestraße durch kurze Momentaufnahmen kennen. Es gibt einen jungen Mann, der ein kleines Ladenlokal anmietet, um dort ein Antiquariat mit 17.000 Büchern einzurichten. Eine Blumenhändlerin schreibt Liebesbriefe an ihren Angebeteten und wird sie nie absenden, eine Pflegedienstleiterin in einem Altersheim bekämpft ihre Einsamkeit mit Naschereien aus der Bäckerei, eine Nichte bezieht die Wohnung ihrer Tante, die nun im Pflegeheim lebt. Es gibt einen neuen Pfarrer, der den alten abgelöst hat, und da ist der Polizist, der über zu wenig Personal verfügt.
Die Themen des Buchs sind vielfältig, es geht um Alter und Tod, Liebe und Schmerz, Obdachlosigkeit und Kriminalität, Glauben und Vorurteile. Neben dem Straßenfest, bei dem nicht alles glatt läuft, sind Kündigungen von Mietverhältnissen, ein Brand und mehrere Todesfälle weitere Schwerpunkte.
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Die Grundidee des Buches, eine Straße und ihre Bewohner in kurzen Kapiteln zu porträtieren, hat mir gut gefallen. Leider ist es nicht einfach zu lesen, es gibt sehr viele, sehr kurze Abschnitte mit ständig wechselnden Personen, knappe Dialoge, Monologe, Briefe, Dienstpläne und Beschreibungen. Der Handlung zu folgen, ist eine Herausforderung, zumal nur die Namen einiger Personen genannt werden und sämtliche Protagonisten als Ich-Erzähler auftreten. Es bedarf einiger Geduld, erst nach und nach werden die einzelnen Fragmente zusammengefügt und Zusammenhänge erkennbar.
Ich mag die Sprache des Autors sehr, und ich mochte die Episoden um den Antiquar, die Pflegedienstleiterin und ihr Personal sowie die Heimbewohner. Das Buch ist sicherlich von hoher literarischer Qualität, dennoch bin ich mit Robert Seethalers neuem, für mich recht ungewöhnlichen Erzählstil nicht richtig warm geworden, der Roman vermochte mich leider weder zu fesseln noch zu begeistern. Ich wünsche mir, dass der Autor in seiner nächsten Geschichte wieder zu seinem gewohnten Stil zurückkehrt.
Leseempfehlung für alle, die bereit sind, sich auf einen außergewöhnlichen Erzählstil einzulassen.
Rezensionen von Philiene :
Die Bluthochzeit von Wolf Hector
Ergreifend
Eine Liebe im Krieg, da könnte man an eine romantische Geschichte denken, aber es stellt sich doch auch die Frage ob Romantik in diesem furchtbaren Krieg überhaupt möglich war.
In die Bluthochzeit wird die Geschichte der jungen Witwe Terese erzählt die nach vielen Jahren ihre Jugendliebe Ludo wiedertrifft.
Doch ihr Treffen fällt in eine furchbare Zeit. Es ist die Zeit des dreißigjährigen Krieges und die Beiden gefunden sich in Magdeburg. In dieser Stadt kann der Krieg jeden Moment beginnen...
Der Roman erzählt schonungslos von den Schrecken des Krieges und dabei vor allem den Gräultaten die an der Zivilbevölkerung ausgeübt worden. Obwohl ich schon viel über den dreißigjährigen Krieg gelesen habe, war ich wieder einmal tief betroffen und erschreckt von den Ereignissen.
Doch der Autor geht nicht nur auf den Krieg ein. Er erzählt auch die Geschichte der Menschen die in fieser Zeit lebten und ums Überleben kämpften und für die es trotz allen auch Gefühle gab. Allen voran Terese eine starke junge Frau die ihren Weg gehen will.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.











