Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Harakiri:
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Einer von fünf
Five - Das Ticken der Zeit
Ist mal etwas ganz Anderes. Ein Roman, der mit den Nerven und Gefühlen seiner Leser spielt.
5 Menschen auf dem Bahnhof – und schon auf den ersten Seiten wird klargestellt, dass einer in den nächsten Minuten sterben wird.
Doch wer? Gideon, der hyperaktive Junge? Oder Sonny, der Schulden hat? Mrs.
Worth, die zur Beerdigung ihrer Schwiegertochter wollte oder Liam oder Emma, die sich kennen, aber keinen guten Draht zueinander haben. Schon auf den ersten Seiten wird klar: so richtige Sympathieträger sind nicht dabei und die Autorin zwingt einem den Gedanken quasi auf, Partei zu ergreifen und sich denjenigen herauszupicken, den es treffen soll.
Das Buch besteht aus kurzen Kapiteln auf dem Bahnhof und 5 längeren, in denen man die Hauptcharaktere näher kennenlernt. Hier wird dann auch klar, warum sie so handeln, wie sie es tun.
Auch die Nebencharaktere fand ich sehr ansprechend. Der Feigling, der Rückenprobleme vortäuscht oder der Medizinstudent.
Sehr interessant ist es, wie die Autorin den Leser anspricht. Als stünde man ihr gegenüber. Teils kam sie etwas belehrend oder besserwisserisch herum, aber im Grunde erkennt man sich in den Charakteren sowieso wieder. Interessant waren dann auch die Einblicke in die jeweiligen Leben, auch der Nebendarsteller, auf die kurz eingegangen wurde. Hier wird klar: jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, seine Sorgen und Nöte. Und wenn man ihn nur kurz auf dem Bahnhof trifft, bitte keine vorschnellen Urteile bilden.
Fazit: Bei meiner nächsten Bahnreise schaue ich mir die Mitreisenden sicher genauer an.
Rezensionen von saskia13120:
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub
An: Miss Lydia Bennet, 13 -- Street, Brighton
Verehrte Miss Bennet,
Soeben beendete ich Ihre überaus unterhaltsamen Aufzeichnungen, man könnte beinahe über ein autobiographisches Werk sprechen, und fühlte mich sofort dazu berufen, Ihnen meine ehrliche Meinung dazu zukommen zu lassen. Seien sie gewiss, dass ich beim lesen so viel Freude empfand, dass meine Kritik wohl eher überschwänglich positiv ausfallen wird.
Wie ich Ihren Aufzeichnungen entnehmen konnte sind Sie zuweilen etwas unzufrieden mit sich. Seien sie unbesorgt, Liebste, Ihre Art ist unbestreitbar liebenswürdig und Ihre Loyalität Ihren Freunden gegebenüber ehrt Sie. Ohne Ihre Freundlichkeit wäre Ihre Erzählung nur halb so lesenswert gewesen.
Auch bitte ich sie, Miss Kitty und Miss Lambe meine herzlichsten Grüße zukommen zu lassen. Ich kenne sie zwar nicht persönlich, jedoch fühlt es sich an, als würde auch ich sie schon ihr ganzes Leben begleiten (oder auch nur die letzten Jahre) und ihre angenehmen Persönlichkeiten sind mir wirklich ans Herz gewachsen.
Richten Sie bitte auch Ihrem lieben Mr. Wickham meine Grüße aus. Ich muss zugeben, sein Charme ist wirklich etwas ganz besonderes. Wüsste ich nicht WIE besonders, hätte ich wohl auch liebend gerne ein wenig mit ihm geschäkert.
Ich muss zugeben, dass Ihre Aufzeichnungen mich doch ziemlich erschöpft haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, sie waren ausgesprochen unterhaltsam, aber manche würden Ihre Art und Weise, sich auszudrücken zuweilen als etwas altmodisch und aus der Zeit gefallen beschreiben. Ich denke jedoch, dass dies Ihre stilistische Art ist, sich auszudrücken, habe ich nicht recht?
So anspruchsvoll Ihre Erzählungen auch sind, ich habe sie in einem Rutsch verschlungen. Welch fulminale Abenteuer Sie doch erlebt haben! Ich hatte zwischenzeitlich die Sorge, mein sanftes weibliches Gemüt würde diese ganze Spannung nicht aushalten! Doch was bin ich froh, dass ich Ihre Geschichte bis zum Ende genießen durfte.
Sagen Sie mal, meine Liebe, haben Sie das wirklich so erlebt? Mir war beim Lesen, als käme mir Ihre Geschichte bekannt vor. Mir liegt ein Werk einer anderen Autorin vor, Jane Austin heisst die Dame, welche wahnsinnig talentiert sein soll. Ich bin nur leider noch nicht dazu gekommen ihre Lektüre zu studieren. Aber was ich gehört habe soll ihre Geschichte durchaus Übereinstimmungen mit der Ihren haben.
Sie merken, ich komme aus dem Schwärmen garnicht mehr heraus. Lassen Sie mich wissen, wenn Sie wieder etwas zu Papier bringen und ich werde gerne da sein um auch dieses Werk aufmerksam zu studieren.
Mit den besten Grüßen,
Eine begeisterte Leserin
Rezensionen von begine:
In die Schweiz von Emma Cline
Der Verstand verschwindet
In die Schweiz ist ein besonderer Roman der Schriftstellerin Emma Cline.
Sie lässt ihren Protagonisten David sein letztes Jahr erzählen. Er verliert seinen Verstand und kann ohne die Hilfe Codys nicht mehr klarkommen.
Er will in der Schweiz per Sterbehilfe sterben. Auf dem Weg fliegt er zu seiner Tochter nach London.
Ich weiß nicht so recht, in wie weit seine Eindrücke wirklich stimmen.
Die Geschichte liest sich eigentlich ganz gut, aber so richtig kann ich mich nicht einfinden.
Rezensionen von Brigittte:
Ein Otti für alle Fälle - Verflixte Steinerei! von Nicola Anker
Bunt, witzig und voll Herz
Schon beim Anblick des Buchcovers waren wir hier alle verliebt: Die herrlich bunten Illustrationen laden sofort zum Entdecken und Schmunzeln ein. Meine Enkel haben sich die Bilder unheimlich gerne und lange angeschaut.
Die Geschichte selbst ist einfach goldig. Mama Anna war mir ab der ersten Minute sympathisch, weil sie so herzlich und tolerant ist.
Auch der kleine Wurfel wird trotz mancher Missgeschicke sofort ins Herz geschlossen – das zeigt wunderbar, wie wichtig Freude im Leben ist. Und gelacht wurde reichlich! Besonders die Pups-Szenen und die Geschichte mit der Toilettenschüssel waren der absolute Brüller bei den Kleinen.
Neben all dem Kichern kommen aber auch Zusammenhalt und Empathie nicht zu kurz. Für geübte Erstleser (Ende Kindergarten bis Schulanfang) ist das Buch ideal: Die fröhliche Story motiviert ungemein und schenkt tolle Leseerfolge.
Rezensionen von Brigittte:
Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty von Philip Kavvadias
Spannend bis zum fiesen Cliffhanger
Gleich vorneweg, uns gefällt die spannende Geschichte mit den temporeichen Actionszenen richtig gut. Allerdings finde ich den Cliffhanger und das offene Ende der Geschichte für Kinderbücher nicht ganz ideal. Auch wenn es ein Band 2 gibt, sollte doch Band 1 in sich irgendwie abgeschlossen sein. Das fehlt mir hier etwas.
Davon abgesehen erwartet die Leser in diesem Buch eine rätselhafte und abenteuerliche Verfolgungsjagd, bei der die beiden Jungs Finn und Milo ein richtiges Team werden, obwohl sie doch so unterschiedlich sind. Als der kleine Microraptor Artemis dann endlich geschlüpft ist und Finn vom ersten Moment an diese tiefe Bindung zu ihm gespürt hat und ihn beschützt, schmolz mein Oma-Herz dahin. Arty ist der absolute Star bei uns – besonders die Szenen, in denen er seine ersten Flugversuche wagt und seine erste Beute verschlingt, wurden hier mit leuchtenden Kinderaugen verfolgt.
Die ganze Truppe ergänzt sich einfach wunderbar: Lara zeigt genau, worauf es ankommt, und der liebe Milo glänz mit seinem enormen Wissen. In brenzligen Situationen geht eben nichts über schlaues Köpfchen, das richtige Bauchgefühl und gute Planung! Die Geschichte ist durchweg mitreißend geschrieben und auch für Lesemuffel geeignet.
Rezensionen von lectrice:
Das Jahr der Wale von Kelly Anderson
Poetisch
Der Roman hat mich schon beim ersten Blick auf das Cover angesprochen. Der Wal, das Meer und sonst nicht viel. Und dieses eher reduzierte Cover passte für mich nach der Lektüre des Romans noch besser.
Der Schreibstil und die Geschichte sind poetisch, oftmals ein wenig wie aus einer anderen Welt, besonders zu Beginn taucht man gewissermaßen ein in die Geschichte und das wichtigste Element - denn von Person kann man ja hier nicht sprechen - ist das Meer in seinen so unterschiedlichen Facetten.
Es kann freundlich sein, aber auch bedrohlich, ist dann aber selbst bedroht. Am Ufer des Meeres sieht es sehr unterschiedlich aus, die großen Abschnitte des Buches erinnern in ihren Überschriften auch an das Meer mit Titeln wie beispielsweise Stauwasser oder Höchststand, Flut oder Ebbe. Ein Roman im Einklang mit den Gezeiten. Ganz anders als ich gedacht habe, auch wenn es um Annie McLeod und ihre Geschichte geht, eine Liebesgeschichte gibt es auch - die mir etwas zu präsent war, ich hatte mich so auf die Natur eingestellt.
Für mich ein wunderbarer Roman.
Rezensionen von clematis:
Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder
Zwischen Hamburg und Preußen
Die Elbinsel Finkenwerder besteht im Jahre 1892 aus zwei Welten, nämlich Hamburg und Preußen, aber dazwischen liegt noch ein verborgenes Kleinod, ein verlorener Apfelgarten. Hierhin zieht es die junge Vollhöfnerin Kea Loop immer wieder, wenn sie an ihre verstorbene Mutter denkt und deren einzigartige Äpfel nachzüchten möchte.
Allerdings wächst der heiß ersehnte Sämling jenseits des Zaunes, auf der Seite der verfeindeten Rentfelds. Als Kea dem dort dienenden Häusling Kristen begegnet, zeigt sich, dass auch zwischen den Menschen auf Finkenwerder trennende Welten existieren.
Voller Liebe für Details und mit viel Gefühl schreibt Rebekka Eder diesen wunderbaren Roman, der tatsächlich auf einigen wahren Tatsachen beruht, auch wenn Kea und Kirsten ihrer Phantasie entsprungen sind. Die historischen Gegebenheiten samt der schrecklichen Choleraepidemie hat es wahrlich so gegeben, die Erzählung rund um die überaus interessanten geschichtlichen Informationen ist bestens darum herum gewoben. Schnell findet sich der geneigte Leser mitten im Geschehen wieder, was wohl an der bildhaften und fesselnden Schreibweise der Schriftstellerin liegt. Die Klassenunterschiede zwischen Kea und Kirsten könnten größer nicht sein, die Schwierigkeiten scheinen immer mehr zu werden, bis Kea auf ein altes Geheimnis stößt. Die Spannung steigt weiter an – und endet mit einem bösen offenen Ende, sodass ich sicher nicht die Einzige bin, die sich eine baldige Fortsetzung dieses Zweiteilers wünscht.
Wer sich gerne in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lässt und herbe Elbluft atmen möchte, der wird sich hier so richtig wohlfühlen! Leseempfehlung!
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Der Seegasthof - Wo der Traum beginnt von Linda Winterberg
Toller Auftakt der Chiemsee Saga
Dies ist mein erstes Buch von Linda Winterberg gewesen und da mir schon das Cover und der Klappentext sehr zugesagt haben, bin ich ganz neugierig gestartet.
Linda Winterberg nimmt uns mit einem flüssigen und leichten Schreibstil mit ins Jahre 1896 an den Chiemsee : Amrei ist die Tochter einer Familie, die am Ufer des Chiemsees einen Gasthof betreibt.
Ihr Vater möchte sie bestmöglich verheiraten – so wie das zu jener Zeit üblich gewesen ist – aber Amrei hat eigene Wünsche und Vorstellungen für ihre Zukunft. Allerdings geht es nicht nur um ihr eigenes privates Glück, sondern eben auch der des Gasthofes und der gesamten Familie.
Die Autorin hat es mir sehr leicht gemacht, mit Amrei durch das Buch zu reisen und ihre Geschichte zu verfolgen. Ein sympathischer und starker Charakter, der für die damalige Zeit für Frauen eher ungewöhnlich war.
Gespickt mit Dialogen, die im typischen Dialekt geschrieben sind, fühlt sich der Roman lebendig und bildhaft an und ich habe mich sehr wohl mit Amrei am Chiemsee gefühlt.
Ein toller Roman, der nicht nur unterhält und schöne Lesestunden schenkt, sondern gleichzeitig auch die Neugierde auf den nächsten Band entfacht. Von mir gibt es dafür eine absolute Empfehlung !
Das Buch „Der Seegasthof / Wo der Traum beginnt“ der Chiemsee Saga von Linda Winterberg ist am 12. August 2026 bei Aufbau Taschenbuch erschienen.
Rezensionen von verhei:
Mira Belgusto und der schöne Tote von Angelika Lauriel
Mord und Genuss - auch in der Schönheitsklinik läuft nicht alles glatt
Mira Belgusto, deutsche Reisejournalistin, reist für ihre neue Reportage in die kleine Stadt Monopoli in Apulien. Begleitet wird sie dabei von ihrem Bekannten, dem italienischen Ex-TV-Star Claudio Bertani. Doch schon auf einem der ersten Punkte der Recherchereise, einer Schönheitsklinik im ehemaligen Gutshof wird es turbulent.
Wird doch der gefeierte Schönheitschirurg und Chef der Klinik Stefano Belletti tot in seinem Büro aufgefunden. Und rasch stellt sich heraus, dass in der Klinik nicht alles so glattgebügelt lief wie man denkt. Enttäuschte Patienten gab es einige.
Ein schönes Cozy-Crime um ein herzliches Amateurermittlerpaar. Wie schon im ersten Band, stolpern Mira und Claudio zufällig auf einen Mordfall. Und auch hier können sie es wieder nicht lassen, auch selbst etwas zu ermitteln bzw. eher wie zufällig Personen zu befragen. Man ist schließlich neugierig. Eine zusätzliche Motivation ist nun auch, dass Natalinas Onkel Zio unter dem Schönheitschirurgen zu leiden hatte. Ja jene Natalina, die als Polizistin im ersten Band der Serie, jegliche Privatermittlung verboten hat. Und nun unterstützt sie die beiden auch noch etwas, da auch sie zu Beginn in Verdacht gerät.
Die Schar an Verdächtigen wächst sukzessive an und man erkennt rasch, dass der Ermordete eher ein Ungustl war. Als Leser rät man fleißig mit und ist froh, wenn auch das Ermittlungsteam in der Mitte der Ermittlungen ein Brainstorming veranstaltet. Der Krimi selbst löst sich schlüssig auf und man ist erstaunt wie gut auch Amateure ermitteln können, wenn sie nur hartnäckig dran bleiben.
Als Leser folgt man dem charmanten Ermittlerpaar aber nicht nur zu Befragungen, sondern lernt auch ja fast nebenbei die Gegend kennen. Etwas Sightseeing und Geschichte der Architektur und Region allgemein. Aber allem voran viel Sightseeing der kulinarischen Genüsse. Man taucht so wunderbar in die Region ein und plant in Gedanken gerne schon ein Urlaub dahin.
Ergänzt wird das Ganze noch durch Rezepte im Anhang. Ein nettes Gimmick und passend zur Reihenbeschreibung – Genusskrimi.
Definitiv empfehlenswert, da der Kriminalfall kunstvoll mit einer Entdeckungsreise in die Region verbunden wird. Schön zum Entspannen und zum in die Ferne träumen und wer möchte nebenbei nicht gerne einen Mörder finden.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Die Longevity-Strategie für Frauen von Viyan Dr. med. Sido
„Möglichst lange gesund bleiben“
Longevity, über dieses Thema gibt es ja mittlerweile einige Bücher und auch ich habe schon 2-3 Sachbücher über dieses Thema gelesen. Laut Autorin reichen die im Buch beschriebenen sieben Säulen aus, um dieses Ziel Schritt für Schritt zu erreichen. Mit vielen Tipps, leichten Veränderungen im Alltag und wissenschaftlich fundierten Informationen liefert die Autorin den Grundstock dafür.
Der Ratgeber ist in vier Teilen gegliedert. Teil I klärt alles über den Hormonhaushalt der Frauen auf. Welche Aufgabe hat die Schilddrüse und was hat es überhaupt mit Longevity auf sich hat.
Teil II beschäftig sich anfangs mit den beschriebenen sieben Säulen. Dann geht es weiter mit Teil III um Krankheiten und das Thema Vorsorge.
Teil IV widmet sich den Laborwerten, Alltagstipps und Checklisten.
479 Seiten (inkl. Literaturverzeichnis) vollgepackt mit so vielen Informationen. Ich fand das Buch echt gut, meiner Meinung nach eine klare Leseempfehlung speziell für Frauen.
Die Themen werden sehr detailliert erklärt und ich hatte doch viele „Aha-Momente. Man ist nach dem Buch sehr motiviert, dass man mit den gelieferten Tipps sofort im Alltag gewisse Dinge Schritt für Schritt umsetzt. Ich werde dranbleiben und bin gespannt, was anders wird.
Fazit: So lange wie möglich gesund bleiben, wenn nicht jetzt wann dann? Der Ratgeber liefert das nötige Werkzeug, die meiner Meinung alltagstauglich sind. Ein Basiswissen hat man definitiv nach dem Buch und man kann damit anfangen, achtsamer mit seiner Gesundheit umzugehen.











