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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Porzellanelefant von Ivonne Naumann

Wie zerbrechlich Kinderseelen sind

Tod.
Trauma.
Überleben.

Uff. Ein sehr gutes Buch, das aber tief unter die Haut geht.

Mit „Porzellanelefant“ ist Ivonne Naumann ein zarter, kompromissloser, emotionaler und unglaublich intensiver Roman gelungen, der mich nicht zuletzt durch die Parallelen zu meinem eigenen Leben tief berührt hat.

⚠️ Triggerwarnung: Das Buch behandelt sehr schwere Themen wie Verlust, Missbrauch, Gewalt und traumatische Erfahrungen.

„Porzellanelefant“ ist autobiografisch geschrieben und Ivonne erzählt darin von ihrer eigenen Kindheit. Sie beschreibt die liebevolle und tragfähige Beziehung zu ihrer Mama, bei der sie sich geborgen, geliebt und sicher fühlt. Leider verstirbt ihre geliebte Mama viel zu früh, wodurch Ivonnes Leben völlig aus den Fugen gerät. Es folgt eine Kindheit, die von Verlust, tiefen Verletzungen, zahlreichen Grenzüberschreitungen, schmerzvollen Beziehungen und traumatischen Erfahrungen geprägt ist.

Nach dem Tod ihrer Mama scheint Ivonne den Halt zu verlieren, den sie bis dahin in ihrem Leben hatte. Sie wird hin- und hergereicht und bekommt immer wieder das Gefühl vermittelt, nirgends wirklich gewollt zu sein. Menschen, die eigentlich für sie sorgen und sie beschützen sollten, überschreiten ihre Grenzen, enttäuschen ihr Vertrauen und nutzen sie auf unterschiedliche Weise aus. Selbst das Geld, das eigentlich für Ivonne bestimmt ist, wird anderweitig verwendet. Und als wäre all das nicht schon schlimm genug, gipfelt das Ganze schließlich in einem Missbrauch, der für mich nur schwer auszuhalten war.

Mich hat dabei besonders Ivonnes beinahe unstillbare Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit und dem Gefühl, irgendwo wirklich dazuzugehören, berührt. Nach all den Verlusten und Enttäuschungen sucht sie immer wieder nach Menschen, die ihr genau das geben können. Sie möchte gesehen, geliebt und angenommen werden und gerät dabei leider auch an Menschen, die ihre Verletzlichkeit ausnutzen. Diese Suche nach aufrichtiger, wahrer Liebe und danach, wirklich angenommen zu werden, konnte ich so gut nachempfinden und hat mich wirklich tief getroffen.

Den Epilog fand ich besonders wertvoll. Ivonne geht hier noch einmal ganz gezielt auf das Thema Trauma und das Nervensystem ein. Diese tiefe und beinahe unstillbare Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit. Eine Sehnsucht, die sich manchmal wie ein Fass ohne Boden anfühlt. Ich konnte ihre Gedanken darüber, was Überleben überhaupt bedeutet, sehr gut nachvollziehen. Ich weiß genau wie Ivonne, dass Überleben manchmal einfach nur bedeutet, weiterzumachen. Als schwer traumatisierter Mensch lernt man weiterzuatmen, obwohl das Nervensystem ständig in Alarmbereitschaft ist.

Das bei BoD erschienene Debüt „Porzellanelefant“ war für mich ein sehr intensives Highlight. Die Geschichte spricht für sich selbst. Eines hat mir dieses Buch aber auch wieder sehr deutlich vor Augen geführt: Die Begriffe Trauma und Trigger werden heute teilweise sehr inflationär verwendet. Dieses Buch zeigt, was es wirklich bedeutet, traumatisiert zu sein und mit den Folgen dieser Erfahrungen weiterleben zu müssen.

Von mir gibt es unter Berücksichtigung der Triggerwarnung eine ganz klare Leseempfehlung für Leser*innen, die intensive autobiografische Romane zu schätzen wissen.

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Porzellanelefant

Rezensionen von Shilo:

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Die Tochter vom Einödhof - Claras Geheimnis von Irene Zimmermann

Wenn plötzlich alles verloren ist

Clara muss innerhalb kurzer Zeit vieles verkraften. Sie verliert ihren Hof und steht plötzlich ohne eigenes Vermögen da. Damit verändert sich ihr ganzes Leben. Trotzdem versucht sie, nicht aufzugeben und ihren Platz an der Seite von Georg zu behalten.
Beim Lesen war gut zu spüren, wie schwierig Claras Lage ist.

Sie kann nur wenig selbst entscheiden und ist oft darauf angewiesen, dass andere über ihre Zukunft bestimmen. Gerade das hat mich beschäftigt, denn Clara versucht trotz allem, ihre Würde zu bewahren und nicht den Mut zu verlieren.
Auch auf dem Gruberhof wird ihr das Leben nicht leichter gemacht. Clara findet dort zunächst eine Unterkunft und hofft darauf, mit Georg eine gemeinsame Zukunft aufbauen zu können. Doch mit Selmas Auftauchen wird diese Hoffnung auf eine harte Probe gestellt. Dadurch kommt immer mehr Unruhe in die Geschichte.
Es war interessant zu verfolgen, wie Clara mit den neuen Schwierigkeiten umgeht. Sie muss sich mit Menschen auseinandersetzen, die ihr nicht wohlgesonnen sind, und gleichzeitig versuchen, für sich selbst einen Weg zu finden. Dabei wird deutlich, dass sie zwar immer wieder unsicher ist, sich aber nicht einfach ihrem Schicksal ergibt.
Clara ist eine Figur, deren Gefühle gut nachvollziehbar sind. Ihre Angst vor dem, was vor ihr liegt, und ihre Sorgen um ihre Zukunft werden verständlich dargestellt. Gleichzeitig zeigt sie immer wieder Stärke, auch wenn sie selbst das vielleicht nicht so empfindet.
Das Leben auf dem Hof, die familiären Probleme und die damaligen Verhältnisse passen gut zusammen. Gerade die Abhängigkeit von Besitz und Familie wird deutlich. Für Frauen gab es nur wenige Möglichkeiten, ihr Leben selbst zu bestimmen. Dieser Teil der Geschichte hat mir ein gutes Bild von Claras schwieriger Situation vermittelt.
Manche Entwicklungen waren für mich schon etwas vorhersehbar. Trotzdem blieb die Geschichte interessant und ließ sich flüssig lesen. Vor allem wollte ich wissen, wie Clara mit allem umgehen wird und ob es ihr gelingt, sich aus ihrer schwierigen Lage zu befreien.
Insgesamt ist es eine gefühlvolle Geschichte über Verlust, Liebe und Zusammenhalt. Clara steht dabei klar im Mittelpunkt und macht mit ihrem Schicksal neugierig auf den weiteren Verlauf. Ihre Art, trotz vieler Rückschläge nicht völlig aufzugeben, hat mir imponiert.
Für mich war es eine unterhaltsame historische Geschichte, bei der vor allem Claras Lebensweg und ihre schwierige Situation im Mittelpunkt stehen. Nicht alles war überraschend, aber die Geschichte konnte mich gut durch die Handlung führen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans historischer Romane.

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Die Tochter vom Einödhof - Claras Geheimnis

Rezensionen von Mona_Leseliebe :

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Death's Daughter von S. A. Barnes

Gute Idee, aber Jo hat mich manchmal wahnsinnig gemacht

Bei Death’s Daughter bin ich am Ende ziemlich genau in der Mitte gelandet. Ich mochte die Grundidee wirklich gerne und gerade die Verbindung aus Dark Academia, übernatürlichen Wesen und der Tochter des Todes klang erstmal total nach meinem Geschmack.

Auch die Idee hinter Jos Kräften fand ich richtig interessant.

Dass sie etwas braucht, um selbst zu überleben, dabei aber versucht, niemandem wirklich zu schaden, hätte für mich richtig viel Potenzial gehabt. Dazu kommen die Old Ones und ihre Nachkommen, über die ich eigentlich immer mehr erfahren wollte.

Leider blieb mir genau dieser Teil teilweise zu oberflächlich. Ich hatte beim Lesen immer wieder Fragen und hätte mir gewünscht, dass die Welt und die verschiedenen Kräfte ausführlicher erklärt werden. Da war so viel da, aus dem man noch mehr hätte machen können.

Mein größtes Problem war aber tatsächlich Jo selbst. Ich konnte einige ihrer Entscheidungen einfach überhaupt nicht nachvollziehen. Teilweise saß ich da und dachte mir wirklich: Warum machst du das jetzt?! Dadurch fiel es mir schwer, richtig mit ihr mitzufiebern. Gerade wenn eine Situation eigentlich spannend werden sollte, war ich manchmal mehr von ihrer Entscheidung genervt als gespannt darauf, wie es weitergeht.

Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht komplett überzeugen. Das Hin und Her war für mich eher anstrengend als aufregend und ich hatte nicht dieses Gefühl, dass ich unbedingt mit einem der beiden Männer mitfiebern muss. Da hätte ich tatsächlich lieber noch mehr über die Old Ones, Jos Kräfte und die geheimnisvollen Ereignisse gelesen.

Trotzdem hatte das Buch definitiv seine guten Momente. Die Grundidee ist ungewöhnlich, die düstere Atmosphäre mochte ich und gerade der Mystery-Anteil hat dafür gesorgt, dass ich weiterlesen wollte. Es war für mich also keinesfalls schlecht, aber es hat einfach nicht das aus seiner Idee herausgeholt, was ich mir erhofft hatte.

Ob ich Band 2 lesen werde? Ganz ausgeschlossen ist es nicht, denn neugierig auf diese Welt bin ich irgendwie trotzdem noch.

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Death's Daughter

Rezensionen von PMelittaM:

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Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki

Atmosphärisch und komplex

Vor Jahren stellte sich der Gensei-Clan gegen das Kaiserhaus und verlor. Kai, die Tochter des Clanführers wurde von einer dem Kaiser nahestehenden Familie großgezogen, sein Bruder Yora, genannt der Poet, schwor dem Kaiserhaus die Treue. Sen, damals noch ein Baby wurde heimlich in Sicherheit gebracht, wuchs im Norden als Adoptivsohn eines anderen Clans auf, und gilt als tot.

Nun, 17 Jahre später, scheint das Kaiserhaus wieder vor der Entmachtung zu stehen, der Kanzler des Reiches hat dafür gesorgt, dass das jüngste Mitglied auch mit ihm verwandt ist, und greift nach der Macht. Wieder kommt es zur Rebellion.

Über weite Teile mutet die Geschichte wie ein historischer Roman an, nur dass das Setting phantastisch ist, auch wenn es anscheinend japanisch inspiriert ist, und es phantastische Wesen wie Gottheiten und Dämonen gibt. Diese sind im Roman rar gesät, kommen aber vor.

Erzählt wird sehr bildreich, poetisch und atmosphärisch. Die Geschichte ist nicht immer leicht zu lesen und erfordert Aufmerksamkeit. Gerade in der ersten Hälfte wird viel über die politische Situation und die Verstrickungen der einzelnen Clans beziehungsweise Charaktere erzählt. Hier wäre ein Glossar im Anhang sinnvoll gewesen, auch, weil man nicht jeden Begriff kennt, obwohl die meisten aus dem Kontext Sinn ergeben. Immerhin gibt es ein Personenverzeichnis und eine Karte.

Wirkt die erste Hälfte manchmal etwas langatmig, zieht die Spannung in der zweiten Hälfte deutlich an. Während die ersten 300 Seiten die Charaktere, die Welt und die politische Lage näher bringen, wird es nun ernst, und die gegnerischen Seiten prallen zunehmend ernster aufeinander. Am Ende wird es Tote geben.

Erzählt wird aus mehreren Perspektiven. Neben den schon erwähnten Kai, Yora und Sen, gibt es noch das Mädchen Rui, das am geheimnisvollsten ist, und Yaeko, eine ehemalige Schülerin Yoras, die sich später gegen ihn stellen muss. Außerdem gibt es Einblicke in dämonisches Handeln. Außerdem gibt es weitere interessante Charaktere, wie zum Beispiel den Mönch Jobo, der sowohl der Lehrer Jens als auch der Ruis wird. Nach und nach lernt man die Charaktere besser kennen, mir sie nahe und ich habe mit ihnen mitfühlen können.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass es Sinn machen kann, am Ball zu bleiben, auch wenn sich ein Roman zunächst nicht wirklich zu erschließen scheint. Vielleicht hätte es Sinn gemacht, die erste Hälfte etwas zu kürzen, letztlich ist es aber schon wichtig, die verschiedenen Verknüpfungen deutlich zu machen.

A. S. Tamakis Debütroman ist besonders. Bildreich, atmosphärisch und poetisch erzählt, hat er mir interessante und spannende Lesestunden beschert. Er verlangt aufmerksames Lesen, man sollte sich auf ihn einlassen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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Das Buch der gefallenen Blätter

Rezensionen von Sassy:

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Über vier Leben von Pauline Hatscher

Wie wir werden, was wir sind

"Doch wäre traurig zu werden eine Entscheidung, hätte ich mich längst schon dagegen entschieden.” S.305
Ich finde das Cover richtig schön. Es sieht wie ein echtes Gemälde aus. Toll finde ich, wie der Titel sich in das Cover einfügt. Sehr gelungen.
Beim ersten Kapitel hatte ich ein wenig Schwierigkeiten und schon Bedenken, dass ich mit den ganzen Namen und Generationen nicht klar komme.

Aber ab dem zweiten Kapitel, also nach wenigen Seiten, war es dann viel einfacher und die Geschichte konnte mich komplett fesseln. Ich habe mir am Anfang sogar einen Stammbaum der Familie angelegt, den ich dann aber gar nicht mehr benötigte.
Das Themen “Wie wir werden, was wir sind” und der vererbte Schmerz sind in dieser Geschichte sehr intensiv und eindrücklich abgebildet. Alle Geschichten empfand ich als so unglaublich traurig und hatte mit allen vier Frauen sehr viel Mitleid. Die Schmerzen und das Leid der Frauen konnte ich gut nachvollziehen. Die meiste Zeit hatte ich beim Lesen einen dicken Kloß im Hals und habe an mehreren Stellen Rotz und Wasser geweint.
Ich habe unweigerlich über meine eigene Familie nachgedacht und hätte große Lust, jetzt selbst auf Recherchereise zu gehen.
Das Buch ist nicht zuletzt ein eindrucksvolles Portrait des Rollenbild der Frau in den letzten 100 Jahren.
Aber es ist definitiv keine leichte Kost. Es geht um Vergewaltigung, Kindesentzug, Misshandlung auch von Kindern, Depressionen, Suizid und toxische Beziehungen.
Ich weiß nicht, wann mich ein Buch das letzte Mal so berührt hat und ich werde die Autorin definitiv im Auge behalten.
Absolute Leseempfehlung für alle, die bewegende Familiengeschichten auf verschiedene Zeitebenen mögen.

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Über vier Leben

Rezensionen von milky:

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Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder von Chris Morton

Justus van Meeren hatte einen Autounfall, bei dem er schwer verletzt wurde und seine Eltern gestorben sind. Zunächst ist er davon überzeugt, dass sein Vormund und Pate Randolf nur das Beste für ihn möchte, jedoch hegt er bald den Verdacht, dass dieser nur auf sein Millionenerbe aus ist. Zusammen mit Justus' Bodyguard Parker hecken sie einen Plan aus, um Randolf auffliegen zu lassen.

Dafür stellen sie ein Team aus fünf Masterminds zusammen.
Insgesamt ist der Schreibstil von Chris Morton sehr gut, da ich das Buch flüssig lesen konnte und über nichts "gestolpert" bin. Es waren nur knapp über 300 Seiten, aber vom Inhalt kam es mir weniger vor. Die Geschichte wurde recht schnell und mit wenigen Ausschmückungen erzählt. Die fünf Hauptfiguren hatten leider eher einen oberflächlichen Charakter mit wenig Tiefgang. Meistens konnte ich auch keine richtigen Verbindungen zu ihnen aufbauen und mich in sie hineinversetzen.
Fazit: auch wenn mich die Geschichte nicht umgehauen hat, würde ich den zweiten Teil dieser Serie lesen, um zu wissen wie es mit den fünf Masterminds weitergehen wird.

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Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder

Rezensionen von Tara:

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Zwei Frauen von Katja Maybach

Hannah und Julie – zwei beeindruckende Protagonistinnen

„Zwei Frauen“ ist ein historischer Roman der in München lebenden Autorin Katja Maybach, zu dem sie durch die Biografien ihrer Großmütter inspiriert wurde.

Die Handlung beginnt im Sommer 1912 in einem Dorf in der Pfalz. Hannah ist gerade einmal 22 Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Da ihr Bruder auf den elterlichen Hof verzichtet und diesen auf sie überschreibt, steht Hannah vor einer großen Aufgabe.

Bei der Überschreibung lernt sie die Frau des Notars – Julie – kennen. Das Leben der beiden Frauen könnte kaum unterschiedlicher sein und dennoch werden sie zu engen Freundinnen, die sich im Leben unterstützen.

Der Schreibstil von Katja Maybach liest sich angenehm. Sie versteht es, ihre Leser innerhalb weniger Seiten zeitlich um mehr als 100 Jahre zurückzuversetzen. Ihre Charaktere beschreibt sie authentisch und lebendig. Mir gefiel der Kontrast zwischen ihren Protagonistinnen sehr. Während Hannah hart arbeitet und sich dadurch Freiheiten verschafft, lebt Julie in einer luxuriösen Welt, lässt sich bedienen und von ihrem Mann einschränken.
Neben ihnen gibt es zahlreiche weitere interessante Charaktere, durch die der Zeitgeist erst so richtig lebendig wird.

Der Erste Weltkrieg verändert das Leben der Frauen, der Alltag wird schwierig, aber ihre Freundschaft bleibt. Mit Hannah und Julie hat die Autorin zwei starke Persönlichkeiten erschaffen, die ich gerne ein Stück durch ihr Leben begleitet habe. Beide Frauen haben mich - jede auf ihre ganz eigene Art – beeindruckt. Ich habe mich mit ihnen gefreut, gehofft und gebangt, sodass ich richtig traurig war als ich das Buch beendet hatte.

Wer gerne historische Romane über starke Frauenfiguren liest, liegt mit diesem Roman genau richtig.

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Zwei Frauen

Rezensionen von gabiliest:

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Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten 2 von Jeff Kinney

Witziges Gänsehautfeeling

Lust auf Gänsehautfeeling? Dann lies doch mal den zweiten Band von Ruperts “Echt unheimlichen Gruselgeschichten”! Der international bekannte Autor von “Gregs Tagebuch” und “Ruperts Abenteuern“, Jeff Kinney, lässt wieder einen Ideenschauer über seiner jugendlichen Leserschaft niedergehen und legt einen humorvollen und spannenden Comicroman vor, den man besser nicht vor dem Schlafengehen lesen sollte.

Denn schon am schaurig schönen Cover sieht man das erste Missgeschick, eine missglückte Verwandlung – und welcher Junge möchte gern als Käfer enden?

Doch in diesem grauenhaften Universum geschehen noch mehr seltsame und gespenstische Dinge. Hast du dir schon einmal überlegt, warum der Sensenmann heute so unbeliebt ist? Das war nicht immer so! Wenn nicht dumme Zufälle dazu geführt hätten, dass er immer über Leichen stolpert, könnte er heute ein fröhliches Leben führen! Und wer sagt denn, dass eine Übernachtungsparty immer gelungen sein muss? Auch nicht erwartete und eigenartig aussehende Gäste können sehr nett sein! Wusstest du übrigens, dass Zombies hervorragend mit Computern umgehen können oder dass man nicht erschrecken soll, wenn man plötzlich einen riesigen Mund auf dem eigenen Bauch sieht? Jeder Körper ist schön, es kommt nur auf das Auge des Betrachters an!

Die Augen der Kinder und Jugendlichen, die diesen Comicroman lesen, werden jedenfalls leuchten. Neben den fantasievollen Illustrationen finden sie ideenreiche, abstruse und witzige Geschichten, die für einen angenehmen Gruselschauder sorgen. Das Buch wird ab zehn Jahren empfohlen, aber auch ältere Jugendliche (und Eltern!) werden Spaß haben.

Jeff Kinney hat mit “Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten 2” ein Buch vorgelegt, das auch Lesemuffel begeistern wird. Denn die zwölf spannenden Abenteuer sind nicht nur haarsträubend komisch erzählt, sondern sind durch die große Schrift auch angenehm und vergnüglich zu lesen. Daher empfehle ich diesen zweiten Gruselschauder-Band von Gregs bestem Freund Rupert gerne allen jungen und jung gebliebenen Comicfans, die verrückte Ideen und Gänsehautfeeling lieben.

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Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten 2

Rezensionen von beavielleser :

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Wellenlänge von Wolfgang Böhm

Radio als Balsam für die Seele

Das Cover des Buches spricht mich leider nicht an und deshalb hätte ich nie danach gegriffen. Erst die Kommentare im Forum haben mich darauf aufmerksam gemacht und darüber bin ich jetzt sehr froh.

Zum Inhalt:
Felix ist 11 Jahre und wächst während der Kriegsjahre bei seinem Vater auf.

Er liebt es Radio zu hören, vorallem Sender, die bei den Nazis als Feindsender gelten. Die Moderatorin Eva Seeger hat es ihm besonders angetan. Egal wohin es ihn die nächsten Jahre verschlägt, immer ist er auf der Suche nach ihrer Stimme im Radio. Oft muss er lange warten bis er sie wieder hören kann, denn Eva Seeger flüchtet von Luxemburg nach New York, später geht sie nach London und nach Kriegsende kehrt sie wieder nach Luxemburg zurück.

Eindrücklich erzählt Wolfgang Böhm die Geschichte von Felix und Eva und wie die Nazis auf die öffentliche Meinung Einfluss genommen haben. Auch die Judenverfolgung und der Umgang mit Homosexualität kommt zur Sprache. Es ist ihm sehr gut gelungen eine fiktive Geschichte mit Zeitgeschehen zu verknüpfen.

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Wellenlänge

Rezensionen von readpassion9:

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Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille von Anne Lück

dunkle Geheimnisse, Mystery und eine Prise Romance

"Songs of the Void - Echo der Stille" ist mein erstes Buch von Anne Lück und hat mich total begeistert. Die Geschichte spielt in Montreal im Music Business, in das man tief eintaucht durch Alizes Erlebnisse. Alize musste sich in der Musikbranche hoch kämpfen und hat ihren Traumjob bei Nova Tone ergattert, doch ihr Zeitvertrag läuft bald ab und sie muss neue Talente finden, die bei Nova Tone unter Vertrag gehen.

Ihre Lieblingsband Silentbound ist für sie unerreichbar: Die Musiker tragen Masken, keiner kennt ihre wahre Identität, Tickets bekommt man nur bei einer Verlosung. Doch Alize ist ehrgeizig, durch ihr Cochlea-Implantat ist ihr Hörvermögen besonders und bei den Songs von Silentbound hört sie das gewisse Etwas. Als sie tatsächlich eine Einladung zu einem Konzert erhält wird ihr Traum jedoch zum Alptraum, etwas Mysteriöses und zutiefst Verstörendes nimmt seinen Lauf.

Wo soll ich anfangen? Bei den wundervoll gezeichneten Charakteren, die lebendig und authentisch wirken, unverwechselbar und vielschichtig sind. Alize, Leo und Malo sind mir ans Herz gewachsen, aber vor allem Alize. Durch die Erzählung aus der Ich-Perspektive ist man nah an ihr und ihren Gefühlen dran, eine Protagonistin zum mitfiebern. Besonders gelungen ist der Mix aus dunklen Geheimnissen, Mystery und einer Prise Romance. Die Story ist spannend, die Atmosphäre meist düster und geheimnisvoll. Und vor allem sehr emotional. Der Cliffhanger am Ende hat mich schockiert und war für mich nicht vorhersehbar. ich bin schon so auf die Fortsetzung gespannt.

Fazit: Sehr genial, verdiente 5*, ich bin schon so auf die Fortsetzung gespannt.

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Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille