Kunden em pfehlungen
Rezensionen von spozal89:
Hilda Hasenherz. Das Abenteuer bei den Winterwölfen von Tobias Goldfarb
auf gehts in eisige Welten
Wir sind schon Fans von Hilda Hasenherz seit dem ersten Buch, und haben uns sehr auf das neue Abenteuer gefreut. Denn auch mein Sohn und ich fiebern mit der kleinen Häsin sehr mit, ob sie ihre Eltern endlich finden wird. So,viel sei gesagt: Es wird noch einen weiteren Band geben. Den Wechsel der Jahreszeiten in der Geschichte, entsprechend dem Erscheinungsdatum finden wir total klasse.
Wie das Cover schon zeigt, reisen Hilda und ihre altbekannten Freunde diesmal in eisige Welten, passend zum nahenden Winter. Die Story ist wie gewohnt spannend erzählt und wied von total zauberhaften Illustrationen ergänzt. Themen wie Freundschaft, Mut, Vertrauen und Hilfsbereitschaft werden auch in diesem Band wieder kindgerecht thematisiert und unsere Helden lernen viele neue, tolle Weggefährten kennen. Das Buch endet spannend und wir sind schon jetzt gespannt auf das weitere Abenteuer. Von uns gibt es eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von herrfabel:
Alleinruhelage von Eva Menasse
Toll, aber hmm...
„Alleinruhelage“ von Eva Menasse ist für mich irgendwie ein besonderes Buch, das mich auf anhieb begeisterte und doch viel zu schnell wieder verlor. Romane über Häuser, die mit ihren Protagonist*innen eine Verbindung eingehen, die in ihren Geschichten eine gewissen Konstante bilden und eine Art Erinnerung sind, gibt es bereits einige, aber Melasse nähert sich ihm anders, sucht den Abstand, versucht sich loszulösen.
„Haus, ich verkaufe dich. Ich habe dich oft direkt angesprochen, wenn ich allein kam und du da standest und mich anschautest, undurchdringlich wie ein Gott oder Götze, den man sich erschaffen hat und dessen Ausdruck man eben doch beschreiben könnte, jedes Mal ein bisschen anders, weil er ein Echo des eigenen Zustands ist: Hallo, Haus.“ sind die ersten Zeilen dieses Zwiegesprächs, dieser Aneinanderreihung von Erinnerungen an das einstige Familienidyll in der ostdeutschen Provinz. Vielleicht beschreiben diese Zeilen bereits perfekt dieses Buch, Menasse erzählt von der Beziehung einer Wienerin zu ihrem Haus, von den Renovierungen, dem Garten, der Umgebung und dessen Geschichte, sowie der deutsch-deutschen Geschichte, den Neuanfängen und dem Scheitern.
Eigentlich eine tolle, wie sehr persönliche Mischung an Themen, doch irgendwie hat mich dieser Text nach etwa hundert Seiten verloren, ich bemühte mich, wie die Protagonistin dran zu bleiben, aber dieser weitumfassende Blick und die nur schwer erkennbare Geschichte machte es mir schwer, sodass ich das Buch leider dann doch zurück auf den Lesestapel packte. Nun ja...
„Haus: Du bist Zeuge von allem gewesen, der Ehe, den Kindern, dem Ende der Ehe, den Lieben, die danach kamen, den Festen, meinen Versuchen, dich loszuwerden, meinen Versuchen, dich zu verschönern, zu reparieren, zu streichen, zu pflanzen, zu düngen und zu ernten; meiner Arbeit, dem Denken und Schreiben, das zu einem wichtigen Teil hier stattgefunden hat, beschützt und angeregt vom Streunen durch Wald und Garten. Aber nun verkaufe ich dich, diesmal wirklich.“
Rezensionen von Netti:
Kiss me in Orange von Alix Bente
Netter ,herbstlicher Liebesroman
Dieses Buch ist ein wunderbarer ,herbstlicher Liebesroman.
Was mit besonders gut gefallen hat ist, dass es nicht in Amerika oder sonst wo spielt, sondern dass eine Berlinerin zu ihrer Heimatstadt Goldried zurück gekehrt ist um ihrer Schwester im Café zu helfen.
Plötzlich steht ihr bester Freund Niclas vor ihr, für den sie etwas entfand, der Enthüllungsabend für sie aber mehr als peinlich war und sie sich einen Korb eingefangen hat.
Seitdem herrschte Funkstille zwischen den beiden, bis er plötzlich in Goldried auftaucht.
Das Buch hat sehr viele Emotionen und es geht fast ausschließlich um Emma und Niclas. Die Kapitel sind auch unterteilt und werden einmal aus Emmas Sicht und dann wieder aus Niclas Sicht erzählt, aber so, dass die Geschichte immer voranschreitet. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, was mir sehr gut gefällt.
Die Geschichte hat mir gut gefallen. An einigen Stellen hatte das Buch für mich einige Längen und der Spannungsbogen war nicht sehr hoch.
Für alle, die ein nettes, herbstliches Buch mit einer schönen Liebesgeschichte suchen, sind hier richtig.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Der Betrachter von Judith Fanto
Von der Freundschaft in dunklen Zeiten
Der Ich-Erzähler Hermann, genannt "Manno", muss als Kind nach dem Tod der Mutter plötzlich aus den Niederlanden nach Wien ziehen, wo seine Tante lebt, während der ihm kaum bekannte Vater im Ersten Weltkrieg kämpft. Zuerst ist es schwer für den Jungen, den Umzug zu verkraften und auch die Tante ist nicht sehr liebevoll zu ihm.
Doch dann kommt er mit Glück zu einem Sommerferienlager mit Schwerpunkt Musik südlich von Wien, wo er die Kinder Bertl, Lotte, Max, Franzi und Béla kennen lernt und die sechs Kinder schon bald eine verschworene Gruppe bilden. Es sind Kinder und erst einmal spielen Unterschiede in Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung keine Rolle.
Aus den Kindern werden Jugendliche und junge Erwachsene, die sich am Anfang des Studiums in Wien wieder über den Weg laufen. Béla ist aus einer vermögenden ungarischen Adelsfamilie und hat großzügige Räumlichkeiten in Wien zur Verfügung, die auch von den Freunden gerne für Treffen genützt werden. Zusätzlich fährt die Freundesgruppe einmal im Jahr gemeinsam auf Sommerfrische aufs Land, zu "Baumi", einer Bekannten, die die jungen Menschen herzlich bewirtet und wo sie auf den Berg Loser steigen und im Altausseer See schwimmen können. Idylle pur und ungetrübte Freundschaft, so schön, dass es fast schon unwirklich wirkt und man sich fragt, wann die Handlung ein an Fahrt aufnehmen wird.
Dieses Buch lässt sich ausgiebig Zeit, in seine Welt, die Figuren und ihre Freundschaft einzuführen, was manchen Leserinnen und Lesern, auch mir, am Anfang durchaus etwas Geduld abverlangen kann. Es dauert mal locker ein Drittel des Buches, bis die Handlung etwas spannender wird und sich erste größere Konfliktlinien zu zeigen beginnen. Rückblickend bin ich aber sehr froh, das Buch weiter- und ausgelesen zu haben, und es wird dann auch verständlich, warum das Buch diese ausführliche Basis gebraucht hat, denn es ist wichtig für die weitere Handlung, die Charaktere ausführlich kennen gelernt zu haben.
Denn in den 1920er bis 1940er Jahren werden die Freundschaften der Freunde, nun junge bis ein bisschen gereiftere Erwachsene, auf viele harte Proben gestellt: erste Risse zeigen sich schon früh im Studium, als Bertl politisch den rechtsradikalen Burschenschaftern zugeneigt ist und stolz auf seinen "Schmiss" ist, Franzi sich leidenschaftlich für die Sozialisten engagiert und Béla seine Homosexualität erst sehr verborgen, dann aber immer offener erkundet und auslebt, wobei er ein großes Risiko eingeht, da das auch schon vor der NS-Machtübernahme zur damaligen Zeit illegal war und polizeilich verfolgt wurde.
Noch mehr spitzt sich die Lage in den 1930ern zu, als Bertl schon früh, als sie in Österreich noch verboten waren, der NSDAP beitritt, und Lotte bei erster Gelegenheit BDM-Führerin wird, während es für den schwulen Béla, aber auch für Franzi und Max, die jüdisch sind, immer schwieriger wird und die Diskriminierungen und Bedrohungen immer mehr zunehmen. Manno selbst positioniert sich kaum für die eine oder andere Seite, er wird von niemandem verfolgt, ist aber gleichzeitig lange auch der, der die Freundesgruppe zusammenhält... doch wie lange geht das noch? Wie positionieren sich die sechs Freunde angesichts von immer stärkerer Polarisierung und der damit einhergehenden drohenden Gefahr?
Judith Fanto ist insgesamt ein großartiges Werk gelungen, in dem zentrale Themen davon, was Freundschaft ausmacht, gezeigt und erlebbar gemacht werden: welche Geheimnisse müssen bewahrt werden und was macht das mit der Offenheit und dem Vertrauen in Freundschaften? Wie zeigt sich Loyalität und wo beginnt Verrat? Wie können Freundschaften überdauern, wenn die aktuellen Entwicklungen der Zeit so sehr gegen sie zu stehen scheinen? Aber auch: wo ist die Grenze zwischen Freundschaft, Romantik und Liebe, sowohl zwischen Frauen und Männern, als auch in der Beziehung zum eigenen Geschlecht, und was macht es mit der Freundschaft, wenn die romantische Anziehung - oder genau das Fehlen dieser - dazwischenfunkt bzw. die Anziehung einseitig bleibt?
Zeitlich wird die Spanne von Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur Nachkriegszeit abgedeckt. Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass das Buch nicht direkt mit Kriegsende vorbei war, sondern es dann noch eine sehr interessante Szene danach gab.
Empfehlen kann ich das Buch allen, die sich insbesondere für tiefgründige zwischenmenschliche Beziehungen und das Thema Freundschaft in schwierigen Zeiten interessieren und die die Geduld aufbringen, auch über am Anfang etwas langatmiger scheinende Passagen bei der Lektüre zu bleiben: es lohnt sich, denn am Ende klappt man ein Buch zu, das tief emotional berührt hat und sicher für lange Zeit im Herzen bleiben wird.
Rezensionen von Mabla59 :
DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Unterhaltsam aber kein Thriller
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Daisy- Und all deine Geheimnisse werden mir gehören" von Melanie Raabe, erschienen im Hörbuch Verlag , gelesen von Cynthia Micas und Dirk Petrick.
Luca ist im täglichen Leben Rechtsanwältin in einer angesehenen Kanzlei und Abends Rächerin für die Gerechtigkeit.
Eines Tages dreht jemand den Spieß um und prangert sie und ihre Methoden plakativ an und, schlimmer noch, dringt in ihre Privatsphäre ein. Und plötzlich ist nicht nur sie selbst, auch ihr bester, väterlicher Freund Walther, in Gefahr.
Was hat ihr neuer Bekannter Alexander damit zu tun. Luca MUẞ dem nachgehen und sich auch ihrer Vergangenheit stellen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von zwei Personen und auf zwei Zeitebenen, der Gegenwart und der Vergangenheit vor siebzehn Jahren.
Das Buch ist unterhaltsam, jedoch würde ich es nicht als Thriller bezeichnen.
Gute drei Sterne
Rezensionen von Zwerg:
Storm 1: Das Internat des Gruselns von Judith Weber
Vampirgeschichte mit viel Witz
Storm 1: Das Internat des Gruselns gefiel uns richtig gut. Schon zu Beginn kann ich sagen: eine absolute Empfehlung von meiner Tochter und mir.
Die Gestaltung ist super. Die Comic Form lockert es total auf, aber ohne dem Lesefluss zu stören oder dass man stark aus der Story rauskommen würde.
Die Illustration des Comic ist dabei richtig gut. Er fängt die Stimmung toll ein.
Die Geschichte um das Vampirmädchen Storm ist sehr witzig und auch liebevoll. Sie wünscht sich sehnlichst auf die Blutspukakademie zu kommen, aber wird nicht aufgenommen. Nicht furchterregend genug!
Sie kommt daher auf ein Internat der Menschen. Dort erlebt sie dann so einiges und es bleibt immer witzig und sehr unterhaltsam.
So muss ein Buch für Kinder sein.
Meine Tochter wollte immer weiter lesen und es wurde nie langweilig. Perfekt auch für die kommende Halloween Zeit.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Pulver von Johann Reißer
Ein heute vergessener Unternehmer
Ich fand den Roman sehr gelungen, weil historische Fakten als Prosa geschrieben und mit Fiktionen bereichert wurden.
Max Duttendorfer, der Erfinder des rauchlosen Schießpulvers, ist heute kaum noch bekannt, war er jedoch zu seiner Zeit im 19. Jahrhundert ein berühmter Großindustrieller in der Stadt Rottweil und schwer reicher Mann – insbesondere nach dem 1.
Weltkrieg, als die Rüstungsindustrie florierte. Mit Bismarck und weiteren Größen aus Wirtschaft und Politik war er eng verbunden.
Max Duttendorfer war ein eiskalter Unternehmer: er baute das übernommene Unternehmen groß aus, er war Vorstand in der Daimler Motoren Gesellschaft und Waffenfabrik Mauser und vieles anderes mehr. Explosionen in seiner Schießpulverfabrik waren für ihn kein Grund, Sicherheitsmaßnahmen für die Arbeiter*innen zu ergreifen. Mitarbeiter*innen, die sich Sozialist*innen und ihren Aufständen anschlossen, wurden gekündigt; einige fand man sogar unerwartet tot auf.
Nach seinem plötzlichen Tod übernahm sein Bruder das Unternehmen. Im Laufe des Romans wird die Perspektive der unehelichen Enkelin Rosa eingenommen, die als Arbeiterin in der Fabrik eine ganz andere Sichtweise auf das Unternehmen hatte.
Im 21. Jahrhundert angekommen, erleben wir mit zwei weiteren Protagonistinnen den heutigen Blick auf das damalige Unternehmen.
Der Roman erstreckt sich vom 19. Jahrhundert bis ins 21. Jahrhundert und über Generationen, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln – was ich sehr gelungen finde.
Ich beurteile das Konzept des Romans äußerst gelungen, er ist interessant zu lesen und ich habe dabei viel Neues gelernt, was ich besonders mag. Max Duttendurfer war kein sympathischer Unternehmer, seine unehelichen Nachfolger*innen, die lediglich in der Fabrik schufteten, haben einen ganz anderen Blick – genau das macht die gesamte Geschichte so unglaublich spannend.
Große Empfehlung meinerseits.
Rezensionen von ReiShimura:
Gyoza, Dumplings & Co. von Lukas Grossmann
Eine kulinarische Reise durch die Welt der Dumplings
Als ich während meiner ersten Reise nach Japan Gyoza probiert habe, war es Liebe auf den ersten Biss. Seitdem habe ich eine Vorliebe für diese, aber auch andere Teigtaschen. Dieses Buch erschien daher wie eine ideale Erweiterung für meine doch recht umfangreiche Kochbuchsammlung.
Bereits beim ersten Durchblättern war ich von der Vielfalt der Teigtaschen fasziniert.
Hierbei meine ich aber nicht nur die verschiedenen Füllungen. Sondern vielmehr die unzähligen Formen und vor allem auch Teige und Zubereitungsarten.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich dargestellt, so dass man schnell sehen kann, welche Zutaten benötigt werden. Wie nicht anders zu erwarten bei einem Kochbuch das sich mit Rezepten aus dem asiatischen Raum beschäftigt, wird man um den einen oder anderen Besuch im Asia-Supermarkt nicht herumkommen.
Die Fotos der Gerichte sind sehr ansprechend und appetitanregend. Im Vergleich zu anderen Kochbüchern finde ich die Bilder hier sehr übersichtlich, wenn nicht sogar ein wenig minimalistisch. Sie konzentrieren sich einfach auf das Wesentliche.
Alle Rezepte sind mit Nährwertangaben ausgestattet. Des Weiteren gibt es auch eine Information zu den enthaltenen Makronährstoffen, also Angaben zu Kohlenhydraten, Protein und Fett. Auf eine weitere Kennzeichnung der Rezepte wird verzichtet. Damit meine ich, dass es keine Kennzeichnung von vegetarischen oder veganen Speisen gibt.
Abgerundet wird das Ganze noch mit einigen hilfreichen Tipps für notwendiges Zubehör. Hierbei gefällt mir folgender Satz besonders gut: „Die meisten Utensilien finden sich gewiss in jeder Küche, ein paar spezielle Tools kann man sich zulegen, aber es geht auch ohne“.
Besonders gut gefallen haben mir die Grundrezepte für die Dumpling Teige. Hierbei sind drei verschiedene Teige beschrieben. Einer für Jiaozi und Mandu, ein Wonton-Teig und mein persönlicher Favorit Gyoza Teig. Auch die bebilderte Anleitung zum Dumplings falten finde ich sehr gut und hilfreich.
Alles in allem ein sehr schön gestaltetes Kochbuch, welches bei uns zu besonderen Anlässen immer wieder gerne verwendet wird. Für den Alltag sind mir die Rezepte, vor allem wenn man die Teigblätter selbst herstellt, leider zu aufwändig.
Rezensionen von ReiShimura:
Gyoza, Dumplings & Co. von Lukas Grossmann
Eine kulinarische Reise durch die Welt der Dumplings
Als ich während meiner ersten Reise nach Japan Gyoza probiert habe, war es Liebe auf den ersten Biss. Seitdem habe ich eine Vorliebe für diese, aber auch andere Teigtaschen. Dieses Buch erschien daher wie eine ideale Erweiterung für meine doch recht umfangreiche Kochbuchsammlung.
Bereits beim ersten Durchblättern war ich von der Vielfalt der Teigtaschen fasziniert.
Hierbei meine ich aber nicht nur die verschiedenen Füllungen. Sondern vielmehr die unzähligen Formen und vor allem auch Teige und Zubereitungsarten.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich dargestellt, so dass man schnell sehen kann, welche Zutaten benötigt werden. Wie nicht anders zu erwarten bei einem Kochbuch das sich mit Rezepten aus dem asiatischen Raum beschäftigt, wird man um den einen oder anderen Besuch im Asia-Supermarkt nicht herumkommen.
Die Fotos der Gerichte sind sehr ansprechend und appetitanregend. Im Vergleich zu anderen Kochbüchern finde ich die Bilder hier sehr übersichtlich, wenn nicht sogar ein wenig minimalistisch. Sie konzentrieren sich einfach auf das Wesentliche.
Alle Rezepte sind mit Nährwertangaben ausgestattet. Des Weiteren gibt es auch eine Information zu den enthaltenen Makronährstoffen, also Angaben zu Kohlenhydraten, Protein und Fett. Auf eine weitere Kennzeichnung der Rezepte wird verzichtet. Damit meine ich, dass es keine Kennzeichnung von vegetarischen oder veganen Speisen gibt.
Abgerundet wird das Ganze noch mit einigen hilfreichen Tipps für notwendiges Zubehör. Hierbei gefällt mir folgender Satz besonders gut: „Die meisten Utensilien finden sich gewiss in jeder Küche, ein paar spezielle Tools kann man sich zulegen, aber es geht auch ohne“.
Besonders gut gefallen haben mir die Grundrezepte für die Dumpling Teige. Hierbei sind drei verschiedene Teige beschrieben. Einer für Jiaozi und Mandu, ein Wonton-Teig und mein persönlicher Favorit Gyoza Teig. Auch die bebilderte Anleitung zum Dumplings falten finde ich sehr gut und hilfreich.
Alles in allem ein sehr schön gestaltetes Kochbuch, welches bei uns zu besonderen Anlässen immer wieder gerne verwendet wird. Für den Alltag sind mir die Rezepte, vor allem wenn man die Teigblätter selbst herstellt, leider zu aufwändig.
Rezensionen von KersG:
Bourbon and Lies von Victoria Wilder
Spannend und voller Geheimnisse
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Düster und geheimnisvoll. Genau so wie das Cover. Geheimnisse, die in den Schatten zu lauern scheinen. Und natürlich der Bourbon Whiskey, der in der Story einen hohen Stellenwert hat.
Spannung von Anfang an und eine ordentliche Ladung Geheimnisse und Skepsis, die sich in dieser Geschichte verbergen.
Die Story hat mich von Anfang an gepackt. Auch Gefühle und Emotionen kommen hier nicht zu kurz.
Laney ist eine starke und mutige Frau. Sie ist alleine in einer fremden Umgebung. Kennt hier niemanden und lässt sich trotz allem nicht unterkriegen. Sie versucht nach vorne zu schauen und sich nicht das Leben durch vergangene Geschehnisse vermiesen zu lassen. Das stelle ich mir alles andere als einfach vor. Und dann ist da immer diese Frage, wem sie wirklich vertrauen kann.
Grant Foxx hat sein altes Leben und die Liebe hinter sich gelassen. Er wirkt anfangs wie ein richtiger Einsiedler, der niemanden an sich heranlässt, außer seiner Familie. Auch er trägt eine schwere Last mit sich herum. Immer ein gewisses Misstrauen gegenüber fremden Menschen. So auch bei Laney. Und doch ist die Anziehungskraft zwischen den beiden von Anfang an spürbar.
Die Familie Foxx ist einfach großartig. Auch wenn jeder seine eigene Meinung und eigenen Vorstellungen hat, sind sie doch immer füreinander da.
Ein gelungener Auftakt und ich freue mich schon jetzt auf die Folgebände!










