Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Eternal-Hope:
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
Eine MeToo-Geschichte aus mehreren Perspektiven der betroffenen Familie
Hazel ist gerade 18 geworden und für ihr letztes Highschool-Jahr gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Wolf aus New York ins fiktive Riverburg im ländlichen Maine gezogen. Schon am ersten Tag an der neuen Schule lässt der Direktor, der wohl schon während des Sommers im Schwimmbad ein Auge auf sie geworfen hatte, sie ausrufen und zu sich bestellen, um sie darüber zu informieren, dass er sich jedes Schuljahr eine Schülerin für Sex aussuche, und dieses Jahr die Wahl auf sie falle.
Im Gegenzug könne sie sich Fürsprache bei der Aufnahme in ihre Wunsch-Colleges erhoffen.
Doch nun passiert etwas, mit dem der Direktor nicht gerechnet hat und das ihm offenbar in den Jahren davor noch nie passiert ist: Hazel sagt nein. Mutig und selbstbewusst gibt sie sich für so etwas nicht her, und aufgewühlt stürmt sie aus seinem Büro und erzählt später auch ihrer Familie davon. Das setzt, erst einmal gegen Hazels Willen, eine Kaskade an weiteren Aktionen in Gang, die Sache wird öffentlich, manche glauben Hazel, viele stehen aber auch auf Seiten des beliebten und bekannten Direktors und zweifeln die Schilderung der jungen Frau aus der unbekannten, neu zugezogenen Familie an, es kommt zu einer Untersuchung, aber auch zu anonymen Drohungen gegen Hazel und ihre Familie. So zeigen sich Auswirkungen dieses Vorfalls auf Hazels ganze Familie und auch auf viele andere Bewohner und Bewohnerinnen des Ortes. Und was ist eigentlich mit den bisher schweigenden jungen Frauen, mit denen der Direktor das die Jahre davor gemacht hat?
Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven von Hazels Familienmitgliedern: abwechselnd begleiten wir Hazel selbst, den etwa 11-jährigen neurodivergenten, sehr sensiblen und schlauen Wolf, den Vater Gus, der seine Position als neuer College-Dozent sichern will, und die Mutter Claire, die nun endlich als Künstlerin erfolgreich werden möchte. Dahinter steht auch die Frage nach städtischer vs. ländlicher Umgebung und ob es ein Fehler war, aus dem liberalen, städtischen New York nur wegen der beruflichen Chancen des Vaters ins ländliche Maine zu ziehen, insbesondere als jüdische Familie, die dort stärker auffällt und auch in diese Richtung Anfeindungen ertragen muss.
Auch die Auswirkungen auf die Familie des Täters werden thematisiert, wobei wir hier die Perspektive von dessen Frau und Tochter kennen lernen, aber, abgesehen von kurzen Erwähnungen von Opfer-Täter-Umkehr-Versuchen in diversen Medien, nicht die des Täters (diese fehlt dem Buch auch nicht, meiner Meinung nach). So wird noch einmal deutlicher, wie viele Leben von sexuellen Übergriffen solcher Männer, die ihre Machtpositionen derart schamlos ausnutzen möchten, beeinträchtigt werden können.
Insgesamt ist es ein unterhaltsam geschriebenes und interessantes Buch, das sich schnell und leicht liest und insbesondere durch die verschiedenen Perspektiven an Vielfalt und Tiefe gewinnt. Ab der Mitte gibt es aber einen Handlungsstrang, der auf mich aus europäischer Perspektive etwas übertrieben wirkt und stark vom eigentlichen Thema ablenkt. Auch werden nicht alle Handlungsstränge zu einem befriedigenden Abschluss gebracht und einiges blieb für mich am Ende offen bzw. wurde in einem zu sanften und damit unrealistischen Licht gezeichnet. Dafür ein Punkt Abzug für ein ansonsten sehr lesenswertes und empfehlenswertes Buch.
Rezensionen von Katja K.:
Medea von Rosie Hewlett
Feministische und fesselnde Neuinterpretation einer tragischen Figur
Als ehemalige Latein LK-lerin liebe ich die griechische Mythologie und doch habe ich gezögert, dieses Buch zu lesen angesichts der Dramatik und Grausamkeit von Medeas Geschichte. Ich bin sehr froh, dass ich mich dann doch dazu entschieden habe.
Denn diese Neuinterpretation, die einen Kontext für die komplexe Persönlichkeit und die unglaublich grausamen Taten Medeas liefert, ist durchweg fesselnd erzählt.
Sie lässt eine Kategorisierung in Gut und Böse nicht so einfach zu und das hat mich neben dem feministischen Aspekt, der Medea als Opfer patriarchalischer Strukturen darstellt, am meisten an der Geschichte fasziniert. Dass diese aus Medeas Sicht (in der Ich-Perspektive und im Präsens) erzählt wird, hat dies noch verstärkt. Ich habe mitgefiebert, gebangt und gelitten.
Die Sprache ist flüssig und atmosphärisch. Durchgängig hatte ich das Gefühl drohenden Unheils. Medea wirkt trotz der Innenschau immer schwer greifbar, etwas distanziert, was sehr gut zu ihrer Biografie und ihrem Charakter passt. Es ist deshalb nicht so, dass ich sie als Protagonistin direkt stark ins Herz geschlossen habe, aber ich hatte viel Mitgefühl, war gefesselt von ihrer Erzählung und habe trotz allem auf ein gnädiges Schicksal für sie gehofft.
Im Mittelteil gab es ein paar Längen, ansonsten ließ sich das Buch erstaunlich schnell und leicht lesen.
Mein Fazit: Bei diesem Roman handelt es sich um eine fesselnde Neuinterpretation der Geschichte Medeas für alle, die eine gewisse Faszination für die griechische Mythologie und für starke Frauen hegen.
Rezensionen von Anno:
Das Signal von Ursula Poznanski
Minitags
Ursula Poznanskis Bücher sind und bleiben für mich doch immer wieder ein Highlight. Sie schreibt ungemein fesselnd und bildlich. Die von ihr auch hier genutzte Ich-Perspektive hält den Leser auf dem selben Wissensstand wie die Protagonistin Viola und erzeugt dadurch eine schöne Spannung. Gleichzeitig ermöglicht es einem aber auch tief in Violas Welt einzutauchen.
Ihre Gedankengänge und Handlungen lenken den Leser selbst emotional ganz gut und veranlassen einen bereits früh Adams Motivation zu hinterfragen. Violas Schlussfolgerungen wirken zur Mitte hin dann aber doch etwas schleppend. Es dauert einfach ein bisschen, bis meine Vermutungen als Leser auch bei ihr ankamen und sie sie entsprechend in ihren Überlegungen aufnahm. Auch fußt die ganze Handlung auf einen Gedächtnisverlust, der erstaunlich wenig hinterfragt wurde und dessen Existenz selbst Viola trotz ihrer Nachforschungen kaum zu bekümmern schien. Dies und auch eine Begebenheit gegen Ende wirkte auf mich leider doch etwas konstruiert. Lesefreude und Spannung büßte ich dadurch aber nicht ein. Der Spannungsbogen stieg zu Anfang rasch auf ein angenehmes Niveau, sank zur Mitte, dank einiger Längen, etwas ab um dann aber nochmals deutlich an Höhe zu gewinnen. Dem Ende wurde im Vergleich zur restlichen Handlung etwas weniger Zeit gewidmet, inhaltlich war aber auch der Schluss hervorragend und mit unvorhergesehenen, aber passenden Twists belegt.
Daher eine klare Leseempfehlung meinerseits. Auch wenn dieser Thriller weit weniger technikaffin oder zukunftsorientiert war, als ich dachte. Blutig oder grausam wird es nicht. Es sind mehr die Geheimnisse und das Verborgene, was fasziniert und für Atmosphäre sorgt.
Rezensionen von Gute_Laune:
Der Kellerby-Code von Jonny Sweet
Verkorkstes Leben
Edward ist schon wirklich bedauernswert, so kriecherisch er ist. Auch wenn man seine Gründe dafür verstehen kann, macht ihn das nicht sympathischer. Gut, man muss allerdings auch fair sein und dazusagen, dass Robert und Stanza ebenfalls keine Sympathieträger sind. Womit wir schon bei einem wichtigen Punkt wären, nämlich dass es erstaunlich ist, dass ein Buch komplett ohne Figuren auskommt, die man mag!
Die Rückblenden in Edwards Vergangenheit sind geschickt eingefügt, sodass sich nach und nach eine Art Profil ergibt.
Nicht nur von ihm selbst, sondern auch von den anderen Figuren. Dabei werden auch jede Menge sozialkritische Themen mit eingewoben. Teilweise empfinde ich das als überfrachtet und nicht zwingend nötig für die eigentliche Story. Die ist in sich schlüssig und logisch, sodass zwar nicht alle Wendungen, aber insgesamt die Richtung doch auf gewisse Art vorhersehbar sind. Dennoch bleiben die Geschehnisse nicht harmlos, sondern sind schockierend und abstoßend.
Einige Sätze sind wahre Wortkunstwerke und urkomisch. Ob das so gewollt war, kann ich nicht beurteilen. Ich mag solche Dinge super gern, finde sie bei einem Krimi jedoch etwas unpassend. Ich habe zwar das komplette Hörbuch interessiert gehört, war auch über einige Vorkommnisse mehr als schockiert, aber begeistert hat mich das Ganze leider überhaupt nicht. Es ist ein Thriller für zwischendurch, aber keiner, der mich tief beeindruckt hätte. Die Gesellschaftskritik darin habe ich sehr wohl bemerkt, ist aber eher lächerlich in ihrer Extremheit.
Ach, es ist wirklich schade, aber für mich ist es ein mittelmäßiger Thriller. Weder schlecht noch toll. Daher drei Sterne.
Rezensionen von Anno:
Heartbreak Hotel von Micol Arianna Beltramini
Wird seltsam
Toll illustriert, doch die Handlung wird zum Ende hin doch etwas seltsam. Wobei ich bis zur Existenz des Hotels noch gerne mitgegangen bin. Die Tage allein in Zimmern fand ich aber schon etwas komisch. Ja, sie geben dem Gast Zeit auf seine Weise zu trauern, aber bieten eben keine Hilfestellung. Und das hat mich ehrlich überrascht.
Was dann anschließend kam, darüber schweige ich. Mein Fall war es leider nicht. Wie aber das Hotel und die realen Erinnerungen bildlich dargestellt wurden, war super wodurch man der Geschichte gut folgen konnte. Auch die Gesichtsausdrücke und Emotionen werden gut wiedergegeben. Die Reihenfolge der Texte hatten mich, die ohne größere Comic-Vorerfahrung das Buch las, erst kurz rätseln lassen, erkannte das System dahinter aber rasch.
Zeichnerisch toll, inhaltlich etwas abgefahren, ging es in eine etwas andere Richtung als ich dachte. Daher kann ich es eher für Leser empfehlen, die sich für übernatürliches begeistern können.
Rezensionen von Anno:
Lucia 1. Flüsterin der Flammen von Sarah Fleury
Passend
‚Lucia‘ ist ein Buch, das alles hat, was ich von einem Buch ab 10 Jahren erwarte. Man findet recht rasch und einfach in die Geschichte und Zugang zu den Personen. Der Schreibstil ist beobachtend und doch nah am Geschehen, sprachlich noch etwas einfacher und dadurch gut für Kinder, die sich langsam an dickere Bücher heranwagen möchten.
Auch die Kapitellänge spielt hier hervorragend rein, das Kind bei Laune zu halten. Ja, und auch generell schreitet die Handlung in einer angenehmen Geschwindigkeit voran. Das Buch überfordert dadurch nicht, lässt aber auch keine Langeweile aufkommen, bis sich Lucia in der neuen Schule einlebt. Nun drosselt sich der Verlauf zu Gunsten der dortigen Umstände, neuen Mitschülern und dem Erlernen der Magie. Wie letztere aber wirklich funktioniert, wird nicht ganz ersichtlich. Lucia stellt sich als überaus geschickt heraus und setzt ihre Kräfte beinahe schon intuitiv ein. Und gibt sich auch in ihrem neuen Umfeld erstaunlich sicher und selbstbewusst. Die Handlung läuft nun linearer, weist aber auch einige Geheimnisse auf. Lucia fallen einige Dinge leider regelrecht zu und ihr gezeigtes Bestreben ist bisher auch mehr persönlicher Natur, die Grundsteine für ein größeres und weitreichenderes Abenteuer wurden mit diesem Auftakt aber schon gelegt. Das bereits angekündigte Band 2 lässt daher auf eine spannende Fortführung hoffen.
Rezensionen von Carolin:
Kleopatra von Saara El-Arifi
Spannend und doch für mich nicht ganz überzeugend
Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Der Schreibstil von Saara El-Arifi hat mich in vorherigen Büchern bereits mitreißen können, aber in diesem Buch hat er für mich nicht ganz zum Buch gepasst. Der eher jugendliche Schreibstil sowie die eher jugendlichen Dialoge passten nicht in meine Erwartungen eines Romanes, der unter anderem historische Ereignisse betrachtet.
Lässt man dies jedoch außer Acht, so war das Buch sehr spannend. Gerade für jemanden wie mich, der sich geschichtlich sonst eher weniger interessiert, bietet dieses Buch eine Möglichkeit mit geringer Hemmschwelle, sich solchen Themen zu nähern. Mein Interesse wurde entsprechend geweckt und ließ mich förmlich durch die Seiten fliegen.
Der Charakter Kleopatras sowie ihre Beweggründe können durch die Ich-Perspektive toll nachvollziehen werden, auf diese Weise konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und erleben, was sie erlebt hat.
Insgesamt sehr für Personen zu empfehlen, die mehr über Kleopatra erfahren möchten, aber sich nicht am eher moderneren Schreibstil stören.
Rezensionen von Lesestern:
Du bist frei, anders zu leben von John Ortberg
Sei bereit mit Gottes Kraft frei zu werden
" Du bist frei anders zu leben" von John Ortberg, erschienen 2025 bei Gerth Medien, hat mich von Cover, Titel und Autor sofort angesprochen .
Vor vielen Jahren habe ich " Das Leben, nach dem du dich sehnst" gelesen und in nachhaltiger Erinnerung behalten.
Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses neue Buch und es ging mir wie einigen Lesern, dass ich etwas völlig anderes erwartet hatte.
...
Das 12 Schritte Programm der Anonymen Alkoholiker kannte ich nicht und der hier dargestellten Verbindung mit der Lehre von Jesus musste ich mich erstmal gedanklich Schritt für Schritt nähern.
John Ortberg verwendet die Grundsätze der "AA" als Metapher für ein praxisorientiertes Konzept, das hilft, den christlichen Glauben authentisch zu leben.
Mit großer Offenheit und vielen Beispielen aus seinem Leben vermittelt er, was Hingabe bedeutet, wie man sich seinen Fehlern ehrlich stellt und wie ein durch den Glauben verwandeltes Leben, Veränderung bewirkt.
Dabei steht das Vertrauen zu Gott im Mittelpunkt, denn nur mit eigener Willenskraft lassen sich festgefahrene Muster nicht bewältigen.
Unser Part ist es, in Demut anzuerkennen, dass wir Gott brauchen genauso wie die Bereitschaft, Gott an unseren Charakterfehlern arbeiten zu lassen und uns der Sünde zu stellen.
Mein Lese-Eindruck:
Kein leichtes Buch; an manchen Stellen hat es mich mehr als herausgefordert, denn die hier notwendigen Entscheidungen und deren Umsetzung empfand ich teilweise sehr schwierig...
Auch wenn die dargestellten Stufen zugänglich, gut verständlich und strukturiert beschrieben werden, bleibt immer noch die Überwindung seine Fehler klar und wie hier formuliert "laut" zu benennen.
Insbesondere das Kapitel über die " Wiedergutmachung" geht an die Substanz. Es macht verletzlich und setzt absolutes Vertrauen voraus, dass wir den Mut aufbringen, unseren Selbstschutz fallen zu lassen.
Nur in Zusammenarbeit mit Gottes Kraft ist es möglich, die Grenzen der Lebensbereiche zu durchbrechen, in denen wir festhängen.
Sehr hilfreich empfand ich die reflektierenden Fragen und praktischen Übungen, die alle hier aufgeführten Schritte begleiten und nachhaltig unterstützen.
Mein Fazit:
Ein praxisorientiertes Buch, das uns ein Werkzeug bietet, unseren Glauben mit Gottes Kraft authentisch zu leben.
Rezensionen von cosmea:
Real Americans von Rachel Khong
Der amerikanische Traum ist eine Illusion
In ihrem Roman “Real Americans“ erzählt Rachel Khong eine amerikanisch-chinesische Familiengeschichte über drei Generationen. Im ersten Abschnitt arbeitet die 22jährige Lily Chen im Jahr 1999 als unbezahlte Praktikantin bei einem Medienunternehmen. Bei einer Party ihrer Fima lernt sie Matthew kennen, den reichen Erben eines großen Pharmaimperiums.
Sie verlieben sich sofort in einander, heiraten bald und bekommen den Sohn Nick. Im zweiten Teil lernen wir Nick im Jahr 2021 kennen. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter auf einer Insel im Staat Washington im Westen der USA und bereitet sich auf sein Studium vor. Nick kennt seinen Vater nicht und versucht in dieser Phase, ihn ausfindig zu machen. Er möchte endlich herausfinden, was seine Mutter ihm all die Jahre verheimlicht hat. Der dritte Teil spielt im Jahr 2030 und liefert den Hintergrund, die Geschichte der Großmutter May. Der historische Hintergrund, China unter Mao in den 60er Jahren, bietet die Erklärung, warum die Wissenschaftlerin May damals mit einem Kollegen floh und in die USA emigrierte. Dadurch erhält nicht nur der Enkel Nick Antwort auf seine Fragen, sondern auch für den Leser werden alle Fäden zusammengeführt.
Khongs umfangreicher, sehr detailreich und teilweise etwas langatmig erzählter Gesellschaftsroman behandelt viele Themen, beschäftigt sich aber vor allem mit der Frage, wie wir zu denen werden, die wir sind. Da geht es um Rasse und gesellschaftliche Klasse, um Identität und Zugehörigkeit, vor allem aber auch um die Entscheidungen, die wir im Leben treffen. Inwieweit sind wir überhaupt in der Lage, über unser Leben zu bestimmen? Nicht nur Lebensumstände, sondern auch Genetik sind dabei wichtige Faktoren. Es ist sicher kein Zufall, dass sich die Wissenschaftler in diesem Roman auch mit Genmanipulation beschäftigen, und diese in den Familiengeheimnissen eine Rolle spielt.
“Real Americans“ ist ein ungewöhnlicher, auf jeden Fall interessanter und lesenswerter Roman.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 80 - Mein erstes Fahrrad von Carola von Kessel
Tolle Wissensvermittlung
Gerade ist ein ganzer Schwung Wieso?-Weshalb?-Warum?-junior-Bücher bei uns eingezogen (- mittlerweile umfasst die informative Kinderbuchreihe stolze 80+ (!!) Bände -) und auch wenn es vorrangig ältere (nicht minder tolle) Bücher waren, durften wir aus auch über ein, zwei ganz 'druckfrische' Bände freuen, einfach weil das jeweilige Themengebiet optimal zu den Interessen meines kleinen Spatzes passt.
Riesengroße Freude also!
Im vorliegenden Werk dreht sich alles rund ums Fahrrad(fahren). Von wegen, 'wer liebt, der schiebt'! Vom Sicherheits-Fokus (Auswahl und Wichtigkeit der korrekten Ausrüstung, um optimalen Schutz zu gewährleisten) über Radtour-Szenen, bei denen es allerhand zu entdecken gibt, ist alles dabei.
Apropos: Zum Entdecken laden auch die für diese Reihe üblichen, zahlreichen Klappen ein - prinzipiell mag ich solche kreativen Extras … was meinen kleinen Wildling betrifft, muss ich bei Features dieser Art allerdings noch ein wenig wachsam sein, damit diese (selbst wenn sie relativ stabil verarbeitet worden sind) nicht direkt herausgerupft werden.
Fazit:
Schöne Wissensvermittlung durch kurze, leicht verständlich formulierte Texte, die mit den bunten Illustrationen harmonieren, ohne dass ein überladener Eindruck entsteht. Klare Empfehlung!











